DE20003763U1 - Zwischen den Lagerstellen integrierter pneumatischer- oder hydraulischer Zylinder zum Wechseln von Werkzeugen - Google Patents
Zwischen den Lagerstellen integrierter pneumatischer- oder hydraulischer Zylinder zum Wechseln von WerkzeugenInfo
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Description
Stuttgart, 10.07.00
Unser Az.: Gm 1554 Bc/di
Anmelder:
Deuschle Technologie GmbH & Co. KG
Onstmettinger Straße 3-5
D-72406 Bisingen
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Vertreter:
Kohler Schmid + Partner
Patentanwälte GbR
Ruppmannstraße 27
D-70565 Stuttgart
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Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel mit einer Werkzeugaufnahme und mit einer Löseeinheit zum Spannen und Lösen der Werkzeugaufnahme zum Wechseln des jeweils anzuwendenden Werkzeuges.
Es sind verschiedene Methoden bekannt, um Werkzeuge bei Fräs-, Bohr- oder Schleifspindeln zu wechseln.
Neben der manuellen Handspannung gibt es seit vielen Jahren automatische Spannsysteme mit einem hydraulischen- oder pneumatischen Zylinder, welche die Aufgabe haben das Federpaket in der Welle zusammenzudrücken, um einen Werkzeugwechsel zu ermöglichen. Ein derartigen Zylinder bezeichnet man auch als „Löseeinheit". Diese bewährten Systeme sind allesamt an der hinteren Seite von Fräs-, Bohr-, oder Schleifspindeln angebracht und unabhängig von der Lagerung der Spindel.
Durch die technische Fortentwicklung von Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinenantrieben entstand aus einfachen Spindeln mit manuellem Werkzeugwechsel ein immer komplexeres System.
Anfänglich waren manuelle Werkzeugaufnahmen und Riemenantrieb an solchen Spindeln Standard, später entwickelten sich zunehmend Spindeln mit integriertem Antriebsmotor zwischen den Lagerstellen.
Da aber mit den Jahren automatische Werkzeugwechselsysteme vom Markt gefordert wurden, ist der dann nötige hydraulische- oder pneumatische Lösezylinder an das Spindelende angeflanscht worden.
Aufgabe der Erfindung
Es soll eine Möglichkeit gefunden werden, Werkzeugspindeln für Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen kompakter und flexibler zu gestalten
Gegenstand und Vorteile der Erfindung
Diese Aufgabe wird durch eine Spindel gemäß Schutzanspruch 1 gelöst. Der freie Bauraum zwischen den Lagerstellen wird hiermit sinnvoll ausgenutzt. Die äusseren Abmaße solcher Spindelantriebe können geringer ausfallen. Es besteht dadurch die Möglichkeit, auch preisgünstige Riemenantriebe mit Werkzeugwechsel herzustellen.
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Die Erfindung schafft folgende wesentliche Vorteile :
1. Kompaktere Bauweise;
2. Bessere Ausnutzung von verfügbarem Bauraum zwischen den Lagerstellen;
3. Vereinfachtes Handling bei Antrieb über Riemen;
4. Kostenreduzierung beim Tausch von Riemen;
5. Kostenreduzierung beim Tausch von Motoren;
6. Flexiblere Gestaltung bei der Auswahl der Motorengröße = mehr Leistung;
7, Flexibleres Einbaumöglichkeit durch geringere Einbaumaße vor allem beim Einsatz von mehreren Spindeln auf einer Maschine.
Zeichnung
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel und von Spindeln nach dem Stand der Technik sind in der schematischen Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel nach der Lehre der Erfindung im
Querschnitt;
Fig. 2 eine riemengetriebene Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel nach der Lehre
der Erfindung im Querschnitt;
Fig. 3 eine Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel nach dem Stand der Technik;
Fig. 4 eine weitere Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel nach dem Stand der
Technik im Querschnitt.
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung
Die Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 1 nach Fig. 1 bewirkt im Vergleich zum Stand der Technik (siehe Fig. 3) eine erkennbare Reduzierung der Baugröße. In Fig. 1 wird der Querschnitt der Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 1 mit automatischem
Spannsystem und integrierter Löseeinheit (Zylinder 2, Zugstange 3) zwischen den Lagerstellen 4 und 5 dargestellt. Der Antriebsmotor 6 für eine Weile 7 ist hier rückseitig an einer der Werkzeugaufnahme 8 abgewandten Seite angebaut.
In Fig. 2 ist der Querschnitt einer riemenangetriebenen Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 9 abgebildet. Zu der Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 1 nach Fig. 1 identische Bauteile sind mit identischen Bezugsziffern bezeichnet. Im Unterschied zu Fig. 1 wird die Welle 7 über einen in der Fig. 2 nicht gezeigten Riemen angetrieben, welcher an einer Aufnahme 10 angreift. Der integrierte Zylinder 2 der Löseeinheit ist zwischen den Lagerstellen 4 und 5 angeordnet.
Beschreibung von Spindeln nach dem Stand der Technik
In der Fig. 3 wird eine Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 11 mit automatischem Werkzeugwechselsystem der klassischen Art dargestellt. Bei dieser Spindel 11 wird das Werkzeug durch ein hydraulisches- oder pneumatisches Medium, welches in den Hohlraum hinter dem Zylinder 12 eingepresst wird, gelöst. Durch das Einpressen dieses Mediums fährt der Zylinder 12 in Richtung der Werkzeugaufnahme 13 und drückt die Zugstange 14 nach vorne in Richtung der Werkzeugaufnahme 13. Im vorderen ausgefahrenen Zustand der Zugstange 14 kann dann das in der Fig. 3 nicht gezeigte Werkzeug entnommen werden. In Fig. 3 wird beispielhaft ein Querschnitt einer Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel mit integriertem, zwischen Lagerstellen 14 und 15 angeordnetem Motor 16 zum Antrieb der Weile 17 und rückseitig montierter pneumatischer Löseeinheit (Zylinder 12) dargestellt.
Zum Verständnis der Erfindung wurde in Fig. 4 ein Querschnitt einer Fräs-, Bohroder Schleifspindel 18 mit manuellem Werkzeugwechsel dargestellt. Bei der abgebildeten Spindel 18 befindet sich ein Antriebsmotor 19 zum Antrieb einer Welle 20 zwischen den Lagerstellen 21 und 22. Zum Werkzeugwechsel wird ein Innensechskantschlüssel durch eine Zugriffsbohrung 23 eingeschoben und durch Drehen das Werkzeug gelöst. Das Werkzeug kann der Werkzeugaufnahme 24 anschließend entnommen werden. Fig. 4 stellt eine Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel 18 mit manuellem Werkzeugwechsel und integriertem Motor 19 dar.
*■ &Ogr;·" ·
| 1 | Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel |
| 2 | Zylinder |
| 3 | Zugstange |
| 4 | Lagerstelle |
| 5 | Lagerstelle |
| 6 | Antriebsmotor |
| 7 | Welle |
| 8 | Werkzeugaufnahme |
| 9 | Werkzeugwechselspindel |
| 10 | Aufnahme |
| 11 | Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel |
| 12 | Zylinder |
| 13 | Werkzeugaufnahme |
| 14 | Zugstange |
| 15 | Lagerstelle |
| 16 | Antriebsmotor |
| 17 | Welle |
| 18 | Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel |
| 19 | Antriebsmotor |
| 20 | Welle |
| 21 | Lagerstelle |
| 22 | Lagerstelle |
| 23 | Zugriffsbohrung |
| 24 | Werkzeugaufnahme |
Claims (3)
1. Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel (1; 9) mit einer Werkzeug einer Löseeinheit (2, 3) zum Spannen und Lösen der Werkzeugaufnahme (8) zum Wechseln des jeweils anzuwendenden Werkzeuges, dadurch gekennzeichnet, die Löseeinheit (2, 3) - in Längsrichtung der Werkzeugspindel (1; 9) gesehen - zwischen der Werkzeugaufnahme (8) und dem Antrieb (6, 10) der Welle (7), insbesondere zwischen Lagerstellen (4, 5) der Welle (7), angeordnet ist.
2. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine motor- oder riemenangetriebene Fräs-, Bohr- oder Schleifspindel (1; 9) handelt.
3. Spindel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löseeinheit durch einen integrierten pneumatischen oder hydraulischen Zylinder (2) und eine mit Hilfe des Zylinders (2) verschiebliche Zugstange (3) ausgebildet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20003763U DE20003763U1 (de) | 2000-03-01 | 2000-03-01 | Zwischen den Lagerstellen integrierter pneumatischer- oder hydraulischer Zylinder zum Wechseln von Werkzeugen |
| US09/795,586 US20020013989A1 (en) | 2000-03-01 | 2001-02-28 | Milling, drilling and grinding machine |
| IT2001TO000178A ITTO20010178A1 (it) | 2000-03-01 | 2001-02-28 | Mandrino di fresatura, foratura o molatura di tipo compatto e flessibile. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20003763U DE20003763U1 (de) | 2000-03-01 | 2000-03-01 | Zwischen den Lagerstellen integrierter pneumatischer- oder hydraulischer Zylinder zum Wechseln von Werkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20003763U1 true DE20003763U1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=7938103
Family Applications (1)
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Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20020013989A1 (de) |
| DE (1) | DE20003763U1 (de) |
| IT (1) | ITTO20010178A1 (de) |
Cited By (2)
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| WO2006089608A3 (de) * | 2005-02-26 | 2006-11-02 | Ott Jakob Spanntech Gmbh & Co | Spannvorrichtung |
| DE102010045285A1 (de) | 2010-09-14 | 2012-03-15 | Josef Reinauer | Werkzeugmaschinenspindel mit automatischer Spannvorrichtung und integrierter pneumatischer Löseeinheit, zur lösbaren und axialfesten Fixierung von Werkzeugkomponenten |
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- 2000-03-01 DE DE20003763U patent/DE20003763U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102010045285A1 (de) | 2010-09-14 | 2012-03-15 | Josef Reinauer | Werkzeugmaschinenspindel mit automatischer Spannvorrichtung und integrierter pneumatischer Löseeinheit, zur lösbaren und axialfesten Fixierung von Werkzeugkomponenten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITTO20010178A1 (it) | 2002-08-28 |
| US20020013989A1 (en) | 2002-02-07 |
| ITTO20010178A0 (it) | 2001-02-28 |
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|---|---|---|---|
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