DE20002797U1 - Behälter zum Aufbewahren von Lebensmitteln - Google Patents
Behälter zum Aufbewahren von LebensmittelnInfo
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Description
BESCHREIBUNG N 523-iib
Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Aufbewahren von Lebensmitteln.
Mikrowellengeschirr, zu dem aus Kunststoff oder Glas gefertigte Tassen, Teller, Schalen mit und ohne Deckel und dergleichen Behältnisse gehören, dient dazu, zum Verzehr bestimmte Speisen einerseits im Kühlschrank aufzubewahren und andererseits in einem Mikrowellenherd auf eine zum Verzehr geeignete Temperatur aufzuwärmen. Die Aufwärmzeit wird üblicherweise an dem Mikrowellenherd eingestellt. Wenn dieser sein Aufwärmen beendet, kann davon ausgegangen werden, dass die in den Behältnissen enthaltenen Speisen auf die
&iacgr;&ogr; erwünschte Temperatur gebracht worden sind. Es bleibt hierbei jedoch die Unsicherheit bestehen, ob das Gut entweder hinreichend aufgewärmt oder gar überhitzt worden ist, was besonders bei temperaturempfindlichen Inhaltstoffen, wie beispielsweise Vitaminen und dergleichen vermieden werden sollte.
is Bei Behältern, die kein mikrowellentauglisches Geschirr sind, werden die in ihnen aufbewahrten und nicht zum sofortigen Verzahr bestimmte Speisen, wie etwa Milch, im Kühlschrank frisch gehalten. In Lebensmittelläden und Supermärkten wird in Folien verpackte Tiefkühlkost angeboten, die bis zum Zeitpunkt des Verzehrs in der heimischen Tiefkühltruhe mitsamt der Folie gelagert. Da die Einnahme zu kalter Nahrung nicht gesundheitsfördernd ist, müssen die gekühlten sowie insbesondere die tiefgekühlten Speisen unmittelbar vor ihrem Gebrauch aufgetaut werden, was üblicherweise durch Liegenlassen in einer Umgebung von Zimmertemperatur geschieht. Es läßt sich jedoch nur schwer und vor allem ungenau bestimmen, wann die Temperatur des Nahrungsmittels hinreichend angestiegen ist.
Mit der Erfindung soll die Feststellung erleichtert werden, ob der Behälterinhalt nach einer Wärme- oder Kältebehandlung die erwünscht Solltemperatur wieder erreicht hat.
Dazu erfindungsgemäß ein Behälter mit wenigstens einem Teil vorgesehen, welchem insgesamt oder in einem oder mehreren Abschnitten ein thermochromes Mittel zugesetzt ist, welches reversibel bei einer ersten Temperatur eine erste Farbe und bei einer höheren, zweiten Temperatur eine zweite von der ersten verschiedene Farbe zeigt. An dem Farbumschlag des Mittels läßt sich leicht erkennen, ob der Behälter und damit sein Inhalt die Solltemperatur erreicht hat.
Das Teil kann beispielsweise aus Kunststoff oder einer auf den Behälter aufgetragenen Farbe, etwa einer Mineralfarbe, bestehen. In einfacher
&iacgr;&ogr; Ausgestaltung der Erfindung kann es genügen, wenn der Abschnitt ein ringförmiger Streifen oder ein Rand des Deckels oder der Tasse oder einer Schale ist. Gehört zu dem Behälter ein Deckel, kann er eine Öffnung oder eine Vertiefung aufweisen, in welche ein das Mittel enthaltendes Kunststoffteil dichtend eingesetzt, beispielsweise eingeklipst ist. Damit ist der Deckel mit einer Art Marke versehen,
is die sich vom übrigen Teil des Deckels abhebt und die Temperatur durch die Farbe des Kunststoffteils bzw. des in es eingebetteten Mittels signalisiert. Ferner empfiehlt es sich, das Mittel in dem Kunststoff homogen zu verteilen. Das Mittel kann zweckmäßig dem Kunststoffgranulat, aus welchen das Teil oder der ganze Behälter geformt ist, in mikrogekapselter Form beigemischt werden. Bevorzugt enthält der Kunststoff das Mittel zu einem Anteil von etwa 3 bis 20 Gewichtsprozent. Dabei kann jede Mikrokapsel des Mittels wenigstens einen thermochromen Stoff enthalten.
Ist der Behälter mikrowellentauglich, liegt die erste Temperatur zweckmäßig unterhalb etwa 50° Celsius und vorteilhafter Weise wird die zweite Temperatur oberhalb etwa 65° Celsius gewählt. Soll der Behälter dazu dienen, die Lebensmittel lediglich im Kühlschrank zu bevorraten, empfiehlt der Einsatz eines Mittels, dessen erste Temperatur bei etwa 4° Celsius und dessen zweite Temperatur etwa bei Zimmerternparatur liegt. Ist der Behälter beispielsweise ein Tiefkühlkost umhüllender Beutel, sollte die erste Temperatur des Mittels bei etwa -4° Celsius und seine zweite Temperatur wieder bei etwa Zimmertemperatur liegen.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der Kunststoff in einen Lack, eine Druckfarbe oder eine Folie eingebettet, welche auf den Behälter, und zwar zweckmäßig auf eine seiner Innenflächen aufgebracht sind. Die letztgenannte Möglichkeit hat den Vorteil einer genaueren Anzeige über die Temperatur des Behälterinhalts.
Um den reversiblen Farbumschlag auffalend deutlich sichtbar zu machen, empfiehlt es sich die erste Farbe zu einem dunklen, insbesondere Blauton zu gestalten, während die zweite Farbe zweckmäßig im wesentlichen diejenige des &iacgr;&ogr; Behältermaterials ist. Falls das Mittel nicht selbst diese Farben zeigt, kann der gewünschte Farbton beispielsweise durch Beimischen eines temperaturbeständigen Pigments zum Kunststoff erhalten werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Mittel dem Material, aus
is welchem der Behälter geformt ist, dem Lack, der Druckfarbe oder der Folie in mikrogekapselter Form beigemischt sein, wobei es sich dann empfiehlt, daß das Mittel in diesen Trägermedien zu einem Anteil von etwa 3 bis etwa 20 Gew.% enthalten ist. Der Behälter kann aus Glas, auf das die Farbe beispielsweise als Druckfarbe aufgetragen ist, aus einem formsteifen Thermoplast wie etwa Polypropylen, Polykarbonat, einem modifizierten Styrol, beispielsweise Acrylnitril-butadien-styrol, oder auch aus einem weichen Beutel bestehen.
Das Mittel sollte eine Zersetzungstemperatur haben, die deutlich über 100° Celsius liegt. Das Mittel kann aus mikrogekapseltem Chromicolor bestehen, welches von der Matsui International Co. Inc., Gardena, USA vertrieben wird.
Im übrigen sind bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
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Fig 1 die Ansicht einer im wesentlichen quadratischen Schale mit abgerundeten Ecken von unten;
Fig. 2 die Ansicht eines Vertikalschnittes durch die Schale nach Fig. 1 längs der Linie II - II;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Deckel, dessen oberer rechter Teil weggebrochen ist, für die Schale nach Fig. 1;
&iacgr;&ogr; Fig. 4 die Ansicht eines Vertikalschnittes durch den Deckel nach Fig 3 längs der
Linie IV-IV.
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine andere Ausfuhrungsform des Deckels nach Fig. 3
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine andere Ausfuhrungsform des Deckels nach Fig. 3
Fig. 6 einen vergrößerten Teilschnitt durch den Deckel nach Fig. 5.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des Beispiels eines mikrowellentauglichen Behälters in Form eines aus Schale und zugehörigem Deckel bestehenden Mikrowellengeschirrs beschrieben, die in ihrer geometrischen Form und wechselseitigen Bezogenheit zueinander aus dem Dokument DE-U-90 11 993 bekannt sind. Für über das Folgende hinaus gehende Einzelheiten wird daher auf diese Schrift Bezug genommen.
Die einteilige, aus Polypropylen bestehende Schale 1 besitzt eine im wesentlichen quadratische Form mit gerundeten Ecken und leicht auswärts gebogenen Seitenteilen. An die Unterseite des ebenen Bodens 2 sind vier jeweils parallel zu den Schalenseitenwänden 3, 4, 5, 6 verlaufende, symmetrisch zueinander angeordnete und winkelig geformte Standrippen 7, 8, 9, 10 angeformt. Der Boden 2 geht allseits mit leichter Wölbung in die etwas nach außen geneigten Seitenwände 3, 4, 5, 6 über, an deren oberen Ende ein umlaufendes Randprofil 12 ausgebildet ist, welches in einer kurzen, nach außen gerichteten und längs zweier gegenüberliegender Seitenteile 4, 6 sich erstreckenden Lippe 20 ausläuft. Die
Lippe 20 ist längs der zu den Seitenwänden 4, 6 querligenden, einander gegenüberliegenden Seitenwänden 3 und 5 nach außen in Draufsicht zu flach dreieckförmigen Handgriffen 22, 24 erweitert.
Der einteilige, aus Polypropylen bestehende Deckel 30 ist in Draufsicht von im wesentlichen quadratischer Form mit gerundeten Ecken. Sein ebener, nur ganz schwach nach oben gewölbter Mittelteil 32 weist im Zentrum eine im wesenlichen quadratische Einsenkung 34 mit gerundeten Ecken auf, die zur Unterseite des Deckels 30 vorsteht und deren seitliche Begrenzungen im wesentlichen parallel zu
&iacgr;&ogr; den Rändern des Deckels 30 sich erstrecken. Außen läuft um den Mittelteil 32 eine im Querschnitt V-formige Kehle 36 um, deren Tiefe nur wenig kleiner ist als die Tiefe der Einsenkung. An die Kehle 36 schließt sich außen eine nach unten offene, umlaufende Randnut 38 an. Am Übergang der relativ steilen Innenflanke zum Mittelteil 32 ist die Innenflanke zu einem umlaufenden Steg 50 soweit verlängert,
is dass sich der Steg 50 nach oben nicht wesentlich über die oberste Wölbung des Mittelteils erhebt. Diese Ausbildung des Steges 50 trägt zu einem geschmackvollen Design des Deckels 30 bei Ansicht von oben bei.
Zum Aufbewahren von Nahrungsmitteln im Kühlschrank oder in der Tiefkühltruhe werden diese in das Innere der Schale 1 eingelegt. Darauf wird die Schale 1 mit dem Deckel 30 verschlossen. Zum Auftauen oder Aufwärmen wird der Deckel 30 von der Schale 1 abgezogen und kann nach Wunsch umgekehrt auf die Schale 1 aufgelegt werden, wobei dann der Steg 50 soweit in das Innere der Schale 1 eintaucht, dass der Deckel bei Neigung der Schale 1 nicht ohne weiteres von dieser herabrutschen kann. Wenn der Deckel 30 umgekehrt auf der Schale 1 aufliegt, weist die Einsenkung 34 nach oben, so dass der Deckel dann an deren Außenseite von Hand ergriffen werden kann.
In einer ersten Ausfuhrungsform der Erfindung weisen die Seitenteile 3, 4, 5, 6 der Schale 1 etwa in der Mitte ihrer Höhe ein umlaufendes Band 60 auf, bei dem in den Kunststoff der Schale 1 während deren Herstellung im Spritzgießverfahren Chromicolor homogen eingebettet ist. Dieses Mittel wird von der Matsui
International Co. Inc., Gardena 90248, USA in mikrogekapselter Form vertrieben. Für Polypropylen, der für den Kunststoff der Schale 1 gewählt ist, besitzen diese Kapseln ein spezifisches Gewicht von etwa 0,90. Bei der Herstellung der Schale wird dem Polypropylengranulat ein Anteil von etwa 3 bis 20 Gew.% mikrogekapseltes Chomicolor vor Einführen des Granulats in die Spritzgießform beigemischt. Die Mikrokapseln haben eine Wachshaut, in welcher wenigsten eine thermochrome Substanz eingebettet ist. Der auf dieser Weise mit Chromicolor versetzte Kunststoff hat die Eigenschaft, bei Temperaturen bis zu etwa 50° Celsius einen blauen Farbton zu besitzen, der im Temperaturbereich von 50° Celsius bis
&iacgr;&ogr; etwa 65° Celsius zunehmend verschwindet. Ist dieser Kunststoff nicht eingefärbt, werden die Seitenteile 3, 4, 5, 6 auch im Bereich des Bandes 50 bei Temperaturen oberhalb von etwa 65° Celsius ebenso durchscheinen wie der nicht mit Chromicolor versetzte Teil der Seitenteile 3,4, 5, 6.
is Werden also in die Schale 1 eingebrachte Speisen in einem Mikrowellenherd aufgewärmt, so bleicht bei Temperatur oberhalb von etwa 50° Celsius das Band 50 ausgehend von seiner blauen Farbe zunehmend aus, so dass eine Sichtkontrolle der Schale 1 sogleich deren Temperatur und damit auch die Temperatur ihres Inhalts offenbart.
Beim Abkühlen der Schale 1 unter etwa 50° Celsius stellt sich der blaue Farbton der Bandes 50 wieder ein, weil Chromicolor, d.h. das Mittel bezüglich der temperaturabhängig angenommenen Farbe reversibel ist.
In einer anderen Ausfuhrungsform der Erfindung kann das gesamte Kunstsoffinaterial der Schale 1 homogen mit Chromicolor versetzt sein. Alternativ kommt in Betracht, den Deckel 30 abschnittsweise mit einer Einbettung von Chromicolor zu versehen, etwa in Form eines Ringes 62 im Mittelteil 32 um die Einsenkung 34 herum. In einer Alternative kann das gesamte Kunststoffinaterial des Deckels 30 in der für die Wanne 1 erwähnten Weise homogen mit Chromicolor versetzt sein.
Ein geschmackvolles Design lässt sich auf diese Weise dann erzielen, wenn der Kunststoff der Schale 1 weiß eingefärbt ist und der Kunststoff des Deckels 30 insgesamt mit Chromicolor versetzt ist. Bei Zimmertemperatur stellt sich dann die Schale mit Deckel zweifarbig dar, nämlich mit weißer Schale 1 und blauem Deckel 30, der bei Temperaturen über 50° Celsius seine blaue Farbe verliert.
Es liegt im Rahmen der Erfindung den Kunststoff des Deckels 30 beispielsweise nur im Bereich der Randnut 38 umlaufend mit Chromicolor zu versetzen.
&iacgr;&ogr; Die Ausführungsform des Deckels 60 nach Figur 5 unterscheidet sich von derjenigen nach Figur 3 in der Art der Anbringung des Mittels, also des Chromicolor enthaltenden Kunststoffes, gleicht ihm jedoch im übrigen. Auf seine Beschreibung wird also auf die obigen Erläuterungen Bezug genommen. Außerhalb der Mitte des hier aus Polypropylen bestehenden Deckels ist in dem Kunststoff eine etwa quadratische Öffnung 65 (Figur 6) durch den Deckel vorgesehen, in deren Rand zwei Paare von gegenüberliegenden Halbrundnuten 67, 69 eingeformt sind. Ein Kunststoffteil 64 ist in der oben erwähnten Weise mit dem Mittel, hier Chromicolor versetzt, dessen Größe der Größe der Öffnung 65 entspricht und das an seinem Rand mit der Form der Halbrundnuten 67, 69 angepaßten, vorstehenden Halbrundrippen 61, 63 versehen ist. Das Kunststoffteil 64 kann daher in die Öffnung eingeklipst werden und verschließt diese damit im wesentlichen dicht.
Statt der Öffnung 65 kann für das Einklipsen des Kunststoffteils 64 eine nicht dargestellte Vertiefung im Material des Deckels genügen, was sich besonders für dickere Materialstärken des Deckels empfiehlt. Diese liegen vor allem dann vor, wenn der Deckel nicht aus Kunststoff sondern aus einem für die eingangs genannten Zwecke geeigneten Glas, beispielsweise einem Borsilikatglas besteht.
Die Anbringung der Öffnung oder Verteifung 65 außermittig, etwa im Eck- oder Randbereich des Deckels ermöglicht eine zuverlässigere Abschätzung der Temperatur des Schalen- oder Tasseninhalts, weil dieser sich erfahrungsgemäß in
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jenen Bereichen langsamer erwärmt.
Der Kunststoff, aus dem das das Mittel enthaltende Kunststoffteil besteht, kann nicht nur das oben angegebene Polypropylen, sondern auch Polyethylen oder Polycarbonat sein.
Claims (28)
1. Behälter zum Aufbewahren von Lebensmitteln, mit wenigstens einem Teil (1; 30; 64), welchem insgesamt (64) oder in einem oder mehreren Abschnitten (60, 62) ein thermochromes Mittel zugesetzt ist, welches reversibel bei einer ersten Temperatur eine erste Farbe und bei einer höheren, zweiten Temperatur eine zweite, von der ersten verschiedene Farbe zeigt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil aus einem Kunststoff oder einer auf den Behälter aufgetragenen Farbe, beispielsweise einer Mineralfarbe, besteht.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil ein Deckel (30) ist oder an einem Deckel vorgesehen ist.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil eine Tasse ist oder an einer Tasse vorgesehen ist.
5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil eine Schale (1) ist oder an einer Schale vorgesehen ist.
6. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt ein ringförmiger Streifen (60, 62) ist.
7. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt der Rand (12; 38) des Teiles ist.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus Glas oder Kunststoff bestehender Deckel (60) eine Öffnung oder Vertiefung (65) aufweist, in welche ein das Mittel enthaltendes Kunststoffteil (64) eingesetzt ist.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung oder Vertiefung (65) außermittig angeordnet ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff in einen Lack, eine Druckfarbe oder eine Folie eingebettet ist, welche auf den Behälter aufgebracht sind.
11. Behälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Lack, die Druckfarbe oder die Folie auf eine Innenfläche des Behälters aufgebracht sind.
12. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Temperatur unterhalb etwa 50°Celsius, insbesondere bei etwa Zimmertemperatur liegt.
13. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Temeperatur bei etwa 4°Celsius liegt.
14. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Temeperatur bei etwa -4°Celsius liegt.
15. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Temperatur oberhalb etwa 65°Celsius liegt.
16. Behälter nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Temperatur bei etwa Zimmertemperatur liegt.
17. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Zersetzungstemperatur hat, die deutlich über 100°Celsius liegt.
18. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel in dem Kunststoff homogen verteilt ist.
19. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel dem Material, aus welchem der Behälter geformt ist, dem Lack, der Druckfarbe oder der Folie in mikrogekapselter Form beigemischt ist.
20. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff das Mittel zu einem Anteil von etwa 3 bis 20 Gew.-% enthält.
21. Behälter nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß jede Mikrokapsel des Mittels wenigstens einen thermochromen Stoff enthält.
22. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff aus einem Polypropylen besteht.
23. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus mikrogekapseltem Chromicolor besteht.
24. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Farbe ein dunkler, insbesondere ein Blauton ist.
25. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Farbe im wesentlichen die Farbe des Behältermaterials ist.
26. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kunststoff ein temperaturbeständiges Pigment beigemischt ist.
27. Behälter nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff einer Schale (1) weiß eingefärbt ist und daß in den im wesentlichen farblosen Kunststoff eines zur Schale passenden Deckels (30) das Mittel in homogener Verteilung eingebettet ist.
28. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Glas, einem formsteifen Thermoplast, insbesondere einem Polypropylen, oder aus einem Beutel besteht.
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