DE20004675U1 - Festkupplung zum Anschluß eines Schlauches, insbesondere Feuerwehrschlauches - Google Patents
Festkupplung zum Anschluß eines Schlauches, insbesondere FeuerwehrschlauchesInfo
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Description
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS Tel. +49 89 89 69 80
Max Widenmann Armaturenfabrik 14. März 2000
Lederstraße 30-36 89537 Giengen (Brenz)
Unser Zeichen: W 1339 DE KI/Hc
Festkupplung zum Anschluß eines Schlauches, insbesondere
Feuerwehrschlauches
Feuerwehrschlauches
Die Erfindung betrifft eine Festkupplung zum Anschluß eines Gegenkupplungsstücks, an dem ein Schlauch, insbesondere ein Feuerwehrschlauch befestigt ist, an ein feststehendes Teil, insbesondere an eine starre Leitung oder Armatur, wobei die Festkupplung einen schlauchseitigen, ersten Ring mit einer zum Ankuppeln des am Schlauch befestigten Gegenkupplungsstücks vorgesehenen Stirnfläche, einen an der Stirnfläche vorgesehenen elastischen Dichtring und wenigstens eine axial vorstehende Klaue als Teil eines Bajonettverschlusses zwischen Gegenkupplungsstück und Festkupplung aufweist.
Derartige Festkupplungen werden z.B. an eine Armatur, z.B. einen Hydranten, oder an einem Feuerwehrfahrzeug befestigt. An die Festkupplung kann dann mit Hilfe des Bajonettverschlusses schnell ein Schlauch angeschlossen werden, an dem ein Gegenkupplungsstück dauerhaft befestigt ist. Die Festkupplung wird üblicherweise mittels eines Schraubgewindes an der starren Leitung oder der Armatur dauerhaft befestigt. Wenn das Gegenkupplungsstück an der Festkupplung angeschlossen ist, sorgt der stirnseitige, also an der Stirnfläche vorgesehene elastische Dichtring für eine Abdichtung zwischen Gegenkupplungsstück und
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Festkupplung, so daß hohe Drücke ohne Leckage verlust weitergeleitet werden können.
Die Festkupplung übernimmt folglich die Kraftübertragung und Abdichtung des Schlauches gegenüber dem feststehenden Teil, also der starren Leitung oder der Armatur. Bislang bestehen die Festkupplungen aus einem Ring, an dem sowohl der elastische Dichtring als auch die Klauen und vorzugsweise Leisten, in die die Klauen am Gegenkupplungsstück eingreifen können, vorgesehen sind. Anschläge sollen ferner den Kupplungsweg in Umfangsrichtung begrenzen. Als Kupplungssystem hat sich das sogenannte System "Storz" durchgesetzt, bei dem als Klauen sogenannte Knaggen vorgesehen und an einem sogenannten Knaggenring angeformt sind. Die Drehung des Knaggenrings führt zu einer axialen Annäherung der beiden zu kuppelnden Teile, wobei üblicherweise jedes Teil einen Storz-Dichtring aufweist und diese Dichtringe axial gegeneinander gepreßt werden, ohne daß es dabei zu einer Drehung der Dichtungsringe kommt.
Bei Festkupplungen kann jedoch folgendes Problem auftreten: Wenn Schläuche, z.B. vom Hydranten kommend an der Pumpe am Feuerwehrfahrzeug angekuppelt werden und nicht drallfrei verlegt worden sind, können beim Befallen der großvolumigen Schläuche und beim Druckaufbau Drehmomente auf den Schlauch ausgeübt werden. Diese Drehmomente führen dann dazu, daß die Kupplungsverbindung ganz oder teilweise gelöst wird, denn in gekuppeltem Zustand treten erhebliche Reibkräfte zwischen den gekuppelten Teilen (Festkupplung und Gegenkupplungsstück) auf.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Festkupplung zu schaffen, die bei nicht ordnungsgemäß verlegtem, angekuppeltem Schlauch unter Druckbeaufschlagung ein Lösen der Kupplungsverbindung verhindert.
Diese Aufgabe wird bei einer Festkupplung der eingangs genannten Art durch einen zweiten Ring gelöst, der drehbar mit dem ersten Ring verbunden ist und ein Mittel zum Befestigen der Festkupplung am feststehenden Teil aufweist.
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Die Erfindung schafft damit eine drehbare Festkupplung, bei der sich der erste Ring, der mit dem Gegenkupplungsstück und damit mit dem Schlauch verbunden ist, gegenüber dem zweiten Ring, der feststehend ist, drehen kann, so daß der Schlauch die Möglichkeit hat, sich auszurichten. Der Dichtring wird bei diesem Ausrichtvorgang nicht gegenüber dem entsprechenden Dichtring am Gegenkupplungsstück verdreht, so daß eine Beschädigung der Dichtringe auch sehr unwahrscheinlich ist.
Vorzugsweise sind der erste und der zweite Ring mittels eines Kugellagers miteinander verbunden, um die Reibung zwischen beiden Teilen zu minimieren.
Der stirnseitige Dichtring dient gemäß der bevorzugten Ausführungsform nicht nur der Abdichtung von Festkupplung und Gegenkupplungsstück, sondern unterstützt auch die Abdichtung der beiden Ringe in radialer Richtung, so daß der stirnseitige Dichtring eine Doppelfunktion inne hat.
Um diese Doppelfunktion möglichst gut auszufüllen, ist der stirnseitige Dichtring so ausgebildet und so im ersten Ring gelagert sowie relativ zum zweiten Ring angeordnet, daß er beim axialen Andrücken des Gegenkupplungsstücks an die Festkupplung, also beim Ankuppeln des Gegenkupplungsstückes, axial und auch radial in Richtung zum zweiten Ring deformiert wird. Damit wird der Dichtring näher zum zweiten Ring bewegt, vorzugsweise um einen Dichtspalt zwischen erstem Ring und zweitem Ring oder zwischen dem ersten oder dem zweiten Ring zuzuordnenden Teilen zu reduzieren, damit die optimale Dichtungswirkung erst in gekuppeltem Zustand zustande kommt und die Reibung zwischen Dichtring und zweitem Ring in ungekuppeltem Zustand so gering wie möglich ist.
Vorzugsweise ist der Dichtring mit einer axial vorspringenden Lippe versehen, die axial über die Stirnfläche hinausragt. Dies ist beispielsweise beim bevorzugt verwendeten Storz-Dichtring der Fall. Zudem ist bei dieser Ausführungsform der Bajonettverschluß auch eine Storz-Kupplung.
Um eine Reibung zwischen dem zweiten Ring und dem Dichtring in
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gekuppeltem Zustand auszuschließen, ist am ersten Ring, genauer am Dichtring ein Gleitring vorgesehen, der sich auf dem zweiten Ring drehen kann. Der Gleitring ist somit Teil des ersten Ringes und besteht vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere Teflon. Der Gleitring dient als Gleitlager und Dichtung zwischen erstem und zweitem Ring und verhindert einen unmittelbaren Kontakt zwischen dem Dichtring und dem zweiten Ring.
Der Dichtring weist an dem der Stirnwand entgegengesetzten Ende . vorteilhafterweise einen sogenannten Fuß auf, wie er z.B. bei Storz-Dichtringen stets vorgesehen ist. Der Fuß hat einen umlaufenden Wulst, der in eine umlaufende Nut im Gleitring ragt. Der Dichtring wird dadurch axial lagefixiert. Zudem erhöht sich durch diese Ausgestaltung die Dichtfläche, so daß eine Art Labyrinthdichtung entsteht.
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Der Gleitring ist ferner axial so versetzt zum stirnseitigen
Dichtring angeordnet, daß an der Stirnwand der Dichtring gegenüber dem Gleitring und am entgegengesetzten Ende der Gleitring gegenüber dem Dichtring vorsteht. In den vorstehenden Bereichen können damit bessere Abdichtungen oder Halterungen der Dichtungen vorgesehen werden.
Der Gleitring weist einen Abschnitt auf, in dem er unmittelbar am ersten Ring anliegt, um eine zusätzliche Dichtung zu schaffen und um ihn am ersten Ring zu positionieren.
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Der erste Ring hat ferner einen Boden in Form eines axialen
Anschlages für den Dichtring. Der Boden erstreckt sich in radialer Richtung zum Gleitring hin, und der Gleitring liegt vorzugsweise am Boden an, was den Vorteil hat, daß die radiale Ausdehnung des Gleitrings gering gehalten werden kann.
Durch einen umlaufenden Außenbund am Gleitring, mit dem er axial zwischen dem Boden und dem zweiten Ring gesichert ist, läßt sich zugleich der Dichtspalt verlängern und eine axiale Sicherung für den Gleitring am ersten Ring schaffen. Der Außenbund ist auch dazu da, einen radialen Spalt zwischen erstem und zweitem Ring zu verringern oder zu schließen.
Der zweite Ring ist vorzugsweise radial einwärts des ersten Ringes angeordnet. Auf einem rohrförmigen, am zweiten Ring angeformten Ansatz gleitet dann der Gleitring. Der Ansatz dient der Abstützung des Gleitrings, wenn der Dichtring beim Kupplungsvorgang, wie zuvor erläutert, nicht nur axial, sondern auch radial deformiert wird und gegen den Gleitring gedrückt wird. Dabei wird der Gleitring durch den Dichtring ebenfalls radial elastisch so deformiert, daß ein Dichtspalt zwischen den Ringen, auch Lagerspalt genannt, reduziert oder die Kontaktfläche zwischen Gleitring und zweitem Ring vergrößert wird.
Ohne diesen Ansatz würde der Gleitring gebogen werden und böte keine definierte Dicht- und Gleitfläche gegenüber dem zweiten Ring.
Ein zwischen Gleitring und dem zweiten Ring geklemmter O-Ring dient als weitere Abdichtung und verhindert, daß Flüssigkeit zwischen dem Gleitring und dem zweiten Ring nach außen dringt oder, im Saugbetrieb, Luft angesaugt wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und aus den nachfolgenden Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1 eine Querschnittsansicht durch eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Festkupplung und 25
Figur 2 eine vergrößerte Ansicht des in Figur 1 mit Y gekennzeichneten, umrahmten Bereichs.
In Figur 1 ist eine Festkupplung zum Anschluß eines Feuerwehr-Schlauches dargestellt, an dem ein nicht gezeigtes Gegenkupplungsstück dauerhaft befestigt ist.
Es ist eine Storz-Kupplungsverbindung zwischen der Festkupplung und dem Gegenkupplungsstück vorgesehen, also einer speziellen Art von Bajonettverschluß, bei dem Klauen in Form von sogenannten Knaggen 3 an einem ersten Ring 5 einstückig angeformt sind. Auch das Gegenkupplungsstück weist Knaggen auf, die mit sogenannten Leisten mit Hinterschneidungen 7 im ersten Ring 5 in Eingriff kommen. Die Leisten haben
eine Steigung, so daß beim Drehen des Knaggenrings am Gegenkupplungsstück die Festkupplung und das Gegenkupplungsstück in axialer Richtung aufeinander zu bewegt werden. Eine plane Stirnflache 9 am ersten Ring 5 dient als axialer Anschlag für die aneinander befestigten Teile (Festkupplung und Gegenkupplungsstück) im gekuppelten Zustand, wenn eine axiale Druckkraft auf das Gegenkupplungsstück ausgeübt wird. Das System "Storz" zeichnet sich dadurch aus, daß bei Drehung eines Knaggenrings die axiale Annäherung der Teile zueinander ohne gegenseitige Drehung der Teile gegeneinander erreicht wird. Beim axialen Aneinanderdrücken von Festkupplung und Gegenkupplungsstück werden auf beiden Teilen stirnseitig vorgesehene sogenannte elastische Dichtringe 11, auch Storz-Dichtringe genannt, aneinander gepreßt.
Wie Figur 1 zu entnehmen ist, weist der Storz-Dichtring 11 eine gegenüber der Stirnfläche 9 axial vorstehende und sich auch in
radialer Richtung einwärts erstreckende Dichtlippe 13 auf, die elastisch beim Kuppeln verformt wird. Der Dichtring 11 ist in einer entsprechenden Ausnehmung im ersten Ring 5 angeordnet und mit diesem drehfest verbunden.
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Radial innerhalb des ersten Rings 5 ist ein zweiter Ring 15,
koaxial zum ersten Ring 5 angeordnet und mit dem ersten Ring 5 über ein Kugellager 17 drehbar verbunden. Ein Gewindestift 18 schließt eine Öffnung im ersten Ring 5, über die die Kugeln des Kugellagers 17 zwischen ersten und zweiten Ring 5 bzw. 15 eingebracht werden können.
Der zweite Ring 15 hat an seinem der Stirnfläche 9 entgegengesetzten Ende 19, im folgenden armaturseitiges Ende 19 genannt, eine Einrichtung zum Befestigen der Festkupplung an der Armatur in Form eines Innengewindes 21. Der zweite Ring 15 weist darüber hinaus eine Durchgangsbohrung 23 auf, über die in gekuppeltem Zustand Wasser in beide axialen Richtungen strömen kann. Am stirnseitigen Ende des zweiten Rings 15, das der Stirnfläche 9 näher ist, ist dieser mit einem an ihm angeformten rohrförmigen <\nsatz 25 versehen. In dem Dichtring 11 sitzt durch Reibschluß im normalen Einsatz drehfest mit dem Dichtring und damit dem ersten Ring 5 verbunden, ein Gleitring 27 aus Teflon, welcher ein Gleitlager und eine Dichtung zwischen erstem und zweitem Ring 5, 15 bildet. In Figur 2 ist der Übergang zwischen
erstem und zweitem Ring 5, 15 im Bereich des Dichtrings 11 und des Gleitrings 27 besser zu erkennen.
Im Bereich des armaturseitigen Endes 19 des Gleitrings 27 ragt dieser in eine stirnseitige Eindrehung 31 im zweiten Ring 15. Ein CD-Ring 33 ist in eine Vertiefung 35 in der Eindrehung 31 eingelegt und zwischen dem Gleitring 27 und dem zweiten Ring 15 axial zusammengedrückt. Der O-Ring 33 verhindert, daß zwischen Gleitring 27 und zweitem Ring 15 Wasser oder, im Saugbetrieb, Luft nach außen bzw. nach innen gelangen kann.
Der Dichtring 11 sitzt in axialer Richtung auf einem Boden 37 in Form eines umlaufenden, radial einwärts gerichteten, relativ dünnen Absatzes auf. An der innenseitigen, zylindrischen Fläche 39 wiederum liegt der Gleitring 27 am Boden 37 an. Ein radialer Außenbund 41 am armaturseitigen Ende 19 des Gleitrings 27 hintergreift den Boden 37 und ist zwischen dem Boden 37 und dem zweiten Ring 15 axial gehaltert, so daß dadurch der gesamte Gleitring 27 axial gesichert ist. Der Außenbund 41 soll zusammen mit dem O-Ring den radialen Spalt 42 zwischen Boden 37 und zweitem Ring 15 schließen. Zur Stirnfläche 9 hin hat der Gleitring 27 nach der zylindrischen Fläche 39 eine Nut 43, in die ein O-förmiger Wulst 45 am Fuß 47 des Dichtringes 11 ragt. Der Fuß 47 des Dichtringes 11 ist das in axialer Richtung armaturseitige Ende des Dichtringes 11, das ein Doppel-O-Profil aufweist, bestehend aus den Wülsten 45 und 49.
Durch den in die Nut 43 ragenden Wulst 45 ist der Dichtring 11 in axialer Richtung lagesicher gehalten.
Eine abgeschrägte Fläche 51, die radial schräg einwärts gerichtet ist und auch abgerundet sein kann, weist einen geringen Spalt 53 zur Dichtlippe 13, die sich in diesem Bereich annähernd parallel zur Räche 51 erstreckt, auf.
Wie Figur 2 zu entnehmen ist, sind der Gleitring 27 und der Dichtring 11 so zueinander versetzt angeordnet, daß zur Stirnfläche 9 hin der Dichtring 11 deutlich gegenüber dem Gleitring 27 und am entgegengesetzten, armaturseitigen Ende der Gleitring 27 deutlich
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dem Dichtring 11 vorsteht.
dem Dichtring 11 vorsteht.
Im nicht gekuppelten Zustand, wie er in Figur 1 gezeigt ist, läßt sich der erste Ring 5 gegenüber dem zweiten Ring 15 leicht drehen. Der Gleitring 27, der gleichzeitig als Gleitlager dient, gleitet auf dem Ansatz 25. Aufgrund der guten Gleiteigenschaften des Teflons gibt es kaum Verschleiß. Der Dichtring 11 bleibt beim Drehen der Ringe 5, 15 von Verschleiß gänzlich verschont.
Wird ein Gegenkupplungsstück mit einem Feuerwehrschlauch auf die Festkupplung aufgesetzt und der Knaggenring am Gegenkupplungsstück gedreht, so wandern die Knaggen am Gegenkupplungsstück in die Hinterschneidungen 7. Das Gegenkupplungsstück mit einem spiegelbildlichen Dichtring 11 bewegt sich in axialer Richtung in Richtung zur Festkupplung, wobei im gekuppelten Zustand die Stirnfläche 9 an dem ersten Ring 5 und die entsprechende Stirnfläche am Gegenkupplungsstück geringfügig voneinander beabstandet sind. Die beiden Dichtringe 11 drücken gegeneinander und deformieren sich gegenseitig elastisch. Diese elastische Verformung des Dichtringes 11 läßt sich auch durch axiales Andrücken einer planen Stirnfläche gegen den Dichtring 11 nachvollziehen. Durch die Form der Lippe 13 und des Gleitrings 27 wird die Lippe 13 axial und radial einwärts in Richtung zum zweiten Ring, genauer gesagt in Richtung zur Fläche 51 des Gleitrings 27 deformiert, bis die Lippe 13 an ihrer armaturseitigen Rückfläche an der schrägen Fläche 51 anliegt. Auch der Gleitring 27 wird dadurch radial deformiert, so daß, falls ein zylindrischer Dicht- oder Lagerspalt (nicht gezeigt) zwischen Gleitring 27 und dem rohrförmigen Ansatz 25 des zweiten Rings 15 vorhanden wäre, dieser verkleinert werden würde oder, falls kein solcher Spalt gegeben wäre, der Gleitring 27 stärker gegen den rohrförmigen Ansatz 25 des zweiten Rings 15 gepreßt werden und sich die Kontaktfläche vergrößern würde.
Der Dichtring 11 dient damit nicht nur der Abdichtung der Festkupplung zum Gegenkupplungsstück, sondern auch der Abdichtung in radialer Richtung zwischen erstem und zweitem Ring 5, 15. In gekuppeltem Zustand läßt sich der erste Ring 5 auf dem zweiten Ring 15 nach wie vor relativ leicht drehen. Sollte der Feuerwehrschlauch nicht drallfrei verlegt sein, so können sich selbst großvolumige Schläuche
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beim Befüllen und Druckaufbau selbst drallfrei ausrichten, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Festkupplung zum Gegenkupplungsstück lockert oder löst oder sich die Festkupplung an der Armatur lockert oder löst.
Beim Druckaufbau ist die geschaffene Verbindung zwischen Festkupplung und Gegenkupplungsstück und auch zwischen dem ersten und dem zweiten Ring 5, 15 dicht. Die Doppelfunktion, die dem Dichtring 11 und dem Gleitring 27 zukommen, die Labyrinthdichtung, die durch die spezielle Geometrie des Dichtringes 11, des Gleitringes 27, des ersten und des zweiten Ringes 5, 15 gebildet wird, sowie der O-Ring 33 sorgen dafür, daß selbst bei einer Drehung des ersten Rings 5 zum zweiten Ring 15 kein Wasser zwischen den Ringen 5, 15 austreten kann.
Anstatt des O-Rings 33 können auch andere elastische Dichtelemente vorgesehen sein.
Claims (17)
1. Festkupplung zum Anschluß eines Gegenkupplungsstückes, an dem ein Schlauch, insbesondere ein Feuerwehrschlauch befestigt ist, an ein feststehendes Teil, insbesondere an eine starre Leitung oder Armatur, wobei die Festkupplung
einen schlauchseitigen, ersten Ring (5) mit einer zum Ankuppeln des am Schlauch befestigten Gegenkupplungsstücks vorgesehenen Stirnfläche (9),
einen an der Stirnfläche (9) vorgesehenen stirnseitigen, elastischen Dichtring (11) und
wenigstens eine axial vorstehende Klaue als Teil eines Bajonettverschlusses zwischen Gegenkupplungsstück und Festkupplung aufweist, gekennzeichnet durch
einen zweiten Ring (15), der drehbar mit dem ersten Ring (5) verbunden ist und ein Mittel zum Befestigen (21) am feststehenden Teil aufweist.
einen schlauchseitigen, ersten Ring (5) mit einer zum Ankuppeln des am Schlauch befestigten Gegenkupplungsstücks vorgesehenen Stirnfläche (9),
einen an der Stirnfläche (9) vorgesehenen stirnseitigen, elastischen Dichtring (11) und
wenigstens eine axial vorstehende Klaue als Teil eines Bajonettverschlusses zwischen Gegenkupplungsstück und Festkupplung aufweist, gekennzeichnet durch
einen zweiten Ring (15), der drehbar mit dem ersten Ring (5) verbunden ist und ein Mittel zum Befestigen (21) am feststehenden Teil aufweist.
2. Festkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Ring (5, 15) mittels eines Kugellagers (17) miteinander verbunden sind.
3. Festkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Dichtring (11) die Abdichtung der beiden Ringe (5, 15) zueinander wenigstens unterstützt.
4. Festkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Dichtring (11) eine axial vorspringende Lippe (13) aufweist.
5. Festkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Dichtring (11) ein Storz-Dichtring ist und der Bajonettverschluß eine Storz-Kupplung ist.
6. Festkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Dichtring (11) so ausgebildet und so gelagert ist, daß er beim axialen Andrücken des Gegenkupplungsstücks axial und radial in Richtung zum zweiten Ring (15) deformiert wird.
7. Festkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten Ring (5) zwischen stirnseitigem Dichtring (11) und zweitem Ring (15) ein Gleitring (27) vorgesehen ist, der sich auf dem zweiten Ring (15) drehen kann.
8. Festkupplung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch axiales Drücken einer planen Stirnfläche, insbesondere des Gegenkupplungsstücks, gegen den Dichtring (11) dieser gegen den Gleitring (27) radial so drückt und ihn plastisch so deformiert, daß ein Dichtspalt zwischen Gleitring (27) und zweitem Ring (15) reduziert oder die Kontaktfläche zwischen Gleitring (27) und zweitem Ring vergrößert wird.
9. Festkupplung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (27) aus Kunststoff ist.
10. Festkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der stirnseitige Dichtring (11) an dem der Stirnwand (9) entgegengesetzten Ende einen Fuß mit einem Wulst (45) aufweist, der in eine Nut (43) im Gleitring (27) ragt.
11. Festkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (27) axial so versetzt zum stirnseitigen Dichtring (11) angeordnet ist, daß an der Stirnwand (9) der Dichtring (11) gegenüber dem Gleitring (27) und am entgegengesetzten Ende der Gleitring (27) gegenüber dem Dichtring (11) vorsteht.
12. Festkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (27) einen Abschnitt aufweist, in dem er unmittelbar am ersten Ring (5) anliegt.
13. Festkupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ring (5) einen Boden (37) in Form eines axialen Anschlages für den Dichtring (11) hat und daß der Gleitring (27) am Boden (37) anliegt.
14. Festkupplung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitring (27) einen Außenbund (41) aufweist, mit dem er zwischen dem Boden (37) und dem zweiten Ring (15) axial gesichert ist und einen radialen Spalt (42) zwischen erstem und zweitem Ring (5, 15) schließt.
15. Festkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Ring (15) radial einwärts des ersten Ringes (5) angeordnet ist und der Gleitring (27) auf einem rohrförmigen, am zweiten Ring (15) angeformten Ansatz (25) gleitet.
16. Festkupplung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gleitring (27) und zweitem Ring (15) ein elastisches Dichtelement geklemmt ist.
17. Festkupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Dichtelement ein O-Ring (33) ist.
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