DE20012781U1 - Fallrohreinsatz - Google Patents
FallrohreinsatzInfo
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Classifications
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Description
PATENTANWÄLTE "** * ·*'*-."
DR. ULRICH OSTERTAG DR. REINHARD OSTERTAG
EIBENWEG 10 D-70597 STUTTGART TEL.+49-71 1-766845 FAX +49-711-7655701
Fallrohreinsatz
Anmelder: E.L. Hirz GmbH & Co. KG
Walpurgisstr. 40
Walpurgisstr. 40
47441 Moers
Anwaltsakte: 7108.9
TIT.02-104
7108-9 - 1 - 19.07.2000
Fallrohreinsatz
Die Erfindung betrifft einen Fallrohreinsatz gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Das Verstopfen von Fallrohren, die Regenwasser von der Dachrinne zum Boden leiten, durch Laub ist ein besonders lästiges Problem. Während Laub in der Dachrinne von Hand entfernt werden kann, muß bei einem verstopften Fallrohr ein langer Draht oder ähnliches von oben in das Fallrohr eingeführt werden, um die verstopfte Stelle aufzulockern. Das gelockerte Laub kann dann nach Abnehmen eines Fallrohrsegmentes von Hand ausgeräumt werden. Dies ist mühsam.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgemäß darin, ein Einrichtung zu schaffen, die gewährleistet, daß sich das Laub in einem Fallrohr an einer zugänglichen Stelle ansammelt.
Diese Aufgabe wird durch einen Fallrohreinsatz gemäß Anspruch 1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Fallrohreinsatz schafft einen Zugang zum Fallrohr in dessen Fallstrecke. Weiter sorgt ein Fangkorb, der beim, vorzugsweise kurz unterhalb des Zugangs eingesetzt ist, dafür, daß sich Laub an einer Stelle ansammelt, von der es leicht entfernt werden kann. Die 0 Einführung eines langen Drahts oder von ähnlichem durch die Öffnung des Fallrohrs an der Dachrinne oder am Boden erübrigt sich somit.
Die Unteransprüche stellen zweckmäßige Weiterbildungen des Fallrohreinsatzes dar.
AUN.247-010 - 2 -
7108.9 - 2 - 19.07.2000
Bei einem Fallrohreinsatz nach Anspruch 2 lassen sich das Laub und andere zurückgehaltene Verunreinigungen besonders leicht entsorgen, da der Fangkorb als ganzer zusammen mit den Verunreinigungen entnommen wird.
Der Fangkorb des Anspruchs 3 sorgt dafür, daß Wasser daraus nach unten abfließen kann, so lange das Laub im Fangkorb noch nicht so dicht vorliegt, daß kein Wasser mehr nach unten durchtritt, Laub aber nicht in hinter dem Fangkorb liegende Abschnitte des Fallrohres und der Kanalisation gelangt.
Durch Verwendung eines Fangkorbs des Anspruchs 4 kann Wasser an den Seiten des Fangkorbs austreten, auch wenn der Durchtritt nach unten bereits versperrt ist.
Der Fangkorb des Anspruchs 5 gestattet eine besonders zweckmäßige Unterbringung im Fallrohreinsatz.
Die verschiebbare Schließhülse des Anspruchs 6 sorgt dafür, daß die Zugangsöffnung des Brückenabschnitts verschlossen werden kann und somit das Regenwasser, das am inneren Umfang des Fallrohrs nach unten fließt, nicht aus diesem austritt. Bei geöffnetem Fallrohreinsatz sitzt die Schließhülse (vorzugsweise durch Reibschluß) auf dem oberen Einsatzabschnitt.
Der Ringwulst der Schließhülse des Anspruchs 7 erhöht 0 deren Steifigkeit und bildet eine Greifhilfe.
Das vorzugsweise angelötete Manschettenteil des Anspruchs 8 ist im Hinblick auf ein dichtes Verschließen der Entnahmeöffnung von Vorteil.
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Gemäß Anspruch 9 erhält man eine definierte Schließstellung der Schließhülse, ohne daß die Gefahr eines Verklemmens derselben besteht.
Der gewellte Anschlußabschnitt des Anspruchs 10 am unteren Ende des Fallrohreinsatzes gestattet eine leichte Verbindung mit einem weiteren Abschnitt des Fallrohrs.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Figur 1 eine Querschnittsansicht eines Fallrohreinsatzes mit frontal nach vorne weisender Wartungsöffnung und einem eingesetztem Fangkorb;
Figur 2 eine Seitenansicht des Fallrohreinsatzes nach Figur 1, wobei der Fangkorb gerade entnommen wird; und
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Figur 3 eine Draufsicht von unten auf den Boden des Fangkorbs.
Ein Fallrohreinsatz 10 weist einen unteren Einsatzabschnitt 12, einen oberen Einsatzabschnitt 14 und einen dazwischenliegenden Brückenabschnitt 16 auf, der eine Wartungsöffnung 18 vorgibt. Der Fallrohreinsatz kann aus verschiedenen Materialien bestehen, beispielsweise verzinktem Blech, Kupferblech, VA-Stahl oder Kunststoff. Bei Verwendung von 0 Blech sind die Längsränder des Zuschnittes durch einen Längsfalz (nicht in der Zeichnung wiedergegeben) in üblicher Weise verbunden, so daß man ein zylindrisches Rohr erhält.
Der Brückenabschnitt 16 gibt die Wartungsöffnung 18 vor,
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7108.9 - 4 - 19.07.2000
die so groß ist, daß ein Fangkorb 3 0 durch sie entfernt werden kann. Zum Verschließen der Wartungsöffnung 18 verfügt der Fallrohreinsatz über eine Schließhülse 24, die reibschlüssig auf dem oberen Einsatzabschnitt 14 verschiebbar ist. Sie weist einen unteren Ringwulst 26 auf, der in geschlossenem Zustand auf einem Manschettenteil 2 0 aufsitzt, welches auf der Höhe des Beginns des Brückenabschnitts 16 auf dem unteren Einsatzabschnitt 12 angelötet ist und als Anschlag und Dichtteil dient.
Der Fangkorb 30 weist eine Um'fangswand 34 mit Sieböffnungen 36 sowie eine Bodenwand 38 mit Sieböffnungen 40 auf. Die Sieböffnungen 3 6 sind größer als die Sieböffnungen 40.
Die Sieböffnungen 36 und 40 können kreisrund sein, wie in der Zeichnung wiedergegeben. Sie können aber auch die Form von Rechtecken haben oder vorzugsweise von Quadraten. Dies erlaubt eine bessere Flächenfüllung der Siebe mit Sieböffnungen, und auch die Herstellung der Sieböffnungen durc Stanzen ist bei Rechteck- oder Quadrat-Geometrie günstiger.
Weiter weist der Fangkorb 3 0 einen gebogenen streifenförmigen Henkel 32 auf, der eine solche Breite hat,
daß er durch eine Sieböffnung 3 6 hindurch paßt. Der Henkel 32 ist so gebogen, und durch zwei Sieböffnungen 3 6 hindurch geführt, daß durch seine abgewinkelten Enden einander gegenüberliegende Zentrierarme 42 gebildet sind. 30
Das untere Ende des Fallrohreinsatzes 10 weist einen gewellten Anschlußabschnitt 22 verminderten Durchmessers zur leichten Verbindung mit einem weiteren darunterliegenden Segment eines Fallrohrs (nicht gezeigt) auf. 35
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Der oben beschriebene Fallrohreinsatz arbeitet wie folgt:
Im Normalzustand ist die Schließhülse 24 über die Entnahmeöffnung 18 geschoben und sitzt mit ihrem unter dem Ringwulst 26 liegenden Endabschnitt in dem Ringraum, der durch die Außenseite des Brückenabschnittes 16 und die Innenseite des Manschettenteiles 20 begrenzt ist. Die Wartungsöffnung 16 ist somit mit der bei Fallrohr-Steckverbindungen üblichen Dichtheit verschlossen. Im Fallrohreinsatz nach unten strömendes Wasser läuft in das darunter liegende Fallrohrsegment, wobei Feststoffe wie Laub oder Nadeln im Fangkorb 3 0 zurückgehalten werden.
Unter Hochschieben der Schließhülse 24 läßt sich in Abständen leicht der Füllungsgrad des Fangkorbes 3 0 kontrollieren.
Nach Herausnehmen des Fangkorbes 3 0 an seinem Henkel durch die Wartungsöffnung 16 hindurch, läßt sich der Korbinhalt dann leicht in einen Abfallbehälter entsorgen.
Der Fangkorb 3 0 wird dann wieder in den Fallrohreinsatz 10 eingesetzt, wobei er durch die beiden abgewinkelten Endabschnitte 42 zwangsweise so radial positioniert wird, daß seine Umfangswand 34 von der Innenseite des Fallrohreinsatzes 10 beabstandet ist, so daß Wasser durch die Sieböffnungen 3 6 unbehindert abströmen kann, wenn die Sieböffnungen 40 neuerdings zugesetzt werden.
Claims (10)
1. Fallrohreinsatz für ein Regenwasser ableitendes Fallrohr, gekennzeichnet durch einen unteren Einsatzabschnitt (12), einen oberen Einsatzabschnitt (14), einen zwischen diesen Einsatzabschnitten (12, 14) liegenden Brückenabschnitt (16) mit einer Wartungsöffnung (18) und einen durch die Wartungsöffnung (18) zugänglichen Fangkorb (30).
2. Fallrohreinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorb (30) durch die Wartungsöffnung (18) entnehmbar ist.
3. Fallrohreinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorb (30) eine Bodenwand (38) mit runden und/oder rechteckigen, insbesondere quadratischen Sieböffnungen (40) aufweist.
4. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fangkorb (30) eine Umfangswand (34) mit runden und/oder rechteckigen, insbesondere quadratischen Sieböffnungen (36) aufweist.
5. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichent, daß der Fangkorb (30) Zentnerarme (42) aufweist, die vorzugsweise auf einem oberen Rand (44) des unteren Einsatzabschnitts (12) aufsitzen.
6. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Schließhülse (24) als verschiebbaren Verschluß für die Wartungsöffnung.
7. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließhülse (24) einen Ringwulst (26) aufweist.
8. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er ein vorzugsweise angelötetes Manschettenteil (20) aufweist, das als Dichtteil mit dem unteren Ende der Schließhülse (24) zusammenarbeitet.
9. Fallrohreinsatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Manschettenteil (24) einen Anschlag für den Ringwulst (20) der Schließhülle (24) bildet.
10. Fallrohreinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Einsatzabschnitt (12) am unteren Ende einen in Umfangsrichtung gewellten Anschlußabschnitt (22) aufweist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE20012781U DE20012781U1 (de) | 2000-07-21 | 2000-07-21 | Fallrohreinsatz |
Publications (1)
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| DE20012781U1 true DE20012781U1 (de) | 2001-03-22 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20012781U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20110347U1 (de) | 2001-06-22 | 2001-08-23 | Braun, Wilhelm Thorsten, 50354 Hürth | Dachablauf |
-
2000
- 2000-07-21 DE DE20012781U patent/DE20012781U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
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Effective date: 20010426 |
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