DE20012433U1 - Variables Sitz-Liege-Möbel - Google Patents
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Description
Variables Sitz-Liege-Möbel
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Möbel zum variablen Sitzen und Liegen mit einem Gestell und mindestens einem, vorzugsweise zwei oder mehreren Sitzelementen und einem oder mehreren Rückenelementen.
In modernen Haushalten wird aufgrund des teuren Wohnraums und des Trends zu vielseitigen und praktisch nutzbaren Möbeln immer mehr Wert auf Möbel gelegt, die neben einem ansprechenden Design auch eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten bieten. So sind zum Beispiel bereits Polstermöbel bekannt, die zu einem Bett umgebaut werden können. Dafür sind bereits eine Vielzahl von Vorschlägen gemacht worden. Allerdings besteht weiterhin ein Bedarf an Möbeln, die eine besonders große Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten und damit unterschiedlichen Funktionsstellungen bieten, wobei die Umgestaltung des Möbels in die verschiedenen Funktionsstellungen einfach zu bewerkstelligen sein sollte. Insbesondere besteht auch weiterhin der Bedarf an Möbeln, die eine einfache und stabile Konstruktion für unterschiedlichste Funktionsstellungen aufweisen, wobei jedoch ausreichend Gestaltungsmöglichkeiten für ein entsprechendes Design gegeben sein sollte.
Es ist entsprechend Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Möbel zu schaffen, das diesen Anforderungen gerecht wird. Insbesondere soll ein Möbel bereitgestellt werden, das
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eine besonders grosse Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bei einfachem Umbau und einfacher Konstruktion bietet.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Möbel nach dem Schutzanspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Wesentliches Merkmal des erfindungsgemäßen Möbels ist, dass mindestens ein Sitzelement und das mindestens eine Rückenelement so an einem zweiteiligen Gestell angeordnet sind, dass die Sitzelemente, die an dem ersten Gestellteil angeordnet sind, mit dem ersten Gestellteil in Bezug auf das zweite Gestellteil verschiebbar sind, so dass das Rückenelement, das vorzugsweise an dem zweiten Gestellteil angeordnet ist, auf das zweite Gestellteil klappbar ist, so dass das Rückenteil sich in einer Ebene mit den Sitzflächen der SUzelemente befindet. Auf diese Weise lässt sich sehr einfach und schnell aus einem Sofa eine Liegefläche erzeugen, die als Bett genutzt werden kann, wobei ein großer gestalterischer Spielraum für das Design des Möbels vorhanden bleibt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen das erste und zweite Gestellteil jeweils einen im wesentlichen rechteckförmigen Rahmen auf, an dessen Ecken zumindest teilweise Füße angeordnet sind. Insbesondere an dem ersten Gestellteil, das verschiebbar an dem zweiten Gestellteil angeordnet ist, ist es ausreichend, nur an den Ecken des Rahmens Füße anzuordnen, die sich in einer ausgezogenen Position weit entfernt von dem zweiten Gestellteil befinden, welches vorteilhafterweise an jeder Ecke einen Fuß aufweist. Selbstverständlich kann jedoch auch der Rahmen die Funktion der Füße mitübernehmen, so dass ganz auf Füße verzichtet werden kann. Darüber hinaus ist es vorteilhaft in einem der Gestellteile, vorzugsweise im zweiten Gestellteil, einen Bettkasten vorzusehen.
Die Verschiebeanordnung umfasst vorzugsweise Schienen, die an dem einen Gestellteil angeordnet sind, während das andere verschiebbare Gestellteil sich in diesen Schienen verfahren lässt. Um eine leichte Verschiebbarkeit der beiden Gestellteile zu erreichen, ist es vorteilhaft, an dem zu verschiebenden Gestellteil Rollen vorzusehen, die in den Schie-
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nen geführt werden können. Alternativ ist auch eine teleskopartige Verbindung der Gestellteile über Teleskopauszüge möglich.
Weiterhin ist es vorteilhaft die Verbindung der beiden Gestellteile so auszugestalten, dass sie leicht voneinander lösbar sind. Beispielsweise ist dies einfach dadurch zu realisieren, dass die Rollen des einen Gestellteils aus den Schienen des anderen Gestellteils entnehmbar sind. Auf diese Weise lassen sich die Gestellteile getrennt voneinander z.B. als Sitzpolster nutzen.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann das verschiebbare Gestellteil auch statt eines rechteckförmigen Rahmens einen im wesentlichen U-förmigen Rahmen aufweisen, wobei die beiden Schenkel des U im anderen Gestellteil verschiebbar geführt sind.
Weiterhin ist es vorteilhaft, das Rückenelement über ein oder mehrere Scharnierbänder oder Rastgelenke insbesondere am Rahmen des zweiten Gestellteils verschwenkbar anzuordnen, so dass es zumindest eine aufrechte Position als Rückenlehne und eine liegende Position zur Bildung einer Liegefläche einnehmen kann, wobei weitere Zwischenstellungen über das Rastgelenk eingestellt werden können.
Vorzugsweise beträgt der Schwenkbereich für das Rückenelement mindestens 90°. Vorteilhaft ist es jedoch, einen größeren Schwenkbereich vorzusehen, so dass das Rückenelement in der Position, in der es als Rückenlehne fungiert, etwas schräg gestellt werden kann, was den Sitzkomfort deutlich erhöht. Die vorteilhafte Anlenkung des Rückenelements am Rahmen des zweiten Gestellteils bewirkt in vorteilhafter Weise, dass das Rückenelement nicht mit den Sitzelementen und dem ersten Gestellteil verschoben werden muss, was eine einfache Handhabung zur Folge hat. Außerdem wird durch das Rastgelenk eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten realisiert.
Vorzugsweise ist das Rückenelement über eine oder mehrere teleskopartige Elemente angelenkt, so dass z.B. eine horizontale oder vertikale Verschiebung des Rückenelements zusätzlich zur Schwenkbewegung möglich ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst mindestens ein Sitzelement, vorzugsweise jedoch die an den seitlichen Rändern des Möbels befindlichen Sitzelemente ein integriertes Seitenelement, das als Armlehne dient. Auch dies erhöht den Sitzkomfort des erfindungsgemäßen Möbels.
Vorteilhaft ist es hierbei, das Seitenelement verschwenkbar in Bezug auf das Sitzelement auszubilden, so dass das Seitenelement in unterschiedlich geneigte Positionen bezüglich des Sitzelements gebracht werden kann, vorzugsweise von einer aufrechten, im wesentlichen senkrechten Position bis zu einer überhängenden, nach unten geneigten Position. Dies wird vorzugsweise über Rastgelenke erreicht, die eine Arretierung des Seitenelements in verschiedenen Positionen bezüglich des Sitzelements ermöglichen. Der Schwenkbereich des Seitenelements bezüglich des Sitzelements beträgt auch hier mindestens 90°, vorzugsweise jedoch mehr als 90°.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist mindestens ein Sitzelement, vorzugsweise jedoch mehrere bzw. alle Sitzelemente drehbar auf dem ersten Gestellteil angeordnet, so dass sie um eine Achse senkrecht zur Sitzfläche gedreht werden können. Insbesondere ist nach einer bevorzugten Ausführungsform die Verschwenkbarkeit in zwei Positionen möglich, und zwar eine Position, bei der ein integriertes Seitenelement parallel zur Schmalseite des Rahmens des ersten Gestellteils ausgerichtet ist und in eine zweite Position mit dem Seitenelement parallel zur Längsseite des Rahmens des zweiten Gestellteils. Damit wird erreicht, dass das Seitenteil, das bei der Verwendung des Möbels als Sofa als Armlehne dient, zusätzlich als Fußstütze, Rückenlehne oder Kopfstütze dienen kann. Zusammen mit der Bildung einer vergrößerten Liegefläche durch das Einklappen des Rückenelements bietet diese Ausgestaltung insbesondere den Vorteil, dass eine besonders große Liegefläche bei der Verwendung des Möbels als Bett erzielbar ist.
Einen hohen Sitz- und Liegekomfort bietet das Möbel insbesondere dann, wenn die Sitz-, Seiten- und Rückenelemente als Polsterelemente ausgeführt sind.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind vorzugsweise an den Füßen des ersten Gestellteils, das ausziehbar an einem zweiten Gestellteil angeordnet ist, Rollen vorgesehen, um ein einfaches Verschieben des ersten Gestellteils in Bezug auf das zweite Gestellteil zu ermöglichen. Weiterhin können auch zusätzlich am ersten Gestellteil Rollen angebaut sein, so dass das gesamte Möbel leicht verschiebbar ist.
Weitere Vorteile, Kennzeichen und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden bei der nachfolgenden detaillierten Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen deutlich. Die Zeichnungen zeigen dabei sämtliche in rein schematischer Weise in
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Möbels in der Funktionsstellung als Sofa;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Zwischenschritts beim Umbau des Möbels aus Fig. 1;
Fig. 3 eine weitere perspektivische Ansicht eines Zwischenschritts beim Umbau des Möbels aus Fig. 1;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Möbels aus Fig. 1 in der Funktionsstellung als Bett; und in
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Funktionsstellung des Möbels aus Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen variablen Sitz- und Liegemöbels dargestellt. Das Möbel 1, das bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel Sitzelemente 3 für zwei Personen aufweist, umfasst im wesentlichen ein Gestell 2 mit Füssen 5 und darauf angeordneten Sitzelementen 3, sowie ein für beide Sitzpositionen durchgängiges Rückenelement 4. An den Sitzelementen 3 ist jeweils integral ein Seitenelement 6 angeordnet, das über Rastgelenke in verschiedene Positionen verschwenkbar ist. In der Fig. 1 ist beispielsweise das Seitenelement 6 des einen Sitzelements 3 in einer nahezu aufrechten Position, während das Sitzelement 6 des anderen Sitzelements 3 nahezu waagrecht und damit parallel zur Sitzfläche ausgerichtet ist. Durch die variabel
verstellbaren Seitenelemente 6 besitzt das Möbel 1 bereits in seiner Grundfunktion als Sofa eine Vielzahl von angepassten Sitz- und Liegemöglichkeiten.
Darüberhinaus kann bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein Bett geschaffen werden, wie dies in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist. Dazu ist das Gestell 2 im wesentlichen zweiteilig ausgeführt, wobei ein erstes Gestellteil 7 in Bezug auf ein zweites Gestellteil 8 verschiebbar angeordnet ist. Bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform wird die Verschiebemöglichkeit dadurch realisiert, dass das erste Gestellteil 7 Rollen aufweist, die in Schienen 9, die an dem zweiten Gestellteil 8 angeordnet sind, geführt werden. Allerdings ist natürlich auch denkbar, dass auf die Rollen verzichtet wird und das erste Gestellteil 7 direkt in den Schienen 9 geführt wird.
Das erste und das zweite Gestellteil 7 und 8 werden im wesentlichen durch die rechteckförmigen Rahmen 10 und 11 gebildet, die in Fig. 3 deutlicher zu sehen sind. An den Rahmen 10 und 11 sind an den Eckpunkten Füße 5 angeordnet, so dass das Gestell 2 sowohl in der ausgezogenen Position als auch in der zusammengeschobenen Position sicher steht. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Rahmen 11 des ersten Gestellteils 7 lediglich zwei Füße 5 auf, während der Rahmen 10 des zweiten Gestellteils 8 an jedem Eckpunkt des Rahmens 10 einen Fuß 5 besitzt. Auf dem Rahmen 11 des ersten Gestellteils 7 sind die Sitzelemente 3 mit den integrierten Seitenteilen 6 angeordnet, so dass bei der Verschiebebewegung des ersten Gestellteils 7 in Bezug auf das zweite Gestellteil 8 die Sitzelemente 3 mit dem ersten Gestellsteil 7 bewegt werden. Auf diese Weise entsteht über dem zweiten Gestellteil 8 ein freier Raum, so dass das Rückenelement 4, das über Rastgelenke 12 klappbar an dem zweiten Gestellteil 8 angelenkt ist, in diesen freien Raum einklappbar ist. Dies wird insbesondere auch in der perspektivischen Ansicht der Fig. 3 deutlich.
Darüberhinaus sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Sitzelemente 3 mit den integrierten Seitenelementen 6 so auf dem ersten Gestellteil 7 angeordnet, dass sie auf diesem drehbar sind und zwar um eine Achse senkrecht zur Sitzfläche. Insbesondere ermöglicht die drehbare Anordnung auf dem ersten Gestellteil bzw. dem Rahmen .11 eine
Anordnung der Sitzelemente 3 in einer ersten Position, in der die Seitenelemente 6 parallel zu der Schmalseite des Rahmens 11 ausgerichtet sind, sowie eine zweite Position, in der die Seitenelemente 6 parallel zur Längsseite des Rahmens 11 ausgerichtet sind. Damit ist es möglich, die Seitenelemente 6 in der Position, in der sie parallel zur Längsseite des Rahmens 11 ausgerichtet sind, als Rückenlehnen oder Kopfelemente zu verwenden, wenn das Möbel 1 in der Funktionsstellung als Bett verwendet wird, wie dies in Fig. 4 zu sehen ist.
Eine weitere Funktionsstellung des Möbels 1 aus der Vielzahl der möglichen Funktionsstellungen zeigt Fig. 5. Hier ist ein Sitzelement 3 mit dem integrierten Seitenelement 6 so angeordnet, dass das Seitenelement 6 entlang der Längsseite des ersten Gestellteils 7 angeordnet ist, wobei das Gestellteil 7 in einer eingefahreneren Position ist, in der es nahezu deckungsgleich mit dem zweiten Gestellteil 8 des Gestells 2 ist. In dieser Position dient das Seitenteil 6 als Fußstütze, wobei es vorteilhaft ist, dass das Seitenteil 6 auch in eine überhängende Position, d. h. also nach unten gerichtet, gebracht werden kann, so dass sich eine gute Abstützung der Füße ergibt. Dagegen werden bei der in Fig. 5 gezeigten Funktionsstellung des Möbels 1 das Seitenelement 6 des zweiten Sitzelements 3 und das Rückenelement 4 in der für ein Sofa üblichen Funktionsstellung angeordnet.
Claims (15)
1. Möbel zum variablen Sitzen und Liegen mit einem Gestell (2) und mindestens einem, vorzugsweise zwei oder mehreren Sitzelementen (3) und einem oder mehreren Rückenelementen (4) dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (2) mindestens ein erstes (7) und ein zweites (8) Gestellteil aufweist, wobei am ersten Gestellteil (7) die Sitzelemente (3) angeordnet sind und das erste Gestellteil (7) in Bezug auf das zweite Gestellteil (8) derart verschiebbar ist, dass das Rückenelement (4) auf das zweite Gestellteil (8) zur Bildung einer vergrößerten Sitz- und Liegefläche klappbar ist.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (7) und das zweite (8) Gestellteil jeweils einen vorzugsweise im wesentlichen rechteckförmigen Rahmen (10, 11) aufweisen, an dessen Ecken vorteilhafterweise zumindest teilweise Füße (5) angeordnet sind, wobei der Rahmen (11) des ersten Gestellteils (7) in Schienen (9) des zweiten Gestellteils (8) verschiebbar ist.
3. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gestellteil (7) Rollen aufweist, die in den Schienen (9) des zweiten Gestellteils (8) geführt werden.
4. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (7) und zweite (8) Gestellteil über Teleskopauszüge verbunden sind.
5. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (7) und das zweite (8) Gestellteil lösbar miteinander verbunden sind.
6. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Rückenelement (4) über Scharnierbänder oder Rastgelenke (12), die zumindest zwei, vorzugsweise jedoch mehrere unterschiedliche Positionen des Rückenelements (4) zur Sitzfläche ermöglichen, insbesondere am Rahmen (10) des zweiten Gestellteils (8) angelenkt ist.
7. Möbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastgelenke (12) eine Verschwenkung des Rückenteils (4) um mindestens 90°, vorzugsweise mehr als 90° bezüglich den Sitzflächen ermöglichen.
8. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (4) über ein oder mehrere teleskopartige Elemente am zweiten Gestellteil (8) angelenkt ist, so dass zusätzlich zur Schwenkbewegung eine Schiebebewegung bezüglich des zweiten Gestellteils (8) möglich ist.
9. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzelement (3) mindestens ein vorzugsweise verschwenkbar zum Sitzelement (3) angeordnetes Seitenelement (6) aufweist.
10. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenelement (6) bezüglich des Sitzelements (3) vorzugsweise über Rastgelenke in eine Vielzahl von Positionen verschwenkbar ist, wobei der Schwenkbereich mindestens 90°, vorzugsweise mehr als 90°, umfasst.
11. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein, vorzugsweise zwei oder mehrere Sitzelemente um eine zur Sitzfläche senkrechte Achse drehbar auf dem ersten Gestellteil (7) angeordnet sind.
12. Möbel nach Anspruch 9 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbar angeordnete Sitzelement (3) mindestens zwei Positionen einnehmen kann, wobei in der ersten Position das Seitenelement (6) parallel zur Schmalseite des ersten Gestellteils (7) und in der zweiten Position parallel zur Längsseite des ersten Gestellteils (7) angeordnet ist.
13. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzelemente (3), die Seitenelemente (6) und/oder die Rückenelemente (4) als Polsterteile ausgeführt sind.
14. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (7) und/oder das zweite (8) Gestellteil vorzugsweise an den Füssen (5) zumindest teilweise Rollen aufweisen.
15. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten (7) oder zweiten (8) Gestellteil ein Bettkasten angeordnet ist.
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Legal Events
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| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20001130 |
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Effective date: 20040203 |