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DE20000899U1 - Fahrzeugaufbau mit hydraulischem Türantrieb, insbesondere für gepanzerte Fahrzeuge - Google Patents

Fahrzeugaufbau mit hydraulischem Türantrieb, insbesondere für gepanzerte Fahrzeuge

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Publication number
DE20000899U1
DE20000899U1 DE20000899U DE20000899U DE20000899U1 DE 20000899 U1 DE20000899 U1 DE 20000899U1 DE 20000899 U DE20000899 U DE 20000899U DE 20000899 U DE20000899 U DE 20000899U DE 20000899 U1 DE20000899 U1 DE 20000899U1
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DE
Germany
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vehicle body
rotary drive
vehicle
pivot shaft
structure according
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20000899U
Other languages
English (en)
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Tueschen & Zimmermann
Original Assignee
Tueschen & Zimmermann
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Publication date
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Publication of DE20000899U1 publication Critical patent/DE20000899U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/22Manhole covers, e.g. on tanks; Doors on armoured vehicles or structures
    • F41H5/226Doors on armoured vehicles or structures
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/504Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles for armoured vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

SI/cs 991069G
19. Januar 2000
Fahrzeugaufbau mit hydraulischem Türantrieb, insbesondere für gepanzerte Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugaufbau mit einer Türöffnung, die mittels eines Türblatts verschließbar ist, welches mit einer an dem Fahrzeugaufbau drehbar gelagerten Schwenkwelle drehfest verbunden ist, sowie ein gepanzertes Fahrzeug, welches mit einem derartigen Fahrzeugaufbau ausgestattet ist.
Der Einsatz von Fahrzeugen in von bewaffneten Auseinandersetzungen betroffenen Gebieten bringt die Forderung nach einem verstärkten passiven Schutz der Insassen und der Ausrüstungen solcher Fahrzeug mit sich. Aus diesem Grund werden die Wände der Aufbauten derartiger Fahrzeuge mit immer stärkeren Panzerungen oder vergleichbaren Schutzeinrichtungen bestückt, die eine Zerstörung, Verletzung oder Beschädigung durch direkten Beschüß öder infolge von Detonationen von Sprengkörpern verhindern sollen.
Besonders gefährdet sind bei einem Fahrzeugaufbau der in Rede stehenden Art die Türöffnungen, die zum Beladen der Ladefläche des Fahrzeugs bzw. zum Ein- und Ausstieg der in dem Fahrzeug zu befördernden Personen benötigt werden. Daher werden auch die zum Verschließen der Türöffnungen vorgesehenen Türblätter mit starken passiven Schutzeinrichtungen versehen.
Durch die zusätzlichen Panzerungen und Schutzeinrichtungen erhält das Türblatt häufig ein derart hohes Gewicht, daß es nicht mehr ohne weiteres von Hand von einer Person geöffnet werden kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Person selbst Ausrüstungsgegenstände trägt oder wenn sich die Türe aufgrund einer äußeren Beschädigung beispielsweise verzogen hat. Dabei wird das Öffnen oder Schließen der Türe besonders dann zusätzlich erschwert, wenn das Fahrzeug in Hanglage geparkt ist, so daß beim Öffnen oder Schließen zusätzlich zum eigentlichen Gewicht der Türe die Gewichtskraft überwunden werden muß, die aufgrund der Schräglage wirksam ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Fahrzeugaufbau bzw. ein gepanzertes Fahrzeug der voranstehend erläuterten Art dahingehend zu verbessern, daß auch mit einer schweren Schutzeinrichtung versehene Türblätter problemlos und sicher geöffnet werden können.
Diese Aufgabe wird in Bezug auf einen Fahrzeugaufbau, der mit einer Türöffnung ausgestattet, die mittels eines Türblatts verschließbar ist, welches mit einer an dem Fahrzeugaufbau drehbar gelagerten Schwenkwelle drehfest verbunden ist, dadurch gelöst, daß die Schwenkwelle von einem hydraulischen Drehantrieb angetrieben ist.
Die erfindungsgemäße Verwendung eines hydraulischen, die Schwenkbewegung des Türblatts unterstützenden Drehantriebes ermöglicht das problemlose Öffnen und Schließen auch von Türen, die mit schweren Panzerungen oder sonstigen Schutzeinrichtungen bestückt sind. Dabei zeichnen sich derartige Drehäntriebe durch einen geringen Raumbedarf bei gleichzeitig großer Antriebskraft aus.
Geeignete hydraulische Drehantriebe sind darüber hinaus aus standardisierten Bauelementen kostengünstig herstell- und montierbar, so daß auch vorhandene Fahrzeugaufbauten, die nachträglich mit Panzerungen versehen worden sind, mit geringem Kostenaufwand mit derartigen Antrieben nachgerüstet werden können.
Besonders günstig ist es, wenn der Drehantrieb als Baueinheit aus einer hydraulischen Krafterzeugungseinheit und einer Abtriebseinheit gebildet ist, deren mit der Schwenkwelle drehfest verbundenes Abtriebselement fluchtend zur Drehachse der Schwenkwelle angeordnet ist. Ein derart ausgebildeter Drehantrieb kann besonders einfach an dem Fahrzeugaufbau befestigt werden. Daher eignet sich diese Ausgestaltung der Erfindung insbesondere zum Nachrüsten bestehender Fahrzeugbestände.
Im Hinblick auf eine unkomplizierte Wartung des Drehantriebs ist es darüber hinaus günstig, wenn das Abtriebselement mit der Schwenkwelle mittels eines Kupplungselements lösbar verbunden ist. Dabei sollte das Kupplungselement mit dem Abtriebselement zweckmäßigerweise mit der Schwenkwelle formschlüssig verbunden sein. Bei dieser Ausgestaltung ist die Montage und Demontage des Drehantriebs zusätzlich vereinfacht. Die von dem Drehantrieb gelieferte Kraft läßt dabei dann besonders sicher übertragen, wenn das Kupplungselement eine Vielzahnverbindung aufweist, über welche das Abtriebselement mit der Schwenkwelle verkoppelt ist. Bei einer solchen Vielzahnverbindung kann es sich beispielsweise um eine an ihrem einen Ende vielfach längsgezahnte Welle oder einen am Ende einer Welle ausgebildeten Vier-, Sechs- oder einem sonstigen Mehrkant handeln. Aufgrund der großen Anzahl von
kraftübertragenden Flächen lassen sich mit derartigen Vielzahnverbindungen auch große Antriebskräfte sicher übertragen.
Eine weitere, insbesondere im Zusammenhang mit dem Nachrüsten von Fahrzeugen besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb auf der Außenseite einer Wand des Fahrzeugs angeordnet ist. Diese Anordnung des Drehantriebes hat den zusätzlichen Vorteil, daß die durch die Montage des Drehantriebs erforderlichen Veränderungen des Fahrzeugaufbaus auf ein Minimum reduziert sind. Darüber hinaus kann bei einer Anordnung des Drehantriebes auf der Wand, bei der es sich selbstverständlich auch um das Dach des Aufbaus handeln kann, das Gehäuse des Drehantriebs problemlos derart ausgebildet werden, daß ein optimaler Schutz des Drehantriebes gegen Beschädigung gewährleistet ist.
Vorteilhaft ist es zudem, wenn der Drehantrieb über mindestens eine Versorgungsleitung mit einer Druckversorgung verbunden ist. Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß nicht der Drehantrieb selbst mit einer Druckerzeugungseinrichtung ausgestattet sein muß, sondern über eine Fremdeinrichtung mit dem erforderlichen Hydraulikdruck versorgt werden kann. Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, wenn der Drehantrieb auf der Außenseite einer Wand des Aufbaus angeordnet und die Versorgungsleitung durch die Wand des Fahrzeugaufbaus in den von dem Fahrzeugaufbau umgrenzten Innenraum geführt ist. Dabei können die hydraulischen Anschlüsse des Drehantriebs auf einfache Weise wirkungsvoll gegen äußere Beschädigung dadurch geschützt werden, daß der Drehantrieb an seiner der Wand des
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Fahrzeugs zugeordneten Unterseite einen Anschluß für die Versorgungsleitung aufweist, wobei dieser vorzugsweise direkt durch die Wand in den Innenraum geführt ist. Durch letztere Ausgestaltung wird der Anschluß der Versorgungsleitungen an den Drehantrieb weiter vereinfacht.
Insbesondere bei solchen Fahrzeugen, die in einem krisengefährdeten Gebiet unter rauhen Bedingungen in schwierigem Gelände eingesetzt werden, ist es günstig, wenn der Drehantrieb ein flachbauendes Gehäuse aufweist, dessen Länge ein Vielfaches seiner Höhe beträgt. Ein mit einem derartigen Gehäuse ausgestatteter Drehantrieb kann auf unauffällige Weise an dem Fahrzeugaufbau befestigt werden. Dabei ist die Form des Gehäuses durch seine flache Bauweise an die Kontur des Fahrzeugaufbaus angepaßt, so daß der Drehantrieb keine zusätzliche Angriffsfläche für eine äußere Zerstörung bildet.
Ein hydraulischer Drehantrieb, welcher eine besonders flache, platzsparende Bauweise besitzt, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Krafterzeugungseinheit des Drehantriebs durch zwei parallel zueinander angeordnete, gegenläufig arbeitende Hydraulikzylinder gebildet ist, deren Längsachsen in einer parallel zu der Wand des Fahrzeugaufbaus angeordneten Ebene liegen. Dabei kann die Kraftübertragung auf besonders wirksame und gleichzeitig raumsparende Weise dadurch erfolgen, daß bei einem derart ausgebildeten Drehantrieb die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit dem Abtriebselement des Drehantriebes über ein Koppelglied miteinander verbunden sind, das in oder parallel zur Ebene der Längsachsen der Hydraulikzylinder geführt ist. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Koppelglied um eine Gliederkette, die um ein
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Kettenrad des Abtriebselements geführt ist. Ein derart ausgebildeter für das Verschwenken eines Schwenkarms insbesondere von Robotern bestimmter hydraulischer Drehantrieb ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 41 802 Al bekannt. Der Vorteil eines solchen Drehantriebs besteht darin, daß sich mit ihm bei minimiertem Raumbedarf große Schwenkmomente sicher erzeugen lassen. Darüber hinaus bietet er die Möglichkeit, die Drehachse des Kettenrades fluchtend zu der Drehachse der Schwenkwelle anzuordnen. Auf diese Weise kann das Gehäuse des Drehantriebs problemlos als Schutz der Verbindung zwischen der Schwenkwelle des Türblatts und dem Drehantrieb ausgestaltet werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Ebene der Hydraulikzylinder im wesentlichen senkrecht zu der Drehachse der Schwenkwelle angeordnet ist.
Besonders geeignet ist die Erfindung für solche Fahrzeugaufbauten, deren Türen eine schwere Schutzverkleidung tragen, wie sie beispielsweise zum Schutz von Verletzungen und Zerstörungen durch direkten oder indirekten Beschüß an Fahrzeugen verwendet werden, die in krisengefährdeten Gebieten eingesetzt sind.
Um auch beim Ausfall einer maschinell betriebenen Druckerzeugungseinrichtung die Türe mit Unterstützung des hydraulischen Drehantriebes öffnen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Drehantrieb mit einer handbetätigbaren Druckerzeugungseinrichtung verbunden ist. Mit einer solchen Einrichtung kann die Türe auch im Notfall sicher geöffnet werden. Alternativ oder ergänzend kann der Drehantrieb mit einem hydraulischen Druckspeicher verbunden sein, der ausreichend
SI/cs 991069G
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dimensioniert ist, um ein Öffnen der Tür auch bei Ausfall des mechanischen hydraulischen Antriebs zu unterstützen.
Für den praktischen Einsatz von mit einem erfindungsgemäßen Aufbau ausgestatteten Fahrzeugen von besonderer Bedeutung ist es, wenn sichergestellt ist, daß die Türe auch bei Beschädigungen von außen geöffnet werden kann. Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, wenn der Drehantrieb mittels eines von der Außenseite des Fahrzeugaufbaus zugänglichen Ventils steuerbar ist. Eine solche beispielsweise als Umlauf- bzw. Kurzschlußventil ausgebildete Nötöffnungseinrichtung stellt sicher, daß die Türe auch bei einem Notfall durch Rettungspersonal von außen geöffnet werden kann. Sofern der Drehantrieb mit zwei Zylindern ausgestattet ist, können diese mittels des Ventils beispielsweise bei einem Unfall kurzgeschlossen werden, so daß die Türe von Hand geöffnet werden kann.
In Bezug auf ein gepanzertes Fahrzeug wird die voranstehend genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß ein solches Fahrzeug mit einem Fahrzeugaufbau der voranstehend erläuterten, erfindungsgemäßen Art ausgestattet ist.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Drehantrieb über die hydraulische Druckversorgung des Fahrzeugs angetrieben ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung den Türbereich eines Fahzeugaufbaus in einer geschnittenen Teilansicht.
Der Fahrzeugaufbau 1 ist auf dem weiter nicht dargestellten Fahrgestell eines ebenfalls nicht gezeigten, gepanzerten Fahrzeugs montiert.
Der Fahrzeugaufbau 1 besitzt ein Dach 2, eine Seitenwand 3 und eine im wesentlichen rechtwinklig zum Dach 2 angeordnete Rückwand 4, die gemeinsam einen Innenraum I umgrenzen. In die Rückwand 4 ist eine Türöffnung 5 eingeformt.
Die Türöffnung 5 kann durch ein Türblatt 6 verschlossen werden. Das Türblatt 6 ist drehfest mit einer Schwenkwelle 7 verbunden, die drehbar in einem Scharnierlager 8 gelagert ist. Das Scharnierlager 8 ist an der Rückwand 4 des Fahrzeugaufbaus 1 befestigt, so daß die Drehachse 9 der Schwenkwelle 7 im wesentlichen parallel zur Rückwand 4 und rechtwinklig zum Dach 2 des Fahrzeugaufbaus 1 angeordnet ist.
Das Dach 2, die Seitenwand 3 und das Türblatt 6 sind auf ihrer Außenseite A mit Panzerplatten 10,11 bestückt, die ein hohes Gewicht besitzen.
Auf dem Dach 2 im Bereich der Kante 12 zur Rückwand 4 ist ein aus einer Krafterzeugungseinheit 13 und einer Abtriebseinheit 14 gebildeter hydraulischer Drehantrieb 15 befestigt. Dabei ist die Längsachse 16 des Drehantriebs 15 im wesentlichen senkrecht zur Kante 12 ausgerichtet. Gleichzeitig ragt die Abtriebseinheit 14 über die Kante 12 so weit heraus, daß die Drehachse 17 ihres als Drehbolzen ausgebildeten Abtriebselements 18 fluchtend zur Drehachse 9 der Schwenkwelle 7 angeordnet ist. Über ein als Hülse ausgebildetes Kupplungselement
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und an den einander zugeordneten Enden der Schwenkwelle und des Abtriebselements 18 angeordnete Nutsteine 20 sind die Schwenkwelle 7 und das Abtriebselement 18 miteinander drehfest verbunden.
Der Drehantrieb 15 weist eine schlanke, niedrige Form auf, deren Länge L um ein Vielfaches größer ist als ihre Höhe H.
Die Befestigung des Drehantriebes 15 auf dem Dach 2 des Fahrzeugaufbaus 1 erfolgt über Schraubbefestigungen 21, die an der dem Dach 2 zugeordneten Unterseite 22 des Gehäuses 23 des Drehantriebes 15 ausgebildet sind. Gleichzeitig sind an der Unterseite 22 Anschlüsse 24 vorgesehen, die durch entsprechende Öffnungen im Dach 2 geführt sind. An die Anschlüsse 24 sind Versorgungsleitungen 25 angeschlossen, über die der Drehantrieb 15 mit einer nicht dargestellten Hydraulikversorgung des Fahrzeugs verbunden ist.
Der Drehantrieb 15 selbst ist entsprechend dem in der DE 36 41 802 Al erläuterten Schwenkantrieb mit zwei hier nicht gezeigten, in einer parallel zum Dach 2 angeordneten Ebene positionierten, gegenläufig arbeitenden Zylindern ausgestattet, deren Kolbenstangen über eine ebenfalls nicht dargestellte Kette miteinander verbunden sind. Gleichzeitig ist die Kette über ein koaxial zur Schwenkwelle 7 und zum Abtriebselement 18 angeordnetes, nicht gezeigtes Kettenrad geführt, über das das Abtriebselement 18 angetrieben ist.
Durch wechselnde Druckbeaufschlagung der Zylinder des Drehantriebs 15 wird das Türblatt 6 angetrieben und über
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die Schwenkwelle 7 um die Drehachse 9 der Schwenkwelle verschwenkt. Auf diese Weise kann das aufgrund der Panzerung 10 sehr schwere Türblatt 6 problemlos in seine Öffnungs- und seine Schließstellung bewegt werden.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1 Fahrzeugaufbau
2 Dach
3 Seitenwand
4 Rückwand
5 Türöffnung
6 Türblatt
7 Schwenkwelle
8 Scharnierlager
9 Drehachse der Schwenkwelle 10,11 Panzerplatten
12 Kante zwischen dem Dach 2 und der Rückwand
13 Krafterzeugungseinheit
14 Abtriebseinheit
15 hydraulischer Drehantrieb
16 Längsachse des Drehantriebs
17 Drehachse des Abtriebselements
18 Abtriebselement
19 Kupplungselement
20 Nutsteine
21 Schraubbefestigungen
22 Unterseite des Gehäuse
23 Gehäuse des Drehantriebs
24 Anschlüsse
25 Versorgungsleitungen
A Außenseite des Fahrzeugaufbaus
H Höhe des Drehantriebs
I Innenraum
L Länge des Drehantriebs
SI/CS "1069G

Claims (23)

1. Fahrzeugaufbau mit einer Türöffnung (5), die mittels eines Türblatts (6) verschließbar ist, welches mit einer an dem Fahrzeugaufbau (1) drehbar gelagerten Schwenkwelle (7) drehfest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkwelle (7) von einem hydraulischen Drehantrieb (15) angetrieben ist.
2. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) als Baueinheit aus einer hydraulischen Krafterzeugungseinheit (13) und eine Abtriebseinheit (12) gebildet ist, deren mit der Schwenkwelle (7) drehfest verbundenes Abtriebselement (18) fluchtend zur Drehachse (9) der Schwenkwelle (7) angeordnet ist.
3. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebselement (18) mit der Schwenkwelle (7) mittels eines Kupplungselements (19) lösbar verbunden ist.
4. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (19) das Abtriebselement (18) mit der Schwenkwelle (7) formschlüssig verbindet.
5. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement eine Vielzahnverbindung aufweist, über welche das Abtriebselement (18) mit der Schwenkwelle (7) verkoppelt ist.
6. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) auf der Außenseite (A) einer Wand (2) des Fahrzeugs angeordnet ist.
7. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) über mindestens eine Versorgungsleitung (25) mit einer Druckversorgung verbunden ist.
8. Fahrzeugaufbau nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (25) durch die Wand (2) des Fahrzeugaufbaus (1) in den von dem Fahrzeugaufbau (1) umgrenzten Innenraum (I) geführt ist.
9. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) an seiner der Wand (2) des Fahrzeugaufbaus (1) zugeordneten Unterseite (22) einen Anschluß (24) für die Versorgungsleitung (25) aufweist.
10. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (24) durch die Wand (2) in den Innenraum (I) geführt ist.
11. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb ein flachbauendes Gehäuse (23) aufweist, dessen Länge (L) ein Vielfaches seiner Höhe (H) beträgt.
12. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Krafterzeugungseinheit (13) des Drehantriebs (15) durch zwei parallel zueinander angeordnete, gegenläufig arbeitende Hydraulikzylinder gebildet ist, deren Längsachsen in einer parallel zu der Wand (2) des Fahrzeugaufbaus (1) angeordneten Ebene liegen.
13. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit dem Abtriebselement des Drehantriebes (15) über ein Koppelglied miteinander verbunden sind, das in oder parallel zur Ebene der Längsachsen der Hydraulikzylinder geführt ist.
14. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Koppelglied eine Gliederkette ist, die um ein Kettenrad des Abtriebselements (18) geführt ist.
15. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Kettenrades fluchtend zu der Drehachse (9) der Schwenkwelle (7) angeordnet ist.
16. Fahrzeugaufbau nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der Hydraulikzylinder im wesentlichen senkrecht zu der Drehachse (9) der Schwenkwelle (7) angeordnet ist.
17. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Türblatt (6) eine schwere Schutzverkleidung (10) trägt.
18. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) mit einer handbetätigbaren Druckerzeugungseinrichtung verbunden ist.
19. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) mit einem hydraulischen Druckspeicher verbunden ist.
20. Fahrzeugaufbau nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb mittels eines von der Außenseite des Fahrzeugaufbaus zugänglichen Ventils steuerbar ist.
21. Fahrzeugaufbau nach Anspruch 12 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder mittels des Ventils in einen Kurzschlußbetrieb schaltbar sind.
22. Gepanzertes Fahrzeug, gekennzeichnet durch einen Fahrzeugaufbau (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18.
23. Gepanzertes Fahrzeug nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (15) über die hydraulische Druckversorgung des Fahrzeugs angetrieben ist.
DE20000899U 2000-01-20 2000-01-20 Fahrzeugaufbau mit hydraulischem Türantrieb, insbesondere für gepanzerte Fahrzeuge Expired - Lifetime DE20000899U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011000884A1 (en) * 2009-06-30 2011-01-06 Cede Group Ab Emergency opening system for vehicle door or window

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Legal Events

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Effective date: 20030225

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Effective date: 20080801