DE20012011U1 - Haarfärbevorrichtung - Google Patents
HaarfärbevorrichtungInfo
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Description
Denis März
Eiserne Hand 9
60318 Frankfurt am Main
Haarfärbevorrichtung
Bei der Erfindung handelt es sich um eine Haarfärbebürste, mit deren Hilfe nicht nur die Fachleute, sondern auch und vor allem Privatpersonen - sowohl Frauen als auch Männer - die Möglichkeit bekommen ihre Haare zu Hause einfach, bequem, schnell und gleichmäßig einzufärben.
Die bekannte Haarfarbevorrichtungen sind entweder unhandlich oder teuer und technisch so kompliziert, daß oft bestimmte Fachkenntnisse erforderlich ist, um sie zu benutzen. Außerdem ist es mit den bekannten Haarfärbevorrichtungen praktisch unmöglich, die Haare auf dem Hinterkopf gleichmäßig einzufärben.
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Außerdem ist ein Haarfarbegerät bekannt geworden, mit dem das Haar über einen Kamm mit eingesetzten hohen Zinken, denen Farbmittel von einem Behälter über Zwischenschaltung eines Druckreduzierventils zugeführt wird, gefärbt wird. Dieses Gerät ist kompliziert im Aufbau, unhandlich und nur mit großem Aufwand zu reinigen.
Beim Färben natürlicher Haare kommt es häufig darauf an, daß der in der Nähe der Kopfhaut befindliche Haarbereich, die Haarwurzeln gleichmäßig einfarbt werden. Dazu scheiteln die Friseure das Kopfhaar und tragen das Färbemittel mit dem Pinsel ausgehend vom Scheitel auf die Haare auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine bequeme, einfache, billige und gleichzeitig zuverlässige Haarfärbevorrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe nicht nur die Fachleute, sondern auch vor allem Privatpersonen die Möglichkeit erhalten, ihre Haare selbst einfach, bequem, schnell und gleichmäßig einzufärben. Es ist bekannt, daß fast alle herkömmlichen Haarfärbemittel beim direkten Kontakt mit der Haut (Hände, Gesicht, Augen) eine unangenehme, oft allergische Reaktion hervorrufen können. Während der Färbung mit dieser neuen Haarfärbevorrichtung soll der Kontakt der Haut mit dem Haarfärbemittel auf ein Minimum begrenzt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 sowie der Folgeansprüche enthaltenen Merkmale gelöst. Die Erfindung bezieht sich auf eine Haarfärbevorrichtung aus einem Bürstenelement und einem Griffteil, die flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind. Das Bürstenteil trägt einen Kanal oder einen Hohlraum und ist borstenseitig mit Austrittsöffnungen versehen. Das Griffteil dient als Behälter und Förderer des Färbemittels und ist flüssigkeitsdicht mit dem Bürstenelement verbunden. Das Bürstenteil ist dabei so gefertigt, daß auch vorgefertigte Flüssigkeitsbehälter einsetzbar sind. Das Bürstenteil kann sowohl eine längliche Form aufweisen, wobei die Borstenbüschel
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in parallel Reihen angeordnet sind oder es kann auch eine runde oder ovale Form besitzen, wobei die Borstenbüschel radial verlaufen. Die flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen Griffteil und Bürstenelement ist vorzugsweise mittels Verschraubung vorgenommen, aber es läßt sich auch mit einem Steckverschluß oder anderweitig eine flüssigkeitsdichte Verbindung herstellen. Das Griffteil besteht aus einem elastischen Gummi oder Kunststoffmaterial und kann eine Auflage oder Einlage zur Versteifung besitzen. Auch kann das Griffteil aus unterschiedlich elastischen Materialien bestehen, so z. B. kann der obere Teil aus einem festeren und der untere aus einem elastischeren Kunststoff bestehen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der beigefügten Zeichnung zu entnehmen, dabei zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die erfindungsgemäße Haarfärbevorrichtung
mit abgebrochende Griffteil,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Haarfarbevorrichung,
Fig. 3 eine Ansicht von unten auf das Bürstenelement,
Fig. 4 eine Ansicht von vorne auf die Haarfärbevorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt A-A nach Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt B-B nach Fig. 2
Fig. 7 eine Seitenansicht des Reinigungsgerätes,
Fig. 8 eine Seitenansicht auf das runde Bürstenelement,
Fig. 9 einen Längsschnitt C-C nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Explosionsdarstellung des Bürstenelements im Querschnitt,
Fig. 11 eine Ansicht von unten auf das runde Bürstenelement,
Fig. 12 eine Seitenansicht auf den als Griffteil dienenden Behälter,
Fig. 13 Behältermodifikation,
Fig. 14 Behältermodifikation.
-4-
Eine mögliche Ausführung der Erfindung ist in den Fig. 1-6 dargestellt. Die Haarfärbevorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem länglichen Bürstenelement 2 mit Borstenbüscheln 3 und einem Griffteil 4. In dem Gehäuse des länglichen Bürstenelementes 2 befindet sich ein Kanal 5 mit borstenseitig angeordneten Durchtrittsöffnungen 6. Die Borstenbüschel 3 sind dabei kurz bemessen und aus einem extrem widerstandsfähigem Material gefertigt. Die Anzahl der Öffnungen ist von der Formgebung des Bürstenelements im einzelnen abhängig. Das stielförmige Griffteil 4 dient dabei als Reservat für die Färbeflüssigkeit und kann auch ein gängiger Farbflüssigkeitsbehälter sein. Der Behälter bzw. das Griffteil muß nur groß genug bemessen sein, um die zur Färbung des Haares notwendige Menge an Flüssigkeit aufnehmen zu können. Gleichzeitig muß das Griffteil hart und jedoch auch elastisch genug sein, um einerseits einen sicheren Griff darzustellen und andererseits eine Pumpwirkung zu ermöglichen, die die Flüssigkeit aus dem als Reservat dienenden Griffteil in den Kanal des Bürstenelementes transportiert. Um eine gute und leichte Pumpwirkung zu erzielen, kann das Griffteil eine Auflage oder Einlage zur Verfestigung des Ganzen besitzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß das Griffteil aus unterschiedlichen elastischen Materialien besteht, wobei die obere Seite des Griffes aus einem härteren Material besteht und die untere Seite aus einem elastischeren hergestellt ist. Eine Reinigungsbürste für den Kanal der Haarfärbevorrichtung ist in Fig. 7 dargestellt.
Der Griffteil 4, 14, 24 ist mit dem Bürstenelement 2, 12 flüssigkeitsdicht z. B. über eine Verschraubung 8,18 verbunden.
Eine Modifikation der Haarfärbevorrichtung ist in den Fig. 8-12 gezeigt, wobei ein rundes Bürstenelement vorgesehen ist, selbstverständlich ist auch die Abwandlung in ein solches ovales Element möglich. Das Bürstenelement 12 besteht aus zwei Teilen 10 und 11, die miteinander auf beliebige Weise verbunden sein können. Das untere Gehäuseteil 11 besitzt Durchtrittsöffnungen 16 und an dessen Unterseite
sind die Borstenbüschel 13 angeordnet. Mit dem Bezugszeichen 7 ist ein Hohlraum zur Aufnahme von Färbeflüssigkeit vorgesehen und an dem oberen Gehäuseteil 10 ist das Griffteil 14 über eine Verschraubung 18 angeordnet. Anstelle der Verschraubung 18 kann natürlich jede flüssigkeitsdichte Verbindung treten. In der Darstellung der Figur 10 sind die beiden Gehäuseteile 10 und 11 über ein Gewinde 19 verbunden. In den Fig. 12, 13 und 14 sind verschieden ausgestaltete Griffteile 4, 14 und 24 dargestellt, die alle an einem Ende ein Gewinde 8 bzw. 18 zur Verbindung mit dem jeweiligen Bürstenelement zeigen. Bei den darsgestellten Ausführungsformen handelt es sich um gängige Behältnisse für Haarfärbemittel. Bei Fig. 13 zeigt der obere Teil der Behälterwandung eine Auflage 20 zur besseren Handhabung des Griffteiles. Anstelle einer Auflage 20 kann der Behälter auch aus unterschiedlich hartem Kunststoffmaterial bestehen, wobei der Teil 21 aus härterem und der Teil 22 aus elastischem Material besteht. Dies ist eine beispielhafte Ausgestaltung.
Die Handhabung der Haarfärbevorrichtung gemäß Erfindung wird wie folgt bewirkt.
1. Das Haarfärbemittel ist schon für die Färbung vorbereitet und befindet sich in dem Griffteil 4, 14 wie in den Fig. 12, 13 und 14 beispielhaft gezeigt,
2. das Griffteil 4, 14 wird auf das jeweilige Bürstenelement 2, 12 aufgeschraubt,
3. mit einem leichten Durck auf den leicht elastischen als Griffteil dienenden Behälter kann die Menge des aus den Durchtrittsöffnungen 6, 16 austretenden Haarfärbemittels genau dosiert werden, wodurch für eine intensive und gleichmäßige Färbung des Haares gesorgt ist,
-6-
4. nach der Beendigung des Auftragens des Haarfarbemittels kann das Bürstenelement sowie das als Behälter dienende Griffteil mit einer speziellen Gerät, siehe Fig. 7, gereinigt werden. Dazu muß nur das Bürstenelement von dem Griffteil abgeschraubt und mit warmem Wasser ausgespült werden.
Mit der Haarfärbevorrichtung gemäß Erfindung wird erstmals die Möglichkeit geschaffen, die gescheitelten Haare von der Wurzel bis zur Spitze praktisch mit einem Zug einzufarben. Während des Durchzugs zieht das Bürstenelement wie ein Kamm durch die Haare, weil die Borstenbüschel relativ kurz und extrem widerstandsfähig gehalten sind. Wenn die Auffiärbung unterbrochen werden soll oder eine längere Pause gewünscht ist, besteht die Möglichkeit, das als Behälter dienende Griffteil wie eine ganz normale Flasche ohne Probleme auf einer geraden Fläche stehen zu lassen. Es ist weiterhin von Vorteil, daß das Bürstenelement mit seinem stielartigen Be-hälter als Griffteil mehrfach verwendbar ist.
-Schutzansprüche-
Claims (9)
1. Haarfärbevorrichtung in Art einer Haarbürste bestehend aus einem Griffteil und einem Bürstenelement mit Mitteln zur Förderung des Färbemittels dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstenelement (2, 12) mit einem Kanal (5) oder einem Hohlraum (7) versehen und borstenseitig mit Durchtrittsöffnungen (6, 16) zwischen den Borstenbüscheln (3, 13) ausgestaltet ist, wobei das Bürstenelement (2, 12) mit einem als Griffteil (4, 14) und Förderer dienenden Behälter flüssigkeitsdicht verbunden ist.
2. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Griffteil gängige bekannte Farbflüssigkeitsbehälter einsetzbar sind.
3. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstenelement (2) eine längliche Form aufweist und die Borstenbüschel (3) in parallelen Reihen angeordnet sind.
4. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstenelement (12) eine runde Form aufweist und die Borstenbüschel (13) radial verlaufen.
5. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstenelement (3, 13) mit dem Griffteil (4, 14) mittels Verschraubung über ein Gewinde (8, 18) verbunden ist.
6. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstenelement (3, 13) über einen flüssigkeitsdichten Steckverschluß mit dem Griffteil verbunden ist.
7. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffteil aus einem elastischen Gummi- oder Kunststoffmaterial gefertigt ist.
8. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einlage oder Auflage (20) zur Verfestigung des Griffteiles (4) vorgesehen ist.
9. Haarfärbevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und untere Bereich (21, 22) des Griffteils (14) aus Materialien unterschiedlicher Elastizität besteht.
Priority Applications (1)
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Family Applications (1)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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Effective date: 20061005 |
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