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DE20010027U1 - Fischfutter mit Zwiebeln - Google Patents

Fischfutter mit Zwiebeln

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DE20010027U1
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DE
Germany
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fish
onions
garlic
food
weight
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DE20010027U
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English (en)
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RENDLE MARTIN
Original Assignee
RENDLE MARTIN
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Publication date
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Publication of DE20010027U1 publication Critical patent/DE20010027U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K50/00Feeding-stuffs specially adapted for particular animals
    • A23K50/80Feeding-stuffs specially adapted for particular animals for aquatic animals, e.g. fish, crustaceans or molluscs
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/80Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in fisheries management
    • Y02A40/81Aquaculture, e.g. of fish
    • Y02A40/818Alternative feeds for fish, e.g. in aquacultures

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

• ·
PATENTANWÄLTE
European Patent Attorneys European Trade Mark Attorneys
. J^fEISKMANN dipl'-ing. F.». WEICKMANN DIPU-CHEM. B. HUBER DK-ING H. LISKA
DIPL-PHYS. DR. J. PRECHTEL D1PL.-CHEM. DR. B. BOHM
DIPLiHEM. DR. W. WEISS
DIPL.-PHYS.DR. J. TIESMEYER DIPL-PHYS. DR. M. HERZOG
B. RUTTENSPERGER
DIPL.-PHYS. DR-ING. V. JORDAN
POSTFACH 860 81635 MÜNCHEN
KOKERNIKUSSTRASSE 81679 MÜNCHEN
TELEFON (089) 45S63
(0700) WEICKMAN TELEFAX (089) 45563 E-MAIL email@weickmann.de TELEX 522
Unser Zeichen:
22801G DE/WWBMei
Anmelder:
Martin Rendle Edmund-Zimmermann-Str.
86470 Thannhausen
Fischfutter mit Zwiebeln
Fischfutter mit Zwiebeln Beschreibung
Die Erfindung betrifft die Verwendung von Zwiebeln in Fischfutter entweder alleine oder in Verbindung mit Knoblauch zur Bekämpfung von Parasiten.
Die Haltung von Fischen, und insbesondere von empfindlichen Süßwasserfischen wie z.B. Diskusfischen, verlangt einen wirksamen Schutz der Fische gegen Parasiten. Das Spektrum solcher Parasiten reicht von Bakterien über Protozoen (Einzeller), wie zum Beispiel Flagellaten bis zu Helminthen (Würmern), wie zum Beispiel Cestoden (Bandwürmer) und Nematoden (Fadenwürmer). Die Parasiten können den Darmtrakt der Fische, die Kiemen, die Augen und andere Organe befallen.
Herkömmlicherweise werden solche Infektionen durch die Zugabe von Kochsalz ins Aquariumwasser und/oder durch Erhöhung der Wassertemperatur bekämpft. Außerdem wird Knoblauch als Antinematodenzusatz gegen Fadenwürmer, Capillaria und Kiemenwürmer verwendet. Es wird vermutet, dass Allicin die im Knoblauch wirksame Substanz ist.
In vielen Fällen sind diese Mittel aber nicht ausreichend, so dass chemisch hergestellte Substanzen eingesetzt werden müssen. Eine typischerweise verwendete Substanzklasse ist die Klasse der Nitroimidazole, mit Metronidazol als dem am häufigsten benutzen Vertreter. Diese Verbindungen sind wirksam gegen anaerobe Bakterien, Protozoen und einige Helminthen. Praziquanthel und Flubendazol werden als Anthelminthika verwendet. Praziquanthel ist aktiv gegen Bandwürmer, aber nicht gegen Nematoden. Dagegen kann Flubendazol sowohl gegen Bandwürmer als auch
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gegen Nematoden verwendet werden. Zum Einsatz gegen Kiemenwürmer kommt auch Masoten (Bayer AG), ein organischer Phosphorsäureester in Frage. Da in vielen Fällen für den Halter der Fische eine genaue Diagnose der Erkrankung der Fische nicht möglich ist, und da oftmals zur Primärinfektion weitere opportunistische Infektionen hinzukommen, werden neben den Reinsubstanzen auch Kombinationspräparate eingesetzt. Ein solches Kombinationspräparat sind zum Beispiel die bekannten Fluke-Tabs. Neben diesen eher spezifisch wirkenden Substanzen werden auch unspezifisch wirkende Chemikalien wie Kupfer und eine Kombination aus Formalin und Malachitgrün eingesetzt.
Die oben beschriebenen Verfahren zur Infektionsbekämpfung besitzen Nachteile. Sowohl die Zugabe von Kochsalz in Aquarienwasser als auch die Erhöhung der Wassertemperatur setzt die Fische unphysiologischen Bedingungen aus. Die alleinige Verwendung von Knoblauch ist in vielen Fällen zur Infektionsbekämpfung nicht ausreichend. Die chemischen Präparate führen zu einer ganzen Reihe von Nebenwirkungen, und zwar sowohl bei den Fischen als auch bei anderen Lebewesen im Aquarium. Zum Beispiel sind bei der Benutzung des Kombinationspräparats Fluke-Tabs neuromuskuläre Symptome wie unkoordiniertes Schwimmen und Schwierigkeiten bei der Benutzung der Mundmuskulatur, die für die Futteraufnahme erforderlich ist, beobachtet worden. Wegen ihrer toxischen Nebenwirkungen und wassergefährdenden Eigenschaften sind die meisten dieser Präparate verschreibungsplichtig und daher gerade für Hobby-Aquarienbesitzer nur schwer zugänglich. Viele Hersteller bieten ohnehin nur Mengen für Großabnehmer an. Erschwerend kommt hinzu, dass die Dosierung der Präparate für den Laien nicht einfach ist und vielfach ohnehin die Akzeptanz chemisch hergestellter Präparate gering ist, sei es zur Fischzucht im Hobbyaquarium oder für die Zucht von zum Verzehr bestimmten Fischen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Fischfutterzusammensetzungen zu identifizieren, die sich zur Bekämpfung von Parasiten, die Fische und insbesondere Diskusfische befallen, eignen und die die oben genannten Nachteile nicht aufweisen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch Verwendung von Zwiebeln, entweder allein oder in Kombination mit Knoblauch im Fischfutter. Die Zwiebeln wirken dabei als Anthelminthika (Entwurmungsmittel), insbesondere gegen verschiedene Darmparasiten. Außerdem fördern die Zwiebeln die Verdauung und hemmen die Bildung von weißem Kot, ein Hinweis, dass neben Würmern möglicherweise auch bakterielle Infektionen der Fische bekämpft werden. Knoblauch wirkt als Anthelminthikum, besonders gegen Nematoden (Fadenwürmer) wie zum Beispiel Capillaria. Daneben ist Knoblauch gegen Kiemenwürmer wirksam.
Zwiebeln und Knoblauch werden bevorzugt tiefgefroren gelagert und vor der Verfütterung an die Fische aufgetaut. Selbstverständlich ist es möglich, Zwiebeln, gegebenenfalls mit Knoblauch, und Fischfutter getrennt zu verfüttern. Es bietet sich aber in vielen Fällen an, Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauch direkt dem Fischfutter zuzusetzen. Dies gilt ganz besonders für Frisch/Frostfutter, wie es zum Beispiel für Diskusfische verwendet wird, weil sich dann die Kombination mit Zwiebeln und gegebenfalls Knoblauch in frischer/gefrorener Form ganz besonders anbietet.
Der Gewichtsanteil Zwiebeln im Frisch/Frostfutter liegt zwischen 0.1% und 10%, bevorzugt zwischen 0.1% und 5% und besonders bevorzugt zwischen 0.1% und 2%. Falls Zwiebeln in Kombination mit Knoblauch verwendet werden, liegt der Gewichtsanteil Knoblauch zwischen 0.1% und 10%, bevorzugt zwischen 0.1% und 5% und besonders bevorzugt zwischen 0.1% und 2%. Die angegebenen Konzentrationen beziehen sich auf Futter für Diskusfische. Für den Fachmann ist unmittelbar einsichtig,
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dass diese Konzentrationen für den Einsatz in Fischfutter für andere Fischarten unter Umständen angepaßt werden müssen.
Für Diskusfische wird ein Frostfuttergemisch mit einem Fleischanteil von zwischen 40% und 70%, einem planzlichen Anteil zwischen 10% und 30% und einem Gelatineanteil von 1 % bis 10% nach Gewicht verwendet, wobei Knoblauch und Zwiebeln in den oben angegebenen Konzentrationen zugesetzt werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird ein Diskusfutter mit Zwiebeln und Knoblauch mit der Zusammensetzung 50% Rinderherz, 20% Spinat, 14% Seelachs, 9% Wasser, 4% Gelatine, 2% Paprika, 0,5% Knoblauch und 0,5% Zwiebeln verwendet.
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Diskusfische wurden zunächst mit einem herkömmlichen Frostfutter aus 50% Rinderherz, 20% Spinat, 14% Seelachs, 10% Wasser, 4% Gelatine und 2% Paprika ohne Zusatz von Knoblauch und Gelatine gefüttert. Nach einiger Zeit trat Wurmbefall auf und die Fische defäkierten den charakteristischen weißen Kot, ein Zeichen für Parasitenbefall und/oder Infektionen des Darms. Das herkömmliche Futter wurde daraufhin erfindungsgemäß versetzt mit 0.5% Knoblauch und 0.5% Zwiebeln. Bereits nach drei Tagen konnte eine Besserung beobachtet werden, nach etwa sieben Tagen war der Wurmbefall verschwunden, und es trat kein weißer Kot mehr auf.

Claims (3)

1. Fischfutter, dadurch gekennzeichnet, dass Zwiebeln als Futterbestandteil mit einem Anteil von 0,1% bis 10% nach Gewicht, bevorzugt mit einem Anteil von 0,1% bis 5% nach Gewicht und am meisten bevorzugt mit einem Anteil von 0,1% bis 2% nach Gewicht verwendet werden.
2. Fischfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als weiterer Futterbestandteil Knoblauch mit einem Anteil von 0,1% bis 10% nach Gewicht, bevorzugt mit einem Anteil von 0,1% bis 5% nach Gewicht und am meisten bevorzugt mit einem Anteil von 0,1% bis 2% nach Gewicht verwendet wird.
3. Fischfutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fischfutter ein Frisch- oder Frostfutter ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011068415A3 (en) * 2009-12-02 2011-07-28 Ewos Innovation As Methods and feed compositions for masking of fish semiochemicals
CN107712449A (zh) * 2017-10-10 2018-02-23 国营无为县水产养殖场 一种抗寄生虫病鳙鱼饲料

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