DE207450C - - Google Patents
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/08—Thread-tensioning arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 207450 KLASSE 52 δ. GRUPPE
in PLAUEN i.V.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung an Schiffchenstickmaschinen zum
Nachlassen des Nadelfadens vor dem Beginn des Bohrens von Löchern in der Stickereifläche.
Es .sind schon Einrichtungen solcher Art bekannt geworden, welche in der Weise
zur Wirkung gelangen, daß die Fäden durch eine entsprechende Einstellung der Fadenleiter
gelockert und so weit nachgelassen werden
ίο können, daß — zu dem gleichen Zweck wie
hier ■— ein bequemes Verschieben der Stoffebene während des Bohrens möglich ist. Das
Neue des Erfindungsgegenstandes besteht den bekannten Vorrichtungen gegenüber darin,
daß das Nachlassen des Fadens nicht durch eine Verstellung der Fadenleiter, sondern
durch eine Ortsveränderung der Schmirgelwalzen und gegebenenfalls auch der Spulenträger
bewirkt und dadurch zugleich der Vorteil geschaffen wird, daß die .Spulenträger
federnd nachgeben können, wenn bei sehr langen oder harten Stichen ausnahmsweise mehr
Nadelfaden nachgezogen werden muß, als sonst beim tiefsten Einstechen der Nadeln in
den Stoff nötig ist. In solchem Fall war bisher Fadenbruch unvermeidlich, wenn nicht der
Sticker bei beständiger Wachsamkeit rechtzeitig vorbeugte. Hier aber gibt der Spulenträger
nach, so daß das Reißen des Fadens aus dem genannten Grunde ausgeschlossen ist. Das ist für Pantographenmaschinen wertvoll,'
für Automatmaschinen aber eine unerläßliche Bedingung, um sie überhaupt zu befähigen,
Stickereimuster, bei denen lange und harte Stiche vorkommen, zu erzeugen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Seitenriß einer
von einem .Stickautomaten geleiteten Schiffchenstickmaschine, und zwar im Querschnitt
dargestellt. Da dieselbe Einrichtung aber auch für solche Schiffchenstickmaschinen verwendbar
ist, die mittels eines Pantographen geführt werden, so ist die in diesem Falle notwendige
Ergänzung durch punktierte Linienzüge angedeutet.
Das große viereckige Feld α in der Figur möge den bekannten Stickautomaten andeuten.
x-x sei die Stoffebene, b eine Nadel, c ein Bohrer; d ist die Schmirgelwalze und eder
Spulenträger. Die neue Anordnung besteht nun darin, daß die Lager der Schmirgelwälzen
d und die Spulenträger e auf einer gemeinsamen, drehbar gelagerten Welle / starr
befestigt sind und durch Auf- und Niederbewegen der \^erbindungsstange g das eine Mal
in die Lage d, e für den Zweck des Stickens, das andere Mal in die Lage d', e' für den
Zweck des Bohrens gebracht werden können. Eine Feder h gewährt Sicherheit dafür, daß
die Teile d, e weder aus'der einen, noch aus der
anderen Lage gelegentlich von selbst ausweichen
und dabei doch während des Stickens eine nachgiebige Ortsveränderlichkeit von d und e
in der Richtung des Pfeiles y möglich ist, was, wie gesagt, den Zweck hat, die Stickereifäden
i vor dem plötzlichen Zerreißen zu be-
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wahren, wenn einmal ein ungewöhnlich langer oder ein sogenannter harter Stich erfolgt, wo
bei bisheriger Einrichtung der Faden i nicht lang genug war, um nachgeben zu können.
Die vorstehend beschriebene Einrichtung kann verschiedentlich abgeändert werden, ohne aus dem Rahmen der nachstehenden Patentansprüche herauszutreten. So beispielsweise wäre es nicht gerade unbedingt notwendig, daß der Spulenträger e gemeinsam mit der Schmirgelwalze d in die Lage d', e' und wieder zurückschwingt. Der Spulenträger e könnte auch für sich allein schwingbar eingerichtet werden, und die Schmirgelwalze müßte
Die vorstehend beschriebene Einrichtung kann verschiedentlich abgeändert werden, ohne aus dem Rahmen der nachstehenden Patentansprüche herauszutreten. So beispielsweise wäre es nicht gerade unbedingt notwendig, daß der Spulenträger e gemeinsam mit der Schmirgelwalze d in die Lage d', e' und wieder zurückschwingt. Der Spulenträger e könnte auch für sich allein schwingbar eingerichtet werden, und die Schmirgelwalze müßte
!5 dann ihren unveränderlichen Ort etwa bei d'
haben. Beim Hin- und Herschwingen des Spulenträgers e würde alsdann eine entsprechende
Hin- und Herdrehung der Schmirgelwalze d eintreten, was durch Anlegen der
Hand an die Sehmirgehvalze oder dadurch bewirkt werden könnte, daß, wenn man es nicht
selbsttätig geschehen lassen will, der Stickrahmen, wenn in Bohrstellung· geschoben, sich
die Fäden von 'selbst herbeischafft. Ist das Bohren aber geschehen, dann müßte natürlich
eine Zurückdrehung sämtlicher Schmirgelwalzen vorgenommen werden, sobald die Spulenträger
e wieder in ihre Grundstellung zurückgeführt werden, eine Umständlichkeit, die
bei der durch die Zeichnung veranschaulichten Anordnung vermieden ist. Bei der neuen Anordnung,
wo d und e stets eine bestimmte, unabänderliche Stellung zueinander behalten, ist
außerdem noch der Vorteil vorhanden, daß die Fäden zwischen Schmirgelwalzen und Spulen
niemals locker werden, also auch nicht in Unordnung geraten können.
Die Wirkungsweise beim Gebrauch der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende.
Sobald rings um die Stelle, wo ein Loch gebohrt werden soll, eine Umrandung gestickt
ist, wird der Stoffrahmen in Bohrstellung gebracht. Die oberen Mechanismen zeigen in
der Zeichnung die gegenseitige Stellung der Nadel und des Bohrers zur ■ Stoffebene x-x im
Augenblick des Stickens, die untere Partie dagegen zeigt sie in der Bohrstellung. Um aber
den Faden i zum Zwecke des bequemeren Verschiebens des Stoffrahmens in die Lage V
bringen zu können, müssen vorher mittels der Verbindungsstange g die beiden um / schwingenden
Hebel für d und e in die Lage d', e' herumgelegt werden. Die Verschiebung der
.Stange g geschieht selbsttätig von dem Automaten aus oder bei einer Pantographenmaschine
durch Vermittlung eines um den Bolzen to schwingenden zweiarmigen Hebels n,
der einerseits bei 0 mit der Stange g, andererseits bei p mit dem Musterbrett q gelenkig
verbunden ist. Wird also das.Musterbrett q zum Zwecke des Bohrens niedergeschoben, so
geht die Stange g nach oben und legt die Hebel mit den Spulenträgern e und den Schmirgelwalzen
A um.
Im übrigen sei bemerkt, daß die Winkelhebel für d und e mit Anschlägen r, s ausgerüstet
sind, um ihren Hub zu begrenzen. Die Feder h ist, wie schon angedeutet, so angebracht,
daß sie die Hebel, welche die Schmirgelwalzen d tragen, in beiden Endstellungen
nachgiebig festhält, weil die Federzugkraft in beiden Endstellungen rechts und links am
Drehmittelpunkt / vorbeigeht.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Nachlassen des Nadelfadens an Schiffchenstickmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenträger C e) mit den Spulen in der Richtung
nach der Stoffebene (x-x) hin und von ihr fort ortsveränderlich angeordnet sind.
2. Einrichtung zum Nachlassen des Nadelfadens an Schiffchenstickmaschinen
gemäß Anspruch 1, dadurch gekerinzeichnet, daß auch die Schmirgelwalzen (A) in
der Weise . ortsveränderlich sind, daß sie ihre Lage in bezug auf die Spulenträger
während der gemeinsamen Ortsveränderung nicht verändern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT44354D AT44354B (de) | 1908-04-15 | 1909-03-30 | Einrichtung zum Nachlassen des Nadelfadens an Schiffchenstickmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207450C true DE207450C (de) |
Family
ID=469549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908207450D Expired - Lifetime DE207450C (de) | 1908-04-15 | 1908-04-15 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207450C (de) |
-
1908
- 1908-04-15 DE DE1908207450D patent/DE207450C/de not_active Expired - Lifetime
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