DE20011500U1 - Raumlufttechnische Einrichtung, insbesondere zur Klimatisierung großer Hallen - Google Patents
Raumlufttechnische Einrichtung, insbesondere zur Klimatisierung großer HallenInfo
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Description
·„::. Gre3si&Große: :
Patentanwälte Rechtsanwälte München Stuttgart
Dr. jur. Alf-Olav Gleiss, Dipl.-Ing. PA Rainer Große, Dipl.-Ing. PA
Dr. Andreas Schrell, Dipl.-Biol. PA
Torsten Armin Krüger, RA
Nils Heide, RA
Dr. Andreas Schrell, Dipl.-Biol. PA
Torsten Armin Krüger, RA
Nils Heide, RA
PA: Patentanwalt
European Patent Attorney
European Trademark Attorney
European Trademark Attorney
RA: Rechtsanwalt, Attorney-at-law D-70469 STUTTGART MAYBACHSTRASSE 6A Telefon: +49(0)7118145 55 Telefax: +49(0)711 81 30 32 Telex: 72 27 72 jura d e-mail: jurapat@aol.com
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Gebrauchsmusteranmeldung
Raumlufttechnische Einrichtung, insbesondere zur Klimatisierung
großer Hallen
LTG Aktiengesellschaft Grenzstraße 7
70435 STUTTGART
16340t GR-ne
28. Juni 2000
28. Juni 2000
** G'feiss'fe Große"
Patentanwälte Rechtsanwälte
München Stuttgart
München Stuttgart
Die Erfindung betrifft eine raumlufttechnische Einrichtung zum Heizen und/oder Kühlen, insbesondere zum Klimatisieren, von große Deckenhöhen aufweisenden Räumen, Hallen, Veranstaltungsräumen usw..
Große Hallen, die zu Veranstaltungen, wie zum Beispiel zu Ausstellungen, Messen, Kongressen, Sportereignissen usw. genutzt werden, werden häufig nur "von oben" klimatisiert. Hierunter ist vorzugsweise ein Heizen oder Kühlen zu verstehen. Neben der Versorgung mit Außenluft ist es bei einer voll besetzten Halle notwendig, bis zu 200 Watt/m2 Wärmelast abzuführen. Umgekehrt kann es in der kalten Jahreszeit notwendig werden, derartige Hallen zu beheizen, insbesondere wenn diese nicht voll besetzt sind oder zu Beginn einer Veranstaltung.
Bekannt ist es, sogenannte Nur-Luft-Klimasysteme einzusetzen, bei denen Primärluft zentral aufbereitet, beispielsweise erwärmt oder gekühlt, und dann zum Beispiel durch im Deckenbereich der Halle angeordnete Drallluftauslässe zugeführt wird. Die Drallluftauslässe sind derart gestaltet beziehungsweise verstellbar, dass sie im Heizfall die warme Luft vertikal nach unten ausblasen und im Kühlfall· den kalten Zuluftstrom im Wesentlichen horizontal 0 verdrallen.
163-aObGR-ne
28 Juni 2000
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Ferner sind sogenannte Kühldecken bekannt, die bis zu 150 Watt/m2 Kühlleistung erreichen können, jedoch unwirtschaftlich sind.
In Räumen mit normaler Deckenhöhe, zum Beispiel Büroräumen, werden zur Klimatisierung sogenannte Induktionsgeräte vorzugsweise unterhalb der Fensterbänke aufgestellt, die nach dem Umluftprinzip arbeiten, wobei der Umluftstrom mittels Induktion eines Primärluftstromes erzeugt wird. Die Raumluft wird als Sekundärluft einem Wärmetauscher zugeführt . Die so gebildete konditionierte Raumluft wird anschließend mit der Primärluft als sogenannte Mischluft dem Raum wieder zugeführt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine raumlufttechnische Einrichtung zum Klimatisieren von Räumen mit großer Deckenhöhe (beispielsweise mehr als 5 m) zu schaffen, die auf effektive, einfache und kostengünstige Weise sowohl einen Heizals auch einen Kühlbetrieb ohne die Schaffung eines unangenehmen Raumklimas (zum Beispiel durch Zugerscheinungen und dergleichen) gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die raumlufttechnische Einrichtung als Deckeninduktionsgerät ausgebildet ist, mit einer Heiz- und/oder Kühleinrichtung und mit einer Einrichtung zum im Wesentlichen senkrecht nach unten und/oder etwa in horizontaler Richtung erfolgenden Ausblasen von sich aus behandelter Raumluft (Sekundärluft) und Primärluft zusammensetzender Zuluft. Erfin-0 dungsgemäß wird daher zur Erzeugung eines Sekundärluftkreises das Induktionsprizip angewendet, das
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heißt, in einen konditionierten Zuluftstrom mischt sich -nach dem Induktionsprinzip- Raumluft, wobei der Zuluftstrom im Heizfall im Wesentlichen senkrecht nach unten in den Raum eingebracht wird, damit die warmen Luftstrahlen bis zum Boden gelangen. Insofern ist ein hinreichender Austrittsimpuls erforderlich. Im Kühlfall wird der konditionierte Zuluftstrom im Wesentlichen horizontal ausgeblasen, wobei er sich dabei -nach dem Induktionsprinzipmit belasteter, warmer Raumluft vermengt. Aufgrund des horizontalen Ausblaswinkels werden hierbei Zugerscheinungen in den Aufenthaltszonen des Raumes vermieden. Im Zuge dieser Anmeldung ist unter einem "horizontalen Ausblasen" nicht nur die reine horizontale Richtung zu verstehen, sondern es sind auch Richtungen gemeint, die von oben her schräg nach unten weisen. Dies gilt in entsprechender Weise für ein "vertikales Ausblasen". Hierunter ist nicht nur das senkrecht nach unten erfolgende Ausblasen des Zuluftstromes zu verstehen, sondern es werden damit auch Richtungen erfasst, die von der Vertikalen abweichen, also schräg zur Vertikalen verlaufen.
Die Zuluft setzt sich aus Primärluft und Sekundärluft zusammen. Die Primärluft wird über ein Sekundärluft-Antriebsmittel geführt. Hierbei kann es sich um einen Ventilator oder eine Primärluftdüse handeln. Stromabwärts des Ventilators beziehungsweise der Primärluftdüse entsteht -durch Induktionswirkung- ein Unterdruck, so dass Sekundärluft (belastete Raumluft) seitlich zuströmt, wobei diese Sekundärluft zuvor eine Heiz- und/oder Kühleinrichtung, vorzugsweise einen Wärmetauscher passiert und -je nach Betriebsfall- entsprechend konditioniert
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wird. Primärluft und mittels des Wärmetauschers behandelte Sekundärluft mischen sich und bilden eine Mischluft, die als Zuluft dem Raum -von der Decke her- in horizontaler oder vertikaler Richtung zugeführt wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist das Deckeninduktionsgerät mindestens einen Vertikal- und einen Horizontal-Luftauslass auf, wobei -je nach Betriebsfall- entweder der Vertikal-Luftauslass oder der Horizontal-Luftauslass in Betrieb genommen wird. Im Heizfall wird der Vertikal-Luftauslass betrieben; im Kühlfall der Horizontal-Luftauslass. Die Anordnung ist derart getroffen, dass -im Innern des Deckeninduktionsgerätes- die beiden vorstehend erwähnten Luftauslässe strömungstechnisch miteinander in Verbindung stehen und jeweils mindestens ein Sekundärluft-Antriebsmittel aufweisen. Ferner weist das Deckeninduktionsgerät mindestens einen Sekundärlufteinlass auf, der über mindestens einen Wärmetauscher strömungstechnisch mit den Sekundärluft-Antriebsmitteln verbunden ist. Als Sekundärluft-Antriebsmittel werden die bereits vorstehend erwähnten Ventilatoren, insbesondere Querstromventilatoren und/oder Primärluftdüsen eingesetzt. Die Besonderheit ist, dass sowohl dem Vertikal-Luftauslass als auch dem Horizontal-Luftauslass jeweils ein derartiges Sekundärluft-Antriebsmittel zugeordnet ist. Dies hat zur Folge, dass -je nach gewünschter Zuluftstrom-Austrittsrichtungdas jeweils zugeordnete Sekundärluft-Antriebsmittel mit entsprechender Leistung betrieben wird, während das entsprechend andere Sekundärluft-Antriebsmittel nur mit einer derart geringen
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Leistung fährt, dass das Zuströmen von Raumluft durch den zugeordneten Luftauslass vermieden ist. Mit anderen Worten: Wird beispielsweise der Vertikal -Luftauslass betrieben und ist diesem als Sekundärluft-Antriebsmittel eine Primärluftdüsenreihe zugeordnet, so wird durch Induktionswirkung Raumluft angesaugt, die jedoch nicht durch den Horizontal-Luftauslass einströmen soll, sondern durch den Sekundärlufteinlass, damit die Sekundärluft den Wärmetauscher durchströmt. Daher wird das Sekundärluft-Antriebsmittel des Horizontal-Luftauslasses gerade so stark betrieben, dass ein Zuluftstrom mit geringer Ausblasgeschwindigkeit erzeugt wird, der ein Ansaugen über den Horizontal-Luftauslass 24 verhindert. Gleichzeitig wird ein geringer Warmluftstrom unter dem Hallendach ausgeblasen, der einem unkontrollierten Kaltluftabfall vom Dach entgegenwirkt .
Ferner ist es vorteilhaft, mindestens zwei Sekundärluft-Antriebsmittel vorzusehen, wovon das eine für den Heizfall und das andere für den Kühlfall dient und denen mindestens ein Wärmetauscher gemeinsam zugeordnet ist. Durch die gemeinsame Verwendung des Wärmetauschers ist eine kostengünstige Bauform realisiert.
Die Luftstromführung erfolgt vorzugsweise derart, dass bei einem Übergang vom Heizfall in den Kühlfall -und umgekehrt- eine Sekundärluft-Strömungsumkehr durch den Wärmetauscher erfolgt.
Um bei einem Übergang, vom Heizfall zum Kühlfall beziehungsweise vom Kühlfall zum Heizfall die Zuluft
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mit entsprechender Richtung in den Raum strömen zu lassen, ist bevorzugt dem Luftauslass ein bewegliches Luftleitelement zugeordnet. Je nach Stellung des Luftleitelements wird die Zuluft in horizontaler oder in vertikaler Richtung ausgeblasen. Auch entsprechend dazwischen liegende Ausblaswinkel sind -je nach Stellung des Luftleitelements- möglich. Das Luftleitelement arbeitet ähnlich wie eine Schubumkehr-Schaufel, wie es bei Strahltriebwerken bekannt ist, um den Winkel des Zuluft Strahles entsprechend einzustellen. Hierbei wird im Heizfalle die Vertikalrichtung und im Kühlfalle die Horizontalrichtung angestrebt.
Insbesondere für den Kühlfall ist vorgesehen, dass der Luftauslass eine Einzelstrahl-Auffächerungsvorrichtung aufweist. Dies hat zur Folge, dass die kalte Zuluft in unterschiedliche Richtungen aufgeteilt als Einzelstrahlen in den Raum eintritt und daher -aufgrund der Einzelstrahlen- eine höhere Induktionswirkung auftritt, also eine sehr effektive Mischung mit der Raumluft erfolgt. Ein derartiges Vorgehen kann -nach einem weiteren Ausführungsbeispiel- auch oder nur im Heizfall vorgesehen sein.
Der Luftauslass, der die Zuluft in den Raum einbringt, kann vorzugsweise als Schlitzauslass ausgebildet sein, aus dem -über seine Länge gesehen- die Zuluft mit wechselnden Strömungswinkeln austritt. Hierdurch werden Luftstrahlen erzeugt, die -quer zur Längserstreckung des Luftauslasses- wechselseitig unter entsprechendem Winkel (etwa vertikal bis zu etwa horizontal) austreten.
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Schließlich können für die Erzeugung der wechselnden Strömungswinkel Luftleitelemente vorgesehen sein, die bei ihrer Stellung im Wesentlichen quer zur Luftströmung eine Horizontalablenkung bewirken und bei ihrer Stellung im Wesentlichen in Luftströmungsrichtung eine Vertikalströmung der Zuluft zulassen. Die Luftleitelemente sind vorzugsweise in ihrer Stellung veränderbar, insbesondere verschwenkbar, so dass -je nach Betriebsfall (Heizen und/oder Kühlen)- eine Austrittswinkelvariation der Zuluftströmung durchgeführt werden kann.
Weitere Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird in den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht eines Deckeninduktionsgeräts ,
Figur 2 ein Anlagenkonzept mit mehreren Deckeninduktionsgeräten ,
Figuren Deckeninduktionsgeräte in schematischer 3 bis 7 Ansicht nach weiteren Ausführungsbeispielen,
Figuren verschiedene Ansichten eines Deckenin-8a bis 8c duktionsgeräts nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
Figur 9 ein weiteres Beispiel eines Deckeninduktionsgeräts ,
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Figur 10 eine schematische Ansicht einer zu klimatisierenden Halle mit Deckeninduktionsgerat ,
Figuren verschiedene Betriebsweisen des Decken-11 und 12 induktionsgeräts gemäß Figur 10,
Figur 13 eine detaillierte Ansicht des Deckeninduktionsgeräts der Figur 10,
Figuren verschiedene Ansichten nach einem wei-14a und 14b teren Ausführungsbeispiel eines Deckeninduktionsgeräts,
Figuren verschiedene Betriebsweisen des Decken-15 bis 17 induktionsgeräts gemäß der Figuren 14a und 14b.
Die Figur 1 zeigt im verzerrten Maßstab einen zu klimatisierenden Raum 1, der eine Raumdecke 2 sowie einen Fußboden 3 aufweist. Im Deckenbereich 4 des Raumes 1 befindet sich eine raumlufttechnische Einrichtung 5, die als Deckeninduktionsgerät 6 ausgebildet ist.
Das Deckeninduktionsgerät 6 weist ein Gehäuse 7 auf, das einen Sekundärlufteinlass 8 besitzt, der der Raumdecke 2 zugewandt ist, jedoch mit einem Abstand a zu ihr liegt. Das Gehäuse 7 ist mit einem Vertikal-Luftauslass 9 und mit einem Horizontal-Luftauslass 10 versehen. Die Austrittsöffnung des Vertikal-Luftauslasses 9 weist in Richtung auf den Fußboden 3. Die Auslassöffnung des Horizontal-Luftauslasses 10 weist in Richtung auf eine Seitenwand 11 des Raumes 1. Demzufolge liegen Vertikal-
Luftauslass 9 und Horizontal-Luftauslass 10 um einen Winkel von 90° versetzt zueinander. Stromabwärts des Sekundärlufteinlasses 8 befindet sich innerhalb des Gehäuses 7- eine Klimatisierungsvorrichtung 12, die als Heiz- und/oder Kühleinrichtung 13 ausgebildet ist und bevorzugt von einem Wärmetauscher 14 realisiert wird. Der Wärmetauscher 14 arbeitet nach dem 2- oder 4-Leiter-Prinzip, das heißt, er ist an einen Wasserkreislauf angeschlossen (2-Leiter-Prinzip) oder an zwei Wasserkreisläufe (4-Leiter-Prinzip). Beim 2-Leiter-Prinzip kann im Wasserkreislauf gekühltes oder erwärmtes Wasser geführt werden, mit der Folge, dass sich der gespeiste Wärmetauscher 14 abkühlt oder erwärmt, so dass durch ihn hindurchtretende Luft entsprechend temperiert wird. Handelt es sich um ein 4-Leiter-Prinzip, so ist es möglich, mittels zweier Leitungen (Hin- und Rückleitung) gekühltes und mittels zweier weiterer Leitungen (Hin- und Rückleitung) erwärmtes Wasser zu führen, so dass -je nach Stellung entsprechender Absperrventile- entweder ein Heizen und/oder ein Kühlen des Wärmetauschers erfolgt, wobei im Zuge eines Anlagenkonzeptes mit mehreren Decken-Induktionsgeräten 6 bestimmte Induktionsgeräte geheizt und andere gekühlt werden können, sofern dies aufgrund unterschiedlicher Temperaturbelastung des Raumes notwendig ist. Diese Flexibilität ist auch dann vorteilhaft, wenn die Halle beispielsweise in mehrere Einzelräume aufgeteilt ist und die Einzelräume unterschiedlich klimatisiert werden sollen. Der Einfachheit halber sind die Wasserkreisläufe in Figur 1 nicht dargestellt. Stromabwärts des Wärmetauschers 8 befinden sich zwei Sekundärluft-Antriebsmittel 15, 16, die
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als Primärluftdüsen 17, 18 beziehungsweise Primärluft-Düsenreihen ausgebildet sind. Nach einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel, ist es auch möglich, dass die Sekundärluft-Antriebsmittel als Ventilatoren, insbesondere als Querstromventilatoren ausgebildet sind. Diese Ausbildungsmöglichkeit der Sekundärluft-Antriebsmittel, nämlich als Ventilator oder als Primärluftdüse, ist bei sämtlichen Ausführungsbeispielen der hier vorliegenden Anmeldung alternativ oder in Mischform möglich. Mittels einer nicht näher ausgeführten Luftleitungsverbindung 19 steht die Primärluftdüse 17 mit einer Primärluftleitung 20 in Verbindung, mit der -von einer zentralen Aufbereitungsstelleaufbereitete, vorzugsweise erwärmte Primärluft zugeführt wird. Eine entsprechende Luftleitungsverbindung 21 koppelt die Primärluftdüse 18 mit einer weiteren Primärluftleitung 22, die -von der zentralen Aufbereitungsstelle- Primärluft, vorzugsweise in gekühltem Zustand, anliefert.
An die Primärluftdüse 17 schließt ein Mischraum 23 an, der -in Strömungsrichtung betrachtet- zum Vertikal-Luftauslass 9 führt. An die Primärluftdüse 18 schließt ein Mischraum 24 an, der zum Horizontal-Luftauslass 10 führt. Der Wärmetauscher 14 ist somit beiden Sekundärluft-Antriebsmitteln 15, 16 strömungstechnisch zugeordnet und erst -in Strömungsrichtung gesehen- ab den Sekundärluft-Antriebsmitteln 15, 16 erfolgt eine Luftstromsepa-0 rierung derart, dass der entsprechende Luftauslass, nämlich Vertikal-Luftauslass 9 oder Horizontal-Luftauslass 10 versorgt wird.
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Es ergibt sich folgende Funktionsweise: Zunächst soll der Heizfall des Raumes 1 betrachtet werden. Hierzu wird mittels der Primärluftleitung 20 Primärluft der Primärluftdüse 17 oder der Primärluftdüsenreihe 17 zugeführt, die mit hoher Geschwindigkeit und entsprechender Induktionswirkung einen Primärluftstrom in den Mischraum 23 ausstößt. Aufgrund der Induktionswirkung wird im Deckenbereich 4 befindliche Raumluft von dem Sekundärlufteinlass 8 angesaugt (gestrichelte Pfeile) und durchströmt als Sekundärluft den Wärmetauscher 14. Der Wärmetauscher 14 wird mittels eines Wasserkreislaufes erhitzt, so dass die Sekundärluft aufgeheizt wird und zum Mischraum 23 strömt, sich dort mit der Primärluft vermischt und aus dem Vertikal-Luftauslass 9 senkrecht nach unten in Richtung des Fußbodens 3 mit hohem Impuls austritt, derart, dass die erwärmte Luft den Fußboden 3 erreicht und insofern die dort vorhandene Aufenthaltszone erwärmt. Um zu verhindern, dass durch den Horizontal-Luftauslass 10 Raumluft unter Umgehung des Wärmetauschers 14 angesaugt wird, wird mittels der Primärluftleitung 22 die Primärluftdüse 18 beziehungsweise eine entsprechende Primärluft-Düsenreihe 18 derart stark versorgt, dass ein Zuluftstrom mit geringer Ausblasgeschwindigkeit erzeugt wird, der ein Ansaugen über den Horizontal-Luftauslass 24 verhindert. Gleichzeitig wird ein geringer Warmluftstrom unter dem Hallendach ausgeblasen, der einem unkontrollierten Kaltluftabfall vom Dach entgegenwirkt. Eine Absperrung des Horizontal-Luftauslasses 10 ist nicht erforderlich, wenn die Primärluftleitung 20 mit warmer Zuluft betrieben wird, die zum Heizen alleine ausreicht. In diesem Falle ist die Ansaugung einer
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möglichst großen Sekundärluftmenge aus dem Raum (kalte Luft) erwünscht, um die Übertemperatur des Zuluftstroms am Vertikal-Luftauslass 9 zu reduzieren, um für eine ausreichende Strahleindringtiefe zu sorgen.
Im Kühlfall versorgt die Primärleitung 22 mit vorzugsweiser gekühlter Primärluft die Primärluftdüse 18 beziehungsweise eine Primärluft-Düsenreihe 18, die in den Mischraum 24 ausbläst. Der dort erzeugte Unterdruck führt dazu, dass Raumluft durch den Sekundärlufteinlass 8 und unter Passieren des Wärmetauschers 14 angesaugt wird. Der Wärmetauscher 14 wird mit einem Kaltwasserkreislauf gespeist, so dass eine entsprechende Konditionierung der Raumluft (Sekundärluft) erfolgt und diese konditionierte Sekundärluft mit der Primärluft im Mischraum 24 zusammentrifft und als gekühlter Zuluftstrom aus dem Horizontal-Luftauslass 10 in etwa horizontaler Richtung ausströmt. Mithin wird die gekühlte Zuluft nicht direkt in die Aufenthaltszone des Raums 1 geblasen, um Zugerscheinungen und ein unangenehmes Raumklima zu vermeiden. Die gekühlte Luft gelangt in den Bodenbereich, wird dort von vorhandenen Wärmelasten erwärmt, steigt in den Deckenbereich des Raumes 1 auf und kann dann wieder von dem Deckeninduktionsgerät 6 konditioniert werden. Auch im Kühlfall ist -zur Vermeidung der Umgehung des Wärmetauschers 14- vorgesehen, dass mittels der Primärluftleitung 20 die Primärluftdüse 17 beziehungs-0 weise der entsprechende Düsenstock derart stark gespeist wird, dass aus dem Vertikal-Luftauslass eine geringe Luftmenge austritt.
&Pgr; :
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Die Figur 2 zeigt -in schematischer Darstellungein System mit mehreren Deckeninduktionsgeräten 6, wobei lediglich drei Deckeninduktionsgeräte 6 dargestellt sind und weitere nur angedeutet werden. Die Deckeninduktionsgeräte 6 sind im Bereich der Decke des Raumes 1 mit entsprechender Verteilung angeordnet. Die Deckeninduktionsgeräte 6 werden mittels der Primärluftleitungen 20 und 22 versorgt, wobei der Primärdruck jeweils über Druckregeistrecken 25, 26 eingestellt werden kann. An die Primärleitungen 20 und 22 sind die einzelnen Deckeninduktionsgeräte 6 linear angeschlossen, das heißt, sie liegen strömungstechnisch in Parallelschaltung. Ein Luftstromabgleich erfolgt jeweils über ein Einziehen des Primärluftkanals 20 beziehungsweise 22, das heißt, er verringert seine Nennweite oder aber es werden entsprechende Nennweiten bei den abzweigenden Leitungen vorgesehen, um hierdurch den Druckverlust und damit die lufttechnische Abstimmung zu erzielen. Es ist daher nur erforderlich, die luftseitige Regelung mittels zwei zentral angeordneter Regelklappen 27, 2 8 vorzunehmen und eine Drehzahlsteuerung/ -regelung 29 für einen Zuluftventilator 3 0 einer zentralen Primärluftaufbereitungsstelle 31 vorzunehmen. Der Zuluftventilator 30 weist in seinem stromabwärtigen Bereich einen Wärmetauscher 32 zum Heizen und einen Wärmetauscher 3 3 zum Kühlen auf, so dass in den beiden Primärluftleitungen 20 und 22 unterschiedlich temperierte Primärluftströme 0 erzeugt werden können.
Die Figur 3 zeigt ein Deckeninduktionsgerät 6 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel. Das Gehäuse 7 ist -im Querschnitt gesehen- T-förmig gestaltet, so
dass zwei, einander diametral gegenüberliegende Horizontal-Luftauslässe 10 und 10' ausgebildet werden. Der Vertikal-Luftauslass 9 entspricht dem der Ausfuhrungsform gemäß Figur 1. Beiden Horizontal-Luftauslässen 10, 10' ist jeweils eine Primärluftdüse 18 beziehungsweise 18' zugeordnet. Der Einfachheit halber sind die Konturen des Raumes 1 sowie die Primärluftleitungen nicht dargestellt. Auch sind die Wasserkreisläufe der Einfachheit halber nicht skizziert.
Das Ausführungsbeispiel der Figur 3 arbeitet folgendermaßen: Im Heizfall wird der Wärmetauscher 14 mit warmem Wasser gespeist, so dass sich die angesaugte Sekundärluft (gestrichelte Pfeile) beim Passieren des Wärmetauschers 14 erwärmt und zum Mischraum 23 gelangt, in den zur Erzeugung der Induktionswirkung mittels der Primärluftdüse 17 ebenfalls Primärluft eingeblasen wird. Die so konditionierte Luft tritt senkrecht nach unten durch den Vertikal-Luftauslass 9 in den Raum aus. Die beiden Primärluftdüsen 18 und 18' werden nur so stark mit Primärluft beschickt, dass aus den Horizontal-Luftauslässen 10, 10' eine geringe Luftmenge austritt. Im Kühlfall werden die beiden Primärluftdüsen 18 mit Primärluft beaufschlagt, so dass durch Induktionswirkung Raumluft angesaugt wird, den Wärmetauscher 14 passiert und jeweils in den Mischraum 24 beziehungsweise 24' gelangt und dort dann in diametral gegenüberliegende Richtungen aus den Horizontal-Luftauslässen 10 und 10' ausgeblasen werden. Die Primärluftdüse 17 wird mit geringer Leistung betrieben, um einen geringen Luftaustritt aus dem Vertikal-Luftauslass herbeizuführen.
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Die Figur 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Deckeninduktionsgerätes 6, das im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Figur 3 entspricht. Unterschiedlich ist lediglich, dass sich die Primärluft düse 17 zur Erzeugung eines vertikalen Zuluftstromes nicht innerhalb des Gehäuses 7, sondern außerhalb des Gehäuses 7 befindet. Die Primärluftdüse 17 befindet sich vorzugsweise mittig unterhalb des Gehäuses 7. Die Primärluftdüse 17 kann auch als vertikal ausblasender Linienluftauslass ausgebildet sein. Da sich die für den Heizfall zu aktivierende Primärluftdüse 17 nicht innerhalb des Gehäuses 7 befindet, kann auch keine Wechselwirkung mit dem Wärmetauscher 14 erfolgen. Dies bedeutet, dass für den Heizfall erwärmte Primärluft der Primärluftdüse 17 zugeführt werden muss, um auf diese Art und Weise einen Warmluftstrom bis auf den Fußboden 3 des Raumes 1 führen zu können. Durch Induktionswirkung treten in den Warmluftstrom Raumluftwirbel ein, so dass auf diese Art und Weise eine Mischung mit der Luft des Raumes 1 erfolgt. Dies führt zu einer entsprechend gleichmäßigen Temperierung des Raumes 1. Im Kühlfall wird die Primärluftdüse 17 außer Betrieb genommen. Nur die Primärluftdüsen 18 und 18' sind in Funktion, die mit ungeheizter oder sogar gekühlter Primärluft betrieben werden. Dementsprechend treten Primärluftströme in die Mischräume 24 und 24' ein und induzieren Raumluft (gestrichelte Pfeile), die als Sekundärluft den Wärmetauscher 14 0 durchsetzt und dabei gekühlt wird. In den Mischräumen 24 und 24' wird eine Mischluft erzeugt, die in die beiden einander gegenüberliegenden horizontalen Richtungen von den Horizontal-Luftauslässen 10, 10' ausgestoßen wird. Aus der Figur 4 ist erkennbar,
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dass sich der Wärmetauscher 14 im oberen Bereich des Gehäuses 7 des Deckeninduktionsgerätes 6 befindet, das heißt, der Sekundärlufteinlass 8 liegt der Raumdecke zugewandt.
Beim Ausführungsbeispiel der Figur 5 ist ein Deckeninduktionsgerät 6 vorgesehen, dessen Sekundärlufteinlass 8 nach unten, weist, das heißt, er ist auf den Fußboden 3 des Raumes 1 gerichtet. Dort befindet sich auch der Wärmetauscher 14. Innerhalb des Gehäuses 7 des Deckeninduktionsgeräts der Figur 5 ist eine Primärluftdüsenanordnung 34 vorgesehen, deren Primärluftdüsen 18 und 18' in horizontaler, zueinander diametral gegenüberliegende Richtungen weisen. Die Primärluftdüsenanordnung 34 befindet sich oberhalb des Wärmetauschers 14 und führt -stromabwärts gesehen- zu den Mischräumen 24 und 24', denen die Horizontal-Luftauslässe 10 und 10' folgen. Unterhalb des Wärmetauschers 14 und außerhalb des Gehäuses 7 befindet sich eine Primär-0 luftdüse 17 beziehungsweise eine Primärluftdüsenreihe 17 oder aber ein Linienluf tauslass. Der Linienluftauslass kann beispielsweise Luftleitelemente, Luftstellwalzen oder dergleichen aufweisen, um nicht nur vertikal nach unten auszublasen, sondern auch von der vertikalen Richtung abweichend, also schräg nach unten, wie dies durch die beiden Pfeile 35 dargestellt ist.
Für das Ausführungsbeispiel der Figur 5 ergibt sich folgende Funktion: Im Heizfall wird die Primärluft-0 düse 17 in Betrieb genommen, hierbei kann erwärmte oder aber auch nicht erwärmte Primärluft verwendet werden. Der Wärmetauscher 14 wird mittels Wasser
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geheizt. Die aus der Primärluftdüse 17 austretende Primärluft führt zu einer Induktionswirkung mit der Folge, das durch die Horizontal-Luftauslässe 10 und 10' Raumluft angesaugt wird (gestrichelte Pfeile) und den Wärmetauscher 14 passiert, der ein Aufheizen vornimmt. Zusätzlich oder alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der Wärmetauscher 14 außer Betrieb genommen ist und geheizte Primärluft mittels der Primärluftdüse .17 in den Raum senkrecht nach unten oder schräg nach unten eingeblasen wird. Im Kühlbetrieb ist die Primärluftdüse 17 außer Betrieb gesetzt und es sind die Primärluftdüsen 18 und 18' mittels untemperierter oder gekühlter Primärluft aktiviert. Die Folge ist, dass Raumluft von unten her in den Sekundärlufteinlass 8 unter Passieren des Wärmetauschers 14 eintritt (gestrichelte Pfeile 36) und in die Mischräume 24 und 24' gelangt, dort mit der Primärluft zusammentrifft und als Zuluft durch die beiden Horizontal-Luftauslässe 10, 10' in etwa horizontaler Richtung oder schräg dazu ausgeblasen werden.
Beim Ausführungsbeispiel der Figur 6 liegt eine Ausgestaltung vor, die der dem Ausführungsbeispiel 5 im Wesentlichen entspricht. Unterschiedlich ist lediglich, dass innerhalb des Sekundärlufteinlasses 8 zwei Wärmetauscher 14, 14' angeordnet sind, wobei zwischen den beiden Wärmetauschern 14, 14' die Primärluftdüse 17 ein Stück nach unten versetzt angeordnet ist. Im Heizfall erfolgt der Be-0 trieb entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Figur 5, wobei entweder die beiden Wärmetauscher 14, 14' in Betrieb genommen sind (Warmwasser) und/oder eine Versorgung der Primärluftdüse 17 mit warmer
Primärluft erfolgt und die beiden Wärmetauscher 14 und 14' abgeschaltet sind. Im Kühlfall werden die beiden mit Kaltwasser betriebenen Wärmetauscher 14, 14' von Sekundärluft (gestrichelte Pfeile 36) durchströmt, wobei die Primärluftdüsen 18 und 18' mit untemperierter oder gekühlt temperierter Primärluft versorgt werden. Möglich ist auch ein Mischbetrieb, in dem zum Beispiel mittels des Horizont.al-Luf tauslasses 10 Kaltluft und mittels des Horizontal-Luftauslasses 10' Warmluft horizontal ausgestoßen wird, wobei das horizontale Ausstoßen oder etwa horizontale Ausstoßen von Warmluft jedoch den Nachteil hat, dass diese nicht den Bodenbereich der Halle erreicht. Für den Warmluftbetrieb ist es dann selbstverständlich erforderlich, dass bei einem 4-Leiter-Wärmetauscher der Wärmetauscher 14' mit Warmwasser und der Wärmetauscher 14 mit Kaltwasser gespeist werden.
Beim Ausführungsbeispiel der Figur 7 ist eine Aufteilung der Primärluftdüsen 18, 18' vorgenommen worden, das heißt, das Gehäuse 7 ist in zwei Teilgehäuse 7 und 7' unterteilt, wobei zwischen den beiden Teilgehäusen die Primärluftdüse 17 angeordnet ist. Die Primärluftdüse 18 arbeitet mit dem Wärmetauscher 14 und die Primärluftdüse 18' mit dem Wärmetauscher 14' zusammen. Im Übrigen entspricht die konstruktive Ausgestaltung und die Funktionsweise dem Ausführungsbeispiel der Figur 6, so dass auf die zugehörige Beschreibung verwiesen wird.
0 Beim Ausführungsbeispiel der Figuren 8a bis 8c erfolgt -in Längserstreckung des Deckeninduktionsgeräts 6- ein vertikales Einblasen von vorgewärmter
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Primärluft mittels Drallauslässen 37. Wie der Figur 8c zu entnehmen ist, sind die Drallauslässe 37 zwischen Wärmetauscherbereichen 14 angeordnet. Mithin wechselt immer ein Abschnitt eines Wärmetauschers 14 ab mit einem Drallauslass 37. Im Bereich der Wärmetauscher 14 sind -gemäß Figur 8a- Primärluftdüsen 18, 18' angeordnet. Die Anordnung ist vorzugsweise derart getroffen, dass der Drallkegel der Drallauslässe 37 individuell variabel einstellbar ist, um einen guten Kompromiss zwischen ausreichender vertikaler Eindringtiefe und möglichst niedriger Raumluftbewegung in der Aufenthaltszone zu erreichen. Im Heizfall werden die Drallauslässe 37 mit warmer Primärluft gespeist und die Wärmetauscher 14 sind abgeschaltet. Im Kühlfall werden die beiden Primärluftdüsen 18, 18' mit untemperierter oder gekühlter Primärluft versorgt, so dass Raumluft gemäß der gestrichelten Pfeile 3 8 den im Kühlbetrieb befindlichen Wärmetauscher 14 durchsetzen und aus den Horizontal-Luftauslässen 10 und 10' in den Raum austreten kann.
Die Figur 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Deckeninduktionsgeräts 6, bei dem zwei mit Abstand zueinander angeordnete Wärmetauscher 14, 14' in Schrägstellung zur Vertikalen angeordnet sind. Die beiden Wärmetauscher befinden sich in Teilgehäusen 7, 7', wobei im Gehäuse 7 eine Primärluftdüse 18 und im Innern des Gehäuses 7' eine Primärluftdüse 18' angeordnet sind. Diese beiden Primärluftdüsen 0 18, 18' sind mit der Primärluftleitung 22 verbunden. Die Neigung der beiden Wärmetauscher 14 und 14' ist derart getroffen, dass die oberen Bereiche der Wärmetauscher näher beieinander liegen als die
unteren Bereiche. Die Neigung ist so zu wählen, dass eventuell auftretendes Kondensat zu einer Kondensatwanne ablaufen kann. Zwischen den beiden Wärmetauschern befindet sich -in tieferer Positionein Luftaustrittsgitter 39, in dem -über die Längserstreckung des Deckeninduktionsgeräts- vorzugsweise mit Abstand zueinander liegende Drallauslässe 37 angeordnet sind. Das Luftaustrittsgitter 3 9 dient gleichzeitig als Laufsteg für Wartungsarbeiten. Die mit Abstand zueinander angeordneten Drallauslässe 37 sind an die Primärluftleitung 20 angeschlossen. Im Heizfall erfolgt entweder eine Speisung der Drallauslässe 37 mittels der Primärluftleitung 20, wobei diese erwärmte Primärluft zuführt. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die beiden Wärmetauscher 14 und 14' mit warmen Wasser versorgt werden und dass die beiden Primärluftdüsen 18, 18' aktiv sind. Im Kühlfall werden die beiden Primärluftdüsen 18 und 18' über die Primärluftleitung 22 mit konditionierter oder unkonditionierter Primärluft versorgt und es werden die beiden Wärmetauscher 14 und 14' mit Kühlwasser versorgt. Raumluft tritt einerseits von unten nach oben durch das Luftaustrittsgitter 3 9 hindurch und kommt andererseits auch von oben, durchsetzt die Wärmetauscher 14 und 14' und gelangt in die Mischkammern 24 und 24', vermengt sich dort jeweils mit der Primärluftströmung und tritt als Zuluft aus den Horizontal-Luftauslässen 10 und 10' in den Raum ein.
Die Figur 10 zeigt ein Deckeninduktionsgerät 6 in einem Raum 1, das zwei winklig zueinander angeordnete Gehäuse 7 und T aufweist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Primärluft -
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leitung 20 vorgesehen, die sich zwischen den beiden Gehäusen 7, 7' befindet. Jedes Gehäuse 7, 7' weist einen Wärmetauscher 14, 14', einen Mischraum 24, 24' sowie Luftauslässe 10, 10' auf. Aus diesen Luftauslässen 10, 10' können Luftströme derart austreten, dass nicht nur -wie bereits vorstehend definiert- Richtungen erfasst sind, die horizontal oder nach unten schräg geneigt verlaufen, sondern es sind auch Luftstromrichtungen erfasst, die schräg nach oben weisen, wie sich aus der Winkellage der beiden Gehäuse 7, 7' ergibt. Aus der Figur 10 ist erkennbar, dass die Austrittsrichtung der Luftauslässe 10 und 10' mit der Horizontalen einen Winkel &agr; einschließen. Im Ausführungsbeispiel der Figur 10 sind -der Einfachheit halber- sowohl der Heizfall (linke Seite) als auch der Kühlfall (rechte Seite) gleichzeitig dargestellt. Die Figuren 11 bis 13 verdeutlichen, wie in dem jeweiligen Betriebsfall die LuftStromführung, nämlich das Austreten der Zuluft aus den Luftauslässen 10 und 10' erfolgt.
Da die beiden Gehäuse 7 und T entsprechend spiegelsymmetrisch ausgebildet sind, soll auf die Beschreibung beider Anordnungen verzichtet werden. Vielmehr ist vorgesehen, nur das Gehäuse 7' gemäß der Figuren 11 bis 13 näher zu erläutern. Das Gehäuse 7 ist dann entsprechend gestaltet.
Gemäß Figur 11 weist das Gehäuse 7' im unteren Bereich seiner Bodenwand 4 0 den Wärmetauscher 14'. Ferner ist im Innern des Gehäuses 7' eine Primärluftdüse 17' angeordnet, die mit der Primärluftleitung 20 gemäß Figur 10 verbunden ist. Oberhalb der Primärluftdüse 17' liegt innerhalb des Gehäuses 7'
der Mischraum 24', der sich bis zum Luftauslass 10' erstreckt. Die Bodenwand 40 bildet mit der Horizontalen den Winkel &agr;. Der Luftauslass 10' weist eine Öffnung 41 auf, deren Öffnungsfläche in einer Ebene liegt, die rechtwinklig auf der Bodenwand 40 steht. Die Öffnung 41 wird von einem Winkelelement 42 überfangen, das ein feststehendes Luftleitelement 43 bildet. Wie der Figur 13 entnommen werden kann, weist das am Gehäuse V befestigte, feststehende Luftleitelement 43 einen Wandabschnitt 44 auf, der in der Ebene der Deckenwand 45 des Gehäuses 7' liegt. Es folgt dann ein abgewinkelter Wandabschnitt 46, der -gemäß der Figuren 11 und 12- etwa horizontal verläuft oder sogar mit seinem freien Ende schräg nach unten weist. Gemäß Figur 13 ist der abgewinkelte Wandabschnitt mit einer Zahnung 47 versehen, die zu weiter auskragenden Bereichen 4 8 und Einschnitten 49 führt.
Im Kühlfall wird mittels der Primärluftleitung 20 untemperierte oder gekühlte Primärluft der Primärluftdüse 17' zugeführt, die durch Induktionswirkung durch den Wärmetauscher 14' Raumluft ansaugt, wobei der Wärmetauscher 14' mit Kaltwasser versorgt wird.
Aus dem Luftauslass 10' tritt die sich aus Primärluft und Sekundärluft zusammensetzende Zuluft unter dem Winkel &agr; gegenüber der Horizontalen aus, bis die Zuluft gegen das abgewinkelte Luftleitelement 43 tritt und im Fall der auskragenden Bereiche 4 8 schräg nach unten (Einzelstrahl 50) und im Fall der Einschnitte 49 etwa in horizontaler Richtung (Einzelstrahl 51) ausgeblasen wird. Insofern wird mittels des Luftleitelements 43 eine Einzelstrahlauffächerungsvorrichtung 52 gebildet. Der Heizfall
ist in Figur 12 erläutert. Es ist erkennbar, dass am Gehäuse 7' ein Schwenkhebel 53 um eine Achse 54 gelagert ist und einen Winkelschirm 55 trägt. Im Kühlbetrieb (Figur 11) ist der Winkelschirm 55 derart verschwenkt, dass sein Schwenkhebel 53 nicht in den Austrittsbereich der Zuluft ragt. Anders ist dies im Falle der Figur 12. Dort ist der Schwenkhebel 53 in eine Stellung gebracht, in der der linksseitig des Schwenkhebels .53 gelegene Teil des Winkelschirms 55 die Einschnitte 49 überlappt und der rechtsseitig des Schwenkhebels 53 liegende Bereich des Winkelschirms 55 eine Verlängerung der auskragenden Bereiche 48 darstellt, wobei der entsprechende Teil des Winkelschirms 55 stärker nach unten abgewinkelt ist als die auskragenden Bereiche 48. Auf diese Art und Weise wird der aus dem Luftauslass 10' austretende Heizluftstrom vertikal beziehungsweise schräg nach unten in den Raum 1 ausgeblasen. Dabei wird die Primärluftdüse 17' mit nicht temperierter oder temperierter Primärluft gespeist und der Wärmetauscher 14' mit Warmwasser versorgt, so dass durch Induktion angesaugte Raumluft entsprechend konditioniert wird. Für den Übergang vom Heizen zum Kühlen wird der Winkelschirm 55 stetig von der Anfangsstellung (Figur 11) in die Endstellung (Figur 12) gefahren, damit eine ausreichende Durchspülung der Aufenthaltszone mit Zuluft gewährleistet ist. Reicht die Heizleistung des Primärluftstroms aus, das heißt der Wärmetauscher ist 0 nicht in Funktion, so kann man die Zumischung des kälteren Sekundärluftstroms dazu genutzt werden, die Strahlübertemperatur abzubauen, so dass sich die vertikale Eindringtiefe vergrößert.
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Die Figuren 14a, 14b sowie 15 bis 17 zeigen eine Ausführungsform eines Deckeninduktionsgeräts 6, dass ein Gehäuse 7 und eine Luftverteilkammer 56 aufweist. Das Gehäuse 7 ist über einen Faltenkanal 57 mit der Luftverteilkammer 56 lufttechnisch verbunden. Die Bodenwand 40 des Gehäuses 7 verläuft in horizontaler Richtung und weist einen Sekundärlufteinlass 8 auf, an den -ein Wärmetauscher 14 angrenzt. Ferner sind Primärluftdüsen 17 vorgesehen, die -gemäß Figur 14b- reihenförmig angeordnet sind. Die Luftverteilkammer 56 weist vertikal nach unten weisende Seitenwände 58 und 59 sowie eine Deckenwand 60 auf. Nach unten hin ist die Luftverteilkammer 56 offen. Es sind lediglich nach innen weisende Luftleitabschnitte 61 und 62 vorgesehen, die von abgewinkelten Verlängerungen der Seitenwände 58 und 59 gebildet sind. Im Innern des Luftverteilkastens 56 befindet sich ein Luftleitelement 63, das als Winkelblech 64 ausgebildet ist und sowohl in seinem Schenkel 65 als auch in seinem Schenkel 66 zueinander alternierend liegende Luftaustrittsöffnungen 67 aufweist (Figur 14b). Aus der Figur 14a ist erkennbar, dass durch ein aus der Primärluftdüse 17 austretender Primärluftstrom durch Induktionswirkung Raumluft angesaugt wird und durch den mit Kaltwasser durchströmten Wärmetauscher 14 hindurchtritt. Die so gebildete Mischluft tritt über den Faltenkanal 57 in die Luftverteilkammer 56 ein und strömt von dort nach unten und durchsetzt die alternierenden Luftaustrittsöffnungen 67 in den Schenkeln 65 und 6 6 des Luftleitelements 63, das mit vertikalem Abstand zu den Luftleitabschnitten 61 und 62 liegt. Die Luftleitabschnitte 61 und 62 sorgen -in Zusammenspiel mit den unteren Bereichen der Seitenwände
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58 und 59- dafür, dass in zueinander alternierenden Richtungen Einzelstrahlen 50 und 51 aus dem unteren Bereich des Luftverteilkastens 56 austreten. Je nach Winkellage der Luftleitabschnitte 61 und 62 sowie Lage der Luftaustrittsöffnungen 67 werden die Einzelstrahlen 50 und 51 mehr vertikal nach unten oder mehr in horizontaler Richtung ausströmen und in den Raum 1 gelangen.
In den Figuren 15 bis 17 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel der Anordnung gemäß der Figuren 14a und 14b erläutert, das sich gegenüber letzterem nur dadurch unterscheidet, dass die Schenkel 65 und 66 des Luftleitelements 63 schwenkbeweglich gelagert sind. Hierzu ist mittig zwischen den Seitenwänden 58 und 59 eine Achse 68 vorgesehen, an der die Schenkel 65 und 66 gelagert sind. In der in der Figur 15 dargestellten Stellung der Schenkel 65 und 66 liegen diese mit ihren freien Enden an den Innenseiten der Seitenwände 58 und 59 an. Gemäß der Figuren 16 und 17 können die Schenkel 65 und 66 aufeinanderzügeschwenkt werden, bis sie die Stellung der Figur 17 erreichen, das heißt, beide Schenkel liegen parallel aufeinander und laufen parallel zu den Seitenwänden 58 beziehungsweise 59.
Das Verschwenken hat zur Folge, dass die die Luftaustrittsöffnungen 67 zwischen den Schenkeln 65 und 66 und den Seitenwänden 58 und 59 durchströmenden Einzelstrahlen in ihrer Austrittsrichtung beeinflusst werden, derart, dass sie durch Freigabe von 0 Durchströmungsspalten zwischen den freien Enden der Schenkel 65 und 66 und den Innenseiten der Seitenwände 58 und 59 zunehmend steiler in den Raum 1 eingeblasen werden. Insofern wird die in der Figur
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15 vorliegende Stellung der Schenkel 65 und 66 für den Kühlfall genutzt und die in der Figur 17 dargestellte Stellung der Schenkel 65 und 66 für den Heizfall. In entsprechender Art und Weise wird dann der Wärmetauscher 14 betrieben.
Claims (10)
1. Raumlufttechnische Einrichtung zum Heizen und/oder Kühlen von größere Deckenhöhen aufweisenden Räumen, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Deckeninduktionsgerät (6) mit einer Heiz- und/oder Kühleinrichtung (13) und mit einer Einrichtung zum im Wesentlichen senkrecht nach unten und/oder etwa in horizontaler Richtung erfolgenden Ausblasen von sich aus behandelter Raumluft und Primärluft zusammensetzender Zuluft.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärluft über ein Sekundärluft-Antriebsmittel (15, 16) geführt wird, das als mindestens ein Ventilator, insbesondere Querstromventilator oder mindestens eine Primärluftdüse (17, 17',18) ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Raumluft als Sekundärluft durch die Strömung der Primärluft nach dem Induktionsprinzip gefördert wird und dabei mindestens einen Wärmetauscher (14, 14') zum Heizen und/oder Kühlen passiert.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Vertikal- (9, 9') und mindestens einen Horizontal- Luftauslass (10, 10'), die im Innern des Deckeninduktionsgeräts (6) strömungstechnisch miteinander in Verbindung stehen und jeweils mindestens ein Sekundärluft-Antriebsmittel (15, 16) aufweisen und mit mindestens einem Sekundärlufteinlass (8), der über mindestens einen Wärmetauscher (14, 14') strömungstechnisch mit den Sekundärluft-Antriebsmitteln (15, 16) verbunden ist.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens zwei Sekundärluft-Antriebsmittel, wovon das eine für den Heizfall und das andere für den Kühlfall dient und denen mindestens ein Wärmetauscher (14, 14') gemeinsam zugeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Übergang vom Heizfall in den Kühlfall und umgekehrt eine Sekundärluft-Strömungsumkehr durch den Wärmetauscher (14, 14') erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Luftauslass (10, 10'), dem zum Verschwenken der Zuluft von der horizontalen Richtung in die vertikale Richtung ein bewegliches Luftleitelement (Winkelschirm 55, Schenkel 65, 66) zugeordnet ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslass (10, 10') eine Einzelstrahlauffächerungsvorrichtung (52) aufweist.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftauslass (Luftaustrittsöffnungen 67) als Schlitzauslass ausgebildet ist, aus dem - über die Länge gesehen - die Zuluft mit wechselnden Strömungswinkeln austritt.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erzeugung der wechselnden Strömungswinkel Luftleitelemente (Schenkel 65, 66) vorgesehen sind, die in ihrer Stellung im Wesentlichen quer zur Luftströmung eine Horizontalablenkung erzeugen und bei ihrer Stellung im Wesentlichen in Luftströmungsrichtung eine Vertikalströmung zulassen.
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