DE20001489U1 - Halter für eine Lampe - Google Patents
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Description
Dipl.-Chem. E.L. FRITZ 00/002
Dr. Dipl.-Phys. R. BASFELD 26.01.2000/HZ/AB
Dipl.-Phys. E. HARAZIM Patentanwälte M. HOFFMANN Rechtsanwalt Mühlenberg 74 59759 Arnsberg
Firma
Werner Langer GmbH & Co. KG
Metall- und
Kunststoffverarbeitung
Auf dem Lohnsberg
59872 Meschede
"Halter für eine Lampe"
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halter für eine Lampe, mit einem Befestigungsteil zur Anbringung an einer Wand- oder Deckenfläche, an dem ein Gelenkteil zur Aufnahme eines Lampenteils um eine Gelenkachse schwenkbar gelagert ist, wobei am Befestigungsteil und am Gelenkteil federnd ineinander eingreifende Rasten angeordnet sind zur Bildung eines in mehreren Winkelpositionen rastbaren Kippgelenks.
Das Befestigungsteil wird mit seinem freien Ende an einer Wand- und Deckenplatte befestigt. Auf dem freien Ende des Gelenkteils wird beispielsweise das Reflektorgehäuse eines Strahlers oder eine anders ausgeführte Lampe montiert. Um die Gelenkachse ist das Gelenkteil relativ zum festmontierten Befestigungsteil verschwenkbar, das heißt verkippbar, wodurch beispielsweise der Strahlerkopf in eine gewünschte Winkelposition relativ zur Wand- oder Deckenfläche eingestellt werden kann. Durch die Rasten wird dabei eine Mehrzahl von Winkelstellungen vorgegeben, in welchem die miteinander korrespondierenden Rastelemente an dem Befestigungs- und dem Gelenkteil formschlüssig einschnappen. Dadurch wird die an dem Gelenkteil angebrachte Lampe in diesen definierten Rastpositionen sicher gehalten, da zur Verschwenkung in andere Rastpositionen eine größere Kraft zur Überwindung der Federkraft der Rasten erforderlich ist.
Im Stand der Technik ist ein Lampenhalter bekannt, bei dem das Befestigungsteil zwei vorstehende Seitenwangen hat, zwischen denen das Gelenkteil verschwenkbar gelagert ist. Dieses hat hierzu axial vorstehende Lagerzapfen, die in damit 0 korrespondierenden Lagerbohrungen in den Seitenwangen eingreifen und die Gelenkachse definieren. Mit seinen axialen Stirnflächen in dem im wesentlichen zylinderförmig ausgebildeten Gelenkbereich liegt das Gelenkteil an den gegenüberliegenden Innenseiten der vorgenannten Seitenwangen an. Dort sind vorstehende Raststufen ausgebildet, welche in korrespondierende Rastvertiefungen einrastbar sind, welche in den axialen Stirnflächen des Gelenkteils ausgebildet sind. Die Federbelastung der Rasten erfolgt dabei in axialer
Richtung durch die Materialelastizität der gegenüberliegenden Seitenwangen.
Die vorgenannten Lampenhalter bieten zwar durch die
Verrastung eine ausreichende Haltekraft, um eine an dem
Verrastung eine ausreichende Haltekraft, um eine an dem
Gelenkteil angebrachte Lampe in der jeweiligen Winkelposition zu halten. Ein Nachteil der axialen Rasten ist jedoch, daß
dadurch die Seitenwangen des Befestigungsteils beim Verkippen axial nach außen belastet werden, so daß sie diesbezüglich
dadurch die Seitenwangen des Befestigungsteils beim Verkippen axial nach außen belastet werden, so daß sie diesbezüglich
entsprechend stabil ausgebildet werden müssen. Dabei ist zu
berücksichtigen, daß die axialen Rasten relativ nahe an der
Gelenkachse liegen, so daß die Federkraft auf die
Rastelemente relativ hoch sein muß, um das auf das Kippgelenk ausgeübte Drehmoment sicher halten zu können. Nicht zuletzt
berücksichtigen, daß die axialen Rasten relativ nahe an der
Gelenkachse liegen, so daß die Federkraft auf die
Rastelemente relativ hoch sein muß, um das auf das Kippgelenk ausgeübte Drehmoment sicher halten zu können. Nicht zuletzt
deswegen müssen die gegeneinander liegenden Axialflächen eine bestimmte Mindestgröße haben, wodurch die gestalterische
Freiheit bei der Wahl des Designs durch diese technische
Vorgabe eingeschränkt wird.
Freiheit bei der Wahl des Designs durch diese technische
Vorgabe eingeschränkt wird.
Angesichts dessen liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabenstellung zugrunde, einen Halter mit rastbaren
Kippgelenk zur Verfügung zu stellen, welcher eine verbesserte Funktionalität hat und die vorgenannten Nachteile von axialen Rasten möglichst vermeidet.
Aufgabenstellung zugrunde, einen Halter mit rastbaren
Kippgelenk zur Verfügung zu stellen, welcher eine verbesserte Funktionalität hat und die vorgenannten Nachteile von axialen Rasten möglichst vermeidet.
Zur Lösung dieser Problematik schlägt die Erfindung bei einem Halter mit den eingangs genannten Merkmalen vor, daß die
Rasten auf dem Gelenkteil bezüglich der Gelenkachse radial
auf dem Außenumfang und am Befestigungsteil radial
Rasten auf dem Gelenkteil bezüglich der Gelenkachse radial
auf dem Außenumfang und am Befestigungsteil radial
gegenüberliegend angeordnet sind.
Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Kippgelenks besteht
darin, das die ineinander in Eingriff stehenden Rastelemente
nicht wie bislang axial, sondern radial auf der Mantelfläche
des Gelenkteils bzw. einem dieser Mantelfläche
darin, das die ineinander in Eingriff stehenden Rastelemente
nicht wie bislang axial, sondern radial auf der Mantelfläche
des Gelenkteils bzw. einem dieser Mantelfläche
gegenüberliegenden Bereich an dem Befestigungsteil vorgesehen sind.
Ein besonderer Vorteil bei der Erfindung ist, daß die Seitenteile des Befestigungsteils, zwischen denen das Gelenkteil gelagert ist, durch die Rasten nicht, wie im Stand der Technik, auseinandergedrückt, das heißt nicht axial belastet werden. Die Haltbarkeit und Funktionsfähigkeit der Rasten und der Gelenklagerung wird durch diese verminderte axiale Beanspruchung verbessert. Darüber hinaus ist es für die Fixierung des Gelenkteils in den vorgegebenen Winkelpositionen vorteilhaft, daß die Rasten auf dem Außenumfang des Gelenkteils einen größeren Radius zur Gelenkachse haben, als wenn sie sich wie bisher auf den axialen Stirnseiten relativ achsnah befinden. Durch diese Vergrößerung des Abstands zur Drehachse müssen die Rasten nämlich ein kleineres Haltemoment aufbringen, um das Gelenkteil sicher in einer eingerasteten Winkelposition zu halten. Die Funktionssicherheit der Rasten wird dadurch verbessert.
Die radiale Anordnung der Rasten ermöglicht weiterhin verbesserte Gestaltungsmöglichkeiten. Durch den Wegfall der axialen Rasten im Bereich der Gelenkachse wird in axialer Richtung Raum gewonnen, so daß der Halter ohne Einschränkungen der Funktionalität schmaler ausgebildet werden kann. In den Seitenteilen werden nunmehr lediglich die Lagerzapfen des Gelenkteils zur Bildung der Gelenkachse aufgenommen, so daß in diesem Bereich ein filligraneres Design möglich ist, was insbesondere der Gestaltung von Halogen- Strahlersystemen mit relativ kleinen Strahlerköpfen zugute kommt.
Bevorzugt sind die Rasten an dem Gelenkteil zahnkammartig auf dem Umfang ausgebildet. Dabei ist eine Vielzahl von in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Rastvertiefungen bzw.-Vorsprüngen ähnlich wie ein Zahnradsegment angeordnet.
Dadurch kann mit geringem Aufwand ein relativ großer Verstellwinkel von 90° oder mehr zur Verfügung gestellt werden. Als Gegenstück für diese zahnkammartigen Rasten ist an dem Trägerelement zumindest eine Rastnase vorgesehen,
welche von außen radial in die zahnkammartigen Rasten des Gelenkteils eingreift. Diese Rastnase wird durch einen oder mehrere Rastvorsprünge gebildet, welche mit den Rastvertiefungen an dem Gelenkteil korrespondieren und federnd von außen gegen den Umfang des Gelenkteils angedrückt werden.
Das Trägerelement umfaßt vorzugsweise einen rohrförmigen Abschnitt, der ein offenes Ende hat, in dem das Gelenkteil gelagert ist. Die Länge dieses Rohrabschnitts wird so bemessen, daß genügend Raum zum Verkippen eines auf dem Gelenkteil angebrachten Lampenteils vorhanden ist. Mit seinem hinteren Ende kann dieser rohrförmige Abschnitt an einer Wand- oder Deckenfläche befestigt werden. Das Anschlußkabel für die Lampe wird durch den rohrförmigen Abschnitt hindurchgeführt.
Das Befestigungselement weist Lagerbohrungen auf, zwischen denen das Gelenkteil gelagert ist. Diese Lagerbohrungen bzw. die darin geführte Gelenkachse ist in dem rohrförmigen Abschnitt des Befestigungselements im Rohrquerschnitt außermittig in Schwenkrichtung des Gelenks versetzt angeordnet. Dadurch kann das Gelenkteil im Gelenkbereich in die Rohröffnung hineingeschwenkt werden. Die Rasten, das heißt die Rastnasen am Befestigungselement sind dabei bevorzugt auf der Innenseite des Rohrquerschnitts angeordnet, welche der außermittig angeordneten Gelenkachse gegenüberliegt. Dadurch können die Rasten am Gelenkteil auf einem relativ großen Umfangsradius angeordnet werden. Die Haltekraft der Rasten ist dann besonders gut.
In einer bevorzugten Ausführungsform hat das Gelenkteil einen kugelsegmentförmigen Ansatz, der in den Rohrquerschnitt des Befestigungsteils einsetzbar ist. Das ermöglicht, den Gelenkansatz des Gelenkteils vorn im Befestigungsteils zu versehen, wodurch sich eine geschützte, besonders kompakte Anordnung ergibt, die zudem ein ansprechendes Design hat.
Die Rasten, das heißt die Rastnasen können in dem Rohrquerschnitt in einer nutförmigen Vertiefung untergebracht sein-. Dort können sie mit den am Gelenkteil radial vorstehend angeordneten Rasten zusammenwirken. Das Befestigungsteil erhält dadurch eine gleichmäßige Formgebung ohne störend nach außen vorstehende Vorsprünge oder dergleichen.
Das Trägerelement und das Gelenkteil sind vorzugsweise als einstückige Kunststoffteile ausgebildet. Diese können rationell im Spritzguß gefertigt werden. Moderne Kunststoffwerkstoffe gewährleisten durch ihre Elastizität und ihre Beständigkeit insbesondere bei der erfindungsgemäßen Gestaltung der Rasten auch nach einer sehr häufigen Verstellung der Rasten eine gute Langzeitstabilität.
Das Befestigungsteil hat an seinem hinteren Ende einen Befestigungsansatz. Dieser ermöglicht die Anbringung in der Befestigungsöffnung einer Wand- oder Deckenplatte. Zur Montage wird dieser Ansatz in eine entsprechende Montagebohrung, beispielsweise in einer Kunststoff- oder Blechverkleidung eingesteckt und dort verriegelt, das heißt fixiert.
Besonders montagefreundlich ist eine Ausführungsform bei welcher der Befestigungsansatz seitlich abspreizbare Rastelemente aufweist und in eine Rastöffnung einrastbar ist.
Die Rastöffnung wird durch eine Aufnahmebohrung in einer Wand- oder Deckenplatte gebildet, welche im Durchmesser zur Aufnahme des zylindrischen Befestigungsansatzes ausgebildet ist. Die Rastelemente sind als federnde Vorsprünge oder Nasen ausgebildet, welche bei Einstecken des Befestigungsansatzes in die Rastöffnung zunächst zusammengepreßt werden und sich beim Durchstecken durch die Platte federnd auseinanderspreizen, das heißt einschnappen. Die Montage kann somit besonders einfach ohne Werkzeug erfolgen.
Die Rastelemente werden am Befestigungsansatz in einem bestimmten Abstand zu einer axialen Auflagefläche angeordnet, Dieser Abstand wird an die gängige Plattenstärke von Wandoder Deckenverkleidungen angepaßt. Zur Anpassung an andere Plattenstärken, beispielsweise von relativ dünnen Blechverkleidungen, wird die Rastöffnung zum Einsetzen des Befestigungsansatzes in einem Adapterstück ausgebildet, welches in einer Befestigungsöffnung in einer Wand- oder Deckenplatte festlegbar ist. Damit kann das Befestigungsteil ohne Veränderung des Befestigungsansatzes in unterschiedlichsten Einbauöffnungen montiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Halters;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Halter gemäß Fig. 1 in auseinandergenommenen Zustand;
Fig. 3 eine um 90° gegenüber Fig. 2 verdrehte Seitenansicht des Halters in auseinandergenommenen Zustand;
Fig. 4 eine axiale Ansicht des Befestigungsteils; 15
Fig. 5 ein Adapterstück für den Halter gemäß Fig. 1-3.
Fig. 1. zeigt einen erfindungsgemäßen Halter in Seitenansicht in eingebautem Zustand, der darin als ganzes mit dem Bezugszeichen 1 versehen ist. Dieser umfaßt ein im wesentlichen rohrförmiges Befestigungsteil 2, an dessen vorderem Ende, also in der Zeichnung links ein Gelenkteil 3 um eine Gelenkachse A in Pfeilrichtung verschwenkbar gelagert ist.
Mit seinem hinteren Ende, also in der Zeichnung rechts, ist das Befestigungsteil an einer Wand- oder Deckenplatte 4 montiert. Hierzu liegt es mit einem angeformten Halteflansch 5 auf der Oberfläche auf, während es mit einem 0 Befestigungsansatz 6 durch eine Öffnung in der Wand 4 hindurchgesteckt und fixiert ist.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen Ansichten des Halters in auseinandergenommenen Zustand, wobei Fig. 2 einen Längsschnitt zeigt und Fig. 3 eine um 90° verdrehte Seitenansicht. Dabei werden dieselben Bezugszeichen verwendet.
-8-
Das rohrförmige Befestigungsteil 2 weist an seinem vorderen, offenen Ende Lagerbohrungen 7 auf, welche eine Gelenkachse quer zur Längserstreckung des rohrförmigen Teils definieren. Diese Gelenkachse A ist im Rohrquerschnitt außermittig versetzt, und zwar in der Ansicht von Fig. 2 nach oben.
Das Gelenkteil 3 hat einen kugelsegmentförmigen Ansatz 8, an den axial vorstehende Lagerzapfen 9 angeformt sind, welche zur Ausbildung des Kippgelenks in die Lagerbohrungen 7 des Befestigungsteils 2 einsetzbar sind. In dieser Einbaulage, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, taucht der Ansatz 8 in das offene Ende des rohrförmigen Befestigungsteils 2 ein. Auf dem Außenumfang des Ansatzes 8 sind bezüglich der Gelenkachse A bzw. den Lagerzapfen 9 radial nach außen vorstehend Rasten angeordnet. Diese werden durch eine Anzahl von in Umfangsrichtung abwechselnd aufeinanderfolgenden RastvorSprüngen und Rastvertiefungen gebildet, so daß sich in etwa die Form eines Zahnradsegmentes ergibt.
Im zusammengebauten Zustand, das heißt wenn die Lagerzapfen in der Lagerbohrung 7 aufgenommen werden, greifen Rastnasen 11, die auf der Innenseite des Befestigungsteils 2 gegenüber der Lagerbohrung 7 radial angeordnet sind, in die Rasten 10 an dem Gelenkteil 3 ein. Dadurch werden bezüglich der Verdrehung des Gelenkteils 3 um die Gelenkachse A Rastpositionen, das heißt Winkelstellungen definiert.
Aus der axialen Ansicht auf die Öffnung des Befestigungsteils 2 ergibt sich noch einmal deutlich die Anordnung der Lagerbohrungen 7 bzw. der Schwenkachse A. Weiterhin ist erkennbar, wie die Rastnasen 11 in der Rohrwandung in einer nutförmigen Vertiefung angeordnet sind.
Die Federkraft auf die Rastnasen 11, die bezüglich der Achse A radial nach innen gegen die Rasten 10 gerichtet ist, wird durch die Materialelastizität vorgegeben. Das Gelenkteil 3 sowie das Befestigungsteil 2 sind hierzu aus
-9-
Kunststoffmaterial, bevorzugt als einstückige Spritzgußteile ausgebildet.
Aus Fig. 2 ist entnehmbar, daß der Halteflansch 5 am hinteren Ende des Befestigungsteils 2 radial übersteht und eine axiale Anlagefläche 12 zur Auflage auf der Oberfläche der Wand 4 hat. Der Befestigungsansatz 6 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und in eine im Durchmesser dazu angepaßten Befestigungsöffnung 13 in der Wand 4 einsetzbar. Dabei sind an diesem Befestigungsansatz seitlich federnd abspreizbare Rastelemente 14 ausgebildet, die im eingesetzten Zustand, wie er in Fig. 1 dargestellt ist, beim Durchstecken des Befestigungsansatzes 6 durch die Öffnung 13 hindurch nach außen schnappen und das Befestigungsteil 2 so an der Wand fixieren.
Für den Fall, daß die Wand 4 dünner ist, als der Abstand der Rastelemente 14 zur Auflagefläche 12, beispielsweise bei einer Blechwandung 4, wie in Fig. 5 dargestellt, wird ein Adapterstück 15 in eine Einbauöffnung in dieser Wandung 4 eingesetzt, so daß das Befestigungsteil 2 wir vorangehend beschrieben mit den Rastelementen 14 in das Adapterstück eingeschnappt werden kann.
Dank der radialen Anordnung der Rasten 10 und der Rastnasen 11 wird das rohrförmige Befestigungsteil im Bereich der Lagerbohrungen 7 axial nicht belastet. Bezüglich der auftretenden Kräfte sowie der gestalterischen Möglichkeiten ist diese Anbringung der Rasten 11, 10 besonders günstig.
Weiterhin kann das Gelenkteil 3 beliebe Anschlußmittel 16 zur Anbringung von Lampenteilen wie Strahlerköpfen und dergleichen aufweisen.
Claims (15)
1. Halter für Lampen, mit einem Befestigungsteil zur Anbringung an einer Wand- oder Deckenplatte, an dem ein Gelenkteil zur Aufnahme eines Lampenteils um eine Gelenkachse schwenkbar gelagert ist, wobei am Befestigungsteil und am Gelenkteil federnd ineinander eingreifende Rasten angeordnet sind zur Bildung eines in mehren Winkelpositionen rastbaren Kippgelenks, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (10, 11) auf dem Gelenkteil (3) bezüglich der Gelenkachse (A) radial auf dem Außenumfang und am Befestigungsteil (2) radial gegenüberliegend angeordnet sind.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (10) an dem Gelenkteil (3) zahnkammartig auf dem Umfang ausgebildet sind.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (2) zumindest eine Rastnase (11) aufweist, welche radial in die zahnkammartigen Rasten (10) des Gelenkteils (3) eingreift.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (2) einen rohrförmigen Abschnitt umfaßt, mit einem offenen Ende, in dem das Gelenkteil (3) gelagert ist.
5. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (2) für die Gelenkachse (A) Lagerbohrungen (7) aufweist, zwischen denen das Gelenkteil (3) gelagert ist.
6. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gelenkteil (3) seitlich vorstehende Lagerzapfen (9) angeformt sind.
7. Halter nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (A) bezüglich der Längsachse des Befestigungsteils (2) außermittig in Schwenkrichtung des Gelenks versetzt angeordnet ist.
8. Halter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (11) am Befestigungsteil (2) auf der Innenseite des Rohrquerschnitts angeordnet sind.
9. Halter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkteil (3) einen kugelsegmentförmigen Ansatz (8) hat, der in den Rohrquerschnitt des Befestigungsteils (2) einsetzbar ist.
10. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten (11) im Rohrquerschnitt in einer nutförmigen Vertiefung angeordnet sind.
11. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (2) und das Gelenkteil (3) als einstückige Kunststoffteile ausgebildet sind.
12. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (2) an seinem hinteren Ende einen Befestigungsansatz (6) hat.
13. Halter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsansatz (6) seitlich abspreizbare Rastelemente (14) aufweist und in eine Rastöffnung (13) einrastbar ist.
14. Halter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastöffnung (13) durch eine Bohrung in einer Wand- oder Deckenplatte (4) gebildet wird.
15. Halter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastöffnung (13) in einem Adapterstück (15) ausgebildet ist.
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