DE20007478U1 - Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk o.dgl. - Google Patents
Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk o.dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Bauteil für insbesondere ein Kanalisationsbauwerk in Form eines EinlaufSchachtes, eines Domschachtes o. dgl., gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem bekannten Kanalisationsbauwerk (DE-GM 295 17 313.0) in Form eines Kontroll- oder Verteilschachtes für Entwässerungs- bzw. Versorgungsleitungen sind mehrere Bauteile in Einbaulage übereinander montiert, wobei im Verbindungsbereich der Bauteile, vorzugsweise an den Stirnseiten von Betonhohlteilen, zumindest eine fluiddichte Verbindungszone gebildet wird. Bei einer Überprüfung der Dichtigkeit dieser Verbindungszone wird innerhalb des Kanalisationsbauwerkes an einem Anlageformbereich ein Prüfdichtungskörper abgestützt, damit ein Teilbereich des Innenraumes abgesperrt und danach mittels eines durch Luft oder Wasser erzeugten Überdruckes die Funktionstüchtigkeit der fluiddichten Verbindungszone überprüft. Eine mehrmalige Wiederholung dieses «Prüf.vQr,gange^..in, ei,ne,m .Prüf zyklus
ist aufwendig, da diese Dichtigkeitsprüfung des Kanalisationsschachtes einschließlich der angeschlossenen Rohrleitungen eine Abdichtung des gesamten Systems erfordert, so daß auch bei einer späteren Wiederholung des Prüfvorganges der Prüfaufwand nachteilig hoch ist.
Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, ein zum Aufbau wandungsseitig fluiddichter Kanalisationsbauwerke o. dgl. einsetzbares Bauteil zu schaffen, das mit einem zweiten Bauteil in der fluiddichten Verbindungszone einfach montierbar ist und danach in deren Nahbereich mit geringem Prüfaufwand sofort eine Dichtigkeitsprüfung ermöglicht.
Die Erfindung löst dieses Problem durch eine Ausbildung des Bauteils für insbesondere Kanalisationsbauwerke mit die Merkmale des Anspruchs 1. Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungen wird auf die Ansprüche 2 bis 15 verwiesen.
Das erfindungsgemäße Kanalisationsbauwerk ist im Bereich eines seiner die fluiddichte Verbindungszone zum benachbarten (Beton)Bauteil bildenden Bauteile mit einer in dieses integrierten Förderleitung versehen, die in Einbaulage in einen Prüfraum der von Dichtungsteilen begrenzten, fluiddichten Verbindungszone ausmündet. Mit dieser einfachen Leitungsverbindung kann mit einer einlaßseitigen Fluidzuführung die Dichtigkeit des Systems auch bereits dann überprüft werden, wenn nur diese beiden Bauteile in ihrer
fluiddichten Verbindungszone montiert und durch Dichtmittel abgedichtet sind. Das am Kanalisationsbauwerk vorgesehene Rohr-Anschlußsystem kann nachträglich erstellt und in gesonderten Prüfstufen auf Dichtigkeit getestet werden.
Die integrierte Förderleitung ist mit geringem Aufwand bereits bei der Herstellung der Betonbauteile in diese eingeformt. Nach der Montage ist die in einer gut zugänglichen Einbaulage am Betonbauteil befindliche Förderleitung so positioniert, daß am Einlaß der Förderleitung mit geringem Aufwand ein Druckluftsystem &ogr;. dgl. anschließbar ist. Bei der Herstellung von fluiddichten Bauwerken kann nach jeweils einem Montageschritt durch einen Prüfvorgang die Dichtigkeit der fertiggestellten Verbindungszone nachgewiesen werden, so daß der Prüfaufwand insgesamt reduziert wird.
Die Förderleitung ist als integraler Teil des jeweiligen Betonteiles wiederholt im Bereich der verschließbaren Einlaßöffnung zugänglich, so daß mit geringem Aufwand in bestimmten PrüfIntervallen, beispielsweise in einem 5-Jahreszyklus bei Domschächten von Tankanlagen oder in einem 2-Jahre-Rhythmus bei einer Kanalisationsprüfung in Wasserschutzgebieten, diese Förderleitungen genutzt werden kann und bei geringem Prüfaufwand eine schnelle Überprüfung der Dichtigkeit oder eine Sondierung von Leckagen des fluiddichten Systems möglich ist.
• · · &iacgr;
In einer weiteren Ausführung des Bauteils für das Kanalisationssystem ist vorgesehen, daß dieses in Form eines Rohrs aus Metall, Kunststoff, GFK o. dgl. mit der von einer wandungsseitigen Durchlaßöffnung gebildeten Förderleitung versehen wird. Im Bereich der Förderleitung kann der in Einbaulage des Rohres zum angrenzenden Bauteil gebildete Prüfraum durch zwei Dichtungsringe der nach Art einer Muffenverbindung ineinandergeschobenen Rohrenden begrenzt sein, .so daß diese Verbindung mit geringem Aufwand auf Dichtigkeit geprüft werden kann.
Hinsichtlich wesentlicher weiterer Vorteile und Einzelheiten der Erfindung wird auf die nachfolgende Beschreibung und die Zeichnung verwiesen, in der mehrere Ausführungsbeispiele von Teilen von Kanalisationsbauwerken mit der erfindungsgemäßen Prüf-Förderleitung näher veranschaulicht sind. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Darstellung eines bodenseitig abgestützten Betonteils mit einem ein Deckelteil aufweisenden Betonrahmen-Teil, wobei zwischen den beiden Teilen eine mit einer Dichtung versehene Verbindungszone vorgesehen ist,
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 mit der Dichtverbindungszone in einer zweiten Ausführung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung eines EinlaufSchachtes, auf dem ein Deckelteil mit einem Zwischenring und entsprechenden Dichtungen aufgesetzt ist,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung ähnlich Fig. 3 mit einer Prüfanordnung im Bereich der beiden fluiddichten Verbindungszonen,
Fig. 5 ein Schnittdarstellung eines Domschachtes ähnlich Fig. 1, mit einem bodenseitigen Bauteil aus Beton, einem in dieses eingreifenden Rohrteil und einem oberen Rahmen,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung zweier Rohrenden im Bereich einer Muffenverbindung,
Fig. 7 eine Vorderansicht eines aus Tübbingteilen bestehenden Rohres, und
Fig. 8 eines Ausschnittsdarstellung zweier Bauteile gemäß Fig. 7 in deren Verbindungsbereich.
In Fig. 1 ist ein insgesamt mit 1 bezeichnetes Kanalisationsbauwerk in Form einer Abdeckung eines Domschachtes dargestellt, wobei in der dargestellten Einbaulage ein bodenseitiges Bauteil 2, beispielsweise ein Betonfertigteil, mit dem darüber befindlichen Betonbauteil 3 in Form eines
einen Deckel (nicht dargestellt) aufnehmenden Rahmenteils eine fluiddichte Verbindungszone 4 bildet. Damit ist die Umgebung 5 des Kanalisationsbauwerkes 1 gegen einen unkontrollierten Austritt einer Flüssigkeit, beispielsweise Mineralöl &ogr;. dgl. aus dem Innenraum 6 des Bauwerkes geschützt. Eine derartige fluiddichte Verbindungszone 4 ist bei der Herstellung des Kanalisationsbauwerkes 1 auf Dichtigkeit zu prüfen.
Zur Vereinfachung dieses Prüfvorgangs ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß in das Betonbauteil 3 eine an eine Fluidzuführung 7 anschließbare Förderleitung 8 integriert ist und diese andererseits im Bereich der fluiddichten Verbindungszone 4 in einem Prüfraum 9 ausmündet. Zusätzlich zu der bei Montage der Teile hergestellten Verbindungszone 4 ist der Prüfraum 9 durch die in einer Stützebene 10 aufeinanderliegenden Bauteile 2 und 3 fluiddicht verschlossen. Im Bereich der Stützebene 10 kann auch ein Dichtmittel vorgesehen sein. In Fig. 1 und 2 ist mit einer Strichlinie eine Förderleitung 8' verdeutlicht, die zusätzlich zu der Förderleitung 8 oder alternativ zu dieser vorgesehen sein kann. Ebenso ist denkbar, daß in dem bodenseitig abgestützten Bauteil 2, beispielsweise einen vor Ort gegossenen Betonring, die Förderleitung eingeformt ist (nicht dargestellt) und diese in den Prüfraum 9 ausmündet.
Die Förderleitung 8,8' kann in einfachster Ausführung unmittelbar von einer beim Gießen des Betonbauteils 3 ge-
formten Durchlaßöffnung gebildet sein. In der Einbaulage kann an diese Durchlaßöffnung zumindest einlaßseitig ein die Fluidzuführung 7 aufnehmendes Anschlußteil 11 angebracht werden. Ebenso ist denkbar, daß die Förderleitung als eine beispielsweise im Bereich der Stützebene 10 der Bauteile 2 und 3 verlaufende Rinne (nicht dargestellt) geformt ist, die dann unmittelbar als Förderleitung verwendet werden kann. Ebenso kann die jeweilige Förderleitung von einer in Einbaulage der Bauteile 2,3 nachträglich mittels einer Bohrung eingebrachten Durchlaßöffnung (nicht dargestellt) gebildet sein.
In vorteilhafter Ausführung wird als Förderleitung 8 ein beim Gießen des Betonbauteils 3 in dieses eingeformtes Rohrteil 12 vorgesehen, an dem über eine entsprechende Gewindeverbindung G (Fig. 3) o. dgl. das Anschlußteil 11 für die Fluidzuführung 7 festgelegt wird. Im Bereich dieses Anschlußteils 11 kann mit geringem Aufwand ein Verschluß (nicht dargestellt) vorgesehen sein, mit dem die Förderleitung 8,8' in der Zeit des Nichtgebrauchs verschlossen wird.
In Fig. 1 und 2 ist an die Förderleitung 8 eine nicht näher dargestellte Prüfvorrichtung mit der Fluidzuführung angeschlossen, über deren Leitung 14 beispielsweise einen vorbestimmten Prüfdruck aufweisende Druckluft in den Prüfraum 9 gelangt. Damit wird hinter der fluiddichte Verbindungszone 4 im Bereich des Prüfraums 9 ein Innendruck
wirksam und die als Ringraumdichtung ausgebildete Dichtmanschette 15 im Bereich ihrer Dichtflächen A und B auf fluiddichten Einbau überprüft. Die innenliegende Dichtung 17, beispielsweise in Form eines elastischen Rings, kann an den jeweiligen Dichtflächen A und B dadurch stärker angedrückt werden, daß eine entsprechende Einstellung mittels einer oder mehrerer Preßschrauben 16 und deren Preßplatten 18 und 19 erfolgt.
In Fig. 2 ist eine im wesentlichen der Ausführung der fluiddichten Verbindungszone 4 gemäß Fig. 1 entsprechende Verbindungskonstruktion dargestellt, bei der zusätzlich zu der Dichtungsmanschette 15 eine achsiale Dichtung 20 zu einem inneren Hülsenteil 21 des Kanalisationsbauwerks 1 hin gebildet ist und damit diese Dichtung 20 ebenfalls bei dem vorbeschriebenen Prüfvorgang auf Dichtigkeit geprüft wird. Die Dichtung 20 kann dabei durch ein Klebemittel oder eine elastische Fugmasse gebildet sein oder in diesem Bereich eine Gummidichtung in Form eines Dichtringes festgelegt werden. Das Hülsenteil 21 besteht vorzugsweise aus Kunststoff (GFK).
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Förderleitung 8 ist jeweils als ein Winkelkanal ausgebildet, der ausgehend von der Innenseite 22 des Betonhohlteils 3 an dessen stirnseitigen Prüfraum 9 ausmündet. Ebenso ist denkbar, daß die in Fig. 1 dargestellte Förderleitung 8' ausgehend von der Innenseite 22 des Betonhohlteiles 3 geradlinig verläuft und
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gegenüberliegend außenseitig an einem Ansatzteil 24 in den Prüfraum 9 ausmündet. Der Prüfraum 9 ist in seinen Abmessungen und seiner Gestaltung an den Aufbau der jeweiligen Verbindungszone 4 angepaßt, wobei in Fig. 1 eine Kanalkontur K (mit dem Ansatzteil 24) und in Fig. 2 eine Absatzkontur K' vorgesehen ist.
Die Darstellung gemäß Fig. 3 und 4 verdeutlicht eine zweite Aus-führungsform des Kanalisationsbauwerkes 1' mit zwei fluiddichten Verbindungszonen 4',4" , wobei zwischen den beiden Betonhohlteilen 3' und 3'' ein Zwischenteil 25 angeordnet ist, so daß die beiden Dichtungszonen herzustellen und zu prüfen sind. Das Zwischenteil 25 dient insbesondere zum Ausgleich von Verschiebungen S zwischen dem bodenseitig festgelegten Betonhohlteil 3'', beispielsweise einem Schachtteil, und dem als Rahmenteil mit Deckel vorgesehenen Betonbauteil 3', das beispielsweise in eine Pflasterung o. dgl. (nicht dargestellt) einzupassen ist.
Die im wesentlichen radial (ähnlich Fig. 1) verlaufende fluiddichte Verbindungszone 4' ist mit zwei im Abstand in einem Spalt P angeordneten Dichtungen 2 6 und 27 versehen, so daß zwischen diesen der Prüfraum 9 in Form eines Ringkanals 28 ausgebildet wird. Die Dichtungen 26 und/oder 27 können aus elastischen Ringkörpern bestehen, die bei der Montage eingelegt werden. Ebenso ist denkbar, als Dichtung 26, 27 einen aus Klebstoff geformten Ring vorzusehen.
In den Ringkanal 28 mündet die gradlinig im Ansatzteil 24' des Betonhohlteils 3' verlaufende Förderleitung 8' so ein, daß mit der in Fig. 4 dargestellten Fluidzuführung 7 die Dichtigkeit in diesem, die beiden Dichtungen 26 und 27 aufweisenden, Verbindungsbereich 4' mit der Prüfeinrichtung (nicht dargestellt) festgestellt werden kann.
Im Bereich der fluiddichten Verbindungszone 4'' sind ebenfalls.zwei Ringdichtungen 26' und 27' in einem Spaltbereich P' vorgesehen, wobei diese in achsialer Stützrichtung der beiden Betonhohlteile 3' und 3'' einen Ringkanal 28' als Prüfraum 9 bilden. In diesen Prüfraum 9 mündet die ebenfalls als ein Winkelkanal (ähnlich der Ausführung gemäß Fig. 1 und 2) ausgebildete Förderleitung 8 ein, wobei der Prüfraum 9 noch durch eine Ringnutkontur K'' an der oberen Stirnseite des Betonhohlteils 311 erweitert ist. Die Ringdichtungen 26' und/oder 27' können ebenfalls aus elastischen Dichtungen bestehen oder bei der Montage aus Klebstoff geformt werden.
Die Verbindungszonen 4, 4', 4'' ermöglichen einen Aufbau des jeweiligen Bauwerkes mit austauschbaren bzw. reparablen Dichtungselementen. Bei ungenügender Abdichtung des Systems können die jeweiligen Dichtungen ohne Demontage der Bauteile neu fixiert werden bzw. ist mit geringem Aufwand ein Austausch der Dichtungselemente möglich. In Fig. 1 und 2 ist die Dichtungsmanschette 15 jeweils zum bodenseitigen Bauteil 2 hin an einer Schachtwand 30 aus Metall
abgestützt. Ebenso ist denkbar, daß die Verbindungszone 4, 4', 41' auch zwischen Teilen hergestellt wird, die aus Beton, Metall, Kunststoff (GFK) und /oder Gummi bestehen.
In Fig. 5 ist ein Domschacht als Kanalisationsbauwerk 1 ähnlich Fig. 2 dargestellt, wobei anstelle des Hülsenteils 21 ein aus Metall, Kunststoff o. dgl. bestehendes Rohr 31 als Einschubteil T die fluiddichte Verbindungszone 4''' zu dem aus Beton bestehenden Ringbauteil 211 bildet. In diesem Rohrteil 31 ist eine im Prüfraum 9 ausmündende Durchlaßöffnung 32 für die Fluidzuführung 7 vorgesehen. Der Prüfraum 9 ist in dieser Ausführung von jeweiligen eine Dichtungskordel 33 und eine Polysulfidschicht 34 aufweisenden Dichtungen begrenzt. Die Förderleitung 7 weist in dieser Ausführungsform zwei Zuführleitungen 14 und 14' auf, wobei die Förderleitung 14' an eine im Betonfertigteil 2'' vorgesehene Förderleitung 8 angeschlossen ist, die ähnlich der Verbindungszone 4'' in Fig. 4 zwischen zwei Dichtungen 27' und 28' ausmündet. Diese Domschachtabdeckung kann damit gleichzeitig im Bereich zweier Dichtverbindungszonen 4'' und 4''' geprüft werden.
Fig. 6 zeigt eine insgesamt mit 36 bezeichnete Muffenverbindung zweier Rohre 37 und 38, wobei diese im Bereich einer durch ein Verschlußteil 3 9 verschlossenen Förderleitung 40 einen vom Innenraum 41 der Rohre 37, 38 zugänglichen Prüfraum 9 aufweisen. Als jeweilige Dichtungen 42, 43 sind wie in den vorbeschriebenen Ausführungsformen Ringe
aus Klebstoff denkbar, bzw. können an den Rohren 37 bzw. 38 festgelegte gummielastische Dichtringe vorgesehen sein. Alternativ zu der Prüfung mittels der innenseitigen Förderleitung 40 ist denkbar, die Rohrabdichtung dieser Muffenverbindung 36 durch eine äußere Förderleitung 40' (Punktlinien-Darsteilung in Fig. 6) zu prüfen.
In Fig. 7 und 8 ist die Anwendung des erfindungsgemäßen Prüfsystems an einem aus mehreren Bauteilen (sogenannte Tübbingteile) zusammengesetzten Rohr 44 dargestellt (Fig. 7, Querschnitt), wobei jeweilige fluiddichte Verbindungsbereiche E zwischen den Bauteilen 44' ebenfalls mittels einer an die nicht dargestellte Fluidzuführung anschließbaren Förderleitung 45 auf Dichtigkeit prüfbar sind (Fig.
Der Spaltbereich P1 ist dabei mittels einer Kleberschicht 46, beispielsweise Fugmasse, Mörtel o. dgl., verschlossen und andererseits ist als medienbeständige Fugmasse eine Polysulfidschicht 47 mit einer Kordel 48 vorgesehen, wobei zu der Kleberschicht 46 hin der Prüfraum 9 belassen ist. In diesen mündet die einen Verschluß 49 aufweisende Förderleitung 45 so ein, daß das beispielsweise einen befahrbaren Innendurchmesser D aufweisende Rohr 44 in den jeweiligen Verbindungsbereichen E überprüft werden kann.
Die in Längsrichtung verlaufende Polysulfidschicht 4 wird am längsseitigen Ende der Bauteile 44' zur jeweiligen KIe-
berschicht 46 hin so aufgetragen, daß der als ein Längskanal zwischen den Schichten 46 und 47 verlaufende Prüfraum 9 endseitig verschlossen ist. Bei einer Undichtigkeit in
diesem Kanalbereich können die Dichtungen ohne Demontage
der Bauteile 44' (Tübbing) ersetzt werden, so daß der Aufwand vorteilhaft gering ist und das Rohr 44 langzeitdicht verwendet werden kann.
diesem Kanalbereich können die Dichtungen ohne Demontage
der Bauteile 44' (Tübbing) ersetzt werden, so daß der Aufwand vorteilhaft gering ist und das Rohr 44 langzeitdicht verwendet werden kann.
Claims (15)
1. Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk (14') in Form eines Einlaufschachtes, eines Domschachtes o. dgl., das in Einbaulage mit zumindest einem angrenzenden Bauteil (2; 25), vorzugsweise einem Betonhohlteil, eine fluiddichte Verbindungszone (4; 4'; 4") bildet, dadurch gekennzeichnet, daß in das aus Beton bestehende Bauteil (3; 3'; 3"; 44') eine an eine Fluidzuführung (7) anschließbare Förderleitung (8; 8'; 45) integriert ist, die andererseits im Bereich der fluiddichten Verbindungszone (4; 4'; 4"; E) in einem an diese angrenzenden Prüfraum (9) ausmündet.
2. Bauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betonbauteil (3; 3'; 3") mit mehreren Förderleitungen (8; 8')versehen ist, die in den gemeinsamen Prüfraum (9) oder getrennt verlaufende Prüfräume ausmünden.
3. Bauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfraum (9) von einem Aufnahmeprofil (K) im Betonbauteil (3; 3'; 3") und einer bei der Bauteilmontage eingebrachten Dichtung (15; 26; 27; 26'; 27') begrenzt ist.
4. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfraum (9) von einem zwischen zwei Ringdichtungen (26; 27; 26'; 27') verlaufenden Ringkanal (28; 28') gebildet ist.
5. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Prüfraum (9) begrenzende(n) Dichtungen(en) (15; 26, 27) austauschbar sind.
6. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') von einer beim Gießen des Betonbauteils (3; 3'; 3") geformten Durchlaßöffnung gebildet ist.
7. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') jeweils als eine in einer Stützebene (10) zwischen dem Betonbauteil (3) und einem angrenzenden Bauteil (2) verlaufende Rinne geformt ist.
8. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') jeweils von einem beim Gießen des Betonbauteils (3) in dieses eingeformten Rohrteil (12) gebildet ist.
9. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Förderleitung (8; 8') von einer in das Betonbauteil (3) mit einer Bohrung o. dgl. eingebrachten Durchlaßöffnung gebildet ist.
10. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') einlaßseitig mit einem die Fluidzuführung (7) aufnehmenden Anschlußteil (11) oder mit einem Verschluß versehen ist.
11. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an die Förderleitung (8; 8') eine ein Fluid unter Hochdruck zuführende Prüfvorrichtung anschließbar ist.
12. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') ausgehend von der Innenseite (22) des als Betonhohlteil (3; 3') ausgebildeten Betonbauteils in dessen Wandung (Formansatz (24; 24') verläuft und an der gegenüberliegenden Außenseite in den Prüfraum (9) ausmündet.
13. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderleitung (8; 8') ausgehend von der Innenseite (22) des Betonhohlteils (3; 3") als ein Winkelkanal verläuft und an der Stirnseite des Betonbauteils (3; 3") in den Prüfraum (9) ausmündet.
14. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem bodenseitig abgestützten Betonhohlteil (3") vorgesehene Förderleitung (8) oberseitig mit einer ersten fluiddichten Verbindungszone (4") an ein Zwischenteil (25) angrenzt und dieses seinerseits zu einem Deckelteil (3') hin eine zweite der Verbindungszonen (4') bildet.
15. Bauteil für insbesondere ein Kanalisationsbauwerk in Form eines Einlaufschachtes, eines Domschachtes o. dgl., das in Einbaulage mit zumindest einem angrenzenden Bauteil (2") eine fluiddichte Verbindungszone (4''') bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil von einem aus Metall, Kunststoff o. dgl. bestehenden Rohr (31; 37, 38) gebildet ist, dessen Wandung zumindest eine in der fluiddichten Verbindungszone (4'''; 36) in einem Prüfraum (9) ausmündende Durchlaßöffnung (32; 40, 40') für eine Fluidzuführung (7) aufweist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20007478U DE20007478U1 (de) | 2000-04-25 | 2000-04-25 | Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk o.dgl. |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE20007478U DE20007478U1 (de) | 2000-04-25 | 2000-04-25 | Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk o.dgl. |
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| DE20007478U Expired - Lifetime DE20007478U1 (de) | 2000-04-25 | 2000-04-25 | Bauteil für ein Kanalisationsbauwerk o.dgl. |
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| DE (1) | DE20007478U1 (de) |
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