DE2000778B - Krankenbett mit gegenüber einem Untergestell waagerecht hohenverstellba rem und unabhängig hiervon um seine Quer achse neigbarem Matratzenrahmen - Google Patents
Krankenbett mit gegenüber einem Untergestell waagerecht hohenverstellba rem und unabhängig hiervon um seine Quer achse neigbarem MatratzenrahmenInfo
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Description
19. Bett nach einem der Ansprüche 1 bis 17
d61 ^0'1 elektrohydraulische Hub-
hi,i7H!iniett ?adl dnem der Ansprüche 1
bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub-
:™Sdekth
21. Bett nach einem der Ansprüche 1 bis 17 Tet ^" madl ^^
22. Bett nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
das Mittelstück (7) und den Matratzenrahmen (9) eine Vorrichtung zur Neigung des Matratzenrahmens
(9) um seine Längsachse eingeschaltet ist.
23. Bett nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
einer der Längsholme (5, 6) außerhalb der Längsmitte und an einer der Längsseiten des Matratzenrahmens,
(9) angeordnet ist.
Stand der Technik
Bei einem bekannten Krankerbett sind an dem Untergestell zwei Paare miteinander durch eine
waagerechte Verbindungstrebe gekuppelter Winkelhebel
angeordnet, die mit einem Paar am Matratzenrahmen befestigter, annähernd vertikaler Stützen sowie
mit einem Paar verlängerbarer und gelenkig am Matratzennhmen angebrachter Stützen in Verbindung
stehen, wobei an dem Untergestell ein mit den Winkelhebeln gelenkbeweglich verbundenes Hubelement angeordnet ist.
Weiterhin wurde ein Krankenbett vorgeschlagen, welches die Merkmale besitzt, daß an dem Untergestell
wenigstens zwei Winkclhebei um eine zur
Längsrichtung desselben senkrechte Hebelachse drehbar ansjeo™·1'·"·' <··-'' A ; :i ■'■-, TTchcliirm mit
je einem Mchten flub-
element \ 1 '. ferner daß
an einem nchiun:: de
Bfllcs sei madenkt ist.
der an sei ilrehlvueg-
lieh an de ' md dall /wischen
del I ntergestell
eine \erl - i.inge eingeschaltet
! eine /u der
Hdu'laeh" nel.ineri ist
und dem Hebelsystem statische Bestimmtheit verleiht.
Bei diesen Krankenbetten ist es störend, daß das
Untergestell, auf dem der Matratzenrahmen ruht, ■- g keine organische Einheit bildet, Infolgedessen kann
es durch die relativ zahlreichen räumlich voneinander
getrennten und frei liegenden Einzelteile verhältnismäßig leicht zu Schmuteablagerwngen kommen,
welche im Krankenhsusbetrieb nachteilig .sind wnd
die Sauberhaltung und insbesondere die Desinfektion
der Betten erschweren, Hjerdurph wird die Wactungshediirftigkeit
dieser Krankenbetten erhöht. Außerdem können die Winkelhebel nur eine begrenzte Hubhöhe
aufweisen, um die Vorrichtung zur Höhenverstellung aus Platzgründen nicht zu unhandlich
werden zu lassen. Schließlich läßt sich bei diesen Krankenbetten eine, wenn auch geringe, Längsverschiebung
des Matratzenrahmens bei einer Höhenverstellung desselben nicht vollständig vermeiden.
Dies ist insbesondere deshalb :*:irend, weil dabei Beschädigungen
der Zimmerwände infolge Anstoßens des Matratzenrahmens zu besorgen sind.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Krankenbett zu schaffen, bei dem das Untergestell
aus einer organischen Einheit besteht, welche möglichst wenig frei liegende, zur Schmutzablagerung führende
bewegliche Teile aufweist. Außerdem soll eine möglichst große Hubhöhe des Matratzenrahmen erreicht
werden, ohne daß die Vorrichtung zur Höhenverstellung und Neigung des Matratzenrahmens einen
zu großen Raumbedarf aufweist und dadurch die Anwendbarkeit des Krankenbettes eingeschränkt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteile
Bei einer Höhenverstellung des Matratzenrahmens oder bei einer unabhängig hiervon erfolgenden Neigung
desselben um seine Querachse führen lediglich dio Längsholme und damit die genngstmögüche An-zahl
beweglicher Teile eine Schwenkbewegung aus.
Der Umstand, daß gleichzeitig mit einer Betätigung auch nur eines der Hubelemente die Blockierungseinrichtungen der Laufrollen entarretiert werden, bewirkt,
daß es bei der infolge der Schwenkbewegung der Längsholme eintretenden Abstandsänderung der
Querholme zu keinerlei Fußbodenbeschädigungen dur .n ein eventuelles Radieren der Laufrollen od. ä.
kommt. Außerdem wird die Betätigung der Vorrichtung zur Höhenverstellung für die Bedienungsperson
auf diese Weise in vorteilhafter Weise erleichtert. Das Untergestell bildet mit den Längsholmen, dem Mittelstück
und der Errichtung /ur Auflage des Matrat/enrahmens
eine organische Einheit, an der auch bei einer Höhenverstellung oder bei einer Neigung des
Matratzenrahmens um seine Querachse keine die Schmutzanfälligkcit erhöhenden Kanten oder Ecken
gebildet werden. Schließlich ist mit einer Höhen verstellung des friatratzenrahmens oder mit cinei
Neigung desselben keinerlei seitliche Verschiebung oder I.ängsverschiebung verbunden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 23 beschrieben. Bei Ausgestaltung
des Krankenbettes nach Anspruch 2 ist es fiii die Bedienungsperson möglich, eine ohne Höhen-
35
verstellung oder Neigung des Mäträtzerifahinens ge- F i g<
6 ein Krankenbett irrt teilweiseti Längsschnitt
wünschte Verschiebung des Krankenbettes auf derii senkrecht zur Öruüdf lache (schematisch)f die Vor-
Fußbodeh durch Losen der Blockierungseinrichtun- richtung zur Betätigung der Biockierüngseinrichfun-
gen der Laufrollen direkt einzuleiten, öhiie daß es gen der Laufrollen ist weggeiasserij
erforderlich ware, die zentrale Betätigungseinrichtung 5 F i g. 7 dasselbe Krankenbett im teilweiseri Lätigs-
tü betititzen. Ein gemäß Arisprüch 3 ausgebildetes schnitt parallel zu? Örütidfiäche (schefnälisch); die
Krankenheit lsi konstruktiv besonders einfach und Vorrichtung zur Betätigung der Blöckiefüngselnfich-
wirkungsvoll. Durch Anwendung der Merkmale ge- tungen der Laufrollen ist teilweise weggelassen,
maß Anspruch 4 wird die Zuverlässigkeit und die Fig. 8 dasselbe Krankenbett im teilweisen Quer-
Stabilität der Vorrichtung zur Höhenverstellung vor- to schnitt (schematisch): die Vorrichtung zur Betätigung
teilhaft gesteigert Line weitere Erhöhung der Stabili- der Blockierungseinrichtungen der Laufrollen ist teil -
tat ergibt sich bei Ausgestaltung des Krankenbettes weise weggelassen.
nach Anspruch 5. Auch wird die Stabilität gefördert. Fig. 9 ein Krankenbett im teilweisen Längsschnitt
wenn ein Krankenbett gemäß Anspruch 6 ausge- senkrecht zur Grundfläche (schematisch); die Vorstaltet
wird. Die Aufgabe, eine Betätigungseinrich- ig richtung zur Betätigung der Hubelenente ist wegtung
zu schaffen, durch welche gleichzeitig die gelassen,
Blockierungseinrichtungen der Laufrollen und der Fig. 10 dasselbe Krankenbett im teilweisen Längs-
Hubelemente in Gang gesetzt werden, läßt sich schnitt parallel zur Grundfläche (schematisch); die
mit besonders geringem Aufwand bei Ausgestal- Vorrichtung zur Betätigung der Hubelemente ist weg-
tung eines Krankenbettes gemäß Anspruch 8 lösen, ao gelassen.
Für die Betätigung der Zugstange ist es besonders Bei dem in Fig. 1, 2. 3, 4 und 5 wiedergegebenen
günstig, wenn die Bedienungsperson die Möglichkeit Krankenbett ruhen auf Laufrollen 1, 2 an der Kcpf-
hat. diese von der Stirn- oder Queiseite des Bettes und Fußseite des Bettes Querholme 3. 4. An diesen
aus zu ei reichen, wie dies bei einem Krankenbett Querholmen sind Längsholme S, 6 angelenkt, welche,
gemäß Anspruch 10 der Fall ist. Bei Ausgestaltung 25 ebenfalls gelenkbeweglich, mit einem Mitfelstück7
eines Krankenbettes nach Anspruch 12 können die verbunden sind. Das Mittelstück 7 trägt eine Ein-
Schubstangen mit besonders geringem Aufwand aus richtung 8 zur Auflage des Matratzenrahmens 9,
Flacheisenstücken bestehen. Für die Gestaltung der welche Tragarme 10 aufweist.
ersten Schubstange ist es günstig, wenn diese aus Bei den in F i g. 6 und 7 wiedergegebenen teileinem
in sich verdrehten Flacheisenstück besteht. Die 30 weisen Längsschnitten ist quer zur Lägsrichtung des
Möglichkeit, die Blockierungseinrichtungen der Lauf- Bettes eine Zugstange Il dargestellt, die über einen
rollen auch einzeln betätigen zu können, wird da- Handgriff 12 mit Druckhebel in ihrer Längsrichtung
durch besonders einfach gelöst, daß ein Krankenbett verschoben und gleichzeitig um ihre Längsachse genach
Anspruch 13 ausgestaltet wird. Die Bedienungs- dreht werden kann. An der Zugstange sind zwei erste
person kann die zur Höhenverstellung oder Neigung 35 Nocken 13,14 sowie ein dritter Nocken 15 angeorddes
Bettes erforderliche Längsverschiebung der Zug- net. Die ersten Nocken 13,14 wirken über Kipphebel
stange bei einem nach Anspruch 14 ausgestalteten 16.17 auf Übertragungsstangen 18,19 ein. Diese
Krankenbett kraftsparend ausführen. Die Gefahr Übertragungsstangen sind mit zwei weiteren Kippeiner
unbeabsichtigten Höhenverstellung oder Nei- hebeln 20. 21 verbunden, durch welche Hubelemente
gung des Bettes wird bei einem nach Anspruch 15 40 22,23 betätigbar sind. Diese Hubelemente besteher
ausgebildeten Krankenbett vorteilhaft verhindert. aus hydropneumatischen Gasfedern. Die Gasfederr
Außerdem wird die Wartungsbedürftigkeit und die sind mit ihrem anderen Ende bei 24, 25 an die erster
Schmutzanfälligkeit des nach Anspruch 16 ausgestal- Hebelarme 26, 27 von Traghebeln 26,28 und 27,25
teten Krankenbettes herabgesetzt. Um jede Beschädi- angelenkt. Dabei sind für jeden Längsholm zwei Gas
gung der Zimmerwände infolge eines eventuellen An- 45 federn parallel geschaltet. Die paarweise Betäti^un«
Stoßens des Untergestells zu verhindern, wird das er- dieser Gasdruckfedern wird durch die Verbindungs
findungsgemäße Krankenbett gemäß Ansprach 17 achse 21 α gewährleistet. Die Traghebel 26,28 unc
Ausgebildet. Um die Anwendung des Krankenbettes I 27, 29 sind bei 30 bzw. 31 drehbar an dem Mittel
für verschiedene medizinische Indikationen in vor- stück 7 gelagert. Der zweite Hebelarm 29 des Trag
teilhafter Weise zu erweitern, kann das Krankenbett 5° hebeis 27, 29 ist bei 32 schwenkbar an dem Quer
gemäß der Erfindung nach Anspruch22 ausgestaltet holm4 gelagert. Wie Fig.7 zeigt, bestehen dl·
sein. Bei einem nach Ansprach 23 ausgebildeten Hebelarme des Traghebels 27, 29 aus parallelen
Krankenbett können unter die von dem Längsholm durch Verbindungsstreben 33 verbundenen Teil
freie Seite des Matratzenrahmens medizinische Ge- armen. Zusätzlich sind zwischen Mittelstück 7 um
rate od. dgl. leicht untergeschoben werden. 55 die Querholme 3, 4 zwei Stabilisatoren 34, 35 ge
lenkbeweglich eingeschaltet. Der Stabilisator 35 is
Erläuterung der Erfindung bei 36 und 37 am "Mittelstück 7 und am Querholm
Ein Ausiühningsbeispiel der Erfindung wird an gelagert. Der Hebelarm 29 und der Stabilisator 35 bil
Hand der Fig. 1 bis 10 erläutert. Es zeigt " den auf diese Weise eine Parallelogrammführun
F i g. 1 ein Krankenbett in der Seitenansicht 60 zwischen dem Querholm 4 und dem Mittelstück'
(schematisch), Zwischen den Hebelarmen 26 und 28 bzw. 27 und 2
F i g. 2 dasselbe Krankenbett in der Stirnansicht, sind Verstärkungsstreben 38 bzw. 39 eingesetzt. De
F i g. 3 dasselbe Krankenbett in einer anderen Stabilisator 35 besteht aus parallel angeordnete
Höhenstellung in der Seitenansicht, Armen, die durch Streben 35 α miteinander verbur
F i g. 4 dasselbe Krankenbett in einer Schräg- 65 den sind,
stellung in der Seitenansicht, In Fig. 7. 8, 9 und 10 ist zu erkennen, daß dt
F i g. 5 dasselbe Krankenbett, ohne Matratzen- dritte Nocken 15 auf einen Druckstift 40 einwirk
rahmen, in der Draufsicht. der exzentrisch am abgewinkelten Ende einer sen]
recht verlaufenden WdIe 41 angebracht ist, Arn Urtieren Ende' der Welle 41 befindet sich eine Scheibe
42, an der exzentrisch zwei verdrehte, in Längsrichtung
ifcs Bettes vorlaufende Fiächeiseiistücke 43,44
pleUeläiiig ähgelehkt siridi Die Flächeisenstücke 43S
44 tragen an ihrem anderen Ende Zapfen 45,46, welche in schlitzförmige Ausnehmungen 47, 48 vori
Schubstangen 49,50 eingreifen. Die Schubstangen 49, 50 können auch als Wellen mit Kardangelenken
ausgeführt werden. Die Schubstange 50 ist am Mittelstück 7 und am Querholm 4 mit je einem
Längsschlitz 51 52 auf Bolzen 53, 54 längsverschieblich und schwenkbar gelagert. An dem am Querholm
4 befindlichen Ende der Schubstange 50 ist eine schlitzförmige Ausnehmung 55 vorgesehen, welche
über einen Zapfen 56 auf eine in dem Querholm verlaufende Achse 57 einwirkt. Die Achse 57 betätigt
über eine Nase 58 einen Kipphebel 59. durch den die Blockierungseinrichtungen 60 der Laufrollen 2 arretiert
oder gelöst werden können.
Die Blockierungseinrichtungen der Laufrollen können auch einzeln über Bedienungshebel 61 und
Nockenwellen 62 betätigt werden. Dabei tritt keine Längsverschiebung der Zugstange 11 auf. da. wie es
beisoielsweise aus Fig. 8 und 10 erkennbar ist. zwischen
dem dritten Nocken 15 und dem Druckstift 40 ein Freilauf eingerichtet ist.
Wird die Zugstange 11 über den Handgriff 12 in der in Fig. 6 wiedergegebenen Winkelstellung, bei
der die beiden Nocken 13.14 auf beide Kipphebel 16.17 einwirken, aus der in Fig. 8 wiedergegebenen
Position nach links gezogen, so werden die beiden Übertragungsstangen IS. 19 infolge der dadurch hervorgerufenen
Drehbewegung der Kipphebel 16.17 nach oben bewegt. Dabei drehen sich die zweiten
Kipphebel 20, 21 und betätigen über die Verbindungsachse 21 α bzw. über die entsprechende, mit den Hubelementen
22 verbundene, in F i g. 7 nicht dargestellte zweite Verbindungsachse die Hubelemente 22, 23. so
daß der Matratzenrahmen in der Höhe verstell* werden kann. Dies geschieht dadurch, daß über die Hubelemente
22. 23 ein Drehmoment auf die Traghebel 26. 28 und 27. 29 ausgeübt wird, wodurch die Längsholme
5.6 eine Schwenkbewegung ausführen. Infolgedessen ändert das Mittelstück 7 seine Höhenlage,
öleichzeitg wird der Abstand der Laufrollen 1( 2
Und der Querholme 3, 4 Irändert.
Dies erfolgt ohne ein Radieren der Laufrollen 1( 2
auf dem Boden, Weil itiit der Bewegung der ZUg-
ί stange ii gleichzeitig über den dritten Nocken 15 und
deri Drücksüft 40 die vertikale Welle 41 gedreht wird.
Hierdurch werden die aus Flacheisenstücken bestehenden ersten Schubstangen 43.44 in Richtung auf
die Welle 41 gezogen, und zwar infolge ihrer exzenfrischen
Anordnung an der Scheibe 42. Diese Längsverschiebung wird über die Zapfen 45.46 auf die
zweiten Schubstangen ·<9, 50 übertragen, welche infolgedessen
ebenfalls nach innen rücken. Über den in F i g. 9 wiedergegebenen Zapfen 56 — analog verhält
es sich bei dem anderen Querholm — wird die innerhalb des Querholmes 4 vorgesehene Achse 57
gedreht, wodurch über die an ihr angebrachte Nase 58 und den Kipphebel 59 die Blockierungseinrichtungen
60 der Laufrollen 2 entarretiert werden. So-
ao bald die Höhenverstellung des Matratzenrahmens beendet ist. wird die Zugstange 11 wieder in ihre Ausgangsstellung
zurückgeschoben, wodurch die Laufrollen 1. 2 wieder blockiert werden und das Bett stabil
steht.
Wird demgegenüber die Zugstange 11 über den Handgriff 12 in eine Winkelstellung gebracht (vgl.
Fi g. 6) bei der nur einer der Nocken 13. 14 auf den
entsprechenden Kipphebel einwirkt, so erfolgt lediglich ein Heben oder Absenken des Kopf- oder Fußendes
des Matratzenrahmens, wodurch eine Neigung desselben um seine Querachse bewirkt wird. Auch
hierbei werden die Blockierungseinrichtungen sämtlicher Laufrollen für die Dauer der Verstellung des
Matratzenrahmens gelöst.
Soll die Blockierungseinrichtung der am Kopfoder Fußende des Bettes befindlichen Laiifrollen
ohne Benutzung der zentralen Betätigungsvorrichtung aelöst werden, so wird über die Nockenwelle 62 ein
entsprechendes Drehmoment auf den Kipphebel 59
ausgeübt. Die dabei über das gesamte Übertragungsgesränge erfolgende Verschiebung des Druckstiftes
40 wirkt sich auf die Hubelemente nicht aus. da sich dabei (vgl. Fig. 10) der dritte Nocken 15 infolge des
zwischen diesem und dem Druckstift 40 vorhandener Freilaufes nicht bewegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209 515/
Claims (1)
- 2 000Patentansprüche;J, Krankenbett mit gegenüber einem UntergesteU waagerecht höhenverstellbarem und unabhängig hiervon um seine Querachse nejgbarem Matratzenrahmen, wobei das Untergestell ein zur Auflage des Matratzenrahmens eingerichtetes Mittelstück sowie zwei quer zur Längsrichtung an der Kopf- bzw. Fußseite des Bettes angeordnete Querholme aufweist, die auf blockierbaren Laufrollen gelagert sind, dadurch gekennzeich-. ·· net, daß an den Querholmen (3, 4) mindestens je ein Längsholm.(5, 6) um eine horizontale Querachse schwenkbar'ängelenkt ist, der gelenkbeweglieh mit wenigstens einem in dem Mittelstück (7) vorgesehenen Hübelement (22, 23) verbunden ist. daß ferner an diesem Mittelstück (7) eine Vorrichtung (II) vorgesehen ist. mit der die Hubelemente (22, 231 sowohl einzeln als auch gemeinsam zum Schwenken der Längsholme (5, 6) betätigbar sind, und daß die Vorrichtung (11) zur Betätigung der Hubelemente (22, 23) getrieblich mit den Blockierungseinrichtungen (60) der Laufrollen (1. 2) in Verbindung steht, so daß diese während der Betätigung von mindestens einem der Hubelemente (7-2, 23) stets gleichzeitig gelöst werden.2. Bett nach Anspruch 1, daduroa gekennzeichnet, daß die Blockierungseiiinchtupgen (60) der Laufrollen (1.2) über separate Htoel (61) einzeln betätigbar sind.3. Bett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Längsholme (5. 6) wenigstens einen zweiarmigen Traghebel (26. 28: 27, 29) aufweist, dessen einer Hebelarm (28. 29) an einem der Querholme (3.4) angelenkt ist. daß ferner der Traghebe] (26. 28; 27.29) mit seinem Drehpunkt (30,31) an dem Mittelstück (7) um die horizontale Querachse drehbar gelagert ist und daß der andere Hebelarm (26.27) kraftschlüssig mit wenigstens einem der Hubelemente (22. 23) verbunden ist.4. Bett nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Traghebel (26. 28: 27. 29) zwischen seinen beiden Hebelarmen (26. 27: 28. 29) eine Verstärkungsstrebe (38. 39) aufweist.5. Bett nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Traghebcls (26. 27. 28. 29) aus mehreren parallel angeordneten. 50t durch Streben (33) miteinander verbundenen Teilarmen bestehen.ft. Belt nach einem der Anspruch»: 3 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Längsholm (5.6) wenigstens einen Stabilisator (34,35) aufweist. S3 der mit dem Querholm (3,4) sowie mit dem Mittelstück (7) um zu den Drehachsen (30,31) des Traghebeis (26, 28; 27. 29) parallele Achsen (36, 37) schwenkbar verbunden ist.7. Bett nach Anspruch 6. dadurch gekennzeich- 6a rtet, daß der Stabilisator (34, 35) aus mehreren parallel angeordneten, durch Streben (35 a) miteinander verbundenen Armen besteht.8. Bett nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vor-.richtung für die Betätigung der Hubelemente (22, 23> und der Blockierufigseinrichtungen (60) der flI (1, 2) eine an dem Mittelstück (7) um ihre L8ngsa.ch.se drehbar gelagerte, im wesentlichen horizontale Zugstange (U) aufweist, daß ferner an dieser Zugstange (11) gegeneinander yersetzt zwei erste Nocken (13,14) angeordnet sind, durch welche bei einer Längsverschiebung der Zugstange (11) über einen an dem Mittelstück (7) drehbar gelagerten Kipphebel (16,17) und über ein Übertragungsgestänge (18,19, 20, 21) die mit den Längsholmen (5, 6) verbundenen Hubelemente (22, 23) entweder einzeln oder ,gleichzeitig betätigbar sind, daß außerdem an der Zagstange (11) ein dritter Nocken (15) vorgesehen ist, der über ein weiteres Übertragungsgestänge (41,42,43,50,57) mit den Blockierungseinrichtungen (60) der Laufrollen (1, 2) in Verbindung steht, und daß dieser Nocken (15) derart eingerichtet ist, daß die Blockierungseinrichtungen (60) der Laufrollen (1,2) unabhängig von der Winkelstellung der Zugstange (11) während jeder I.ängsverschiebung derselben gelost werden.9. Bett nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nocken (13,14) an der Zugstange (11) gegenüberliegend angeordnet sind.10. Bett nach Anspruch S oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (11) in Querrichtung des Krankenbettes verläuft.11. Bett nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (II) in Längsrichtung des Krankenbette? verläuft.12. Bett nach einem der Ansprüche S bis 11. dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge von dem dritten Nocken (15) zu den Blockierungseinrichtungen (60) der Laufrollen (1.2) eine senkrecht in dem Mh. e'stück (7) verlaufende, drehbar gelagerte Welle (41) aufweist, die an ihren Enden abgewinkelt ist und einen Druckstift (40) trägt, auf den der dritte Nocken (15) bei jeder Längsverschiebung der Zugstange (11) einwirkt, daß weiterhin an dieser Welle (41) unten exzentrisch je eine in Richtung auf das Kopf- und Fußende des Bettes gerichtete, in Längsrichtung des Bettes verschieblichc erste Schubstange (43. A4) angclenkt ist. daß ferner diese ersten Schubstangen (43. 44) kraftschlüssig mit je einer zweiten Schubstange (49.50) verbunden sind, die in dem entsprechenden Längsholm (5. 6) verläuft und sowohl an dem Mittelstück (7) als auch an dem entsprechenden Querholm (3. 4) längsvertchieblich und um eine zur Längsrichtung des Bettes qucrliegendc Achse (52. 54) schwenkbar angelenkt ist. und daß durch die zweite Schubstange (49. 50) eine in dem entsprechenden Qutrholm (3. 4) vorgesehene horizontale Achse (57) betätigbar ist, die mi lcn ßlockierungseinrichttmgen (60) der Lauft Ilen (1, 2) kraftschlüssig verbunden ist.13. Bett nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckslift (40) im Verhältnis zu dem dritten Nocken (15) einen Freilauf aufweist.14. ßett nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (11) in Längsrichtung durch einen Handgriff (12) mit Druckhebel verschiebbar ist.15. Bett (lach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorlichtung (il) für die Betätigung der Hubelemente2 OQQSÄS17. Bett nach ejnem der .vorhergehenden An-4) ,oder tiefsten Stellung d i* l.?', Beti ?ach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hub-
Family
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10023729C1 (de) * | 2000-05-15 | 2002-01-17 | Muskelschwund Hilfe E V Deutsc | Positionierhilfe an einem Bett für schwerstbehinderte Personen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10023729C1 (de) * | 2000-05-15 | 2002-01-17 | Muskelschwund Hilfe E V Deutsc | Positionierhilfe an einem Bett für schwerstbehinderte Personen |
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