DE207557C - - Google Patents
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- DE207557C DE207557C DENDAT207557D DE207557DA DE207557C DE 207557 C DE207557 C DE 207557C DE NDAT207557 D DENDAT207557 D DE NDAT207557D DE 207557D A DE207557D A DE 207557DA DE 207557 C DE207557 C DE 207557C
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- DE
- Germany
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- flaps
- slot
- flap
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
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- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44«. GRUPPE
ALEXANDER EISLITZER in WIEN.
Sparbüchse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Sparbüchsen und betrifft im besonderen eine Einrichtung
zur Verhinderung des Rückführens eingeworfener Münzen zum Einwurfschlitz behufs Wiederentnahme.
Für diesen Zweck wurde bereits die Anordnung dachartig geneigter Klappen vorgeschlagen,
die, um die Oberkante begrenzt drehbar, derart gegenüber dem Einwurfschlitz angeordnet
sind, daß die eingeschobene Münze auf ihnen zum Abgleiten in den Sammelraum kommt, während bei einem Umkehren oder
Rütteln der Sparbüchse die Klappe oder Klappen sich an den Rand eines sie umschließenden
Gehäuses dicht anlegen und so den Ausfallschlitz für die Münzen schließen.
Versuche haben gezeigt, daß es doch möglich ist, durch Einführen, eines Werkzeuges
(z. B. durch ein dem Klappenrande gegenüber befindliches oder gebohrtes Loch) die Klappe
in solcher Lage festzulegen, daß der Spalt offen bleibt und das Hineinschleudern von
Münzen ermöglicht wird.
Dies zu verhindern, ist der Zweck der Erfindung, die darin liegt, oberhalb dieser beweglichen
Klappe oder Klappen pendelnde Stäbe oder Streifen in solcher Art anzuordnen,
daß sie durch ein in vorbeschriebener Art eingeführtes Werkzeug nicht erfaßt werden
können. Für den Fall jedoch, daß dieses dennoch möglich sein sollte, wird der Schlitz
durch das Werkzeug selbst verschlossen, so daß ein Ausbringen von Münzen unmöglich
gemacht ist.
Die Zeichnung zeigt eine mit vorstehender Neuerung ausgestattete Sparbüchse in Fig. 1
im Längenschnitt, in Fig. 2 im wagerechten und in Fig. 3 im senkrechten Querschnitt,
während die Fig. 4 und 5 den Querschnitt zweier geänderter Ausführungsformen veranschaulichen.
Im Sammelbehälter α ist an den Einwurfschlitz
b anschließend, das Gehäuse c mit zwei (Fig. 1 bis 3) dachartig zueinander geneigten
Klappen d oder mit nur einer (Fig. 4) schräg abfallenden Klappe d angeordnet. Diese
Klappen sind um eine gemeinsame, senkrecht zum Einwurfschlitz und in der Richtung der
Vorschubbewegung der eingeführten Münze verlaufende Achse f beweglich, in der Bewegung
selbst aber durch Lappen g, welche aus den Stirnseiten des Kästchens c gestanzt und
nach innen gebogen sind, begrenzt, so daß, wenn die Sparbüchse auf einer Unterlage
steht, zwischen den Klappen und dem Unterrand der Kästchenlängswände Schlitze h entstehen,
welche die Münze durchgleiten lassen.
Gemäß der Erfindung sind nun oberhalb dieser Klappe oder Klappen Stäbe oder
Streifen k derart frei drehbar angeordnet, daß sie sich auf diese Klappen d auflegen und sich
so weit gegen die Schlitzmündung h erstrecken,
daß diese eine solche Weite erhält, um die dickste Münze gerade noch durchzulassen.
Diese Stäbe oder Streifen k können dieselbe Länge haben wie die Klappen, oder auch
kürzer gehalten sein,· und sie können entweder um dieselbe Achse/ drehbar sein, wie
die Klappe oder Klappen oder auf von letzterer oder letzteren getragenen Achsstiften getragen
werden (Fig. 5).
Die durch den Schlitz b eingeführten Münzen
gleiten oberhalb " der Stäbe oder Streifen in das Behälterinnere ab, wo sie sich ansammeln.
Wird die Büchse, in der Absicht, von ihrem Inhalte etwas zu entnehmen, umgewendet,
geschwenkt oder gerüttelt, so werden sich . nicht nur die Klappen d, sondern auch die
Stäbe oder Streifen k infolge ihrer leicht beweglichen Lagerung so verdrehen, daß sie den
ίο Ausfallschlitz schließen und so einen Münzenrücklauf
zum Einwurfschlitz verhindern. Selbst wenn es . gelingen sollte, die Klappen d in
offener Lage irgendwie, festzuhalten, so werden, besonders wenn die Stäbe oder Streifen
kürzer als die Klappen d gehalten sind, diese Stäbe oder Streifen sich verschwenken und
den Schlitz nach der Emwurfsöffnüng hin absperren. Sind die Stäbe oder Streifen von
gleicher Länge, wie die Klappe oder die Klappen, so daß es gelingen könnte, auch
diese mit einem Werkzeuge festzuhalten, so wird durch das letztere der Schlitz. so weit
verengt, daß die Münzen nicht mehr zurückgelangen können; anderseits sind die Stäbe
oder Streifen k auch in solcher Entfernung angeordnet, daß es nicht möglich ist, sie mit
einem Werkzeug sämtlich gleichzeitig zu erfassen oder festzuhalten.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:■ i. Sparbüchse, bei welcher in einem sich an den Einwurfschlitz anschließendem , Gehäuse eine schräg abfallende Klappe oder zwei dachartig zueinander stehende, bewegliche Klappen angeordnet sind, die mit dem Unterrande des sie umschließenden Gehäuses einen schmalen Schlitz bilden, beim Umkehren oder Rütteln des Behälters aber diesen Schlitz abschließen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Klappe oder der Klappen (d) unabhängig von diesen bewegliche Stäbe oder Streifen (k) angeordnet sind, die den Ausfallschlitz (h) für den Fall abschließen, als es gelingen sollte, die Klappe oder die Klappen in offener Stellung festzuhalten.
- 2. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erhöhung der Sicherheit die Stäbe oder Streifen (k) geringere Länge aufweisen als die Klappe oder die Klappen, um ihr Erfassen mit einem Werkzeuge zu erschweren.Hierzu-i Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207557C true DE207557C (de) |
Family
ID=469652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207557D Active DE207557C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207557C (de) |
-
0
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