DE2001141C3 - Achsaufhängung fur ein Flurforderfahrzeug - Google Patents
Achsaufhängung fur ein FlurforderfahrzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/075—Constructional features or details
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Description
Die Erfindung betrifft eine Achsaufhängung für ein Flurförderfahrzeug, bei dem ein in Fahrzeugquerrichtung
verlaufender und an seinen beiden Enden lenkbare Räder tragender starrer Achskörper in seiner Mitte an
der Mitte einer in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Blattfeder starr befestigt ist, deren Enden beiderseits
durch am Förderfahrzeugrahmen angebrachte Halterungselemente derart gehalten sind, daß der Achskörper
begrenzte Schwenkbewegungen um die Fahrzeuglängsachse ausführen kann, aber in Fahrzeuglängs- und
-querrichtung durch die Blattfeder geführt ist.
Bei einer bekannten Achsaufhängung dieser Art (DE-PS 8 47 260) ist die Blatlfeder jeweils an einem
Ende zur sicheren Führung der Achse in Längsrichtung
spielfrei gelagert, während das andere Ende in Längsrichtung beweglich ist Diese Art der Achsaufhängung
schafft jedoch nicht die Dämpfungswirkung, die erforderlich ist, um übermäßige Schwenkbewegungen
der Blattfeder um ihre Längsachse zu verhindern.
Bei einer anderen bekannten Achsaufhängung der eingangs genannten Gattung (DE-PS 8 12 992) wird die
Achse von einer Blattfeder abgestützt, die in relativ weiten Grenzen längs und seitlich verschiebbar ist, da
die Blattfeder einerseits an ihrem vorderen Ende durch Seitenwangen einer Wälzplatte nur in Querrichtung
geführt und mit der Fahrzeugachse über eine Dreieckabstützung verbunden ist, so daß eine freie Bewegung
des vorderen Blattfederendes in Längsrichtung möglich ist, andererseits am hinteren Blattfederende über einen
Federschuh eine Verbindung mit dem Fahrzeugrahmen hat, jedoch auch hier wie am vorderen Ende aufgrund
der geschwungenen Form der Federenden ausreichend Beweglichkeit in Längs- und Querrichtung bietet
Es ist ferner eine Achslagerung bekannt (GB-PS 8 22 350), bei der die Enden einer Blattfeder mit oberen
und unteren Puffern versehen sind sowie mit einem stirnseitigen Puffer, der Längsbewegungen der Blattfeder
zuläßt. Da die Blattfeder allseitig von zumindest in gewissem Maße zusammenpreßbaren Gummipuffern
umgeben ist, sind auch seitliche Bewegungen nicht ausgeschlossen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die eingangs genannte bekannte Achsaufhängung insoweit
zu verbessern, daß mit verhältnismäßig einfachen Mitteln für Flurförderfahrzeuge eine Dämpfungswirkung
erzielt wird, die die Pendelbewegungen der Achse dämpft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß über jedem Ende der Blattfeder am Förderfahrzeugrahmen
ein Schwenkbewegungen der Blattfeder um ihre Längsachse federnd entgegenwirkender Puffer
angeordnet ist und die Halterungselemente für die Blattfeder aus am Förderfahl zeugrahmen angebrachten
Stiften bestehen, die sich in Längsrichtung der Blattfeder erstrecken, in Aussparungen an den Stirnseiten
der Blattfeder eingreifen und von denen einer mit Hilfe eines Gewindes in Längsrichtung der Blattfeder
verstellbar angeordnet ist
Durch die Verwendung eines Puffers über jedem Ende der Blattfeder wird die gewünschte Dämpfung von
Pendelbewegungen der Achse erreicht und gleichzeitig ein weiches Fahren des Fahrzeugs ermöglicht, wobei die
stiftförmigen Halterungselemente für die Blattfeder den starren Achskörper um eine Fahrzeuglängsachse
schwingen lassen, gleichzeitig jedoch verhindern, daß sich die Blattfeder und der Achskörper in Bezug auf den
Fahrzeugrahmen in Längsrichtung verschieben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung, auf die sich die folgende Beschreibung
bezieht, schematisch dargestellt. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines mit einer Hubvorrichtung
versehenen Flurförderfahrzeugs,
Fig. 2 eine Bodendraufsicht des hinteren Teils des
Flurförderfahrzeugs von Fig. 1, der von lenkbaren Rädern getragen wird,
Fig.3 eine Teilseitenansicht der Aufhängevorrichtung
für die lenkbaren Räder des Flurförderfahrzeugs,
Fig.4 eine teilweise geschnittene Teilansicht längs
der Linie IV-IV in F i g. 3 und
Fig.5 eine vergrößerte, teilweise geschnittene
Teilansicht des linken Endes der Aufhängevorrichtung von F i g. 3.
Das in F i g. 1 gezeigte Flurförderfahrzer.g besitzt an
seinem vorderen Ende eine Hubvorrichtung 11, zu der mit Lasten in Eingriff bringbare Gabeln 12 gehören, die
von einem senkrecht verlängerbaren Mast 13 getragen werden. Das Vorderende des Flurförderfahrzeugs wird
von nicht lenkbaren Antriebsrädern 14 getragen. Das Hinterende des Flurförderfahrzeugs wird von zwei
lenkbaren Rädern 16 getragen. Die lenkbaren Räder 16 werden durch übliche Lenkungseiemente in Verbindung
mit dem Lenkrad 17 gelenkt
Die Aufhängevorrichtung zum Tragen bzw. Abstützen des hinteren Endes des Flurförderfahrzeugs auf den
lenkbaren Rädern 16 ist besonders zur Ermöglichung begrenzter Schwingungen des Förderfahrzeugrahmens
in bezug auf die Achse der lenkbaren Räder 16 geeignet, wobei alle Räder ihre Bodenberührung beibehalten. Die
Aufhängevorrichtung und ihre Beziehung zu den lenkbaren Rädern 16 und dem Förderfahrzeugrahmen .
18 sind ganz allgemein in F i g. 2 dargestellt Die Räder 16 sind über Achsschenkelbolzen 19 an einem starren
Achskörper 21 angelenkt Die Lenkung der Räder 16 erfolgt mit Hilfe eines Schleppglieds 22, das mit dem
Lenkrad 17 von F i g. 1 in der üblichen Weise in . Verbindung steht Das Schleppglied 22 ist mit Hilfe
eines Drehhebels 23 und mit Hilfe von Zugstangen 24 und 26, die mit den Rädern 16 gekoppelt sind, mit den
Rädern 16 verbunden.
Die Aufhängevorrichtung weist eine Blattfeder 27 und Lagerstützen 28 und 29, wie in F i g. 2 gezeigt, auf,
mit denen das hintere Ende des Flurförderfahrzeugs auf dem Achskörper 21 abgestützt ist. Die Aufhängevorrichtung
wird insbesondere anhand der F i g. 3 bis 5 beschrieben. Die Blattfeder 27 ist etwa in der Mitte ihrer
Länge an dem Achskörper 21 mit Hilfe von Schrauben 31 befestigt, wobei sie lotrecht zu dem Achskörper 21
sowie parallel zur durch das Flurförderfahrzeug von F i g. 1 verlaufenden Längsachse angeordnet ist. Die
Enden der Blattfeder 27 erstrecken sich in die entsprechenden Lagerstützen 28 und 29, die ihrerseits
an Teilen 32 und 33 des Förderfahrzeugrahmens 18 (siehe F i g. 2) befestigt sind.
Die Lagerstütze 28 ist in den Fig.4 und 5 im Detail
dargestellt, während die andere Lagerstütze 29 im großen und ganzen ähnlich der Lagerstütze 28 ist, mit
Ausnahme der im folgenden erläuterten Abänderungen. Wie aus den Fig.4 und 5 ersichtlich ist, ist die
Lagerstütze 28 an dem Teil 32 des Förderfahrzeugrahmens 18 mit Hilfe von Schrauben 34 befestigt. Ein
federnder Puffer 36 ist an der Lagerstütze 28 über dem entsprechenden Ende der Blattfeder 27 fest angeordnet,
so daß das Gewicht des Förderfahrzeugs über den federnden Puffer 36 auf die Blattfeder 27 und den
Achskörper 21 übertragen wird. Der federnde Puffer
der Fig.4 und 5 besteht vorzugsweise aus einem
elastomeren Material. Von der Lagerstütze 28 erstreckt
sich ein Stift 37 nach innen, der in einen Schlitz 38 hineinpaßt, welcher an dem Ende der Blattfeder 27
ausgebildet ist Auf diese Weise wirkt der Stift 37 dahingehend, daß er die Längsbewegung und seitliche
Bewegung der Blattfeder 27 innerhalb der Lagerstütze 28 begrenzt Da das Gewicht des Flurförderfahrzeugs
über den federnden Puffer 36 von der Blattfeder 27 getragen wird, können die Feder und der mit dieser starr
verbundene Achskörper 21 frei um eine Längsachse des Flurförderfahrzeugs schwingen. Der federnde Puffer 36
läßt eine Drehung der Blattfeder 27 zu, wie dies am besten aus F i g. 4 ersichtlich ist, während das Gewicht
des Flurförderfahrzeugs weiter auf der Blattfeder getragen wird. An der Lagerstütze 28 ist rund um den
federnden Puffer 36 ein starrer Halterungsring befestigt Der Halterungsring 39 dient als Anschlag zur
Begrenzung der Schwingungsweite oder Größe der Drehung, die die Blattfeder 27 in der Lagerstütze 28
■ausführen kann.
Die Enden der Blattfeder 27 können entweder oberhalb oder unterhalb der entspr. Teile des Förderfahrzeugrahmens
18 angeordnet werden. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, befindet sich das linke Ende der
Blattfeder 27 über dem Teil 32, während das rechte Ende der Blattfeder 27 unter dem Teil 33 liegt Der federnde
Paffer 36 und der Stift 37 arbeiten in beiden Anordnungen in gleicher Weise mit der Blattfeder
zusammen. Wenn die Blattfeder unter dem Teil angeordnet ist, wie dies auf der rechten Seite von F i g. 3
zu sehen ist, hat ein ähnlicher Stift 37' die Aufgabe, die Längsbewegung oder seitliche Bewegung des entsprechenden
Endes der Blattfeder 27 zu begrenzen. Bei dieser Anordnung würden jedoch ein federnder Puffer
und Anschlagglieder, ähnlich denjenigen, die in F i g. 4 zu sehen sind, anstelle der Lagerstützen 29 über der
Blattfeder auf dem Teil 33 angeordnet werden. Auf diese Weise würde der am rechten Ende der Blattfeder 27
verwendete federnde Puffer ebenfalls dazu dienen, das Gewicht des Förderfahrzeugs auf der Blattfeder zu
tragen.
Der Stift 37' am rechten Ende der Blattfeder 27, wie dies aus Fig.3 ersichtlich ist, ist dauerhaft an der
Lagerstütze 29 befestigt. Um ein Mittel zur Beseitigung eines Spiels zwischen den Lagerstützen 28, 29 und der
Blattfeder 27 zu schaffen, ist der Stift 37 am linken Ende der Blattfeder 27 in die Lagerstütze 28 eingeschraubt
Der Stift 37 läßt sich verstellen, um dadurch sicherzustellen, daß jeder der beiden Stifte 37 und 37'
mit der Blattfeder 27 in Berührung steht, um eine Längsverschiebung der Blattfeder 27 und des Achskörpers
21 in bezug auf den Förderfahrzeugrahmen zu verhindern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Achsaufhängung für ein Flurförderfahrzeug, bei dem ein in Fahrzeugquerrichtung verlaufender und
an seinen beiden Enden lenkbare Räder tragender starrer Achskörper in seiner Mitte an der Mitte einer
in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Blattfeder starr befestigt ist, deren Enden beiderseits durch am
Förderfahrzeugrahmen angebrachte Halterungselemente derart gehalten sind, daß der Achskörper
begrenzte Schwenkbewegungen um die Fahrzeuglängsachse ausführen kann, aber in Fahrzeuglängsund
-querrichtung durch die Blattfeder geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß über jedem
Ende der Blattfeder (27) am Förderfahrzeugrahmen (80) ein Schwenkbewegungen der Blattfeder (27) um
ihre Längsachse federnd entgegenwirkender Puffer (36) angeordnet ist und die Halterungselemente für
die Blattfeder (27) aus am Förderfahrzeugrahmen (18) angebrachten Stiften (37 und 37') bestehen, die
sich in Längsrichtung der Blattfeder (27) erstrecken, in Aussparungen (Schlitze 38) an den Stirnseiten der
Blattfeder (27) eingreifen und von denen einer mit Hilfe eines Gewindes in Längsrichtung der Blattfeder
(27) verstellbar angeordnet ist.
2. Achsaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Fahrzeugquerrichtung
beiderseits jedes Puffers (36) ein starrer Anschlag (Halterungsring 39) für die Blattfeder (27) angeordnet
ist
3. Achsaufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Puffer (36) aus elastomerem
Material besteht und durch einen gleichzeitig als Anschlag dienenden Halterungsring (39) gehalten
ist.
4. Achsaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen für die
Stifte (37 und 37') in den Stirnseiten der Blattfeder (27) als vertikale Schlitze (38) ausgebildet und beide
Enden der Blattfeder (27) in vertikaler Richtung durch sie umgreifende Lagerstützen (28 und 29)
gehalten sind, die mit einem zugeordneten Teil (32 oder 33) des Förderfahrzeugrahmens (18) verschraubt
sind.
5. Achsaufhängung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Blattfeder
(27) oberhalb des zugeordneten Teils (32) des Förderfahrzeugrahmens (18) angeordnet ist, wobei
die zugehörige Lagerstütze (28) den Puffer (36) und den Stift (37) trägt.
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