DE20002652U1 - Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes einer Gebäudewandöffnung - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes einer GebäudewandöffnungInfo
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Description
Eisenerz Straße 21 Patentanwalt Dipl.-Ing. Hans Joachim Gerstein*
38229 Salzgitter
Patentanwalt Prof. Dipl.-Ing. Werner Gramm*0 Patentanwalt Dipl.-Phys. Dr. jur. Edgar Lins*0 Rechtsanwalt Hanns-Peter Schrammek Patentanwalt Dipl.-Ing. Thorsten Rehmann*0 Patentanwalt Dipl.-Ing. Justus E. Funke*°(tl997) Rechtsanwalt Christian S. Drzymalla Patentanwalt Dipl.-Phys. Ulrich H. Bremer*0
Hannover:
Patentanwältin Dipl.-Chem. Dr. Martina Läufer*0
* European Patent Attorney
° European Trademark Attorney
2902-001 DE-2 14. Februar 2000
Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes einer Gebäudewandöffnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes einer Gebäudewandöffnung, insbesondere einer Mauerwerksöffnung, die durch Seitenwände und den herzustellenden Sturz begrenzt wird, mit einer die Gebäudewandöffnung zwischen den Seitenwänden überspannenden streifenförmigen Unterlage für den Sturz, die nach der Fertigstellung des Sturzes entfernbar ist.
Gebäudewandöffnungen in Form von Türen und Fenstern sind beim Aufbau einer Gebäudewand von unten nach oben unproblematisch herzustellen, soweit die seitlichen Begrenzungen und eine etwaige untere Begrenzung, wie sie beispielsweise bei Fenstern vorhanden ist, realisiert werden muss. Problematisch ist die Herstellung der oberen Begrenzung der Gebäudewandöffnung, wenn die Gebäudewand, wie bei einem Mauerwerk, aus Teilen hergestellt wird, die kleiner als die Breite der Mauerwandöffnung sind. In diesem Fall bedarf es zur Herstellung der oberen Begrenzung (des Sturzes) der Mauerwandöffnung einer streifenförmigen Unterlage,
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auf der sich die den Sturz bildenden Gebäudewandelemente während der Herstellung des Sturzes abstützen können, bevor sie zu einer selbsttragenden Einheit miteinander verbunden werden, wie dies bei der Herstellung eines Mauerwerks aus Ziegelsteinen nach der Abbindung des Mörtels der Fall ist.
Die auf den Baustellen übliche Technik zur Herstellung eines Sturzes besteht darin, ein Kantholz in der Breite der Gebäudewandöffnung zuzuschneiden und mittels in der Länge einstellbarer Drehstützen am Boden bzw. an dem bereits verfestigten unteren Rand der Gebäudewandöffnung abstützen. Durch Justierung der Drehstützen kann das Kantholz dann in die benötigte horizontale Lage gebracht werden, die die horizontale Ausrichtung des Sturzes sicherstellt. In ähnlicher Weise wird eine U-förmige Ver-Schalung hergestellt, wenn der Sturz - ggfs. unter Einschluss eines Trägers - aus Beton o.a. gegossen werden soll.
Die für die Herstellung des Sturzes erforderlichen vorbereitenden Tätigkeiten sind relativ langwierig, da ein Kantholz zugesägt werden muss und die Drehstützen auf einem sicheren Untergrund aufgestellt und sorgfältig justiert werden müssen, damit die horizontale Lage des Kantholzes gewährleistet ist. Durch diese regelmäßig zwischen einer halben und einer ganzen Stunde dauernden Vorbereitungshandlungen wird der Baufortschritt erheblieh verzögert und somit die Herstellung des Gebäudes verteuert.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Problemstellung zugrunde, eine Verkürzung der vorbereitenden Handlungen zur Herstellung eines Sturzes zur ermöglichen.
Ausgehend von dieser Problemstellung ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art gekennzeichnet durch zwei winkelförmige Halteelemente mit jeweils einem zur Anlage an einer Seitenwand bestimmten vertikalen Schenkel und jeweils einem horizontalen Schenkel, wobei die horizontalen Schenkel einander überlappend die streifenförmige Unterlage bilden und die vertikalen Schenkel lösbar an der betreffenden Seitenwand festlegbar sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht durch die winkelförmigen Halteelemente eine unproblematische horizontale Ausrichtung der streifenförmigen Unterlage, wenn die Anlagefläche der Seitenwände ordnungsgemäß vertikal hergestellt ist. Selbstverständlich sind geringfügige Justierungen mit Hilfe einer Wasserwaage ohne weiteres möglich. Ferner erübrigt sich die individuelle Ablängung eines Holzbrettes o.a., da aufgrund der überlappenden Anordnung der horizontalen Schenkel der winkelförmigen Halteelemente jede Breite innerhalb eines Toleranzbereichs ohne weiteres einstellbar ist, indem der Überlappungsgrad der beiden zueinander zeigenden horizontalen Schenkel variiert wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird vorzugsweise mit zwei winkelförmigen Halteelementen gebildet, die aus einem dünnen Metallblech hergestellt sind. Dadurch ist es möglich, dass die horizontalen Schenkel durch Aufeinanderliegen einander überlappen, ohne eine zu große Stufe zu bilden. In jedem Fall kann die durch das Aufeinanderliegen gebildete Stufe mit einem der Stärke des horizontalen Schenkels entsprechenden Kunststoffstück im wesentlichen über die gesamte Länge der Stufe ausgeglichen werden. Das Kunststoffstück wird dabei vorzugsweise von einem mit regelmäßig ausgebildeten Sollbruch-Querrillen versehenen Streifen in der benötigten Länge abgebrochen, sodass die Anpassung der Länge des KunstoffStücks an die Länge der Stufe in der benötigten Genauigkeit, d.h. bei einem Mauerwerkssturz mit einer Genauigkeit von 1 bis 2 cm, leicht angepasst werden kann.
Eine weitere Handhabungserleichterung wird mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielt, wenn die vertikalen Schenkel ein Winkelprofil zur Anlage an der der Gebäudewandöffnung zugewandten Fläche und der einer dazu senkrechten Fläche der Seitenwand bilden. In diesem Fall ist eine automatische Justierung der horizontalen streifenförmigen Unterlage relativ zur Frontfläche der bereits hergestellten Seitenwände gegeben.
Die winkelförmigen Halteelemente sind vorzugsweise mittels einer Klemmeinrichtung an der zugehörigen Seitenwand befestigbar. Die Klemmeinrichtung kann zweckmäßigerweise eine U-förmige Schraub-
zwinge sein, deren Klemmbreite durch Verschieben eines Backens an einem den Boden des U-bildenden Stegs einstellbar ist, sodass eine Anpassung an verschiedene übliche Mauerwerksdicken, die üblicherweise zwischen 11,5 und 36,5 cm liegen, möglich ist. 5
Auch die horizontalen Schenkel der winkelförmigen Halteelemente sind vorzugsweise als Winkelprofil ausgebildet, also eine nach unten gerichtete Abkantung aufweisen, die vorzugsweise in einer Ebene mit der entsprechenden Abkantung des vertikalen Schenkels liegen. Die nach unten gerichtete Abkantung verstärkt in bekannter Weise die Stabilität des horizontalen Schenkels und erhöht seine Belastbarkeit durch das den Sturz bildende Material.
Zur Erleichterung des Transports kann das winkelförmige Halteelement klappbar ausgebildet sein, also der vertikale Schenkel relativ zum horizontalen Schenkel klappbar sein. Zweckmäßigerweise wird die Klappbewegung beim Aufklappen in der 90°-Stellung begrenzt, sodass eine stabile 90°-Position zwischen vertikalem Schenkel und horizontalem Schenkel gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich in einfacher Weise zur Bildung einer horizontalen Unterlage, um beispielsweise einen Sturz durch Mauersteine, die miteinander vermörtelt oder verklebt werden, herzustellen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich aber auch zur Herstellung eines Sturzes aus einem gießbaren Material, indem der horizontale Schenkel wenigstens eines winkelförmigen Halteelements an beiden Längsrändern Befestigungseinrichtungen zum Ansetzen seitlicher, nach oben ragender Wandelemente zur Ausbildung einer U-förmigen Schalungsform für einen aus gießbaren Material, vorzugsweise Beton, herzustellenden Sturz aufweist. Die Befestigungseinrichtungen können dabei durch Langlöcher gebildet sein, in die Arretierungshaken der Wandelemente eingreifen. Da wegen der Überlappung der beiden horizontalen Schenkel das Rastermaß der Langlöcher beim Übergang von einem horizontalen Schenkel auf den anderen im allgemeinen nicht eingehalten wird, können dabei die Arretierungshaken der Wandelemente nur über einen Teil der Länge vorgesehen sein, was aber zur relativen Positionierung und Befestigung der
Wandelemente an der streifenförmigen Unterlagen unter Berücksichtigung der Eigenstabilität der Wandelemente ausreichend ist,
Die Erfindung soll im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:
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Figur 1 - eine Seitenansicht einer Gebäudewandöffnung mit einem aus Ziegelstein gemauerten Sturz und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die zur Herstellung des Sturzes verwendet worden ist, 15
Figur 2 - eine Draufsicht auf die zwischen Seitenwänden montierte Vorrichtung gemäß Figur 1,
Figur 3 - eine Draufsicht auf einen horizontalen Schenkel eines winkelförmigen Halteelements
Figur 4 - eine Seitenansicht eines zur Bildung einer U-förmigen Verschalung an dem streifenförmigen Element gemäß Figur 3 befestigbaren Wandelements. 25
Figur 1 zeigt zwei aus Ziegelsteinen gemauerte Seitenwände 1 eines Mauerwerks, die eine Gebäudewandöffnung 2 in Form einer Tür oder eines Fensters seitlich begrenzen. Die Gebaudewandöffnung 2 wird an der Oberseite durch einen gemauerten Sturz 3 abgeschlossen, der im dargestellten Ausführungsbeispiel durch hochkant mit Mörtelfugen 4 gemauerte Ziegelsteine 5 gebildet ist.
Zur Ausrichtung der Unterkante des Sturzes 3 und zum Halten des Sturzes vor dem Abbinden des Mörtels in den Mörtelfugen 4 dient eine durch zwei winkelförmige Halteelemente 6 gebildete Vorrichtung. Die winkelförmigen Halteelemente weisen jeweils einen ver-
tikalen Schenkel 7 und einen horizontalen Schenkel 8 auf, die rechtwinklig zueinander stehen. Die horizontalen Schenkel 8 der beiden winkelförmigen Halteelemente 6 zeigen aufeinander und überlappen sich, wobei in dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der horizontale Schenkel 8 des rechten winkelförmigen Halteelements 6 wesentlich länger ausgeführt ist als der horizontale Schenkel 8 des linken winkelförmigen Halteelements 6. Es ist erkennbar, dass aufgrund der überlappenden Anordnung verschiedene Breiten der Gebäudewandöffnung 2 innerhalb einer erheblichen Variationsbreite überspannt werden können.
Die vertikalen Schenkel 7 sind als rechtwinklige Winkelprofile ausgebildet, die einerseits an der Vorderfläche und andererseits an der zur Gebäudewandöffnung 2 zeigenden Fläche der Seitenwand 1 anliegend und so relativ zur Seitenwand 1 fest positioniert sind. Vorzugsweise sind auch die horizontalen Schenkel 8 als L-förmiges Winkelprofil ausgebildet, das einerseits eine horizontale Unterlage 9 (Figur 2) und andererseits eine nach unten gerichtete vordere Abkantung 10 (Figur 1).
Die Befestigung der winkelförmigen Halteelemente 6 erfolgt durch eine Klemmvorrichtung 11, die in Form einer herkömmlichen verstellbaren Schraubzwinge ausgebildet ist, wie Figur 2 zeigt. Die Klemmvorrichtung 11 bildet ein die Seitenwand 1 umfassendes U mit zwei zueinander parallelen Klemmschenkeln 11', H'', wobei an einem Klemmschenkel H'' ein Schraubgewinde ausgebildet ist, mit dem ein Klemmbolzen 12 in Richtung auf die Seitenwand 1 verschiebbar ist. Ein einstückig mit dem anderen Klemmschenkel 11' verbundener Steg 13, der den Boden des U bildet, erlaubt eine Verschiebung des Klemmschenkels H'' zur Anpassung an verschiedene Dicken der Seitenwand 1.
Wie Figur 1 verdeutlicht, ist der Steg 13 der Klemmvorrichtung 11 vorzugsweise an dem horizontalen Schenkel 8 einhängbar und schwenkbar befestigt, sodass die Klemmvorrichtung am horizontalen Schenkel 8 festgelegt ist, und zwar in einer Position, in der die Klemmung des vertikalen Schenkels 7 an der Seitenwand 1
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unmittelbar durchgeführt werden kann, wie dies in Figur 1 verdeutlicht ist.
Für große Breiten der Gebäudewandöffnung 2 kann es zweckmäßig sein, die horizontalen Schenkel 8 nochmals abzustützen. Figur 1 zeigt eine optional verwendbare Drehstütze 14, die zu diesem Zweck mittig in der Gebäudewandöffnung 2 vorgesehen werden kann, falls dies erforderlich erscheint. Diese Drehstütze 14 erfordert jedoch keine schwierigen Justierarbeiten, da die Ausrichtung der
■10 horizontalen Schenkel 8 bereits durch die Befestigung der winkelförmigen Halteelemente 6 an der Seitenwand 1 gewährleistet ist. Zur Positionierung der Drehstütze 14 kann ein an einem horizontalen Schenkel 8 angeformter Stutzen 14' vorgesehen sein, der von der als Hohlrohr ausgebildeten Drehstütze 14 umgriffen wird.
Figur 3 verdeutlicht, dass wenigstens ein horizontaler Schenkel 8 an seinen Längsrändern mit Langlochöffnungen 15 versehen sein kann, in die Wandelemente 16, wie eins in Figur 4 dargestellt ist, einsteckbar sind, um mit der streifenförmigen Unterlage 9 eine U-förmige Schalungsform auszubilden, wenn ein Sturz 3 beispielsweise aus Beton gegossen werden soll.
Figur 4 verdeutlicht, dass die Wandelemente 16 hierfür an ihrer Unterseite L-förmige Arretierungshaken 17 aufweisen, die in die Langlöcher 15 einführbar sind und nach einer axialen Verschiebung des Wandelements 16 relativ zum horizontalen Schenkel 8 ein Abheben des Wandelements 16 von dem horizontalen Schenkel 8 verhindern.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus den beiden winkelförmigen Halteelementen 6, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff gebildet sind. Sie sind daher leicht und einfach zu transportieren. Falls die winkelförmige Ausbildung der Halteelemente 6 für den Transport stört, kann der vertikale Schenkel relativ zum horizontalen Schenkel klappbar ausgebildet sein, sodass der Transport im flach liegenden Zustand erfolgt. An dem horizontalen Schenkel 8 kann - wie bereits erwähnt - die Klemm-
vorrichtung 11 eingehängt sein, sodass sie quasi einstückig mit den Halteelemente 6 transportierbar ist. Nur für den Fall, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung als Verschalungsform ausgebildet werden soll, ist ein zusätzlicher Transport der Wandelemente 16 erforderlich.
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Claims (12)
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes (3) einer Gebäudewandöffnung (2), insbesondere einer Mauerwerksöffnung, die durch Seitenwände (1) und den herzustellenden Sturz (3) begrenzt wird, mit einer die Gebäudewandöffnung (2) zwischen den Seitenwänden (1) überspannenden streifenförmigen Unterlage (9) für den Sturz (3), die nach der Fertigstellung des Sturzes (3) entfernbar ist, gekennzeichnet durch zwei winkelförmige Halteelemente (6) mit jeweils einem zur Anlage an einer Seitenwand (1) bestimmten vertikalen Schenkel (7) und jeweils einem horizontalen Schenkel (8), wobei die horizontalen Schenkel (8) einander überlappend die streifenförmige Unterlage (9) bilden und die vertikalen Schenkel (7) lösbar an der betreffenden Seitenwand (1) festlegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Schenkel (7) ein Winkelprofil zur Anlage an der der Gebäudewandöffnung (2) zugewandten Fläche und der dazu senkrechten Fläche der Seitenwand (1) bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die winkelförmigen Halteelemente (6) mittels einer Klemmeinrichtung (11) an der zugehörigen Seitenwand (1) befestigbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung (11) als U-förmige Schraubzwinge ausgebildet ist, deren den Boden des U bildender Steg (13) eine Verstellung der Öffnung der Schraubzwinge erlaubt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung an dem horizontalen Schenkel (8) schwenkbar befestigt und durch Schwenkung in die Klemmstellung verbringbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Schenkel (8) der winkelförmigen Halteelemente (6) als Winkelprofil ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Schenkel (8) der beiden winkelförmigen Halteelemente (6) durch Aufeinanderliegen einander überlappen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Aufeinanderliegen gebildete Stufe mit einen der Stärke des horizontalen Schenkels (8) entsprechenden Kunststoffstück im wesentlichen über die gesamte Länge der Stufe ausgeglichen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Kunststoffstücks aus einem mit Sollbruch- Querrillen versehenen Streifen durch Abbrechen gewählt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Schenkel (7) relativ zum horizontalen Schenkel (8) klappbar ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Schenkel (8) wenigstens eines winkelförmigen Halteelements (6) an beiden Längsrändern Befestigungseinrichtungen (15) zum Ansetzen seitlicher, nach oben ragender Wandelemente (16) zur Ausbildung einer U-förmigen Schalungsform für einen aus gießbarem Material herzustellenden Sturz (3) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtungen durch Langlöcher (15) gebildet sind, in die Arretierungshaken (17) der Wandelemente (16) eingreifen.
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|---|---|---|---|
| DE20002652U DE20002652U1 (de) | 2000-02-14 | 2000-02-14 | Vorrichtung zur Herstellung eines Sturzes einer Gebäudewandöffnung |
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|---|---|---|---|
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|---|---|
| DE20002652U1 true DE20002652U1 (de) | 2000-04-13 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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