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DE20007553U1 - Reibrollenantrieb als Zusatzantrieb für Fahrräder - Google Patents

Reibrollenantrieb als Zusatzantrieb für Fahrräder

Info

Publication number
DE20007553U1
DE20007553U1 DE20007553U DE20007553U DE20007553U1 DE 20007553 U1 DE20007553 U1 DE 20007553U1 DE 20007553 U DE20007553 U DE 20007553U DE 20007553 U DE20007553 U DE 20007553U DE 20007553 U1 DE20007553 U1 DE 20007553U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
electric motor
lever
friction roller
bicycle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20007553U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FREIMUND WOLFGANG
Original Assignee
FREIMUND WOLFGANG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FREIMUND WOLFGANG filed Critical FREIMUND WOLFGANG
Priority to DE20007553U priority Critical patent/DE20007553U1/de
Publication of DE20007553U1 publication Critical patent/DE20007553U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M6/00Rider propulsion of wheeled vehicles with additional source of power, e.g. combustion engine or electric motor
    • B62M6/40Rider propelled cycles with auxiliary electric motor
    • B62M6/75Rider propelled cycles with auxiliary electric motor power-driven by friction rollers or gears engaging the ground wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M13/00Transmissions characterised by use of friction rollers engaging the periphery of the ground wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

Beschreibung
Der Reibrollenantrieb aus der Antriebseinheit in Verbindung mit einer mechanischen Hebelkraftvorrichtung/ die am Fahradlenker sitzt.
Der Antriebskomplex/ das sind eine/ zwei oder drei konisch gebildete/ längliche Gummirollen/ die antriebstechnisch mittels Flachzahnriemen mit einem Elektromotor verbunden sind. Der Reibrollenantriebsteil befindet sich am unteren Ende einer Stangenvorrichtung/ der über einen Handgriff mit Hilfe der Hebelkraft das Gestänge mit Antriebsteil auf den vorderen Luftgummireifen drückt. Der Anpressdruck für den Radantrieb kann durch stufenlose Verstärkung des Hebeldrucks so reguliert werden/ das der Haftdruck zwischen Antriebsrolle und Reifen groß genug ist/ um ein ruckfreies Anfahren zu gewährleisten.
Zwischen den beiden Halterungen der Stangenkonstruktion sitzt eine Schraubenfeder/ die den Antriebskomplex bei nachlassendem Hebeldruck wieder in die ursprüngliche Stellung zurückdrückt. Zusätzlich ist parallel zur Spiralfeder ein elektrischer Schieberegler installiert/ der durch Auf- und Abbewegungen die Stromzufuhr zum &Egr;-Motor für den Antrieb steuert.
Ein Kippschalter am Lenkergriff bewirkt eine Umpolung des Antriebsmotors zu einem Generator. So kann bei Bremsvorgängen die Antriebsenergie in Bremsenergie umgewandelt werden. Die Rückgewinnung der Energie beträgt ungefähr 70% und wird in hochkapazitive Kondensatorenbatterien geladen. Die zurückgewonnene Energie wird in Hpchleistungscaps kurzzeitzwischengespeichert und dient als potentielle Kraftreserve bei zusätzlichem Leistungsbedarf an Antriebsenergie.
Die Hauptenergiequelle für den &Egr;-Motor sind modulartige Akkus/ die an der Querstange des Fahrradrahmens sitzen und je nach Fahrreichweite von einem bis vier Akkus erweiterbar sind.
Nachteile bei dieser Bauart entstehen, wenn die Antriebseinheit entweder im Naben/Speichen- oder Tretlagerbereich installiert wurde. Diese Antriebskonstruktionen sind in ihrer Konfiguration an Kupplungen und Getrieben so aufwendig, daß überflüssige Kraftübertragungsverluste entstehen und der Antrieb nicht optimal umgesetzt und genutzt werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung wird.darin gesehen, eine Anordnung der anfangs genannten Bauart zu konstruieren, der den dargestellten Nachteil beseitigen soll.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, das durch direkten Rollenantrieb des Reifens auf vorgeschaltete Technik wie Kupplungen oder Getriebe verzichtet werden kann/ da jedes weitere mechanische Antriebsteil zusätzlich Energie benötigt und damit Leistungsgradverluste verursacht.
Aus der nachfolgenden Beschreibung und der schematischen Darstellungdes hybriden Antriebssystems mit kombinierter Hebelkraftvorrichtung als Fahrradzusatzantrieb soll die Erfindung ausführlich erläutert wereden.
Fig.l: Schematische Seitenansicht der Hebelkraftvorrichtung
des Reibrollenantriebes eines Fahrrades;
Fig.2: Schematische Vorderansicht der Hebelkraftvorrichtung
des Reibrollenantriebes eines Fahrrades;
Fig.3: Schematische Draufsicht des Reibrollenantriebes mit
drei Reibrollen eines Fahrrades;
Fig.4: Schematische Darstellung des Antriebssystems mit senkrecht sitzendem Antriebsmotor;
Fig.5: Schematische Darstellung des Antriebsaufbaus mit waagerecht liegendem Antriebsmotor;
-A-
Wie aus den Darstellungen der Figuren 1-5 zu ersehen ist/ handelt es sich erfindungsgemäß um ein hybrides Antriebssystem in Form eines Reibrollenantriebs, der sich konstruktiv als Zusatzantrieb für Fahrräder eignet.
Die Antriebskonstruktion besteht aus zwei technischen Komponenten: Der erste Teil stellt die Hebelkraftvorrichtung 8 dar. Mit Hilfe des Hebelgestänges 8 wird der Anpressdruck des Antriebsteils auf den Vorderreifen 12 eines Fahrrades stufen los reguliert. Ein elektrischer Schieberegler 7 ,' der zwischen den beiden Halterungen 5a,b der Hebelkraftvorrichtung 8 sitzt, regelt bei größerwerdenden Haftdruck proportional die Stromstärke des Antriebsmotors 4 .
Der zweite Teil der Vorrichtung ist das Antriebssystem. Der Elektromotor 4 als Antriebsmotor 4 kann antriebstechnisch vertikal oder horizontal mittels Flachzahnriemenscheibe 2 bzw. Flachzahnriemen 3 getrieblich mit den konisch geformten Antriebsrollen la-c gekoppelt werden. Dieser mechanische Antriebsaufbau hat den Vorteil/ daß einzelne Antriebsteile weder gefettet noch geölt werden müssen und die entstehenden Geräuschemissionen sich im Toleranzbereich der Zumutbarkeit bewegen.
Der Wegfall von Kupplungen und Übersetzungsgetrieben stellt eine Optimierung der Antriebskraft der Reibrollen auf den Vorderradantrieb dar. Dementsprechendreduziert sich die Stör- und Reparaturanfälligkeit des Antriebssystems. Weiter vorteilhaft ist die Rückgewinnung der Bremsenergie in elektrische Energie und deren kurzzeitige Zwischenspeicherung in einer Hochleistungskondensatorbatterie zwecks Rückspeisung in die Antriebsenergie. Die hochkapazitiven Kondensatoren eignen sich als additive Stromquelle zur Hauptstromversorgung der NCd-Akkus.
Bei Langstreckenfahrten, sowie bei wechselnden topographischen Bedingungen, steht dem Radfahrer ein zusätzlicher Leistungsschub an Antriebsenergie zum Muskelantrieb (Pedalkraft) in hybrider Form zur Verfügung.
Die vergrößerte Verfügbarkeit und Bereitstellung von ausreichenden Kraftreserven bedeutet für den aktiven Radfahrer ein verbessertes und bequemeres Fahrverhalten und somit eine Steigerung der Freizeitqualität.

Claims (1)

1. Reibrollenantrieb, bestehend aus drei parallel angeordneten, konkav geformten Gummirollen, die mittels eines Flachzahnriemen mit einem waagerecht oder senkrecht sitzenden Elektromotor getrieblich verbunden sind und die Antriebseinheit mit Hilfe einer Hebelkraftvorrichtung, um den Antrieb zu bewirken auf den Vorderreifen eines Standardfahrrades gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
1. die Antriebseinheit aus eine, zwei oder drei Gummireibrollen (1a, b, c) besteht;
2. die Reibrollen (1a-c) über Flachzahnriemenscheiben (2) und Flachzahnriemen (3) mit dem Antriebsmotor (hier E-Motor) antriebstechnisch verbunden sind;
3. der Antriebsteil an einer Hebelkraftvorrichtung (8) befestigt wurde;
4. die Hebelanlage (8) aus folgenden Teilen sich zusammensetzt: ein Hebelgriff, eine Gestängehalterung (5c) zur Weiterleitung der mechanischen Hebelkraft auf eine bewegliche, vertikale Stange und zwei starre Halterungen (5a, b) mit dazwischenliegender Rückholfeder (6) in Spiralform;
5. weiter befindet sich oberhalb der Spiralfeder (6) ein elektrischer Schieberegler (7), der mit zunehmendem mechanischen Druck die Stromstärke des Elektromotors reguliert;
6. ein Akku (11) in modularer Bauweise die Hauptenergiequelle für den Antriebskomplex darstellt;
7. bei Bremsvorgängen die Bremsenergie des Fahrrades durch Umpolung des E-Motors (4) als Generator (4) die erzeugte elektrische Energie über ein Ladegerät (9) eine hochkapazitive Kondensatorbatterie (10) geladen wird;
DE20007553U 2000-04-26 2000-04-26 Reibrollenantrieb als Zusatzantrieb für Fahrräder Expired - Lifetime DE20007553U1 (de)

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DE (1) DE20007553U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2946611A1 (fr) * 2009-06-10 2010-12-17 Jean Claude Fecan Dispositif amovible permettant de fixer au moins un outil electroportatif telle qu'une perceuse sur une bicyclette pour une aide a la propulsion
WO2012131292A1 (en) * 2011-03-28 2012-10-04 O'connell Graham David Propulsion system for bicycles and similar vehicles
US10618639B2 (en) * 2015-01-23 2020-04-14 Messier-Bugatti-Dowty Method for rotating an aircraft wheel

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FR2946611A1 (fr) * 2009-06-10 2010-12-17 Jean Claude Fecan Dispositif amovible permettant de fixer au moins un outil electroportatif telle qu'une perceuse sur une bicyclette pour une aide a la propulsion
WO2012131292A1 (en) * 2011-03-28 2012-10-04 O'connell Graham David Propulsion system for bicycles and similar vehicles
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