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DE2001007A1 - Gewindeschneid-Schnellwechselfutter mit axialem Laengenausgleich - Google Patents

Gewindeschneid-Schnellwechselfutter mit axialem Laengenausgleich

Info

Publication number
DE2001007A1
DE2001007A1 DE19702001007 DE2001007A DE2001007A1 DE 2001007 A1 DE2001007 A1 DE 2001007A1 DE 19702001007 DE19702001007 DE 19702001007 DE 2001007 A DE2001007 A DE 2001007A DE 2001007 A1 DE2001007 A1 DE 2001007A1
Authority
DE
Germany
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spring
bolt
quick
chuck
change
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702001007
Other languages
English (en)
Other versions
DE2001007B2 (de
DE2001007C3 (de
Inventor
Wolfgang Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge
Original Assignee
Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge filed Critical Emuge Werk Richard Glimpel GmbH and Co KG Fabrik fuer Praezisionswerkzeuge
Priority to DE19702001007 priority Critical patent/DE2001007C3/de
Priority claimed from DE19702001007 external-priority patent/DE2001007C3/de
Publication of DE2001007A1 publication Critical patent/DE2001007A1/de
Publication of DE2001007B2 publication Critical patent/DE2001007B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2001007C3 publication Critical patent/DE2001007C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/08Chucks holding tools yieldably
    • B23B31/083Chucks holding tools yieldably axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Gewindeschneid-Schnel Iwechselfutter mit axialem Längenausgleich Die Erfindung betrifft ein Gewindeschneid-Schnellwechselfutter mit axialem Längenausgleich, wirksam auf Druck und Zug, wie es vorzugsweise beim Gewindeschneiden auf Maschinen mit zwangsweisem Vorschub zur Vermeidung von Werkzeugbruch Anwendung findet.
  • Diese Art von Schnel Iwechselfuttem mit axialem Längenausgleich gleicht etwaige Differenzen zwischen der Gewindesteigung der Maschinen-Vorschubspindel und der Vorschubbewegung des Gewindebohrers aus und verhindert -unter Verwendung entsprechender Überlastungseinsätze - durch den auf Druck wirksamen Längenausgleich den Werkzeugbruch beim Auflaufen des Gewindebohrers an den Bohrungsgrund oder auch beim etwaigen Festfressen des Gewindebohrers; d.h. also, wenn der Gewindebohrer stehen bleibt und der Spindelvorschub weiterläuft. Der axiale Längenausgleich auf Zug wird beispielsweise dann wirksam, wenn beim Rücklauf der Maschinen-Vorschubspindel der Gewindebohrer sich aus dem geschnittenen Gewinde heraus bewegt und durch besondere Umstände, wie es u.a. durch Einklemmen von Spanmaterial geschieht, gehemmt wird.
  • Es sind mehrere Arten von Schneliwechselfuttem dieser Ausführung bekannt wie z.B. nach französischem Patent Nr. 1193 303. Dieses Futter hat jedoch den Nachteil, daß es aufgrund der Anordnung der Ausgleichsfeder eine sehr groß. Länge aufweist und dadurch auf Maschinen, bei denen der Abstand von der Bohrspindel zur Werkstückaufnahme nicht genügend groß ist, nicht eingesetzt werden kann; zum anderen vergrößert sich - hauptsächlich bei Horizontalsplnd.ln" die Gefahr des Fluchtfehlers mit zunehmender Entfernung der Werkzeugvorderkante zur Bohrspindel.
  • Ein anderes Schnel Iwechnelfutter dieser Art nach der deutschen Auslegschrlft 1 266 877 weist dadurch, daß dieses Futter nur mit einer Ausgleichsfeder arbeitet den Nachteil auf, daß die Länge der vorgespannten Feder mit ihren Abechlußrlnwn Im eingebauten Zustand genauestens mit dem Abstand der belden Anschlage In der Schaftbohrung übereinstimmen muß, da sonst ein axiales Spiel auftritt, welches beim Einsatz des Futters auf Automaten und programmgesteuerten Maschinen durch die genauen Einstellungen der Arbeitswege sich fertigungstechnisch schädlich auswirkt, und daher ein genaues Abrichten der beigelegten Distanzbüchsen vor der Futtermontage notwendig macht, wobei die Montagekosten offensichtlich verteuert werden.
  • Ein weiterer Nachteil dieses Futters ist der, daß durch die Verwendung nur einer Feder eine in gegebenen Fällen erforderliche unterschiedliche Einstellung des Federdrucks bei der jeweiligen Druck- oder Zugbeanspruchung des Futters nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schnellwechselfutter mit Längenausgleich auf Druck- und Zugbeanspruchung zu schaffen, welches sich durch kurze Baulänge, asiale Spielfreiheit, unterschiedliche Druckeinstellung bei Druck- oder Zugbeanspruchung sowie einfachen Aufbau auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einem fest mit dem axial beweglichen Futterkörper verbundenen Federbolzen zwei vorgespannte Druckfedern hintereinander angebracht sind, welche sich mit ihren einander abgewandten Enden jeweils an einer Auflagefläche am Anfang und Ende des aus dem Futterkörper herausragenden Teiles des Federbolzens abstützen, wogegen die einander zugewandten Federenden sich einmal an einem mit dem Innern des Futterschaftes fest verbundenen Riegel, und zum andemmal an einem mit dem Federbolzen fest verbundenen zweiten Riegel ihre Stützflächen finden.
  • Bei Druckbeanspruchung wird die untere Druckfeder durch die Auflagefläche des Futterkörpers am unteren Ende des Federbolzens gegen den mit dem Futterschaft verbundenen Riegel gedrückt, wogegen die vorgespannte obere Druckfeder In ihrer Lage zwischen der Auflagefläche am oberen Ende des Federbolzens und dem Riegel am Federbolzen keine Veränderung erfährt.
  • Bei Zugbeanspruchung wird die obere Druckfeder durch die Auflagefläche am oberen Ende des Federbolzens gegen den mit dem Futterschaft verbundenen Riegel gedrückt, wogegen die vorgespannte untere Druckfeder in ihrer Lage zwischen der Auflagefläche am unteren Ende des Federbolzens und dem Riegel am Federbolzen keine Veränderung erfährt.
  • Dadurch, daß der Riegel am Federbolzen gleichstark wie der Riegel im Futterschaft ist, werden die beiden Federenden bei Nichtbeanspruchung des Längenausgleichs gegen den Riegel im Futterschaft geprer7t urld drücken den Riegel am Federbolzen planparallel zum Riegel im Futterschaft. Auf diese Weise wird eine vollkommene Ausschaltung des Axiaispiels gewährleistet.
  • Zwischen den einander zugewandten Federenden und den im Schaftinnem wie auch am Federbolzen angebrachten Riegeln sind je eine Stützscheibe für den Halt und die Führung der eingebauten Federn förderlich.
  • Durch Verwendung von zwei Druckfedem mit verschiedenen Längen oder verschiedenen Draht-Durchmessem kann der Druck für Druck- und Zugbeanspruchung unterschiedlich eingestellt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Abb. 1 einen Axialschnitt durch das Futter bei Nichtbeanspruchung des Längenausgleichs; Abb.2 das Futter bei Druckbeanspruchung des Längenausgleiche in der Endlage; Abb.3 das Futter bei Zugbeanspruchung des Längenausgleichs in der Endlage.
  • Das Schneliwechselfutter besteht aus dem Schaft 1 und dem im unteren Teil des Schaftes in bekannter Weise axial beweglich angeordneten Futterkörper 2, in welchem sich eine Bohrung 3 zur Aufnahme eines bekannten handelsüblichen Schneliwechseleinsatzes befindet. Im Innern des Schaftes ist eine Axialbohrung 4 vorgesehen, in welche der mit dem Futterkörper 2 fest verbundene Federbolzen 5 hineinragt. Auf diesem Federbolzen 5 ist die vorgespannte obere Druckfeder 6 für Zugbeanspruchung, und die vorgespannte untere Druckfeder 7 für Druckbeanspruchung montiert.
  • Um nun den Futterkörper 2 samt Federbolzen 5 in einer bestimmten Stellung festzuhalten, ist in der Schaftbohrung 4 in einem bestimmten Abstand ein Riegel 8, beispielsweise in Form eines Sprengringes angebracht, gegen den sich die obere und untere Druckfeder 6 + 7 abstützt. Je eine axial beweglich angeordnete obere und untere Stützscheibe 9 + 10 fördert den Halt und die Führung der eingebauten Druckfedem 6 + 7. Als Widerlager für die obere Druckfeder ist der Federbolzen 5 mit einem Kopf 11 und seiner Auflagefläche 11' versehen, während als Widerlager für die untere Druckfeder im vorliegenden Fall der Futterkörper 2 mit der Auflagefläche 13 dient. Damit die Federkraft der vorgespannten Druckfedem vom ersten Moment der Inanspruchnahme an voll wirksam wird, ist an dem Federbolzen 5 in einem bestimmten Abstand von den Auflageflächen 11' und 13 ein weiterer ebenfalls, beispielsweise durch einen Sprengring, geschaffener Riegel 12 in gleicher Stärke wie der in der Schaftbohrung 4 befestigte Riegel 8 angebracht, welcher bei Nichtbeanspruchung des Längenausgleichs zwischen Schaft 1 und Futterkörper 2 die gleiche Lage zwischen den beiden Stützscheiben 9 + 10 wie der Riegel 8 In der Schaftbohrung einnimmt. Tritt nun eine Beanspruchung einer der beiden Federn auf, so verhindert der Riegel 12 am Federbolzen 5 ein Entgegenwirken der nicht beanspruchten Feder, indem er sie in Ihrer Ausgangslage festhält wie in Abb.2 bei Druckbeanspruchung und Abb.3 bei Zugbeanspruchung ersichtlich ist. Durch die Abrichtung der beiden Riegel 12 + 8 auf wechselseitige genaue Planstärke ist Innerhalb der Schaftbohrung 4 ein axiales Spiel des Futterkörpers 2 mit seinem Federbolzen 5 bei Nichtbeanspruchung des Längenausgieichs völlig ausgeschieden.
  • Bei dem in der Zeichnung Abb.1 dargestellten Futter ist der Riegel 12 am Federbolzen 5 so angebracht, daß für beide Ausgleichsrichtungen (Druck und Zug) der gleiche Weg zur Verfügung steht. Durch Verändem des Abstandes des Riegels 12 zur Unterkante 11' des Federbolzenkopfes wird erreicht, daß der Weg für eine der beidenAusgleichsrichtungen verlängert und für die andere verkürzt wird.
  • Die mit der Erfindung in ihrer Gesamtheit erzielten Vorteile bestehen in der extrem kurzen Bauart des Futters, was den Einsatz auch bei beengten Platzverhältnissen ermöglicht, sowie des absolut spielfreien Längenausgleichs auf Druck und Zug mittels zwei vorgespannter Druckfedem, wobei durch Verwendung verschiedener Federn die Druck- und Zugbelastung unterschiedlich eingestellt werden kann; dies ist hauptsächlich bei programmgesteuerten Maschinen von Vorteil, weil hier ein kräftiger Anschnittdruck zur Erzielung stets gleicher Gewindetiefen, und beim Umschalten und Herausdrehen des Gewindebohrers aus dem Werkstück ein etwas weicherer Ausgleich zur Vermeidung von Werkzeugbruch gewünscht wird.
  • Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit durch Verändern der Einbaulage des mittleren Riegels 12 am Federbolzen den Weg der beiden auf Druck und Zug bestehenden Ausgleichsrichtungen je nach Wunsch zu verlängern bzw. zu verkürzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Gewindeschneid-Schnel wechsel futter mit axialem Längenausgleich, in dessen Schaft sich eine Axialbohrung befindet, in welche ein fest mit dem die Schnellwechseleinsätze aufnehmenden, axial beweglichen Futterkörper verbundener Bolzen mit Feder hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Federbolzen ( 5 ) zwei vorgespannte Druckfedern ( 6 u. 7 ) hintereinander angebracht sind, welche sich mit ihren einander abgewandten Enden einerseits an einer Auflagefläche ( ) des Federbolzens ( 5 ) und andererseits an der Auflagefläche ( 13 ) des Futterkörpers ( 2 ) abstützen, wogegen die einander zugewandten Federenden an dem mit dem Futterschaft ( 1 ) fest verbundenen Riegel ( 8 ) und dem mit dem Federbolzen ( 5 ) fest verbundenen Riegel ( 12 ) ihre Stützflächen finden.
  2. 2. Gewindeschneid-Schnel Iwechseifutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Federenden und den Riegeln ( 8 u. 12 ) je eine axial bewegliche Stützscheibe ( 9 u. 10 ) angeordnet ist.
  3. 3. Gewindeschneid-Schnellwechselfutter nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Druckfedern ( 6 u. 7 ) unterschiedliche Längen bzw. verschieden starke Drahtdurchmesser aufweisen.
  4. 4. Gewindeschneid-Schnel Iwechselfutter nach Anspruch 1, 2 u. 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel ( 12 ) im Federbolzen ( 5 ) in verschiedenen Abständen zur Unterkante (11' ) des Federbolzenkopfes ( 11 ) und zur Oberkante ( 13 ) des Futterkörpers ( 2 ) angebracht ist.
DE19702001007 1970-01-10 Schnellwechselfutter mit axialem Längenausgleich Expired DE2001007C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702001007 DE2001007C3 (de) 1970-01-10 Schnellwechselfutter mit axialem Längenausgleich

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702001007 DE2001007C3 (de) 1970-01-10 Schnellwechselfutter mit axialem Längenausgleich

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2001007A1 true DE2001007A1 (de) 1971-07-22
DE2001007B2 DE2001007B2 (de) 1972-10-19
DE2001007C3 DE2001007C3 (de) 1976-09-30

Family

ID=

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0360947A1 (de) * 1988-09-30 1990-04-04 PCM WILLEN S.A. Outillages de précision Spannzange zum Halten eines Werkzeuges, insbesondere einer Schneidwerkzeuges
EP0356846A3 (en) * 1988-09-02 1990-12-27 Adolf Wellach Tool holder for machine tools
EP1693134A3 (de) * 2005-02-18 2008-10-01 Zettl GMBH Gewindebohreraufnahme
EP2650067A1 (de) 2012-04-13 2013-10-16 Gühring OHG Werkzeugaufnahme, insbesondere für ein Gewindeerzeugungswerkzeug
WO2021028065A1 (de) * 2019-08-12 2021-02-18 Hakki Ayguen Gewindeschneidfutter

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DE102012215039A1 (de) 2012-04-13 2013-10-17 Gühring Ohg Werkzeugaufnahme, insbesondere für ein Gewindeerzeugungswerkzeug
WO2021028065A1 (de) * 2019-08-12 2021-02-18 Hakki Ayguen Gewindeschneidfutter

Also Published As

Publication number Publication date
DE2001007B2 (de) 1972-10-19

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