DE20001123U1 - Artikel-Förder-Speichereinrichtung, insbesondere Durchlaufregal oder Übervorratsregal eines Kommissionierautomaten - Google Patents
Artikel-Förder-Speichereinrichtung, insbesondere Durchlaufregal oder Übervorratsregal eines KommissionierautomatenInfo
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Description
Beschreibung
Artikel-Förder-Speichereinrichtung, insbesondere Durchlaufregal oder Übervorratsregal eines Kommissionierautomaten 5
Die Erfindung betrifft eine Artikel-Förder-Speichereinrichtung in Form eines Durchlaufregals, Übervorratregals, Förderbands, Rollenförderers oder dergleichen, mit zumindest einem Artikelboden, auf dem Artikel gefördert und/oder gespeichert werden, insbesondere Durchlaufregal oder Übervorratsregal eines Kommissionierautomaten, mit nebeneinander und übereinander angeordneten, gegen die Horizontale geneigten Artikelkanälen, denen ausgangsseitig gegebenenfalls Artikelauswerfer zugeordnet sind.
Vorgenannte bekannte Durchlaufregale eines Kommissionierautomaten dienen dazu, in den einzelnen Artikelkanälen Artikel gleicher Sorte vorsortiert in einer Artikelsäule bei geschlossenem Artikelauswerfer zu speichern, um bei geöffnetem Artikelauswerfer gewünschte bzw. zu kommissionierende Artikel eines Kommissionierauftrags vereinzelt auf ein Förderband auszuwerfen und einer Verpackungsstation zuzuführen. Bei geöffnetem bzw. betätigtem Artikelauswerfer werden in einer Ausführungsvariante die säulenuntersten Artikel der Artikelsäule eines Artikelkanals aufgrund des Eigengewichts der Artikelsäule im schrägen Artikelkanal nach unten transportiert. Die Artikelkanäle werden von der dem Auswerfer entgegengesetzten Seite von Hand einer Bedienungsperson oder automatisch befüllt. Nebeneinander liegende Artikelkanäle sind bekanntermaßen durch Trennstege getrennt. Benachbarte Trennstege sind entsprechend der Produkt- oder Artikelbreite voneinander beabstandet, um zum einen eine große Speicherkapazität eines Durchlaufregals und zum anderen eine gute Seitenführung der Artikel einzurichten, die im Verlauf einer Kommissionierung im schrägen Artikelkanal ohne Verkantung nach unten in Richtung Auswerfer gelangen. Von Nachteil ist, daß bei Änderung der Geometrie der Artikel die Trennstege eventuell einer
ganzen Ebene eines Durchlaufregals und deren Auswerfer versetzt werden müssen, da kein Zwischenraum für Vergrößerungen vorgesehen ist. Die Fertigungskosten und der Montageaufwand von Trennstegen sind relativ hoch.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Artikel-Förder-Speichereinrichtung der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß mit Hilfe einfacher Maßnahmen bei Durchlaufregalen und Übervorratsregalen auf die bekannten Trennstege verzichtet werden kann und generell eine exakte Seitenführung der Artikel in einem Artikelkanal bzw. auf dem Artikelboden der Artikel-Förder-Speichereinrichtung sichergestellt ist.
Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Abspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen.
Gemäß der Erfindung ist der Artikelboden quer zur Förderrichtung oder Durchlaufrichtung der Artikel geneigt, und es ist ein seitlicher Artikelanschlag vorgesehen. Der geneigte Artikelboden und der seitliche Artikelanschlag bilden hierbei einen Winkel, in welchem sich die Artikel durch ihr Eigengewicht selbsttätig zentrieren bzw. positionieren, so daß keine zusätzliche seitliche Führung mehr auf der anderen Seite des Artikelkanals bzw. Artikelbodens benötigt wird, um die Artikel bzw. die Produkte auf ihrem Wege durch den Automaten oder im Übervorratsregal in ihrer Bahn zu halten. Besonderer Vorteil der Erfindung ist, daß Artikel unterschiedlicher Geometrie in einem Artikelkanal angeordnet und problemfrei mit guter Seitenführung nach unten gefördert bzw. kommissioniert werden können. Dies gilt sowohl für kubische Artikel als auch für zylindrische Artikel, wie auch für kugelige Artikel selbstverständlich innerhalb vorgegebener Grenzen.
Unter einem (stationären oder mobilen, insbesondere rollbeweglichen) Durchlaufregal wird üblicherweise ein Regal verstanden, bei dem die Artikel auf der einen Regalseite züge-
führt und auf der anderen tiefer gelegenen Regalseite mit Hilfe eines Auswerfers, Stoppers oder dergleichen ausgegeben werden (Prinzip first in/first out), d.h. die Artikel das Regal "durchlaufen". Beim Ausgeben der Artikel bewegen sich sämtliche Artikel im Artikelkanal aufgrund ihres Eigengewichts nach unten.
Unter einem (stationären oder mobilen, insbesondere rollbeweglichen) Übervorratsregal versteht man ein Regal, bei dem die Artikel nur auf einer Regalseite eingegeben und dort auch wieder entnommen werden (Prinzip last in/first out), d.h. die Artikel das Regal also - im Gegensatz zu einem Durchlaufregal
nicht durchlaufen. Das Eingeben und Ausgeben der Artikel erfolgt zumeist bei schrägen Artikelkanälen eines Übervorratregals auf der tiefer gelegenen Seite des Artikelkanals. Beim Ausgeben der Artikel bewegen sich sämtliche Artikel im Artikelkanal aufgrund ihres Eigengewichts und/oder mit Hilfe eines Fremdgewichts nach unten, insbesondere durch einen Rollwagen, der kanaloberseitig auf dem obersten Artikel in der Artikelsäule des Artikelkanals auflastet.
Vorzugsweise sind der Artikelboden und/oder der seitliche Artikelanschlag geneigte separate Leitbleche. Die Neigungen der Leitbleche in Durchlaufrichtung des Artikelkanals wie auch in Querrichtung des Artikelkanals sind so gewählt, daß aufgrund des Eigengewichts der Artikel oder eines Zusatzgewichts sich die Artikel selbsttätig am Artikelanschlag positionieren und nach unten zum Auswerfer durchlaufen, sowie der Auswerfer offen ist.
Der geneigte Artikelboden und der seitliche geneigte Artikelanschlag können in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung auch ein einstückiges winkliges Leitblech sein.
Vorzugsweise sind der Artikelboden und/oder der seitliche Artikelanschlag geneigte separate Röllchenbahnen bzw. Röllchenleisten.
Anstelle der Röllchenleisten können auch Kugelbahnen bzw. Kugelleisten vorgesehen sein.
Vorgenannte Röllchen und/oder Kugeln gestatten aufgrund der im Vergleich zu Leitblechen geringeren Reibung die Einrichtung einer geringeren Seiten- und Längsneigung eines Artikelkanals.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß der Artikelboden mit dem seitlichen Artikelanschlag integriert ausgebildet ist und aus Einzelrollen besteht, welche einen seitlichen koaxialen Bund aufweisen, wobei die Einzelrollen in einer Leiste angeordnet sind.
Die Einzelrollen nebst Bund können hierbei zylindrisch ausgebildet sein, wobei die Rollenachse quer zur Durchlaufrichung der Artikel bezüglich der Horizontalen geneigt ist, so daß die Leiste oder Bahn der Einzelrollen ebenfalls in Querrichtung geneigt ist und sich dann die auflastenden Artikel selbsttätig gegen den Bund der Einzelrollen abstützen können.
Alternativ können die Einzelrollen auch kegelförmig ausgebildet sein, wobei dann sämtliche Einzelrollen mit ihrer RoI-lenachse quer zur Durchlaufrichtung horizontal angeordnet werden können und gleichwohl eine Seitenneigung für die auflastenden Artikel entsteht, die selbsttätig gegen einen koaxialen Bund der Einzelrollen anschlagen, der jeweils beim verjüngten Ende der kegelförmigen Einzelrollen vorgesehen ist.
Insbesondere beträgt der Neigungswinkel des Artikelbodens der Artikelkanäle quer zur Durchlaufrichtung bezogen auf die Horizontale mehr als 2° und weniger als 45°. 35
Der Neigungswinkel des seitlichen Artikelanschlags quer zur Durchlaufrichtung bezogen auf die Horizontale ist zweckmäßigerweise kleiner als 90°.
Der Neigungswinkel der Artikelkanäle in Längs- oder Durchlaufrichtung bezogen auf die Horizontale ist größer als 0° und kleiner 60°, und beträgt vorzugsweise 8° bis 45°.
Der geneigte Artikelboden und der geneigte seitliche Artikelanschlag können in etwa rechtwinklig zueinander verlaufen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung sieht vor, daß der geneigte Artikelboden aus zumindest einer zylindrischen Röllchenleiste und der geneigte Artikelanschlag zumindest aus einer weiteren zylindrischen Röllchenleiste besteht, wobei die Röllchenleiste (n) des Artikelbodens und die weitere(n) Röllchenleiste(n) des seitlichen Artikelanschlags exakt rechtwinklig zueinander verlaufen.
Eine weitere zweckmäßige Leitblech-Ausgestaltung eines Artikelkanals sieht vor, daß der geneigte Artikelboden aus zumindest einem vorzugsweise planen Leitblech und der geneigte Artikelanschlag aus zumindest einem weiteren vorzugsweise planen Leitblech besteht, wobei die Leitbleche des Artikelbodens und des seitlichen Artikelanschlags einen Winkel von vorzugsweise mehr als 90° zueinander einschließen. Sind bei einer derartigen Ausgestaltung die im Artikelkanal aufgenommenen Artikel kubische Körper, wird der seitliche Artikelanschlag lediglich durch den Winkel längs einer Linie gebildet, nicht durch eine eine größere Reibung verursachende Fläche, bei einem Winkel von exakt 90°«
Bevorzugt ist der Bund einer jeden Einzelrolle eine separate vorzugsweise austauschbare zylindrische oder kegelstumpfförmige Bordscheibe.
Die Erfindung ist grundsätzlich auch realisierbar bei angetriebenen Rollen eines Förderbands oder einer Röllchenleiste, wobei dann das Förderband oder die Röllchenleiste nicht nur schräg in Durchlaufrichtung, sondern auch horizontal in Durchlaufrichtung der Artikel angeordnet und dann ein einziger "Artikelkanal" mit quer zur Förderrichtung geneigtem Artikelboden und seitlichem Artikelanschlag vorgesehen ist, und dadurch ein Winkel gebildet wird, in dem sich das Fördergut, auch unterschiedlich dimensioniertes Fördergut, selbsttätig seitlich positioniert, und mithin das Fördergut am Ende der Förderstrecke auch positioniert ausgegeben werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Durchlaufregals eines Kommissionierautomaten mit Artikelkanälen, Artikelauswerfer und Abförderband,
Figur 2 einen Artikelkanal in schematischer perspektivischer Ansicht von oben vorne,
Figur 3 den Artikelkanal nach Figur 2 in einer schematischen Stirnansicht,
Figur 4 einen anderen Artikelkanal in einer schematischen Ansicht entsprechend der Figur 2,
Figur 5 den Artikelkanal nach Figur 4 in einer schematischen Stirnansicht entsprechend der Figur 3,
Figur 6 einen dritten Artikelkanal in schematischer perspektivischer Ansicht ähnlich Figur 4,
Figur 7 den Artikelkanal nach Figur 6 in einer schematischen Stirnansicht ähnlich Figur 5,
Figur 8 einen vierten Artikelkanal in einer schematischen perspektivischen Ansicht ähnlich Figur 6, und
Figur 9 den Artikelkanal nach Figur 8 in einer Ansicht ähnlich Figur 7.
Gemäß Figur 1 umfaßt ein Durchlaufregal 1 eines Kommissionierautomaten nebeneinander und übereinander angeordnete, gegen die Horizontale in einem Winkel &agr; von 12° geneigte Artikelkanäle 2, denen ausgangsseitig Artikelauswerfer 3 zugeordnet sind. Unter den Artikelauswerfern 3 befindet sich ein Abförderband 21, das bei geöffnetem bzw. betätigten Artikelauswerfer 3 ausgegebene, zu kommissionierende Artikel 20 abfördert und einer Verpackungsstation zuführt. Die Neigung in Durchlaufrichtung der Artikelkanäle ist so getroffen, daß aufgrund des Eigengewichts der Artikel die kommissionierten Artikel beim Auswerfer selbsttätig ausgegeben werden und die auflastende Artikelsäule des Artikelkanals in Richtung Auswerfer selbsttätig nachbewegt wird.
Die Artikelkanäle 2 besitzen quer zur Durchlaufrichtung R der Artikel 20 einen geneigten Artikelboden 5 und einen seitlichen Artikelanschlag 6 und sind insbesondere ein oder mehrere geneigte separate Leitbleche oder ein einstückiges winkliges Leitblech 12, wie dies schematisch in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist.
Der Neigungswinkel &bgr; des Artikelbodens 5 der Artikelkanäle 2 quer zur Durchlaufrichtung R bezogen auf die Horizontale beträgt mehr als 2° und weniger als 45°. Die Querneigung des Artikelbodens ist so getroffen, daß auf dem Artikelboden 5 auflastende Artikel selbsttätig zum Artikelanschlag 6 rutschen oder rollen.
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Der Neigungswinkel &ggr; des seitlichen Artikelanschlags 6 quer zur Durchlaufrichtung R bezogen auf die Horizontale beträgt weniger als 90°.
In einer weiteren Ausführungsvariante ist gemäß den Figuren 4 und 5 der Artikelkanal 2 mit einem Artikelboden 5 und einem seitliche Artikelanschlag 6 in Form von geneigten separaten Röllchenbahnen bzw. Röllchenleisten 7 bzw. 8 ausgebildet, wobei die Röllchenbahnen auch Kugelbahnen bzw. Kugelleisten sein können.
Der Artikelkanal 2 kann auch gemäß den Figuren 6 und 7 in Form eines mit dem Artikelboden 5 integriert ausgebildeten seitlichen Artikelanschlag ausgebildet sein und aus Einzelrollen 9 bestehen, welche einen seitlichen koaxialen Bund 11 aufweisen. Die Einzelrollen 9 nebst Bund 11 sind zylindrisch ausgebildet und sind planparallel in einer Reihe, Bahn oder Leiste derart angeordnet, daß die Rollenachse quer zur Durchlaufrichung R der Artikel 20 bezüglich der Horizontalen geneigt ist.
In der Ausführungsvariante nach den Figuren 8 und 9 sind die Einzelrollen 10 kegelförmig ausgebildet, und es sind die Rollenachsen quer zur Durchlaufrichtung horizontal angeordnet, wobei der Bund 11 beim verjüngten Ende der kegelförmigen Einzelrollen gelegen ist, welcher als seitliche Anschlagfläche auflastender Artikel 20 dient.
Der geneigte Artikelboden 5 und der geneigte seitliche Artikelanschlag 6 sind in den erstgenannten Ausführungsvarianten in etwa rechtwinklig zueinander angeordnet.
Insbesondere ist vorgesehen, daß der geneigte Artikelboden aus zumindest einer zylindrischen Röllchenleiste 7 und der geneigte Artikelanschlag zumindest aus einer weiteren zylindrischen Röllchenleiste 8 besteht, wobei die Röllchenleiste (n) des Artikelbodens und die weitere(n) Röllchenleiste(n)
des seitlichen Artikelanschlags exakt rechtwinklig zueinander verlaufen.
Der geneigte Artikelboden kann insbesondere aus zumindest einem vorzugsweise planen Leitblech und der geneigte Artikelanschlag aus zumindest einem weiteren vorzugsweise planen Leitblech bestehen, wobei die Leitbleche des Artikelbodens und des seitlichen Artikelanschlags einen Winkel von vorzugsweise mehr als 90° zueinander einschließen. In diesem Fall können würfel- oder quaderförmige Artikel mit seitlicher Linienführung beim Artikelanschlag 6 bei geringer Gleitreibung positioniert in Durchlaufrichtung des Artikelkanals 2 fortbewegt werden.
Zweckmäßig ist es, wenn der Bund 11 einer jeden Einzelrolle 9 bzw. 10 der Ausführungsvarianten nach den Figuren 6, 7 bzw. 8, 9 eine separate vorzugsweise austauschbare zylindrische oder kegelstumpfförmige Bordscheibe ist.
Es versteht sich, daß die Erfindung auch grundsätzlich als Förderband oder Rollenförderer realisiert werden kann, wenn nämlich das angetriebene Förderband oder der angetriebene Rollenförderer in Querrichtung schräg und mit einem seitlichen Artikelanschlag ausgebildet ist, um auf dem Förderband oder auf dem Rollenförderer geförderte Artikel selbsttätig seitlich am Artikelanschlag zu positionieren.
Die Erfindung sieht zusammengefaßt also primär eine Zentrierung von Produkten im Durchlaufregal von Kommissionierautomaten vor, wobei die Produkte an einer Seite des Artikelkanals selbständig zum Anlaufen gebracht werden und gleichzeitig das Vorwärtsbewegen bzw. Anrollen der Artikelsäule nicht behindert wird. Die Geometrie der Produkte kann hierbei in gewissen Grenzen verändert werden bzw. es können unterschiedlich dimensionierte Artikel im Durchlaufregal kommissioniert werden, ohne daß das Regal bzw. der Artikelkanal umgestellt werden muß. Bei besonders breiten Artikeln können gegebenenfalls
mehrere Röllchenleisten oder dergleichen als Artikelboden dienen, die dann planparallel zueinander angeordnet sind.
Artikelboden 5 und Artikelanschlag 6 bilden zwei geneigte Ebenen quer zur Laufrichtung gegenüber der Horizontalen von mehr als 2°, aber weniger als 90°, wobei bei einer bombierten Ausführung der Ebenen die Umhüllungskurve der darauf geleiteten Artikel zur Erzeugung der Neigungswinkel herangezogen werden kann. Sind die darauf geleiteten Artikel rund, so gelten für die entsprechende Erzeugung der Neigungswinkel die Tangenten in den Berührungspunkten. Beide Ebenen in Laufrichtung der Artikel können zwischen 0° und 60° zur Horizontalen geneigt sein.
Claims (14)
1. Artikel-Förder-Speichereinrichtung in Form eines Durchlaufregals (1), Übervorratregals, Förderbands, Rollenförderers oder dergleichen, mit zumindest einem Artikelboden (5), auf dem Artikel (20) gefördert und/oder gespeichert werden, insbesondere Durchlaufregal oder Übervorratsregal eines Kommissionierautomaten, mit nebeneinander und übereinander angeordneten, gegen die Horizontale geneigten Artikelkanälen (2), denen gegebenenfalls ausgangsseitig Artikelauswerfer (3) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikelboden (5) quer zur Förderrichtung oder Durchlaufrichtung (R) der Artikel (20) geneigt und ein seitlicher Artikelanschlag (6) vorgesehen ist.
2. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikelboden (5) und/oder der seitliche Artikelanschlag (6) geneigte separate Leitbleche sind.
3. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigte Artikelboden (5) und der seitliche geneigte Artikelanschlag (6) ein einstückiges winkliges Leitblech (12) ist.
4. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikelboden (5) und/oder der seitliche Artikelanschlag (6) geneigte separate Röllchenbahnen bzw. Röllchenleisten (7 bzw. 8) und/oder Kugelbahnen bzw. Kugelleisten sind oder umfassen.
5. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Artikelboden mit dem seitlichen Artikelanschlag integriert ausgebildet ist und aus Einzelrollen (9 bzw. 10) besteht, welche einen seitlichen koaxialen Bund (11) aufweisen.
6. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelrollen (9) nebst Bund (11) zylindrisch ausgebildet sind und die Rollenachse quer zur Durchlaufrichtung (R) der Artikel (20) bezüglich der Horizontalen geneigt ist.
7. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelrollen (10) kegelförmig ausgebildet sind und die Rollenachse quer zur Durchlaufrichtung vorzugsweise horizontal angeordnet oder leicht geneigt sind, wobei der Bund (11) beim verjüngten Ende der kegelförmigen Einzelrollen gelegen ist.
8. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (β) des Artikelbodens (5) quer zur Durchlaufrichtung (R) bezogen auf die Horizontale mehr als 2° und weniger als 45° beträgt.
9. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (γ) des seitlichen Artikelanschlags (6) quer zur Durchlaufrichtung (R) bezogen auf die Horizontale weniger als 90° beträgt.
10. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (α) der Artikelkanäle (2) in Durchlaufrichtung (R) bezogen auf die Horizontale größer 0° und kleiner 60° ist, vorzugsweise 8° bis 45° beträgt.
11. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigte Artikelboden (5) und der geneigte seitliche Artikelanschlag (6) in etwa rechtwinklig zueinander verlaufen.
12. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigte Artikelboden aus zumindest einer zylindrischen Röllchenleiste (7) und der geneigte Artikelanschlag zumindest aus einer weiteren zylindrischen Röllchenleiste (8) besteht, wobei die Röllchenleiste(n) des Artikelbodens und die weitere(n) Röllchenleiste(n) des seitlichen Artikelanschlags einen Winkel von vorzugsweise 90° oder mehr als 90° zueinander einschließen.
13. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichet, daß der geneigte Artikelboden aus zumindest einem vorzugsweise planen Leitblech und der geneigte Artikelanschlag aus zumindest einem weiteren vorzugsweise planen Leitblech besteht, wobei die Leitbleche des Artikelbodens und des seitlichen Artikelanschlags einen Winkel von vorzugsweise mehr als 90° zueinander einschließen.
14. Artikel-Förder-Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (11) der Einzelrollen (9 bzw. 10) eine separate vorzugsweise austauschbare zylindrische oder kegelstumpfförmige Bordscheibe ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010405 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030314 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20060418 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20080801 |