DE2000176A1 - Plattenteller und Tonarmmechanismus bei einem Plattenspieler - Google Patents
Plattenteller und Tonarmmechanismus bei einem PlattenspielerInfo
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Description
Faiontanwsit
6 Frankfurt/Main 1
Niddastr. 52
Niddastr. 52
1344 - 38 - AP - 504
GENERAL ELECTiIIC COMPANY
1 River Road
Schenectady, N. Y. / USA
Schenectady, N. Y. / USA
Plattenteller und Tonarmmechanismus bei einem Plattenspieler
Die Erfindung betrifft einen tragbaren Plattenspieler
und insbesondere einen kompakten, kleinen und vereinfachten tragbaren Plattenspieler, der sich
besonders zum Abspielen kleiner Schallplatten eignet.
Es wurde erkannt, daß die Miniaturisierung elektroniecher Verbrauchsgüter eine äußerst wichtige Grundlage für die Produktverbesserung ist, besonders wenn
solche Geräte für den Gebrauch bei Teenagern bestimmt sind. Ein solch volkstümliches Gerät ist der
gegenwärtig auf dem Markt befindliche Plattenspieler zum Abspielen kleiner Vinyl-Schallplatten mit
einem Außendurchmesser von annähernd 100 mm (4").
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Es ist sehr wünschenswert, daß ein Plattenspieler zum Abspielen dieser Platten speziell durchkonstruiert ist,
so daß er nicht nur ein Maximum an Bedienungsbequemlichkeit gewährleistet, sondern auch in seinem Gesamtstil
und seiner Gestaltung der Größe der 100 mm-Schallplatten angepaßt und auf diese zurechtgeschnitten
ist. Diese Plattenspieler werden oft durch Kinder (z.B. Teenager) von einem Platz zum anderen transportiert
und beanspruchen nur einen relativ kleinen W Platz auf einem Tisch oder einer anderen geeigneten
Unterlage in dem Wohnraum, in dem sie üblicherweise gebraucht werden.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein tragbarer Plattenspieler vorgesehen, der
einen motorisch angetriebenen Plattenteller und einen gabelförmigen Tonarm umfaßt, der an seinem
freien Ende eines seiner (Gabel-) Teile ein Abtastsystem trägt zur Wiedergabe der Töne einer auf der
oberen Fläche des Plattentellers befindlichen Schallplatte. Weiterhin weist der Plattenspieler
ein nockenartiges Auflaufelement auf, das über eine
Schnappverbindung mit dem Plattenteller verbunden ist. Dieses Auflaufelement weist einen Spiralsteg
auf, der mit der Unterseite des Tonarms zusammenarbeitet, um den Tonarm von der Schallplatte abzuheben,
wenn die Schallplatte ganz abgespielt 1st.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird nachstehend im einzelnen anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Art eines Plattenspielers für kleine Schallplatten
gemäß der Erfindung.
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Fig. 2 ist eine Ansicht, teilweise in Explosivdarstellung, des Unterteils und des Oberteils
des Plattenspielers, aus der die Lage der verschiedenen Teile ersichtlich ist.
Fig. 3 ist ein Seitenschnitt entlang der Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht der Unterseite des Plattentellers.
Fig. 5 stellt eine Seitenansicht des Plattentellers, teilweise im Schnitt entlang der Linie 5-5
der Fig. 4 dar.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Auflaufelements,
das unterhalb der Lage gezeigt ist, in der es mit dem Plattenteller nach Fig. 5 verbunden
wird.
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf das Auflaufelement.
Fig. 8 stellt eine schematisehe Ansicht, zum Teil im
Schnitt und in Explosivdarstellung, der Vorrichtung dar, die die Art des Zusammenarbeitens
von Tonarm und Plattenteller und die Art der Betätigung der Steuerschalter infolge der Bewegungen
des Plattentellers und des Tonarms zeigt.
Fig. 9 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht ähnlich wie Fig. 8, jedoch mit geschnittenem
Plattenteller und geschlossenen Kontakten der Steuerschalter.
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Fig. 10 stellt eine Seitenansicht eines Teils des Plattentellers und des Tonarms dar, wobei das Abtastsystem
und der Tonarm mit der Schallplatte auf dem Plattenteller in Wirkverbindung stehen.
Fig. 11 zeigt eine teilweise Draufsicht auf die Vorrichtung, wobei das Abtastsystem und der Tonarm
in Eingriff stehen mit der Abschaltrille der Schallplatte.
Fig. 12 ist eine Teilansicht, die das Tonarmunterteil mit dem Schnellschaltschieber zeigt, wobei
der Schieber gerade eine Stellung einnimmt, bei der er in Eingriff kommt mit dem Auflaufelement,
damit der Tonarm vertikal von seiner inneren Stellung (abgespielt) nach außen in
seine Startstellung gebracht werden kann.
Fig. 13 ist eine Ansicht ähnlich Fig. 12, wobei der Tonarm seine Aufwärtsbewegung bei der inneren
Rille der Schallplatte infolge der Führung des Schnellschaltschiebers durch das Auflaufelement
ausführt.
Fig. 14 zeigt einen Teilschnitt, wobei das Auflaufelement an der Nabe des Plattentellers befestigt
ist.
Nunmehr im einzelnen bezugnehmend auf die Zeichnungen, insbesondere auf die Fig. 1 und 2, ist dort in einer
Ausführungsform der Erfindung ein kleiner tragbarer Plattenspieler 11 gezeigt. Der Plattenspieler 11 umfaßt
im wesentlichen ein Gehäuse 13, in welchem der Plattenteller 15 und sein Antriebsmotor 17 (Fig. 2),
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der Tonarm 19 mit dem zugehörigen Abspielkopf 21, der Verstärker 23, der lautsprecher 25, ein verschiebbares
Schaltelement 27, das wahlweise einstellbar ist in die Stellungen "Ein", "Aus", "Ausgabe" und
"Wiederholung" und eine drehbare Scheibe 29 zum Einstellen der Lautstärke angeordnet sind. Das verschiebbare
Schaltelement 21 kann von Hand von links nach rechts (siehe Pig. 1) betätigt werden, um die
Art des Betriebs einer auf dem Plattenteller 15 befindlichen Schallplatte R zu steuern. Mit der
Scheibe 29 kann durch Drehen die gewünschte Lautstärke der Wiedergabe eingestellt werden. Außerdem
sind mehrere Batterien B (Fig. 2) vorgesehen, die als Gleichstromquelle für das Gerät 11 dienen.
Bei der nachfolgenden Einzelbeschreibung des Geräts 11, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
besonderer Bezug auf die Pig. 1, 2 und 3 genommen, Wie dort gezeigt, weist das Gehäuse 13 ein allgemein
L-förmiges Profil auf, das sich durch das komplementäre
Zusammenfügen eines rechteckigen Gehäuseunterteils 31 und eines rechteckigen Gehäuseoberteils 33
ergibt, wobei letzteres ein L-förmiges Profil hat. Das Oberteil 33 des Gehäuses 13 1st ausgespart und
weist ein abgestuftes Vorderteil 35 mit einer bogenförmigen Öffnung 37 in seinem Bodenteil 39 auf. Das
stufenförmige Vorderteil 35 des Gehäueeoberteils 33
liegt Über dem oberen Vorderende des Gehäuseunterteils 31.
Das rechteckige Gehäuseoberteil 33 des Gehäuses 13 ist mit einer Vielzahl in ihm angeordneter Pfeiler
versehen (Pig. 2). Die Pfeiler 41 verlaufen von dort nach unten (wenn die Gehäuseteile gemäß Pig. 1 zu
sammengebaut sind) und in sie werden (nicht gezeigte)
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Schrauben eingeschraubt, um das Oberteil 33 und das Unterteil 31 passend miteinander zu verbinden. Diese
Schrauben können so durch die Löcher 43 des Gehäuseunterteils (Pig. 2) nach oben verlaufen und in Schraubverbindung
stehen mit den Bohrungen 45 der Pfeiler
Das Oberteil 33 des Gehäuses 13 weist außerdem eine bogenförmige Rippe 47 (Pig. 2) auf, die sich von der
horizontal verlaufenden oberen Fläche 49 des Gehäuseoberteils 33 nach unten erstreckt. Die Rippe verläuft
von dem stufenförmigen Vorderteil 35 aus bogenförmig nach hinten in den ausgesparten Hohlraum 49 des Oberteils
33 (Fig. 3). Da die Rippe 47 im wesentlichen parallel im Abstand und unmittelbar benachbart zur
Außenkante 15 a des Plattentellers 15 verläuft, wird, wenn eine Schallplatte R auf dem Teller 15 aufgelegt
wird, diese Platte durch Anrücken des Randes der Schallplatte an die bogenförmige Rippe 47 konzentrisch
fluchtend mit der Oberfläche des Plattentellers geführt.
Im ausgesparten Boden des Oberteils 33 ist weiterhin der Lautsprecher 25 befestigt (Fig. 2). Damit der
Ton vom Lautsprecher 25 frei abstrahlen kann, sind eine Reihe von parallel zueinander verlaufenden,
durchgehenden Öffnungen 51 von gefälligem Aussehen an der oberen Wand 33 a des Oberteile 33 gebildet,
die sich über dem Lautsprecher 25 befinden (d.h. nahe der rechten Seite der oberen Wandung 33 a, siehe
Fig. 2).
Der weitere Teil des Gehäuses 13 besteht aus dem Boden- oder Unterteil 31, das ebenfalls ausgespart
ist, und das innen mehrere Gleichstrom abgebende
Batterien 8 trägt, wie die rechte Seite der Fig. 2
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zeigt. Diese Batterien dienen als Energiequelle zum Betrieb des Plattentellermotors 17. Auf die Batterien
folgend ist der Verstärker 23 angeordnet, der nahe einem Ende den Lautstärkeregler 29 trägt, wobei ein
Teil der drehbaren Einstellscheibe 29 sich nach außen durch einen Schlitz 55 in der Gehäusewand erstreckt,
so daß sie leicht von Hand betätigt werden kann.
Als Auflage für den Motor 17 ist nahe der dem Bedienungselement 27 gegenüberliegenden Seite des Gehäuseunterteils
31 ein horizontal verlaufendes Tragteil befestigt. Der Motor 17 ist am Tragteil 57 umgekehrt
befestigt, so daß er eine Ansatzwelle 59 aufweist, die so angeordnet ist, daß sie zum Antrieb des
Plattentellers 15 dient. Wie die Pig. 2 und 8 im einzelnen zeigen ist die vom Motor 17 abgehende
Welle 59 in der gleichen Vertikalebene angeordnet wie das Zwischenrad 61. Das Zwischenrad 61 besteht
aus einem Radteil 63 mit großem Durchmesser, das durch die Motorwelle 59 angetrieben wird, und einem
Radteil 65 kleinen Durchmessers, welches antreibend mit dem Außenrand 15 a des Plattentellers 15 in Eingriff
steht. Das Zwischenrad 61 wird federnd gegen die Motorwelle 59 und den Plattentellerrand 15 a gedrückt
und steht so mit diesen Teilen in gegenseitiger Wirkverbindung, so daß das Zwischenrad 61 sich
in einer Richtung dreht, wie es der Pfeil in Fig. 8 am kleinen Rad 65 zeigt, und demgemäß der Plattenteller
15 in einer Richtung gedreht wird, wie es der diesbezügliche Pfeil in Fig. 8 andeutet.
An der linken Seite des ausgenommenen Bodenteils 31 des Gehäuses 13 sind mehrere Pfeiler 67, 69, 71, 73
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und 75 angeformt. Der Pfeiler 67 verläuft von der Bodenwandung des Teils 31 senkrecht nach oben und
bildet so ein als Drehpunkt dienendes Lagerteil für den unter Federdruck stehenden Hebel 77, der seinerseits
das Zwischenrad 61 drehbar lagert. Der Pfeiler 69 verläuft ebenfalls von der Bodenwandung des Unterteils
31 nach oben und dient als lagerfläche für die Bohrung 79 (Fig. 8),die sich am Bodenteil des
Plattentellers 15 befindet, um bei bestromtem Motor 17 die Drehbewegung des Plattentellers 15 zu ermöglichen.
Der Pfeiler 71 erstreckt sich senkrecht von der Bodenwandung des Gehäuseunterteils nach oben und befindet
sich nahe der Scheibe 29 zur Betätigung des Lautstärkereglers. Der Pfeiler 71 trägt drehbar
eine aus Kunststoff bestehende Lagerbüchse 81 (Fig. 2 und 3), auf welcher der gabelförmige Tonarm 19
angeordnet ist. Weitere Merkmale des Aufbaus der den Tonarm tragenden Lagerbuchse werden später beschrieben.
Die Pfeiler 73 und 75 sind jeweils nahe einer Seite des Gehäuseunterteils 33 angeordnet, wie es die
Fig. 2 zeigt, und dienen zur Aufnahme jeweils eines Endes einer Zugfeder 83, die dazu beiträgt, die
Schaltbewegung und Lageeinstellung des verschiebbaren Schaltelements 27 zu steuern.
Weiterhin sei erwähnt, daß nahe der linken Seite des Gehäuseunterteils 31 (siehe Fig. 9) eine quer verlaufende
Rippe 85 angeordnet ist. Die Rippe 85 verläuft quer in gleichmäßiger Höhe nahe einem Ende
des Gehäuseunterteils 31 (wie in Fig. 8 gezeigt) und weist eine Auflagefläche 87 auf, die von einer
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Seite gebildet wird. Die Hippe 85 und ihre Fläche dienen zur Erleichterung der Steuerung der Vertikalbewegung
des freien Endes des Tonarms 19 während seiner seitlichen Bewegung von der inneren Abschaltrille
der Schallplatte zurück zu seiner Ausgangsstellung bei einer "Wiederholungs"-Einstellung.
Bei der nachfolgenden Beschreibung der Konstruktion des Tonarms 19 gemäß der Erfindung wird besonders
auf die Pig. 2 und 8 Bezug genommen. Wie dort gezeigt ist, weist der Tonarm 19 ein U-förmiges Lagerende
auf, das zwei einander gegenüberliegende Schultern 89 a und 89 b umfaßt. Die Schultern 89 a und 89 b haben
zwei miteinander fluchtende Bohrungen 91, jede an einer der Schultern, die mit enger Toleranz zwei
einander gegenüberstehende, zylindrische Zapfen 93 aufnehmen,die seitlich nach außen von der Kunststoffbuchse
81 sich erstrecken. Es ist"ohne weiteres verständlich, daß die Zapfen 93 der Buchse 81 drehbar
die Schultern 89a und 89 b des Tonarms 19 tragen, so daß dieser in vertikaler Richtung schwenkbar um
eine horizontale Achse gelagert ist. Die Buchse 81 läßt sich frei um den Tragzapfen 71 drehen, so daß
der von diesen Teilen getragene Tonarm 19 um eine vertikale Achse horizontal schwenkbar ist.
Das U-förmige Lagerende 89 des Tonarms 19 weist weiterhin einen gekröpften Abschnitt 89 c (Fig. 8)
auf, der im wesentlichen senkrecht verläuft. Das obere Ende der Kröpfung 89 c des Lagerendes 89 des
Tonarme ist mit einem horizontal angeordneten und freitragenden oberen Teil 95 des Tonarms verbunden.
Der Teil 96 des Tonarms geht somit von der Oberseite
der Kröpfung 89 c des Tonarme aus und verläuft im wesentlichen parallel zum Boden des Gehäuse-
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• unterteile 31. Der Teil 96 hat nahe seinem freien Ende an einer Seite eine schrägverlaufende Schulter 97
(siehe Fig. 8). An der Unterseite des freien Endes des oberen Teils des Tonarms sind die Befestigungsmittel
vorgesehen, mit denen mittels einer lösbaren Schnappverbindung das Abtastsystem 21 am Tonarm befestigt
werden kann.
Zur Unterstützung der manuellen Betätigung des Ton-™
arms 19 in Reaktion auf eine Bewegung des verschiebbaren Schaltelements 27, ist am oberen Teil 95 des
Tonarms ein vorstehender Stift 99 angeordnet. Der Stift 99 ist zylindrisch und verläuft vom oberen
Teil des Tonarms nach unten. Er befindet sich zwischen dem Lager- und dem freien Ende des Tonarms.
Der Stift 99 wird berührt von einer Nockenfläche (Fig. 2) des Bedienungsschalters 27 und trägt dazu
bei, den Tonarm 19 quer in Richtung der Plattentellermitte zu bewegen, wenn gewünscht wird, eine
Schallplatte aus dem Plattenspieler auszustoßen.
Mit dem Unterteil der Kröpfung 89 c des U-förmigen Lagerendes des Tonarms ist ein unterer Absatz 101
(Fig. 8) verbunden, der seinerseits über den vertikal verlaufenden Abschnitt 103 mit dem unteren Teil
105 des Tonarms verbunden ist. Der untere Teil 105 des Tonarms ist horizontal angeordnet und verläuft
parallel und im wesentlichen unterhalb des oberen Teils 95 des Tonarms. Um zu ermöglichen, daß der Tonarm 19 durch Zusammenwirken mit dem Plattenteller
nach Beendigung des Abspiele einer Schallplatte wirkeam in den "Wiederho lungs11- oder "Rückkehr"-Zyklus geführt wird, oder bei Einwirkung des Bedienungselemente 27, um eine Schallplatte auszugeben,
ist am unteren Teil 105 des Tonarme nahe seinem
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freien Ende ein nach oben gerichteter stiftförmiger
Vorsprung 107, ein Nockenvorsprung 111 und ein Querschlitz 113 angeordnet bzw. angeformt. Der stiftförmige
Vorsprung 107 am unteren Teil 105 des Tonarms befindet sich nahe dem Nockenvorsprung 111 in
einem in Richtung des vertikalen Abschnitts 103 verlaufenden Abstand. Wie später noch näher beschrieben
werden wird, arbeitet der Vorsprung 107 mit Führungsmitteln
zusammen, die sich an der Unterseite des Plattentellers befinden, um dazu beizutragen, die
Rücklaufbewegung des Tonarms nach dem Abspielen einer Schallplatte zu steuern. Der Nockenvorsprung
111 steht in Längsrichtung vom freien Ende des unteren
Tonarmteils 105 ab und ist cjuer zu einer Längsseite
nahe der Kante 112 angeordnet. Wie die Mg. 9 weiter zeigt, ist am freien Ende des unteren Tonarmteils
105 nahe der anderen Längskante 115 ein ausgeschnittener Eckteil 114 vorgesehen. Der Nockenvorsprung
111 trägt dazu bei, die Energiezufuhr zum Motor in Abhängigkeit von der winkelmäßigen
Stellung des Tonarms zu steuern, wie später noch näher erläutert wird.
Wie die Fig. 14 am besten zeigt, verläuft der Querschlitz
113 von der Längskante 115 bis zur Kante
(Fig. 8). Dieser Schlitz ist so ausgebildet, daß er ein gabelförmiges Schnellschaltelement bzw. Absetzelement
(velocity trip element) 116 aufzunehmen vermag, welches verschiebbar in ihm angeordnet ist.
Das Schnellschaltelement 116 ist im wesentlichen U-förmig und umfaßt einen Mittenschenkel 116 a mit
einer L-förmigen Verlängerung 116 b, die nach außen
absteht. Die beiden Arme 116 c und 116 d des Elements 116 weisen je zwei Paare paralleler Rippen 116 e auf,
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die an gegenüberliegenden Flächen angeordnet sind und dazu dienen, die Reibung während der Gleitbewegung
des Elements 116 im Schlitz 113 des Tonarme auf ein Mindestmaß zu verringern. Die äußeren Enden 116 f
der Arme 116 ο und 116 d haben je einen Haken, der
jeweils quer nach außen eeigt und so eine geneigte Kante 116 g und eine Halteachulter 116 h bildet.
Zum Einbau des Schnelleohaltelements (velocity trip element) 116 in den Querschlitz 113 des Tonarms,
wird das Element 116 aufwärts und nach rechts durch den Schlitz 113 geschoben (siehe Fig. H), während
der Tonannteil 115 festgehalten wird. Die schrägen Kanten 116 g der Arme 116 c und 116 d treten in Kontakt mit den Kanten 113 g des Schlitzes. Die freien
Enden der Arme 116 ο und 116 d werden hierbei federnd
gegeneinander gedrüokt, um den Eintritt dee Schnellschaltelements (velocity trip element) 116 in den
Schlitz zu erleichtern. Nachdem die freien Enden 116 c, 116 d des Elements 116 längs durch den Schlitz geschoben sind, treten die Schultern 116 h mit der Kante 112 des Tonarmteils 105 an der anderen Seite des
Schlitzes in Kontakt und begrenzen so die Bewegung des Eloments 116 im Schlitz 113 in seitlicher Richtung von der Kante 112 in Richtung der Kante 115
und des Zentrums des Plattentellers.
Zur Begrenzung der Verschiebebeweguuj des Schnellschaltelemente 116 im Schlitz 113 in der anderen Querrichtung, also von der Kante 115 in Richtung der Kante
112 und weg vom Zentrum des Plattentellers,ist an der
Oberseite des Tonarmteile 105 ein Ausschnitt 113 ο gebildet (siehe Flg. 14). Dlestr Ausschnitt 113 ο tretreckt sich nach innen von der Kante 115 in Richtung
der Kante 112 und steht mit dem Schlitz 113 so in
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Verbindung, daß seine 'Innerste Kante (parallel zur
Kante 115), In Kontakt steht mit einer aufwärts gerichteten
Innensohulter 116 j der L-förmigen Vorlängerung
116 bt so daß die Gleitbewegung des
Schnellschaltelements 116 von der Kante 115 den
Tonarms In Richtung der Kante 112 begrenzt let. Bs
sei weiter erwähnt, daß der L-förmige Vorsprung 116 b
des Elements 116 zusammenwirkend von dem Ausschnitt 113 c aufgenommen wird und darin beweglich ist, um
den gewünschten toten Gang oder Weg für die Relativbewegung des Elements 116 in bezug auf den Tonarm
zu gewährleisten.
Bevor die Einzelbesohreibung der Art des Zusammenarbeitens
des Tonarms 19 mit dem Plattenteller 15 fortgesetzt
wird, erscheint eine Einzelbesohreibung des Plattentellers 15 und der Schalteranordnung den Apparats
11 angebracht. Wie die 71g. 5 am besten zeigt, weist der Plattenteller einen ringförmigen Wulatteil
117 auf, der sich vom eigentlichen Rand 15 a des Plattentellers aus radial nach außen erstreckt.
Auf der oberen horizontalen Fläche 119 des Plattentellers kann sieh zur Aufnahme einer Schallplatte
eine Gummiunterlage (nicht dargestellt) befinden. An der oberen Fläche 119 dee Plattentellers 15 ist eine
ringförmige Rippe 121 gebildet, innerhalb der eine
konzentrische, hierzu elnstüokige Aohse 123 und zwei
radiale Schlitze 125 (Pig. 4) angeordnet sind. Die
Schlitze 125 erstrecken sich vertikal durch die Oberfläche 119 dta Plattesteilere (wie in Fig. 4
gezeigt) und sind der elnetUokigen Aohse 123 unmÄ-
teller benachbart»
An dtr Unterseite des Plattentellers 15 sind eine dam elnstUokige zylindrische Habt 127 und zwei im
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Abatana voneinander verlaufende spiralförmige Rippen
129 und 131 vorgesehen. Die Rippen 129 und 131 ragen vom Boden des Plattentellers 15 aus nach unten, haben
eine einheitliche Höhe und dienen als Steuerkanal bzw. Steuerrille C (wie es die Fig. 4 am besten zeigt),
der mit dem Stift 107 des unteren Teils 105 des Tonarms zwischen dem Mo.ul 133 und dem Ausgang 135 zusammenarbeitet.
Es sei weiter isrwähnt, uaß die Rippe 131 näher an der Drehachse das Plattentellers angeordnet
ist als die Rippe 129 und die Rippe 131 außerdem länger ist als die Rippe 129· Auf diese Weise
fängt die Rippe 131 am Maul 133 an und verläuft durchgehend bis über den Ausgang 135 hinaus, so daß
sich zwischen der Rippe 131 und der Innenseite der Wand 15 a des Plattentellers ein Nebenkanalbereich
ergibt. Dies trägt dazu bei, daß, nachdem der Stift 107 durch den Ausgang 135 hindurchgegangen ist, er
sicher weitergeführt wird bis dicht an den äußeren Rand des Plattentellers, innerhalb der Randwandung
1.5 a des Tellers.
Bei der weiteren Betrachtung der Fig. 5 und 6, denen ein wichtiger Aspekt der vorliegenden Erfindung entnehmbar ist, ist festzustellen, daß im Apparat 11
ein speziell ausgebildetes Auflaufelement 137 vorgesehen ist. Der Zweck des Elements 137 besteht darin,
εusammeη mit den Plattenteller 15 den Tonarm 15 von
der Schallplatte hocheufUhren, nachdem das Abtastsystem 21 die am weitesten innen liegende Abschältrille der Schallplatte erreicht hat. Das AufLauf
element 137» wie es in Pig. 6, 7 und 15 gezeigt ist,
besteht aus einer ringförmigen Nabe 139 mit einer spiralig ausgebildeten Auflaufzunge 111» die sich
randseitig vom Unterteil 1*13 nach oben sum oberen
/. Λ κ Γ. Γ. tr / s \
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horizontalen Teil 145,erstreckt. Die spiralige Auflaufssunge 141 weist einen hochotehenden Ansatz 147 auf,
der an ihrer äußeren Kante angeordnet ist und eich Uber einen Winkelbereioh von etwa 200° erstreckt.
Der Ansatz 147 dient dazu, das freie Ende 116 k des .Schnellschaltelements 116 während eines gewünschten
Teils des Arbeltszyklus des Tonarms aufwärts in Richtung Beiner Startstellung, nachdem eine Schallplatte gespielt wurde, auf der Zunge 141 zu halten.
Zum geeigneten Befestigen des Auflaufelements 137 am
Plattenteller 15 in der gewünschten winkelmäßigen Stellung am Umfang ist an der ringförmigen Nabe 139
des Auflaufelements 137 eine axial verlaufende Rille
149 (Fig. 7) und eine Reihe von axial verlaufenden
Fingern 151» 153, 155, 157, 159 und 161 angeordnet. Die Finger 151, 155, 157 und 161 weisen alle die
gleiche Länge auf und der Zweck dieser Finger ist es, eine aeitliohe Führung p.vl ermöglichen, damit das Auflaufelement 137 mit der Nabe 127 des Plattentellers
15 axial fluchtet. Die freien Enden der Finger 151,
155, 157 und 161 dienen gleichzeitig als Anschlag bei der Berührung mit dem Boden des Plattentellers
15. Wie die Fig. 6 weiter zeigt, sind die verbleibenden zwei Finger 153 und 159 dea Auflaufelementβ 137
länger und einander gegenüberstehend angeordnet und weisen an ihren freien Enden Haken 153 a und 159 a
auf. Diese Finger stecken in den Schlitzen 125 des Plattentellers 15 und die Hakenenden wirken mit den
Schultern 163 dieser Schlitze (Fig. 5) zusammen und ergeben eine federnde Befestigung des Auflaufelernenta
137 am Plattenteller 15.
Um für die Dauer der Verbindung dieser Elemente die
gewünschte winkelmäßige Stellung «wischen dem Auf-
i - 16 ~
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laufelement 137 und dem Plattenteller 15 zu sichern,
weist die Nabe 127 eine axial verlaufende Rippe 170 auf, die an ihrer Außenseite hervorsteht. Die Rippe
steht in Wirkverbindung mit der Nut oder Rille und dient zur genauen winkelmäßigen Orientierung
dieser beiden Elemente zueinander.
Wie weiter in den Fig. 2 und 8-10 gezeigt ist, umfaßt der verbesserte Plattenspieler 11 zwei parallel
geschaltete Schalter 201 und 203. Diese Schalter sind in Fig. 9 in Schließstellung und in Fig. 8 geöffnet
gezeigt. Der Schalter 201 weist ein bewegliches Kontaktelement 205 auf, das mit seiner Kante im
wesentlichen hochkantig zur Querrippe 85 und im wesentlichen parallel zur Richtung der Rippe 85 angeordnet
ist. Das bewegliche Kontaktelement 205 hat einen beweglichen Kontakt 207 (Fig. 9), der an seinem
freien Ende angeordnet ist. Das Befestigungsende des beweglichen Kontaktarms 205 ist mit dem Anschlußstück
209 verbunden, das seinerseits mit dem einen Kontakt tragenden Arm 211 des Schalters 203
verbunden ist. Der Kontaktarm 211 ist geringfügig biegsam, jedoch wirkt er als der relativ festetehende
Kontakt des Schalters 203. Wie die Fig. 8 weiter zeigt, ist das Anschlußstück 209 an seinem
Ende umgebogen und dort an den kontakttragenden Arm 211 angeschlossen, so daß der kontakttragende Arm
im wesentlichen rechtwinklig zum beweglichen Kontaktarm 205 verläuft und gleichzeitig in bezug auf
die Bodenfläche des Gehäuses 13 hochkantig angeordnet ist. Direkt unter dem Anschlußstück 209 des
Schalters 201 befindet sich, voneinander isoliert, ein Anschlußstück 213 (Fig. 8). Das Anschlußstück
213 ist mechanisch mit dem Anschlußstück 209 verbunden,
von ihm jedoch durch das Distanzstück 215
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elektrisch isoliert. Das Anschlußstück 213 weist einen Befestigungsteil auf, der "bei 216 nach oben gerichtet
ist und den festen Kontakt 218 des Schalters 201 trägt. Das Anschlußstück 213 weist weiterhin eine Verlängerung
auf, die nach oben gebogen ist und mit der der bewegliche Kontaktarm 213 des Schalters 203 verbunden
ist. Der bewegliche Kontaktarm 217 hat an seinem freien Ende einen beweglichen Kontakt 219, der mit dem
relativ feststehenden Kontakt 220 des Kontaktarms
zusammenarbeitet und so den Schalter 203 vervollständigt,
Die Schalter 201 und 203 sind zueinander parallel geschaltet, wie die Fig. 8 zeigt. Diese Parallelschaltung
ist über die Anschlußstücke 209 und 217 in Serie
mit den Gleichstromquellen 221 und dem Motor 17 geschaltet.
Um den Schalter 203 von Hand schließen zu können, hat das verschiebbare Bedienungselement 27 eine kleine,
angeformte Nockenfläche 223 (Pig. 2), die auf das U-förmige Ende 225 des Kontaktarms 217 wirkt. Wird
demnach, wie die Pig. 2 zeigt, das Bedienungselement 27 aus der dargestellten Lage nach rechts bewegt,
dann führt das Ende 225 des Kontaktarmes 217 den Kontaktarm 217 nach oben und schließt so den Kontakt
203.
Wie die Pig. 8 weiter zeigt, ist der Tonarm 19 durch eine Feder 227 nach unten in Richtung des Plattentellers
15 vorgespannt. Diese Feder 227 ist zwischen der Innenkante des Tonarms 19, wo die untere
Stufe 101 mit dem vertikalen Abschnitt 103 verbunden ist, und einem Haken 229 gespannt, der mit der
Kunststoff lagerbuchse einstückig auage bllJ/ri; irjt,
Die Wirkung der durch die Feder 227 auf den Tonarm ausgeübten Spannkraft besteht darin, daß die Abtastnadel
des Abtastsystems 21 senkrecht auf die Schallplatte drückt, mit der sie in Eingriff steht und die
zum Abspielen sich auf dem Plattenteller befindet.
Bei der nachfolgenden Beschreibung der Arbeitsweise des verbesserten, tragbaren Plattenspielers 11 wird
besonders auf Fig. 1 verwiesen. Wie die Fig. 1 zeigt, steht das verschiebbare Bedienungselement 27 in der
Stellung "Aus". Befindet sich das Bedienungselement 27 in dieser Stellung, dann ist der Tonarm 19 in
einer angehobenen Lage (wobei das Abtastsystem sich oberhalb der Schallplatte befindet) und nimmt eine
winkelmäßige Position zwischen den inneren und äußeren Rillen einer auf dem Plattenteller 15 befindlichen
Schallplatte ein. Das Abtastsystem 21 wird freitragend über dem Plattenteller gehalten und das freie
Ende 111 des unteren Teils 105 des Tonarms ruht auf der Fläche 87 der Rippe 85, um den Tonarm 19 in seiner
angehobenen Stellung zu halten. Ist der Apparat 11 in "Aus"-Stellung, sind beide Schalter 201 und 203 offen,
wie Fig. 8 zeigt. Der Schalter 203 befindet sich hierbei in seiner normalerweise offenen Stellung, während
der Schalter 201 durch die Berührung des freien Endes 111 des unteren Teils des Tonarms mit dem beweglichen
Kontaktarm 205 offen gehalten wird.
Für die normale Arbeitsweise des Apparats 11 beim Abspielen wird zuerst eine Schallplatte R auf den
Plattenteller gelegt. Hierzu wird die Schallplatte R in die bogenförmige Öffnung an der stufenförmigen
Frontseite des Gehäuses geschoben. Der Rand der Schallplatte R stößt hierbei, an din geboten erLau-
fende Rippe 47 (Fig. 2) an und das (niclit gezeigte)
Mittelloch der Platte R wird auf die Achse 123 des Plattentellers 15 aufgesetzt. Sodann wird das Bedienungsglied
27 nach rechts von der "Aus"-Stellung in die "Einstellung geschoben. Während dies erfolgt,
greift die Nockenfläche 223 des Bedienungselements ein in das gebogene Ende 225 des "beweglichen Kontaktarms
219 und schließt momentan den Schalter 203. Da die Schalter 201 und 203 parallel geschaltet sind, bewirkt
dies ein Bestromen des Motors 17 durch die Gleichstromquelle 221. Die Feder 83 wird das Bedienungselement
27 in die "Aus"-Stellung zurückholen. Da der Plattenteller 15 sich dreht, wie in Mg. 9 gezeigt,
wird der Stift 107, der sich im Kanal C des Plattentellers (Mg. 4) befindet, in Richtung des inneren
Randes 15 a des Plattentellers 15 geführt. Hierbei wird der Tonarm nach unten und nach links aus der in Mg.
gezeigten Stellung bewegt, Wenn das freie Ende 111 des Arms 19 sich genügend weit vom Kontaktarm 205
wegbewegt hat, bevor die Fläche 87 der Rippe 85 verlassen wird, nimmt der Schalter 201 seine normalerweise
geschlossene Stellung ein. Dies findet statt, bevor die kurzzeitig geschlossenen Kontakte des Schalters
203 wieder öffnen. Da das freie Ende 111 des
Tonarms in Fig. 8 sich nach rechts bewegt, wird die Fläche 87 der Rippe 85 (Fig. 9) übergangen, die
Feder 227 (Fig. 8) bewirkt, daß das Abtastsystem 21 sich nach unten auf die Schallplatte R zu bewegt und
der Betätigungsdruck des freien Endes 111, das zuvor
auf den beweglichen Kontaktarm 205 wirkte, ist nicht mehr wirksam. DieAbtastnadel des Abtastsystems 21 geht
dann auf die äußerste Rille der Schallplatte R. Das Abtastsystem dient als Wandler zum Umformen der mechanischen
Schwingungen der Plattenrille in elektri-
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sehe Signale, die zur Wiedergabe durch den lautsprecher
25 verstärkt werden.
Wenn die Abtastnadel des Tonarms 19 die innere Einlaufrille der Schallplatte erreicht, prellt das Führungsende
166 k des Schnellschaltelements (velocity trip element) 116, wenn es den Rand dee Auflaufelements
137 erreicht, zurück, bevor ein Programm abgeschlossen ist. Nach Abschluß des Programms (d.h. wenn
alle Rillen der Platte durchlaufen sind) tritt das Führungsende 116 k in den Unterteil der spiraligen
Auflaufzunge 141 und wird von der unteren Ebene auf der Auflaufzunge 141 zu deren oberem horizontalem
Teil 145 geführt. Wenn dies erfolgt, dann wird hierbei das Abtastsystem des Tonarms nach oben von der
Schallplatte R weg geführt bis der Stift 107 des Tonarms in das Maul 133 des spiralförmigen Kanals C
eintritt. Das freie Ende 111 des Tonarms 19 wandert dann entlang der Querrippe 85 des Gehäuses und der
Stift 107 des Tonarms wird durch den Kanal C des Plattentellers seitlich nach außen geführt, bis das
freie Ende 111 des Tonarms auf den beweglichen Kontaktarm 205 trifft und den normalerweise geschlossenen
Schalter 201 öffnet. Der Apparat ist auf diese Weise in seine "Aus"-Stellung zurückgekehrt.
Wird eine fortlaufende Wiedergabe der gleichen Schallplatte gewünscht, wird das verschiebbare Bedienungselement 27 weiter nach rechts bewegt, wie dies bei
dem Apparat 11 in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn diese Bewegung ausgeführt ist, bleibt das Bedienungselement
27 in einer Stellung arretiert, die am weitesten rechts von der in Fig. 2 gezeigten Stellung ist, wobei
ein (nicht gezeigter) hervorstehender Teil des
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Bedienungselements in eine Ausnehmung des Gehäuses
eingreift (ebenfalls nicht gezeigt). Diese Arretiereinrichtung hält das verschiebbare Bedienungselement
federnd in seiner rechten Stellung fest (siehe Mg. 2), wodurch der normalerweise offene Schalter 203 in geschlossener
Stellung gehalten wird. Bei der Kückbewegung des Bedienungselements 27 von der äußersten rechten Stellung
nach links, wird die Arretiereinrichtung gelöst,
so daß die Feder 83 das Bedienungselement 27 in seine
normale "Aus"-Stellung zurückzuführen vermag. Der Schalter 203 kann hierdurch in seine normalerweise
geöffnete Stellung zurückkehren.
Wenn eine Schallplatte R im Apparat 11 abgespielt wurde, und es wird gewünscht, daß die Schallplatte
herausgeführt wird, oder wenn der Apparat vor Beendigung des Abspiels in "Aus"-Stellung gehen soll, dann
wird hierzu das Bedienungselement 27 in seine äußerste linke Stellung gebracht, die links von der in Fig. 1
gezeigten Stellung ist. Ist diese Verstellung ausgeführt, berührt eine (nicht gezeigte) Nockenfläche des
Bedienungselements 27 das leicht geneigte untere Teil 300 (Fig. H), das sich auf der Unterseite des unteren
Teils 105 des Tonarms befindet, wodurch zuerst das Abtastsystem 21 um ein sehr kleines Stück (z.B.
1,6 mm) von der Schallplatte R abgehoben wird. Nachdem diese Bewegung durchgeführt ist, greift die
Nockenfläche 100 (Fig. 2) des Bedienungselements 27 am von der Unterseite des oberen Teils 95 des Tonarms
abgehenden Stift 99 an, wodurch der Tonarm nach innen in Richtung der Drehachse des Plattentellers
geführt wird, bis das Schnellschaltelement die Auflaufzunge 141 erreicht. Das Führungsende 116 k
tritt in den Unterteil der Auflaufzunge 141 ein, um
den Tonarm zurück in Richtung seiner "Aus"-Stellung zu drehen.
009837/1877
Claims (3)
1. Plattenspieler, bestehend aus einem Gehäuse, Antriebsmitteln, einem durch diese Antriebsmittel angetriebenen
Plattenteller, einem in diesem Gehäuse drehbar gelagerten Tonarm zum Abspielen einer ouf
dem Plattenteller befindlichen und sich mit diesem drehenden Schallplatte und einem nahe einem Ende
des Tonarms angeordneten Abtastsystem,dadurch gekennzeichnet,
daß der Tonarm (19) für Bewegung« α um eine horizontale und eine vertikale Achse drehb■■">· gelagert
ist, der Plattenteller (15) nahe seuier Rotationsachse
Schultern (163) aufweist und sbar mit dem Plattenteller (15) ein Auflaufelen«nt (137)
zusammenwirkt, wobei dieses Auflaufelement vinen
Nabenteil (139) mit einer spiralförmigen An i'l^uf zun^e
(141) am Außenrand des Nabenteils und mehrere aufrecht stehende Pinger (153. 159) aufweist, wrobei
jeder der Pinger an seinem freien Ende ein- η Haken
P (153 a, 159 a) aufweist und die Haken der inger mit den Schultern des Plattentellers lösbar zusammenwirken
und hierdurch dieses Auflaufelement koaxial
fluchtend am Plattenteller befestigen, so · .·ι3 es sich mit ihm dreht, daß weiterhin der Tonarm (19)
einen Führungsteil (116) aufweist, der mit >ler Auflaufzunge
des Auflaufelements in Kontakt t <
tt und durch diese Auflaufzunge in vertikaler Richtung geführt
wird, wobei das Abtastsystem (21) nach oben von der Schallplatte abgehoben wird, nachdem das
Abspiel des in die Platte gepreßten Programms beendet
ist.
009837/1877 BAD ORIGINAL
2. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nabenteil (139) des Auflaufelements
(137) eine an der Unterseite des Plattentellers (15) angeordnete passende Nabe (69) umgibt.
3. Plattenspieler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufzunge (141) des Auflaufelements
(137) an seiner äußeren Kante-einen hochstehenden Vorsprung (147) aufweist, der sich über annähernd
200° der Umfangslänge der Auflaufzunge, jedoch weniger
als die gesamte Winkellänge des Auflaufelements
erstreckt.
009837/1877
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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Family
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
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1970
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