DE3300227A1 - Vorrichtung zur loesbaren verbindung von greiferschienenteilen der greiferschienen in einer transfer-presse - Google Patents
Vorrichtung zur loesbaren verbindung von greiferschienenteilen der greiferschienen in einer transfer-presseInfo
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Description
Vorrichtung zur lösbaren Verbindung von Greiferschienenteilen der Greiferschienen in einer Transfer-Presse.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur lösbaren Verbindung von Greiferschienenteilen der Greiferschiene,^ in
einer Transfer-Presse, in welcher die Werkzeuge beim Werkzeugwechsel gemeinsam mit den ihnen zugeordneten Greiferschienenteilen
aus der Presse herausgefahren werden.
In Transfer-Pressen sind zum Weitertransport der zu bearbeitenden Werkstücke von einer Stufe zur jeweils nächstfolgenden
Stufe Greiferschienen-Transportsysteme vorgesehen, deren Greiferschienen
über die ganze Länge der Presse reichen. Beim Werkzeugwechsel ergab sich die Schwierigkeit, dass wohl die Werkzeugsätze
aus der Presse herausgefahren werden konnten, dagegen die Greiferschienen erst von den Antrieben gelöst und dann in
Längsrichtung aus der Presse herausgezogen werden mussten.
Hier stellte sich somit die Aufgabe, die Greiferschienen so zu
unterteilen und miteinander zu verbinden, dass die dem jeweiligen Werkzeug zugeordneten Greiferschienenteile mit dem Werkzeug
zusammen aus dem Werkzeugraum herausgefahren werden können
Zu diesem Zweck hat man beispielsweise die aneinander stossenden Enden der Greiferschienenteile unter Zwischenschaltung von
Fixierplatten mittels Schrauben miteinander verbunden (eigene Ausführung) .. Der Nachteil bei dieser Konstruktion besteht nicht
nur darin, dass die Verbindung sehr labil ist und insbesondere keine starken Querbelastungen vertragen kann, sondern es fallen
viele sogenannten "lose Teile" an, die beiseite gelegt werden müssen. Hierdurch ergibt sich die Gefahr der Beschädigung
und des Verlustes.
Gemäss einer weiteren eigenen Ausführung wurden sogenannte
Exzenterspannverschlüsse vorgesehen, bei denen die Enden der einzelnen Greiferschienenteile stirnseitig gegeneinander
gespannt wurden. Hierzu war aber ein genaues Einpassen erforderlich
und die Konstruktion war verschleissanfällig. Ausserdem konnte bei dies'er Ausführung kein ausreichend grosser Trennspalt
zum Ausfahren der auf dem Schiebetisch verbleibenden Schienenstücke erzielt werden. Die Folge hiervon war eine aufwendige
Demontage und dadurch bedingt ein höherer Zeitaufwand für den Werkzeugwechsel.
Hier setzt nun die vorliegende Erfindung ein und hat sich zur
Aufgabe gestellt, die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen und eine verbesserte Verbindungsmöglichkeit zu schaffen.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäss bei einer Vorrichtung der
eingangs beschriebenen Ausführung vorgeschlagen, dass an den Stirnseiten der einander zugewandten Greiferschienenenden Hohlprofilstücke
befestigt sind, wobei in einem Hohlprofilstück ein axial bis in das andere Hohlprofilstück axial verschiebbarei
Spreizdorn angeordnet ist. Dabei ist es von Vorteil, dass der Spreizdorn in dem Hohlprofilstück angeordnet ist, welches mit
dem in der Presse beim Werkzeugwechsel verbleibenden Greiferschienenteil verbunden ist. Ein weiteres wesentliches Merkmal
der Erfindung wird darin gesehen, dass der Spreizdorn aus mindestens
drei Gliedern besteht, die an den beiden sich jeweils berührenden Randbereichen der Trennstellen abgeschrägt ausgebildet
sind. Dabei ist es von Vorteil, dass die Schrägen einen Winkel von ca. 45° aufweisen. Ebenfalls ist es vorteilhaft,
dass in den sich aus den Schrägen ergebenden V-förmigen Randspalten prismenförmige Druckstücke eingelegt sind.
Weitere bevorzugte konstruktive Ausgestaltungen nach der Erfindung
sind in den Ünteransprüchen 3 und 7 bis 15 beschrieben.
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ergeben sich gegenüber
dem bekannten Stand der Technik wesentliche Vorteile. Zwischen den Greiferschienenenden verbleibt ein Trennspalt, der es
ohne ein zusätzliches Auseinanderziehen der Greiferschienen-
oouuzz /
teile in. Längsrichtung erlaubt, sofort den. Verschiebetisch samt
Werkzeug und Greiferschienen aus der Presse herauszufahren, was zu einem sehr schnellen Werkzeugwechsel führt, wobei zusätzlich
keine "losen Teile" wie Schrauben und Fixierplatten anfallen. Zusätzlich wird eine sichere formschlüssige Kraftübertragung
in Längsrichtung wie auch in Querrichtung gewährleistet. Weiterhin erfolgt die Verbindung wie auf Trennung
der Greiferschienen automatisch, so dass jegliche Handhabungen
entfallen.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung, die mehrere beliebige Ausführungsbeispiele darstellt, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die
erfindungsgemässe Vorrichtung nach der Linie C-D der Fig. 3 in entkuppelter
Stellung;
Fig. 2 eine gleiche Schnittansicht wie
Fig. 1, jedoch nach der Verbindung;
Fig.3 einen Schnitt nach der Linie A-B
der Fig. 2;
Fig. 4 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 2,
jedoch in abgewandelter Ausbildung des Spreizdornes;
Fig. 5 eine gleiche Schnittansicht wie Fig. 4
in einer abermals abgewandelten Ausbildungdes Spreizdornes, und
Fig. 6 eine vergrösserte Schnittansicht nach
der Linie E-F der Fig. 3
An den Greiferschienenenden 1a und 2a der Greiferschienen 1
und 2 sind Hohlprofilstücke 3 und 4 befestigt. In einer Lagerplatte
24 des Hohlprofilstückes 3 ist eine Gewindespindel 17 gelagert und wird über ein Winkelgetriebe 20 von einem nur teilweise
dargestellten Antrieb 16 angetrieben.
Auf der Gewindespindel 17 sitzt eine Hülse 15, welche im Bereich 15a einen grösseren Innendurchmesser aufweist als im vorderen
Bereich 15b. Ihr freies Ende ist als Ringflansch 15c ausgebildet.
Auf der Büchse 15 sind die eigentlichen Spreizdornglieder
6, 7 und 8 verschiebbar gelagert. Das erste Spreizdornglied 6 des Spreizdornes 5 ist darüberhinaus mittels Innengewinde auf
der Gewindespindel 17 befestigt. Die Spreizdornglieder 6, 7 und 8 werden durch Druckfedern 14 auseinandergedrückt. Die sich
jeweils gegenüberliegenden Randbereiche der Trennstellen der Spreizdornglieder 6, 7 und 8 sind mit Schrägen 11 versehen, die
im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Neigung von ca. 45° aufweisen. Jeweils zwei dieser miteinander korrespondierenden
Schrägen 11 bilden einen Randspalt 12, in welchem je ein prismenartiges Druckstück 13 eingebettet ist. Zwischen den beiden
Hohlprofilstücken 3 und 4 verbleibt ein Spalt 25.
Die Verbindung erfolgt folgendermassen:
Über den Antrieb 16, z.B. manuell, mittels Schrauber oder Motor wird die Gewindespindel 17 in Drehung versetzt und verschiebt
nunmehr über das Gewinde des Spreizdorngliedes 6 dasselbe sowie die anderen Spreizdornglieder 8 und 9 mit der Hülse 15 soweit,
bis der im Endbereich 17a der Gewindespindel 17 befestigte Anschlag
19 gegen den Hals des vorderen Bereiches 15b der Hülse stösst. In dieser Stellung steht das vordere Prisma 13 im Bereich
der entsprechenden Nut 23 des Hohlprofilstückes 4. Beim Weiterdrehen der Gewindespindel 17 wird das vordere Spreizdornglied
8 festgehalten und die anderen beiden Spreizdornglieder 6 und 7 werden entgegen der Federkraft der Druckfeder 14 soweit
verschoben, bis sie fest gegeneinander liegen. Hierbei werden die prismenförmigen Druckstücke 13 in die entsprechenden Nuten
23 radial zur Spindel 17 eingepresst. Ist das erste Druckstück
formschlüssig in seine korrespondierende Nute 23 eingerastet, steht das nächste Druckstück über der diesem zugeordneten
Nute 23. Beim Weiterdrehen wird nun das erste Spreizdornglied 6 weitergeschoben, wobei das zweite Druckstück 13 in die zugeordnete
Nute 23 eingepresst wird. Nunmehr ist die Verbindung hergestellt. Die Lösung erfolgt in umgedrehter Reihenfolge.
Die Druckstücke 13 sind durch wechselweise in den Spreizdorngliedern
6, 7 und 8 angeordneten Formstücken 21 und 22 gehalten,
wie Fig. 6 zeigt. Beim Auseinanderschieben der Spreizdornglieder
6, 7 und 8 verschieben sich die Klauen dieser Formstücke 21 und 22 auf die Druckstücke 13 zu, wodurch diese in die Randspalten
12 zurückgezogen werden.
Um eine stabilere und biegefestere Ausführung zu schaffen,
können, wie Fig. 4 zeigt, auch in jedem Hohlprofilstück 3 und 4 je zwei hintereinanderliegende Druckstückpaare 13 angeordnet
werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit, bei welcher die äusseren Druckstücke 13 nicht in formschlüssigen Nuten einrasten, sonden
als Druckstücke mit ebener Fläche gegen die Innenwand der Hohlprofilstücje
3 und 4 gepresst werden.
Bei den Ausführungen nach den Fig. 4 und 5 sind durch die paarweise
Anordnung der Druckstücke 13 fünf Spreizdornglieder 6, 7, 8, 9 und 10 erforderlich. Diese Anzahl kann bei Erfordernis
durch Aufnahme weiterer Druckstücke erhöht werden.
Darüberhinaus können, wie aus der Schnittansicht gemäss Fig. 3
ersichtlich ist, an allen Seiten Druckstücke 13 vorgesehen werden.
Wie man insbesondere aus der vergrösserten Schnittansicht gemäss Fig. 6 erkennen kann, sind die oberen Winkel der Druckstücke
13 flacher als die unteren Winkel. Hierdurch wird das Einführen der Druckstücke 13 in die entsprechenden Randnuten 23
erleichtert.
β.
- Leerseite -
Claims (15)
- MASCHINENFABRIK MÜLLER-WEINGARTEN AG 03. Jan. 1983Weingarten/Württ.Paten tansprücheVorrichtung zur lösbaren Verbindung von Greiferschienenteilen der Greiferschienen in einer Transfer-Presse, in welcher die Werkzeuge beim Werkzeugwechsel gemeinsam mit den ihnen zugeordneten Greiferschienenteilen aus der Presse herausgefahren werden,
da du rch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten der einander zugewandten Greiferschienenenden (1a, 2a) Hohlprofilstücke (3,4) befestigt sind, wobei in einem Hohlprofilstück (3) ein axial bis in das andere Hohlprofilstück (4) axial verschiebbarer Spreizdorn (5) angeordnet ist. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekenn zeichnet, dass der Spreizdorn (5) in dem Hohlprofilstück (3) angeordnet ist, welches mit dem in der Presse beim Werkzeugwechsel verbleibenden Greiferschienenteil (1) verbunden ist. - 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlprofilstücke (3,4) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, .dass der Spreizdorn (5) aus mindestens drei Gliedern (6,7,8besteht, die an den beiden sich jeweils berührenden Randbereichen der Trennstellen abgeschrägt (11) ausgebildet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägen (11) einen Winkel von ca. 45° aufweisen. - 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, .dadurch gekennzeichnet, dass in den sich aus den Schrägen (11) ergebenden V-förmigen Randspalten (12) prismenförmige Druckstücke (13) eingelegt sind.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Spreizdorngliedern (6, 7, 8, 9, 10) Druckfedern (14) angeordnet sind.
- 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizdornglieder (6,7,8,9,10) auf einer Hülse(15) gelagert und geführt sind, durch die die Gewindespindel (17) hindurchgeführt ist, und das dem Antrieb(16) zugewandte Endglied (6 bzw. 9) des Spreizdornes (5) mit einer Innengewindeausbildung auf der Gewindespindel sitzt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (19) in ihrem von der Gewindespindel (17) abgewandten Bereich (15a) einen grösseren Innendurch-" messer aufweist als im vorderen Bereich (15b) und in diesem grösseren Ringraum (18) ein am Ende (17a) der Gewindespindel (17) befestigter Anschlag (19) geführt ist - 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (17) über ein Winkelgetriebe (20) von einem ausserhalb des Hohlprofilstückes (3) angeordneten Antrieb (16) beliebiger bekannter Art angetrieben wird.
- 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstücke (13) durch wechselweise an den Spreizdorngliedern (6,7,8,9,10) angebrachte Formstücke (20, 21) gehalten bzw. beim Auseinanderdrücken der Spreizdornglieder (6,7,8,9,10) in die Randspalte (12) zurückgezogen werden.
- 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlprofilstücken (3,4) zur Aufnahme der Druckstücke (13) korrespondierend winklig ausgebildete Nuten (23) angeordnet sind.
- 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (15) an ihrem freien Ende einen Ringflansch (15c) aufweist, gegen den sich das letzte Sprizdornglied (8 bzw. 10) abstützt.
- 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass einige der Druckstücke (13a) im Querschnitt dreieckig oben abgeflacht ausgebildet sind»
- 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, dass bei den prismenförmigen Druckstücken (13) die dem Spreizdorn abgewandte Spitze einen grösseren Winkel aufweist, als die dem Spreizdorn zugewandte Spitze.
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