DE20008783U1 - Informationsträgerkarten-Computermaus - Google Patents
Informationsträgerkarten-ComputermausInfo
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- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/03—Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
- G06F3/033—Pointing devices displaced or positioned by the user, e.g. mice, trackballs, pens or joysticks; Accessories therefor
- G06F3/0354—Pointing devices displaced or positioned by the user, e.g. mice, trackballs, pens or joysticks; Accessories therefor with detection of 2D relative movements between the device, or an operating part thereof, and a plane or surface, e.g. 2D mice, trackballs, pens or pucks
- G06F3/03543—Mice or pucks
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Kriegsstr. 234 · 76135 Karlsruhe
Anwaltsakte: 20004300
Anmelder: comMouse AG
Mühlgasse 22
D-78549 Spaichingen
10
D-78549 Spaichingen
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INFORMATIONSTRÄGERKARTEN-COMPUTERMAUS
Die Erfindung betrifft eine Computermaus, insbesondere zur Steuerung einer Positionsmarkierung und/oder Bedienung einer Benutzeroberfläche eines Softwareprogrammes, eines Computers, mit einem Gehäuse und mit einem Bewegungsdetektor zur Erfassung der Bewegung der Computermaus relativ zu einer Oberfläche.
Derartige Computermäuse werden seit vielen Jahren erfolgreich zur Steuerung einer Positionsmarkierung auf einem Computerbildschirm und zur Bedienung von Benutzeroberflächen von Softwareprogrammen eingesetzt und sind bei der Anwendung von Computern nicht mehr wegzudenken. Dabei sind Computermäuse mit unterschiedlichsten Funktionalitäten bekannt geworden. Darunter sind solche mit herkömmlichen Bedientasten, Computermäuse mit integrierten Tastenfeldern, mit Anzeigeeinheiten sowie mit mechanoelektronischen und/oder optoelektronischen Sensoreinrichtungen zur Informationserfassung. Diese Entwicklungen sind auch unter dem Hintergrund eines sich rasant entwickelnden Internets und entsprechender Anwendung getätigt werden. Internet-Anwendungen wie On-Line-Banking, E-Commerce- und E-Mail, mithin
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der elektronische Informations- und Zahlungsverkehr, stellen erhebliche Anforderungen an die Datensicherheit. Dies betrifft sowohl die Datenübertragung selbst als auch die Zugriffsmöglichkeiten auf die Daten bzw. Informationen. In diesem Zusammenhang werden im PC-Bereich zunehmend Lesegeräte für Informationsträgerkarten eingesetzt, um Zugriffsberechtigungen, Verschlüsselungen und/oder Zahlungen zu definieren bzw. vorzunehmen und über das Internet abzuwikkeln. Als Informationsträgerkarten finden zunehmend intelligente Karten, d.h. Chipkarten, wie Smartcards, Memorykarten oder Cryptokarten oder ID-Chips Einsatz. Bisher sind überwiegend reine Kartenlesegeräte bekannt, die entweder in den jeweiligen Computer fest eingebaut werden, oder die als externe, an den Computer anschließbare Kartenlesegeräte gestaltet sind. Wenn die Kartenlesegeräte fest eingebaut sind, besteht das Problem einer häufig schwierigen Zugänglichkeit derselben für den Benutzer, weil der Computer aus Platzgründen und/oder optischen Gründen häufig nicht ohne weiteres vom Arbeitsplatz des Benutzers leicht zugänglich aufgestellt ist. Dadurch ist ein häufiges Ein- bzw. Ausschieben der Informationsträgerkarten mit einem vergleichsweise großen Aufwand verbunden. Dieser Nachteil kann zwar mit einem externen Lesegerät vermieden werden, jedoch erfordern diese zusätzlichen Aufstellplatz. Ferner müssen die externen Lesegeräte für Anwendungen zusammen mit tragbaren Computern wie Laptops, Notebooks etc., separat mitgeführt werden. Dies bedeutet zusätzliches, von dem Benutzer zu tragendes Gewicht und eine größere Beschädigungsgefahr dieser Lesegeräte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anwendungsmöglichkeiten einer herkömmlichen Computermaus zu erwei-
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tern. Dies wird durch die Merkmale des Schutzanspruches 1, insbesondere dadurch erreicht, daß die Computermaus eine Vorrichtung zum Einlesen und/oder Auslesen von Informationen von einer bzw. in eine Informationsträgerkarte aufweist. Dadurch läßt sich diese Funktionalität in einer handlichen und auf jeden Fall benötigten Computermaus integrieren. Folglich können ansonsten zusätzlich benötigte Perpheriegeräte entfallen und dementsprechend wird der Aufstell- und/oder Trageplatz für diese Peripheriegeräte nicht benötigt bzw. kann anderweitig genutzt werden. Dabei ist eine gute Zugänglichkeit stets sichergestellt, weil die Computermaus für die Steuerung und/oder Bedienung üblicher Softwareprogramme benötigt wird und folglich ständig mit dem Computer verbunden ist. Dadurch werden günstige, flexible Identifizierungsmöglichkeiten mit Hilfe der Informationsträgerkarte für Sicherheitsanwendungen und/oder personalisierbare Anwendungen in der Form von persönlichen Profilen eröffnet. Beim Wechseln des Arbeitsrechners können die platzsparenden Informationsträgerkarten einfach mitgenommen bzw. ausgetauscht werden und auf diese Weise kann das persönliche Profil in dem anderen Arbeitscomputer .nutzbar gemacht werden. Durch auf der Karte gespeicherte Identitätsdaten kann in günstiger Weise ein Internet-Pager-Profil, d.h. die Zusammenstellung bestimmter Internetseiten bzw. daten aktiviert werden. Durch Verwendung von Memory- oder Cryptokarten lassen sich in einfacher Weise Sicherheitsanwendungen tätigen. Wenn die Vorrichtung zum Einlesen von Informationen in die Informationsträgerkarte gestaltet ist, können vorteilhafte weitere Anwendungsmöglichkeiten bei schneller und günstiger Zugänglichkeit der Informationsträgerkarten eröffnet werden. Die Informationsträgerkarten können als reine Speicherkarten oder als Lese- und Schreib-
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karten verwendet werden. Ferner können gezielt Informationen von einem Arbeitsrechner auf einen anderen Arbeitsrechner persönlich überbracht werden und es lassen sich ausgewählte Informationen aus dem Internet in den Karten speiehern, die zu gegebener Zeit an.dem selben Ort oder an einem anderen Ort mit demselben oder einem anderen Computer zur weiteren Verwendung zur Verfügung stehen können.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Gehäuse einen das Ein- ^* 10 bringen der Informationsträgerkarte und das Wiederentnehmen derselben ermöglichenden Aufnahmeschacht für die Informationsträgerkarte aufweist. Dadurch kann die Informationsträgerkarte einfach und sicher eingeführt, gehaltert und wieder entnommen werden.
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Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Aufnahmeschacht die Aufnahme der Informationsträgerkarte derart ermöglicht, daß die in den Aufnahmeschacht eingebrachte Informationsträgerkarte vollständig innerhalb des Gehäuses angeordnet ist.
Dadurch.daß die Informationsträgerkarte nicht über das Gehäuse der Computermaus vorsteht, ergeben sich keinerlei Be-™ hinderungen für die Führung und Bedienung der Computermaus und die Informationsträgerkarte ist vorteilhaft gegen äußere Einwirkungen geschützt.
Zweckmäßigerweise ist ein von der Gehäuseaußenseite her betätigbares Betätigungselement zum wenigstens teilweisen Auswurf der Informationsträgerkarte aus dem Auswurfschacht vorgesehen, um die Bienungsverhältnisse zu verbessern.
Zweckmäßigerweise ist die Vorrichtung derart gestaltet, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen von elektronischen, ma-
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gnetischen und/oder optischen, in einer Speichereinheit der Informationsträgerkarte speicherbaren Informationen ermöglicht. Dadurch ist die Vorrichtung besonders flexibel einsetzbar und eröffnet ein weiters AnwendungsSpektrum.
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Das Anwendungsprofil läßt sich weiter verbessern, wenn die Vorrichtung das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich der physikalischen Qualität
der in der Speichereinheit der Informationsträgerkarte
speicherbaren Informationen verschiedenen Informationsträgerkarten, wie eine Chip-, Memory-, Crypto-, PCMCIA- oder
Magnetstreifenkarte ermöglicht.
der in der Speichereinheit der Informationsträgerkarte
speicherbaren Informationen verschiedenen Informationsträgerkarten, wie eine Chip-, Memory-, Crypto-, PCMCIA- oder
Magnetstreifenkarte ermöglicht.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Vorrichtung derart gestaltet ist, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen von
personenbezogenen Informationen, insbesondere Patientendaten, von der.bzw. in die Informationsträgerkarte ermöglicht.
Derartige Patientendaten können insbesondere versicherungsrelevante Daten und/oder die Anamnese, die Blutgruppe
oder den Impfschutz betreffende Daten der Patienten sein. Mit einer derartigen Computermaus lassen sich folglich
insbesondere Patientenkarten ein- bzw. auslesen, wobei die Computermaus nicht nur als eine die Personenidentifikation ermöglichende Maus eingesetzt werden kann, sondern
auch zur Authentifizierung von sicherheits- bzw. personenbezogenen Informationen.
personenbezogenen Informationen, insbesondere Patientendaten, von der.bzw. in die Informationsträgerkarte ermöglicht.
Derartige Patientendaten können insbesondere versicherungsrelevante Daten und/oder die Anamnese, die Blutgruppe
oder den Impfschutz betreffende Daten der Patienten sein. Mit einer derartigen Computermaus lassen sich folglich
insbesondere Patientenkarten ein- bzw. auslesen, wobei die Computermaus nicht nur als eine die Personenidentifikation ermöglichende Maus eingesetzt werden kann, sondern
auch zur Authentifizierung von sicherheits- bzw. personenbezogenen Informationen.
Gemäß- einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung kann die
Vorrichtung derart gestaltet sein, daß sie das Einlesen
und/oder Auslesen von Sicherheitsschlüsseln, wie PIN^
Vorrichtung derart gestaltet sein, daß sie das Einlesen
und/oder Auslesen von Sicherheitsschlüsseln, wie PIN^
Schlüsseln und/oder einer asymmetrischen Verschlüsselung
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zugeordneten Schlüsseln von der bzw. in die Informationsträgerkarte ermöglicht.
Wenn die Computermaus als PIN-Kartenleser (PIN= Persönliche Identifikations-Nummer bzw. Code) fungiert,■ lassen sich sicherheitsrelevante, insbesondere persönliche Daten, in einem ersten Sicherheitsniveau handhaben, das für die Übertragung auswählbarer bzw. ausgewählter Informationen ausreichend erscheint. Dennoch besteht bei der Verwendung von PIN-Codes bzw. Nummern ein gewisses Mißbrauchsrisiko, insbesondere, wenn der PIN versehentlich oder mißbrauchsbedingt dritten Personen bekannt wird. Wenn der PIN durch unberechtigte Dritte benutzt wird, können auch nicht authentifizierte Dokumente bzw. Informationen mit dem PIN versehen werden, so daß der fälschliche Eindruck einer authentischen Information entstehen kann. Die Eingabe einer PIN entspricht insofern nicht einer elektronischen Unterschrift, bei der das Dokument bzw. die Information und die Unterschrift unlösbar miteinander verbunden sind.
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Dieser Nachteil kann durch eine Vorrichtung vermieden werden, die das Einlesen und/oder Auslesen von einer asymmetrischen Verschlüsselung zugeordneten Schlüsseln ermöglicht, wobei bei der asymmetrischen Verschlüsselung beispielsweise eine Kombinationen sogenannter öffentlicher Schlüssel mit sogenannten privaten Schlüsseln eingesetzt wird. Mit derartigen Schlüsseln ist ein gegenüber PIN-Schlüsseln deutlich erhöhtes Sicherheitsniveau ermöglicht.
Diese Sicherheitsschlüssel können vorzugsweise auf der Informationsträgerkarte abgespeichert sein und/oder können über die Bedienelemente der Computermaus eingegeben werden.
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In jedem Fall ist durch den Benutzer, insbesondere durch den Patienten eine Authentifizierung auswählbarer bzw. ausgewählter Informationen möglich. Dies kann in Verbindung mit einer auf einem mit der Computermaus gekoppelten Computer installierten Software-Routine über Benutzereingaben, beispielsweise über die Computertastatur, oder direkt über die Bedienelemente der Computermaus erreicht werden, indem der jeweilige Sicherheitsschlüssel eingegeben wird. Beispielsweise können bestimmte Informationen über PIN-Schlüssel mit einem ersten Sicherheitsniveau authentifiziert werden, während hochsicherheitsrelevante Informationen über die Eingabe des privaten Schlüssels authentifiziert werden können.
Ferner ist es zweckmäßig, wenn die Vorrichtung das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich ihrer, der Übertragung der Informationen dienenden Anschlußkonfiguration verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht. Dadurch lassen sich auch Informationsträgerkarten unterschiedlicher internationaler Standards hinsichtlich der Anschlußkonfiguration problemlos verwenden. Es kann ferner zweckmäßig sein, wenn die Vorrichtung das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich der äußeren Abmaße verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht, so daß auch eine bezüglich der geometrischen Verhältnisse der Informationsträgerkarten vorteilhafte Anwendungsflexibilität erreichbar ist.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Computermaus ein Display, vorzugsweise ein mehrzelliges Matrix-Display zur Anzeige ausgewählter und/oder erfaßter Informationen aufweist und insbesondere als Pager-Maus einsetzbar ist. Da-
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durch lassen sich vorteilhafte Anzeigemöglichkeiten für in bzw. auf den Informationsträgerkarten gespeicherten Informationen schaffen, insbesondere werden dadurch gerade weniger erfahrene PC-Benutzer in die Lage versetzt, ständig interessierende Informationen oder im Hintergrund ablaufende Computerprogramme ständig überwachen zu können, ohne daß hierbei die sonstige Bedienbarkeit des PC s in irgendeiner Weise beeeinträchtigt würde. Dadurch können auch Sicherheitsfeatures wie Notruf- oder Weckfunktionen oder Posteingänge aber auch Serviceinformationen aktuell oder permanent für den Benutzer verfügbar oder transparent gehalten werden. Es versteht sich, daß die Computermaus auch mit einem MikroController und einem Programmspeicher beispielsweise einem RAM oder ROM versehen sein kann, in dem ein Programm zur gezielten Abfrage vorbestimmter oder vorbestimmbarer Informationen gespeichert sein kann und daß der Mikrocontroller ferner mit einer Speichereinheit zur Erkennung von Modems, ISDN-Karten oder sonstigen Internet- oder Intranetschnittstellen versehen sein kann, so daß diese selbstständig erkannt werden, sobald die Computermaus in Datenverbindung mit einem Computer tritt und in einem Initialisierungsschritt eine Einwählroutine über die genannten Schnittstellen anlegt, die dann selbsttätig oder abrufbar im Betrieb der Computermaus ablaufen kann. Dabei kann der MikroController und der angeschlossene Programmspeicher derart programmiert sein, daß nach Inbetriebnahme der Computermaus eine selbsttätige Anwahl des Internets oder Intranets und anschließend eine gezielte Darstellung ausgewählter Informationen, vorzugsweise Online-Banking oder Börsen-Informationen erfolgen kann..Es versteht sich ferner, daß in dem Gehäuse der Computermaus zusätzlich eine Mobilfunkempfangseinheit sowie vorzugsweise eine interne
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Stromversorgungseinheit derart integriert sein kann, daß die Computermaus auch für die Mobiltelefonie einsetzbar ist.
Vorstehende Maßnahmen tragen einzeln und in Kombination zu erweiterten Anwendungsmöglichkeiten einer Computermaus bei.
Weitere Merkmale, Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung sind dem nachfolgenden, anhand der Figuren abgehandelten, Beschreibungsteil entnehmbar.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend anhand der einzigen. Figur beschrieben. Diese zeigt eine Draufsicht auf die Computermaus zum Einlesen und/oder Auslesen von Informationsträgerkarten.
Die Computermaus 20 weist das Gehäuse 21 auf, das oberseitig die zur Erfüllung der bekannten Mausfunktionen, also insbesondere die Steuerung einer Positionsmarkierung und/oder die Bedienung einer Benutzeroberfläche eines Software-Programmes üblichen Bedienelemente 22, 23, 24 aufweist. Auf der Unterseite des Bediengehäuses 21 ist der Mausball 28 angeordnet, der bei Bewegung der Computermaus 20 auf einer Oberfläche in Rotation versetzt wird. Die Rotation des Mausballes 28 wird mittels optoelektronischer oder induktiver Sensoren erfaßt und in eine Bewegung einer nicht näher dargestellten Positionsmarkierung (Cursor) eines ebenfalls in der Figur nicht gezeigten Computerbildschirms eines Computers umgesetzt. Innerhalb des Gehäuses 21 können zusätzlich eine Prozessoreinheit sowie gegebenenfalls ein Speicherelement angeordnet sein, die miteinander in Datenverbindung stehen. Diese können für die Steuerung
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diverser Funktionen von Sensoren und/oder Spezialtools eingesetzt werden. Die Datenübertragung vom bzw. zum Computer erfolgt über das Anschlußkabel 29, wobei die Computermaus 20 auch.mit einer USB-, einer Infrarot-, einer Funk- oder einer ähnlich geeigneten Schnittstelle zum Anschluß des Computers versehen sein kann.
In dem Gehäuse 21 ist der in der Figur gestrichelt dargestellte Aufnahmeschacht 25 zur Aufnahme der Informationsträgerkarte 30 vorgesehen. Hierzu weist die Computermaus 20 im Bereich ihres den Bedienelementen 22, 23, 24 bzw. dem Anschlußkabel 29 gegenüberliegenden Ende die Öffnung 34 auf, welche derart dimensioniert ist, daß die Informationsträgerkarte 30 durch diese in das Innere des Gehäuses 21 und in den Aufnahmeschacht 25 eingeführt bzw. wieder ausgeführt werden kann. Hierzu weist der Aufnahmeschacht .25 die Breite 26 auf, die gleich groß bzw. geringfügig größer ist als die Breite 32 der Informationsträgerkarte 30 und die Höhe der Öffnung 34 bzw. des Aufnahme-Schachtes 25 ist gleich groß bzw. geringfügig größer als die Dicke der Informationsträgerkarte 30, so daß diese mit geringem Spiel geführt manuell leicht einsteckbar ist und in dem Aufnahmeschacht 25 sicher in der für das Einlesen bzw. Auslesen der Informationen vorbestimmten Stellung haltbar ist. Der Aufnahmeschacht 25 weist ferner die Länge 27 auf, die gleich groß bzw. geringfügig größer ist als die Länge 33 der Informationsträgerkarte 30, so daß die Informationsträgerkarte 30 vollständig innerhalb des Gehäuses der Computermaus 20 aufgenommen werden kann, ohne daß die Informationskarte 30 über die Außenflächen des Gehäuses 21 hinausragt. Dadurch läßt sich die Computermaus 20 in gleicher Weise einfach wie bisher bekannte Computermäuse bedie-
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nen, ohne daß die eingeführte Informationsträgerkarte 30 zu irgendwelchen Beeinträchtigungen des Bedienkomforts führen würde. Ferner kann dadurch die Informationsträgerkarte 30 sicher in dem Gehäuse 21 aufgenommen werden, so daß diese dort gegen unbeabsichtigte äußere Beschädigung geschützt untergebracht sein kann.
In dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Informationsträgerkarte 30 als Magnetstreifenkarte 35 mit dem in Längsrichtung der Magnetstreifenkarte 35angeordneten Magnetstreifen 36 gestaltet, die als Speichereinheit 37 für ausgewählte Informationen dient. Die auf der Magnetstreifenkarte 35 abgelegten Informationen können mit Hilfe der ebenfalls gestrichelt dargestellten Ein- und Auslesevorrichtung 4 0 ausgelesen und entweder direkt über das Anschlußkabel 29 an den Computer übertragen werden oder mit Hilfe der hier nicht näher dargestellten Prozessoreinheit in einem Speicherelement der Computermaus 20 abgelegt werden bzw. über die Prozessoreinheit dort weiter verarbeitet werden. In umgekehrter Weise können mit Hilfe der Ein- und Auslesevorrichtung 4 0 die über das Anschlußkabel 29 vom Computer empfangenen Informationen auf den Magnetstreifen 36 der Magnetstreifenkarte 35 ausgelesen werden, so daß anschließend die entsprechenden Informationen auf dem Magnetstreifen 36 der Magnetstreifenkarte 35 abgelegt sind. Anstelle von Magnetstreifenkarten können auch Chipkarten, wie Smartcards, Memorykarten oder Cryptokarten oder auch ID-Chips bis hin zu PCMCIA-Karten mit Hilfe einer entsprechend angepaßt gestalteten Ein- und Auslesevorrichtung der Computermaus 20 ein- und ausgelesen werden. Dadurch sind vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten für die Datenspeicherung, Identifikationsmöglichkeiten und dementsprechende Si-
Seite. Ii vom» 13 ····
20004300/18.05.2000./tr*. *
cherheitsanwendungen oder personalisierbare Anwendungen, d.h. persönliche Profile, insbesondere Internet-Anwendungen wie Internet-Zahlungen bzw. E-Commerce, Datenverschlüsselung bzw. -entschlüsselung, Homebanking oder Geldkartenan-Wendungen eröffnet. Es versteht sich, daß die Ein- und Auslesevorrichtung in Abhängigkeit der verwendeten Kartentypen an der hierfür geeigneten Position innerhalb des Gehäuses 21 der Computermaus 20 angeordnet ist, wobei die Vorrichtung 4 0 vorzugsweise das Ein- und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich der physikalischen Qualität der in bzw. auf der Speichereinheit der Informationsträgerkarte 30 speicherbaren Informationen, insbesondere elektrischen, magnetischen und/oder optischen Informationen, verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht. Dabei kann die Vorrichtung 40 vorteilhafterweise derart gestaltet sein, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich ihrer, der Übertragung der Informationen dienenden. Anschlußkonfiguration verschiedene Informationsträgerkarten ermöglicht, so daß die Ein- und Auslesevorrichtung 40 multifunktionell gestaltet ist. Dabei ist es auch von Vorteil, wenn die Vorrichtung das Ein- und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich ihrer äußeren Abmaße verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht.
Zum Auswurf der vollständig in dem Auswurfschacht 25 innerhalb des Gehäuses 21 aufgenommenen Informationsträgerkarte 30 kann die vorzugsweise auf der Unterseite der Computermaus 20 angeordnete, auch als Betätigungselement bezeichnete Auswurftaste 31 vorgesehen sein. Diese dient dazu, die vollständig eingeschobene Informationsträgerkarte 30 nach einer manuellen Betätigung wenigstens teilweise aus dem
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Aufnahmeschacht 25 bzw. dem Gehäuse 21 zu Entnahmezwecken auszustoßen.
Kriegsstr. 234 · 76135 Kartsruhe
Anwaltsakte: 20004300
Anmelder: comMouse AG Mühlgasse D-78549 Spaichingen
BEZUG S ZEICHENLISTE
20 Computermaus 21 Gehäuse 22 Bedienelement 2.3 Bedienelement
24 Bedienelement
25 Aufnahmeschacht 2 6 Breite von 25
27 Länge von 25
28 Mausball
29 Anschlußkabel
» 30 Informationsträgerkarte 31 Betätigungselement
32 Breite von 30
33 Länge von 30
34 Öffnung
35 Magnetstreifenkarte 36 Magnetstreifen 37 Speichereinheit 40 Ein- und Auslesevorrichtung
Claims (11)
1. Computermaus, insbesondere zur Steuerung einer Positionsmarkierung und/oder Bedienung einer Benutzeroberfläche eines Softwareprogrammes eines Computers, mit einem Gehäuse und mit einem Bewegungsdetektor zur Erfassung der Bewegung der Computermaus relativ zu einer Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Computermaus (20) eine Vorrichtung (40) zum Einlesen und/oder Auslesen von Informationen von einer bzw. in eine Informationsträgerkarte (30) aufweist.
2. Computermaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (21) einen das Einbringen der Informationsträgerkarte (30) und das Wiederentnehmen derselben ermöglichenden Aufnahmeschacht (25) für die Informationsträgerkarte (30) aufweist.
3. Computermaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschacht (25) die Aufnahme der Informationsträgerkarte (30) derart ermöglicht, daß die in den Aufnahmeschacht (25) eingebrachte Karte (30) vollständig innerhalb des Gehäuses (21) angeordnet ist.
4. Computermaus nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Gehäuseaußenseite her betätigbares Betätigungselement (31) zum wenigstens teilweisen Auswurf der Informationsträgerkarte (30) aus dem Aufnahmeschacht (25) vorgesehen ist.
5. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) derart gestaltet ist, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen von elektrischen, magnetischen und/oder optischen, in einer Speichereinheit (37) der Informationsträgerkarte (30) speicherbaren Informationen ermöglicht.
6. Computermaus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) das Ein- und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich der physikalischen Qualität der in der Speichereinheit (37) der Informationsträgerkarte (30) speicherbaren Informationen verschiedenen Informationsträgerkarten, wie eine Chip-, Memory- oder Magnetstreifenkarte (35) ermöglicht.
7. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) derart gestaltet ist, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen von personenbezogenen Informationen, insbesondere Patientendaten, von der bzw. in die Informationsträgerkarte (30) ermöglicht.
8. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) derart gestaltet ist, daß sie das Einlesen und/oder Auslesen von Sicherheitsschlüsseln, wie PIN-Schlüsseln und/oder einer asymmetrischen Verschlüsselung zugeordneten Schlüsseln von der bzw. in die Informationsträgerkarte (30) ermöglicht.
9. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich ihrer, der Übertragung der Informationen dienenden Anschlußkonfiguration verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht.
10. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) das Einlesen und/oder Auslesen der Informationen in bzw. von hinsichtlich ihrer äußeren Abmaße verschiedenen Informationsträgerkarten ermöglicht.
11. Computermaus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß diese ein Display, vorzugsweise ein mehrzeiliges Matrix-Display, zur Anzeige ausgewählter und/oder erfaßter Informationen aufweist und insbesondere als Pager-Maus einsetzbar ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20008783U DE20008783U1 (de) | 2000-05-18 | 2000-05-18 | Informationsträgerkarten-Computermaus |
| EP00117404A EP1081606A3 (de) | 1999-08-31 | 2000-08-11 | Verfahren und Displaymaus zur Navigation innerhalb eines Netzwerkes von Rechnern |
| DE10104810A DE10104810A1 (de) | 2000-05-18 | 2001-02-01 | Computermaus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20008783U DE20008783U1 (de) | 2000-05-18 | 2000-05-18 | Informationsträgerkarten-Computermaus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20008783U1 true DE20008783U1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7941586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20008783U Expired - Lifetime DE20008783U1 (de) | 1999-08-31 | 2000-05-18 | Informationsträgerkarten-Computermaus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20008783U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10060866C1 (de) * | 2000-12-06 | 2002-05-02 | Amatech Ag | Handgehaltenes Peripheriesystem zur Eingabe von Daten in eine Computereinrichtung sowie Peripherieeinrichtung und Karteneinrichtung hierzu |
| DE10130019A1 (de) * | 2001-06-25 | 2003-01-09 | Scm Microsystems Gmbh | Chipkartenleseeinrichtung |
-
2000
- 2000-05-18 DE DE20008783U patent/DE20008783U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10060866C1 (de) * | 2000-12-06 | 2002-05-02 | Amatech Ag | Handgehaltenes Peripheriesystem zur Eingabe von Daten in eine Computereinrichtung sowie Peripherieeinrichtung und Karteneinrichtung hierzu |
| DE10130019A1 (de) * | 2001-06-25 | 2003-01-09 | Scm Microsystems Gmbh | Chipkartenleseeinrichtung |
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