DE20007391U1 - Verstellbarer Profiler - Google Patents
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Description
PATENTANWÄLTE
EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
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Sylvia Bartels Dipl.-Ing. K.-O. Loesenbeck
Langenberger Str. 99 Dipi.-Phys. P. Specht
6 6 Dipl.-Ing. J. Dantz
33397 Rietberg 3
Jöllenbecker Straße 164 D-33613 Bielefeld
Telefon: +49 (0521) 98 61 8-0 Telefax: +49 (0521) 89 04 05 E-mail: mail@pa-loesenbeck.de Internet: www.pa-loesenbeck.de
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20. April 2000
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen verstellbaren Profiler, wie durch den Oberbegriff des unabhängigen Pateatpnspruchs 1 beschrieben.
In der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie erfolgt ein Großteil der Materialbearbeitungen durch Spanabtrennung. Beispielsweise werden dort an CNC-Maschinen oder Ähnlichem sowie an stationären Oberfräsen und Ähnlichem zum Fräsen von Profilnuten, Kantenprofilen, flachen und tiefen Profilen für z.B. die Abplattungen in HoIz- und Kunststoffen aber auch zum Planfräsen und Falzen Wendeplatten-Stimprofiler eingesetzt.
Es liegt in der Natur der Sache, daß durch die mechanische Belastung der Wendeplatten eine immer wiederkehrende Notwendigkeit des Nachschärfens der Wendeplatten entsteht, um die volle Funktionsfähigkeit des jeweiligen Wendeplatten-Stirnprofiles
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für die Bearbeitung der Holz- und Kunststoffe sowie eine qualitativ hochwertige Ausführung der Bearbeitungen gewährleisten zu können.
Das Nachschärfen der Wendeplatten bringt jedoch eine Reihe von Nachteilen mit sich. So wird der Durchmesser des Wendeplatten-Stirnprofilers mit jedem Nachschärfen etwas kleiner, wodurch sich das erzielbare Profil der Fräsung verändert. Soweit es sich bei dem Stirnprofiler um einen solchen mit Achswinkel handelt, laufen die Schneiden der Wechselplatten nach dem Nachschärfen unter Umständen nicht mehr bis zum Drehachsenzentrum, so daß der Fräser an dieser Stelle kein Profil mehr hat.
Es ist offensichtlich, daß diese Nachteile um so größer werden, je öfter die Wendeplatten des Stirnprofilers nachgeschärft werden. Herkömmliche Wendeplatten-Stirnprofiler bzw. -fräser werden daher, wenn überhaupt, nur wenige Male nachgeschärft, bevor die Schneidwerkzeuge gegen neue ausgetauscht werden. Dieses häufige Austauschen gegen nicht gebrauchte Wendeplatte ist nicht nur ausgesprochen lästig sondern auch im höchsten Maße unwirtschaftlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen verstellbaren Profiler vorzusehen, dessen Fräsprofil sich durch das Nachschärfen der Wendeplatten nicht verändert, mit dem sich eine gleichbleibend hohe Qualität der Fräsungen gewährleisten läßt, der eine höhere Anzahl von Nachschärfungen ermöglicht und der sich möglichst einfach und wirtschaftlich herstellen läßt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des unabhängigen Pateötßispruches 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen durch die Merkmale der Unteransprüche beschrieben sind.
Vorgesehen ist ein verstellbarer Profilfräskopf bzw. Profiler, mit einem Grundkörper und einer Anzahl von stirnseitig angeordneten Spannblöcken, die mit zwei Keilnutensteinen eine formschlüssig miteinander verbundene Grundeinheit bilden, wobei die Spannblöcke-Wechselmesser jeweils mit Stützplatte und Klemmteil sowie Klemm-
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schraube aufnehmen. Nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung zeichnet sich der verstellbare Profilfräskopf dadurch aus, daß die Spannblöcke zueinander definiert längsverschieblich sind, so daß sich die Wechselmesser aufeinander zu und voneinander weg bewegen lassen. Auf diese Weise ergibt sich eine Grundeinheit für zwei einseitig profilierte HM-Wechselmesser mit einem Grundkörper mit zwei verschiebbaren Spannblöcken in Achswinkelausführung. Dieser Profilfräskopf ist einsetzbar für einen mechanischen Vorschub mit einer Drehzahl, die nach einer Prüfung durch die Holz-Berufsgenossenschaft zugelassen wird.
Nach Maßgabe einer vorteilhaften Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung weisen der Grundkörper und die Spannblöcke an ihrer Schnittstelle jeweils eine zueinander komplementäre Profilierung auf, die zur definierten und spielfreien Positionierung der Spannblöcke rechtwinklig zu ihrer Verschieberichtung dient.
Des weiteren sieht die vorliegende Erfindung vor, daß die Keilnutensteine formschlüssig von einer nicht durchgehenden, stirnseitigen T-Nut im Grundkörper aufgenommen und abgesichert sind.
Weiterhin zeichnet sich der Profilfräskopf nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß die Spannblöcke zusammen mit der befestigten und als Anschlag wirkende Fixierplatte an dem Grundkörper in Verschieberichtung positioniert sind.
Weiterhin zeichnet sich der Profilfräskopf nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß austauschbare Distanzbleche zur Anordnung zwischen Fixierplatte und Grundkörper vorgesehen sind. Sie wirken der Profilveränderung, die beim Nachschärfen der Wechselmesser entsteht, entgegen und bei Profilen, die bis zum Drehachsenzentrum schneiden sollen, behalten sie ihre Schneide beim Nachschärfen konstant auf Drehachsenzentrum. Jedes Distanzblech kann dabei seiner Dicke nach in Zehntel-Millimeter sowie ab 1 mm Dicke in Millimeter beschriftet sein. Auf diese Weise ist jede Einstellung nach dem Einbau in Zehntel-Millimetern direkt ablesbar und jede Position der Schneide ist genau definierbar. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Ein-
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stellung und die Differenz vom Gesamthöhenmaß des verstellbaren Profilers dem Kunden nach jedem Schärfen mitgeteilt werden sollte. Bevorzugter Weise enthält die max. Profiltiefe 19 mm und der max. Durchmesser bei diesen Wechselmesserbreiten 50 mm und 60 mm.
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Schließlich können austauschbare Federbleche zur Anordnung zwischen den Klemmteilen und den Klemmschrauben in der Ausfräsung für die vorzugsweise gehärteten Klemmteilen vorgesehen sein. Durch das Einklemmen der Federbleche wird erreicht, daß sich das Klemmteil und damit auch das Wechselmesser beim Anziehen gegen einen vorgesehenen Anschlag sowie auf die Aufstellfläche des Spannblocks drückt. Darüber hinaus dient das Federblech aber auch als Schraubensicherung für die Klemmschraube.
Bei dem Profilfräser nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung ergibt sich gegenüber herkömmlichen Stirnprofilern der Vorteil, daß die Wechselmesser bis zu 40mal nachschärfbar sind, ohne daß sich der Fräserdurchmesser dadurch verändert. Durch das Nachschärfen entsteht keine Profilveränderung, so daß die Qualität der Fräsung gleichbleibend ist.
Darüber hinaus behält die Schneide bei Fräsungen bis zum Drehachsenzentrum bei jedem Nachschärfen ihre Schnittleistung immer bis zum Drehachsenzentrum bei. Es entsteht keine Profilveränderung, so daß auch hierbei die Qualität der Fräsungen gleichbleibend ist.
Schließlich wird durch einfaches Anziehen der Klemmschraube das Wechselmesser genau fixiert, wobei ein seitliches Andrücken der Wechselmesser gegen die Aufstellfäche und den Anschlag nicht mehr erforderlich ist. Die Klemmschrauben sind darüber hinaus durch die Federbleche zusätzlich gesichert. Damit nach dem schärfen der Wechselmesser ein Schneiden bis zum Drehachsenzentrum erfolgt, weisen die Wechselmesser an der Drehachse zugewandten Seite Schrägfachen mit einem Vorbestimmten Schrägungswinkel auf.
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.Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindungen ergeben sich aus der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, darin zeigt:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine gegenüber der Fig. 1 gedrehte perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 3 eine wiederum gedrehte perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 1 mit nachgeschärften Wechselmessern;
Fig. 5 eine seitliche Querschnittsansicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 6 eine geschnittene Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 6 eine geschnittene Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 7 eine gegenüber der Fig. 5 gedrehte Querschnittsseitenansicht der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der Ausführungsform nach Fig. 1 mit einem weggelassenen Spannblock;
Fig. 9 die Darstellung der Fig. 8 mit weggelassenem Spannblock aber eingesetztem Keilnutenstein.
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Anmeldetext vom 20.04.2000 Seite 6
In den Figuren ist eine bevorzugten Ausfuhrungsform der Vorrichtung nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung dargestellt. Zu Erkennen ist dabei ein Grundkörper 2 auf dem zwei Spannblöcke 1 mit Hilfe von zwei Keilnutensteine 19 formschlüssig als Grundeinheit zusammengehalten werden. Wie den Fig. 1 und 2 ohne weiteres zu entnehmen ist, weisen der Grundkörper 2 und die Spannblöcke 1 an ihrer Schnittstelle dabei eine komplementäre Profilierung auf, die die Spannblöcke 1 rechtwinklig zum Verlauf der Profilierung genau und spielfrei positioniert. Dabei sind die Spannblöcke 1 in Richtung des Verlaufes der Profilierung verschiebbar. Rechtwinklig zur Verschiebrichtung der Spannblöcke 1 werden diese durch Fixierplatten 11 genau positioniert. Die Verbindung zwischen dem jeweiligen Spannblock 1, dem Keilnutenstein 19 sowie dem Grundkörper 2 ist dabei durch eine nicht durchgehende T-Nut 22 für jenen Spannblock 1 im Grundkörper 2 abgesichert.
Wie den Figuren darüber hinaus zu entnehmen ist, sind im oberen Teil der Spannblökke 1 Ausfräsungen 23 vorgesehen, die jeweils zur Aufnahme einer Anordnung aus Stützplatte 4, Wechselmesser 5 sowie Klemmteil 6 dienen. Weiterhin bezeichnen die Bezugszeichen 7 einen Bolzen, das Bezugszeichen 8 eine Unterlegscheibe und das Bezugszeichen 9 eine Spannschraube zur Fixierung des Keilnutensteines 19. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet schließlich einen Nietstift der nur in der Fixierplatte 11 befestigt ist. Das Bezugszeichen 12 bezeichnet eine Senkschraube, zur Verbindung der Fixierplatte 11 mit dem jeweiligen Spannblock 1. Weiterhin entnimmt man den Figuren eine Klemmschraube 13, zur Fixierung der Anordnung aus Stützplatte 4, Wechselmesser 5 und Klemmteil 6.
Der Fig. 4 sind Distanzbleche 20, 21 zu entnehmen, die nach dem Nachschärfen zwischen Fixierplatte 11 und Grundkörper 2 mit eingesetzt werden. Sie wirken der Profilveränderung, die beim Nachschärfen der Wechselmesser 5 entsteht, entgegen und sorgen dafür, daß bei Profilen, die bis zum Drehachsenzentrum schneiden sollen, die Schneide beim Nachschärfen konstant auf Drehachsenzentrum gehalten wird. Jedes dieser Distanzbleche 20, 21 ist nach seiner Dicke in Zehntelmillimeter bzw. in Millimeter beschriftet. Auf diese Weise ist jede Einstellung nach dem Einbau in Zehntel-
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millimeter-Schritten direkt ablesbar, so daß jede Position der Schneide damit genau definierbar ist.
Den Fig. 5 und 6 sind neben den bereits bekannten Elementen Spannstifte 14, Federbleche 15, Anschläge 16 sowie Senkschrauben 17 zur Fixierung des Anschlages 16 zu entnehmen, wobei diese Elemente der einfachen Positionierung der Anordnung aus Stützplatte 4, Wechselmesser 5 und Klemmteil 6 dienen. Die Federbleche 15 sind in der Ausfräsung 23 der vorzugsweise gehärteten Klemmteile 6 eingeklemmt. Dadurch wird erreicht, daß sich das Klemmteil 6 und somit auch das Wechselmesser 5 beim Anziehen gegen den Anschlag und auf die Aufstellfläche des Spannblockes 1 drückt. Zusätzlich dient das Federblech 15 auch als Schraubensicherung für die Klemmschraube 13.
Bei der Ausfuhrungsform nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung sind bis zum einmaligen Anziehen aller Bauteile wie z.B. Spannblock, Wechselmesser, etc., diese deutlich sichtbar oder fühlbar nicht angezogen.
Um die Wechselmesser auszutauschen, wird der verstellbare Profiler nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung zunächst in eine Position gebracht, in der der Schaft des Grundkörpers 1 nach unten zeigt. Daraufhin wird die Klemmschraube 13 mit einem Griffschlüssel gelöst, woraufhin das Wechselmesser 5 mit Klemmteil 6 nach oben heraus gezogen werden kann sowie die Stützplatte 4 herausgenommen werden kann. Das Wechselmesser 5, das Klemmteil 6, die Stützplatte 4 sowie der Spannblock 1 können daraufhin von Rückständen gesäubert werden. Anschließend wird zunächst die Stützplatte 4, dann das Wechselmesser 5 mit dem Klemmteil 6 zwischen den Anschlag 16 und Fixierstift 3 eingesetzt. Das Wechselmesser 5 und das Klemmteil 6 sollten zu diesem Zeitpunkt seitlich nicht mehr herausschiebbar sein. Abschließend wird die Klemmschraube 13 mit dem genannten Griffschlüssel wieder angezogen.
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Anmeldetext vom 20.04.2000 Seite 8
Der Spannblock 1 wird in der folgenden Art und Weise verstellt bzw. abgenommen. Der verstellbare Profiler wird in eine Position gebracht, in der der Schaft des Grundkörpers 1 nach unten zeigt.
Daraufhin wird die Spannschraube 9 mit einem Griffschlüssel gelöst, wobei der Griffschlüssel vorzugsweise steckengelassen wird. Mit leichten Schlägen auf den Griffschlüssel in Richtung der Spannschraube 9 wird der jeweilige Keilnutenstein 19 gelockert. Daraufhin ist der Spannblock 1 in Richtung des Verlaufes der Profilierung verschiebbar. Nun können Distanzbleche 20, 21 für die neue Einstellung zwischen Fixierplatte 11 und Grundkörper 2 eingeklemmt werden. Der Nietstift 10 greift dabei vorzugsweise in eine Bohrung des jeweiligen Distanzbleches 20, 21. Die Fixierplatte 11 wird zusammen mit dem Spannblock 1 gegen den Grundkörper 2 gedrückt und die Spannschraube 9 wird zusammen mit der Scheibe 8 mit dem Griffschlüssel wieder angezogen. Zum Abnehmen des Spannblockes 1 wird die Senkschraube 12 ausgeschraubt und die Fixierplatte 11 eventuell mit Distanzblech 20, 21 entfernt. Daraufhin wird die Spannschraube 9 gelöst und der Keilnutenstein 19 wie oben beschrieben gelockert. Anschließend wird die Spannschraube 9 vollständig herausgeschraubt. Der Keilnutenstein 19 wird zurückgeschoben und der Spannblock anschließend herausgedreht. Nun können der Spannblock 1, der Keilnutenstein 19 und die Fixierplatte 11 von Rückständen gesäubert werden und in umgekehrter Reihenfolge wieder montiert werden.
Claims (8)
1. Verstellbarer Profiler, mit einem Grundkörper (2) und zumindest zwei stirnseitig angeordneter Spannblöcken (1), die mit zwei Keilnutensteinen (19) eine formschlüssig miteinander verbundene Grundeinheit bilden, wobei die Spannblöcke (1) Wechselmesser (5) jeweils mit Stützplatten (4) und Klemmteilen (6) sowie Klemmschrauben (13) aufnehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannblöcke (1) zueinander definiert längsverschieblich sind, so daß sich die Wechselmesser (5) aufeinander zu und voneinander weg bewegen lassen.
2. Profiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (2) und die Spannblöcke (1) an ihrer Schnittstelle jeweils eine zueinander komplementäre Profilierung aufweisen, zur definierten und spielfreien Positionierung der Spannblöcke (1) rechtwinklig zu ihrer Verschieberichtung.
3. Profiler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilnutensteine (19) formschlüssig von einer nicht durchgehenden stirnseitigen T-Nut (22) im Grundkörper (2) aufgenommen sind.
4. Profiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannblöcke (1) zusammen mit der befestigten und als Anschlag wirkende Fixierplatte (11) an dem Grundkörper in Verschiebrichtung positioniert sind.
5. Profiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß austauschbare Distanzbleche (20, 21) zur Anordnung zwischen Fixierplatte (11) und Grundkörper (2) vorgesehen sind.
6. Profiler nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzbleche (20, 21) entsprechend ihrer Dicke gekennzeichnet sind.
7. Profiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, das austauschbare Federbleche (15) zur Anordnung zwischen den Klemmteilen (6) und den Klemmschrauben (13) vorgesehen sind.
8. Profiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselmesser (5) an der der Drehachse zugewandten Seite eine Schrägfläche mit einem vorbestimmten Schrägungswinkel aufweisen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20007391U DE20007391U1 (de) | 2000-04-22 | 2000-04-22 | Verstellbarer Profiler |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20007391U DE20007391U1 (de) | 2000-04-22 | 2000-04-22 | Verstellbarer Profiler |
Publications (1)
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE20007391U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000824 |
|
| R163 | Identified publications notified |
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