DE20014061U1 - Flammenpulverspritzpistole - Google Patents
FlammenpulverspritzpistoleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flammenpulverspritzpistole, insbesondere ein Spezialwerkzeug zum Heißspritzen, Spritzlöten oder Spritzschmelzen.
Die herkömmliche Flammenpulverspritzpistole benutzt selbstschmelzende Legierungspulver oder metallische keramische Pulver oder teilweise reines Oxyd als Spritzmaterial. Das Spritzmaterial wird in den Pulverbehälter eingefüllt. Nach dem Anzünden, dem Einstellen von Flammen und nach dem mittels Spritzpistole durchgeführten Vorwärmen von Werkstücken lässt sich der Pulverzuführschalter am Pulverbehälter öffnen. Durch das Gewicht von Pulvern und durch die Saugwirkung der innerhalb der Spritzkammer strömenden Luft treten die Pulver automatisch in den Pulverzuführkanal ein. Eine gewünschte Menge von Pulvern wird durch die Einstellung eines Pulverdurchflussregelventils und eines Gasregelventil der Pulverzufuhr zum Spritzen bekommen. Bei Anwendung dieser Spritzpistole
1. müssen die Pulver trocken sein;
2. müssen die Pulverkörnchen kleiner sein, deren Größe größer als 2 00 Größeneinheiten sein muss; und
3. müssen die Pulverkörnchen kugelförmig oder zylindrisch sein. Sonst können die Spritzpulver nicht gleichmäßig in den Pulverzuführkanal eintreten, sodass die Materialien nicht gleichmäßig ausgespritzt werden können, wodurch das normale Verfahren nicht durchführbar ist. Daher ist die herkömmliche Spritzpistole in ihrer Anwendung erheblich eingeschränkt.
0 Von daher ist es eine Aufgabe der Erfindung, diese oben erwähnten Mängel zu beseitigen und eine Flammenpulverspritzpistole zu schaffen, bei der die Trockenheit von Pulvern nicht viel gefordert ist, wobei die Pulverkörnchen größer sein können. Darüber hinaus können die Pulverkörnchen vielseitig in der Form gebildet sein. Daher kann der Anwendungsbereich der Erfindung vergrößert werden, und ein gleichmäßiges Spritzen ist erreichbar.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch eine Flammenpulverspritzpistole, die die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale besitzt.
Im Vergleich mit der herkömmlichen Flammenpulverspritzpistole weist die erfindungsgemäße Flammenpulverspritzpistole die folgenden Vorteile auf:
1. Die erfindungsgemäße Spritzpistole ist mit einem Pulverschieber versehen, durch den das Pulvermaterial gleichmäßig in einen Pulverzuführkanal eintreten kann und somit gleichmäßig gespritzt wird. Außerdem werden die Trockenheit von Pulvern, die Größe und die Form von Pulverkörnchen nicht viel gefordert, wodurch das Spritzen erheblich vereinfacht ist.
2. Ein Luftregelventil ist an einer Wandung des kegelförmigen Behälters angebracht, sodass ein nach unten gerichteter Druck auf das Pulvermaterial erzeugt wird, wenn das Luftregelventil ein bißchen geöffnet ist. Daher ist die Gleichmäßigkeit der Pulverförderung gewährleistet.
3. Nachdem die Flammenrohrleitung an der Düse angebracht ist, kann die erfindungsgemäße Spritzpistole unterschiedliche Brennlüfte verwenden, wie z.B. verflüssigtes Gas, Azetylen, Propan, Leitungsgas, usw. Eine passende Brennluft wird dem Schmelzpunkt gemäß gewählt.
4. Die erfindungsgemäße Spritzpistole ist einfach in der Konfiguration, sodass die Wartung leicht durchführbar ist und die Anwendung sehr praktisch ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich 0 beim Lesen der in der folgenden Beschreibung bevorzugten Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nehmen; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht der Erfindung; 35
Fig. 2 eine Schnittansicht der Erfindung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
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3
Pulverschiebers aus Fig. 1;
Pulverschiebers aus Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Gasregelventils der Pulverzufuhr, eines Luftregelventils und eines Brennluftregelventils aus den Fig. 1 und 2;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Hauptventils des Luftschalters aus den Fig. 1 und 2; und
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines an der Stelle der Materialzufuhr der Pistole angeordneten Pulverzuführapparats.
Erste Ausführungsform:
Bezugnehmend auf Fig. 1 weist die erfindungsgemäße Flammenpulverspritzpistole eine Pistole 1, eine Düse 2, einen Handgriff 4, einen Pulverbehälter 5, einen Pulverschieber 6 und eine Flammenrohrleitung 7 auf.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass die Pistole 1 aus Kupfer oder Gusseisen hergestellt ist, und dass die Pistole 1 einen Pulverzuführapparat 10 aufweist, der einen Zuführkanal besitzt, und dass die Pistole 1 noch einen zum Luftschutz dienenden Lufteintrittskanal 12, einen oberen Lufteintrittskanal 13, einen unteren Lufteintrittskanal 14, einen Brennlufteintrittskanal 15, einen Mischluftkanal 16, einen Materialzulauf, eine Pulverdurchflussregelventilkammer 171, eine Mischluftkammer 172, eine Düsenkammer 173, einen Pulverdurchflussregelventilsitz 181, einen Gasregelventilsitz der Pulverzufuhr 182, einen Luftregelventilsitz 183, einen Brennluftregelventilsitz 184 und einen Hauptventilsitz 185 des Luftschalters, und dass die Pulverdurchflussregelventilkammer 171 in Verbindung mit dem Zuführkanal 11, dem Materialzulauf und dem zum Luftschutz dienenden Lufteintrittskanal 12 steht, und dass der Luftausgang des oberen Lufteintrittskanals 13 mit
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einer Ventilkammer versehen ist, die einer Ventilklappe eines Gasregelventils 32 der Pulverzufuhr entspricht und durch die der obere Lufteintrittskanal 13 hindurchgeht und mit dem Pulverdurchflussregelventilkammer 171 verbunden ist, und dass der Lufteingang des oberen Lufteintrittskanals 13 und des unteren Lufteintrittskanals 14 mit einer Dreiwegeventilklappenkammer versehen ist, der einer oberen Ventilklappe 33-1 des Hauptventils 33 des Luftschalters entspricht und durch den der Lufteingang des oberen Lufteintrittskanals 13, der Lufteingang des unteren Lufteintrittskanals 14 und der Luftausgang eines Lufteintrittskanals 19 miteinander verbunden sind, und dass die Mischluftkammer 172 jeweils an den unteren Lufteintrittskanal 14, den Brennlufteintrittskanal 15 und den Mischluftkanal 16 ■ angeschlossen ist, und dass der Brennlufteintrittskanal 15 mit einer Ventilklappenkammer versehen ist, die einer unteren Ventilklappe 33-2 des Hauptventils 33 des Luftschalters entspricht.
0 Die Düse 2 geht durch eine Verbindungskappe 2 9 hindurch, die innerhalb einer Düsenkammer 173 befestigt ist. Das Materialzuführrohr 3 7 ist innerhalb der Materialzuführrohrkammer der Pistole 1 vorgesehen, wobei der Pulverluftkanal 21 der Düse 2 an einen Pulverluftkanal 3 7-1 des Materialzuführrohrs 37 angeschlossen ist. Das Pulverdurchflussregelventil 31 ist innerhalb der Pulverdurchflussregelventilkammer 171 der Pistole 1 vorgesehen, wobei der Ausgang des Pulverzuführkanals 31-1 an den Materialeingang des Pulverluftkanals 37-1 des 0 Materialzuführrohrs 3 7 angeschlossen ist. Der Pulverausgang des Zuführkanals 11 geht durch die
Pulverdurchflussregelventilkammer 171 hindurch, die an den Luftausgang des Pulverzuführkanals 31-1 des Pulverdurchflussregelventils 31 angeschlossen ist. Das Gasregelventil der Pulverzufuhr 32 ist am Gasregelventilsitz der Pulverzufuhr 182 der Pistole 1 angebracht, wobei eine Ventilklappe 32-1 der am Luftausgang des oberen
Lufteintrittskanals 13 angeordneten Ventilklappenkammer entspricht. Der obere Lufteintrittskanal 13 geht durch die Ventilklappenkammer hindurch, und die Pulverdurchflussregelventilkammer 171 ist an den Lufteingang des Pulverzuführkanals 31-1 des Pulverdurchflussregelventils angeschlossen. Der Luftausgang des zum Luftschutz dienenden Lufteintrittskanals 12 geht durch die Pulverdurchflussregelventilkammer 171 hindurch und ist an den Lufteingang des Pulverzuführkanals 31-1 des Pulverdurchflussregelventils 31 angeschlossen. Das Hauptventil 33 des Luftschalters ist am Hauptventilsitz 185 des Luftschalters der Pistole 1 vorgesehen, wobei die obere Ventilklappe 33-1 der am Lufteingang des oberen Lufteintrittskanals 13 angebrachten Dreiwegeventilklappenkammer entspricht, während die untere Ventilklappe 33-2 der Ventilklappenkammer des Brennlufteintrittskanals 15 entspricht. Eine Mischluftklappe 36 ist innerhalb der Mischluftkammer 172 der Pistole 1 vorgesehen, wobei der Luftausgang des Mischluftkanals 36-1 an den Mischluftkanal 16 der Pistole 1 angeschlossen ist, während der Lufteingang 36-2 an den Luftausgang des unteren Lufteintrittskanals 14 angeschlossen ist. Der Brennlufteingang 36-3 geht durch die Mischluftkammer 172 hindurch, die an den Luftausgang des Brennlufteintrittskanals 15 angeschlossen ist. Ein Luftregelventil 34 ist an einem Luftregelventilsitz 183 der Pistole 1 angebracht, wobei eine Ventilklappe 34-1 der am Luftausgang des unteren Lufteintrittskanals 14 angeordneten Ventilklappenkammer entspricht. Ein Brennluftregelventil 35 ist am Brennluftregelventilsit&zgr; 184 der Pistole 1 angebracht, und dessen Ventilklappe 35-1 entspricht der am Luftausgang des Brennlufteintrittskanals 15 angeordneten VentiIkIappenkammer. Der Handgriff 4 ist an einem Handgriffsitz angebracht. Überdies weist die Flammenrohrleitung 7 mehrere sich in der Nähe der Düse befindende Lufteintrittsöffnungen 7-1 auf. Die Wirklänge 5 (von dem Vorderende der Düse 2 bis zum Ausgang der Flammenrohrleitung 7) der Flammenrohrleitung 7 beträgt 125mm, während der Innendurchmesser 35mm beträgt.
Der Pulverschieber 6 besteht aus einer Schiebestange 61, einem Schiebestangengehäuse 62, einer Verzögerungsvorrichtung 63, einem elektrischen Mikromotor 64 und einem elektrischen Mikromotorschalter 65. Die Schiebestange 61 ist eine mit einem Gewinde 61-1 versehene Welle und ist innerhalb des Schiebestangengehäuses 62 vorgesehen. Das Schiebestangengehäuse 62 ist mit einem Materialeingang 62-1 und einem Materialausgang 62-2 versehen, wobei der Materialeingang 62-1 als Materialeingang des Pulverschiebers 6 und der Materialausgang 62-2 als dessen Materialausgang dient. Das Schiebestangengehäuse 62 ist an der Pistole 1 befestigt. Die Verzögerungsvorrichtung 63 weist ein Gehäuse 63-1 auf, das am Schiebestangengehäuse 62 befestigt ist. Der elektrische Mikromotor 64 weist ein Gehäuse 64-1 auf, das am Gehäuse 63-1 befestigt ist. Das Ausgabeende einer Motorwelle des elektrischen Mikromotors 64 steht in Verbindung mit dem Krafteingaberad 63-2 der Verzögerungsvorrichtung 63, während eine Kraftausgabewelle 63-9 der Verzögerungsvorrichtung 63 mit der Schiebestange 61 fest verbunden ist. Das 0 Übertragungsverhältnis innerhalb der Verzögerungsvorrichtung wird in Fig. 3 dargestellt. Der elektrische Mikromotorschalter 65 ist an einem Pulverschiebersitz 66 befestigt, wobei das Kabelende des elektrischen Mikromotorschalters 65, das Kabelende des elektrischen Mikromotors 64 und der Netzstecker elektrisch miteinander verbunden sind.
Der Behälter 51 des Pulverbehälters 5 ist gerade durchlaufend und am Schiebestangengehäuse 62 angeschweißt. Die Wandung des Behälters 51 weist einem Luftregelventil 53 auf. Der Materialeingang des Pulverschiebers 6 ist mit dem Materialausgang des Behälters 51 verbunden, während der Materialeingang des Pulverschiebers 6 und der Materialeingang des Pulverzuführkanals 11 der Pistole 1 miteinander verbunden sind.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass das Gasregelventil der
Pulverzufuhr 32, das Luftregelventil 34 und das Brennluftregelventil 3 5 am Ende spitz ausgebildet sind. Wenn sich die Ventilklappen 32-1, 34-1, 35-1 durch einen Drehknopf nach unten bewegen, wird der Luftkanal langsam bis zum Ende blockiert. Wenn sich die Ventilklappen 32-1, 34-1, 35-1 durch einen Drehknopf nach oben bewegen, wird der Luftkanal langsam bis zum Ende aufgemacht.
In Fig. 5 ist gezeigt, dass die obere Ventilklappe 33-1 und die untere Ventilklappe 33-2 des Hauptventils 33 des Luftschalters identisch in der Konfiguration ausgebildet sind, wobei die beiden als federartige und stahlkugelige Ventilkappe ausgebildet sind. Eine Stahldrahtkappe 3 33 kommt unter der Wirkung einer Feder 3 32 der Stahlkugel 331 nach oben zum Vorschein. Der Vorsprung eines Druckstücks 334 befindet sich innerhalb einer am unteren Ende eines Schraubenschlüssels 335 angeordneten Ausnehmung und macht eine horizontale Bewegung damit. Wenn sich das Druckstück 334 unter der Wirkung des Schraubenschlüssels 335 etwas links befindet, befinden sich der 0 obere und der untere Lufteintrittskanal und der Brennlufteintrittskanal in Verbindungszustand, weil sich die Stahlkugel 331 innerhalb einer am unteren Ende eines Schraubenschlüssels 335 angeordneten Ausnehmung befindet. Wenn sich das Druckstück 334 unter der Wirkung des Schraubenschlüssels 335 etwas rechts befindet, dann wird die Stahlkugel 331 von dem Druckstück 334 gedrückt, wodurch der obere und der untere Lufteintrittskanal und der Brennlufteintrittskanal blockiert sind und somit die Steuerung erzielt ist.
Die Spritzpistole, wie in Fig. 1 gezeigt, wird in der Weise angewendet, dass die Schnellstecker 91, 92 jeweils durch eine Verbindungskappe durchgehen und somit an Lufteingängen des Lufteintrittskanals 19 und des Brennlufteintrittskanals 15 befestigt sind, wobei das andere Ende des Schnellsteckers 91 an eine Druckluftausgabeleitung angeschlossen ist, während das «f· j··· ······ · · ·· ·· · · ■ ·
andere Ende des Schnellsteckers 92 an einer Verflüssigungsölausgabeleitung angeschlossen ist. Danach werden die Pulver in den Behälter 51 eingefüllt, der anschließend mit einem Deckel 52 bedeckt wird, woraufhin das am Behälter 51 angeordnete Luftregelventil 53 an die Druckluft angeschlossen und sich das Luftregelventil 53 geringfügig öffnen lässt, um einen geringen Druck auf das Pulvermaterial im Behälter 51 auszuüben, woraufhin das Hauptventil 33 des Luftschalters und dann das Brennluftregelventil 35 geöffnet werden, wobei die Flammenrohrleitung 7 mit einem elektrischen Anzünder angezündet wird, woraufhin das Luftregelventil 34 geöffnet wird, wobei das Luftregelventil 3 4 und das Brennluftregelventil 3 5 auf einen besten Flammenzustand eingestellt werden. Das Gasregelventil der Pulverzufuhr 32 lässt sich öffnen und in der Weise einstellen, dass die gespritzten Flammen die gewünschte Geschwindigkeit erreichen, woraufhin sich der elektrische Mikromotorschalter 65 öffnen lässt, damit der Pulverschieber durch die Schiebestange 61 gedreht wird, wodurch das Pulvermaterial in den Pulverzuführkanal 11 der Pistole 1 und 0 daraufhin in den Pulverluftkanal 3 7-1 des Materialzuführrohrs 3 7 eingeführt wird, wobei es unter der Wirkung der Druckluft aus der Düse 2 ausgespritzt wird und in der Flammenrohrleitung 7 weich wird oder verschmolzen wird, während es durch die Luftströmung zu dem Werkstück gespritzt wird. Die Forderung des Weichwerdens oder des Verschmelzens der Pulver in Flammen müssen durch die Einstellung des Luftregelventils 34 und des Brennluftregelventils 35 erfüllt werden.
Wenn die Pulver im Behälter 51 völlig ausgespritzt werden, schließen alle Ventile. Nach dem Nachfüllen des Pulvermaterials wiederholen sich die vorstehenden Schritte.
Beim Betrieb wird das Pulverdurchflussregelventil 31 bis zum Ende geöffnet, wobei die Drehzahl des elektrischen Mikromotors durch die Einstellung der Netzspannung reguliert wird, wodurch die Pulverdurchflussregelung regulierbar ist. Wenn die
Spritzkörnchen super fein sind, also größer als 180 Einheitsgröße sind, muss der Pulverdurchfluss mittels der Drehzahl des elektrischen Mikromotors und mittels des Öffnungsgrads des Pulverdurchflussregelventils 31 reguliert werden.
Zweite Ausführungsform:
Bezugnehmend auf Fig. 6 unterscheiden sich die erste und die zweite Ausführungsformen voneinander durch einen Pulverzuführapparat 10, der ein Bauteil ist, wobei der Pulverzuführapparat 10 oben als Zylinder von kleinem Durchmesser und unten als Zylinder von großem Durchmesser ausgebildet ist. Außerdem weist der Pulverzuführapparat 10 in der Mitte einen Pulverzuführkanal 11 auf, der sich genauso wie bei der ersten Ausführungsform befindet.
Bei anderen Ausführungsformen der Erindung kann der Brennlufteingang an die Luftrohrleitung von Azetylen, Propan oder Leitungsgas angeschlossen sein, während der Lufteingang an 0 die Luftrohrleitung von entsprechendem(r) Sauerstoff oder Druckluft angeschlossen werden kann.
Claims (7)
1. Flammenpulverspritzpistole, die eine Pistole (1), eine an der Pistole (1) angeordnete Düse (2), ein Pulverdurchflussregelventil (31), ein Gasregelventil der Pulverzufuhr (32), ein Hauptventil (33) des Luftschalters, ein Luftregelventil (34), ein Brennluftregelventil (35), eine Mischluftklappe (36), ein Materialzuführrohr (37), einen Handgriff (4) und einen Pulverbehälter (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (2) einen Pulverschieber (6) besitzt, dessen Materialeingang an einen Materialausgang des Pulverbehälters (5) angeschlossen ist, wobei der Materialausgang des Pulverschiebers (6) an den Pulverzuführkanal (11) der Pistole (1) angeschlossen ist.
2. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pulverschieber (6) eine Schiebestange (61), ein Schiebestangengehäuse (62), eine Verzögerungsvorrichtung (63) und einen elektrischen Mikromotor (64) aufweist, und dass die Schiebestange (61) eine mit einem Gewinde (61-1) versehene Welle aufweist und innerhalb des Schiebestangengehäuses (62) vorgesehen ist, und dass das Schiebestangengehäuse (62) mit einem Materialeingang (62-1) und einem Materialausgang (62-2) versehen ist, wobei das Materialeingang (62-1) als Materialeingang des Pulverschiebers (6) und der Materialausgang (62-2) als dessen Materialausgang dient, und wobei der Schiebestangengehäuse (62) an der Pistole (1) befestigt ist, und dass die Verzögerungsvorrichtung 63 ein Gehäuse (63-1) aufweist, das am Schiebestangengehäuse (62) befestigt ist, und dass der elektrische Mikromotor (64) ein Gehäuse (64-1) aufweist, das am Gehäuse (63-1) befestigt ist, wobei das Ausgabeende einer Motorwelle des elektrischen Mikromotors (64) in Verbindung mit dem Krafteingaberad (63-2) der Verzögerungsvorrichtung (63) steht, während eine Kraftausgabewelle (63-9) der Verzögerungsvorrichtung (63) mit der Schiebestange (61) fest verbunden ist.
3. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein kegelförmiger Behälter (51) des Pulverbehälters (5) gerade durchlaufend ist, und dass die Wandung des Behälters (51) ein Luftregelventil (53) aufweist.
4. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Flammenrohrleitung (7) an der Pistole (1) befestigt ist, wobei sie auf die Düse (2) aufgesetzt ist, und dass die Flammenrohrleitung (7) mit mehreren sich in der Nähe der Düse (2) befindenden Lufteintrittsöffnungen (7-1) versehen ist.
5. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Wirklänge des Innendurchmessers der Flammenrohrleitung (7) 1 : 3 bis 1 : 4,5 ist.
6. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Verhältnis der Wirklänge des Innendurchmessers der Flammenrohrleitung (7) 1 : 3, 5 bis 1 : 4 ist.
7. Flammenpulverspritzpistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirklänge der Flammenrohrleitung (7) 120 bis 130 mm und der Innendurchmesser 30 bis 40 mm beträgt.
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