DE2000433A1 - Vorrichtung zum Schleifen und Polieren,insbesondere zum Abrunden der Enden biegsamer Kunststoffaeden - Google Patents
Vorrichtung zum Schleifen und Polieren,insbesondere zum Abrunden der Enden biegsamer KunststoffaedenInfo
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Description
Vorrichtung zum Schleifen und Polieren, insbesondere zum Abrunden der Enden
biegsamer Kunststoffäden.
Für diese Anmeldung wird die Priorität aus der entsprechenden japanischen Patentanmeldung Serial No. 1977/69 vom
10. Januar 1969 in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen
Schleifen und Polieren der Enden biegsamer, für Bürstenhaare bestimmter Kunststoffäden oder -drähte und zum Abrunden
der Enden, so daß sie ein glattes, halbkreisförmiges oder halbelliptisches Profil erhalten.
Die Ausführung bekannter Vorrichtungen und der erfindungsgemäß
vorgeschlagenen Vorrichtung werden anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung einer herkömmlichtn Vorrichtung zum Abrunden des Endes eines
** O mm
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Kunststoffadens.
Fig. 2 ist eine teilweise schaubildliche Darstellung
eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Haltevorrichtung für die erfindungsgemäße Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung zur Veranschaulichung
des Verfahrens zum Abrunden des Endes eines Kunststoffadens vermittels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung des Endes eines vermittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bearbeiteten Fadens.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist eine herkömmliche Vorrichtung zum kontinuierlichen Schleifen und Polieren der Endspitzen
biegsamer Kunststoffäden, die zur Verwendung als Bür3tenhaare bestimmt sind, ein Förderband Io2, auf dem eine
Bürste lol befestigt ist, und Drehschleifvorrichtungen Io3,
Io4, Io5 und Io6 auf, die parallel zueinander oberhalb des
Förderbandes Io2 angeordnet und in bezug auf dieses in geeig neter Weise ausgerichtet sind. Die Bürste lol ist so auf
dem Förderband Io2 befestigt, daß ihre Bürstenhaare oder -fäden nach oben stehen und in senkrechter Richtung zu den
SchleifVorrichtungen hin weisen, so daß die Fäden bei ihrem
Durchgang unter den oberhalb angeordneten Drehechleifvorrich-
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tungen 1ο3, 1ο4, 1ο5 und 1ο6 an ihren vorderen, hinteren
und rechten und linken Seitenflächen nacheinander gedrückt und geschliffen und die Spitzenden der Fäden geformt werden.
Bei der beschriebenen bekannten Vorrichtung sind jedoch die Drehschleifvorrichtungen vorn, hinten, rechts- und linksseitig,
d.h. nur in vier Ausrichtungen angeordnet, so daß das spitze Ende eines Fadens nur in eine rechteckige oder quadratische
Form, jedoch nicht rund geschliffen wird und damit kein halbkreisförmiges oder halbelliptisches Profil erhält.
Wenn das Fedenende in eine abgerundete Form geschliffen werden soll, ist deshalb eine große Anzahl von Drehschleifvorrichtungen
erforderlich. Wenn die Bürste nicht zahlreiche Fäden aufweist, können außerdem die im Mittelteil der Bürste befindlichen
Fäden nicht ausreichend genug geschliffen werden, so daß die Qualität der auf diese Weise hergestellten Erzeugnisse
nicht gleichbleibend ist. Die im vorstehenden erwähnte Steigerung der Anzahl von Schleifvorrichtungen wirkt sich in konstruktiver
und wirtschaftlicher Hinsicht nachteilig auf eine derartige Vorrichtung aus.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die vorstehend beschriebenen
Nachteile bekannter Vorrichtungen durch Schaffung einer neuen und verbesserten Vorrichtung zum Abrunden der
Enden biegsamer Kunststoffäden zu schaffen, durch welche die
Enden der Fäden in einer solchen Weise geschliffen und poliert werden können, daß das Ende der Spitze eine glatte Formgebung
und beispielsweise ein halbkugeliges oder halbellipsoides
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-H-
Profil erhält.
Die vorgeschlagene Vorrichtung zum kontinuierlichen Schleifen und Polieren und insbesondere Abrunden der Enden biegsamer
Kunststoffäden oder Bürstenhaare ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch kontinuierliche Pörderketten, mehrere, mit den
Förderketten verbundene und von diesen um eine senkrecht zur Portbewegungsrichtung der Förderketten ausgerichtete Achse
drehbar gelagerte Fadenhaltevorrichtungen und eine oberhalb der Förderketten gespannte endlose Schleifvorrichtung mit
einer gewellten Schleiffläche, wobei die Förderketten und die Schleifvorrichtung in einer solchen Weise angeordnet sind,
daß die Endspitzen der auf den Haltevorrichtungen gelagerten und durch die Förderketten transportierten Fäden durch die
gewellte Schleiffläche der endlosen Schleifvorrichtung kontinuierlich geschliffen und poliert werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren 2 - H dargestellt. Wie Fig. 2 zeigt, ist ein Paar kontinuierlich
umlaufender waagerechter Förderketten 1 vorgesehen, an denen mehrere Auflager 2 quer und in gegenseitigen Abständen
zueinander parallel befestigt sind. Auf jedem Auflager 2 ist eine Haltevorrichtung 3 zum Halten und Befestigen einer
Fäden aufweisenden Bürste oder von Bürstenborsten vorgesehen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, besteht eine Haltevorrichtung 3
aus einem Halter lH zum Halten der Fäden- oder Borstenelemente
12 oder der Bürstengrundplatte 12' für die Fäden 12 auf einem
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mm K ι—
Brett 13, wobei das obere Ende einer senkrechten, drehbar gelagerten Welle 4 mit dem Brett 13 verbunden ist. Die
Welle 4 ist durch eine Ausnehmung 15 in dem Auflager 2 hindurchgeführt.
Zwischen Ausnehmung 15 und Welle 4 befindet sich ein Pufferlager 16, das eine glatte Umdrehung der umlaufenden
Welle 4 ermöglicht. Am anderen Ende der Welle 4 ist ein Ritzel 5 befestigt, das mit einer Zahnstange 7 kämmen
und die umlaufende Welle 4 und dadurch die Haltevorrichtung um eine senkrechte Achse drehen kann.
Eine um ein Walzenpaar 17 und 17' geführte endlose Schleifleinwand
9 ist in waagerechter Richtung oberhalb der Förderkette 1 senkrecht zu deren Portbewegungsrichtung beweglich
angeordnet. Die Welle 18' der Walze 17' für die Schleifleinwand
9 ist in zwei Armen 27' drehbar gelagert, die an einem Gestell 24 befestigt sind (wobei nur ein Arm dargestellt
ist). Die Welle 18 der anderen Walze 17 ist in entsprechender Weise wie die Welle l8f durch zwei Arme 27 gelagert (von denen
nur ein Arm dargestellt ist). Das andere Ende der Welle weist eine (nicht dargestellte) Riemenscheibe auf, die über
einen Keilriemen 21 mit einem Antriebsmotor 20 gekoppelt ist. Wenn der Motor in Betrieb ist, wird daher die endlose Schleifleinwand
9 im Endlosbetrieb angetrieben.
Die Zahnetange 7, die mit dem an dem unteren Ende der umlaufenden
Welle 4 der Haltevorrichtung 3 befindlichen Kitzel 5 kÄirunen kann, ist in geeigneter Weise parallel zu den
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Förderketten 1 unterhalb der endlosen Schleifleinwand 9 gelagert. Wenn die Zahnstange 7 mit dem Ritzel 5 der durch
die Förderketten 1 weitertransportierten Haltevorrichtung 3 kämmt, wird die fortbewegte Haltevorrichtung 3 durch die
Drehung des Ritzels 5 vermittels der Zahnstange 7 in Drehung versetzt. Eine auf der Welle h der Haltevorrichtung 3 angeordnete
Scheibe 6 weist einen abgeflachten Abschnitt 6· auf, der in eine Berührung mit der flachen Seitenfläche einer langgestreckten
Führung 8 kommen kann, die parallel zu den Förderketten 1 angeordnet ist und eine gleitende Verschiebung der
Scheibe 6 entlang der Führung 8 ermöglicht, wodurch die Haltevorrichtung 3 an einer Drehung bis in einer Lage gehindert
wird, in welcher sie sich unterhalb der endlosen Schleifleinwand 9 befindet, bis zu welcher die Führung 8 durchgeführt
ist. Obwohl die Führung 8 nicht vollständig dargestellt ist, erstreckt sie sich von der einen Endlage, in welcher die
Fadenelemente oder Bürstenhaare auf die Haltevorrichtung aufgesetzt werden, bis zu der anderen Endlage unterhalb der endlosen
Schleifleinwand, in welcher das Ritzel 5 in einen Eingriff
mit der Zahnstange 7 kommt.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung soll kurz beschrieben werden. So lange wie der abgeflachte Abschnitt
6· der Scheibe 6 auf der Welle Ί der mit den Förderketten 1
verbundenen Haltevorrichtung 3 in einem Eingriff mit der Führung 8 steht und die Scheibe gleitend verschoben wird, findet
keine Drehbewegung der Haltevorrichtung 3 statt, so daß die Fäder. 12 an dem Halter 14 der Haltevorrichtung 3 befestigt
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werden können (Fig. 3)· Wenn die Scheibe 6 der Welle 4 außer Eingriff mit der Führung 8 gelangt und gleichzeitig das
Ritzel 5 und die Zahnstange 7 in einen gegenseitigen Eingriff gebracht werden und die Haltevorrichtung 3 gedreht wird, drehen
sich die Fäden 12 auf der Haltevorrichtung 3 während ihrer Fortbewegung unterhalb der endlosen Schleifleinwand 9· Da die
Schleifleinwand 9 entsprechend der Darstellung der Fig. 4 abwechselnd
konkave Abschnitte 25 und konvexe Abschnitte 26 aufweist, ändert sich der Schleifwinkel beim Schleifen der Enden
der Fäden 12 kontinuierlich innerhalb eines vorbestimmten Bereiches . Da sich die Fäden 12 gleichzeitig mit der Drehung
der Haltevorrichtung 3 drehen, werden die Enden der Fäden 12 in eine abgerundete glatte Form geschliffen und poliert und
erhalten beispielsweise die in Fig. 5 dargestellte halbkugelige oder halbellipsoide Form. Anschließend werden die Fäden
selbsttätig aus der Haltevorrichtung entfernt (was hier nicht dargestellt ist). Die mit einer gewellten Schleiffläche versehene
Schleifleinwand kann aus einem Riemen mit einer äußeren
gewellten Oberfläche bestehen, der aus Gummi, einem synthetischen Kunstharz oder dgl. hergestellt ist una dessen Oberfläche
mit fest aufgebrachten Schleifmitteln versehen ist. Die Schleifleinwand kann auch aus einem normalen Riemen bestehen,
dessen süßere Oberfläche mit Kunststoff und einem Schleifpapier belegt ist, das eine wellenförmige Formgebung
aufweist. Die Abmessungen der konkaven und konvexen Abschnitte der wellenförmigen Schleiffläche der endlosen Schleifleinwand
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können entsprechend der Länge, Dicke und Federeigenschaften der Fäden oder Borsten bemessen werden, so daß das Abrunden
der Fadenenden in sehr geeigneter Weise kontinuierlich erfolgen kann.
- Patentanspruch : -
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Claims (1)
- Patentanspruch :Vorrichtung zum kontinuierlichen Schleifen und Polieren und insbesondere Abrunden der Enden biegsamer Kunststoffäden oder Bürstenhaare, gekennzeichnet durch kontinuierliche Förderketten (1), mehrere, mit den Förderketten verbundene und von diesen um eine senkrecht zur Fortbewegungsrichtung der Förderketten ausgerichtete Achse drehbar gelagerte Fadenhaltevorrichtungen (3) und eine oberhalb der Förderketten gespannte endlose Schleifvorrichtung (9) mit einer gewellten Schleiffläche (25, 26), wobei die Förderketten und die Schleifvorrichtung in einer solchen Weise angeordnet sind, daß die Enden der auf den Haltevorrichtungen gelagerten und durch die Förderketten transportierten Fäden (12) durch die gewellte Schleiffläche der Endlos-Schleifvorrichtung kontinuierlich geschliffen und poliert werden können.0 0 CJ 8 5 1 / 1 2 2 4
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