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DE209511C - - Google Patents

Info

Publication number
DE209511C
DE209511C DENDAT209511D DE209511DA DE209511C DE 209511 C DE209511 C DE 209511C DE NDAT209511 D DENDAT209511 D DE NDAT209511D DE 209511D A DE209511D A DE 209511DA DE 209511 C DE209511 C DE 209511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bar
strips
pins
bars
teaching device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT209511D
Other languages
English (en)
Publication of DE209511C publication Critical patent/DE209511C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/02Boards or like means for providing an indication of notes
    • G09B15/04Boards or like means for providing an indication of notes with sound emitters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
■- M 209511 KLASSE 51 e. GRUPPE
RUDOLF PECKMANN in DITFURT i. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit deren Hilfe das Lehren und Lernen der Noten erleichtert werden soll.
Man hat bereits Notenlehrvorrichtungen geschaffen, bei denen die Tafeln zum Aufschreiben der Noten verwendet werden, die aus parallelen, unabhängig voneinander beweglichen Leisten bestehen, welche derartig mit Tonerregern in Verbindung stehen, daß bei Ver-Schiebung einer Leiste in ihrer Längsrichtung der betreffende Ton erklingt. Das seitliche Verschieben der Leisten erscheint indessen unpraktisch.
Gemäß der vorliegenden Erfindung stehen die parallelen, beweglichen Streifen, in welche die Notentafel geteilt ist und die den Notenlinien entsprechen, mit Tonerregern derart in Verbindung, daß durch Niederdrücken einer Leiste der entsprechende Ton erzeugt wird.
Das Niederdrücken der Leisten ist ohne jede Hilfsvorrichtung an jeder beliebigen Stelle möglich und entspricht auch der natürlichen Bewegung beim Zeigen einer Note mit dem Finger. . , .
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist durch die Zeichnung im Aufriß und Grundriß dargestellt.
Eine Anzahl paralleler Leisten α sind dicht nebeneinander angeordnet, jedoch so, daß jede.
einzelne unabhängig von den anderen bewegt werden kann. In der Ruhelage bilden die Oberseiten der Leisten eine ebene Fläche. Die Leisten stellen das Liniensystem einer Notenzeile dar. Es entspricht immer abwechselnd eine Leiste a' einer Notenlinie und die nächste Leiste a" einem Zwischenraum zwischen zwei Linien. Die den Notenlinien entsprechenden Leisten a' sind mit einem die Notenlinie darstellenden Längsstriche versehen. Dem Umfange der menschlichen Stimme entsprechend können an die die Zeile darstellenden Leisten a! und a" oben und unten noch weitere Leisten a!" angeschlossen werden. Jede Leiste α ist an jeder Seite und auch in der Mitte auf Stiften b derartig geführt, daß sie senkrecht zu ihrer Längsrichtung verschoben werden kann. Beiderseits angeordnete Federn d drücken die Leisten nach oben. Damit sich die Leisten stets parallel zu sich verschieben, auch wenn nur an einem Ende ein Druck auf sie ausgeübt wird, ist jede mittels zweier Wippen / an einem quer darunter hindurchgehenden Träger g angelenkt.
An dem einen Ende ist jede Leiste mit mehreren senkrechten Durchbohrungen versehen. Durch diese Durchbohrungen führen Stifte h, die oben Köpfe k tragen. Jeder Kopf trägt die Bezeichnung des entsprechenden Tones. Es sind an jeder Leiste mehrere derartige Stifte angebracht, da auch die Note auf ein und derselben Linie je nach dem Vorzeichen mehreren Tönen entsprechen kann. Die Stifte stehen am unteren Ende mit irgendwelchen Tonerregern derartig in Verbindung, daß die Töne erzeugt werden, wenn die Stifte durch die Leisten abwärts bewegt werden. Die Stifte sind derart eingerichtet, daß sie nach Belieben mit den Leisten gekuppelt wer-
den können. In sehr einfacher Weise wird dies dadurch erreicht, daß die Stifte mit kleinen Nasen in versehen sind. Die Durchbohrungen der Leisten α besitzen an einer Seite eine Erweiterung n. Wenn die Stifte so gedreht werden, daß die Nasen m auf den: selben Seiten wie die Erweiterungen η liegen/ können die Stifte durch die Leisten nicht niedergedrückt werden. Werden aber die
ίο Stifte gedreht, dann trifft die Unterseite der . Leisten beim Niederdrücken auf die Nasen und drückt die Stifte abwärts. Durch Niederdrücken des Kopfes k eines Stiftes kann der betreffende Ton ebenfalls zum Ertönen gebracht werden; dies wird hauptsächlich bei einzelnen Vorzeichen, den sogenannten zufälligen Vorsetzungszeichen, benutzt werden. Die Oberfläche der Leisten wird vorteilhaft, um die Noten mit Kreide gut sichtbar aufschreiben zu können, schwarz angestrichen. Um das Ausweichen der Leisten beim Aufschreiben der Noten zu verhüten, wird eine geeignete Feststellvorrichtung angebracht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Notenlehrvorrichtung, bestehend aus einer Tafel zum Aufschreiben der Noten, die in dem Liniensystem der Notenzeilen entsprechende Leisten (a) geteilt ist, die unabhängig voneinander beweglich sind und mit Tonerregern in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (a) senkrecht zu ihrer Längsachse beweglich sind, so daß der entsprechende Ton erklingt, sobald an einer beliebigen Stelle auf eine Leiste gedrückt wird.
2. Notenlehrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leiste an einem Ende mehrere Durchbohrungen besitzt, durch die Stifte (h) hindurchführen, die mit den entsprechenden Tonerregern verbunden sind und durch Drehung entweder mit der Leiste (a) gekuppelt oder davon entkuppelt werden können.
3. Notenlehrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leiste (a) mit einer Parallelführung versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT209511D Active DE209511C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE209511C true DE209511C (de)

Family

ID=471474

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT209511D Active DE209511C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE209511C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5193351A (en) * 1992-02-28 1993-03-16 Spx Corporation Refrigerant recovery and purification system
US5357768A (en) * 1987-10-19 1994-10-25 Steenburgh Leon R Jr Refrigerant reclaim method and apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5357768A (en) * 1987-10-19 1994-10-25 Steenburgh Leon R Jr Refrigerant reclaim method and apparatus
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