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DE2001200A1 - Verschlusskappe fuer einen sterilisierbaren Beutel - Google Patents

Verschlusskappe fuer einen sterilisierbaren Beutel

Info

Publication number
DE2001200A1
DE2001200A1 DE19702001200 DE2001200A DE2001200A1 DE 2001200 A1 DE2001200 A1 DE 2001200A1 DE 19702001200 DE19702001200 DE 19702001200 DE 2001200 A DE2001200 A DE 2001200A DE 2001200 A1 DE2001200 A1 DE 2001200A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
bag
cap according
front wall
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702001200
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
John Dickinson and Co Ltd
Original Assignee
John Dickinson and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by John Dickinson and Co Ltd filed Critical John Dickinson and Co Ltd
Priority to DE19702001200 priority Critical patent/DE2001200A1/de
Publication of DE2001200A1 publication Critical patent/DE2001200A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/12Closures
    • B65D27/14Closures using adhesive applied to integral parts, e.g. flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verschlußkappe für einen sterilisierbaren Beutel Die Erfindung betrifft eine Verschlußkappe für einen sterilisierbaren Beutel bzw. sterilisierbare Verpackung zum Verpacken von medizinischen instrumenten, Bekleidungsstücken und dergleichen, welche im sterilisierten Zustand gehalten werden sollen.
  • Derartige Verpackungen sind in Form von einem Beutel vorgeschlagen worden, dessen Öffnung mittels eines durch Wärme verschweißbaren Klebstoffes verschlossen ist, der auf die Innenflächen des Beutels im Bereich der Öffnung aufgetragen ist. Wenn jedoch ein solcher Beutel entweder durch Zerreißen von Hand oder durch Aufschneiden mittels einer Schere geöffnet wird, kann es gescheben, daß Mikroorganismen von den Händen oder den Scheren in den Beutel eindringen -oder sich an dem Beutelinhalt beim Öffnen festsetzen, wodurch die Sterilisierung aufgehoben wird.
  • Es ist festgestellt worden, daß Faltungen bzw. Faltlinien in einem Beutel das Eindringen von Mikroorganismen verhindern und es ist aus diesem Grunde vorgeschlagen werden, das offene ßeutelende umzufalten, indem eine sogenannte "Apotheker- bzw.
  • Drogistenfaltung" angewendet wird. Derartigo Beutel werden mittels eines Streifens oder klebebandes im geschlossenen Zustand gehalten; dieses Falten und das Anbringen des Verschlusses ist sowohl schwierig als auch zeitaufwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Verhinderung der oben gennanten Nachteile eine Verschlußkappe für sterilisierbare Beutel zu schaffen, welche leicht anbringbar ist und auch beim Öffnen des Beutels ein Eindringen von Mikroorganismen in den Beutel ausschaltet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Verschlußkappe dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vorderwand und eine Rückwand aufweist und daß eine dieser beiden Wände mit klebstoff versehen ist, derart, daß dann, wenn die kappe über das offene Beutelende gelegt ist und die Kappe und das offene Beutelende auf sich selbst zurückgefaltet sind, der Klebstoff die Kappe und den Beutel in der umgefalteten LaXe hält.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin auch ein Verfahren zur Herstellung der neuen Verschlußkappe, und zwar ausgehend von einem kontinuierlichen Schlauch; dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen des Schlauches in Abständen entlang von quer zur Schlauchlängsrichtung liegenden Verbindungslinien miteinander verbunden werden, um Endversclüsse zu bilden, und daß dann der Schlauch parallel und benachbart zu den Querverbindungslinien zerschnitten wird.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin auch eine sterilisierbare Verpackung, bestehend aus einem Beutel der mit der oben genannten neuen Verschlußkappe verschlossen ist.
  • Die Kappe kann vorzugsweise dadurch gekennzeichnet sein, daß sie zur Bildung der Vorderwand und Rückwand aus einem einzelnen, auf sich selbst zurückgefalteten Blatt hergestellt ist, und daß die beiden Wände an ihren Seitenrändern mittels Klebstoff miteinander verbunden sind, wobei der Abstand zwischen den beiden Klebelinien geringfügig größer ist als die Breite einses mittels der Kappe zu verschließenden Beutels.
  • Als Klebstoff auf einer der beiden Wände der Kappe können zwei Latexstreifen dienen, die sich an, der Außeufläche der vorderwand an den beiden Seiten derselben entlang erstrecken.
  • Wenn die Kappe entlang einer Linie gefaltet ist, die parallel zu den Seitenrändern der Kappe und im wesentlichen in der Mitte zwischen den beiden Rändern der Kappe verläuft, kommen die beiden Klebstoffstreifen in Kontakt miteinander und verhindern, daß die Kappe geöffnet bzw. aufgefaltet wird. Die Kappe kann zum Öffnen des Beutels entfernt werden indem; die andere Wand der Kappe aufgerissen wird, so daß der Beutel aufgefaltet werden kann, während der nicht zerissene Abschnitt der Kappe gefaltet bleibt, Die Kappe kann dann von dem Beutel abgestreift werden und der Inhalt des Beutels kann herausgenommen werden, wobei die Seiten des Beutels im Bereich der Beutelöffnung, jedoch im Abstand davon, von den Händen der den Beutel öffnenden Person festgehalten werden. Im folgenden werden mögliche Ausführungsformen der Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung näher besc.hrieben, Es zeigen Fig. 1 die Vorderwand eines sterilisierbaren Beutels; Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 abgebildeten Beutels; Pig-, 3, 3a und 3b Vorderansichten verschiedener Ausführungsformen von Kappen zum Verschließen des Beutels gemäß Fig. 1; .Fig-, 4 e.i,ne Vorderansicht eines Beutels, naohd,em eine kuppe über das offene Beutelende gelegt und zum Verschließen bzw. Abdichten des Beutels umgefaltet worden ist; Fig. 5 eine Seitenansicht der in Fig. 4 abgebildeten Anordnung und Fig. 6 eine Rückansicht eines Beutels, nachdem die Kappe aufgerissen worden ist, um sie von dem Beutel ent @ernen zu können.
  • Gemäß der Zeichnung hat ein Beutel 1 eine Vorderwand 3, eine Rückwand 4, einen umgeschlagenen Abschnitt 7 zum Versiegeln bzw. zum Verschließem des unteren Beutelendes, an jeder Seite einen Randstreifen 9 und ein offenes oberes Ende 11.
  • Eine Kappe bzw. ein Deckel für den Beutel hat eine Verderwand 15 und eine Rückwand 17. Die Kappe ist vorzugsweise aus einem einzigen Materialblatt hergestellt, welches bei 19 gefaltet ist, um die Wände 15 und 17 zu bilden, die an ihren Seitenrändern mittels klebstoff 21 miteinander verbunden ist. Die Rückwand 17 ist vorzugsweise länger als die Vorderwand 15 und enthält an ihrer überstehenden Kante aus einem noch zu beschreibenden Zweck eine Kerbe 23. Die Wand 15 ist an ihren oberen Ende und an ihren unteren Ende jeweils mit einem Latexklebstoffstreifen 25 bzw. 27 versehen.
  • Wie in den Figuren 1 und 3 gezeigt, wird die Kappe zum Verschließen bzw. Versiegeln des Beutels 1 über das offene En 11 des Beutels gelegt, so daß das offene Ende 11 des Beutels sich im Bereich der Innenseite der Faltlinie 19 befindet. Die Kappe 13 wird dann mit dem sihc darin befindenden oberch Ende des Beutels zur Bildung einer Faltlinie 2@ umgefaltet, so daß die Latexklebstoffstreifen 25 und 27 in Kontakt miteinander kommen und aneinanderkleben. Das offene Ende 11 des Beutels ist auf diese Weise verschlossen bzw. versiegelt und der Beutel kann einer Autoklavbehandlung unterworfen werden, um den Beutelinhalt zu sterilisieren, und dann, ohne d@ Mikroorganismen in den Beutel eindrigen können, gelagert oder verschickt werden.
  • Zum Öffnen des Beutels wird die Rückwand 17 der Kappe 13 ausgehend von der Kerbe 23 zu der Faltlinie 29 in der Kappe 13 nach oben hin und dann nach außen entlang der Faltlinie 29 zu den Außenrändern der Kappe hin aufgerissen. Der Beutel kann nun aufgefaltet werden und der Rest der Kappe 13 gleitet von den oberen Ende das Beutels, ohne daß das obere Ende des Beutels mit den Fingern berührt wird. Der Inhalt des Beutels kann dann herausgenommen werden, ohne daß das obere Ende des Beutels mit den Fingern berührt wird.
  • Die Vorderwand 15 und die Rückwand 17 der Kappe 13 können vorzugsweise die gleiche Länge haben und die Kerbe 23 kann entweder in beiden Wänden 15 und 17 vorhanden sein oder ganz fortgelassen sein. Wenn ein anderer Klebstoff als Latex verwendet wird, kann einer der beiden Streifen 25 oder 27 weggelassen werden.
  • Wie in Fig. 3a gezeigt, kann die Vorderwand 15 der Kappe 13 vorzugsweise halb so lang sein wie die Rückwand 17, so daß nach dem Zusammenstecken von Kappe und Beutel das untere Ende der Vorderwand 13 die Faltlinie 29 des Beutelverschlusses bestimmt. Bei dieser Ausführungsform sind die Vorder- und Rückwände 15 und 17 entlang ihrer sich gegenüberliegenden Seitenränder mitteln geeigneten Klebstoffs 21 miteinander verbunden, und Latexstreifen 31 werden dann auf die außen liegenden Bereiche der Seitenränder aufgetragen, um die umgefaltete Kappe in der richtigen Stellung auf dem Beutel festzulegen bzw. zu befestigen.
  • Wie in Fig. 3b gezeigt, kann die Kappe alternativ auch mit Vorder- und Rückwänden von im wedentlichen gleicher Länge ausgebildet sein, wobei die Vorderwand 15 auf sich selbst zurückgefaltet ist und die Verbindung zwischen den beiden Teilen der Vorderwand mittels eines geeigneten Autoklavklebstoffes 23 hergestellt ist, während die Verbindung zwischen der Vorderwand 13 und der Rückwand 17 durch Klebstoff 21 erfolgt. Die auf die Seitenränder der Kappe aufgetragenen Latexstreifen 31 bilden Mittel, um die Kappe nach dem Falten in der richtigen Stellung auf dem Beutel festzulegen.
  • Gemäß einer weiteren (nicht dargestellten) Ausführung Form, kann die Kappe 13 ohne Seitenränder bzw. Seitens@ume @u @-bildet sein, indem die Kappe in einem kontinuierlichen Schlauchbildungsverfahren (mit oder ohne Seitenlappen) hergestellt wird und die Innenflächen des Schlauches im @@st@n@ voneinander mittels Klebstoff miteinander verbunden bzw. @neinander befestigt werden, um Endverschlässe zu bilden, @evor dieser Schlauch parallel und benachbart zu den Quervorbindungslinien zerschnitten wird, um einzelne Abschnitte zu liefern, von denen jeder ein offenes und ein geschlossenes Ende zu gegenüberliegenden Seiten hat. Falls erwänscht kann der letstoff, der die querliegenden inneren Verbindungssäume zu@ Verschließen der Kappen bildet, verggelassen oder nicht @rwendet werden. In diesem Fall kann nach dem Zerschneiden in einzelne Abschnitte jeder Abschnitt an einem Ende verschlossen werden, indem im vergleichbarer Weise wie beim verschlie@en eines Beutels oder einer Umhüllung eine Faltung und eine Verbindungsstelle hergestellt wird, das heißt, indem ein sich von einem Ende des Abschnittes erstreckender Ansatz umgefaltet und befestigt wird oder indem eine oder mehrere Faltungen ?,n einem Ende des schlauchförmigen Abschnittes erzeugt und aneinander befestigt werden.
  • Der Beutel und/oder die Kappe 13 können vorzugsweise aus einem geeigneten flexiblen Material bestehen, vorzugsweise aus Papier mit einer hohen Festigkeit gegen Feuchtigkeit.

Claims (13)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Verschlußkappe für einen sterilisierbaren Beutel, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Vorderwand (15) und eine Rückwand (17) aufweist und daß eine dieser beiden Wände mit Klebstoff versehen ist, derart, daß dann, wenn die Kappe 13 über das offene Beutelende (11) gelegt ist und die Kappe und das offene Beutelende auf sich selbst zurückgefaltet sind, der Klebstoff die Kappe und den Beutel in der umgefalteten Lage hält.
2. Kappe nach Anspruch 1, daduch gekennzeichnet, daß sie zur Bildung der Vorderwand (15) und der Rückwand (17) aus einem einzelnen, auf sich selbst zurückgefalteten Blatt hergestellt ist, und daß die beiden Wünde (15, 17) an ihren Seitenrändern mittels Klebstoff miteinander verbunden sind.
3. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (15) und die Rückwand (17) im wesentlichen die gleiche Größe haten.
4. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (17) geringfügig länger ist als die Vorderwand (15).
5. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Vorderwand (15) im wesentlichen halb so groß ist wie die Rückwand (17).
5. Kappe nach einem der Anspruche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (17) an ihrem unteren Ende eine Kerbe (23) aufweist.
7. Kappe nach einem oder m-ehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoff Latexstreifen dienen, die sich an der Außenfläche der Vorderwand (15) entlang von zwei Seiten derselben erstrecken.
8. Kappe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoff zwei Latexstreifen (23, 27) dienen, die sich an der Anßenfläche der vorder@and (1@) entlang der unteren und oberen Kanten derselben erstrecken.
9. Kappe nach Anspruch 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich Latexstreifen entlang beider Seiten des unverdeckten Abschnittes der Innenfläche der Rückwand (17) erstrecken.
10. Kappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (15) nach au'3en hin li:, sich selbst zurückgefaltet ist und die beiden Abschnitte der Vorderwand aneinander befestigt sind derart, daß ein Teil der Innenfläche der Vorderwand (15) und ein Teil der Innenfläche der Rückwand (17) freigelegt sind.
11. Kappe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Klebstoff Latexstreifen (31) dienen, welche sich entlang der beiden Seiten der freigelegten Abschnitte von Vorder-und Rückwand erstrecken.
12. Verfahren zur Herstellung von Kappen gemäß Anspruch 1, ausziehend von einem endlosen Schlauchs dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen des Schlauches in Abständen entlang von quer zur Schlauchlängsrichtung liegenden Verbindungslinien miteinander verbunden werden, um Endverschlässe zu bilden, und da3 dann der Schlauch parallel und benachbart zu den Querverbindungslinien zerschnitten wird.
13. Sterilisierbare Packung, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Kappe nach eine: der Ansprüche 4 bis 11 verschlossen ist.
L e e r s e i t e
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