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DE20005625U1 - Befestigungssystem zum Befestigen von Handstöcken, Unterarmstützen, Achselstützen und ähnlichen Einrichtungen - Google Patents

Befestigungssystem zum Befestigen von Handstöcken, Unterarmstützen, Achselstützen und ähnlichen Einrichtungen

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Publication number
DE20005625U1
DE20005625U1 DE20005625U DE20005625U DE20005625U1 DE 20005625 U1 DE20005625 U1 DE 20005625U1 DE 20005625 U DE20005625 U DE 20005625U DE 20005625 U DE20005625 U DE 20005625U DE 20005625 U1 DE20005625 U1 DE 20005625U1
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DE
Germany
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receiving device
clamping
clamping device
fastened
section
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20005625U
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English (en)
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MICHAELIS GUDRUN
Original Assignee
MICHAELIS GUDRUN
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Publication date
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Publication of DE20005625U1 publication Critical patent/DE20005625U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G25/00Household implements used in connection with wearing apparel; Dress, hat or umbrella holders
    • A47G25/12Cane or umbrella stands or holders
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H3/00Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
    • A61H3/02Crutches
    • A61H3/0244Arrangements for storing or keeping upright when not in use
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Description

Befestigungssystem zum Befestigen von Handstöcken, Unterarmstützen, Achselstützen und ähnlichen Einrichtungen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungssystem zum Befestigen von Handstöcken, Achselstützen, Unterarmstützen und ähnlichen Einrichtungen an einer Trägerstruktur.
Für ältere Menschen, Gehbehinderte oder Rehabilitanten gibt es verschiedene Hilfsmittel, um diesen die Selbständigkeit und Bewegungsfähigkeit zu erhalten. So ermöglichen Roilatoren und Gehwagen diesen Menschen allein spazieren zu gehen oder Einkäufe ohne fremde Hilfe zu tätigen. Für stärker Gehbehinderte oder die Überwindung längerer Strecken gibt es den Rollstuhl. Für kürzere Strecken oder innerhalb von
...12
Patentanwälte · European Patent Attorneys ■ Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
Rechtsanwalt: zugelassen zu den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG HanjßusgJNr" 05 2S4^^L?*2*Q0 l$%§\'$os$^alqfäg, &Ngr;&Ggr;.·28^2&phgr;6 (BLZ 200 100 20)
: Dfcsdner Bartk AG HJmBur^ Nr. 9336035 {BLZ 200 SOO OD) t :
-2-
Gebäuden greifen hingegen viele Gehbehinderte zu Handstöcken, Achselstützen, Unterarmstützen oder ähnlichen Einrichtungen.
Problematisch ist nun das „Umsteigen" vom einen zum anderen Hilfsmittel. So stehen die Handstöcke, Achselstützen, Unterarmstützen vielfach nicht unmittelbar zur Verfügung, wenn sie nach Einsatz eines Gehwagens, Rollators oder Rollstuhls benötigt werden. Ein Mitfuhren von Stöcken oder Stützen am Rollgerät ist jedoch gefährlich, weil sie herunterfallen, die Fortbewegung des Rollgerätes blockieren und zu Stürzen und Unfällen fuhren können.
Wenn die gehbehinderte Person sich mit Stöcken oder Stützen fortbewegt und diese zeitweilig nicht benötigt, beispielsweise weil sie sich setzt, in einem Verkehrsmittel Platz nimmt oder einen Einkaufswagen schiebt, ist es vielfach problematisch, die Einrichtungen so unterzubringen, daß sie nicht stören bzw. zu Boden stürzen und die Wiederaufnahme der Benutzung leicht möglich ist.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche den Transport, die zeitweilige Lagerung und die Inbenutzungnahme von Handstöcken, Achselstützen, Unterarmstützen und ähnlichen Einrichtungen erleichtert.
-3-
Die Aufgabe wird durch ein Befestigungssystem mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Befestigungssystems sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung besteht in einem Befestigungssystem zum Befestigen von Handstöcken, Achselstützen, Unterarmstützen und ähnlichen Einrichtungen an einer Trägerstruktur mit einer Klemmvorrichtung zum Einklemmen eines Schaftabschnittes der zu befestigenden Einrichtung, einer im Abstand von der Klemmvorrichtung unterhalb desselben angeordneten Aufnahmevorrichtung zum Abstützen und seitlichen Einfassen eines Schaftendes der zu befestigenden Einrichtung und Einrichtungen zum Befestigen der Klemmvorrichtung und der Aufnahmevorrichtung an der Trägerstruktur.
Das Befestigungssystem ist mittels der Einrichtungen einfach an einer Trägerstruktur befestigbar, die beispielsweise ein Rollator, ein Gehwagen, ein Rollstuhl, ein Einkaufswagen oder ein anderes Rollgerät sein kann. Bei der Trägerstruktur kann es sich aber auch um ein Möbelstück wie beispielsweise einen Stuhl oder ein Bett handeln. Ferner kann die Trägerstruktur ein Fahrzeug sein, insbesondere ein öffentliches Verkehrsmittel. Darüber hinaus kann es sich bei der Trägerstruktur um ein Strukturelement eines Gebäudes handeln, beispielsweise eine Wand, ein Gitter oder dergleichen. An der jeweiligen Trägerstruktur kann das Befestigungssystem dauerhaft angebracht sein. Dem Gehbehinderten ist es dann möglich, seinen Stock oder seine Stütze
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oder eine ähnliche Einrichtung in dem Befestigungssystem zu befestigen, vorzugsweise indem er diese Einrichtung mit dem unteren Schaftende in die Aufnahmevorrichtung einsetzt und dann an dem darüber angeordneten Schaftabschnitt innerhalb der Klemmeinrichtung fixiert. Dabei ist von Vorteil, daß diese Befestigung besonders kraftsparend erfolgt, weil die Aufnahmevorrichtung das Gewicht der zu befestigenden Einrichtung abfängt und diese von der Klemmvorrichtung lediglich vor einem Umstürzen gesichert wird, so daß verhältnismäßig geringe Klemmkräfte ausreichen. Da zumeist zwei Stöcke oder Stützen benutzt werden, werden vorzugsweise zwei Befestigungssysteme eingesetzt. Dieses kann die Mobilität von gehinderten Personen durch Anbringung an Rollgeräten oder in privaten oder öffentlichen Bereichen beträchtlich erhöhen, indem es eine sichere, die Inbenutzungnahme erleichternde Lagerung und sogar das Mitführen von Stöcken, Stützen oder ähnlichen Einrichtungen ermöglicht.
Vorzugsweise kann die Klemmvorrichtung ein federndes Klemmelement mit einem C-förmigen Querschnitt mit nach innen vorspringenden Begrenzungen der Öffnung des C-Querschnittes haben, so daß sich die Öffnung bei seitlichen Durchgang des Schaftabschnittes der zu befestigenden Einrichtung elastisch aufweitet und nach dem Durchgang des Schaftabschnittes zusammenfedert. Das Klemmelement bildet dann eine Art Bügel, der den Schaftabschnitt zugleich aufnimmt und durch seine Federwirkung sichert. Vorzugsweise sind die nach innen vorspringenden Begrenzungen der Öffnung von Rollenelementen gebildet, die um quer zum C-Querschnitt gerichtete
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Achsen drehbar sind, um beim seitlichen Einschieben des Schaftabschnittes der zu befestigenden Einrichtung auf diesem abzurollen. Hierdurch wird das Einschieben und auch die Entnahme des Stockes oder der Stütze beträchtlich erleichtert. Überdies werden Beschädigungen der Oberfläche des Stockes oder der Stütze durch die Klemmvorrichtung vermieden, insbesondere wenn die Rollenelemente zumindest am Umfang ein elastisches Weichmaterial aufweisen.
Zusätzlich kann das Klemmelement an der Innenseite der Basis seines C-Querschnittes einen Lagersockel mit einer konkaven Lagerfläche für den Schaftabschnitt der zu befestigenden Einrichtung aufweisen. Hierdurch wird eine definierte Befestigung des Schaftabschnittes zwischen dem Lagersockel und den Begrenzungen der Öffnung erreicht.
Die Aufnahmevorrichtung kann topfförmig ausgebildet sein, wobei die obere Topföffnung auf der Seite der Klemmvorrichtung angeordnet ist. Zur Erleichterung des Einsetzens des unteren Schaftendes der zu befestigenden Einrichtung kann sich die Aufnahmevorrichtung nach oben trichterförmig erweitern. Sie kann zudem im Boden eine kleine Ablauföffnung für Flüssigkeit aufweisen, die beispielsweise an Regentagen an der Einrichtung ablaufen kann.
• · » * · · »mit
-6-Vorzugsweise
ist die Aufnahmevorrichtung aus einem elastischen Material oder weist einen Mantelabschnitt aus einem elastischen Material auf, um Beschädigungen von Personen, Einrichtungen oder Gebäuden bei einer Kollision zu vermeiden.
Klemmvorrichtung und/oder Aufnahmevorrichtung können auf einer Seite mit einem Montagesockel mit einer konkaven Aufnahme zur Fixierung auf einem Rohr oder ähnlichem einer Trägerstruktur versehen sein. Dann wird insbesondere die Anbringung an Rollwagen, Rollatoren, Gehwagen, Rollstühlen oder anderen Rohrstrukturen erleichtert. Vorzugsweise sind die Klemmvorrichtung und die Aufnahmevorrichtung von vornherein auf einer gemeinsamen Trägerleiste in einem Abstand voneinander fixiert, welche Trägerleiste dann insgesamt an einer Trägerstruktur befestigbar ist. Dann kann ein oder können mehrere Montagesockel an der Seite der Trägerleiste angeordnet sein, die von der Seite mit der Klemmvorrichtung und der Aufnahmevorrichtung abgewandt ist.
Schließlich kann zur Montage der Klemmvorrichtung und/oder Aufnahmevorrichtung an der Trägerstruktur eine Schellen- und/oder Kabelbinder- und/oder Blechschrauben- und/oder Klebebefestigung vorhanden sein. Hierdurch wird die Anbringung des Befestigungssystems in besonders einfacher Weise ermöglicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 das Befestigungssystem mit Klemmvorrichtung und Aufnahmevorrichtung an einer Trägerleiste in Seitenansicht teilweise geschnitten;
Fig. 2 dasselbe Befestigungssystem in der Draufsicht; Fig. 3 dasselbe Befestigungssystem in der Unteransicht; Fig. 4 dasselbe Befestigungssystem entlang der Linie IV-IV der Fig. 3 geschnitten;
Fig. 5 Schellenbefestigung des Befestigungssystems in einem Querschnitt durch eine Trägerstruktur;
Fig. 6 Kabelbinderbefestigung desselben Befestigungssystems in einem Querschnitt durch eine Trägerstruktur;
Fig. 7 Schraubenbefestigung desselben Befestigungssystems in einem Querschnitt durch die Trägerstruktur;
Fig. 8 einen Abschnitt eines Handstockes zum Einsetzen in das Befestigungssystem.
-8-Gemäß
Fig. 1 bis 5 umfaßt das Befestigungssystem eine Klemmvorrichtung 10 und eine Aufnahmevorrichtung 20, die an einer starren Trägerleiste 30 befestigt sind.
Die Klemmvorrichtung 10 umfaßt ein bügeiförmiges Klemmelement 11 mit C-förmigem Querschnitt. Das Klemmelement 11 ist aus einem Federstahl hergestellt. Es hat an den Enden seiner Schenkel nach innen vorspringende Begrenzungen in Form von Rollenelementen 12. Diese sind auf Achsen 13 gelagert, die sich senkrecht zum Klemmelement 11 erstrecken und beidenends an Laschen desselben befestigt sind.
Die Rollenelemente 12 haben am Umfang eine Serie von sechs nach innen gewölbten Rillen, die sich an eine konkave Kontur eines aufzunehmenden Gegenstandes anpassen. Die Rollenelemente 12 sind aus einem weichelastischen Kunststoff- oder Gummimaterial. Sie begrenzen eine Öffnung 14 zwischen den Schenkeln des C-Querschnittes des Klemmelementes 11.
An der Innenseite der Basis des Klemmelementes 11 befindet sich ein Lagersockel 15 mit einer konkaven Lagerfläche 16, die der Öffnung 14 zugewandt ist. Ein durch die Öffnung 14 unter Querausrichtung zur Zeichenebene unter federelastischem Aufweiten und Zusammenziehen des Klemmelementes 11 eingeführter stabförmiger Gegenstand kann also klemmend zwischen der Lagerfläche 16 und zwei konkaven Rillen der Rollenelemente 12 gehalten werden.
-9-
Die Klemmvorrichtung 10 ist mittels Schrauben 17, die seinen Lagersockel 15 durchgreifen, beidseitig der Basis seines Klemmelementes 11 in Gewindebohrungen der Trägerleiste 30 festgelegt. Dabei ist das Klemmelement 11 mit seiner Basis zwischen Lagersockel 15 und Trägerleiste 30 festgelegt.
Die Aufnahmevorrichtung 20 ist im wesentlichen topfförmig und trichterförmig nach oben erweitert mit einer Topföffnung 21 an der der Klemmvorrichtung 10 zugewandten Oberseite und einer Ablauföffnung 20 für Flüssigkeit im Boden 23. Sie ist vorzugsweise aus einem weichelastischen Kunststoff- oder Gummimaterial hergestellt.
An der Innenseite eines Mantels 24 der Aufnahmevorrichtung 20 ist eine Halteleiste 25 angeordnet, mittels der die Aufnahmevorrichtung 20 an der Trägerleiste 30 fixiert ist. Die Aufnahmevorrichtung 20 ist mittels zweier Schrauben 26 an der Trägerleiste 30 festgelegt. Dabei durchgreifen die Schrauben 26 Durchbohrungen der Trägerleiste 30 und des Mantels 24 und sind in Gewindebohrungen in der Halteleiste 25 eingedreht, so daß der Mantel 24 zwischen Träger 30 und Halteleiste 25 eingespannt ist.
Die Trägerleiste 30 trägt die Klemmvorrichtung 10 und die Aufnahmevorrichtung 20 auf einer Seite in der Nähe verschiedener Enden. Die Trägerleiste 30 kann insbesondere als Metallstab ausgeführt sein.
4 C* >«&bgr;· ·· »&idigr;
-10-
Auf der gegenüberliegenden Seite trägt die Trägerleiste 30 Montagesockel 40, 50. Dabei handelt es sich um kurze Leiterabschnitte, deren Breite mit der der Trägerleiste 30 übereinstimmt. Diese haben auf der der Klemmvorrichtung 10 und der Aufnahmevorrichtung 20 gegenüberliegenden Seite konkave Aufnahmen 41, 51, die der Fixierung auf einem Rohr oder dergleichen Langelement mit konvexer Außenwölbung einer Trägerstruktur dienen. Die Montagesockel 40, 50 sind mittels Schrauben 42, 52 mit versenkten Köpfen in Gewindelöchern der Trägerleiste 30 festgelegt.
Verschiedene Anbringungsmöglichkeiten dieses Befestigungssystems an einem Rohr 60 einer Trägerstruktur werden anhand der Fig. 5 bis 7 erläutert.
Gemäß Fig. 5 erfolgt die Befestigung mittels Schellen 70, die eine Schraubspanneinrichtung 71 aufweisen. Die Schellen 70 sind mit ihrem Schellenband durch quergerichtete Nuten 43, 53 an der Innenseite der Montagesockel 40, 50 geführt, die der Trägerleiste 30 zugewandt ist. Im übrigen umschlingen die Schellenbänder 21 das Rohr 60, so daß sie mit diesem die Montagesockel 40, 50 verspannen.
Gemäß Fig. 6 sind die Montagesockel 40, 50 jeweils über Kabelbinder 80 mit dem Rohr 60 verspannt, welche Kabelbinder 80 ebenfalls durch die Nuten 43, 53 geführt sind und das Rohr 60 umschließen.
-11-
Gemäß Fig. 7 sind die Montagesockel 40, 50 mittels Schrauben 90 in Gewindebohrungen des Rohres 60 festgelegt. Dabei durchgreifen die Schrauben 90 Bohrungen der Trägerleiste 30.
Auch kann das Befestigungssystem beispielsweise mittels Klebebefestigungen an einem Rohr 60 festgelegt sein.
Die Festlegung erfolgt vorzugsweise an einem vertikalen oder annähernd vertikalen Rohr einer Trägerstruktur, beispielsweise eines Gehwagens. Die Befestigung erfolgt so, daß die Klemmvorrichtung 10 oben und die Aufnahmevorrichtung 20 unten ist. Zwei dieser Befestigungssysteme können nebeneinander, z.B. auf voneinander abgewandten Seiten desselben Rohres 60 befestigt sein oder an verschiedenen Rohren 60 einer Trägerstruktur, beispielsweise auf Rohren an beiden Seiten eines Gehwagens.
Ein Handstock 100 gemäß Fig. 8 wird nun zeitweilig in dem Befestigungssystem untergebracht, indem er zunächst mit einem Gummistopfen 101 am unteren Ende seines Schaftes 102 durch die Einführöffnung 21 in die Aufnahmevorrichtung 20 eingesetzt wird. Danach wird der Handstock mit seinem Schaft 102 zur Klemmvorrichtung 10 hingeschwenkt, bis er durch die Öffnung 14 durchtritt und in der oben beschriebenen Weise in der Klemmvorrichtung 10 zwischen Lagerfläche 16 und Rollenelementen 12 eingeklemmt ist. Die Entnahme erfolgt in umgekehrter Folge. Ein besonders großer
-12-
Kraftaufwand ist dafür nicht erforderlich. Dennoch ist der Handstock ausreichend sicher für einen Transport in dem Befestigungssystem gehalten.

Claims (14)

1. Befestigungssystem zur Befestigung von Handstöcken, Achselstützen, Unterarmstützen und ähnlichen Einrichtungen (100) an einer Trägerstruktur (60) mit einer Klemmvorrichtung (10) zum Einklemmen eines Schaftabschnittes (102) der zu befestigenden Einrichtung (100), einer im Abstand von der Klemmvorrichtung (10) unterhalb derselben angeordneten Aufnahmevorrichtung (20) zum Abstützen und seitlichen Einfassen eines Schaftendes (101) der zu befestigenden Einrichtung (100) und Einrichtungen zum Befestigen (40, 50, 70, 80, 90) der Klemmvorrichtung (10) und der Aufnahmevorrichtung (20) an einer Trägerstruktur (60).
2. System nach Anspruch 1, bei dem die Klemmvorrichtung (10) ein federndes Klemmelement (11) mit einem C-förmigen Querschnitt mit nach innen vorspringenden Begrenzungen (12) der Öffnung (14) des C-Querschnittes hat, so daß sich die Öffnung (14) beim seitlichen Durchgang des Schaftabschnittes (102) der zu befestigenden Einrichtung (100) aufweitet und nach Durchgang des Schaftabschnittes (102) zusammenfedert.
3. System nach Anspruch 2, bei dem die nach innen vorspringenden Begrenzungen (12) der Öffnung (14) von Rollenelementen (12) gebildet sind, die um quer zum C-Querschnitt gerichtete Achsen (13) drehbar sind, um beim seitlichen Einschieben des Schaftabschnittes (102) der zu befestigenden Einrichtung (100) auf diesem abzurollen.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, bei dem das Klemmelement (10) an der Innenseite der Basis des C-Querschnittes einen Lagersockel (15) mit einer konkaven Lagerfläche (16) für den Schaftabschnitt (102) der zu befestigenden Einrichtung (100) aufweist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Aufnahmevorrichtung (20) topfförmig ist und ihre obere Öffnung (21) auf der Seite der Klemmvorrichtung (10) aufweist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem sich die Aufnahmevorrichtung (20) nach oben trichterförmig erweitert.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Aufnahmevorrichtung (20) im Boden eine kleine Ablauföffnung (22) für Flüssigkeit aufweist.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Aufnahmevorrichtung (20) aus einem elastischen Material ist oder einen elastischen Mantelabschnitt hat.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem die Klemmvorrichtung (10) und/oder die Aufnahmevorrichtung (20) auf der Außenseite einen Befestigungssockel (40, 50) mit einer konkaven Aufnahme (41, 51) zur Fixierung an einem Rohr (60) einer Trägerstruktur haben.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem die Klemmvorrichtung (10) und die Aufnahmevorrichtung (20) auf einer gemeinsamen Trägerleiste (30) in einem Abstand voneinander fixiert sind, welche Trägerleiste (30) an einer Trägerstruktur (60) befestigbar ist.
11. System nach Anspruch 10, bei dem der mindestens eine Montagesockel (40, 50) auf einer Seite der Trägerleiste (30) angeordnet ist.
12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Klemmvorrichtung (10) und/oder die Aufnahmevorrichtung (20) an der Trägerstruktur (60) eine Schellen- und/oder Kabelbinder- und/oder Blechschrauben- und/oder Klebebefestigung (70, 80, 90) haben.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, befestigt an einem Rollgerät oder in oder an einem Fahrzeug oder an einem Möbelstück oder an einem Strukturelement eines Gebäudes.
14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend zwei Anordnungen aus einer Klemmvorrichtung (10) und einer Aufnahmevorrichtung (20).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2519228A (en) * 2014-09-19 2015-04-15 Zachary William Cater Wheelchair
DE202017103493U1 (de) 2017-06-12 2017-07-28 Beatrix Damm Haltevorrichtung für eine Gehhilfe

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