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DE10126914B4 - Abhebemechanismus für das Snareband einer Musiktrommel - Google Patents

Abhebemechanismus für das Snareband einer Musiktrommel Download PDF

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Abstract

Abhebemechanismus für das Snareband (2) einer Musiktrommel (25), wobei ein Ende des Snarebandes (2) fixiert oder fixiert und verstellbar ist und das andere Ende (22) mit einem Verstellmechanismus (1) verbunden ist, der zwischen einer Anlageposition des Snarebandes (2) am Boden (24) der Musiktrommel und einer vom Boden der Musiktrommel gelösten Position des Snarebandes bewegbar ist, wobei der Verstellmechanismus (1) eine durch den Fuß oder das Bein eines Musikers betätigbare Einrichtung (4, 20) aufweist, durch welche das Snare-Band (2) kontinuierlich zwischen seinen beiden Extremlagen einstellbar ist, wobei er auf einer Trägerplatte (16) montiert oder montierbar ist, die am Spannreifen (3) der Trommel befestigbar ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Abhebemechanismus für das Snareband einer Musiktrommel, bei welchem ein Ende des Snarebandes fixiert oder fixiert und verstellbar ist und das andere Ende mit einem Verstellmechanismus verbunden ist, der zwischen einer Anlageposition des Snarebandes, in welcher das Snareband am Boden der Musiktrommel anliegt, und einer von dem Boden der Musiktrommel gelösten (abgehobenen) Position des Snarebandes bewegbar ist. Ein solcher Mechanismus ist allgemein üblich bei Musiktrommeln, die auch als "Snare Drum" bezeichnet werden. Das "Snareband" ist ein aus mehreren parallelen Metallfedern oder dünnen Metallketten bestehendes Band, welches dann, wenn es am Boden einer Musiktrommel anliegt, bei einem Schlag auf das Fell bzw. die Oberseite der Trommel einen leicht rasselnden und harten metallischen Klang der Trommel erzeugt, im Gegensatz zu einem wesentlich dumpferen Ton, wenn das Snareband vom Boden der Musiktrommel gelöst ist. Je nach der gewünschten Klangfarbe, das heißt entweder harter metallischer Ton oder dumpfer Trommelton, wird das Snareband über den sogenannten Abhebemechanismus, der sich zumeist an der Seite der Trommel befindet, an den Boden der Trommel ange legt oder abgehoben. Zumeist wird dabei ein Schieber über einen umlegbaren Hebel betätigt und der Schieber ist mit dem verstellbaren Ende des Snarebandes verbunden und spannt oder löst das Band je nach Stellung des Abhebemechanismus. Das andere Ende des Snarebandes ist fixiert, wobei auch dieses fixierbare Ende grundsätzlich noch verstellbar sein kann, um z.B. in der gespannten Position des Abhebemechanismus die endgültige Spannung des Snarebandes noch mehr oder weniger fein justieren zu können. Diese Justierposition wird allerdings im Regelfall für längere Zeit beibehalten, wohingegen der Abhebemechanismus auch kurzzeitig während eines Musikstücks verstellt werden kann, um wahlweise den harten metallischen Klang oder den dumpferen Trommelklang bei einem Schlagzeug bzw. dieser Musiktrommel zu erzeugen.
  • Abgesehen von der unterschiedlichen Justierung des Snarebandes in der Spannstellung, die nur von Zeit zu Zeit vorgenommen wird und im Regelfall nicht kurzzeitig verändert werden kann, hat also der Musiker bzw. Schlagzeuger, welcher eine solche Musiktrommel benutzt, nur die Wahl zwischen den beiden Klangfarben "hart metallisch" bzw. "dumpfer Trommelton".
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Abhebemechanismus zu schaffen, mit welchem ein wesentlich breiteres Spektrum von Klangfarben auch im Verlaufe eines Musikstücks erzielbar ist, wobei der Abhebemechanismus auch zur nachträglichen Ergänzung oder Umrüstung einer Trommel verwendet werden soll.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Verstellmechanismus für das Snare-Band eine durch Fußbetätigung oder Schenkeldruck betätigbare Einrichtung aufweist, durch welche das Snare-Band kontinuierlich zwischen seinen beiden Extremstellungen einstellbar ist, wobei der erfindungsgemäße Abhebemechanismus auf einer Trägerplatte montiert oder montierbar ist, die am Spannreifen der Trommel befestigbar ist. Der untere Trommelreifen dient der Befestigung und Spannung des unteren Bodenfells der Trommel und ist ohnehin an jeder Trommel vorhanden. Während herkömmliche Abhebemechanismen oftmals direkt am Kessel bzw. der Wand der Trommel befestigt werden, hat die Befestigung am Trommelreifen den Vorteil, daß dann der Klang der Trommel nicht durch diese Befestigung des Abhebemechanismus beeinträchtigt wird. Es versteht sich, daß auch der Gegenhalter für das fixierbare Ende des Snare-Bandes entsprechend an dem Trommelreifen befestigt sein sollte und entsprechend ausgelegt ist.
  • Aufbauend auf der DE 43 21 745 A1 ist der Abhebemechanismus nicht einteilig mit dem Trommelreifen ausgeführt, sondern seine Trägerplatte kann nachträglich an diesem befestigt werden. Dadurch können bereits im Gebrauch befindliche Trommeln mit dem erfindungsgemäßen Abhebemechanismus nachgerüstet werden.
  • Durch die Einrichtung zum kontinuierlichen Einstellen des Snarebandes ist es möglich, einen entsprechenden kontinuierlichen Übergang von dem harten metallischen Klang zu dem dumpfen Trommelton zu erzeugen, indem die Spannung des Snarebandes kontinuierlich verringert wird, bis es nur noch ganz leicht den Boden der Trommel berührt und schließlich vollständig gelöst ist, und umgekehrt. Zweckmäßigerweise ist zu diesem Zweck das verstellbare Ende des Snarebandes mit einem um eine Achse verschwenkbaren Hebel verbunden, dessen Schwenkachse parallel zur Ebene des Snarebandes und senkrecht zu dessen Längsrichtung verläuft, wobei das Snareband bzw. dessen Verlängerung die Schwenkachse passiert und in der Spannstellung den Hebel gegen einen Anschlag zieht.
  • Dabei muß im übrigen das Snareband bzw. dessen Verlängerung nicht unmittelbar mit dem Hebel verbunden sein, sondern der Hebel kann seinerseits einen nur linear bewegbaren Schlitten betätigen und dieser Schlitten kann mit dem Snareband verbunden sein.
  • Das erfindungsgemäße Prinzip ist auf alle Arten und Typen von Abhebemechanismen anwendbar, unabhängig davon, ob sie einen Kniehebel, einen Schlitten, Seilzüge oder sonstige Betätigungsmechanismen oder Kombinationen hiervon aufweisen.
  • Bei der direkten Verbindung des Snarebandes oder dessen Verlängerung mit dem Hebel ist es weiterhin zweckmäßig, wenn der Schwenkbereich dieses Hebels unter der Zugspannung des Snarebandes zwischen der Spannstellung und der Lösestellung über einen Totpunkt verläuft, wobei der Hebel über die mittels Fußpedal oder Schenkeldruck betätigbare Einrichtung in einer beliebigen Position dieses Schwenkbereichs gehalten werden kann.
  • In der bevorzugten Ausführungsform liegt dabei der Totpunkt in der Nähe des Anschlagpunktes der Spannstellung. Auf diese Weise erreicht man, daß beim Bewegen des Abhebemechanismus aus der Spannstellung heraus sehr schnell der Totpunkt erreicht wird, bei welchem das Snareband die stärkste Spannung aufweist und dann der ganze restliche Bereich des Schwenkbereiches zur Verfügung steht, um den kontinuierlichen Übergang des Trommelklangs zu erreichen. In einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist ein Fußpedal mit einem Verlängerungsstab vorgesehen, der seinerseits gelenkig mit dem Hebel verbunden ist, wobei es insbesondere bei dieser Ausführungsform zweckmäßig ist, wenn der Hebel oder aber das Fußpedal bzw. die Betätigungseinrichtung für den Hebel in Spannstellung des Hebels vorgespannt ist, da man mit einem Fußpedal zumindest in der einfachsten Form nur eine einseitig gerichtete Kraft ausüben kann, während die Rückstellkraft dann durch eine Feder bereitgestellt wird, die entweder in dem Abhebemechanismus integriert ist, bei Bedarf jedoch auch im Fußpedal vorgesehen sein kann. Wahlweise kann das Fußpedal auch als Wippe ausgeführt werden, so daß auch eine aktive Rückstellbewegung möglich ist.
  • Zusätzlich ist in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß zumindest für den Fall, daß eine Rückstellfeder vorgesehen ist, eine Arretierung des Abhebemechanismus in der Lösestellung vorgesehen ist. Wenn das Snareband gelöst bleiben soll, so ist es mit Hilfe einer solchen Arretierung möglich, diesen Zustand aufrechtzuerhalten, ohne daß die Betätigungseinrichtung für das kontinuierliche Verstellen des Snarebandes betätigt wird. Eine solche Arretiervorrichtung könnte auch an dem Fußpedal oder einem durch Schenkeldruck betätigbaren Bügel vorgesehen sein.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und der dazugehörigen Figuren. Es zeigen:
  • 1 einen unteren Trommelreifen mit Abhebemechanismus, Snareband und einer Fußpedalbetätigung für den Abhebemechanismus,
  • 2 einen Trommelreifen mit Abhebemechanismus und zwei verschiedenen Betätigungseinrichtungen hierfür,
  • 3 einen Trommelreifen mit Snareband in einer Ansicht von der fixierten Seite des Snarebandes her,
  • 4 einen schematischen Längsschnitt durch eine Trommel und den Abhebemechanismus für das Snareband,
  • 5 einen Schnitt ähnlich wie in 4, jedoch in der Spannstellung des Snarebandes,
  • 6 einen Schnitt entsprechend 5, jedoch mit einer alternativen Variante eines durch das Knie betätigbaren Hebels.
  • 7 die Ausführungsform nach 6, in der entspannten Position des Snarebandes.
  • Man erkennt in 1 einen unteren Trommelreifen 3 für eine Musiktrommel, der einen in etwa Z-förmigen Querschnitt hat und den unteren Rand einer Musiktrommel umfaßt. In gleichmäßigen Abständen entlang des Umfangs des Reifens sind herausgebogene Flansche mit Öffnungen erkennbar, durch welche im montierten Spannschrauben verlaufen, die mit Spannböcken verbunden sind, welche im allgemeinen an ganz bestimmten Punkten am Umfang der Trommel angebracht sind. Der untere Rand des Trommelreifens 3 weist zwei diametral gegenüberliegende Schlitze auf, durch welche Verlängerungen eines Snarebandes 2 verlaufen. Man erkennt am entfernt gelegenen Ende des perspektivisch dargestellten Trommelreifens 3 einen Teil einer Befestigungseinrichtung 6 für das fixierbare Ende des Snarebandes 2 und rechts im Vordergrund eine Abhebemechanismus 1 für das Snareband 2. Der Abhebemechanismus 1 besteht aus einem Hebel 5, der um ein Gelenk 7 verschwenkbar und durch eine Feder 9 gegen einen Anschlag 10 vorgespannt ist, der die Spann stellung des Snarebandes, das heißt die Anlage des Snarebandes an dem unteren Fell einer Trommel, definiert.
  • Der Hebel 5 ist wiederum über eine Verlängerungsstange 8 gelenkig mit einem Fußpedal 4 verbunden, welches eine kontinuierliche Verschwenkung des Hebels 5 zwischen der dargestellten Löseposition und der Anschlagposition an dem Anschlag 10 ermöglicht.
  • In 2 ist nochmals im wesentlichen derselbe Trommelreifen, jedoch ohne das Fußpedal 4 dargestellt. Man erkennt jedoch noch die Verlängerungsstange 8, die über einen Schwenkzapfen 18 gelenkig mit dem Hebel 5 verbunden ist. In diesem Fall ist jedoch unabhängig von einer Fußpedalbetätigung zusätzlich noch ein an dem Hebel 5 starr befestigter Betätigungsbügel 20 vorgesehen, der durch den Druck des Oberschenkels oder Knies eines Musikers betätigt werden kann und dabei ebenfalls den Hebel 5 aus der dargestellten Anlageposition des Snarebandes 2 kontinuierlich in die Löseposition bewegen kann. Es versteht sich, daß dann die Verlängerungsstange 8 für das Fußpedal entfallen kann, es hat sich jedoch als zweckmäßig erwiesen, wenn unabhängig beide Betätigungsmöglichkeiten über das Fußpedal und über Oberschenkel oder Knie an dem Bügel 20 vorhanden sind. Die Verlängerungsstange 8 ist im übrigen über eine Rändelmutter lösbar an dem Zapfen 18 angebracht, ebenso wie auch der Betätigungsbügel 20 mittels einer Flügelschraube befestigt und auch lösbar an dem Hebel 5 angebracht ist.
  • In 3 ist derselbe Trommelreifen nochmals von der entgegengesetzten Seite her dargestellt, so daß man nunmehr die Fixiervorrichtung 6 auf der fixierten Seite des Snarebandes 2 erkennen kann. Wie man sieht, ist das Snareband 2 über zwei Flügelmuttern mit Hilfe einer Klemmplatte an einem bewegbaren Schlitten 12 befestigt, der wiederum mit einer Spannschraube 13 fest verbunden ist, wobei diese Spannschraube 13 über eine Flügelmutter eingestellt werden kann. Eine Feder 15 drückt dabei den Schlitten 12 von dem Halteblech der Flügelmutter 14 weg, wobei mit Hilfe der Flügelmutter 14 der Schlitten 12 gegen die Wirkung der Feder 15 an das Halteblech herangezogen werden kann, so daß auf diese Weise die Spannung des Snarebandes 2 im Anschlagzustand des Hebels 5 eingestellt werden kann.
  • Deutlicher ist das Funktionsprinzip der verschiedenen Hebelmechanismen in den 4 und 5 dargestellt. In 4 ist der Hebel 5 des Abhebemechanismus 1 in die Lösestellung geklappt und das Snareband 2 hängt dementsprechend lose herab und befindet sich im Abstand zu dem unteren Fell 24 der Trommel 25. Mit 23 ist ein Haltering für das untere Fell 24 bezeichnet. An dem im Querschnitt in etwa Z-förmigen Trommelreifen 3 ist ein Haltewinkel 16 befestigt. Von diesem Haltewinkel 16 aus erstrecken sich zwei Laschen 26 mit einer Bohrung, durch welche ein Gelenkzapfen 7 verläuft, der eine Schwenkachse 17 definiert. Die Achse 17, die in der Darstellung gemäß 4 senkrecht zur Pa pierebene verläuft, verläuft somit parallel zur Ebene des unteren Fells 24 (und des Snarebandes 2) und senkrecht zur Längserstreckung des Snarebandes 2. Das in 4 linke Ende des Snarebandes 2 bzw. dessen linksseitige Verlängerung ist an einer Befestigungsklemme 21 befestigt, die wiederum an einem vertikal bewegbaren Schlitten 12 angeordnet ist. Wie man auch in dieser Figur gut erkennen kann, ist der Schlitten 12 über eine Stellschraube 23 und eine Flügelmutter 14 längs eines Haltebleches vertikal bewegbar, wobei eine Feder 15 den Schlitten 12 nach unten vorspannt.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite der Trommel 25 ist ein Hebel 5 um den Zapfen oder die Welle 7 bzw. um die Achse 17 verschwenkbar angebracht. An dem Hebel 5 befindet sich gleichzeitig eine Klemmvorrichtung 19 für das bewegbare Verlängerungsende 22 des Snarebandes 2. Wie man sieht, verläuft in diesem Fall, das heißt in der abgehobenen bzw. gelösten Stellung des Snarebandes 2, die Verlängerung 22 dieses Snarebandes unterhalb der Achse 17 und in deutlichem Abstand zu dieser, so daß eine etwaige Zugspannung in dem Snareband 2 bzw. der Verlängerung 22 den Hebel 5 in diese heruntergeklappte Stellung zieht, wobei zweckmäßigerweise ein Endanschlag für den Hebel 5 vorgesehen ist, der hier nicht dargestellt ist. Zusätzlich ist auch eine hier ebenfalls nicht dargestellte Rückholfeder vorgesehen, die den Hebel 5 in die obere Anschlagstellung vorspannt, wie sie in 1 bei 9 dargestellt ist. Diese hier nicht dargestellte Feder ist im allgemeinen so stark ausgeführt, daß sie jegliche etwaige Zugspannung in dem Snareband 2 überwindet und den Hebel 5 immer in die Spannstellung zurückholt, wobei allerdings die in 4 dargestellte Lösestellung arretierbar ist.
  • In 5 erkennt man das Snareband 2 in seiner gespannten Position, in der es an dem unteren Fell 24 der Trommel 25 anliegt. Der Hebel 5 liegt in dieser Stellung an dem Anschlag 10 an und wird, unabhängig von der nicht dargestellten Rückholfeder, auch durch das Snareband 2 in dieser Stellung gegen den Anschlag 10 gespannt, da der Verlängerungsabschnitt 22 des Snarebandes 2 nunmehr oberhalb der Achse 17 verläuft und damit ein entsprechendes Drehmoment auf den Hebel 5 in Richtung des Anschlages 10 ausübt.
  • In der Darstellung gemäß 5 ist noch eine alternative Form eines Betätigungsbügels 20' dargestellt, der bei dieser Ausgestaltung mit dem Oberschenkel oder Knie aktiv in beiden Richtungen bewegt werden kann, so daß man bei einer solchen Ausgestaltung auch auf eine Rückholfeder für den Hebel 5 verzichten kann.
  • Die 6 und 7 zeigen eine Trommel mit einer weiteren Variante eines durch Knie oder Oberschenkels eines Musikers betätigbaren Hebels 20'', der in diesem Fall ein konvex abgeknickter Hebel 20'' ist. Für das Lösen des Snarebandes 2 wird, ausgehend von der Position in 6, das untere Ende des Hebels 20'' mit dem Knie oder Oberschenkel nach links gedrückt, ausgehend von der Position in 7 drückt man das obere Ende Hebel 20'' ebenfalls nach links, wodurch er wieder nach oben verschwenkt wird.

Claims (11)

  1. Abhebemechanismus für das Snareband (2) einer Musiktrommel (25), wobei ein Ende des Snarebandes (2) fixiert oder fixiert und verstellbar ist und das andere Ende (22) mit einem Verstellmechanismus (1) verbunden ist, der zwischen einer Anlageposition des Snarebandes (2) am Boden (24) der Musiktrommel und einer vom Boden der Musiktrommel gelösten Position des Snarebandes bewegbar ist, wobei der Verstellmechanismus (1) eine durch den Fuß oder das Bein eines Musikers betätigbare Einrichtung (4, 20) aufweist, durch welche das Snare-Band (2) kontinuierlich zwischen seinen beiden Extremlagen einstellbar ist, wobei er auf einer Trägerplatte (16) montiert oder montierbar ist, die am Spannreifen (3) der Trommel befestigbar ist.
  2. Abhebemechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Verstellmechanismus verbindbare Ende (22) des Snarebandes (2) mit einem um eine Achse (17) verschwenkbaren Hebel (5) verbunden ist, welche parallel zur Ebene des Snarebandes (2) und senkrecht zu dessen Längsrichtung verläuft, wobei das Snareband (2) oder dessen Verlängerung (22) die Achse (17) passiert und in der Spannstellung den Hebel (5) gegen einen Anschlag (10) zieht.
  3. Abhebemechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) über die mittels Fußpedal (4) oder Schenkeldruck (20) betätigbare Einrichtung in beliebigen Positionen seines Schwenkbereiches gehalten werden kann und der Schwenkbereich unter der Zugspannung des Snarebandes (2) oder dessen Verlängerung (22) zwischen der gespannten Stellung und der gelösten Stellung über einen Totpunkt verläuft.
  4. Abhebemechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Totpunkt in der Nähe der Anschlagstellung des Hebels (5) in der Spannstellung liegt.
  5. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (5) durch eine Feder (9) in Richtung seiner Spannstellung vorgespannt ist.
  6. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fußpedal (4) über eine Verlängerungsstange (8) mit dem Hebel (5) gelenkig und lösbar verbunden ist.
  7. Abhebemechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungsstange in ihrer Länge verstellbar ist.
  8. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von einer durch ein Fußpedal betätigbaren Einrichtung (4) ein durch Schenkeldruck betätigbarer Bügel (20, 20') mit dem Hebel (5) starr verbunden ist.
  9. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das fixierte Ende (21) des Snarebandes (2) an einem verstellbar angebrachten Schlitten (12) befestigt ist.
  10. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel für die Betätigung mit Hilfe des Knies des Musikers ausgelegt ist und eine konkav gekrümmte oder konvex abgeknickte Form aufweist.
  11. Abhebemechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er mehrere Raststellungen oder einen selbsthemmenden Reibungsmechanismus für die Fixierung einer Zwischenposition des Snarebandes zwischen seinen Endstellungen aufweist.
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