DE20010244U1 - Reihenanordnung für die Rollen eines Rollschuhes - Google Patents
Reihenanordnung für die Rollen eines RollschuhesInfo
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Description
Reinhardt Söllner Ganahl
Patentanwälte Reinhardt Söllner Ganahl ■ P.O. Bcx 1226 ■ D-85542 Kirchheim b. München
07/06/2000 Deutsches Gebrauchsmuster
Chou, Tien-Chiu
DE-2376
Chou, Tien-Chiu
DE-2376
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein eine Reihenanordnung für die Rollen eines Rollschuhes, und betrifft insbesondere Inline-Skates, mit denen der Fahrer schnell losfahren kann und die Bremsen aufweisen, um gleichförmig und gleichmäßig abbremsen zu können.
Eine herkömmliche Inline-Skatereinrichtung für einen Rollschuh bzw. Rollerskate umfaßt eine Mehrzahl von Rädern, die gleichmäßig an einer Sohlenplatte angelenkt sind. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß der Fahrer nicht schnell starten oder plötzlich los fahren kann, da einige der Rollen bzw. Räder nicht mehr manövriert werden können, da diese bereits den Boden verlassen haben, während andere Rollen mit dem Boden noch in Kontakt stehen. Im Ergebnis muß der Fahrer entweder alle Rollen am Boden halten oder lediglich die vorderste Rolle am Boden halten, um zu starten. Dabei ist es relativ schwierig, mit den Rollschuhen los zu fahren, wenn alle Rollen den Boden berühren, da dann eine hohe Reibungskraft zu überwinden ist. Auf der anderen Seite ist es auch schwierig, mit den Rollschuhen zu starten, und zwar lediglich mit dem vordersten Rad, da dieses keinen ausreichenden Impuls bietet.
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Trademark Attorneys D-85551 Kirchheim b. München D-85542 Kirchheim b. München
Dipl.-Ing. Markus Reinhardt patmep® Tel +49 (89) 90 48 00 81
Dipl.-Ing. Udo Söllner· JI.. * '. '. e-rSaO: inIo@pa0ne6.coM · :;. ;. Fax*f-49· (89)-90 48 00 83 (G3)
Dipl.-Phys. Bernhard fäQShJ.#, ·) .' Inttriiet: www.pätmin.cjm .* ··;···;· Fax:+4$(89&Idigr;90480084 (G4)
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Eine verbesserte Reihenanordnung für die Rollen ist in der WO 96136408 offenbart, wobei diese Anordnung dazu benutzt wird, die Basis des Schuhs verschwenkbar an dem Träger der Rollen zu befestigen. Die Basis ist mit einem Bremsschuh versehen, der in Betrieb genommen wird, wenn sich die Basis relativ zu dem Träger verdreht. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Bremswirkung auch ein Klemmen der Rollen während der Bewegung verursachen kann.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reihenanordnung für die Rollen eines Rollschuhes zu schaffen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht mehr aufweist.
Die Erfindung weist zur Lösung dieser Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
Demnach umfaßt die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung eine Basis und einen Rollenträger, der verschwenkbar an der Basis befestigt ist. Die Basis ist an der Sohle eines Schuhes befestigt. Der Rollenträger setzt sich aus zwei Paaren von Tragplatten zusammen. Zwei Tragplatten von jeweils einem Paar sind miteinander verbunden, und verlaufen parallel zueinander. Jede Rolle (bzw. jedes Rad) ist zwischen diesen beiden Tragplatten drehbar gehalten. Die Tragplatten jeden Paares sind in Längsrichtung miteinander und hintereinander gelenkig verbunden. Der Drehpunkt der beiden benachbarten Paare von Tragplatten ist auf der Achse von einer der Rollen angeordnet. Wenn sich die Basis relativ zu dem Rollenträger dreht, verlagert sich ein Paar der Tragplatten relativ zu dem anderen Paar von Tragplatten, wodurch es der Rolle, die mit dem einen Paar von Tragplatten gelenkig verbunden ist, ermöglicht wird, den Kontakt mit dem Boden zu halten.
Die Basis der Anordnung nach der vorliegenden Erfindung ist an einem Ende mit einer Bremseinrichtung versehen, die ein Bremsrad aufweist, welches dazu in der Lage ist, die zugeordnete Rolle abzubremsen, wenn sich die Basis relativ zu dem Rollenträger verdreht. Im Ergebnis können die Rollerskates bzw. Rollschuhe abgebremst
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werden oder angehalten werden, und zwar gleichmäßig und stabil, dank dieser Bremseinrichtung.
Die vorstehende Aufgabe, die Merkmale und Vorteile nach der vorliegenden Erfindung können unter Berücksichtigung der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen besser verstanden werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht von einem Inline-Rollerskate nach einer ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Teilansicht der Inline-Rollerskates nach der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine Querschnittansicht eines Abschnitts, der durch die Linie 3-3 in der Figur 1 angedeutet ist;
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Fig. 4 eine Querschnittansicht eines Abschnitts, der durch die Linie 4-4 in der Figur 1 angedeutet ist;
Fig. 5 eine schematische Ansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei zwei Rollen den Boden berühren;
Fig. 6 eine schematische Ansicht der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Bremseinrichtung in Aktion gesetzt ist;
Fig. 7 eine schematische Seitenansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 8 eine schematische Ansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei zwei Rollen den Boden berühren; und
Fig. 9 eine schematische Ansicht der zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Bremseinrichtung in Aktion gesetzt ist.
Wie es in der Figur 1 gezeigt ist, umfaßt eine Reihenanordnung 10 für die Rollen eines Rollschuhes (Inline-Skater) gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform vier Rollen 12, 14, 16 und 18, die in Reihe und linear derart angeordnet sind, daß die erste Rolle 12 im Bereich der Zehen und daß die vierte Rolle 18 im Bereich der Ferse angeordnet sind. Diese Anordnung 10 ist an der Sohle eines Schuhs 20 durch Nieten (in den Zeichnungen nicht gezeigt) befestigt.
Wie es in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, umfaßt die Anordnung 10 nach der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung eine Basis 22, mittels der die Anordnung 10 an der Sohle des Schuhs 20 befestigt ist, einen Rollenträger 24, der die vier Rollen 12, 14, 16 und 18 trägt, sowie eine Bremseinrichtung 26.
Die Basis 11 hat zwei parallel in Längsrichtung verlaufende Seitenplatten 28 und 30, die miteinander verbunden sind, und zwar mittels einer vorderen Platte 32 und mittels einer hinteren Platte 34. Die Basis 22 ist an dem Schuh 20 derart befestigt, daß die vordere Platte 32 mit der Sohle des Schuhes 20 fest verbunden ist und daß die hintere Platte 34 mit dem Fersenabschnitt des Schuhes 20 fest verbunden ist.
Der Rollenträger 24 ist aus einem Paar von vorderen Tragplatten 36 und aus einem Paar von hinteren Tragplatten 38 gebildet. Die beiden vorderen Tragplatten 36 sind miteinander befestigt, und zwar über einen Befestigungsstift 40, so daß sie parallel zueinander verlaufen. Zwei Achsen 42 und 44 sind für die verdrehbare Montage der Rollen 12 und 14 vorgesehen, so daß die Achsen 42 und 44 durch die Gelenkpunkte der beiden seitlichen Enden der vorderen Tragplatten 36 und durch die axialen Öffnungen der Rollen 12 und 14 verlaufen. Die hinteren Tragplatten 38 sind ebenso parallel zueinander verlaufend angeordnet, und zwar mittels des Befestigungsstiftes
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46. Die hinteren Tragplatten 38 sind mit drei Gelenkpunkten versehen, die in gleichem Abstand zueinander vorgesehen sind. Der vordere Gelenkpunkt erstreckt sich bis zu dem hinteren Ende der vorderen Tragplatte 36, während die hinteren Gelenkpunkte überlappen und durch sie die Achse 44 gesteckt ist. Die Rollen 16 und 18 sind verdrehbar an den beiden Achsen 48 und 50 montiert, die durch die hinteren Tragplatten 38, durch die hinteren Gelenkpunkte, und durch die axialen Öffnungen der Rollen 16 und 18 gesteckt sind.
Die Basis 22 ist an dem vorderen Ende davon mit einer Gleitstange 52 versehen, die daran derart befestigt ist, daß die Gleitstange 52 in einer bogenförmigen Öffnung 54 der vorderen Tragplatte 36 aufgenommen ist, wodurch es ermöglicht ist, daß die vorderen Enden der Basis 22 und des Trägers 24 entlang der bogenförmigen Öffnung 54 sich verlagern, und zwar relativ zueinander. Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung ist eine gekrümmte Hülse 56 aus einem Plastikmaterial vorgesehen, die zwischen den beiden vorderen Tragplatten 36 derart angeordnet ist, daß zwei Öffnungen daran in der Position der bogenförmigen Öffnung 54 entsprechen, und daß die Gleitstange 52 darin eingesteckt ist, um sich entlang der bogenförmigen Öffnung 54 zu bewegen. Das hintere Ende der Basis 22 ist mittels eines Befestigungsstiftes 58 an den hinteren Tragplatten 38 angelenkt. Das hintere Ende der Basis 22 ist dazu in der Lage, um den Befestigungsstift 58 zu verschwenken, der als Dreh- bzw. Gelenkpunkt dient. Die vordere (End-) Platte 32 der Basis und die Oberseite der Hülse 56 sind dazwischenliegend mit einer Schraubenfeder 59 versehen, die die Rollen 12 und 14 in einer Position hält, wie sie in der Figur 2 gezeigt ist, wenn die Rollen 12 und 14 nicht von außen durch eine Kraft beaufschlagt werden.
Die Bremseinrichtung 26 umfaßt einen Tragarm 60 und ein Bremsrad 62. Der Tragarm 60 ist aus einem Plastikmaterial gefertigt, zum Beispiel durch Gießen, und ist an seinem vorderen Ende mit einer Vertiefung 64 versehen, um darin einen Einsatzstift 66 aufzunehmen, der zwischen den beiden Seitenplatten der Basis befestigt ist. Die Mitte dieses Armkörpers wird von dem Befestigungsstift 58 durchsetzt. Der Arm 60 ist an dem hinteren Ende mit einer Aufnahmekammer 68 zur Aufnahme des Bremsrades 62 versehen. Die Aufnahmekammer 68 ist in den beiden Seitenwänden davon
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mit jeweils einer Vertiefung 70 versehen, in die eine Achse 71 des Bremsrades 62 eingesteckt ist. Das Bremsrad 62 ist an dem Tragarm 60 befestigt, so daß das Bremsrad 62 in einer vorbestimmten Höhe zwischen den Rollen 16 und 18 angeordnet ist.
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Wenn sich die Reihenanordnung 10 für die Rollen eines Rollschuhs in dem Zustand nach der Figur 2 befindet, sind alle Rollen in Kontakt mit dem Boden. Die Bremseinrichtung 26 ist dabei nicht in Kontakt mit einer der Rollen. Unter diesen Umständen funktioniert die Anordnung 10 wie eine gewöhnliche Reihenanordnung für die Rollen eines Rollschuhs. Die Anordnung 10 nach der vorliegenden Erfindung hat zwei funktionelle Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Erstens kann der Fahrer mit der Anordnung 10 nach der vorliegenden Erfindung schnell los fahren. Und zweitens, kann mit der vorliegenden Anordnung 10 eine gleichmäßige Bremswirkung erhalten werden.
Wie es in der Figur 5 gezeigt ist, wenn ein Rollerskater dazu bereit ist, los zu fahren und über den Boden zu rollen, muß der Rollerskater seine Sohle benutzen, um die Anordnung 10 mit einer geeigneten Kraft anzudrücken, so daß das obere Ende der Basis 22 entlang der Gleitstange 52 an das untere Ende der bogenförmigen Öffnung 54 sich verlagert. Dann dreht sich die hintere Tragplatte 38 des Rollenträgers 24 nach oben, um die Achse 44, und zwar relativ zu der vorderen Tragplatte 36. Mit Ausnahme der vorderen Tragplatte 36 wird der Rest der Anordnung 10 geringfügig nach vorne geneigt, so daß nur das erste Rad 12 und das zweite Rad 14 in Berührung mit dem Boden „G" stehen, wenn die Rollerskates anfangen über den Boden G zu gleiten. Angesichts der beiden Rollen 12 und 14, die mit dem Boden G in Kontakt stehen, muß bei der vorliegenden Erfindung mit einer niedrigeren Reibungskraft gerechnet werden, so daß der Fahrer schneller und einfacher losfahren kann. Wenn die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist, nämlich auf den beiden Rollen 12 und 14, nimmt der Fahrer seine Ferse etwas zurück, so daß die Schraubenfeder 59 in ihre anfängliche Position zurück kehrt, wobei die Rückstellkraft der Feder an der vorderen Tragplatte 36 die beiden Rollen 12 und 14 in den Zustand nach der Figur 2 zurück bringt. Im Ergebnis kann dann der Fahrer auf den vier Rollen 12, 14, 16 und 18 rollen.
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Wie es in der Figur 6 gezeigt ist, wird der Rollschuh, der sich in Bewegung befindet, durch Andrücken der Einrichtung 10 abgebremst oder angehalten, wobei der Fahrer seine Ferse benutzt, so daß das Fersenende der Basis 22 nach unten schwenkt, um den Befestigungsstift 58, relativ zum Rollenträger 24. Dann bewegt sich das Zehenende der Basis 22 entlang der bogenförmigen Öffnung 54, bis er das obere Ende der bogenförmigen Öffnung 54 erreicht, während das vordere Ende der vorderen Tragplatte 36 die erste Rolle 12 trägt und nach oben verschwenkt, um die Achse 44. Im Ergebnis wird die Bremsrolle bzw. das Bremsrad 62 gezwungen, aus der Position nach der Figur 2 in die Position nach der Figur 6 zu verschwenken. Die Bremsrolle 62 wird somit gegen die dritte Rolle 16 und gegen die vierte Rolle 18 gedrückt. Mit anderen Worten ausgedrückt, wird die Bremswirkung einfach erzeugt, indem die Ferse des Fahrers einen geeigneten Druck auf die Anordnung 10 nach der vorliegenden Erfindung ausübt, ohne dabei das gesamte Gewicht des Fahrers auf das Fersenende der Basis 22 konzentrieren zu müssen. Der Fahrer kann die Fahrt fortsetzen, nach einer solchen Unterbrechung, indem er die Füße in einer horizontalen Position hält, wodurch die Bremsrolle 62 mit der dritten Rolle 16 und der vierten Rolle 18 außer Eingriff gelangt. Im Ergebnis gelangen dann alle vier Rollen 12, 14, 16 und 18 wieder in Kontakt mit dem Boden. Mit anderen Worten ausgedrückt, verschwenkt die Basis 22 um den Befestigungsstift 58 aus einer Position, wie sie in der Figur 2 gezeigt ist, in eine Position, wie sie in der Figur 6 gezeigt ist.
Wie es in den Figuren 7 bis 9 gezeigt ist, setzt sich eine Reihenanordnung 70 für die Rollen eines Rollschuhs nach der zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung im Prinzip ähnlich zusammen wie die Konstruktion der Reihenanordnung 10 für die Rollen eines Rollschuhs, wie oben bei der ersten Ausführungsform erläutert, mit dem Unterschied, daß die zweite Ausführungsform einen Rollenträger 72 hat, der aus drei Paaren von Tragplatten 74, 76 und 78 aufgebaut ist. Die vorderen Tragplatten 74 sind mit zwei Achsstiften 80 und 82 versehen, um die beiden Rollen 84 und 86 verdrehbar zu halten. Die hinteren Tragplatten 78 sind mit zwei Achsstiften 88 und 90 versehen, die die beiden Rollen 92 und 94 verdrehbar halten. Die mittleren Tragplatten 76 sind verschwenkbar sowohl am vorderen Ende als auch am hinteren Ende gehalten, nämlich an dem hinteren Ende der vorderen Tragplatten 74 und an
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dem vorderen Ende der hinteren Tragplatten 78, und zwar mittels Achsstiften 82 und 88. Die vorderen Tiragplatten 74 sind an den hinteren Enden mit einem Positionsbegrenzungsschlitz 96 versehen, der eine Öffnung aufweist. Ein Positionsbegrenzungsstift 98 ist in den Positionsbegrenzungsschlitz 96 eingesteckt, um eine Befestigung mit der Mitte der Tragplatte 76 herzustellen, wobei der Positionsbegrenzungsstift 98 in eine Torsionsfeder eingepaßt ist, die mit einem Ende davon den Befestigungsstift 102 an dem hinteren Ende der vorderen Tragplatte 74 andrückt, und die an dem anderen Ende davon den Befestigungsstift 104 der mittleren Tragplatte 76 andrückt.
Mit der Reihenanordnung 70 für die Rollen des Rollschuhs (Inline-Skates) wird losgefahren, indem miit der Fußsohle ein Druck auf die Reihenanordnung 70 ausgeübt wird, so daß sich das vordere Ende (Zehenbereich) der Basis 106 nach unten verlagert. Dann heben die beiden Rollen 92 und 94 der hinteren Tragplatte 78 vom Boden „G" ab. Im Ergebnis stehen dann nur noch zwei Rollen 84 und 86 mit dem Boden „G" in Berührung, wie es in der Figur 8 gezeigt ist. Der Fahrer der Rollschuhe bzw. Rollerskates fährt dann mit der gewünschten Geschwindigkeit, wobei die beiden anderen Rollen 92 und 94 jederzeit mit dem Boden in Berührung gebracht werden können, indem der Fahrer seine Sohle zurück nimmt, so daß jede Tragplatte des Rollenträgers 72 durch die Rückstellkraft der Torsionsfeder 100 in die Ausgangslage zurück gedrückt wird. Die sich in Bewegung befindlichen Rollschuhe können abgebremst oder angehalten werden, indem die Ferse des Fußes nach unten gedrückt wird, auf die Reihenanordnung 70 wird dann in diesem Bereich ein Druck ausgeübt, wodurch die Rollen 84 und 86 angehoben werden, nämlich durch die Wirkung der Verbindungsstangen der Tragplatten, wie es in der Figur 9 gezeigt ist. Der Fahrer kann das Fahren bzw. Dahingleiten jederzeit fortsetzen, indem er nach einer solchen Unterbrechung die Füße wieder in eine horizontale Position bringt. Die Basis 106 kehrt dann von der Position, die in der Figur 9 gezeigt ist, wieder in die Position zurück, die in der Figur 7 gezeigt ist. Alle vier Rollen sind dann frei drehbar und berühren den Boden.
Eine Reihenanordnung für die Rollen eines Rollschuhs umfaßt eine Basis und einen Rollenträger, der verschwenkbar an der Basis befestigt ist. Die Basis ist an der Sohle eines Schuhes befestigt. Der Rollenträger setzt sich aus zwei Paaren von Tragplatten zusammen. Zwei Tragplatten von jeweils einem Paar sind miteinander verbunden,
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und verlaufen parallel zueinander. Jede Rolle (bzw. jedes Rad) ist zwischen diesen beiden Tragplatten drehbar gehalten. Die Tragplatten jeden Paares sind in Längsrichtung miteinander und hintereinander gelenkig verbunden. Der Drehpunkt der beiden benachbarten Paare von Tragplatten ist auf der Achse von einer der Rollen angeordnet. Wenn sich die Basis relativ zu dem Rollenträger dreht, verlagert sich ein Paar der Tragplatten relativ zu dem anderen Paar von Tragplatten, wodurch es den Rollen, die mit dem einen Paar von Tragplatten gelenkig verbunden sind, ermöglicht wird, den Kontakt mit dem Boden zu halten. Hierdurch ist ein schneller Start möglich.
Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnungen verwiesen.
Claims (12)
1. Reihenanordnung (10; 70) für die Rollen eines Rollschuhes, mit: wobei der Rollenträger (24) zumindest zwei Paare von Tragplatten (36, 38) aufweist, wobei zwei Tragplatten von jedem Paar von den zumindest zwei Paaren miteinander verbunden sind, so daß sie parallel zueinander verlaufen, wobei die Rollen (12, 14, 16, 18) jeweils zwischen zwei Tragplatten drehbar angeordnet sind, wobei die Tragplatten in Reihe hintereinander so angeordnet sind, daß die benachbarten Enden der Tragplatten miteinander gelenkig verbunden sind, wodurch es dem Rollenträger (24) möglich ist, relativ zu der Basis (22) zu verschwenken, und wobei die Paare von Tragplatten dazu in der Lage sind, relativ zueinander eine Verlagerung zu erfahren, wodurch eine vorbestimmte Anzahl der Rollen (12, 14, 16, 18) in Kontakt mit dem Boden (G) gehalten wird.
- einer Basis (22), die an einer Sohle eines Schuhs (20) der Rollschuhe befestigt ist;
- einem Rollenträger (24), der verschwenkbar an der Basis (22) befestigt ist;
- einer Mehrzahl von Rollen (12, 14, 16, 18; ), die an dem Rollenträger (24) angelenkt sind;
2. Reihenanordnung nach Anspruch 1, weiterhin mit einer Bremseinrichtung (26), die an der Basis (22) befestigt ist, wobei diese Bremseinrichtung (26) eine vorbestimmte Anzahl von Rollen mit einer Bremskraft beaufschlagen kann, wenn die Basis (22) relativ zu dem Rollenträger (24) verschwenkt.
3. Reihenanordnung nach Anspruch 1, wobei der Rollenträger (24) aus einem Paar der vorderen Tragplatten (36) und aus einem Paar der hinteren Tragplatten (38) gebildet ist, wobei die vorderen Tragplatten (36) an den beiden Längsenden mit je einem Gelenkpunkt versehen sind, an dem eine Rolle angelenkt ist, sowie die hinteren Tragplatten (38) an den beiden Längsenden mit je einem Gelenkpunkt versehen sind und in einer Mitte davon mit einem Gelenkpunkt versehen sind, wobei der Gelenkpunkt an einem der Längsenden mit dem Gelenkpunkt an einem Ende der vorderen Tragplatte gelenkig verbunden ist, sowie die beiden anderen Gelenkpunkte der hinteren Tragplatten für die Anlenkung der Rollen vorgesehen sind.
4. Reihenanordnung nach Anspruch 3, wobei die Basis (22) ein vorderes Zehenende und ein hinteres Fersenende hat, wobei das Fersenende verschwenkbar an den hinteren Tragplatten befestigt ist, wobei das Zehenende an den vorderen Tragplatten befestigt ist, so daß das Zehenende in einem Bereich eines vorbestimmten Winkels verlagerbar ist, und wobei die hinteren Tragplatten relativ zu den vorderen Tragplatten verschwenken, so daß die Rollen, die daran angelenkt sind, angehoben werden, wenn das Zehenende der Basis (22) von außen mit einer Kraft beaufschlagt wird.
5. Reihenanordnung nach Anspruch 4, wobei die vorderen Tragplatten (36) zwischen den beiden Gelenkpunkten mit einer bogenförmigen Öffnung (54) versehen sind; wobei das Zehenende der Basis (22) mit einer Gleitstange (52) versehen ist, die verlagerbar in der bogenförmigen Öffnung (54) aufgenommen ist, wodurch es dem Zehenende ermöglicht wird, entlang der Bahn der bogenförmigen Öffnung (54) zu gleiten, wenn sich das Fersenende der Basis (22) verdreht.
6. Reihenanordnung nach Anspruch 5, weiterhin mit einer bogenförmigen Hülse (56), die zwei Öffnungen hat, wobei die Hülse (56) zwischen dem ersten Paar von Tragplatten angeordnet ist, so daß diese beiden Öffnungen der bogenförmigen Öffnung (54) für die Gleitstange (52) entsprechen, so daß diese darin einsteckbar ist und entlang der Bahn der bogenförmigen Öffnung (54) verlagerbar ist.
7. Reihenanordnung nach Anspruch 6, weiterhin mit einer Schraubenfeder (59), die mit einem Ende davon das Zehenende der Basis (22) mit Druck beaufschlagt, und die mit dem anderen Ende davon die Hülse (56) beaufschlagt, so daß die beiden Rollen (12, 14) an den vorderen Tragplatten (36) in Kontakt mit dem Boden (G) bleiben, wenn auf diese beiden Rollen (12, 14) keine Kraft von außen einwirkt.
8. Reihenanordnung nach Anspruch 4, wobei die Bremseinrichtung (26) einen Tragarm (60) und eine Bremsrolle (62) aufweist, wobei der Tragarm (60) an dem Fersenende der Basis (22) befestigt ist, wobei die Bremsrolle (62) an dem Tragarm (60) angelenkt ist, so daß die Bremsrolle (62) in einer vorbestimmten Höhe zwischen den beiden Rollen (16, 18) angeordnet ist, die an den hinteren Tragplatten (38) angelenkt sind, und daß die Bremsrolle (62) sich nach unten verlagert, um die beiden Rollen (16, 18) abzubremsen, wenn das Fersenende der Basis (22) nach unten verschwenkt.
9. Reihenanordnung nach Anspruch 1, wobei der Rollenträger (72) durch ein Paar von vorderen Tragplatten (74), ein Paar von hinteren Tragplatten (78), sowie ein Paar von mittleren Tragplatten (76) gebildet ist, das zwischen den anderen beiden Paaren (74, 78) angeordnet ist, wobei die Tragplatten an den beiden Längsenden davon mit einem Gelenkpunkt versehen sind, um die Tragplatten in Reihe miteinander gelenkig zu verbinden, und wobei die Gelenkpunkte der hinteren Tragplatten (78) und der vorderen Tragplatten (74) jeweils gelenkig mit einer Rolle verbunden sind.
10. Reihenanordnung nach Anspruch 9, wobei die Basis (106) ein Zehenende und ein Fersenende hat, welches verdrehbar mit den hinteren Tragplatten (78) fest verbunden ist, wobei das Zehenende mit den vorderen Tragplatten (74) verbunden ist, so daß sich das Zehenende im Bereich eines vorbestimmten Winkels verlagern kann, wobei die vorderen Tragplatten (74) und die hinteren Tragplatten (78) sich relativ zueinander verlagern können, um zu bewirken, daß die daran angelenkten Rollen verschwenken, um vom Boden (G) abzuheben, wenn auf das Zehenende und/oder das Fersenende der Basis (106) eine Kraft von außen einwirkt.
11. Reihenanordnung nach Anspruch 10, wobei die vorderen Tragplatten (74) ein Ende aufweisen, welches den mittleren Tragplatten (76) benachbart angeordnet ist, und welches mit einem Positionsbegrenzungsschlitz (96) versehen ist, der eine Öffnung hat, und wobei die mittleren Tragplatten (76) mit einem Positionsbegrenzungsstift (98) fest verbunden sind, der durch den Positionsbegrenzungsschlitz (96) gesteckt ist, um das Verschwenken der vorderen Tragplatten (74) zu begrenzen.
12. Reihenanordnung nach Anspruch 11, weiterhin mit einer Torsionsfeder (100), mit einer oberen Befestigungsstange, die an den vorderen Tragplatten (74) angeordnet ist und die über dem Positionsbegrenzungsstift (98) angeordnet ist, und mit einer unteren Befestigungsstange, die an den mittleren Tragplatten (76) angeordnet ist und die unter dem Positionsbegrenzungsstift (98) angeordnet ist, wobei die Feder (100) auf den Positionsbegrenzungsstift (98) aufgesteckt ist, so daß die Feder (100) mit einem Ende gegen eine untere Seite der unteren Befestigungsstange drückt, sowie das andere Ende davon gegen die obere Seite der unteren Befestigungsstange drückt.
Priority Applications (5)
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