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DE20008517U1 - Geschoss - Google Patents

Geschoss

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Publication number
DE20008517U1
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DE
Germany
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projectile
information
carries
bullet
insert
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20008517U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WYROBNIK JEAN
Original Assignee
WYROBNIK JEAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WYROBNIK JEAN filed Critical WYROBNIK JEAN
Priority to DE20008517U priority Critical patent/DE20008517U1/de
Publication of DE20008517U1 publication Critical patent/DE20008517U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/025Cartridges, i.e. cases with charge and missile characterised by the dimension of the case or the missile
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Geschoss
Die Erfindung betrifft ein Geschoss für Handfeuerwaffen mit einer den Erwerber identifizierenden Kodierung.
Die bei kriminellem Schusswaffengebrauch abgefeuerten Projektile lassen sich der verwendeten Waffe nur dann zuordnen, wenn die Polizei dieser Waffe zur ballistischen Untersuchung habhaft werden konnte. Häufig jedoch wird die Tatwaffe nicht gefunden oder ihr Etesitzer ist nicht zu ermitteln. Besser wäre es, wenn sich für die Polizei schon aus. den am Tatort oder im Opfer eines Verbrechens auffindbaren Geschossen eindeutige Hinweise auf den Munitionserwerber und somit mutmaßlichen Täter ergäben.
Zu diesem Zweck müssen die Geschosse kodiert werden und sind vom autorisierten Fachhandel nur an sich legitimierende Personen abzugeben, wobei der Kode und die Erwerberidentität einer jeden verkauften Packung Munition aufzuzeichnen und von einer staatlichen Behörde zentral elektronisch zu speichern ist. Nichtkodierte Munition ist zu verbietein und jeder Erwerber hat den Verbleib seiner Patronen gegebenenfalls nachzuweisen. Jäger, Sportschützen und Selbstverteidiger werden durch die Kodierung nicht behindert, aber Kriminelle werden abgeschreckt Die Patronenhülsen sind für die Kodierung weniger gut geeignet, da sie einer Manipulation, z. B. beim Wiederladen, gut zugänglich sind und nach dem Schuss aufgelesen werden können.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, an einem Geschoss für Handfeuerwaffen eine den Erwerber identifizierende Kodierung dauerhaft anzubringen.
Erfindungsgemäss wind die Aufgabe durch ein Geschoss der eingangs beschriebenen Art gelöst, bei welchem der Geschossmantel oder ein innerer Einsatz mit der Rückschlüsse auf die Erwerberidentität ermöglichenden Information in einer solchen Weise versehen ist, daß die Information bei Schussabgabe und beim Aufprall nicht ausgelöscht wird und vor Manipulation weitgehend geschützt ist. Dies
ist so zu verstehen, daß bei einem Manipulationsversuch eher das Geschoss unbrauchbar würde, als das die Information verloren ginge.
Das erfindungsgemässe Geschoss kann mit einem Strichkode, wie er als Barcode weit verbreitet ist, versehen werden. Durch Miniaturisierung ist zu gewährleisten, dass eine grosse Zahl von Kodes zur Verfügung steht, denn jede verkaufte Packung von fertigen Patronen, oder Geschossen zum Wiederladen, muß einen unverwechselbaren Kode erhalten, wobei alle Geschosse einer Packung den gleichen Kode tragen können. In Frage kommen außer Barcodes auch andere Verfahren zur Informationsverschlüsselung, wie Ziffern/Buchstabenkombinationen, Punkte/Strichmuster, holografische oder elektronische Verfahren oder dgl.
Der Kode kann sich bei einem Mantelgeschoss auf der Geschossmantelinnenseite und/oder -aussenseite befinden, wobei die vorzuziehende Innenseite den Code vor Unkenntlichmachung durch z. B. Abfeilen und vor den Einflüssen des abbrennenden Treibladungspulvers schützt. Auf der weniger geeigneten Mantelaussenseite kann der von der Patronenhülse abgedeckte hintere Geschossbereich zwar Schutz vor Manipulation bieten, aber nicht vor der Hitze des Pulverabbrandes.
Weiterhin kann bei einem Mantelgeschoss der Bleikern selbst oder besser ein innerhalb des Mantels liegender separater Einsatz die Information tragen. Dieser Einsatz kann aus Metall sein oder aber auch aus Kunststoff, Keramik oder anderen geeigneten Materialien bestehen. Ausreichende Resistenz gegen Zerstörung durch das Abfeuern, den Aufprall und durch hohe Temperaturen ist zu gewährleisten. Als geeignete Formen für den kodierenden Einsatz kommen in Frage: Kugelform, Halbkugelform, kubisch, quaderförmig, ringförmig, plättchenartig flach oder gekrümmt usw. Die ballistischen Eigenschaften des Geschosses sollten allerdings nicht leiden, etwa durch Entstehen einer Unwucht.
Bei einem Vollgeschoss gilt entsprechend, daß das Bleigeschoss selbst oder ein im Blei befindlicher Einsatz wie oben beschrieben die Information tragen kann.
Die kodierende Information kann z.B. mechanisch (Ritzen, Stanzen, Prägen usw.), mit Laser und/oder unter Verwendung lithografischer Verfahren angebracht werden.
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Denkbar ist auch die Anv/endung physikalischer Verfahren, z. B. durch Bestrahlung, Markierung mit Isotopen usw. sowie chemische und biologische Markierungen.
Zur Veranschaulichung der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Geschosses dargestellt.
Figur 1 zeigt das zu Demonstrationszwecken transparent dargestellte Mantelgeschoß 10 in einer Seitenansicht. Auf der Innenseite des Mantels 12 oder auf einem ringförmigen Einsatz 14 ist die identifizierende Information in Form eines Barcode 16 eingeritzt.
Figur 2 zeigt in einer beispielhaften Querschnittsdarstellung ein Vollbleigeschoss 18 mit einem informationstragenden Einsatz in Form eines runden Metallplättchens 20, welches ein mit Laser aufgebrachtes Punkte/Strichmuster 22 bzw. einen Ziffern/Buchstabenkode 24 trägt.

Claims (6)

1. Geschoss für Handfeuerwaffen mit einer den Erwerber identifizierenden Information, dadurch gekennzeichnet, daß die Information (16; 22; 24) an einer solchen Stelle und in einer solchen Weise am Geschoss (10; 18) vorgesehen ist, daß sie vor Manipulation weitgehend geschützt ist und beim Abfeuern und beim Aufprall erhalten bleibt.
2. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschossmantel (12) eines Mantelgeschosses (10), vorzugsweise auf der Innenseite, die Information trägt.
3. Geschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mantelgeschoss einen Einsatz (14) aus Metall, Keramik, Kunststoff oder dgl. in geeigneter Formgebung beinhaltet, welcher die Information trägt.
4. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussenseite eines Vollbleigeschosses die Information trägt.
5. Geschoss nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vollbleigeschoss (18) einen Einsatz (20) aus Metall, Keramik, Kunststoff oder dgl. in geeigneter Formgebung beinhaltet, welcher die Information trägt.
6. Geschoss nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Information in Form eines Barcodes (16), eines Punkte/Strichmusters (22), einer Ziffern/Buchstabenkombination (24) oder dgl. oder mit Hilfe eines physikalischen, chemischen, biologischen oder sonstigen naturwissenschaftlichen Verfahrens verschlüsselt ist.
DE20008517U 2000-03-21 2000-05-11 Geschoss Expired - Lifetime DE20008517U1 (de)

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DE20008517U DE20008517U1 (de) 2000-03-21 2000-05-11 Geschoss

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20008517U1 true DE20008517U1 (de) 2000-10-19

Family

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Family Applications (1)

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DE20008517U Expired - Lifetime DE20008517U1 (de) 2000-03-21 2000-05-11 Geschoss

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DE (1) DE20008517U1 (de)

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