DE20000323U1 - Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausgestaltung - Google Patents
Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder AusgestaltungInfo
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Description
Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausgestaltung.
Die Erfindung betrifft einen Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausgestaltung. Unter Kompressionsstrumpf oder Stützstrumpf wird ein für die Extremitäten, vorzugsweise die Beine, bestimmtes Kleidungsstück verstanden, das nach dem Anziehen einen Druck auf das umhüllte Gewebe ausübt und damit den Durchmesser der Venen verringert und damit die Venenklappen wieder verschlussfähig macht.
Derartige Kompressionsstrümpfe - oder Kompressionsstrumpfhosen - werden in unterschiedlichen Elastizitätsstufen hergestellt, sodass in Abhängigkeit von dem medizinischen Zustand der Venen ein unterschiedlicher Druck auf die Venen ausgeübt werden kann. Elastizitätsstufen - oder Druckstufen - in der Grössenordnung von 5mm Hg-Säule sind üblich, z.B. 1.7 - 22 - 27 mm Hg. Derartige Kompressionsstrümpfe sind bekannt und marktgängig, auch in der Form als Strumpfhosen.
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Diese bekannten Kompressionsstrümpfe weisen jedoch einige Nachteile auf. Obwohl bei Strümpfen moderner Herstellung heute über der Längserstreckung Zonen leicht unterschiedlicher Elastizität gewirkt werden können, stellt das Anziehen dieser Strümpfe oft ein Problem dar. Meistens handelt es sich bei den Trägern solcher Strümpfe um ältere oder alte Personen oder Personen mit Verletzungen, die in ihren Bewegungsabläufen behindert sind. Für solche Personen gibt es Anziehhilfen, die in Form eines Gestelles ein Überziehen des Strumpfes über das betroffene Bein erleichtern sollen. Natürlich sind derartige Hilfen beim Anziehen von solchen "Kompressionsstrümpfen" über die Arme nicht einsetzbar. Diese Gestelle sind ausserdem sperrig, sodass gerade bei Reisen, auf denen die Strümpfe dauernd getragen werden sollen, ein zusätzliches Gepäckteil mitgeführt werden muss.
Die üblichen Anziehempfehlungen verlangen doch eine hoch gute Beweglichkeit, sodass solche Personen oft auf Hilfe Dritter angewiesen sind. Auch für Pflegedienste oder pflegendes Krankenhauspersonal ist es sehr aufwendig Patienten solche Kompressionsstrümpfe anzuziehen. Andererseits stellen diese Kompressionsstrümpfe ein Mittel zur Therapie dar, auf das nicht verzichtet werden kann.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Strümpfe besteht darin, dass sie nicht auf offenen Stellen der Gliedmaßen getragen werden können, da die offene Stelle nicht druckbelastet werden darf. In solchen Fällen wird das Umwickeln des Gliedmaßes mit einer elastischen Binde angewandt. Dieses Wickeln ist jedoch ein schlechter Ersatz für einen Strumpf. So besteht bei dem Wickeln die Gefahr des umgleichen Wickeins, das heisst, dass über die Länge der Wicklung unterschiedlicher, ungleicher Druck ausgeübt wird. Ein weiterer
Nachteil ergibt sich in dem Überlappungsbereich der Bindenkanten. Dort erfolgt - zwangsweise - eine Druckerhöhung und damit ein nichterwünschter Blutdruckstau. Es ist auch als nachteilig bekannt, dass die Binden, insbesondere beim Gehen rutschen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern stellt auch eine Gefährdung dar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kompressionsstrumpf aufzuzeigen, der besonders einfach und leicht angezogen werden kann und der dabei die medizinischen Anfordrungen erfüllt. Diese Aufgabe wird durch einen Kompressionsstrumpf gelöst, bei dem derStrumpf über mindestens einen Teil seiner Längserstreckung eine Längsöffnung aufweist und dass die genüberliegenden Seiten der Längsöffnung miteinander lösbar verbunden sind. Durch dise Ausgestaltung wird ein Kompressionsstrumpf erreicht, der besonders einfach, sogar von bewegungsbehinderten Personen, angezogen werden kann, denn es muss, ausser dem oberen Abschlusskranz, in der Regel kein geschlossener Abschnitt des Strumpfes übergezogen werden. Das Schliessen der Längsöffnung erfolgt erst im angezogenen Zustand des Strumpfes. Besondere Vorteile ergeben sich dadurch, dass eine gleichmässige und gesamtflächige Kompression ergibt, d.h., dass es sich im angelegten Zustand um eine Ausführung wie bei einem klassichen verschlusslosen Strumpf handelt. Ferner entfällt in jedem Fall die Verwendung von Binden. Das bedeutet, dass dieser erfindungsgemässe Kompressionsstrumpf auch bei sogenannten offenen Beinen, also Gliedmaßen mit offenen Wunden, angewendet werden kann. Eine zweckmässige Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Längsöffnung oberhalb
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des Schnittpunktes der Mittellinie des Fussteiles mit der Mittellinie des Längsteiles beginnt und bis unterhalb des oberen Abschlusskranzes des Längsteiles parallel zur Längsachse des Strumpfes verläuft. Damit ist ein Strumpf erreicht, der beim Anziehen bis auf den oberen Abschlusskranz offen ist und erst nach dem Anlegen geschlossen wird. Zum Anziehen wird der Strumpf in seiner Längsrichtung gewickelt und nach anlegen des Fussteiles in Längsrichtung abgerollt. Der geschlossene obere Abschlusskranz verhindert ein Abrutschen des Strumpfes beim Schliessen der Längsöffnung. Eine Weiterführung der Erfindung betrifft die radiale Anordnung der Längsöffnung. Da, insbesondere bei offenen, also Wunden aufweisenden Gliedmaßen, eine zusätzliche Druckbelastung beim Anlegen - wie beim Tragen - verhindert werden muss, hat es sich als besonders zweckmässig erwiesen, dass der Verlauf der Längsöffnung radial frei wählbar ist. Damit wird erreicht, dass beim Anmessen des Strumpfes festgelegt werden kann, in welchem Längsabschnitt des Strumpfes die Längsöffnung angebracht werden soll. So kann sie z.B. seitlich am Gliedmaß angeordnet sein, oder sogar entlang des Schienbeines, zumal der Verschluss optisch nicht störend ist. Dazu hat es sich gemäß einer weiteren Ausgestaltung als zweckmässig erwiesen, dass die gegenüberliegenden Seiten der Längsöffnung durch einen Feinzahnreissverschluss lösbar miteinander verbunden sind. Es hat sich nämlich gezeigt, dass diese Verschlussart in der Stabilität und in der Optik besonders vorteilhaft ist. Diese Teile sind auch ausreichend erprobt und können aus medizinisch unbedenklichen Stoffen gefertigt werden. Gemäss einer noch weiteren Ausgestaltung kann als Verschlusselement auch eine Kedar-Anordnung verwendet werden.
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In den Abbildungen 1 und 2 ist ein Beispiel des erfindungsgemässen Kompressions-strumpfes vereinfacht und schematisch dargestellt. Dabei zeigt Abb. 1 eine Seitenansichtdes Kompressionsstrumpfes Abb. 2 eine Ansicht auf die Rückseite des Kompressionsstrumpfes.
Der elastisch rundgewirkte Strumpf 1 hat einen oberen Abschlusskranz 5 und an dem Längsteil 6 ist ein Fussteil 5 angeformt. In dem Ausführungsbeispiel ist an der dem Fussteil entgegengesetzten Seite - also hinten - eine Längsöffnung 2 eingebracht mit den gegenüberliegenden Seiten 2a und 2b. An diesen Seiten der Längsöffnung 2 ist das nicht dargestellte Element zur lösbaren Verbindung der Seiten 2a und 2b angeordnet, der Verschluss erfolgt durch Bewegung des Verschlusselementes 3 von unten nach oben, die Verschlussrichtung kann natürlich auch entgegengesetzt sein. Als Element zum lösbaren Verbinden der gegenüberliegenden Seiten 2a,2b der Längsöffnung 2 hat sich ein Feinzahnreissverschluss als besonders vorteilhaft erwiesen. Diese Reissverschlussart weist in der Längserstreckung eine relativ hohe Beweglichkeit auf, sodass sich der Kompressionsstrumpf gut an das zu umhüllende Gliedmaß anschmiegen kann. Es sind aber auch andere Verschlüsse möglich, z.B. Keder-Verschlüsse oder besonders elastische Verschlüsse nach Art der Klettverschlüsse.
Dadurch, dass die Längsöffnung 2 an radial beliebiger Stelle angeordnet werden kann, wird erreicht, dass der Kompressionsstrumpf auch bei "offenen" Beinen angelegt werden kann, da er beim Anlegen keinen Druck auf die Wunde ausübt. Damit kann auf ein Wickeln in zumindest nahezu allen Fällen verzichtet werden.
Claims (5)
1. Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass der Strumpf (1) über mindestens einen Teil seiner Längserstreckung eine Längsöffnung (2) aufweist und dass die gegenüberliegenden Seiten (2a, 2b)der Längsöffnung (2) miteinander lösbar verbunden sind.
2. Kompressionsstrumpf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsöffnung (2) oberhalb des Schnittpunktes der Mittellinie des Fussteils (5) mit der Mittellinie des Längsteiles (6) beginnt und bis unterhalb des oberen Abschlusskranzes (4) des Längsteiles (6) parallel zur Längsachse des Strumpfes (1) verläuft.
3. Kompressionsstrumpf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsöffnung (2) radial frei wählbar parallel zur Längserstreckung angeordnet ist.
4. Kompressionsstrumpf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Seiten (2a, 2b) der Längsöffnung (2) durch einen Feinzahnreissverschluss lösbar miteinander verbunden sind.
5. Kompressionsstrumpf nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegenden Seiten (2a, 2b) der Längsöffnung (2) durch eine Keder-Anordnung lösbar miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE20000323U DE20000323U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-01-08 | Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausgestaltung |
Publications (1)
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| DE20000323U1 true DE20000323U1 (de) | 2000-03-23 |
Family
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| DE20000323U Expired - Lifetime DE20000323U1 (de) | 2000-01-08 | 2000-01-08 | Kompressionsstrumpf in anzieherleichternder Ausgestaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20000323U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20309726U1 (de) | 2003-06-25 | 2003-09-18 | Kotowski, Hartmut, Dr., 79100 Freiburg | Vorrichtung zum erleichterten Anziehen eines Kompressionstrumpfes |
-
2000
- 2000-01-08 DE DE20000323U patent/DE20000323U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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