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DE209803C - - Google Patents

Info

Publication number
DE209803C
DE209803C DENDAT209803D DE209803DA DE209803C DE 209803 C DE209803 C DE 209803C DE NDAT209803 D DENDAT209803 D DE NDAT209803D DE 209803D A DE209803D A DE 209803DA DE 209803 C DE209803 C DE 209803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
pawls
nut
grooves
embodiment according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT209803D
Other languages
English (en)
Publication of DE209803C publication Critical patent/DE209803C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
    • F16H25/20Screw mechanisms
    • F16H25/2025Screw mechanisms with means to disengage the nut or screw from their counterpart; Means for connecting screw and nut for stopping reciprocating movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
    • B25B1/12Arrangements for positively actuating jaws using screws with provision for disengagement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209803 -■ KLASSE ArIh. GRUPPE
WILHELMWOENCKHAUS in HAGEN i.W.
Schraubengetriebemit zweiteiligen Muttern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine sog. Momenteinschaltung einer zweiteiligen Mutter in Verbindung mit einer Spindel, wobei die letztere die Wirkung eines Sperrades ausübt.
Bei langen Spindeln, wie z. B. bei Schraubstockspindeln, ist es ein Ubelstand, daß beim Einspannen verschieden großer Werkstücke die Spindel vor- und rückwärts geschraubt
ίο werden muß, wodurch Zeit- und Arbeitsverluste entstehen.
Nach vorliegender Erfindung soll dieser Ubelstand dadurch beseitigt werden, daß die zweiteilige Spindelmutter durch entsprechende Drehung der Spindel ■ auseinandergespreizt wird, so daß die Gewindegänge frei werden, wobei die Mutterhälften durch mit diesen verbundene Anschläge, welche auf der Spindel aufruhen, in der gespreizten Lage erhalten werden, so daß die Spindel und die mit ihr verbundenen Klemmbacken o. dgl. durch einfaches Verschieben einander genähert oder voneinander entfernt werden können. Das Wiedereinschalten der Spindelmutter erfolgt durch eine kurze Drehung der Spindel in einer Richtung, welche der ersten, das Auseinanderspreizen bewirkenden entgegengesetzt ist, wodurch die Sperr klinken von der Spindel abgehoben werden und die durch Federn miteinander verbundenen Mutterhälften sich zusammenziehen können, so daß nunmehr das feste Einspannen des Arbeitsstückes erfolgen kann. Die Erfindung, die bei allen Werkzeugmaschinen, Drehbänken u. dgl. Anwendung finden kann, ist an einem Beispiel in Verbindung mit einem Parallelschraubstock in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Parallelschraubstock mit
dem Erfindungsgegenstand nach einem senkrechten Mittelschnitt,
Fig. 2 eine Schnittansicht nach Linie A-B-C der Fig. 1.
Fig. 3 und 4 zeigen eine besondere Ausführung der Sperrung in den beiden in Betracht kommenden Lagen.
Der in dem Ausführungsbeispiel dargestellte · Parallelschraubstock besteht in bekannter Weise aus einem ■ feststehenden Teile D und einem verschiebbaren Teile E, durch deren gegenseitige Verschiebung das Werkstück zwischen den Klemmbacken α festgespannt wird. Zur sicheren Führung des Teiles E ist dieser mittels Führungsleisten b, welche in entsprechenden Aussparungen des Teiles D gleiten, geführt. Die Spindel c ist in bekannter Weise in einem Querstück d, welches die Führungsleisten b verbindet, lose drehbar gelagert. In einer Aussparung des Teiles D ist die Spindelmutter e fest gelagert. Bis hierhin entspricht die Bauart des Schraub-Stockes bekannten Ausführungen.
In die Spindel c sind, soweit das Gewinde reicht, zwei einander gleiche und gegenüberstehende Nuten/ (Fig. 3 und 4) eingearbeitet, welche derartig gestaltet sind; daß eine auf der Mitte senkrecht stehende gerade Kante g und eine tangential verlaufende Kante h entsteht. In diese Nuten greifen auf beiden Seiten der Mutterhälften angeordnete Sperrklinken i ein.
Beim Einspannen eines Werkstückes wird die Spindel um eine Vierteldrehung nach links gedreht, wodurch, wie die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, die durch Federn k miteinander verbundenen Mutterhälften voneinander entfernt werden, und zwar dadurch, daß die
Sperrklinken i durch die Kanten g der Nuten senkrecht derart angehoben werden, daß bei Weiterdrehung die Sperrklinken sich mit einer entsprechenden Aussparung I, welche der Spindel angepaßt ist, auf diese stützen (Fig. 4). Durch, diesen Vorgang sind die Muttern geöffnet, so daß die Spindel mit der verschiebbaren Klemmbacke E frei verschoben werden kann, bis das Werkstück zwischen beiden Backen festsitzt. Hierauf wird die Spindel nach rechts gedreht, wobei die Nase m der j Sperrklinken gegen die tangential verlaufende Kante h der Nut anstößt und von der Spindel abgedrückt wird, worauf die auf beiden Seiten der Mutter angeordneten gespannten Federn k die Mutterhälften zusammenziehen und sie schließen, so daß nunmehr das eigentliche Festklemmen des zu bearbeitenden Stückes erfolgen kann. Soll das Werkstück gelöst werden, so wird die Spindel abermals um eine Vierteldrehung nach links gedreht, wodurch die Mutterhälften aus den Gewindegängen wieder gelöst werden, so daß die Spindel frei herausgezogen werden kann. Die Sperrklinken sind, um beim Vorziehen der Spindel ein knarrendes Geräusch zu vermeiden, mit breiter Auflagefläche versehen und besitzen selbstverständlich, um nicht in die Gewindegänge einzugreifen, abgerundete Kanten.
In den Fig. 1 und 2 ist eine andere Ausführungsform der Sperr klinken dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind auf die Klinken lose drehbare Rollen 0 aufgesetzt, die durch ihre besondere Form in der vorhin geschilderten Weise gleichfalls ein Anheben und Wiedereinschalten der Muttern durch entsprechende Drehung der Spindel bewirken, wobei die Anordnung der Rollen dazu dient, beim Verschieben der Spindel ein knarrendes Geräusch zu vermeiden und eine gute Führung zu erzielen.
Die Erfindung hat den großen Vorzug der ,Einfachheit und Zeitersparnis, indem in der .geschilderten Weise sich verschieden große
,45 Werkstücke in kürzester Zeit einspannen lassen. Selbstverständlich könnten die Sperrklinken, ebenso die in der Gewindespindel angeordneten-Nuten jede beliebige Form und Ausführung besitzen, wenn die Nuten nur durch entsprechendes Rechts- oder Linksdrehen der Spindel das Ein- oder Ausschalten der Spindelmutter bewirken; ebenso können die Zugfedern k durch andere Federn, etwa durch Druckfedern oder ähnliche Federanordnungen ersetzt werden, wie es auch ohne weiteres selbstverständlich ist, daß die Einrichtung nach der Erfindung für Spindeln, gleichviel, wo dieselben angebracht sind, verwendet werden kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Schraubengetriebe mit zweiteiligen Muttern, bei welchem die Schraubenspindel durch entsprechendes Drehen derselben abwechselnd mit der Mutter gekuppelt oder entkuppelt werden kann (z. B. für Schnellspann-Schraubstöcke), dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteilige Mutter mit Hilfe von Sperrklinken, die in Nuten der Gewindespindel eingreifen, auseinandergespreizt wird, so daß beim Drehen in einer bestimmten Richtung die Mutterhälften gelöst werden, wodurch die Spindel frei beweglich ist, während durch Drehung in der der ersteren entgegengesetzten Richtung die Mutter mit der Spindel wieder verbunden wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Spindelnuten ff), daß deren eine Begrenzungsebene radial zur Spindelachse gerichtet ist, während die andere dazu senkrechte tangential verläuft, und daß in die Nuten mit den Mutterhälften verbundene Sperrklinken (i) eingreifen, die beispielsweise bei Linksdrehung der Spindel durch die radial zur Spindelachse gerichtete Nutenkante mit den Mutterhälften so weit angehoben werden, daß sich die Klinken mit entsprechend geformten Ansätzen (I) auf die Spindel stützen, so daß diese durch die nun geöffnete Mutter hindurch frei verschoben werden kann, und die bei entgegengesetzter Drehrichtung der Spindel (gegen die vorstehende Nase fm) der Sperrklinken) durch die tangentiale Kante (h) das Zurückdrücken der Sperrklinken von den Gewindegängen bewirken, worauf die durch Federn (k) verbundenen Mutterhälften geschlossen werden, so daß nunmehr das Anziehen der Spindel in üblicher Weise stattfinden kann.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (i) mit einer breiten Auflagefläche, mit welcher sie auf -dem Gewindeteil der Spindel aufliegen, und mit abgerundeten Ecken ausgestattet sind,, zu dem Zwecke, durch die breite Auflagefläche ein knarrendes Geräusch und durch die abgerundeten Ecken ein Festsetzen der Spindel beim Verschieben derselben zu vermeiden.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Sperrklinken um Zapfen lose drehbare Rollen (0) aufgesetzt sind, welche beim Verschieben der Spindel durch Abrollen in den Nuten eine sichere Führung ohne jegliches Geräusch ermöglichen.
    Hierzu iBlatt Zeichnungen.
DENDAT209803D Active DE209803C (de)

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