DE20010423U1 - Türschließer - Google Patents
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Description
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Gretsch-Unitas GmbH Baubeschläge
Johann-Maus-Straße 3 71254 Ditzingen
Johann-Maus-Straße 3 71254 Ditzingen
Die Erfindung betrifft einen Türschließer mit einem Türschließergehäuse sowie einer darin geführten und mittels eines Türschließergetriebes verschiebbaren Kolbenanordnung, welche einen Schließkolben, einen davon in Verschieberichtung beabstandeten Dämpfungskolben sowie ein zwischen dem Schließ- und dem Dämpfungskolben angeordnetes Kolbenzwischenstück mit einem Getriebeelement des Türschließergetriebes und einem Trägerteil hierfür aufweist, wobei der Schließ- und/oder der Dämpfungskolben aus Kunststoff gefertigt ist.
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Ein derartiger Türschließer ist beschrieben in US-A-4,019,220. Im Falle des Standes der Technik besteht die gesamte Kolbenanordnung mit Ausnahme einer an dem Kolbenzwischenstück eingebetteten Getriebeverzahnung aus Kunststoff. Die metallene Getriebeverzahnung kämmt mit einem auf einer Schließerwelle aufsitzenden Ritzel des Türschließergetriebes. Um die auftretenden Belastungen ohne unerwünschte Deformierung aufnehmen zu können, insbesondere im Interesse einer hinreichenden Steifigkeit quer zu der Verschieberichtung der Kolbenanordnung sowie quer zu der Längsachse der Schließerwelle, ist der einen Trägerteil für die metallene Getriebeverzahnung bildende Kunststoff-Grundkörper des Kolbenzwischenstückes an dem vorbekannten Türschließer verhältnismäßig voluminös gestaltet. Ebenfalls verhältnismäßig groß baut in der Folge der gesamte Türschließer.
Ausgehend von dem zuvor gewürdigten Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen kompakten, d.h. bei verhältnismäßig kleinem Bauvolumen zur Übertragung relativ großer Kräfte fähigen Türschließer zu schaffen.
Erfindungsgemäß gelöst wird die genannte Aufgabe gemäß Anspruch 1 mittels eines Türschließers der eingangs beschriebenen Art, dessen Kolbenzwischenstück aus Metall gefertigt und endseitig in den Kunststoff-Schließ- und/oder in den Kunststoff-Dämpfungskolben eingebettet ist. Werkstoffbedingt ist das Kolbenzwischenstück des erfindungsgemäßen Türschließers in der Lage,
auch verhältnismäßig große Lasten aufzunehmen. Infolge der Einbettung des Kolbenzwischenstückes in den Kunststoff-Schließ- und/oder in den Kunststoff-Dämpfungskolben ist eine hinreichende Steifigkeit der gesamten Kolbenanordnung bzw. eine funktionssichere Kraftübertragung zwischen den genannten Teilen der Gesamtanordnung gewährleistet.
Insbesondere einer unerwünschten Durchbiegung des Kolbenzwischenstückes unter der Wirkung der an dem kolbenanordnungsseitigen Getriebeelement des Türschließergetriebes übertragenen Kräfte wird erfindungsgemäß durch entsprechende Wahl der Querschnittsform des Kolbenzwischenstückes bzw. dessen Trägerteils für das genannte Getriebeelement vorgebeugt. Eine erfindungsgemäß bevorzugte Querschnittsform des Trägerteils für das Getriebeelement an dem Kolbenzwischenstück ist in Anspruch 2 beschrieben.
Bauarten der Erfindung, im Falle derer besonders wirkungsvolle Maßnahmen getroffen sind zur funktionssicheren Kraftübertragung zwischen dem Kolbenzwischenstück einerseits und dem Kunststoff -Schließ- bzw. dem Kunststoff-Dämpfungskolben andererseits ergeben sich aus den Ansprüchen 3 und 4.
Das ausweislich Anspruch 5 an einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehene Spiel der Verbindung zwischen Kolbenzwischenstück und Kunststoff-Schließ- und/oder
Kionst stoff -Dämpf ungskolben gestattet es, die genannten Kolben beispielsweise auch, dann funktionsgerecht im Innern des Türschließergehäuses anzuordnen, wenn an der Kolbenanordnung unerwünschte, etwa fertigungstechnisch bedingte Toleranzen auftreten.
Erfindungsgemäß gleichermaßen möglich ist es, das Kolbenzwischenstück unter endseitigem Umspritzen mit dem Kolbenkunststoff in den Kunststoff-Schließ- und/oder in den Kunststoff-Dämpfungskolben einzubetten oder das Kolbenzwischenstück mit einem vorgefertigten Kunststoff-Schließ- und/oder mit einem vorgefertigten Kunststoff-Dämpfungskolben zu verbinden. Im Interesse einer besonders lastaufnahmefähigen Verbindung zwischen dem Kolbenzwischenstück und dem oder den Kunststoff-Kolben wird erfindungsgemäß die in Anspruch 6 beschriebene, von einem Lagerstift Gebrauch machende Verbindungsvariante bevorzugt. Zweckmäßigerweise kann der genannte Lagerstift auch zur Herstellung einer ein Spiel der vorstehend beschriebenen Art aufweisenden Verbindung von Kolbenzwischenstück und Kunststoff-Schließ- und/oder Kunststoff-Dämpfungskolben verwendet werden (Anspruch 7). Gemäß Anspruch 8 ist dabei in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung der Lagerstift mit dem Kolbenzwischenstück starr verbunden und in wenigstens einem Lagerauge des Kunststoff-Schließ- oder des Kunststoff-Dämpfungskolbens relativ zu letzterem drehbar gelagert. Infolgedessen tritt ein durch die Relativ-Drehbewegung des Lagerstifts bedingter Ver-
schleiß in wesentlich geringerem Umfang auf als dies bei Drehbeweglichkeit des Lagerstiftes relativ zu dem metallenen Kolbenzwischenstück der Fall wäre.
Im Interesse einer Minimierung des Reibungswiderstandes bei der Bewegung der Kolbenanordnung im Inneren des Türschließergehäuses ist im Falle einer weiteren bevorzugten Bauart des erfindungsgemäßen Türschließers das kennzeichnende Merkmal von Anspruch 9 vorgesehen.
Mehrere Möglichkeiten bestehen zur Fertigung des Kolbenzwischenstückes erfindungsgemäßer Türschließer. Im Sinne der Erfindung bevorzugt werden Kolbenzwischenstücke, die als gehärtete Gussteile ausgebildet sind (Anspruch 10).
Nachstehend wird die Erfindung anhand schematischer Darstellungen zu einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung eines hydraulischen Türschließers, umfassend u.a. eine Kolbenanordnung mit Schließkolben, Dämpfungskolben und Kolbenzwischenstück,
Fig. 2 die Kolbenanordnung gemäß Fig. 1 in der Seitenansicht,
Fig. 3
eine Schnittdarstellung der Kolbenanordnung gemäß den Fign. 1 und 2 mit einer in Fig. 2 senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang der Linie III-III verlaufenden Schnittebene,
Fig. 4
eine Schnittdarstellung der Kolbenanordnung gemäß den Fign. 1 bis 3 mit einer in Fig. 2 senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang der Linie IV-IV verlaufenden Schnittebene,
Fig. 5
das Kolbenzwischenstück gemäß den Fign. 1 bis in der Seitenansicht,
Fig. 6
den Schließkolben gemäß den Fign. 1 bis 4 in der Seitenansicht,
Fig. 7
den Schließkolben gemäß den Fign. 1 bis 4 und in der Ansicht in Richtung des Pfeils VII in Fig. 6,
Fig. 8
eine Schnittdarstellung des Schließkolbens gemäß den Fign. 1 bis 4, 6 und 7 mit einer in Fig. senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang der Linie VIII-VIII verlaufenden Schnittebene,
Fig. 9 eine Schnittdarstellung des Schließkolbens gemäß den Fign. 1 bis 4 und 6 bis 8 mit einer in Fig. 7 senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang Linie IX-IX verlaufenden Schnittebene,
Fig. 10 den Dämpfungskolben gemäß den Fign. 1 bis 4 in der Seitenansicht,
Fig. 11 den Dämpfungskolben gemäß den Fign. 1 bis 4 und 10 in der Ansicht in Richtung des Pfeils XI in Fig. 10,
Fig. 12 eine Schnittdarstellung des Dämpfungskolbens gemäß den Fign. 1 bis 4, 10 und 11 mit einer in Fig. 11 senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang Linie XII-XII verlaufenden Schnittebene und
Fig. 13 eine Schnittdarstellung des Dämpfungskolbens gemäß den Fign. 1 bis 4 und 10 bis 12 mit einer in Fig. 11 senkrecht zu der Zeichenebene sowie entlang Linie XIII-XIII verlaufenden Schnittebene.
Ausweislich Fig. 1 umfasst ein an einem Türflügel angebrachter hydraulischer Türschließer 1 ein Türschließergehäuse 2 sowie eine darin geführte Kolbenanordnung 3. Letztere setzt sich im wesentlichen zusammen aus einem Schließkolben 4, einem Dämp-
fungskolben 5 sowie einem zwischen dem Schließkolben 4 sowie dem Dämpfungskolben 5 angeordneten und diese miteinander verbindenden Kolbenzwischenstück 6.
Der Schließkolben 4 sowie der Dämpfungskolben 5 bestehen aus Kunststoff, im Einzelnen aus mit Gleitmittel PTFE versetztem POM. Das Kolbenzwischenstück 6 ist als einsatzgehärtetes Feingussteil aus Metall ausgeführt und mit einer Kolbenverzahnung versehen. Die Kolbenverzahnung 7 ist bau- und materialeinheitlich mit einem Trägerteil 8 gefertigt und kämmt mit einer in Fig. i lediglich andeutungsweise dargestellten Verzahnung 9 eines Zahnritzels 10.
Das Zahnritzel 10 sitzt drehfest auf einer Schließerwelle 11, die ihrerseits an dem Türschließergehäuse 2 drehbar gelagert ist. Wie üblich steht das Zahnritzel 10 bzw. die Schließerwelle 11 über ein Gestänge mit dem festen Rahmen des den Türschließer 1 tragenden Türflügels in Verbindung. Ebenso wie die Kolbenverzahnung 7 ist das Zahnritzel 10 ein Getriebeelement eines Türschließergetriebes 12. Die Verschieberichtung der Kolbenanordnung 3 im Innern des Türschließergehäuses 2 ist durch Pfeile 13, 14 veranschaulicht.
Endseitig ist das metallene Kolbenzwischenstück 6 in den Kunststoff-Schließkolben 4 sowie den Kunststoff-Dämpfungskolben 5 eingebettet. Zu diesem Zweck greift das Kolbenzwischenstück 6
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mit einem endseitigen Vorsprung 15 in eine entsprechende Aufnahme 16 an dem Schließkolben 4 sowie mit einem endseitigen Vorsprung 17 in eine zugehörige Aufnahme 18 an dem Dämpfungskolben 5 ein. Die Querschnitte der endseitigen Vorsprünge 15, 17 des Kolbenzwischenstücks 6 besitzen Rechteckform.
Wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, werden die endseitigen Vorsprünge 15, 17 des Kolbenzwischenstücks 6 im Querschnitt von dem Trägerteil 8 der Kolbenverzahnung 7 seitlich überragt. Im Querschnitt besitzt der Trägerteil 8 im wesentlichen eine Kontur, die von einem Kreisbogenabschnitt 19 sowie einer die Enden des Kreisbogenabschnittes miteinander verbindenden Sehne 20 gebildet wird.
In Lageraugen 21, 22 des endseitigen Vorsprunges 15 einerseits sowie in einem Lagerauge 2 3 des endseitigen Vorsprunges 17 andererseits sind Lagerstifte 24, 25 mittels Presspassungen starr mit dem Kolbenzwischenstück 6 verbunden. Die Verhältnisse an dem endseitigen Vorsprung 15 des Kolbenzwischenstückes 6 sind im Einzelnen aus Fig. 4 ersichtlich.
Mit ihren freien Enden sind die Lagerstifte 24, 25 in entsprechende Lageraugen bildenden Querbohrungen 26, 27 des Schließkolbens 4 bzw. des Dämpfungskolbens 5 gelagert. Dabei sind die Lagerstifte 24, 25 um ihre Achsen relativ zu dem Schließkolben 4 bzw. dem Dämpfungskolben 5 drehbar.
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Nachdem zwischen den endseitigen Vorsprüngen 15, 17 des Kolbenzwischenstückes 6 und der diesen gegenüberliegenden Begrenzungsflächen der Aufnahmen 16, 18 an dem Schließkolben 4 bzw. dem Dämpfungskolben 5 jeweils ein Spalt s im Zehntelmillimeterbereich verbleibt (Figur 1), ergibt sich eine beschränkte ReIativ-Schwenkbeweglichkeit von Kolbenzwischenstück 6 und Schließkolben 4 einerseits sowie Kolbenzwischenstück 6 und Dämpfungskolben 5 andererseits um die Achsen der Lagerstifte 24, 25.
Der Lagerstift 24 quert einen im Schnitt rechteckigen Fluiddurchtritt 29 an dem endseitigen Vorsprung 15 des Kolbenzwischenstückes 6. Der genannte Fluiddurchtritt 29 setzt sich in Verschieberichtung 13, 14 der Kolbenanordnung 3 gesehen in einem entsprechenden Fluiddurchtritt 3 0 des Schließkolbens 4 fort. Letzterer durchsetzt den Schließkolben 4 im Bereich eines axialen Vorsprungs 31, auf welchem eine Schließerfeder 32 aufsitzt. In den Dämpfungskolben 5 ist ein Rückschlagventil 33 integriert.
Quer zu der Verschieberichtung 13, 14 erstrecken sich an den Enden des Kolbenzwischenstückes 6 einerseits eine stirnseitige Anlagefläche 34 und andererseits eine stirnseitige Anlagefläche 35. An seinen in den Schließkolben 4 sowie den Dämpfungskolben 5 eingebetteten Teilen weist das Kolbenzwischenstück 6 parallel zu der Verschieberichtung 13, 14 verlaufende Stützflächen 36, 37 auf (Fign. 1, 5). Den Anlageflächen 34, 35 sowie den Stütz-
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flächen 36, 37 an dem Kolbenzwischenstück 6 liegen entsprechende Gegenflächen des Schließkolbens 4 bzw. des Dämpfungskolbens 5 gegenüber. Eine im Schnitt von dem Kreisbogenabschnitt 19 beschriebene Außenfläche 3 8 des Kolbenzwischenstückes 6 ist in Querrichtung der Innenwand des Türschließergehäuses 2 gegenüber mit der genannten Innenwand des Türschließergehäuses 2 zusammenwirkenden Führungsflächen 39, 40 des Schließkolbens 4 bzw. des Dämpfungskolbens 5 um das Maß d zurückgesetzt (Fign. 1, 2).
Bei Öffnen des mit dem Türschließer 1 versehenen Türflügels dreht sich das Zahnritzel 10 in Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn und treibt dabei über die Kolbenverzahnung ■ 7 des Kolbenzwischenstückes 6 die Kolbenanordnung 3 in Richtung des Pfeils 13 an. Die entsprechende Verschiebung der Kolbenanordnung 3 erfolgt gegen die Wirkung einer von der Schließerfeder 32 ausgeübten Rückstellkraft. Im Innern des Türschließergehäuses 2 rechts neben der Kolbenanordnung 3 anstehendes Fluid, vorliegend Hydrauliköl, strömt über den Fluiddurchtritt 3 0 des Schließkolbens 4, den Fluiddurchtritt 29 an dem endseitigen Vorsprung 15 des Kolbenzwischenstückes 6 und schließlich über das bei der von der Kolbenanordnung 3 ausgeführten Bewegung in Öffnungsstellung geschaltete Rückschlagventil 33 in den links von der Kolbenanordnung 3 gelegenen Raum im Innern des Türschließergehäuses 2. Da dem strömenden Hydrauliköl ein verhältnismäßig großer Strömungsquerschnitt zur Verfügung steht, wird der Öffnungsbewegung des Türflügels im Wesentlichen nur die
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Rückstellkraft der Schließerfeder 32 entgegengesetzt. Der Türflügel lässt sich daher mit verhältnismäßig geringem Kraftaufwand öffnen.
Nach dem Freigeben des geöffneten Türflügels wird die Kolbenanordnung 3 von der Schließerfeder 32 im Innern des Türschließergehäuses 2 in Richtung des Pfeiles 14 gemäß Fig. 1 verschoben. Über die Kolbenverzahnung 7 wird dabei das Zahnritzel 10 in Fig. 1 im Uhrzeigersinn angetrieben. Über das die Schließerwelle 11 des Zahnritzels 10 mit dem festen Rahmen des Türflügels verbindende Gestänge wird dann der Türflügel in seine Schließlage gezogen. Bei der Schließbewegung der Kolbenanordnung 3 ist das Rückschlagventil 33 in Sperrstellung geschaltet. Das links von der Kolbenanordnung 3 anstehende Hydrauliköl wird durch den Dämpfungskolben 5 über nicht gezeigte Bypassleitungen in den rechts der Kolbenanordnung 3 gelegenen Raum im Innern des Türschi ießergehäus es 2 verdrängt. Aufgrund des verhältnismäßig kleinen Strömungsquerschnittes der genannten Bypassleitungen erfährt die Schließbewegung der Kolbenanordnung 3 und somit die Schließbewegung des mit dem Türschließer 1 ausgestatteten Türflügels eine hydraulische Dämpfung.
Sowohl bei der Öffnungs- als auch bei der Schließbewegung des Türflügels bzw. der Kolbenanordnung 3 befindet sich letztere lediglich an den Führungsflächen 39, 40 des Schließkolbens 4 sowie des Dämpfungskolbens 5, nicht aber an der Außenfläche 38
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des Kolbenzwischenstückes 6 mit der Innenwand des Türschließergehäuses 2 in Kontakt. Folglich wird der Bewegung der Kolbenanordnung 3 in Verschieberichtung 13, 14 ein lediglich geringer Reibungswiderstand entgegengesetzt.
Insbesondere im Falle schwerer Türflügel kann die zwischen dem Zahnritzel 10 und dem Kolbenzwischenstück 6 zu übertragende Kraft eine in Fig. 1 senkrecht nach unten auf das Kolbenzwischenstück 6 gerichtete Komponente beachtlicher Größe aufweisen. Gegen eine Durchbiegung unter dieser Krafteinwirkung ist das Kolbenzwischenstück 6 aufgrund der Materialeigenschaften seines metallenen Werkstoffes und nicht zuletzt aufgrund seiner Querschnittsform geschützt. Eine infolge der genannten Kraftkomponente auftretende und um die Lagerstifte 24, 25 wirksame Momentenbelastung wird über die stirnseitigen Anlageflächen 34, 35 an dem Kolbenzwischenstück 6 und die spielfrei damit in Kontakt befindlichen Gegenflächen des Schließkolbens 4 sowie des Dämpfungskolbens 5 in den Schließkolben 4 sowie den Dämpfungskolben 5 abgetragen. Dessen ungeachtet lässt der zwischen den endseitigen Vorsprüngen 15, 17 des Kolbenzwischenstückes 6 und den gegenüberliegenden Wandungen des Schließkolbens 4 sowie des Dämpfungskolbens 5 verbleibende Spalt s, insbesondere der Spalt s zwischen den Stützflächen 36, 37 des Kolbenzwischenstückes 6 und den diesen gegenüberliegenden Gegenflächen des Schließkolbens 4 sowie des Dämpfungskolbens 5, ein Relatiwerschwenken von Kolbenzwischenstück 6 und Schließkolben 4 bzw. Dämpfungs-
kolben 5 zu. Diese relative Schwenkbeweglichkeit wird beispielsweise genutzt beim Einführen der Kolbenanordnung 3 in das Türschließergehäuse 2 anlässlich des Zusammenbaus bzw. der Wartung oder der Reparatur der Gesamtanordnung.
Claims (10)
1. Türschließer mit einem Türschließergehäuse (2) sowie einer darin geführten und mittels eines Türschließergetriebes (12) verschiebbaren Kolbenanordnung (3), welche einen Schließkolben (4), einen davon in Verschieberichtung (13, 14) beabstandeten Dämpfungskolben (5) sowie ein zwischen dem Schließ- (4) und dem Dämpfungskolben (5) angeordnetes Kolbenzwischenstück (6) mit einem Getriebeelement (7) des Türschließergetriebes (12) und einem Trägerteil (8) hierfür aufweist, wobei der Schließ- (4) und/oder der Dämpfungskolben (5) aus Kunststoff gefertigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) aus Metall gefertigt und endseitig in den Kunststoff- Schließ- (4) und/oder in den Kunststoff-Dämpfungskolben (5) eingebettet ist.
2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kolbenzwischenstück (6) der Trägerteil (8) für das Getriebeelement (7) des Türschließergetriebes (12) im Schnitt quer zu der Verschieberichtung (13, 14) im Wesentlichen eine Kontur besitzt, die von einem Kreisbogenabschnitt (19) sowie einer die Enden des Kreisbogenabschnittes (19) miteinander verbindenden Sehne (20) gebildet wird, wobei das Getriebeelement (7) des Türschließergetriebes (12) auf der Sehne (20) angeordnet ist.
3. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) an wenigstens einem Ende stirnseitig eine sich quer zu der Verschieberichtung (13, 14) erstreckende Anlagefläche (34, 35) aufweist und über diese an dem Kunststoff-Schließ- (4) oder an dem Kunststoff-Dämpfungskolben (5) abstützbar ist.
4. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) an dem in den Kunststoff-Schließ- (4) oder den Kunststoff-Dämpfungskolben (5) eingebetteten. Teil eine sich parallel zu der Verschieberichtung (13, 14) erstreckende Stützfläche (36, 37) aufweist und über diese an dem Kunststoff-Schließ- (4) oder an dem Kunststoff-Dämpfungskolben (5) abstützbar ist.
5. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) einerseits und der Kunststoff-Schließ- (4) und/oder der Kunststoff- Dämpfungskolben (5) andererseits mit Spiel um eine quer zu der Verschieberichtung (13, 14) verlaufende Achse miteinander verbunden sind.
6. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) einerseits und der Kunststoff-Schließ- (4) und/oder der Kunststoff- Dämpfungskolben (5) andererseits mittels eines Lagerstiftes (24, 25) miteinander verbunden sind, welcher an dem in den Kunststoff-Schließ- (4) und/oder an dem in den Kunststoff-Dämpfungskolben (5) eingebetteten Teil des Kolbenzwischenstückes (6) quer zu der Verschieberichtung (13, 14) vorsteht und in den Kunststoff-Schließ- (4) oder den Kunststoff-Dämpfungskolben (5) eingreift.
7. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerstift (24, 25) die Achse ausbildet, um welche das Kolbenzwischenstück (6) einerseits und der Kunststoff-Schließ- (4) und/oder der Kunststoff-Dämpfungskolben (5) andererseits mit Spiel miteinander verbunden sind.
8. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerstift (24, 25) mit dem Kolbenzwischenstück (6) starr verbunden und in wenigstens einem Lagerauge (26, 27) des Kunststoff-Schließ- (4) oder des Kunststoff-Dämpfungskolbens (5) relativ zu letzterem drehbar gelagert ist.
9. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) in Querrichtung der in Verschieberichtung (13, 14) verlaufenden und der Kolbenanordnung (3) benachbarten Innenwand des Türschließergehäuses (2) gegenüber mit der genannten Innenwand des Türschließergehäuses (2) zusammenwirkenden Führungsflächen (39, 40) an dem Schließ- (4) und an dem Dämpfungskolben (5) zurückgesetzt ist.
10. Türschließer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenzwischenstück (6) als gehärtetes Gussteil ausgebildet ist.
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