DE20003609U1 - Vorrichtung zur Lagerung, Handhabung und Transport von Bauteilen für eine Oberflächenveredelung - Google Patents
Vorrichtung zur Lagerung, Handhabung und Transport von Bauteilen für eine OberflächenveredelungInfo
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Description
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Mannheim, 25.02.2000 GM 2401.anm Il/Poi
Vertreter:
Patentanwalt
Dipl.-Ing. W.-D. Fischer Sophienstraße 17
Patentanwalt
Dipl.-Ing. W.-D. Fischer Sophienstraße 17
D-68165 Mannheim
Anmelder:
Dr.-Ing. Raimund Reisacher Römerweg 21a
D-67117 Limburgerhof
Vorrichtung zur Lagerung, Handhabung und Transport von Bauteilen
für eine Oberflächenveredelung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Lagerung, Handhabung und Transport von Bauteilen für eine Oberflächenveredelung z. B. im Tauchbad beim Feuerverzinken, beim Lackieren oder Pulverbeschichten, wobei die Bauteile an einem Gestell eingehängt sind, wobei die an Haken aufgehängten Bauteile bei Stauförderung durch ein in Transportrichtung nachfolgendes oder vorlaufendes Gestell am Haken verriegelt sind und die Spitzen der Haken sich mit den Hakenrücken oder Schenkeln des nächsten Gestells berühren oder überschneiden, dass das Gestell Seitenblöcke aufweist, an denen Streben angeordnet sind, die an ihrem Ende mittels einer Querwelle verbunden sind, an denen die Haken befestigt sind.
Eine Vorrichtung mit diesen Merkmalen ist in der älteren Gebrauchsmusteranmeldung 200 01 326.2 beschrieben, wobei dieses System eine horizontale oder vertikale Beschickung und Entnahme von Produkten ermöglicht. Dieses System kann für den Transport und für die Tauchbadveredelung auf typische Bad- oder Containergrößen verdichtet werden und ist dabei selbstverriegelnd. Diese Ausführungsform ist insofern nachteilig, als die Seitenblocks Hohlräume aufweisen, was insbesondere für den Umgang mit aggressiven Medien ungeeignet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine derartige Vorrichtung so auszubilden, daß insbesondere für den Umgang mit aggressiven Medien ein guter Säureablauf gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Seitenblock eine offene Bauweise ohne Hohlräume aufweist und daß im staugeförderten Zustand die Gestelle über ein separates Element wie Stifte, Stangen, Drähte, Ketten, Seile und dergleichen verzurrt sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 6.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 eine Teilansicht der Vorrichtung mit einem Seiten
block gemäß einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 einen Grundriß von Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht mit Seitenblöcken im staugeförder
ten Zustand,
Fig. 5 eine Teilansicht der Vorrichtung im Aufriß mit
einem Seitenblock gemäß einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 5,
• ·
a · · ■
Fig. 7 einen Grundriß von Fig. 5
Fig. 8 einen Grundriß der Seitenblöcke im staugeförderten
Zustand
Fig. 9 eine Teilansicht der Vorrichtung mit dem Seiten
block gemäß einer weiteren Ausführungsform im Aufriß
Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 9,
Fig. 11 einen Grundriß von Fig. 9,
Fig. 12 einen Grundriß der Seitenblöcke im staugeförderten
Zustand und
Fig. 13 eine Ansicht der Sicherungswelle.
Die in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Ausführungsfom der Vorrichtung weist zu beiden Seiten einen Seitenblock auf, der im Querschnitt Z-förmig ausgebildet ist. Diese Z-Form besteht aus einem vertikalen Schenkel 52, einen oberen nach innen gerichteten waagerechten Schenkel 59 und einen nach außen gerichteten unteren waagerechten Schenkel 60. Innen an dem vertikalen Schenkel 52 ist die Quertraverse 9 befestigt. Weiterhin sind an dem waagerechten Schenkel 60 Stifte 48 versetzt angeordnet, wobei im staugeförderten Zustand (Fig. 4) diese Stifte 48 das Drehmoment aufnehmen. Ein Verzurren für den staugeförderten Zustand erfolgt durch ein separates Element, das in geeigneter
Weise die einzelnen Gestelle 1 zusammenhält. Dies kann mit Hilfe von Stangen, Drähten, Ketten, Seilen und dergleichen erfolgen.
Bei der weiteren in den Figuren 5 bis 8 dargestellten Ausführungsform ist der Seitenblock 6" L-förmig ausgebildet und weist einen nach unten gerichteten vertikalen Schenkel 55 sowie einen oberen nach innen gerichteten waagerechten Schenkel 56 auf. An dem vertikalen Schenkel
55 ist unten die Quertraverse 9 befestigt und weiterhin ist im Abstand zu dem vertikalen Schenkel 55 zwischen dem waagerechten Schenkel
56 und Quertraverse 9 ein Querstift 47 angeordnet.
Durch die derart gebildete Öffnung 54 ist eine Sicherungswelle 46 steckbar, die in Förderrichtung 53 für die im staugeförderten Zustand aneinander liegenden Gestelle 1 durchgesteckt wird (Fig.8), wobei zum Sichern der Welle 56 diese einen Kopf 51 und eine Endscheibe 49 mit Sicherungsstift 50 aufweist. Durch diese Sicherungswelle erfolgt die notwendige Drehmomentaufnahme, das heißt die Sicherungswelle 46 dient als Drehmomentstütze, als Verzurr-Element und sichert die einzelnen Gestelle gegen unbeabsichtigtes Lösen.
Die Figuren 9 bis 11 zeigen eine weitere Variante für die Ausbildung des Seitenblocks an einem derartigen Gestell, wobei der Seitenblock 6'" ein Rundrohr 57 aufweist, auf das ein waagerecht verlaufendes Flacheisen 58 geschweißt ist. Die Quertraverse 9 ist innen an dem Rundrohr 57 befestigt. Durch die Bohrung des Rundrohres 57 verläuft die Sicherungswelle 46. Zum besseren Säureablauf kann das Rundrohr
57 mit Ablaufbohrungen versehen werden. Außerdem kann das Flacheisen 58 entfallen, wenn zum Aufnehmen ein Außengreifer verwendet wird.
Die Figur 12 zeigt die Seitenblöcke 6'" im staugeförderten Zustand, wobei als Abwandlung der in Figur 13 gezeigten Sicherungswelle auch eine Verschraubung gewählt werden kann.
| ·· »9 ·· mi ·· »» | Gestell | |
| * «·· » . * « t * S | Seitenblock | |
| Quertraverse | ||
| Bezugszeichen | Schmale Auflagefläche für Kettenförderspur | |
| 1 | Sicherungswelle | |
| 6', 6", 6'" | Querstift | |
| 9 | Versetzte Stifte | |
| 45 | Endscheibe | |
| 46 | Sicherungsstift | |
| 47 | Kopf | |
| 48 | vertikaler Schenkel | |
| 49 | Förderrichtung | |
| 50 | Öffnung | |
| 51 | vertikaler Schenkel | |
| 52 | waagerechter Schenkel | |
| 53 | Rundrohr | |
| 54 | Flacheisen | |
| 55 | waagerechter Schenkel | |
| 56 | waagerechter Schenkel | |
| 57 | ||
| 58 | ||
| 59 | ||
| 60 |
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Lagerung, Handhabung und Transport von Bauteilen für eine Oberflächenveredelung z. B. im Tauchbad beim Feuerverzinken, beim Lackieren oder Pulverbeschichten, wobei die Bauteile an einem Gestell eingehängt sind, wobei die an Haken aufgehängten Bauteile bei Stauförderung durch ein in Transportrichtung nachfolgendes oder vorlaufendes Gestell am Haken verriegelt sind und die Spitzen der Haken sich mit den Hakenrücken oder Schenkeln des nächsten Gestells berühren oder überschneiden, dass das Gestell Seitenblöcke aufweist, an denen Streben angeordnet sind, die an ihrem Ende mittels einer Querwelle verbunden sind, an denen die Haken befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenblock (6', 6", 6''') eine offene Bauweise ohne Hohlräume aufweist und dass im staugeförderten Zustand die Gestelle (1) über ein separates Element (48, 46) wie Stifte, Stangen, Drähte, Ketten, Seile und dergleichen verzurrt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenblock (6') im Querschnitt zur Förderrichtung (53) eine Z- Form aufweist, wobei die Quertraverse (9) an dem vertikalen Schenkel (52) des Seitenblocks (6') angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenblock (6") L-förmig ausgebildet ist und an dem vertikalen Schenkel (55) des "L" die Quertraverse (9) befestigt ist, während zwischen dem waagerechten Schenkel (56) des "L" und der Quertraverse (9) ein Querstift (47) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die von den Schenkeln (55, 56) des Seitenblocks (6") den Querstift (47) und die Quertraverse (9) gebildete Öffnung (54) eine in Förderrichtung (53) verlaufende Sicherungswelle (46) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenblock (6''') ein in Förderrichtung (53) verlaufendes Rundrohr (57) mit einem darauf befestigten und in etwa waagerecht verlaufenden Flacheisen (58) aufweist und die Quertraverse (9) an dem Rundrohr (57) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungswelle (46) innerhalb des Rundrohres (57) angeordnet ist.
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20003609U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116904896A (zh) * | 2023-07-25 | 2023-10-20 | 镇江市联创表面处理科技有限公司 | 一种热浸镀锌表面处理用挂钩装置及其使用方法 |
-
2000
- 2000-02-26 DE DE20003609U patent/DE20003609U1/de not_active Expired - Lifetime
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