DE208531C - - Google Patents
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- DE208531C DE208531C DENDAT208531D DE208531DA DE208531C DE 208531 C DE208531 C DE 208531C DE NDAT208531 D DENDAT208531 D DE NDAT208531D DE 208531D A DE208531D A DE 208531DA DE 208531 C DE208531 C DE 208531C
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- piston
- control piston
- constriction
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- pressure
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
- F16N13/04—Adjustable reciprocating pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
■ Vorliegende Erfindung betrifft eine. Schmierpumpe
mit-Druck- und Steuer kolben. Es sind bereits Schmierpumpen dieser Art bekannt,
bei denen je ein Steuer- und je ein Druckkolben an einer einzigen Kolbenstange fest angeordnet
sind. Bei der bekannten Anordnung steht jedoch der Druckkanal senkrecht zum Kolben, so daß „der Kolben infolge des einseitigen
seitlichen Druckes an der entgegengesetzten Auflagerfläche verschleißen wird. Die vorliegende Schmierpumpe vermeidet
diesen Nachteil. ' . .
In beiliegender Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt: Fig. ι einen Vertikalschnitt durch die Pumpe,
Fig. 2 eine Draufsicht,- teilweise im Schnitt, Fig. 3 und 4 Arbeitsstellungen der Kolben,
. Fig. 5 eine Ausführungsform der Kolben in größerem Maßstabe im Schnitt,
Fig. 6 eine zweite Ausführungsform der Kolben in größerem Maßstabe im Schnitt.
ι ist der Ölbehälter, 2 ein Exzenter, das
von irgendeinem beweglichen Teile der. zu schmierenden Maschine in Drehung versetzt
wird. 3 ist eine aus zwei Teilen bestehende Kulisse, welche durch das Exzenter 2 auf und
ab bewegt wird. 4 ist eine Führungsstange für die Kulisse. 5 und 6 sind Lappen an den
Kulissenhälften, welch letztere durch Schrauben 7 zusammengehalten sind. Die Lappen 5
und 6 haben seitliche Einbuchtungen 8 (Fig. 2) zur seitlichen Einlegung von Schraubenbolzen 9.
Die Schraubenbolzen 9 sind durch. Muttern: 10- und 11 an den oberen Lappen 5 festgehalten.
Die Mutter 11 sitzt in einer ihrem Umriß ent-, sprechend, gestalteten Vertiefung 12,; welche
ein seitliches Heraustreten des -Schraubenbolzens 9 durch die Einbuchtungen 8 verhindert.
Am unteren Ende jedes Schraubenbolzens 9 ist eine Gabel 13 fest, in welcher der
Kopf 14 der Kolbenstange 15 ruht. Die Gabel 13
ist einseitig offen. An der Kolbenstange sitzen im Zylinder 16 der Steuerkolben 17 und der
Druckkolben 18. 19 ist eine Einschnürung im Zylinder 16. ,Der Druckkolben 18 besitzt
als Liderung eine Schraubenfeder 20 (Fig. 5) mit Gängen von rechteckigem, zur Achse etwas
geneigtem Querschnitt.
Der hohle Steuerkolben ist in der Ausführungsform nach. Fig. 5 auf das Gewinde 22
eines Verlängerungsteiles 29 des abgesetzten Bolzens 23 aufgeschraubt. Hierdurch entsteht
eine Ringhöhlung 30. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist der hohle. Steuer kolben
direkt auf ein am abgesetzten Bolzen123 sitzendes
Gewinde 22 aufgeschraubt, -so daß die ganze Höhlung 30 des Kolbens 17 leer ist.
Stets ist der Kolben 17 nach unten geschlossen. Der Zylinder 16 hat öleintrittsöffnungen 24
und der Steuerkolben 17 Öleintrittsöffnungen 25 und ölaustrittsöffnungen 26. 27 ist die Leitung
zu der zu schmierenden Maschine, z. B. zum Zylinder einer Lokomotive, in welche Leitung,
ein Rückschlagventil eingeschaltet sein kann, was jedoch nicht unbedingt nötig ist.
Die Wirkungsweise der Schmierpumpe ist ;folgende; .Wenn sich die Kolben 17 und 18
in Stellung der Fig. ι befinden, so gelangt öl
aus dem Ölbehälter ι durch die Öffnungen 24 in den durch die Einschnürung 19 gebildeten
Raum 31, diesen ausfüllend. ~ Geht nun die
Kolbenstange herüriteT (Fig. 3), so werden die
Öffnungen 24 abgesperrt, und das im Räume 31 befindliche Öl wird durch die Öffnungen 25,
die Höhlung 30 und die Öffnungen 26 unter dem Kolben 17 in die Leitung 27 ■ gepreßt.
ίο Der Steuerkolben übt hierbei keinen Druck auf
das öl aus. Wenn nun die Kolben' aus -der tiefsten Stellung (Fig. 4) wieder hochgehen, so
bleiben hierbei die Öffnungen 24 geschlossen, solange die Öffnungen 26 auf sind. Während
dieses Vorganges ist es also nicht möglich, daß Dampf in den Ölbehälter 1 strömt oder derselbe
durch das Vakuum des Zylinders der Lokomotive leergesaugt wird, wenn z. B. ein
in der Leitung 27 vorgesehenes Rückschlagventil nicht sicher schließt oder überhaupt kein
Rückschlagventil in derselben angeordnet ist.
Die Regulierung der ölfördermenge bzw. die
■ Änderung der Maximalgröße des Raumes 31 erfolgt durch Vergrößerung bzw, Verkleinerung
des Abstandes χ der Gabel 13 von dem Flansch 6
durch Verstellen des Schraubenbolzens 9.
Hierbei bleibt aber die zwangläufige Verbindung der Kolbenstange 15 mit dem Exzenter 2
bestehen, so daß eine Beeinflussung der Kolben durch Betriebsdruck oder Vakuum und dadurch
eine unrichtige Steuerung, wie dies an bisherigen Schmierpumpen mit gesonderten Steuer- und Druckkolben und nur zeitweise
zwangläufigem Antrieb des einen Kolbens (toter Gang)' möglich ist,' vermieden ist.
Die' Aufhängung der Kolbenstange 15 mit dem Kopf 14 in der Gabel 13 ist eine gelenkige,
ohne einen toten Gang zu erzeugen, und verhindert ein Würgen der Kolben in dem Zylinder
16. ■;'■■.' -
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schmierpumpe mit zu einem Doppelkolben in einem Zylinder vereinigten Druck- und Steuerkolben, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel aus dem Vorratsbehälter (1) durch eine Längshöhlung (30) des Steuerkolbens (17) in einen achsial unter Xtem Doppelkolben liegenden Raum gebracht wird, und zwar dadurch, daß der hohle, in einer Einschnürung (19) des Zylinders geführte Steuerkolben (17) Wandöffnungen (25, 26) besitzt, von denen die einen (25) mit dem Räume über der Einschnürung stets kommunizieren, während die anderen (26) mit dem achsial unter dem Doppel· · kolben liegenden Räume nur dann kommunizieren, wenn für das Schmiermittel der Zutritt aus dem Vorratsbehälter bereits abgeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208531C true DE208531C (de) |
Family
ID=470561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208531D Active DE208531C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208531C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE861967C (de) * | 1941-01-16 | 1953-01-08 | Bosch Gmbh Robert | Pumpe, insbesondere Schmierpumpe |
-
0
- DE DENDAT208531D patent/DE208531C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE861967C (de) * | 1941-01-16 | 1953-01-08 | Bosch Gmbh Robert | Pumpe, insbesondere Schmierpumpe |
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