DE20006433U1 - Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige Wandfläche - Google Patents
Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige WandflächeInfo
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Description
Dr.-Ing. ERNST STRATMANN
Patentanwalt
d-40212 düsseldorf ■ schadowplatz 9
d-40212 düsseldorf ■ schadowplatz 9
12. April 2000
0011 Gm
0011 Gm
WEMEFA Horst Christopeit GmbH
42555 Velbert
42555 Velbert
Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige Wandfläche
Die Erfindung betrifft eine Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf mit zumindest zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen und mit einer Ringnut mit sich gegenüberliegenden Bodenflächen versehen ist.
Diese Bohrkonsole ist bereits aus der EP 0 935 077 A1 bekannt. Die dort dargestellte Bohrkonsole dient zur Abstützung von schweren Gegenständen, wie Heizkörper, an einer Wand. Eine Ringnut im Bohrkonsolenkopf dient zur Aufnahme einer Haltelasche eines Heizkörper. Siehe dazu den Abschnitt 0036 der Druckschrift.
Des weiteren sei die europäische Patentschrift EP 0 143 922 A1 erwähnt, bei der im Anspruch 12 von einer Bohrkonsole die Rede ist, die Teil einer Plattenheizkörperbefestigung darstellt, die eine vertikale, auf dem Spanndübel aufliegende Schiene umfaßt. Diese Schiene trägt ihrerseits, siehe auch die Abbildung in Fig. 8, eine mit Haltekralle versehene Halteeinrichtung für einen Plattenheizkörper.
Aushängesicherungen sind bei beiden Druckschriften nicht erwähnt.
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Aus der DE 44 05 014 A1 ist eine zur Wand hin ein offenes U-Profil aufweisende Wandschiene bekannt, die mittels in Durchbrüchen im Stegbereich dieser Schiene angeordneten Befestigungsschrauben an einer Wandfläche befestigt werden kann. Bei einer etwas anders geformten Winkelkonsole gemäß Fig. 16 ist ein derartiger Durchbruch auch in Form eines Schlüsselloches vorgesehen.
Die in dieser zweiten Druckschrift genannten Konsolen ermöglichen auch eine Arretierung des Heizkörpers in seiner montierten Stellung.
Auch hier ist man bemüht, bereits vor dem Verputzen einer Wand Heizkörperkonsolen zu montieren, was allerdings das Problem mit sich bringt, daß zum Verputzen oder sonstiger Behandlung der Rohwand die Schiene wieder demontiert werden muß, weil sonst unterhalb der Schiene der Putzer keine ausreichende Möglichkeit hat, eine gleichmäßige Putzschicht anzubringen.
Dieser Demontagevorgang und die anschließende erneute Montage ist beim Stand der Technik umständlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Bohrkonsole der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sie zum einen Montage und Demontage einer Schiene auf beispielsweise zwei Bohrkonsolen vereinfacht, zum anderen aber auch die Möglichkeit eröffnet, die montierte Schiene gegenüber einem unautorisierten Ausheben zu sichern.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß der Bohrkonsolenkopf - zur lösbaren Befestigung einer ein zur Wand hin offenes U-Profil mit einer inneren Profilbreite B und einer inneren Profiltiefe T aufweisenden Wandschiene - mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen, deren Abstand zueinander an die innere Profilbreite B und deren Axialerstreckung der inneren Profiltiefe T des U-Profils der Wandschiene angepaßt ist, und mit einer die Flächen teilenden Ringnut mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander und zu den Außenflächen parallelen Bodenflächen, deren Abstand A kleiner als die innere Profilbreite B ist, ausgestattet ist, und daß ein langgestrecktes Kupplungsstück mit einer Breite KB von annähernd der
Profilbreite B und einem Einschnitt an der einen Schmalseite mit einer annähernden Breite A, einem Gewindedurchbruch nahe der anderen Schmalseite und mit einer solchen Materialstärke M vorgesehen ist, daß es mit dem Einschnitt in die Ringnut einschiebbar ist, und dadurch, daß der Gewindedurchbruch des Kupplungstücks eine (vorzugsweise mit Kopf) durch eine (vorzugsweise schlüssellochförmige) Befestigungsbohrung im Steg der Wandschiene hindurchführbare Befestigungsschraube aufnimmt.
Durch diese Maßnahmen gelingt es, eine mittels einer oder zweier Bohrkonsolen an einer Wand befestigte Schiene bei Bedarf wieder von den bereits in der Wand verankerten Bohrkonsolen abzunehmen, beispielsweise zu dem Zweck, eine Wand im Bereich der Bohrkonsolen fertig zu verputzen oder auch zu streichen. Durch die Abnahme der Schiene wird dieser Vorgang erleichtert und es wird auch verhindert, daß die Schiene dabei verschmutzt wird.
Nach Beendigung der Arbeiten an der Wand kann die Schiene wieder in einfacher Weise aufgesteckt werden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das Kupplungsstück ein Metallstanzteil mit U-Profil. Durch diese Maßnahme wird eine besonders hohe Stabilität erreicht.
Um eine besondere Sicherung der Schiene innerhalb der Bohrkonsolen zu ermöglichen, ist es günstig, wenn gemäß einer noch anderen Weiterbildung der Erfindung ein Sicherungsblech mit seitlichem Einschnitt vorgesehen ist, der den Nutbodenquerschnitt seitlich - vorzugsweise drehstarr - aufnehmen kann, und das in einen Haken ausläuft, der das Kupplungsstück an dessen einem, dem Einschnitt abgewandten Schmalseite arretierend umgreift.
Durch dieses Sicherungsblech kann in einfacher Weise die Schiene gegen ungewolltes oder unautorisiertes Ausheben gesichert werden.
Der Querschnitt des Nutbodens kann ein Rechteck oder ein Mehrkant, wie Sechseck sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung die verschiedenen Bauteile der
erfindungsgemäßen Anordnung;
Fig. 2 eine axiale Schnittansicht durch die an einer Wand montierte
erfindungsgemäße Bohrkonsole mit montierter Wandschiene;
Fig. 3 eine Ansicht von vorn auf die in Fig. 2 dargestellte Wandschiene mit
Bohrkonsole;
Fig. 4 eine Ansicht von hinten auf die von der Bohrkonsole abgezogene
Wandschiene;
Fig. 5 die wesentlichen Breiten-Maße der Wandschiene und (anhand einer
Querschnittsansicht durch den Nutbodenbereich) des Konsolenkopfes;
Fig. 6 die wesentlichen Tiefen-Maße der Wandschiene und (anhand einer
Seitenansicht auf den Nutbodenbereich) des Konsolenkopfes;
Fig. 7 die wesentlichen Breiten-Maße des Kupplungsstückes (anhand einer
Draufsicht); und
Fig. 8 die wesentlichen Tiefen-Maße des Kupplungsstückes (anhand einer
Seitenansicht).
Fig. 1 zeigt in einer Explosionsdarstellung eine Bohrkonsole 10, bestehend aus einem Spreizdübel 12, der von einem Konus 14 in einer Mauerbohrung verklemmt werden kann, indem ein am vorderen Ende des Spreizdübels 12 sich abstützender Schraubbolzen 16 bei Anziehen den Konus 14 in den Spreizdübel hineinzieht und
dadurch seine spreizbaren Bestandteile auseinander drückt. Der Aufbau des Spreizdübels selbst ist hier nicht von Interesse. Wichtig ist jedoch, daß ein Bohrkonsolenkopf 18 mit (zumindest) zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen 20, 22 und mit einer Ringnut 24 mit sich gegenüberliegenden Bodenflächen 26, 28 versehen ist, siehe auch die Fig. 5, eine Schnittansicht durch den Bohrkonsolenkopf mit darüber angedeuteter Wandschiene 30. Die von dem Bohrkonsolenkopf gemäß der Erfindung lösbar gehaltene Wandschiene besitzt ein zur Wand hin offenes U-Profil mit einer inneren Profilbreite B und einer inneren Profiltiefe T, siehe Fig. 1.
Der Konsolenkopf gemäß Fig. 5 oder gemäß Fig. 1 ist so ausgestaltet, daß er mit seinen zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen 20, 22 in die innere Profilöffnung der Wandschiene eingeschoben werden kann, das bedeutet, daß der Abstand A annähernd gleich der inneren Profilbreite B sein sollte. Die Axialerstreckung des Kopfes, siehe die Bezugszahl t in Fig. 6, sollte an die innere Profiltiefe T des U-Profils der Wandschiene angepaßt sein, d.h., daß auch hier t etwa gleich T sein sollte.
Der Bohrkonsolenkopf 18 weist eine die Flächen 20, 22 teilende Ringnut 26 auf, mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander und zu den Außenflächen 20, 22 des Kopfes parallelen Bodenflächen 26, 28 deren Abstand A kleiner als die innere Profilbreite B ist. Fig. 1 wie auch die Figuren 7 und 8 lassen ein Kupplungsstück 32 erkennen, das eine Breite KB von annähernd der Profilbreite B sowie einen Einschnitt 34 mit einer inneren Breite KA aufweist, die im wesentlichen dem Abstand A entspricht. Gegenüberliegend zu der den Einschnitt aufweisenden Schmalseite des Kupplungsstückes 32 befindet sich eine Gewindebohrung 36, die auch durch eine in das Profil des Kupplungsstückes eingepreßte oder eingeschweißte Mutter 38 sein kann, dies dann, wenn das gesamte Kupplungsstück aus relativ dünnwandigem Material besteht, beispielsweise ein Stanzteil ist, mit einer Materialstärke, die es ermöglicht, das Kupplungsstück mit dem Einschnitt in die Ringnut 24 einzuschieben, wie es Fig. 2 erkennen läßt. Die Materialstärke M sollte mit Spiel in die Nut 26 passen, mit Spiel deshalb, damit noch ein Sicherungsblech 40 mit seitlichem Einschnitt 42 auf den Nutbodenquerschnitt 44 seitlich - vorzugsweise drehstarr - aufgesteckt werden
kann. Das Sicherungsblech läuft an seinem oberen Ende in einen Haken 46 aus, der das Kupplungsstück an dessen einer, dem Einschnitt 34 abgewandten Schmalseite 48 umgreift.
Aus fertigungstechnischen Gründen ist es günstig, wenn das Kupplungsstück ein von der Hülse der Bohrkonsole weggerichtetes U-Profil darstellt.
Fig. 2 zeigt den fertig montierten Zustand und ermöglicht auch die Erläuterung der Schienenmontage. Zunächst wird in einer Rohbauwand 50 ein mit einem Bohrkonsolenkopf 18 gemäß der Erfindung ausgestatteter Spreizdübel 12 dadurch verankert, daß nach Bohren eines entsprechenden Loches in der Rohbauwand der Spreizdübel bis zu einer durch die spätere Putzschicht 52 bestimmte Tiefe eingesteckt und der Kopf 54 des Spannbolzens 16 solange festgezogen, bis der Spanndübel 12 in der Wand 50 durch aufspreizen der inneren Hülsenteile fest verankert ist. Während des Festziehens wird der Kopf 18 so ausgerichtet, daß seine Längserstreckung der späteren Ausrichtung der Wandschiene 30 entspricht, die meistens vertikal sein wird.
Anschließend wird das Kupplungsstück 32 mit seinem Einschnitt 34 von oben in die Nut 24 des Bohrkonsolenkopfes 18 eingeschoben. Daraufhin wird das Sicherungsblech 40 hinter dem Kupplungsstück 32 (gemäß Fig. 1 gesehen) mit seinem Einschnitt 42 seitlich ebenfalls in die Nut 24 eingeschoben und der federnde Haken 46 zum Umgreifen der oberen Kante 48 veranlaßt. Damit ist das Kupplungsteil 32 dagegen gesichert, aus dem Kopf 18 nach oben wieder herausgezogen zu werden. Nunmehr kann die U-förmiges Profil aufweisende Wandschiene 30 auf die aus Bohrkonsolenkopf 18 und dem darin gesicherten Kupplungsstück 32 bestehende Anordnung derart aufgeschoben werden, daß der Bohrkonsolenkopf 18 einschließlich dem Kupplungsstück 32 und dem Sicherungsblech 40 annähernd vollständig in dem Profil der Wandschiene aufgenommen wird. Nunmehr kann durch einen Wandschienendurchbruch 56 eine Befestigungsschraube 48 hindurchgesteckt und in die Gewindebohrung 36 eingedreht werden, die von dem Kupplungsstück 32 oder von einer in ihr festgeschweißten oder festgeklemmten Mutter gebildet wird. Weitere Befestigungspunkte an der Schiene können durch entsprechende weitere Bohrkonsolen ebenfalls fixiert werden. Anschließend könnte jetzt ein Heizkörper
montiert werden, in den beispielsweise auf der unteren Seite der Wandschiene, hier nicht dargestellt, angeordneter Auflageteil das untere Ende eines Heizkörpers aufnimmt, während eine obere Pratze 60 das obere Ende des Heizkörpers, beispielsweise eine Befestigungslasche, in Eingriff nimmt. Die Gesamtanordnung verschwindet daher hinter dem Heizkörper.
Soll zu einem späteren Zeitpunkt die hinter dem Heizkörper befindliche Wand fertiggestellt oder renoviert werden, wird zunächst der Heizkörper in an sich bekannter Weise abhängig von der Konstruktion der Wandschiene abgenommen, wodurch der Kopf der Schraube 58 zugänglich wird. Die Schraube 58 wird gelockert und entweder ganz herausgedreht, wenn der Durchbruch 56 einfach ein Runddurchbruch ist, oder nur gelockert, wenn der Durchbruch 56 Schlüssellochform hat, wie in Fig. 1 zu erkennen. In diesem Falle kann bei entsprechender Konstruktion auch der anderen Durchbrüche die Schiene 30 um ein Stück nach oben geschoben werden, bis der Kopf 58 der Befestigungsschrank in den vergrößerten Bereich des schlüssellochartigen Durchbruches 56 gelangt ist woraufhin dann die Schiene von dem Kopf bzw. von den Köpfen der Bohrkonsole bzw. der Bohrkonsolen abgenommen werden kann. Wenn gewünscht, kann jetzt auch durch Herausziehen des Sicherungsbleches 40 das Kupplungsteil 32 entfernt werden, obwohl das für die anschließende Bearbeitung der Wand meist nicht erforderlich sein wird. Jetzt steht nämlich die Rohbauwand 50 unbehindert von der Schiene 30 zur Verfügung und dieser kann beispielsweise eine Putzschicht 52 bis zur Flucht mit entweder der Außenfläche 62 zur Verfügung, wenn die wiederaufzusteckende Schiene mit ihrem zur Wand gerichteten Ende 64 den Kopf völlig umschließen soll, oder bis zur inneren Ebene 66 der Nut 26, falls die Seitenflächen der Schiene nur bis dort hin reichen soll. Ist die Wand verputzt und ggf. auch gestrichen, kann die Schiene mit ihrem Schlüssellochdurchbruch wieder auf den Schraubenkopf 58 aufgesteckt und so weit nach unten verschoben werden, bis der Schraubenkopf in den längeren Teil des schlüssellochartigen Durchbruches 56 gelangt, woraufhin dann die Schraube 58 festgezogen werden kann. Dabei ist vorausgesetzt, daß das Kupplungsstück 32 mit Sicherungsblech 40 und Gewindebohrung für die Schraube 58 bereits an der in Fig. 2 erkennbaren Stellung angebracht ist.
Claims (10)
1. Bohrkonsole (10) mit einem Bohrkonsohlenkopf (18) mit zumindest zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen (20, 22) und mit einer Ringnut (24) mit sich gegenüberliegenden Bodenflächen (26, 28), dadurch gekennzeichnet,
daß der Bohrkonsolenkopf (18) - zur lösbaren Befestigung einer ein zur Wand hin offenes U-Profil mit einer inneren Profilbreite B und einer inneren Profiltiefe (T) aufweisenden Wandschiene (30) - mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen (20, 22), deren Abstand (A) zueinander an die innere Profilbreite (B) und deren Axialerstreckung (t) der inneren Profiltiefe (T) des U-Profils der Wandschiene angepaßt ist, und mit einer die Flächen (20, 22) teilenden Ringnut (26) mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander und zu den Außenflächen parallelen Bodenflächen (26, 28), deren Abstand (A) zueinander kleiner als die innere Profilbreite (B) ist, ausgestattet ist,
daß ein langgestrecktes Kupplungsstück (32) mit einer Breite (KB) von annähernd der inneren Profilbreite (B) und einem Einschnitt (34) an der einen Schmalseite mit annähernd der Breite (A), einem Gewindedurchbruch (36) nahe der anderen Schmalseite und mit einer solchen Materialstärke (M) vorgesehen ist, daß es mit dem Einschnitt in die Ringnut (24) einschiebbar ist,
und daß die Gewindedurchbruch (36) des Kupplungsstücks (32) eine durch eine Befestigungsbohrung (56) im Steg der Wandschiene (30) eingeschraubte Befestigungsschraube (58) aufnimmt.
daß der Bohrkonsolenkopf (18) - zur lösbaren Befestigung einer ein zur Wand hin offenes U-Profil mit einer inneren Profilbreite B und einer inneren Profiltiefe (T) aufweisenden Wandschiene (30) - mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander parallelen Außenflächen (20, 22), deren Abstand (A) zueinander an die innere Profilbreite (B) und deren Axialerstreckung (t) der inneren Profiltiefe (T) des U-Profils der Wandschiene angepaßt ist, und mit einer die Flächen (20, 22) teilenden Ringnut (26) mit zwei sich gegenüberliegenden, zueinander und zu den Außenflächen parallelen Bodenflächen (26, 28), deren Abstand (A) zueinander kleiner als die innere Profilbreite (B) ist, ausgestattet ist,
daß ein langgestrecktes Kupplungsstück (32) mit einer Breite (KB) von annähernd der inneren Profilbreite (B) und einem Einschnitt (34) an der einen Schmalseite mit annähernd der Breite (A), einem Gewindedurchbruch (36) nahe der anderen Schmalseite und mit einer solchen Materialstärke (M) vorgesehen ist, daß es mit dem Einschnitt in die Ringnut (24) einschiebbar ist,
und daß die Gewindedurchbruch (36) des Kupplungsstücks (32) eine durch eine Befestigungsbohrung (56) im Steg der Wandschiene (30) eingeschraubte Befestigungsschraube (58) aufnimmt.
2. Bohrkonsolenkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherungsblech (40) mit seitlichem Einschnitt (42) vorgesehen ist, der den Nutbodenquerschnitt (44) seitlich - vorzugsweise drehstarr - aufnehmen kann, und das in einen Haken (46) ausläuft, welcher das Kupplungsstück (32) an dessen einem, dem Einschnitt (34) abgewandten Schmalseite (48) arretierend umgreift.
3. Bohrkonsolenkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbohrung (56) im Steg der Wandschiene eine Schlüssellochform hat, die die Befestigungsschraube mit Kopf hindurchtreten läßt.
4. Bohrkonsolenkopf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (32) ein Metallstanzteil mit U-Profil darstellt.
5. Bohrkonsolenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Nutbodens (44) ein Rechteck ist.
6. Bohrkonsolenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Nutbadens (44) ein Mehrkant, wie Sechskant ist.
7. Bohrkonsolenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrung (36) des Kupplungsstücks (32) von einer in das Profil des Kupplungsstücks (32) eine gepreßte oder geschweißte Mutter (38) darstellt.
8. Bohrkonsolenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrkonsolenkopf (18) einen mehrkantigen, wie sechskantigen Außenumfang hat.
9. Bohrkonsolenkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Kopfes rund ist, mit zwei zueinander parallelen Abflachungen (20, 22).
10. Bohrkonsole nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandschiene eine hutartige Querschnittsform aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20006433U DE20006433U1 (de) | 2000-04-12 | 2000-04-12 | Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige Wandfläche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20006433U DE20006433U1 (de) | 2000-04-12 | 2000-04-12 | Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige Wandfläche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20006433U1 true DE20006433U1 (de) | 2001-08-16 |
Family
ID=7939952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20006433U Expired - Lifetime DE20006433U1 (de) | 2000-04-12 | 2000-04-12 | Bohrkonsole mit einem Bohrkonsolenkopf zur Befestigung einer Wandschiene an eine unfertige Wandfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20006433U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2463458A (en) * | 2008-09-10 | 2010-03-17 | William Hamid | Bracket system |
| DE102015119128A1 (de) * | 2015-11-06 | 2017-05-11 | WEMEFA Horst Christopeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Vorrichtung zur Wandmontage eines Heizkörpers |
-
2000
- 2000-04-12 DE DE20006433U patent/DE20006433U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2463458A (en) * | 2008-09-10 | 2010-03-17 | William Hamid | Bracket system |
| DE102015119128A1 (de) * | 2015-11-06 | 2017-05-11 | WEMEFA Horst Christopeit Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Vorrichtung zur Wandmontage eines Heizkörpers |
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Effective date: 20031031 |