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DE20006675U1 - Handbügelsäge mit Spannvorrichtung für das Sägeblatt - Google Patents

Handbügelsäge mit Spannvorrichtung für das Sägeblatt

Info

Publication number
DE20006675U1
DE20006675U1 DE20006675U DE20006675U DE20006675U1 DE 20006675 U1 DE20006675 U1 DE 20006675U1 DE 20006675 U DE20006675 U DE 20006675U DE 20006675 U DE20006675 U DE 20006675U DE 20006675 U1 DE20006675 U1 DE 20006675U1
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
leg
clamping device
saw blade
bracket
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20006675U
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE20006675U1 publication Critical patent/DE20006675U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/08Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools
    • B23D51/12Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of devices for mounting straight saw blades or other tools for use with tools, dealt with in this subclass, which are connected to a carrier at both ends, e.g. bows adjustable in length or height
    • B23D51/125Blade tensioning means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

LEMCKE · BROMMER S. PARTNER
PATENTANWÄLTE
BISMARCKSTR. 16 ■ D-7E1 33 KARLSRUHE
23. März 2000 18 118 (P/gr)
Franz Bombik
Heidehofweg 122 b
22850 Norderstedt
Handbüqelsäqe mit Spannvorrichtung für das Sägeblatt
LEMCKE · BROMMER & PARTNER
PATENTANW Ä LTE
BISMARCKSTR. 1 B ■ D-761 33 KARLSRUHE
23. März 2000 18 118 (P/gr)
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Handbügelsäge mit einem Sägeblatt insbesondere für Metall, das an den Enden der Schenkel eines im wesentlichen U-förmigen Bügels mindestens einseitig mittels einer verstellbaren Spannvorrichtung gehalten ist.
Bügelsägen dieser Art sind allgemein bekannt. Aufgrund der Spannvorrichtung steht das Sägeblatt ständig unter Spannung. Da sich das Sägeblatt beim Arbeiten mit der Säge im Regelfall aufgrund der Reibung erwärmt und daher sich materialbedingt längt, führt dies bei normalen Sägen dazu, dass das Sägeblatt sich etwas „schlängelt" und so beim Sägen der Schnitt wegdriftet. Hierdurch wird nicht nur ein unsauberer Schnitt bewirkt, sondern dies ist außerdem auch noch kraftaufwendiger. Um dies zu vermeiden, wird bei einer Säge dann üblicherweise das Sägeblatt nachgespannt werden oder aber die schlechte Schnittqualität muss in Kauf genommen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Handbügelsäge wie oben H
angegeben derart weiterzubilden, dass ein Nachspannen entweder nicht mehr nötig ist oder aber sehr leicht und schnell ausgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der U-förmige Bügel der Handbügelsäge ein Drehgelenk aufweist, durch das einer der beiden Schenkel des U-förmigen Bügels gegenüber dem anderen Bügel zu verschwenken ist, wobei die Spannvorrichtung dabei auf diesen verschwenkbaren Schenkel wirkt.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass über die Verschwenkung des Schenkels eine Vorspannung mit sehr hoher Kraft aufgebracht werden kann, da der Bügel und damit seine Schenkel relativ steif ist und daher als Feder eine hohe Federkonstante aufweist. Dies bedeutet, dass bei der erfolgenden Längenausdehnung des Sägeblatts die durch die Vorspannung im Schenkel aufgespeicherte Energie abgeben und somit automatisch zum Nachspannen genutzt wird.
Es hat sich in diesem Zusammenhang als vorteilhaft erwiesen, wenn die Spannvorrichtung dabei auf einen mit dem verschwenkbaren Schenkel starr verbundenen Hebel wirkt. Hierdurch ist eine günstige Krafteinleitung und eine konstruktiv einfaehe, betriebssichere kompakte Bauweise der Handbügelsäge möglich.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Hebel dabei in seiner Kontur ab dem Drehgelenk dem U-förmigen Bügel nachgebildet und folgt diesem, wobei in einer Grundposition, in der die Spannvorrichtung entspannt ist, zwischen dem Hebei und dem U-förmigen Bügel ein Winkel von größer als 0° eingeschlossen ist.
Hierbei wird darauf abgehoben, dass zwischen Hebel und Bügel ein Zugelement sitzt, das beispielsweise durch einen entlang des Hebels und des Bügels verschiebbare Klammer gebildet ist. Hierdurch kann durch ein Zusammendrücken von Hebel und Bügel eine entsprechende Vorspannkraft auf das Sägeblatt aufgebracht werden, die dann durch die Verschiebung der Klammer entlang des Hebels fixiert bzw. eingestellt wird.
Dieses angesprochene Zusammendrücken von Hebel und Bügel ist manuell gut handhabbar, so dass sich so eine einfache Betätigung der Spannvorrichtung erreichen lässt. Andererseits kann durch ein Verschieben der Klammer entlang des Hebels dieser auch an den Bügel herangebracht werden, sind auf diese Weise eine Spannkraft aufgebracht werden.
Andererseits ist es auch möglich, zwischen Hebel und Bügel eine Spannschraube vorzusehen, die dann Hebel und Bügel bedarfsweise zusammenzieht oder aber auseinanderdrückt, falls zwischen Hebel und Bügel ein „negativer" Winkel gebildet wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Drehgelenk zwischen dem verschwenkbaren Schenkel und dem anderen Schenkel entlang dieses anderen Schenkels verstellbar, so dass die Säge mit Sägeblättern unterschiedlicher Länge genutzt werden kann.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Dabei zeigt
Figur 1 die Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Handbügelsäge;
Figur 2 die Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Handbügelsäge.
In Figur 1 ist die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Handbügelsäge dargestellt. Bei dieser Handbügelsäge wird das Sägeblatt 1 eingespannt zwischen zwei Schenkeln2, 3 eines im wesentlichen U-förmigen Bügels. Die Einspannung erfolgt dabei in bekannter Weise über Schrauben 4 oder aber über statt dessen benutzte Zugstifte o. ä.
In dem U-förmigen Bügel findet sich ein Drehgelenk 5, durch das der Schenkel 2 gegenüber dem anderen Schenkel 3 verschwenkbar ist. Im hier dargestellten Beispiel besteht das Drehgelenk 5 aus einer Maschinenschraube, die durch ein Loch im festen Schenkel 3 und ein weiteres Loch im verschwenkbaren Schenkel 2 geführt ist und auf die dann eine selbstsichernde Mutter gesetzt ist. Dieses Drehgelenk lässt sich demgemäss leicht öffnen, so dass es entlang dem festen Schenkel 3 versetzbar ist, indem die Maschinenschraube dann durch alternativ an dem festen Schenkel 3 vorgesehene Bohrungen 6 geführt wird, so dass Sägeblätter 1 unterschiedlicher Länge eingesetzt werden können.
Diese Sägeblätter längen sich bei Ihrer Benutzung aufgrund der thermischen Belastung. Um dies auszugleichen verschwenkt dabei der Schenkel 2 im hier dargestellten Beispiel in Richtung des Griffes 7, wobei der verschwenkbare Schenkel 2 in diese Richtung vorgespannt ist. Diese Vorspannung erfolgt über einen mit dem verschwenkbaren Hebel starr verbundenen Hebel 8, der in einer Grundstellung einen Winkel 9 von größer als 0° mit der Kontur des Bügels einschließt.
Durch ein manuelles Zusammendrücken des Hebels 8 mit dem feststehenden Schenkel 3 bzw. dem Bügel wird so über den verschwenkbaren Schenkel 2 eine Zugkraft auf das Sägeblatt 1 aufgebracht, das somit entsprechend vorgespannt wird. Gleichzeitig ist entlang des Hebels 8 eine Klammer 10 verschiebbar, die die über den Hebel 8 aufgebrachte Vorspannkraft als Zugelement gegenüber dem festen Schenkel 3 des Bügels fixiert.
Gleichzeitig kann durch ein Verschieben der Klammer 10, die in ihrer Länge konstant ist, in einer Richtung weg von dem Drehgelenk 5 der Hebel 8 vorgespannt werden, wobei aufgrund des Keileffektes hier mit relativ geringen Verschiebekräften, die auf die Klammer 10 aufgebracht werden müssen, relativ hohe Vorspannkräfte auf den verschwenkbaren Schenkel 2 und damit auf das Sägeblatt 1 aufgebracht werden können.
In der Figur 2 ist eine alternative Ausführungsform einer Handbügelsäge dargestellt, bei der der Handgriff 7 nicht wie bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel an dem festen Schenkel 3 des U-förmigen Bügels angebracht ist sondern an dem verschwenkbaren Schenkel 2.
Davon abgesehen ist die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels gemäss dem Ausführungsbeispiel aus Figur 1.
Die einzelnen Schenkel des U-förmigen Bügels lassen sich einfach aus Stahl herstellen und schnell montieren, so dass die Vorrichtung auch recht preiswert herstellbar ist. Die Vorrichtung hat auch den Vorteil, dass durch die hohen auf das Sägeblatt aufzubringende Zugspannungen dieses stabilisiert wird und somit weniger abnutzt, was nicht nur eine höhere Sägeblattlebensdauer zur Folge hat sondern auch mit einer höheren Schnittgüte einhergeht. Auch ist das Spannen schnell durchführbar und auch ein Nachspannen ist ohne größere Probleme jederzeit möglich.

Claims (6)

1. Handbügelsäge mit einem Sägeblatt (1), insbesondere für Metall, das an den Enden der Schenkel (2, 3) eines im wesentlichen U-förmigen Bügels mindestens einseitig mittels einer Verspannvorrichtung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Bügel ein Drehgelenk (5) aufweist, durch das einer der beiden Schenkel (2) gegenüber dem anderen Schenkel (3) zu verschwenken ist, wobei die Spannvorrichtung auf diesen verschwenkbaren Schenkel (2) wirkt.
2. Handbügelsäge gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung auf einen mit dem verschwenkbaren Schenkel (2) starr verbundenen Hebel (8) wirkt.
3. Handbügelsäge gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (8) in seiner Kontur ab dem Drehgelenk (5) dem U-förmigen Bügel folgt und in einer Grundposition, in der die Spannvorrichtung entspannt ist, mit diesem einen Winkel (9) von größer als 0° einschließt.
4. Handbügelsäge gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Hebel (8) und Bügel (3) ein Zugelement (10) sitzt.
5. Handbügelsäge gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement durch eine entlang des Hebels (8) und des Bügels (3) verschiebbare Klammer (10) gebildet ist.
6. Handbügelsäge gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehgelenk (5) entlang dem anderen Schenkel (3) zu versetzen ist.
DE20006675U 2000-04-11 2000-04-11 Handbügelsäge mit Spannvorrichtung für das Sägeblatt Expired - Lifetime DE20006675U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20120209U1 (de) 2001-12-13 2002-02-28 Felo-Werkzeugfabrik Holland-Letz GmbH, 35279 Neustadt Bügelsäge
DE202007014337U1 (de) * 2007-10-12 2008-08-07 Josef Haunstetter Sägenfabrik KG Handbügelsäge
CN105057782A (zh) * 2015-08-21 2015-11-18 姜超 一种便于使用的钢锯

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE396909C (de) 1922-08-04 1924-06-11 Felix Campion Spanner fuer Saegeblaetter
US1663076A (en) 1927-09-13 1928-03-20 Charlie R Garner Hack-saw frame

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