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DE20001525U1 - Reiter für Hängeregistraturen - Google Patents

Reiter für Hängeregistraturen

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Publication number
DE20001525U1
DE20001525U1 DE20001525U DE20001525U DE20001525U1 DE 20001525 U1 DE20001525 U1 DE 20001525U1 DE 20001525 U DE20001525 U DE 20001525U DE 20001525 U DE20001525 U DE 20001525U DE 20001525 U1 DE20001525 U1 DE 20001525U1
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DE
Germany
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holding part
locking
rider
holding
extending
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20001525U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Astroplast Fritz Funke & GmbH
Original Assignee
Astroplast Fritz Funke & GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Astroplast Fritz Funke & GmbH filed Critical Astroplast Fritz Funke & GmbH
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Priority to DE10024280A priority patent/DE10024280C2/de
Publication of DE20001525U1 publication Critical patent/DE20001525U1/de
Priority to EP01101097A priority patent/EP1122090B1/de
Priority to AT01101097T priority patent/ATE318219T1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/065Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files for suspension files

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

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Dipl.-Chem. E.L. FRITZ 00/035
Dr. Dipl.-Phys. R. BASFELD 28.01.2000/Ba/Kr
Dipl.-Phys. E. HARAZIM
Patentanwälte
M. HOFFMANN
Rechtsanwalt
Mühlenberg 74
59759 Arnsberg
Firma
AstroPlast
Fritz Funke GmbH & Co. KG
Am Gelben Berg 5
59846 Sundern
"Reiter für Hängeregistraturen"
• ·
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Reiter für Hängeregistraturen umfassend einen auf ein Hängeregister aufbringbares Fußteil, ein mit dem Fußteil verbundenes und von diesem in Gebrauchsstellung der Hängeregistratur nach oben ragendes erstes Halteteil, ein an der Oberseite des ersten Halteteils über ein Filmscharnier angelenktes zweites Halteteil, das an das erste Halteteil klappbar ist und mit diesem in herangeklapptem Zustand eine Halterung mit einem Aufnahmeraum für ein Reiterschildchen bildet sowie Rastmittel an dem ersten und dem zweiten Halteteil für das Verrasten des zweiten Halteteils an dem ersten Halteteil.
Ein Reiter der vorgenannten Art ist aus der deutschen Patentschrift DE 15 36 709 C3 bekannt. Bei diesem Reiter sind die aneinanderklappbaren Halteteile mit Rastmitteln derart versehen, daß entweder an dem zweiten Teil mittig ein Rastvorsprung angebracht ist, der in eine entsprechend angeordnete Rastausnehmung einrastbar ist. Oder aber seitlich und an dem unteren Rand des zweiten Halteteils sind nasenförmige Rastvorsprünge vorgesehen, die in dem Bereich zwischen Fußteil und erstem Halteteil durch entsprechende Ausnehmungen in diesem Verbindungsbereich hindurch ragen können und das erste Halteteil im Bereich dieser Ausnehmungen mit entsprechenden Nasen hintergreifen können. Beide Ausführungsformen der Rastmittel weisen den Nachteil auf, daß die beiden Halteteile nur mit relativ großer Kraftanstrengung miteinander verrastbar beziehungsweise voneinander lösbar sind. Insbesondere für das Entrasten beziehungsweise Voneinanderlösen der beiden Halteteile sind in der Regel 0 Hilfswerkzeuge erforderlich.
Das der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist die Schaffung eines Reiters der eingangs genannten Art, bei dem die Halteteile einfacher miteinander verrastbar beziehungsweise entrastbar sind.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die an dem zweiten Halteteil angeordneten Rastmittel an dessen im
zusammenklappten Zustand dem Fußteil zugewandten unteren Rand angebracht sind, und wobei weiterhin in dem zweiten Halteteil eine sich in Längsrichtung des zweiten Halteteils erstreckende Ausnehmung derart angeordnet ist, daß der mit dem Rastmittel versehene untere Rand des zweiten Halteteils sich zumindest abschnittsweise während des Rastvorgangs im wesentlichen von dem Fußteil wegbewegen kann. Aufgrund der Tatsache, daß der untere Rand des zweiten Rastmittels beziehungsweise die an diesem angeordnete Rastleiste in Richtung auf die Ausnehmung ausweichen kann, kann die
Verrastung zwischen zweitem und erstem Halteteil dadurch erreicht werden, daß auf die von dem ersten Halteteil
abgewandte Rückseite des zweiten Halteteils seitlich außen im : Bereich der Rastmittel leichter Druck ausgeübt wird. Auch das Entrasten der beiden Halteteile voneinander wird durch das sich in Richtung auf die Ausnehmung stattfindende Ausweichen des unteren Randes beziehungsweise des daran angeordneten Rastmittels erleichtert.
Vorteilhafterweise umfassen die Rastmittel an dem ersten Halteteil einen sich in Längsrichtung des Reiters zumindest über einen großen Teil der Längserstreckung des ersten Halteteils von diesem etwa senkrecht weg erstreckenden Rastvorsprung mit einer sich von diesem ein Stück weit in Richtung auf das Filmscharnier erstreckenden Rastfläche und einer sich zwischen der Rastfläche und der dieser zugewandten Oberfläche des ersten Halteteils gebildeten Rastnut. Die Rastnut kann einen relativ großen Hinterschnitt aufweisen, da durch die Ausnehmung in dem zweiten Halteteil ein leichtes Einrasten und Entrasten gewährleistet ist. Dieser relativ große Hinterschnitt der Rastnut bietet den Vorteil, daß während eines Herausziehens des Hängeregisters beispielsweise an dem Reiter die Rastmittel des ersten Halteteils nicht aus der Nut herausgleiten können. Insbesondere kann der Benutzer durch die Ausnehmung in dem zweiten Halteteil hindurch greifen und somit bei dem Herausziehen des Hängeregisters an dem ersten Halteteil des Reiters angreifen, so daß auf die
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Rastverbindung zwischen erstem und zweitem Halteteil während des Herausziehens kein Zug ausgeübt wird.
Vorteilhafterweise kann das an dem zweiten Halteteil angeordnete Rastmittel als eine sich zumindest über einen großen Teil des von dem Filmscharnier abgewandten Randes erstreckende Rastleiste ausgebildet sein, die insbesondere während des Rastvorgangs hinter den Rastvorsprung in die Rastnut rastet. Wenn sich die Rastleiste über die gesamte Länge des zweiten Halteteils erstreckt, muß während des
Rastvorgangs nur an beiden Seiten die Rastleiste über die ; Rastfläche in die Rastnut gedrückt werden. Aufgrund der in dem zweiten Halteteil vorgesehenen Ausnehmung kann dann die Rastleiste in dem mittleren Bereich etwas ausweichen und wird automatisch über die Rastfläche in die Nut bewegt. Die Rastleiste kann durch den entsprechenden Rand des zweiten Halteteils gebildet sein, wobei dieser Rand vorzugsweise eine gegenüber dem übrigen Halteteil verminderte Materialstärke aufweisen kann.
Der erfindungsgemäße Reiter kann als Spritzgußteil vorzugsweise aus transparentem Kunststoff hergestellt sein. Dabei sind vorzugsweise das erste und das zweite Halteteil länglich rechteckig geformt.
Vorzugsweise ist die in dem zweiten Halteteil angeordnete Ausnehmung als im wesentlichen rechteckiges Langloch ausgeführt, das sich vorteilhafterweise über einen Großteil der Fläche des zweiten Halteteils erstreckt. Auf diese Weise 0 erstreckt sich das Langloch über den größten Teil des zweiten Halteteils, so daß das Einrasten und das Entrasten mit einer relativ geringen Kraft ermöglicht wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden 5 Erfindung ist die von dem Rastvorsprung abgewandte Seite des ersten Halteteils konvex ausgebildet, derart, daß sie zwischen Fußteil und Filmscharnier leicht gewölbt ist und in Längsrichtung des ersten Halteteils nicht gewölbt ist.
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Vorzugsweise ist das zweite Halteteil entsprechend dem ersten Halteteil derart gewölbt, daß beide im aneinandergeklappten Zustand beabstandet zueinander mit im wesentlichen über ihre gesamte Erstreckung gleichem Abstand aneinanderliegen. Die Wölbung des ersten Teils ermöglicht ein sehr einfaches Entrasten der Rastverbindung zwischen erstem und zweitem Halteteil, da durch leichten seitlich äußeren Druck im Bereich des Rastvorsprungs und gleichzeitig leichtes Ziehen im Bereich des Filmscharniers das erste Halteteil gestreckt werden kann, so daß auf diese Weise die Rastleiste aus der
Rastnut herausgezogen wird und die aus erstem und zweitem f Halteteil gebildete Halterung aufklappt.
• Vorzugsweise ist an dem ersten Halteteil benachbart zu dem Filmscharnier auf der Seite, auf der auch der Rastvorsprung angeordnet ist, an dem ersten Halteteil eine sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Halteteils erstreckende Anlageleiste angeformt, wobei zwischen Rastvorsprung und Anlageleiste ein Reiterschildchen im aufgeklappten Zustand des Reiters einbringbar ist. Die Anlageleiste erweist sich als hilfreich für die Einbringung des Reiterschildchens.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Rastfläche im wesentlichen einen viertelkreisförmigen Querschnitt auf, so daß während des Verrastens die Rastleiste über den Radius dieses Viertelkreises bewegt wird. Die gerundete Rastfläche erleichtert das Vorbeiführen der Rastleiste. Anstelle einer 0 viertelkreisförmigen Rastfläche kann auch eine rampenförmige schräge Rastfläche Verwendung finden.
Vorteilhafterweise weist das Fußteil zwei sich von diesem im Gebrauchszustand nach unten erstreckende äußere Klemmschenkel und einen sich von dem Fußteil im Gebrauchszustand nach unten erstreckenden mittleren Klemmschenkel auf, die derart in unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind, daß zwischen den äußeren Klemmschenkeln und dem mittleren Klemmschenkel der
Oberrand eines Hängeregisters eingeklemmt werden kann. Auf der im Gebrauchszustand dem oberen Rand des Hängeregisters zugewandten Seite der äußeren Klemmschenkel sind Rastnocken angeordnet, die in entsprechende Öffnungen in dem Rand des Hängeregisters eingreifen können. Der mittlere Klemmschenkel weist etwa mittig eine sich über seine gesamte Breite in Längsrichtung des Reiters erstreckende stegförmige Auswölbung auf, auf deren gegenüberliegender Seite eine entsprechende nutartige Vertiefung angeordnet ist, wobei die stegförmige Auswölbung bzw. die nutartige Vertiefung zwischen äquidistant an dem oberen Rand angeordneten Hervorhebungen eines Hängeregisters gehaltert werden kann. Durch die vorgenannte unterschiedliche Ausgestaltung der äußeren Klemmschenkel und des mittleren Klemmschenkels ist der erfindungsgemäße Reiter geeignet für unterschiedliche Hängeregister unterschiedlicher Hersteller.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die seitlichen Ränder des ersten und des zweiten Halteteils derart ausgebildet, daß Reiterschildchen im zusammengeklappten Zustand des Reiters von der Seite durch einen zwischen den beiden Halteteilen gebildeten Schlitz in den zwischen den Halteteilen gebildeten Aufnahmeraum einschiebbar sind. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die Reiterschildchen nicht nur im aufgeklappten Zustand des Reiters in den Aufnahmeraum einbringbar sind, sondern auch wie bei diversen Reitern gemäß dem Stand der Technik von der Seite in den Aufnahmeraum des Reiters einschiebbar sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen 5
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Reiter;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen
Reiters;
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Fig. 3 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Reiters gemäß dem Pfeil III in Fig. 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Reiters im zusammengeklappten Zustand.
Wie aus Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich ist, umfaßt ein erfindungsgemäßer Reiter für Hängeregistraturen ein Fußteil 1 sowie ein erstes Halteteil 2 und ein zweites Halteteil 3. Das Fußteil 1 ist auf den oberen Rand eines Hängeregisters aufbringbar. Dazu umfaßt das Fußteil 1 zwei äußere Klemmschenkel 4 und einen mittleren Klemmschenkel 5. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind die beiden äußeren Klemmschenkel 4 in einer Ebene angeordnet, die von der Ebene, in der der mittlere Klemmschenkel 5 angeordnet ist, beabstandet ist, so daß zwischen den Klemmschenkeln 4, 5 der obere Rand des Hängeregisters eingeklemmt werden kann.
Das Fußteil 1 ist für die Anbringung des erfindungsgemäßen 0 Reiters an Hängeregistraturen unterschiedlicher Hersteller ausgebildet. Insbesondere sind an den Innenseiten der äußeren Klemmschenkel 4 Rastnocken 6 angeformt, die in entsprechend voneinander beabstandete Ausnehmungen an dem oberen Rand des Hängeregisters eingreifen können. Für die Anbringung an Hängeregistraturen eines weiteren Herstellers weist der mittlere Klemmschenkel 5 eine sich in Längsrichtung des Reiters erstreckende mittig angeordnete stegförmige Auswölbung 7 auf, der auf der anderen Seite des mittleren
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Klemmschenkels 5 eine entsprechende gegenüberliegende nutartige Vertiefung 8 zugeordnet ist. Die Auswölbung 7 bzw. die nutartige Vertiefung weisen eine geringere Breite auf, als die darüber und darunter angeordneten Abschnitte des mittleren Klemmschenkels 5, der daher doppel-T-förmig ausgebildet ist. Dazu passende Hängeregister weisen eine Leiste mit äquidistant angeordneten Hervorhebungen auf, die für die nutartige Vertiefung eine Führungsschiene bilden. Die Auswölbung 7 bzw. die nutartige Vertiefung sind in Befestigungsstellung zwischen zwei nebeneinanderliegenden der äquidistant angeordneten Hervorhebungen positioniert, wobei das untere T-förmige Ende des mittleren Klemmschenkels 5 mit seinen äußeren nasenförmigen Enden unter die Ränder der beiden benachbarten Hervorhebungen greifen kann. Dadurch wird ein sicherer Halt bei dem Herausziehen des Hängeregisters gewährleistet.
Vorzugsweise ist der gesamte erfindungsgemäße Reiter als Spritzgußteil ausgeführt. Von dem Fußteil 1 erstreckt sich 0 das erste Halteteil 2 derart weg, daß es in dem auf die Hängeregistratur aufgebrachten Zustand des Fußteils 1 im wesentlichen nach oben ragt. Das erste Halteteil 2 bildet in dem abgebildeten Ausführungsbeispiel die Vorderseite der durch die Halteteile 2, 3 gebildeten Halterung für ein Reiterschildchen. Der gesamte abgebildete erfindungsgemäße Reiter ist aus transparentem Kunststoff geformt, so daß der Benutzer durch das als Vorderseite dienende erste Halteteil 2 das Reiterschildchen hindurch lesen kann. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist das erste Halteteil 2 leicht 0 konkav gewölbt, so daß es einem im wesentlichen rechteckigen Ausschnitt aus einer Zylindermantelfläche mit Erstreckung der Zylinderachse in Reiterlängsrichtung entspricht.
An dem von dem Fußteil 1 abgewandten Ende des ersten Halteteils 2 ist mittels eines Filmscharniers 9 das zweite Halteteil 3 angelenkt. Das Filmscharnier 9 wird letztlich dadurch gebildet, daß in dem Verbindungsbereich zwischen erstem und zweitem Halteteil 2, 3 die Wandstärke derart
abnimmt, daß das zweite Halteteil 3 zu dem ersten Halteteil 2 hin- und von diesem wegklappbar ist. Zur Verdeutlichung des aneinandergeklappten Zustands von erstem und zweitem Halteteil 2, 3 zeigt Fig. 4 den zusammengeklappten Zustand der durch die beiden Halteteile 2, 3 gebildeten Halterung für ein Reiterschildchen. Insbesondere ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß an den Längsseiten des erfindungsgemäßen Reiters zwischen den beiden Halteteilen 2, 3 im zusammengeklappten Zustand ein Schlitz 10 verbleibt, durch den hindurch Reiterschildchen in den zwischen den Halteteilen 2, 3 gebildeten Aufnahmeraum einbringbar sind.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist das zweite Halteteil 3, das als Rückwand der Halterung für Reiterschildchen dient, ebenfalls entsprechend dem ersten Halteteil 2 zylindrisch konkav geformt, so daß es im an das erste Halteteil 2 herangeklappten Zustand leicht beabstandet zu diesem an diesem anliegt. Fig. 1 und Fig. 2 ist ein Langloch 11 entnehmbar, das sich wie eine relativ große 0 rechteckige Ausnehmung beinahe über die gesamte Länge des zweiten Halteteils 2 erstreckt. An dem im zusammengeklappten Zustand dem Fußteil 1 zugewandten Rand des zweiten Halteteils 3 ist eine sich vorzugsweise über die gesamte Länge dieses Randes erstreckende Rastleiste 12 angeformt, die einen geringeren Querschnitt aufweist als das übrige zweite Halteteil 3.
In dem Verbindungsbereich von Fußteil 1 und erstem Halteteil 2 ist an dem ersten Halteteil 2 ein Rastvorsprung 13 derart 0 angebracht, daß er sich im wesentlichen von der Fläche des Halteteils 2 etwa senkrecht beziehungsweise unter einem Winkel von etwa 80° auf der von der konkaven Vorderseite abgewandten Rückseite des ersten Halteteils 2 von dieser weg erstreckt. Der Rastvorsprung 13 weist an seinem von dem ersten Halteteil 2 abgewandten Ende eine viertelkreisförmige, in Richtung auf das Filmscharnier 9 vorstehende Rastfläche 14 auf. In dem abgebildeten Ausführungsbeispiel erstrecken sich sowohl der Rastvorsprung 13 als auch die Rastfläche 14 über
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die gesamte Länge des ersten Halteteils 2. Zwischen der Rastfläche 14 und der der Rastfläche 14 zugewandten Oberfläche des ersten Halteteils 2 ist somit eine sich über die gesamte Länge des ersten Halteteils 2 erstreckende Rastnut 15 gebildet. Auf dem dem Rastvorsprung 13 gegenüberliegenden oberen Ende des ersten Halteteils 2 erstreckt sich ebenfalls auf der konkaven Seite des Halteteils 2 eine schmale, relativ flache Anlageleiste 16 über die gesamte Länge des Reiters. Zwischen die Anlageleiste 16 und den Rastvorsprung 13 kann im aufgeklappten Zustand des Reiters ein Reiterschildchen eingelegt werden.
Bei dem Heranklappen des zweiten Halteteils 3 an das erste Halteteil 2 gelangt die Rastleiste 12 zur Anlage an die viertelkreisförmige Rastfläche 14 des Rastvorsprungs 13. Durch leichten Druck auf die beiden seitlichen Enden des zweiten Halteteils 3 im Bereich kurz oberhalb der Rastleiste 12 kann diese an der Rastfläche 14 vorbei gedrückt werden, so daß die Rastleiste 12 in diesen seitlichen Endbereichen in die Rastnut 15 einrastet. Aufgrund der Tatsache, daß sich über dem Bereich zwischen diesen beiden seitlichen Endbereichen des zweiten Halteteils 3 das Langloch 11 erstreckt, kann sich der untere Rand des zweiten Halteteils und mit ihm die Rastleiste 12 in diesem zwischen den beiden seitlichen Außenbereichen gelegenen Bereich ein wenig nach oben beziehungsweise von dem Rastvorsprung 13 weg bewegen beziehungsweise die Rastleiste 12 kann etwas in Richtung auf das Langloch 11 ausweichen, so daß mit einer sehr geringen Kraftanstrengung und durch Druck nur in den beiden äußeren Seitenbereichen die Rastleiste 12 hinter die Rastfläche 14 in die Rastnut 15 einrasten kann.
Entsprechend kann die aus erstem und zweitem Halteteil 2, gebildete Halterung relativ leicht dadurch wieder geöffnet werden, daß auf die konvexe Seite des ersten Halteteils 2 an zwei seitlichen außen gelegenen Punkten im Bereich der Rastvorsprünge 13 Druck ausgeübt wird, wobei gleichzeitig vorzugsweise ein Gegendruck im Bereich des Filmscharniers
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ausgeübt werden sollte, so daß das erste Halteteil 2 überdehnt beziehungsweise gestreckt wird. Dadurch kann auf sehr einfache Art und Weise die Rastleiste 12 aus der Rastnut 15 herausgezogen beziehungsweise herausbewegt werden.

Claims (15)

1. Reiter für Hängeregistraturen, umfassend
1. einen auf ein Hängeregister aufbringbares Fußteil (1);
- ein mit dem Fußteil (1) verbundenes und von diesem in Gebrauchsstellung der Hängeregistratur nach oben ragendes erstes Halteteil (2);
- ein an der Oberseite des ersten Halteteils (2) über ein Filmscharnier (9) angelenktes zweites Halteteil (3), das an das erste Halteteil (2) klappbar ist und mit diesem in herangeklapptem Zustand eine Halterung mit einem Aufnahmeraum für ein Reiterschildchen bildet;
- Rastmittel (Rastleiste 12, Rastvorsprung 13, Rastfläche 14, Rastnut 15) an dem ersten und dem zweiten Halteteil (2, 3) für das Verrasten des zweiten Halteteils (3) an dem ersten Halteteil (2),
dadurch gekennzeichnet, daß
1. die an dem zweiten Halteteil (3) angeordneten Rastmittel (Rastleiste 12) an dessen im zusammenklappten Zustand dem Fußteil (1) zugewandten unteren Rand angebracht sind,
- wobei weiterhin in dem zweiten Halteteil (3) eine sich in Längsrichtung des zweiten Halteteils (3) erstreckende Ausnehmung (Langloch 11) derart angeordnet ist,
- daß der mit dem Rastmittel (Rastleiste 12) versehene untere Rand des zweiten Halteteils (3) sich zumindest abschnittsweise während des Rastvorgangs im wesentlichen von dem Fußteil (1) wegbewegen kann.
2. Reiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastmittel an dem ersten Halteteil (2) einen sich in Längsrichtung des Reiters zumindest über einen großen Teil der Längserstreckung des ersten Halteteils (2) von diesem etwa senkrecht weg erstreckenden Rastvorsprung (13) mit einer sich von diesem ein Stück weit in Richtung auf das Filmscharnier (9) erstreckenden Rastfläche (14) und einer sich zwischen der Rastfläche (14) und der dieser zugewandten Oberfläche des ersten Halteteils (2) gebildeten Rastnut (15) umfassen.
3. Reiter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem zweiten Halteteil (3) angeordnete Rastmittel als eine sich zumindest über einen großen Teil des von dem Filmscharnier (9) abgewandten Randes erstreckende Rastleiste (12) gebildet wird, die insbesondere während des Rastvorgangs hinter den Rastvorsprung (13) in die Rastnut (15) rasten kann.
4. Reiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiter ein Spritzgußteil aus im wesentlichen transparentem Kunststoff ist.
5. Reiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Halteteil (2, 3) im wesentlichen länglich rechteckig geformt sind.
6. Reiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem zweiten Halteteil (3) angeordnete Ausnehmung als im wesentlichen rechteckiges Langloch (11) ausgeführt ist, das sich vorteilhafterweise über einen Großteil der Fläche des zweiten Halteteils (3) erstreckt.
7. Reiter nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Rastvorsprung (13) abgewandte Seite des ersten Halteteils (2) konvex ausgebildet ist, derart, daß sie zwischen Fußteil (1) und Filmscharnier (9) leicht gewölbt ist und in Längsrichtung des ersten Halteteils (2) nicht gewölbt ist.
8. Reiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Halteteil (3) entsprechend dem ersten Halteteil (2) derart gewölbt ist, daß beide im aneinandergeklappten Zustand beabstandet zueinander mit im wesentlichen über ihre gesamte Erstreckung gleichem Abstand aneinanderliegen.
9. Reiter nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem ersten Halteteil (2) benachbart zu dem Filmscharnier (9) auf der Seite, auf der auch der Rastvorsprung (13) angeordnet ist, an dem ersten Halteteil (2) eine sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Halteteils (2) erstreckende Anlageleiste (16) angeformt ist, wobei zwischen Rastvorsprung (13) und Anlageleiste (16) ein Reiterschildchen im aufgeklappten Zustand des Reiters einbringbar ist.
10. Reiter nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfläche (14) im wesentlichen einen viertelkreisförmigen Querschnitt aufweist, so daß während des Verrastens die Rastleiste (12) über den Radius dieses Viertelkreises bewegt wird.
11. Reiter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Halteteil (2) die Vorderseite und das zweite Halteteil (3) die Rückseite der Halterung der Reiterschildchen bildet, so daß die durch das zweite Halteteil (3) gebildete Rückseite von hinten an die Vorderseite klappbar ist.
12. Reiter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil (1) zwei sich von diesem im Gebrauchszustand nach unten erstreckende äußere Klemmschenkel (4) und einen sich von dem Fußteil (1) im Gebrauchszustand nach unten erstreckenden mittleren Klemmschenkel (5) aufweist, die derart in unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind, daß zwischen den äußeren Klemmschenkeln (4) und dem mittleren Klemmschenkel (5) der Oberrand eines Hängeregisters eingeklemmt werden kann.
13. Reiter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der im Gebrauchszustand dem oberen Rand der Hängeregistratur zugewandten Seite der äußeren Klemmschenkel Rastnocken (6) angeordnet sind, die in entsprechende Öffnungen in dem Rand des Hängeregisters eingreifen können.
14. Reiter nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Klemmschenkel (5) etwa mittig eine sich über seine gesamte Breite in Längsrichtung des Reiters erstreckende stegförmige Auswölbung (7) aufweist, auf deren gegenüberliegender Seite eine entsprechende nutartige Vertiefung (8) angeordnet ist, wobei die stegförmige Auswölbung (7) bzw. die nutartige Vertiefung zwischen äquidistant an dem oberen Rand angeordneten Hervorhebungen eines Hängeregisters gehaltert werden kann.
15. Reiter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Ränder des ersten und des zweiten Halteteils (2, 3) derart ausgebildet sind, daß Reiterschildchen im zusammengeklappten Zustand des Reiters von der Seite durch einen zwischen den beiden Halteteilen (2, 3) gebildeten Schlitz (10) in den zwischen den Halteteilen (2, 3) gebildeten Aufnahmeraum einschiebbar sind.
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