DE20006394U1 - Schrot - Google Patents
SchrotInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B7/00—Shotgun ammunition
- F42B7/02—Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
- F42B7/04—Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile of pellet type
- F42B7/046—Pellets or shot therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
- Adornments (AREA)
Description
Schrot
Die Erfindung betrifft Schrotmunition für Handfeuerwaffen mit einer den Erwerber identifizierenden Kodierung.
Eine Kodierung von Projektilen ist bereits aus der Gebrauchsmusteranmeldung DE 200 05 248.9 bekannt. Zu kriminellen Zwecken werden jedoch auch gelegentlich Schrotflinten verwendet. Um auch in diesem Fall aus den Fundstücken Rückschlüsse auf den mutmaßlichen Täter ziehen zu können, wäre eine Kodierung des Schrotes von Vorteil. Zu diesem Zweck müßten Flintenlaufgeschosse bzw. ein Teil oder alle Schrotkugeln einer Patrone kodiert sein. Die Kodierung sämtlicher Schrotkörner mit der identifizierenden Information wird sich eventuell auf wirtschaftlich sinnvolle Weise nicht realisieren lassen. Deswegen müssten alternativ die Schrotkugeln teilweise ersetzt werden durch mitabzufeuernde kodierte Beifügungen, welche dann am Tatort oder im Körper des Opfers auffindbar sind. Jeder Erwerb von Schrotpatronen oder von Schrot zum Wiederladen ist vom Fachhändler aufzuzeichnen und die Daten des Erwerbers und der zugehörige Munitionskode an eine staatliche Stelle zur Speicherung weiterzuleiten. Nichtkodiertes Schrot ist gesetzlich zu verbieten. Jäger, Sportschützen und Selbstverteidiger werden durch die Kodierung nicht behindert, aber Kriminelle abgeschreckt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein kodiertes Schrot zur polizeilichen Identifizierung des Erwerbers zu schaffen.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch ein Schrot der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem in bevorzugter Ausführung den üblichen Schrotkugeln mitabzufeuernde kodierte Einsätze beigefügt sind.
Diese kodierten Beifügungen sollten in einem Zahlenverhältnis von zum Beispiel 1:10 den normalen Schrotkugeln untergemischt sein. Die Beifügungen können aus Metall, Keramik, Kunststoff oder aus anderem geeigneten Material bestehen und z.B. rund, eckig, länglich oder würfelförmig geformt sein. Bei Schrotpatronen mit
Flintenlaufgeschossen ist das Geschoss mit dem Kode zu versehen. Die identifizierende Information darf durch hohe Temperaturen oder durch den Aufprall nicht ausgelöscht werden.
Die Beifügungen zum erfindungsgemässen Schrot können mit einem Strichkode, wie er als Barcode weit verbreitet ist, versehen werden. Durch Miniaturisierung ist zu gewährleisten, dass eine grosse Zahl von Kodes zur Verfügung steht, denn jede verkaufte Packung von fertigen Schrotpatronen, oder Schrot zum Wiederladen, muß einen unverwechselbaren Kode erhalten, wobei alle Patronen einer Packung Beifügungen mit dem gleichen Kode beinhalten. Entsprechendes gilt für Flintenlaufgeschosspatronen. In Frage kommen außer Barcodes auch andere Verfahren zur Informationsverschlüsselung, wie Ziffern/Buchstabenkombinationen, Punkte/Strichmuster, holografische oder elektronische Verfahren oder dergleichen.. Die kodierende Information kann z.B. mechanisch (Ritzen, Stanzen, Prägen, usw.), mit Laser und/oder unter Verwendung lithografischer Verfahren angebracht werden. Denkbar ist auch die Anwendung physikalischen Verfahren, z. B. durch Bestrahlung, Markierung mit Isotopen usw.
Zur Veranschaulichung der Erfindung ist in der beigefügten vereinfachten Zeichnung eine beispielhafte Darstellung der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schrotes dargestellt.
In der Schrotpatrone 10 befinden sich im Schrotbecher 12 die Schrotkugeln 14 und als kodierte Beifügungen längliche Metallplättchen 16, welche mit einer Ziffern/Buchstabenkombination 18 versehen sind und beim Schuss mitabgefeuert werden.
Claims (2)
1. Schrot für Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass Flintenlaufgeschosse, ein Teil oder alle Schrotkugeln einer Patrone und/oder dem Schrot untergemischte und mitabzufeuernde Beifügungen (16) aus Metall, Keramik, Kunststoff oder dgl. eine den Erwerber identifizierende Information (18) tragen.
2. Schrot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Information mit Hilfe eines Barcodes, eines Punkte/Strichmusters, einer Ziffern/Buchstabenkombination (18), eines physikalischen Verfahrens oder dgl. verschlüsselt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20006394U DE20006394U1 (de) | 2000-04-06 | 2000-04-06 | Schrot |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20006394U DE20006394U1 (de) | 2000-04-06 | 2000-04-06 | Schrot |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20006394U1 true DE20006394U1 (de) | 2000-10-05 |
Family
ID=7939919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20006394U Expired - Lifetime DE20006394U1 (de) | 2000-04-06 | 2000-04-06 | Schrot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20006394U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008016821A1 (de) | 2008-04-01 | 2009-10-08 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Verfahren zur Überwachung des Zustandes Umweltbelastungen ausgesetzter Munition oder Munitionsteile |
| EP1651925A4 (de) * | 2003-07-09 | 2010-10-27 | Ammunition Coding System Llc | Vorrichtung und verfahren zur identifizierung von munition |
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-
2000
- 2000-04-06 DE DE20006394U patent/DE20006394U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1651925A4 (de) * | 2003-07-09 | 2010-10-27 | Ammunition Coding System Llc | Vorrichtung und verfahren zur identifizierung von munition |
| DE102008016821A1 (de) | 2008-04-01 | 2009-10-08 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Verfahren zur Überwachung des Zustandes Umweltbelastungen ausgesetzter Munition oder Munitionsteile |
| WO2009121460A1 (de) | 2008-04-01 | 2009-10-08 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Verfahren zur überwachung des zustandes umweltbelastungen ausgesetzter munition oder munitionsteile |
| WO2011044982A1 (de) | 2009-10-15 | 2011-04-21 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Überwachung des zustandes umweltbelastungen ausgesetzter munition oder munitionsteile |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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