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DE476190C - Messvorrichtung fuer die Foerdermenge von Kolbenpumpen, insbesondere fuer die je Hub gefoerderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Messvorrichtung fuer die Foerdermenge von Kolbenpumpen, insbesondere fuer die je Hub gefoerderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe fuer Brennkraftmaschinen

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DE476190C
DE476190C DEL66213D DEL0066213D DE476190C DE 476190 C DE476190 C DE 476190C DE L66213 D DEL66213 D DE L66213D DE L0066213 D DEL0066213 D DE L0066213D DE 476190 C DE476190 C DE 476190C
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DE
Germany
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cylinder
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pump
measuring device
amount
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Application number
DEL66213D
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Publication of DE476190C publication Critical patent/DE476190C/de
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/16Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps characterised by having multi-stage compression of fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D39/00Other non-electrical control
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    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M65/00Testing fuel-injection apparatus, e.g. testing injection timing ; Cleaning of fuel-injection apparatus
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/13Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
    • F02M2700/1317Fuel pumpo for internal combustion engines

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • meßvorrichtung für die Fördermenge von Kolbenpumpen, insbesondere für die je Hub geförderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen Die Irrfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Fördermenge von Kolbenpumpen, insbesondere für .die je Hub geförderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen, z. B. zwecks Überwachung der gleichmäßigen. Brennstoffzufuhr zu den einzelnen Zylindern der Brennkraftmaschine, wie sie zur Herbeiführung einer gleichmäßigen Arbeitsweise derselben erforderlich ist. Auch lassen sich hierdurch Ungleichheiten in den Einzelleistungen eines Pumpensatzes auffinden, um diese zu vergleichmäßigen und Überlastungen von einzelnen Pumpen des Satzes zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung ist der vom Gehäuse der neuen Meßeinrichtung umschlossene Innenraum durch einen beweglichen federbelasteten Meßzylinder, der sich auf einem zugehörigen feststehenden, von unten in' den Innenraum der Meßeinrichtung hineinragenden Kolben bewegt, in zwei Einzelräume unterteilt, die durch ein LTberströmventil miteinander verbunden sind. Der eine vom Meßzvlinder umschlossene Rauire, in dem die Flüssigkeit gemessen wird und der daher mit Meßrauin zu bezeichnen ist, steht mit einer Zuflußleitung, die von der Pumpe zu ihm führt, in Verbindung, während der andere Raum mit einer Ausflußleitung zu den Verbraucherstellen verbunden ist. Die durch die Pumpe in den 1Teßraum gedrückte Flüssigkeitsmenge hebt den die beiden Einzelräume voneinander trennenden beweglichen Zylinder mehr oder weniger an, wobei dieser einen damit in Verbindung stehenden Zeiger einer Anzeigevorrichtung verstellt und gleichzeitig eine -- der zugeführten Flüssigkeitsmenge gleiche Menge aus dem zweiten Raum verdrängt und der Verbraucherstelle zuführt. Bei Beendigung -der Pumpenförderung am Ende des Arbeitshubes der Pumpe beendigt auch der die beiden Einzelräume trennende Zylinder seine Aufwärtsbewegung, worauf das lJberströinventil die Verbindung zwischen clen beiden Einzelräumen freigibt, so daß der bewegliche Zylinder unter der Federbelastung seinen Rückhub ausführt und die in dem Meßraum befindliche Flüssigkeitsmenge in den zweiten Raum hinein verdrängt, während der Zeiger der Anzeigevorrichtung in die Nullstellung zurückkehrt.
  • Die neue Einrichtung kann in kineinatischer Umkehrung im Unterschied zu der eben beschriebenen auch in der Weise ausgeführt werden, daß der in den Innenraum der Meßvor r ichtung von unten hineinragende feststehende Kolben durch einen feststehenden Zylinder und der bewegliche federbelastete Meßzvlinder durch eineu beweglichen federbelasteten Kolben ersetzt ist. - Dieser letztere wird in dein inneren feststehenden Zylinder . durch die unter Pumpendruck zugeführte Flüssigkeit verschoben, wobei er den .Zeiger der Anzeigevorrichtung verstellt, eine der Fördermenge gleiche Flüssigkeitsmenge nach der Verbraucherstelle hin verdrängt und nach der Entlastung des Meßzylinderrauines durch das überströmventil mittels der Belastungsfeder zurückgeholt wird. Bei dieser Ausführungsform kann ein besonderer feststehender, in den Innenraum der Meßvorrichtüng von unten hineinragender Zylinder in Wegfall kommen, «renn das den Innenraum einschließende Gehäuse der Meßvorrichtung selbst zylinderförmige Gestalt hat.
  • Es kann das Überströmventil, das die beiden Einzelräume der Meßvorrichtung miteinander verbindet, zwangläufig im Takte der Kolbenpumpe oder der damit gespeisten Maschine, z. B. Brennkraftmaschine, gesteuert werden. Jedoch kann die Steuerung auch selbsttätig erfolgen, und zwar unter dem Einfluß des Flüssigkeitsdruckes, der durch die Belastungsfeder, welche auf das die beiden Einzelräume der Meßvorrichtung trennende bewegliche Zwischenglied' drückt, hervorgerufen wird.
  • Die Anzeigeeinrichtung der Meßvorrichtung kann mit einem Schreibstift o. dgl. versehen werden, der die Bewegungen des Zeigers in der bekannten Weise auf einen Papierstreifen fortlaufend aufzeichnet.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt. Es ist Abb. i eine Seitenansicht der Meßvorrichtung in teilweisem Schnitt, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, . Abb. 3 eine Vorderansicht der zur Meßeinrichtung gehörende. Anzeigevorrichtung. Abb. 4. stellt in schematischer Weise das Zusammenwirken der Meßeinrichtung mit der Kolbenpumpe und einer damit zu speisenden Verbraucherstelle dar, Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit selbsttätiger Ventilsteuerung im Schnitt, Abb. 6 stellt eine dritte Ausführungsform der Erfindung ebenfalls im Schnitt dar.
  • Bei der Ausführung nach Abb. i besteht die Meßvorrichtung aus einem _ Gehäuse io, auf dem an einem Gestell i i die Anzeigeeinrichtung angebracht ist und das seitlich ein als Nebenweg dienendes Rohrstück 12 trägt, das durch die am Gehäuse io angegossenen Stutzen 14 und 15 mit der Meßvorrichtung in Verbindung steht, von denen der obere einen Auslauf 16 und der untere einen Einlauf 17 bildet. Das untere Ende des Gehäuses hat Muttergewinde zur Aufnahme eines Schraubstöpsels 18 mit Stopfbüchse ig für eine Spindel 2o, die am Innenende einen Ventilkegel 2i _ und am Außenende eine mittels Gewinde einstellbare Knagge 22 trägt, zwischen der und der Stopfbüchse ig eine Druckfeder 23 eingesetzt ist. Die Ventilspindel 2o geht axial und öldicht I durch einen ortsfesten Kolben 24, der an seinem Fußende mit dem Gehäuse io starr verbunden ist und in das Gehäuseinnere hineinragt. Auf dem Kolben 24 sitzt gleitbeweglieh der Zylinder 27, der unter dem Druck einer starken Feder 28 steht. Diese Feder 28 liegt oben gegen eine Stopfbüchse 29 an, die zusammen mit einer Kappenmutter 30 das Gehäuse io oben abschließt. Im Kolben 24 sind eine Anzahl durchgehende Längsbohrungen 31 vorgesehen, die eine Verbindung des unter dem Kolben befindlichen Raumes 26, in den der Einlauf 17 mündet, mit dem Innenraum 13 des -Zylinders 27 bilden. Unmittelbar unterhalb des Sitzes des Ventilkegels 21 ist die die Ventilspindel führende Bohrung im Kolben 24 bei 32 auf einen größeren Durchmesser ausgebohrt, und von dieser erweiterten Bohrung 32 gehen unten mehrere schrägradiale Kanäle 33 zu einer ringförmigen Ausdrehung 34 des Zylinders 27, von der radiale Kanäle 35 in der Zylinderwand zum Raum 25 des Gehäuses 1o führen.
  • Der bewegliche Zylinder 27 ist durch eine Stange 37, die unten mit einem Ventilkegel 40 versehen ist und oben ein Gewinde trägt, mit der Nase 38 der im Gestell i i angeordneten Anzeigevorrichtung verbunden. Um die Stange 37, die in dem Zylinder 27 nach unten beweglich gelagert ist, fest mit diesem Zylinder zu verbinden, ist über die Stange 37 eine Hülse 36 geschoben, gegen die eine Mutter 39, welche radiale Nuten 39a hat und auf denn Gewinde der Stange 37 sitzt, festgeschraubt ist. Hierdurch wird die Hülse 36 gegen die Außenseite des Zylinders 27 gedrückt, während der Ventilkegel 4o der Stange 37, die die Zylinderwand durchsetzt, auf der Innenseite derselben einen festen Sitz erhält. Die Hülse 36 geht öldicht durch die Stopfbüchse 29, die mit einer Anzahl schräg verlaufender und in dem Gehäuseraum 25 einmündender Kanäle 41 versehen ist, welche durch die Kappenmutter 30 in niedergeschraubtem Zustand derselben geschlossen gehalten werden.
  • Die Anzeigevorrichtung, die in Abb. 3 getrennt dargestellt ist, wird von einem Gestell i i getragen, dessen ringförmiger Fuß 42 mit dem Gehäuse io durch Schrauben 43 fest verbunden ist. Das Gestell i i hat oben und in der Mitte einen wagerechten Fortsatz 44 und 45, zwischen denen durch diese hindurchragend zwei senkrechte Stangen 46 und 47 angeordnet sind. Die Stange 46 besitzt Außengewinde und trägt oben einen Kopf 48 und eine Feststellmutter 49, so daß man sie nach Belieben drehen und in einer bestimmten Lage festhalten kann. Ferner sitzt auf dem Gewinde der Stange 46 eine Mutter 50 mit Zapfen 5r, auf dein der Zeiger 52 gelagert ist. Die andere Stange 47 besitzt an ihrem oberen Ende ebenfalls einen Kopf 53, ist aber nur an ihrem unteren Ende mit Gewinde 54 versehen, um in ein Gewindeloch des. Fortsatzes 45 eingeschraubt werden zu können. Ihr oberes Ende ist glatt und ruht verschiebbar sowie drehbeweglich in dem Fortsatz 44. Am oberen Ende des Gewindes 54 der Stange 47 sitzt ein Lagerbund 55, auf dem ein Ring 56 ruht, der auf dein glatten Teil der Stange 47 leicht beweglich ist und die mit der Stange 37 (Abb. r) verbundene Nase 38 trägt. Der Ring 56, auf den eine auf der Stange 47 sitzende Feder 57 drückt, Tiat einen Zapfen 58, der in --ein Langloch 59 des Zeigers 52 ragt. Durch Aufundabbewagung des Ringes 56 unter, der Einwirkung der mit dein Zylinder 27 in Verbindung stehenden Stange 37 wird der Zeiger 52 über einer Skala 6o verstellt. Durch Verdrehen der Gewindestange 46, das eine AufundabbewegUng der Mutter 5o zur Folge hat, wird erreicht, claß der Zeiger 52 um den Zapfen 58 sich dreht, so daß hierdurch der Zeiger erstmalig auf seine Nullstellung eingestellt werden kann.
  • Der zum Ein- oder Abschalten der Meßvorrichtung dienende Nebenweg wird von dein Rohrstück 12 gebildet, das einen Einlaß 61 für den von der Pumpe zugeführten Brennstoff o. dgl. und einen Auslaß 62, z. B. nach einem Motorzylinder als Verbraucherstelle, besitzt. Für die Verbindung des 'Nebenweges mit der Meßvorrichtung dienen die Stutzen 65 und 68. Durch Betätigung der Ventile 64, 66 und 67 kann die Meßvorrichtung eingeschaltet oder außer Betrieb gesetzt werden. Sind die Ventile 66 und 67 offen, aber Ventil 64 geschlossen, so ist die Meßvor richtung in Tätigkeit, dagegen ist der \Tebenweg frei, wenn Ventil 64 geöffnet und die Ventile 66 und 67 geschlossen sind. In diesem Fall kann die =gepumpte Flüssigkeit unmittelbar vom Einlaß 61 zum Auslaß 62 fließen.
  • Die Meßvorrichtung in Verbindung mit einer Pumpe und dem Zylinder einer Brennkraftmaschine veranschaulicht Abb. 4. Es ist dort 94 ein Brennstoffbehälter, aus dem mittels der Kolbenpumpe 95 der Brennstoff angesaugt und hierauf in die Meßvorrichtung 96 der beschriebenen Art gedrückt wird. Der aus derselben wieder austretende Brennstoff wird der Einspritzdfise 97 eines zu einer Brennkraftinaschine gehörigen Zylinders 98 zugeführt. Von einer nicht dargestellten Steuerwelle der. Brennkraftmaschine wird der Kolben der Pumpe 95, dessen Hub einstellbar sein kann, in eine hin und her gebende Bewegung versetzt und ebenso die unten aus der Meßeinrichtung herausragende Ventilspindel 2o betätigt.
  • Die Arbeitsweise der Meßvorrichtung ist die folgende: Angenommen, diese sei durch Öffnen der Ventile 66 und 67 und Schließen des Ventils 64 eingeschaltet 'und Flüssigkeit werde durch die arbeitende Kolbenpumpe zugepumpt; diese tritt dann durch den Einlauf 17, die Bohrungen 3 r in den Zylinder 27. Die in den Bohrungen und dem Zylinder befindliche Luft läßt man durch Lösen der Mutter 39, . das eine Öffnung des Ventils 4o bewirkt, entweichen, wobei das Ventil so lange geöffnet bleibt, bis Brennstoff zwischen der mit l.ingsr iefeln versehenen Stange 37 und der Mutter 39, insbesondere aus den Nuten 39" Tiervortritt. Wird dann das Ventil 4o wieder geschlossen, so hebt der weiter zuströmende Brennstoff den Zylinder 27 entgegen dem Druck der Feder 28 an. Am Ende des Pumpenhubes schließt sich das Auslaßventil der Kolbenpumpe 95, und der Zylinder 27 bleibt mit der Flüssigkeit angefüllt in Ruhe, bis die von einer Steuerwelle der Brennkraftmaschine betätigte Stange 69 den Kopf 2,2, mit der Ventilspindel 2o anhebt und das Kegelventil 2i öffnet. Hierauf strömt die Flüssigkeit aus <lein durch die Feder 28 unter Druck gehaltenen Zylinder 27 über das Ventil 21 in die erweiterte Bohrung 32 und von dort durch die Kanäle 33, -die Ausdrehung 34 und die Kanäle 35 zum Raum 25. Damit bei der Inbetriebnahme der Vorrichtung auch hier alle Luft entfernt wird, wird die Mutter 30 gelöst, bis die Luft durch die Kanäle 4r entwichen ist.
  • Ist auch der Raum 25 von der Flüssigkeit angefüllt, so wird beim Hochgehen des Zylinders 27 eine der dem Zylinderraum 13 zugepumpten Flüssigkeitsmenge gleiche Menge Flüssigkeit aus dem Raum 25 durch- den Auslauf 16 ausgetrieben und zur Verbrauchsstelle gedrückt. Da der Zylinder 27 eine gleichförmige Bohrung besitzt, so ist der Hub des Zylinders 27 direkt proportional der zum Verbraucher geförderten Flüssigkeitsmenge. Die Bewegung des Zylinders 27 -,wird durch die .Stange 37 auf den Zeiger 52 übertragen, dessen Ausschlag auf der Skala 6o abzulesen ist, die nach Volumenmengen geteilt sein kann und die die der Verbraucherstelle bei jedem Arbeitshub zugeförderte Brennstoffmenge unmittelbar angibt.
  • In der Ausführung nach Abb. 5 ist abweichend von der nach Abb. r eine selbsttätige' Ventilsteuerung vorhanden. Die eigentliche Meßvor richtung besteht hier aus einem zylindrischen Gehäuse 7o mit Auslauf 71 und Ein- i lauf 72. Der Fuß des feststehenden Kolbens 73 ist im Gehäuseinnern befestigt, und die Längsbohrungen 74 im Kolben gehen von einer Ausdrehung 75 desselben bis zu seinem oberen Ende, wo sie in denZylinderraum ausmünden. Die Ausdrehung 75 dient zur Aufnabme eines Ventilkörpers 77 am unteren linde der Spindel 79. Diese Spindel liegt öldicht und verschiebbar in einer axialen Bohrung des Kolbens 73 und ist am oberen Ende zu einem kegelförmigen Ventilkörper 78 ausgebildet, der vor der Kolbenöffnung 8o liegt. Bei der Stellung der Ventilspindel 79 nach Abb. 5 steht die Öffnung 8o über die den Ventilsitz bildende konische Bohrung mit einer erweiterten Bohrung 81 im Kolben 73 in Verbindung, von der schräge Kanäle 82 zu einer Ausdrehung 83 im Zylinder 76 führen, die ihrerseits - durch Kanäle 84 mit dem Gehäuserauin verbunden ist. Die Kanäle und Bohrungen 74, 81, 82, 83 und 84 entsprechen nach Anordnung und Wirkungsweise genau den Wegen 31: bis 35 in den Abb. i und 2.
  • Am Zylinder 76 ist oben eine axiale Stange 85 befestigt, die durch eine Stopfbüchse 86, 87 zur nicht weiter dargestellten Anzeigevorrichtung geht. Eine starke Feder 88, die die Stange 85 umgibt und gegen die Stopfbüchse 86 anliegt, drückt auf den Zylinder 76. Der untere Ventilkörper 77, der in. der Ausdrehung 75 beweglich ist, dient zum öffnen oder Schließen der mit dem Einlauf 72 in Verbindung stehenden Einlaßöffnung 89.
  • Die durch den Einlauf 72 unter Druck eintretende Flüssigkeit treibt die Ventilspindel 79 hoch und schließt das Ventil 78. Gleichzeitig öffnet sich der Einlaß 89, und die eintretende Flüssigkeit strömt an dem Ventilkörper 77 entlang in die Ausdrehung 75 und von dort durch die Bohrungen 74 in den Zylinder 76. Da das Ventil 78 dann geschlossen ist, so wird der Zylinder 76 entgegen der Wirkung der Feder 88 angehoben und drückt eine der durch den Einlauf 72 zugeführten Menge Flüssigkeit entsprechende Menge durch den Auslauf 71 zum Zylinder der damit zu speisenden Brennkraftmaschine.
  • Fällt der Druck der durch den Einlauf 72 zugeführten Flüssigkeit unter den Druck im Zylinder 76, was am Ende des Förderhubes eintritt, so sinkt die Ventilspindel 79, wobei sich das obere Ventil 78 öffnet und das untere Ventil 77 schließt, so daß der Durchlauf bei 89 gesperrt wird. Unter dem Druck der Feder 88 auf den Zylinder 76 fließt dann die in diesem "Zylinder befindliche Flüssigkeit durch die Öffnung 8o, die Bohrung 8i, die Kanäle 82, die Ausdrehung 83 und die Kanäle 84 in den vom Gehäuse 7o eingeschlossenen zweiten Raum, wobei der Zylinder 76 fällt. Dieser Arbeitsgang wiederholt sich bei jedem folgenden Hub der Speisepumpe. Der Hub des Zylinders 76 bildet ein Maß für die bei jedem Pumpenhub der Speisepumpe geiördertel"`lüssigkeitsmenge und dient daher zur Betätigung der bereits beschriebenen Anzeigevorrichtung.
  • Die Ausführungsform nach Abb.6 entspricht nach Anordnung und Wirkungsweise der in der Abb. i veranschaulichten Verkörperung der Erfindung, und die gleichen Bezugszeichen betreffen auch die gleichen Teile, nur die Verbindung mit der Anzeigevorrichtung und die Anordnung des Überströmventils ist andersartig.
  • In der Abb. 6 ist mit dem beweglichen Zylinder 27 eine Zahnstange 89 verbunden, in die ein Zahnrad 9o, das auf einer Welle 9i sitzt, eingreift. Die Welle 9i ist im Gehäuse io gelagert und dient unmittelbar oder vermittels bekannter Zwischenmittel zur Betätigung des Zeigers 52 (Abb. 3). Während in der Abb. i das Ventil ei die Flüssigkeit aus dem Zylinder 27 durch die Wege 32 bis 35 in den Raum 25 überfließen läßt, öffnet sich das Ventil ai in der Abb. 6 in den Raum 25. Kanäle 92 und 93 stellen hierbei die Verbindung vom Innenraum des Zylinders 27 zum Ventil ei her. Das Ventil 21 wird durch die Feder 23, welche die Ventilspindel 2o nach unten zieht, geschlossen gehalten. Die Steuerung dieses Ventils erfolgt, wie bei der Ausführung nach Abb. i, durch ein von der Speisepumpe oder der angeschlossenenBrennkraftmaschine betätigtes Steuerglied.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. 1Zeßeinrichtung für dieFördermenge von Kolbenpumpen, insbesondere für die je Hub geförderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vier Innenrauen der Meßvorrichtung durch einen federbelasteten 1Zeßzylinder (27, Abb. i), der auf einem zugehörigen feststehenden Kolben (z4, Abb. i) beweglich ist, in zwei Einzelräume unterteilt wird, die durch ein Überströmventil (2r, Abb. i) miteinander verbunden sind, und von denen der eine Raum (i3), der als Meßraum wirksam ist, mit einer Zuflußleitung (i7) für die zu messende Flüssigkeit *und der andere Raum (25) mit einer Ausflußleitung (i6) verbunden ist, derart, claß die durch die Pumpe in den Meßraum (i3) gedrückte Flüssigkeitsmenge den beweglichen Meßzylinder mehr oder weniger anhebt, dabei den Zeiger einer Anzeigevorrichtung (Abb.3) verstellt und gleichzeitig eine der Fördermenge gleiche Flüssigkeitsmenge aus dem zweiten Rauen (25) verdrängt und der Verbrauchsstelle zuführt, daß aber bei Beendigung der Pumpenförderung der bewegliche Zylinder seinen Füllungshub beendigt und das Überströmventil die Verbindung zwischen den beiden Räumen freigibt, so daß der bewegliche Zylinder unter der Federbelastung seinen Rückhub ausführt und die in dem Meßraum befindliche Flüssigkeitsmenge in den zweiten Raum hinein verdrängt; während der Zeiger der Anzeigevorrichtung in die Nullstellung zurückkehrt.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das überstrÖmventil (2 r, Abb. i) sich in den Meßraum (13, Abb. i) hinein öffnet und zwangläufig im Takte der Pumpe gesteuert wird.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das Überströmventil (21, Abb. 6) sich in den vom Meßraum durch den beweglichen federbelastetenMeßzylinder abgetrennten zweiten Raum hinein öffnet und zwangläufig im Takte der Pumpe gesteuert wird. q..
  4. Meßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Zuflußleitung in Verbindung stehende Einlaßöffnung (89, Abb. 5) und die überströmöffnung (8o, Abb. 5) des Meßraumes durch ein Doppelventil (79) derart gesteuert wird, daß durch den Druck der zugepumpten Flüssigkeit das Doppelventil angehoben und hierdurch der Einlaß (89) geöffnet und gleichzeitig die Überströmöffnung (8o) geschlossen wird, während nach Beendigung der Pumpenförderung unter dem Einfluß des Druckes der in dem Meßraum befindlichen Flüssigkeit, welcher von derFederbelastung des denselben begrenzenden beweglichen Zylinders (76) herrührt, die Ui)er strömöffnung (8o) freigegeben und die Einlaßöffnung (89) geschlossen wird. -
  5. 5. Meßvorrichtung nach Anspruch i bis q., aber mit dem Unterschied, daß der feststehende Kolben (2¢, Abb. i) durch einen feststehenden Zylinder und der bewegliche federbelastete Meßzylinder (27, Abb. i) durch einen beweglichen federbelasteten Kolben ersetzt ist, der in dein inneren feststehendem Zylinder durch die unter Pumpendruck zugeführte Flüssigkeit verschoben wird, dabei den Zeiger der Anzeigevorrichtung (Abb.3) verstellt, eine der Fördermenge gleiche Flüssigkeitsmenge nach der Verbrauchsstelle hin verdrängt und nach der Entlastung des Meßzylinderraulnes durch das Überströmventil mittels der Belastungsfede,-zurückgeholt wird.
  6. 6. Meßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Zylinder, in welchem sich der federbelastete Kolben bewegt, zugleich von dem Gehäuse der Meßvor richtung gebildet wird.
DEL66213D 1926-07-02 1926-07-02 Messvorrichtung fuer die Foerdermenge von Kolbenpumpen, insbesondere fuer die je Hub gefoerderte Brennstoffmenge einer Brennstoffpumpe fuer Brennkraftmaschinen Expired DE476190C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1576334B1 (de) * 1967-11-10 1970-11-19 Sulzer Ag Vorrichtung fuer die Einfuehrung von Brennstoff in die Arbeitszylinder einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1576334B1 (de) * 1967-11-10 1970-11-19 Sulzer Ag Vorrichtung fuer die Einfuehrung von Brennstoff in die Arbeitszylinder einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine

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