DE207996C - - Google Patents
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- DE207996C DE207996C DENDAT207996D DE207996DA DE207996C DE 207996 C DE207996 C DE 207996C DE NDAT207996 D DENDAT207996 D DE NDAT207996D DE 207996D A DE207996D A DE 207996DA DE 207996 C DE207996 C DE 207996C
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- electric fan
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- fan according
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D25/00—Pumping installations or systems
- F04D25/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D25/08—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation
- F04D25/10—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation the unit having provisions for automatically changing direction of output air
- F04D25/105—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation the unit having provisions for automatically changing direction of output air by changing rotor axis direction, e.g. oscillating fans
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 207996 -KLASSE
3&Φ. GRUPPE
FREDERICK DIEHL und ADOLPH F.BECKER in ELIZABETH, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1907 ab.
^ ° ° ° 14. Dezember 1900
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Lüfter, bei dem das Motorgehäuse auf einem
Gestell drehbar und mit Vorrichtungen versehen ist, die dem Gehäuse eine kreisende
5 oder hin und her schwingende Bewegung erteilen und dadurch dem von den Flügeln
erzeugten Luftstrom beständig eine andere Richtung erteilen.
Bei der zweckmäßigsten Ausführungsform kann sich das Motorgehäuse auf dem Gestell
um eine senkrechte Achse drehen, und das Gestell trägt auf einem seitlich vorspringenden
Joch parallele Führungen, die eine auf dem Motorgehäuse gelagerte, zur Ankerwelle
gleichachsig sich drehende Scheibe umfassen, die auf einem Teil ihres Umfanges mit einer
Lauffläche versehen ist, mit der sie abwechselnd auf den beiden parallelen Führungen läuft und dadurch eine hin und her
schwingende Bewegung des Gehäuses hervorruft. Durch ein Differentialgetriebe wird die
hohe Umlaufgeschwindigkeit der Ankerwelle in eine verhältnismäßig langsame Bewegung
für die Scheibe umgesetzt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht das Differentialgetriebe aus zwei konzentrisch
aufeinanderliegenden Zahnkränzen mit Innenverzahnung, von denen der eine an einer mit dem Motorgehäuse verbundenen
Lagerhülse befestigt ist, während der andere mit der sich drehenden Scheibe verbunden
ist. Diese beiden Zahnkränze haben verschiedene Zähnezahl und stehen in Eingriff mit
einem Zahnrad, das auf einem von der Ankerwelle angetriebenen Exzenter sitzt. Hierdurch
erhält der eine Zahnkranz und die damit verbundene Scheibe von der Motorwelle aus eine geringe, der Differenz der Zähnezahl
der beiden Zahnkränze entsprechende Drehung.
Da die erwähnten Zahnkränze auf derselben Achse angeordnet sind, so ist der angetriebene
Zahnkranz auf einer Muffe befestigt, die lose drehbar ist und die Lagerhülse des^
Motorgehäuses und eine Einsenkung zur Aufnahme des Getriebes enthält. Diese Einsenkung
ist zweckmäßig abgeschlossen durch eine Platte, die gleichzeitig die auf einem Teil des Umfanges mit einer Lauffläche versehene
Scheibe bildet. Die Lauffläche besteht zweckmäßig aus einem am Umfang der Scheibe befestigten Gummischlauch, um einen
zuverlässigen und gleichzeitig nachgiebigen Eingriff mit den parallelen Führungen zu
sichern. · '
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. 1
zeigt die eine Ausiührungsform in einer Ansicht. Fig. 2 ist ein achsialer Schnitt durch
das Differentialgetriebe. Fig. 3 zeigt eine Stirnansicht des Differentialgetriebes. Fig. 4
ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit hierzu.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, besteht der Lüfter aus einem Gestell 1 mit seitlichen
Armen 2 und 3, die an den Enden durch Bögen miteinander verbundene, parallele Führungen
4 eines länglichen Joches stützen. Die eine Hälfte des Joches erscheint in Fig. 1
auf der Vorderseite, während die andere Hälfte zum größten Teil hinter dem Motorgehäuse
5 verschwindet. Das Gehäuse 5 ist zwischen Spitzen 6 der Arme 2 und 3 des Gestelles drehbar.
In Fig. 2 ist das eine Lager der Welle 8 dai-gestellt. Es besteht aus der Lagerschale 9,
die in einer Lagerbüchse 10 des Motorgehäuses gestützt ist. Die Ankerwelle 8 trägt an
dem in Fig. 2 nicht dargestellten Ende die Flügel 12, während auf dem anderen in Fig. 2
veranschaulichten Ende ein Exzenter 14 befestigt ist. Der Exzenterring 15 trägt ein
Zahnrad 25.
Die Lagerhülse 10 des Gehäuses 5 wird lose umgeben von einer Muffe 17 mit einem verbreiterten
Flansch 18, der mit einer Ausnehmung das Exzenter 14 und das Zahnrad 25
umfaßt. Auf dem Boden dieser Ausnehmung liegt die ringförmige Scheibe 19, die in die
Stirnfläche der Lagerhülse 10 versenkt und durch Schrauben 20 an dieser Lagerhülse des
Gestelles befestigt ist. Ein Ring 21 mit Innenverzahnung ist durch Stifte 22 mit der
Scheibe 19 fest verbunden. Der Zahnkranz 2i, die Scheibe 19, die Lagerhülse 10 und das
Motorgehäuse 5 bilden somit ein fest zusammenhängendes Ganzes.
Auf dem Zahnkranz 21 liegt ein zweiter ebenfalls mit Innenverzahnung versehener
Ring 23. Die Zähne dieses Ringes haben dieselbe Teilung wie die Zähne des Ringes 21,
aber ihre Zahl weicht etwas von der Zähnezahl des Ringes 21 ab. Der Zahnkranz 23
ist mit Schrauben 24 auf dem Flansch 18 der Muffe 17 befestigt.
Das Zahnrad 25 kommt mit beiden Zahnkränzen 21 und 23 gleichzeitig in Eingriff.
Die das Differentialgetriebe enthaltende Ausnehmung der Muffe 17 wird durch eine
Platte 26 staub- und öldicht abgeschlossen.
Der Umfang der Abdeckplatte 26 ist zum Teil genutet und trägt einen Laufkranz, der bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Gummischlauch 31 besteht, der mit seinen abgeflachten Enden in V-förmige.Ausschnitte 32 des Umfanges der Platte 26 eingesetzt und darin durch Schrauben 33 gehalten wird. Die Achse der Ankerwelle und der Zahnkränze 21 und 23 liegt in der Mitte zwischen den wirkenden Flächen der Führungen 4, die konzentrisch zur senkrechten Drehachse' des Gehäuses 5 gebogen sind und etwas weiter auseinanderstehen, als der Durchmesser der Platte 26 beträgt. Bei der Drehung der Platte 26 rollt also der Laufkranz 31 zunächst auf der einen und alsdann auf der anderen Führung 4 ab. Da die Führungen feststehen, so ergibt sich aus dieser abrollenden Bewegung eine hin und her schwingende Bewegung des Motorgehäuses und des Lüfters um die senkrechte Achse 6, 6.
Der Umfang der Abdeckplatte 26 ist zum Teil genutet und trägt einen Laufkranz, der bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Gummischlauch 31 besteht, der mit seinen abgeflachten Enden in V-förmige.Ausschnitte 32 des Umfanges der Platte 26 eingesetzt und darin durch Schrauben 33 gehalten wird. Die Achse der Ankerwelle und der Zahnkränze 21 und 23 liegt in der Mitte zwischen den wirkenden Flächen der Führungen 4, die konzentrisch zur senkrechten Drehachse' des Gehäuses 5 gebogen sind und etwas weiter auseinanderstehen, als der Durchmesser der Platte 26 beträgt. Bei der Drehung der Platte 26 rollt also der Laufkranz 31 zunächst auf der einen und alsdann auf der anderen Führung 4 ab. Da die Führungen feststehen, so ergibt sich aus dieser abrollenden Bewegung eine hin und her schwingende Bewegung des Motorgehäuses und des Lüfters um die senkrechte Achse 6, 6.
Die Lauffläche 31 umfaßt einen Teil des Umfanges der Platte 26, der etwas größer ist
als die Hälfte dieses Umfanges, so daß, wenn die Lauffläche am Ende der einen Führung
noch mit dieser in Berührung ist, auch schon Berührung mit der anderen Führung behufs
Einleitung der Rückbewegung des Motorrahmens stattfindet. Infolgedessen entsteht zwischen
der einen Führung und der Lauffläche im Augenblick der Umkehr ein gewisses Gleiten.
Aus diesem Grunde ist bei der dargestellten Ausführungsform der Lauffläche Nachgiebigkeit
gegeben. Selbstverständlich können auch andere Mittel vorgesehen werden, um dieses Gleiten unschädlich zu machen. Auch
läßt sich die Länge der Laufbahn so vermindem, daß ein Gleiten nicht eintritt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch den Umschalter wird der Motor
angelassen. Durch die Drehung der Ankerwelle 8 und des Exzenters 14 wälzt sich
das Zahnrad 25 auf den Zahnkränzen 21 und 23 ab. Da die Zähnezahl der beiden Zahnkränze
nicht miteinander übereinstimmt, so erhält der Zahnkranz 23 eine Voreilung oder eine Verzögerung, je nachdem ob seine Zähnezahl
kleiner oder größer ist als die Zähnezahl des festen Zahnkranzes 21. Infolgedessen
wird der Platte 26 eine langsame Drehbewegung erteilt, und die Lauffläche 31 rollt sich
abwechselnd auf den beiden Führungen 4 des feststehenden Joches ab. Hierdurch wird der
Motor mit dem Lüfter in eine langsam hin und her schwingende Bewegung um die Achse 6, 6 versetzt.
Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsförm ist das Gestell 1 mit einem
U-förmigen Joch 34 versehen, zwischen dessen Spitzenschrauben 6 das Motorgehäuse 5 drehbar
ist. Auf der Rückseite des Gehäuses ist eine Nutenscheibe 35 gelagert, die der Platte
26 der zuerst beschriebenen Ausführungsform entspricht und durch ein ähnliches Differentialgetriebe
gedreht wird. Diese Scheibe 35 hat auf dem Umfang eine 'Kurvennut 36, in die
eine Rolle 37 eingreift. Diese Rolle lagert auf dem kürzeren Arm 38 (Fig. 5) eines Winkelhebels
41, der auf einem Arm 40 des Mo-
Claims (8)
1. Elektrischer Lüfter, bei dem das Motorgehäuse auf einem Ständer drehbar
gelagert ist und in bezug auf diesen eine hin und her gehende Bewegung erhält,
gekennzeichnet durch eine im Motorgehäuse gelagerte Scheibe (26), die von der Motorwelle (8) aus durch ein Differentialgetriebe
eine Drehbewegung erhält und mit einer Stützfläche auf einer durch den feststehenden Ständer gestützten Bahn abläuft.
2. Elektrischer Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialgetriebe
aus zwei konzentrischen Zahnkränzen besteht^ von denen der eine (21) fest und der andere (23) drehbar mit
dem Motorgehäuse verbunden ist und auf denen sich ein von der Anker welle (8) des
Motors angetriebenes Zahnrad (25) abwälzt.
3. Elektrischer Lüfter nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad (25) ein auf der Ankerwelle sitzendes Exzenter (14) umgibt.
. '
4. Elektrischer Lüfter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zahnkranz (21) mittels eines Ringes (19)
mit der die Ankerwelle (8) aufnehmenden Lagerhülse (10) des Motorgehäuses, der andere
Zahnkranz (23) dagegen mit einer auf der Lagerhülse (10) drehbaren Muffe
(17) fest verbunden ist.
5. Elektrischer Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzfläche
(31) der Scheibe (26) auf zwei einander parallelen, am Gestell befestigten
Führungsbahnen (4) abrollt.
6. Elektrischer Lüfter nach den An-Sprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (26) auf einem Teil ihres Umfanges mit einer abnehmbaren Lauffläche
versehen ist.
7. Elektrischer Lüfter nach den An-Sprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lauffläche durch einen Gummischlauch gebildet wird.
8. Elektrischer Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch
das Differentialgetriebe in Drehung versetzte Scheibe (35) eine Kurvennut (36) enthält, in die eine Rolle (37) eingreift,
die auf einem am Motorgehäuse gelagerten Winkelhebel (37, 38, 39, 41) sitzt, der durch
einen Lenker (43) mit dem festen Gestell verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207996C true DE207996C (de) |
Family
ID=470061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207996D Active DE207996C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207996C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086391B (de) * | 1960-01-30 | 1960-08-04 | Richard Huettmann | Selbsttaetige Schwenkvorrichtung fuer elektromotorisch getriebenen Luefter |
| DE1087744B (de) * | 1958-11-29 | 1960-08-25 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Selbsttaetige Einrichtung zum Hin- und Herschwenken eines elektromotorisch getriebenen Luefters |
-
0
- DE DENDAT207996D patent/DE207996C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1087744B (de) * | 1958-11-29 | 1960-08-25 | Siemens Elektrogeraete Gmbh | Selbsttaetige Einrichtung zum Hin- und Herschwenken eines elektromotorisch getriebenen Luefters |
| DE1086391B (de) * | 1960-01-30 | 1960-08-04 | Richard Huettmann | Selbsttaetige Schwenkvorrichtung fuer elektromotorisch getriebenen Luefter |
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