DE20012303U1 - Vorhangband - Google Patents
VorhangbandInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D1/00—Woven fabrics designed to make specified articles
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-
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- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/14—Means for forming pleats
- A47H13/16—Pleat belts; Hooks specially adapted to pleat belts
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Description
PATENTANWÄLTE VONNEMANN · KLOIBER · LEWALD · HÜBNER
Datum: 10.07.2000
Anwaltsakte : X 1442
der Firma
BANDEX Verwaltungs-GmbH
Industriezone 6
A-6832 Roth is
Bezeichnung: Vorhangband
Die Neuerung bezieht sich auf ein Vorhangband mit quer zu seiner Längserstreckung angeordneten Schlaufen zur Durchführung bzw. zur Aufnahme von Schnüren oder Stangen, und das Vorhangband aus längsverlaufenden Kettfäden und quer dazu eingetragenen Schußfäden besteht, wobei diese Fäden durch Weben oder Wirken miteinander verbunden sind.
Vorhangbänder sind in vielen verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Zahlreiche Varianten dieser Vorhangbänder besitzen auf ihrer einen Seite Schlaufen, durch welche Schienen oder Stangen steckbar sind oder durch welche Schnüre hindurchgezogen werden. Diese Schlaufen erstrecken sich über den größten Teil der Breite des Bandes. Diese Schlaufen werden bei der Herstellung des Vorhangbandes dadurch gebildet, daß mehrere aufeinanderfolgende Schußfäden flottierend quer über das Band geführt werden, diese flottierenden Schußfäden werden nur jeweils randseitig in das Grundgewebe oder Grundgewirke des Bandes eingebunden. Diese durch die erwähnten flottierenden Schußfäden gebildeten Schlaufen erfüllen zwar die ihnen zugedachte Aufgabe, ihr Nachteil liegt aber darin, daß das Einziehen der erwähnten Schnüre bzw. das Einführen von Stangen nicht ganz einfach ist, da ja jede Schlaufe durch eine Vielzahl flottierender Fäden gebildet ist, an oder in welchen sich die Schnüre oder Stangen verfangen können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Neuerung darauf ab, diesem Nachteil zu begegnen, was neuerungsgemäß dadurch gelingt, daß die einzelnen Schlaufen durch jeweils im wesentlichen parallel zueinander liegende, quer zur Längserstreckung des Vorhangbandes verlaufende Einschnitte gebildet sind und die durch die Einschnitte freigelegten Fadenenden entlang der Schnittkanten miteinander verklebt oder verschweißt sind. Dank dieses Vorschlages ist jede einzelne Schlaufe durch jenes Grundgewebe oder Grundgewirke gebildet, das auch für das Vorhangband an sich erstellt ist. Die durch die Einschnitte freigewordenen Enden der Fäden sind dabei verklebt oder verschweißt, so daß das Gewebe oder Gewirke durch Ausziehen von Fäden nicht auftrennbar ist. Werden für die Herstellung des Vorhangbandes schmelzbare Fäden verwendet, beispielsweise aus Polyamid, wie sie von der Firma EMS-Chemie AG in CH-Domat-Ems unter der Markenbezeichnung "Grilon" hergestellt und feilgeboten werden, so werden die Fadenenden miteinander verschmolzen, wenn der Einschnitt mittels eines Laserstrahles gefertigt wird. Ist das Vorhangband aus nicht schmelzbaren Fäden gefertigt, die aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen hergestellt sind, so wird auf das Band vorerst mittels einer geeigneten Auftrageinrichtung ein schmaler, quer zum Band verlaufender Streifen aus Kleber aufgebracht. Nach dem Abbinden des Klebers wird dann dieser Streifen mittels eines mechanischen Schneidgerätes längsmittig auf-
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getrennt. Das Vorhangband kann aus Fäden gefertigt sein, die zum Teil schmelzbar sind, zum Teil jedoch diese Eigenschaft nicht besitzen.
Anhand der Zeichnung wird die Neuerung näher veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 ein Vorhangband in Ansicht und
Fig. 2 von der Stirnseite gesehen, mit eingeschobener Vorhangstange; Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit einer anderen Schnittführung.
Ein Vorhangband 1 mit einer Breite B von ca. 80 mm ist durch Verweben von Kettfäden 2 und Schußfäden 3 hergestellt. Sowohl für die Kettfaden 2 wie auch für die Schußfäden 3 wurden hier schmelzbare Garne aus Polyamid verwendet. Zur Herstellung von Schlaufen werden nun mittels eines Laserstrahles querverlaufende Einschnitte gemacht, wobei die jeweils paarweise vorgesehenen Einschnitte 4 eine Schlaufe 5 begrenzen. Beim Durchtrennen der Fäden 2 und 3 mittels eines Laserstrahles werden die Schnittkanten 7 der Einschnitte angeschmolzen, so daß die freiwerdenden Enden der durchschnittenen Fäden miteinander fest verbunden sind, so daß das Grundgewebe nicht aufgetrennt werden kann, indem im Bereich der Einschnitte Fäden ausgezogen werden.
Werden zum Herstellen eines solchen Vorhangbandes Fäden aus nicht schmelzbaren Materialien verwendet, beispielsweise Fäden aus tierischen oder pflanzlichen Rohstoffen, so werden mittels eines geeigneten Stempels oder einer anderen Auftrageinrichtung an den Stellen des Vorhangbandes, an welchen die Einschnitte 4 vorgesehen sind, Streifen aus Kleber aufgetragen. Sobald der Kleber abgebunden hat, werden mittels einer mechanischer Schneideinrichtung diese querverlaufenden Streifen aus Kleber längsmittig aufgetrennt. In diesem Fall sind die freien Enden der Fäden, die im Bereich der Schnittkante 7 der Einschnitte 4 liegen, miteinander verklebt. Es werden hier Kleber verwendet, die temperatur- und wasserfest sind und die auch dauerelastisch sind, so daß solche Vorhangbänder gewaschen werden können, ohne daß das Band dadurch Schaden erleidet.
Die Einschnitte können über die Breite des Vorhangbandes gerade verlaufen, wie Fig. 1 zeigt. Diese Einschnitte 4 können aber auch bogenförmig verlaufen, was in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht eines Bandes nach Fig. 1 bzw. nach Fig. 3, wobei in dieses Band bereits eine Vorhangstange 6 eingeschoben ist. Durch den bogenförmigen Verlauf der Schlaufe 5 (Fig. 3) wird eine Schlaufe 5 von einer Länge erhalten, die größer ist als der Abstand A der Enden der Einschnitte 4.
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Claims (5)
1. Vorhangband mit quer zu seiner Längserstreckung angeordneten Schlaufen (5) zur Durchführung bzw. zur Aufnahme von Schnüren oder Stangen, wobei das Vorhangband (1) aus längsverlaufenden Kettfäden (2) und quer dazu eingetragenen Schußfäden (3) besteht und wobei diese Fäden (2, 3) durch Weben oder Wirken miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Schlaufen (5) durch jeweils im wesentlichen parallel zueinander liegende, quer zur Längserstreckung des Vorhangbandes (1) verlaufende Einschnitte (4) gebildet sind und die durch die Einschnitte (4) freigelegten Fadenenden entlang der Schnittkanten (7) miteinander verklebt oder verschweißt sind.
2. Vorhangband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Einschnitte (4) bis nahe der Längsränder des Vorhangbandes (1) erstrecken.
3. Vorhangband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (4) bogenförmig verlaufen.
4. Vorhangband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kett- und/oder Schußfäden (2, 3) aus einem schmelzbaren Material, beispielsweise Polyamid, gefertigt sind.
5. Vorhangband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (4) mittels eines Laserstrahles hergestellt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0052899U AT3623U1 (de) | 1999-08-06 | 1999-08-06 | Vorhangband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20012303U1 true DE20012303U1 (de) | 2000-09-21 |
Family
ID=3493019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20012303U Expired - Lifetime DE20012303U1 (de) | 1999-08-06 | 2000-07-12 | Vorhangband |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT3623U1 (de) |
| DE (1) | DE20012303U1 (de) |
-
1999
- 1999-08-06 AT AT0052899U patent/AT3623U1/de not_active IP Right Cessation
-
2000
- 2000-07-12 DE DE20012303U patent/DE20012303U1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT3623U1 (de) | 2000-06-26 |
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20001026 |
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