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DE20011521U1 - Temperaturempfindliche Absperrarmatur - Google Patents

Temperaturempfindliche Absperrarmatur

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DE20011521U1
DE20011521U1 DE20011521U DE20011521U DE20011521U1 DE 20011521 U1 DE20011521 U1 DE 20011521U1 DE 20011521 U DE20011521 U DE 20011521U DE 20011521 U DE20011521 U DE 20011521U DE 20011521 U1 DE20011521 U1 DE 20011521U1
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DE
Germany
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bore
shut
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holding element
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DE20011521U
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Gottlob Bee Apparatebau U Co Vertriebs- De GmbH
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STREIF BRANDSCHUTZ AG CHUR
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/36Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position
    • F16K17/38Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position of excessive temperature
    • F16K17/383Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves actuated in consequence of extraneous circumstances, e.g. shock, change of position of excessive temperature the valve comprising fusible, softening or meltable elements, e.g. used as link, blocking element, seal, closure plug
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/06Check valves with guided rigid valve members with guided stems
    • F16K15/063Check valves with guided rigid valve members with guided stems the valve being loaded by a spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

Stenger, WATZKi;:&:RENC:··..: :: : Kaiser-Friedrich-Ring 70
·· ·· ··**··* ".·**·.* D-40547 DÜSSELDORF
PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. WOLFRAM WATZKE (-1999)
DIPL-ING. HEINZ J. RING
DIPL.-ING. ULRICH CHRISTOPHERSEN
DIPL.-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL.-ING. WOLFGANG BRINGMANN
O*rpjf PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Brandschutz AG
Gäuggelistraße 20
Uns. Zeichen 00-0219
CH - 7001 Chur / GR Our «f.
Ihr Zeichen
Your ref.
Datum 28. Juni 2000
Temperaturempfindliche Absperrarmatur
Die vorliegende Erfindung betrifft eine temperaturempfindliche Absperrarmatur, insbesondere für Gasleitungen, mit einem einen Durchlaß und einen Ventilsitz aufweisenden Gehäuse und einer Baugruppe bestehend aus einem im Durchlaß positionierbaren Halteelement mit einer in Einbaulage zum Ventilsitz zentrischen Bohrung, einem Schließkörper mit einem daran angeordneten Stiftelement, welches in die zentrische Bohrung des Halteelements einsetzbar ist, einer zwischen Halteelement und Schließkörper einspannbaren Feder und einem temperaturempfindlichen Element, welches einen in einer quer zur zentrischen Bohrung durch das Halteelement geführten, bis in die zentrische Bohrung reichenden Durchgangsbohrung angeordneten Stift und ein an der Außenseite des Gehäuses angeordnetes Lagereiement aufweist, wobei der in der Durchgangsbohrung des Halteelements geführte Stift in Einbaulage in eine Bohrung in dem Lagerelement ragt.
Eine solche temperaturempfindliche Absperrarmatur ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster 298 20 264.6 bekannt. Bei der in dieser Druckschrift offenbarten Absperrarmatur wird ein Halteelement verwendet, welches in einem Mittelabschnitt eine zum Ventilsitz zentrische Bohrung aufweist und sich mit von dem Mittelabschnitt ausgehenden Stegen an einem an der Gehäuseinnenwand ausgebildeten Vorsprung abstützt. Das Halteelement ist mit einem in eine gegenüber dem Absatz angeordnete Ringnut eingreifenden Sprengring festgelegt. Durch die zentrische Bohrung in dem Halteelement ragt ein Stiftelement, welches mit einem Schließkörper verbunden ist. Zwischen dem Schließkörper und dem Hai-
Telefon (0211)572151:" .·* · j j j BHf-Bajik, DQeseldorif j (BLZ 30020500) 40113276 Telefax (0211)588225 * Stä&-Si>*arla&e;T7ü<^dor*f'<BLZ:30050110) 10090769
I I . 1 1&Igr;**· · I 2·-·
teelement ist eine Feder angeordnet. Durch einen der an dem Halteelement angeordneten Stege ist eine Bohrung geführt. Diese Bohrung fluchtet mit einer durch das Gehäuse geführten Bohrung, wobei in dem Bereich des Gehäuses, durch den die Bohrung geführt ist ein topfartiges Element in das Gehäuse eingeschraubt ist. In das topfartige Element mündet eine weitere Bohrung, in welche Schmelzlot eingelassen ist. Durch die genannten Bohrungen, nämlich die in dem topfartigen Element, die durch das Gehäuse und die in dem Steg des Halteelements ist ein Stift eingesetzt, weicher sich einseitig an dem Schmelzlot und mit seiner anderen Seite an einer Kugel abstützt. Die Kugel durchragt die durch den Steg des Halteelements geführte Bohrung und greift an einer Ringnut an dem mit dem Schließkörper verbunden Stiftelement an. Durch diese Anordnung wird der federbelastete Schließkörper in seiner Öffnungsstellung gehalten.
Es hat sich bei der hier gezeigten Asperrarmatur als nachteilig herausgestellt, daß aufgrund von Erschütterungen sich das lediglich mit dem Sprengring gesicherte Halteelement in seiner Lage geringfügig verdrehen kann. Hierdurch entsteht eine Relativbewegung zwischen der in dem einen Steg des Halteelements geführten Bohrung und der durch das Gehäuse geführten Bohrung zur Führung des Stiftes. Durch eine so bewirkte Verkantung wird nunmehr der Stift in seiner Position verklemmt, so daß zusätzliche Reibungskräfte auftreten, die den Stift in seiner Position halten und somit ein Auslösen des Schließkörpers aus seiner geöffneten Stellung verzögern. Die Absperrarmatur löst bei vorbestimmter Temperatur nicht mehr in der vorgeschriebenen Zeit aus, es kann sogar ein Auslösen erst bei höherer Temperatur als der vorbestimmten Auslösetemperatur die Folge eines derartigen Verdrehens sein. Ein solches Verhalten der Absperrarmatur stellt mithin eine Gefährdung dar, da beispielsweise in einem Brandfalle ein rechtzeitiges Schließen von in Richtung des Brandherdes führenden Gasleitungen nicht sicher gewährleistet ist, so daß im schlimmsten Fall dem Brandherd zusätzlich brennbares Gas zugeführt wird, was im Extremfall zu Explosionen oder Verpuffungen führen kann.
Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Absperrarmatur der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß diese gegenüber Erschütterungen unempfindlich und daß ein sicheres Auslösen der Absperrarmatur gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung bei einer temperaturempfindlichen Absperrarmatur der eingangs genannten Art vorgeschlagen ein das Lagerelement und das Halteelement verbindendes Führungselement, welches eine Öffnung aufweist,, in der der Stift geführt ist.
Dadurch, daß das Halteelement und das Lagerelement über das Führungselement verbunden sind, sind diese relativ zueinander festgelegt und können auch durch Erschütterungen nicht gegeneinander verschoben werden. Der Stift wird sicher in der Öffnung des Führungselementes geführt. Das Führungselement wird hierzu derart angeordnet, daß die in dem Führungselement vorgesehene öffnung mit der in dem Halteelement angeordneten Durchgangsbohrung und der Bohrung in dem Lagerelement zur sicheren Führung des Stiftes zusammenwirkt. Der Stift wird in der öffnung des Fühlungselementes und gegebenenfalls in der Durchgangsbohrung bzw. in der Bohrung des Lagerelementes oder in Teilen dieser Bohrungen geführt, so daß eine unverklemmte, reibungsarme Bewegung des Stiftes ermöglicht ist. Das Führungselement kann mit dem Lagerelement und dem Halteelement auf verschiedene Arten verbunden sein. Es kann beispielsweise an einem der genannten Elemente fest angeformt sein, kann mit den Elementen aber auch formschlüssig, kraftschlüssig oder sonst wie verbunden sein.
So ist gemäß einem Vorschlag der Erfindung das Führungselement als separates Teil ausgeführt und ist sowohl mit dem Halteelement als auch mit dem Lagerelement verbunden. Hierzu wird gemäß einem Merkmal der Erfindung als Führungselement ein Führungsröhrchen vorgeschlagen, welches sowohl in die Bohrung in dem Lagerelement als auch in die Durchgangsbohrung in dem Halteelement ragt. Ein solches Führungsröhrchen bietet eine einfache Möglichkeit, Haltelement und Lagerelement miteinander unter Ausbildung einer Führung für den Stift zu verbinden. Das Führungsröhrchen ragt zumindest teilweise sowohl in die Durchgangsbohrung des Halteelementes als auch in die Bohrung in dem Lagerelement und ist somit mit den genannten Teilen formschlüssig verbunden. Die im Halteelement bzw. in dem Lagerelement angebrachten Bohrungen können hierzu in dem Bereich, in denen das Führungsröhrchen in diese hineinragt mit vergrößertem Durchmesser ausgeführt sein. Somit kann in diesen Bereichen ein Verbindungsröhrchen aufgenommen werden, dessen Innendurchmesser dem Durchmesser des nicht aufgeweiteten Teils der jeweiligen Bohrung entspricht. Die In-
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nendurchmesser des Führungsröhrchens und der jeweiligen Bohrungen, in denen der Stift geführt werden soll, sind somit gleich und erlauben eine sichere Führung des Stifts.
Gemäß einem alternativen Vorschlag der Erfindung ist das Führungselement einstückig als Fortsatz entweder an dem Lagerelement oder an dem Halteelement ausgebildet und ragt in die Durchgangsbohrung bzw. die Bohrung im Lagerelement hinein, wobei durch den Fortsatz eine Bohrung geführt ist, die die Bohrung im Lagerelement oder die Durchgangsbohrung zu einer gemeinsamen Führung für den Stift ergänzt. Ein derartiger Aufbau stellt eine besonders einfache Ausführung für ein Führungselement dar, da dieses einstückig an entweder dem Halteelement oder dem Lagerelement angeformt ist. Der an einem der Elemente angeformte Fortsatz ragt in die Bohrung des anderen Elementes hinein und sorgt somit für eine formschlüssige Verbindung zwischen Führungselement und Halteelement. Hierzu kann analog wie im Fall des Führungsröhrchen die Bohrung, in die der Fortsatz hineinragt, zur Aufnahme des Fortsatzes in einem Bereich in ihrem Durchmesser erweitert sein. Somit kann auch bei derart verbundenen Halte- und Lagerelement eine durchgehende Führung für den Stift erreicht werden, die einen durchgehenden, gleichbleibenden Durchmesser aufweist.
Für die wirtschaftliche Herstellung der Armatur wird vorgeschlagen, daß im Gasdurchlaß des Gehäuses eine Auflage für das Halteelement ausgearbeitet wird und das Halteelement durch einen von außen eingesetzten Sprengring im Gehäuse fixiert wird. Das Halteelement hat vorteilhafterweise sternförmig verlaufenden Stege, wobei in einem der Stege die bis in die zentrische Bohrung reichende Durchgangsbohrung angeordnet ist. In diese Durchgangsbohrung läßt sich das temperaturempfindliche Element einsetzen. Dieses umfaßt vorteilhafterweise zusätzlich zu dem Stift noch eine Kugel. Wenn das Stiftelement des Schließkörpers eine Ringnut aufweist, eignet sich eine Kugel hervorragend zum Fixieren des Stiftelementes in der zentrischen Durchgangsbohrung. Der Stift drückt auf die Kugel und durchragt das Gehäuse bis an die Außenseite, wo es gemäß einem Vorschlag der Erfindung in dem Lagerelement durch Schmelzlot gehalten ist. Schmilzt das Schmelztet, kann sich der Stift in das Lagerelement bewegen, wodurch die Kugel aus der Ringnut des Stiftelementes des Schließkörpers bewegt wird, so daß der Schließkörper frei ist und in die Schließposition fahren kann.
Zur Steuerung der Temperaturempfindlichkeit wird mit der Erfindung vorgeschlagen, das Lagerelement schwarz zu färben. Dadurch wird es temperatursensibler. Auch kann gemäß einem vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ein Lamellenkörper auf das Lagerelement aufgesetzt werden. Alternativ können die Lamellen auch direkt an dem Lagerelement angearbeitet sein. Lagerelement und auskragende Lamellen können aus einem Stück gearbeitet sein. Derartige Lamellen erhöhen ebenfalls die Temperatursensibilität.
Das Lagerelement wird gemäß einem Vorschlag der Erfindung gasdicht ins Gehäuse eingeschraubt, gegebenenfalls unter Zwischenlage von Dichtscheiben und/oder unter Verwendung dichtender Klebemittel.
Für den Fuß des Lagerelementes wird in der Erfindung vorgeschlagen, nicht die üblichen Schlüsselflächen anzuarbeiten, damit die Gasverbraucher nicht mit den handelsüblichen Schlüsseln den Wärmefühler ausschrauben und an dieser Stelle Gas &ldquor;abzapfen" können, wie es mitunter geschieht, wenn von Manipulationen und in deren Gefolge von Gasunglücken die Rede ist.
Vielmehr soll der Fuß des Wärmefühlers in einer ungewöhnlichen Form ausgebildet werden, der nur mit einem dazu passenden Spezialschlüssel des Armaturenherstellers zu fassen ist.
Das Gehäuse kann ciemäß einem vorteilhaften Vorschlag einstückig aus metallischem Werkstoff, beispielsweise Stahl oder Edelstahl, gedreht sein. Stahl ist bei großen Bauformen vorgeschrieben.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der vorliegenden Beschreibung anhand der Figuren.
Darin zeigen
Fig.1 eine Schnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer temperaturempfindlichen Absperrarmatur,
Fig. 2 eine Schnittansciht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer temperaturempfindliichen Absperrarmatur und
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Lamellenkörper.
Die in Figur 1 gezeigte Absperrarmatur 1 umfaßt ein Gehäuse 2, welches grundsätzlich auch Teil einer Gasarmatur, einer Gasleitung oder dergleichen sein kann. Im gezeigten Ausfühlungsbeispiel ist das Gehäuse 2 einstückig aus Metall gedreht, beispielsweise Stahl oder Edelstahl, und hat Flanschanschlüsse 3. Grundsätzlich können anstelle der Flansche 3 auch Innen- oder Außengewindeansätze vorgesehen sein. Im Inneren ist ein Gasdurchlaß gebildet, wobei ein erstes zylindrisches Stück 4 in einem Absatz 5 mündet, oberhalb dessen ein Einstich 6 ausgebildet ist, in den sich ein Sprengring 11 legt. In das Gehäuse 2 ist eine Baugruppe eingesetzt, bestehend aus einem auf den Absatz 5 aufgelegten Halteelement 8, welches in Einbaulage zentrisch zum Ventilsitz 7 eine hülsenförmige Anformung 9 und eine zentrische Bohrung 10 aufweist. Zur Fixierung des Halteelementes im Gehäuse ist ein Sprengring 11 in den Einstich 6 eingesetzt. Das Halteelement 8 hat im gezeigten Ausführungsbeispiel einen äußeren Ringbereich, der auf den Absatz 5 aufgesetzt ist, einen durch die Hülse 9 gebildeten und zum äußeren Ring konzentrischen inneren Bereich und dazwischen sternförmig verlaufende Stege. In einem der Stege 12 ist eine Durchgangsbohrung 13 angeordnet, die bis in die zentrische Bohrung 10 reicht.
Ein Schließkörper 14 ist mittels einer Schraubverbindung mit einem Stift 15 verbunden. Der Stift 15 hat eine Ringnut 16. Zwischen dem Halteelement 8 und dem Schließkörper 14 ist eine Feder 17 eingespannt. Der Schließkörper 14 hat einen konisch verlaufenden Kopf, der in den trichterförmigen Ventilsitz 7 einfahrbar ist und dort gasdicht verschließen kann.
Das Gehäuse 2 hat eine Durchgangsbohrung 18, und das Halteelement 8 wird derart in das Gehäuse 2 eingesetzt, daß die Bohrung 13 in dem Steg 12 mit der Durchgangsbohrung 18 im Gehäuse 2 fluchtet. Die Durchgangsbohrung 18 ist zur Gehäuseaußenseite hin zu einer Gewindebohrung erweitert.
Ein Führungsröhrchen 26 ist durch die Durchgangsbohrung 18 im Gehäuse bis in die Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 des Halteelements 8 geführt. Hierzu weist die Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 des Halteelements 8 in einem Bereich eine Bohrung 27 mit erweitertem Durchmesser auf. Dieser erweiterte Durchmesser entspricht dem Außendurchmesser des Führungsröhrchens 26, welches einen Innendurchmesser aufweist, der dem Durchmesser der nicht erweiterten Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 entspricht. Das Führungsröhrchen 26 durchragt durch die Durchgangsbohrung 18 in dem Gehäuse 2 das Gehäuse und ist bis zur Gehäuseaußenseite geführt. In das Führungsröhrchen 26 und durch die Bohrung 13 in dem sternförmig verlaufenden Steg 12 des Halteelementes 8 wird zunächst eine Kugel 19 eingesetzt, die in die Ringnut 16 im Stift 15 ragt. Dann wird ein Stift 20 eingesetzt, der innerhalb des Führungsröhrchens 26 endet, darin jedoch aus der Gehäuseaußenseite vorsteht. Schließlich wird das auf der Gehäuseaußenseite verbleibende Innenvolumen des Führungsröhrchens mit Schmelzlot 22 aufgefüllt und ein Lagerelement 21 wird in die Gewindebohrung von der Gehäuseaußenseite her eingeschraubt. Dabei wird das Führungsröhrchen 26 von einer in dem Lagerelement 21 geführten Bohrung 25 aufgenommen. Über das Schmelzlot 22, den Stift 20 und die Kugel 19, die in der Ringnut 16 des Stiftes 15 positioniert ist, wird der Stift 15 in der zentrischen Bohrung 10 fixiert und damit der Schließkörper 14 gegen die Kraft der Feder 17 relativ zum Halteelement 8 positioniert. Bei Temperaturerhöhung schmilzt das Schmelzlot 22, so daß sich der Stift 20 und die Kugel 19 zur Gehäuseaußenseite bewegen können. Der Stift 19 wird freigegeben und der Schließkörper 14 verfährt in die Schließposition im Ventilsitz 7. Durch das Führungsröhrchen 26, welches sowohl in die Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 als auch in die Bohrung 25 in dem Lagerelement 21 ragt, sind das Lagerelement 26 und das Halteelement 8 über seinen Steg 12 miteinander verbunden. Die Durchgangsöffnung in dem Führungsröhrchen 26 nimmt dabei den Stift 15 auf, und dient zu dessen Führung. Der Stift 15 wird sowohl in dem Führungsröhrchen 26 als auch in dem Teil der durch den Steg 12 geführten Durchgangsbohrung 13 mit kleinerem Durchmesser geführt, wobei sich eine durchgängige, absatzlose Führung für den Stift 15 ergibt. Somit ist gewährleistet, daß auch bei Erschütterungen ein Verklemmen des Stiftes 15 durch eine Relativbewegung zwischen Lagerelement 21 und Halteelement 8 verhindert wird. Das Lagerelement 21 kann zur Verbesserung der Temperaturempfindlichkeit schwarz gefärbt sein.
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In Figur 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer Absperrarmatur gezeigt. Die hier gezeigte Absperrarmatur gleicht vom grundsätzlichen Aufbau her der in Figur 1 gezeigten und voranstehend beschriebenen Absperrarmatur. Hinsichtlich der Beschreibung wird dementsprechend auf die Beschreibung zu Figur 1 verwiesen. Der Unterschied zwischen der in Figur 2 gezeigten Absperrarmatur und der in Figur 1 dargestellten Absperrarmatur besteht in der Ausführung des Führungselementes. Ein Führungsröhrchen ist in diesem Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen, sondern es ist statt dessen an das Lagerelement 21 ein Fortsatz 23 angeformt, welcher durch die Durchgangsbohrung 18 im Gehäuse 2 hindurch ragt und sich bis in die Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 des Halteelements 8 hinein erstreckt. Der Bereich der Durchgangsbohrung 13, der in den Fortsatz 23 ragt, ist mit vergrößertem Durchmesser ausgeführt. Da in diesem Fall kein Führungsröhrchen in das Lagerelement 21 ragt, weist die in das Lagerelement 21 geführte Bohrung 24 in diesem Ausführungsbeispiel einen geringeren Durchmesser auf als die Bohrung 26 aus Figur 1. Die Bohrung 24 ist auch durch den Fortsatz 23 hindurch geführt und entspricht vom Innendurchmesser der Durchgangsbohrung 13 in dem Steg 12 in dem Bereich mit kleinerem Durchmesser.
Zum Zusammenbau der Absperrarmatur wird in diesem Fall bei festgelegtem Halteelement durch die iim Gehäuse vorgesehene Durchgangsbohrung 18 und durch die Durchgangsbohrung 13 im Steg 12 die Kugel 19 eingesetzt, der sodann der Stift 20 folgt. Der Stift 20 steht aus der Gehäuseaußenseite vor und wird schließlich durch Überstülpen des Lagerelements 21, welches mit Schmelzlot 22 gefüllt ist, fixiert. Das Lagerelement 21 wird in die an der Gehäuseaußenseite vorgesehene Gewindebohrung gasdicht eingeschraubt.
Das hier gezeigte Ausführungsbeispiel weist den Vorteil auf, daß auf die Fertigung eines zusätzlichen Teils, nämlich des Führungsröhrchens 26 verzichtet werden kann, und daß lediglich das Lagerelement 21 derart geformt wird, daß es einen Fortsatz 23 aufweist, der wie beschrieben in die Durchgangsbohrung 13 des Steges 12 eingreifen kann. Selbstverständlich kann anstelle des Fortsatzes 23 an dem Lagerelement 21 auch ein analog geformter Fortsatz an dem Steg 12 des Halteelements 8 zum Eingreifen in die Bohrung 24 des Lagerelementes 21 ausge-
bildet sein. Hierzu wäre die Bohrung 24 in dem Lagerelement 21 in dem Bereich, in dem ein solcher Fortsatz eingreift, entsprechend aufgeweitet auszuführen.
Figur 3 zeigt ein Lamellenelement 28, beispielsweise aus Aluminium, welches seinerseits auf das Lagerelement 21 aufsetzbar ist, wodurch die Temperaturempfindlichkeit noch erhöht wird. Durch die Färbung des Lagerelementes, die Art der Lamellen, die Menge des Schmelzlotes und die Wandungsstärke des Lagerelementes kann die Temperaturempfindlichkeit beeinflußt werden, so daß gewünschte Schließtemperaturen einstellbar sind. Lagerelement und Lamellen können alternativ auch aus einem Stück gearbeitet sein.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele dienen nur der Erläuterung und sind nicht beschränkend.
Bezuqszeichenliste
1 Absperrarmatuir
2 Gehäuse
3 Flansch
4 zylindrischer Gasdurchlaß
5 Absatz
6 Einstich
7 Ventilsitz
8 Halteelement
9 Hülse
10 Bohrung
11 Sprengring
12 Steg
13 Durchgangsbohrung
14 Schließkörper
15 Stift
16 Ringnut
17 Feder
18 Durchgangsbohrung
19 Kugel
20 Stift
21 Lagerelement
22 Schmelzlot
23 Verlängerung
24 Bohrung
25 Bohrung
26 Führungsröhrchen
27 Bohrung
28 Lamellenelement

Claims (12)

1. Temperaturempfindliche Absperrarmatur, insbesondere für Gasleitungen, mit einem einen Durchlaß (4) und einen Ventilsitz (7) aufweisenden Gehäuse (2) und einer Baugruppe bestehend aus einem im Durchlaß (4) positionierbaren Halteelement (8) mit einer in Einbaulage zum Ventilsitz (7) zentrischen Bohrung (10), einem Schließkörper (14) mit einem daran angeordneten Stiftelement (15), welches in die zentrische Bohrung (10) des Halteelements (8) einsetzbar ist, einer zwischen Halteelement (8) und Schließkörper (14) einspannbaren Feder (17) und einem temperaturempfindlichen Element, welches einen in einer quer zur zentrischen Bohrung (10) durch das Halteelement (8) geführten, bis in die zentrische Bohrung (10) reichenden Durchgangsbohrung (13) angeordneten Stift (20) und ein an der Außenseite des Gehäuses (2) angeordnetes Lagerelement (21) aufweist, wobei der in der Durchgangsbohrung (13) des Halteelements (8) geführte Stift (20) in Einbaulage in eine Bohrung (24, 25) in dem Lagerelement (21) ragt, gekennzeichnet durch, ein das Lagerelement (21) und das Halteelement (8) verbindendes Führungselement (23, 26), welches eine Öffnung aufweist, in der der Stift (20) geführt ist.
2. Absperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (26) als separates Teil ausgeführt und sowohl mit dem Halteelement (8) als auch mit dem Lagerelement (21) verbunden ist.
3. Absperrarmatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (26) als Führungsröhrchen ausgebildet ist, daß sowohl in die Bohrung (25) in dem Lagerelement (21) als auch in die Durchgangsbohrung (13) in dem Halteelement (8) ragt.
4. Absperrarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (23) einstückig als Fortsatz entweder an dem Lagerelement (21) oder an dem Halteelement (8) ausgebildet ist und in die Durchgangsbohrung (13) bzw. die Bohrung (24) im Lagerelement (21) hineinragt, wobei durch den Fortsatz (23) eine Bohrung geführt ist, die die Bohrung (24) in dem Lagerelement (21) und die Durchgangsbohrung (13) zu einer gemeinsamen Führung für den Stift (20) ergänzt.
5. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (8) durch einen Sprengring (11), im Gehäuse (2) fixiert ist.
6. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (8) sternförmig verlaufende Stege aufweist, wobei in wenigstens einem der Stege (12) die bis in die zentrische Bohrung (10) ragende Durchgangsbohrung (13) angeordnet ist, in welche das temperaturempfindliche Element eingesetzt ist.
7. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturempfindliche Element eine Kugel (19) aufweist, die vom Stift (20) gegen das Stiftelement (15) des Schließkörpers (14) gedrückt ist.
8. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Lagerelementes (21) Schmelzlot (22) angeordnet ist, welches den Stift in einer Halteposition fixiert.
9. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerelement (21) schwarz gefärbt ist.
10. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Lagerelement (21) ein Lamellenkörper (28) aufgesetzt ist.
11. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerelement (21) gasdicht in das Gehäuse (2) eingeschraubt ist.
12. Absperrarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) ein einstückiges metallisches Drehteil ist.
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