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DE879196C - Maschine zum Annaehen von Knoepfen - Google Patents

Maschine zum Annaehen von Knoepfen

Info

Publication number
DE879196C
DE879196C DE1937R0004266 DER0004266A DE879196C DE 879196 C DE879196 C DE 879196C DE 1937R0004266 DE1937R0004266 DE 1937R0004266 DE R0004266 A DER0004266 A DE R0004266A DE 879196 C DE879196 C DE 879196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
needle
sewing
formation
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937R0004266
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Harold Pikul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Reece Corp
Original Assignee
Reece Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Reece Corp filed Critical Reece Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE879196C publication Critical patent/DE879196C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/14Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing perforated or press buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Annähen von Knöpfen mit einer oder mehreren: Lochreihen, die eine Nähvorrichtung mit einer in Längsrichtung bewegten und seitlich ausschwingbaren Nadelstange mit Nadel und entsprechend bewegte Fadengreifer hat.
Zweck der Erfindung ist, die Nähvorrichtung so auszubilden, daß sie eine vorher bestimmte Anzahl von Nähstichen abwechselnd durch zwei Löcher eines Paares von Löchern durch den Knopf legt und hernach selbsttätig ohne weitere Einstellung oder Auswechslung von Maschinenteilen einen Knotenstich bildet, um die Nähstiche vor dem Auflockern zu liewahren.
Gemäß der Erfindung ist die Maschine durch Vorrichtungen gekennzeichnet, durch die die Nähvorrichtung selbsttätig eine oder mehrere Gruppen von aufeinanderfolgenden Nähstichen und durch selbsttätige verschiedene Steuerung von Schleifenspreizern und der Nadel einen Knoten am Ende jeder Gruppe von Nähstichen macht. Die Nuten der an sich bekannten Hauptkurvenscheibe sind so gestaltet, daß die Nadel abwechselnd durch eine Lochreihe in der Bildung von Nähstichen geht, worauf die Nadel zweimal durch dasselbe Loch in den Knopf geht, was durch einen konzentrischen Teil der Nut der Hauptkurvenscheibe bewirkt wird. Die Schleifenspreizer sind an dem Greiferträger
befestigt und werden durch eine Nut der HauptkuTvenscheibe ausgeschwenkt, wobei die Mittel zum Ausschwenken dieser Teile in der Bildung von Nähstichen weiter ausschwingen als während der BiI-dung des Knotens. Eine Exzeniterscheibe mit abgeschrägtem Umfang dient zur Bewegung der Schleifenspreizer mit Bezug- auf die Greifer zum Spreizen der Schleife, und Mittel sind vorgesehen zum Festhalten der Exzenterscheiben während der Bildung ίο von Nähstichen und zur Bewegung der Scheibe mit Bezug auf den Greiferträger während der Bildung des Knotens. Durch eine von einer Nut der Hauptkurvenscheibe angetriebene Vorrichtung wird ein Schleifenhalter bewegt, um die früher geformten Schleifen in dem Weg der Nadelbewegung zu halten, durch die die Nadel eine weitere Schleife legt, wenn sie ein zweites Mal· durch dasselbe Loch während der Bildung des Knotens geht. ■ In den Zeichnungen ist eine Ausführungsart der Maschine beispielsweise dargestellt. Es ist
Fig. ι eine teilweise Ansicht und ein teilweiser senkrechter Schnitt durch die Maschine;
Fig. 2 und 3 sind Einzelheiten, die das Annähen von Knöpfen mit einem oder mit mehreren Lochpaaren zeigen;
Fig. 4 ist ei« waagerechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 ein waagerechter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 1,
Fig. 6 eine teilweise Vorderansicht und ein teilweiser Schnitt durch die Maschine,
Fig. 7 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 1,
Fig. δ eine Draufsicht auf die Hauptkurvenscheibe,
Fig. 9 eine Seitenansicht derselben, Fig. 10 ein Schnitt nach der Linie 10-10 der
Fig.9>
Fig. 11 eine Draufsicht teilweise im Schnitt der Vorrichtung zur waagerechten Bewegung der Nadel, Fig. 12 ein Teil· der Vorrichtung teilweise im
Schnitt zur Steuerung der Fadengreifer während der Bildung eines Knotens,
Fig. 13 eine Ansicht derselben Vorrichtung von links mit Bezug auf Fig. 12,
Fig. 14 ein Teilschnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 13,
Fig. 15 eine Ansicht teilweise im Schnitt der in Fig. 12' gezeigten! Teile;
Fig. 16 bis 21 sind Ansichten teilweise im Schnitt der Vorrichtung zum Antrieb der Fadengreifer zur Bildung einer Gruppe von Nähstichen,
Fig. 22 und 23 Schnitte nach den Linien 22-22 der Fig. 17 bzw. 23-23 der Fig. i-S, Fig. 24 bis 29 den Fig. 16 bis 21 entsprechende Vorderansichten, die Arbeitsweise der Nähvorrichtung während der Bildung eines Knotens zeigend, Fig. 30 und 31 waagerechte Schnitte nach den Linien 30-30 der Fig. 25 bzw. 31-31 der Fig. 27 und
Fig. 32 bis 35 Schaubilder, die verschiedenen Stufen in der Bildung des Knotens zeigend. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine Maschine zum Annähen von Knöpfen gezeigt, bei welcher alle notwendigen Bewegungen zum Annähen eines Knopfes, ob er nun zwei oder mehr Löcher hat, der Nähvorrichtung erteilt werden, so daß die das Werkstück haltenden Vorrichtungen während der Arbeit in Ruhe verbleiben. "
Der Maschinenrahmen besteht aus dem Bett 70 (Fig. 1) und dem Maschinenarm oder Kopfteil 71, der von dem Bett durch einen senkrechten Gehäuseteil 72 unterstützt ist, welch letzterer die hauptsächlichsten Teile der Arbeits- und Steuervorrichtungen enthält.
Das Bett 70 trägt die Stich- oder Arbeitsplatte 73, auf welcher das mit Knöpfen zu versehende Werkstück W liegt. Gegen diese Arbeitsplatte preßt sich der Presserfuß 74, der eine Knopfhakeklammer 75 trägt, um die einzelnen Knöpfe auszurichten und in der Nählage festzuhalten.
Die Hauptantriebs- und Steuervorrichtungen enthalten eine Hauptantriebswelle 76, welche in Lagern des Kopfes 71 gelagert ist. Die Welle 76 er-'hält ihren Antrieb von der Schnurscheibe JJ. Eine senkrechte Welle 78 ist in dem Gehäuse 72 gelagert und wird über eine Schnecke 25 und ein Schneckenrad 26 von der Hauptwelle 76 aus angetrieben. Die Welle 76 trägt Kurvenscheiben zur Steuerung der go verschiedenen Vorrichtungen. Eine waagerecht angeordnete Welle 79, die zum Antrieb der Fadengreifer dient, ist in dem Bett 70 gelagert und wird von der Welle 78 angetrieben.
Die Nadel 80 wird von der Nadelstange 81 getragen, die in dem Kopf 71 axial beweglich gelagert ist. Ein Paar Fadengreifer 82 und 83 ist am Greiferträger 84 befestigt. Der Greiferträger 84 ist an der Welle 79 nahe ihrem vorderen Ende befestigt. Der Nähfaden t wird zur Nadel 80 auf bekannte Weise geleitet.
Die Nadelstange 81 wird durch einen Kurbelstift 90, der von einer Scheibe 89 getragen wird, axial hin und her bewegt. Nahe ihrem unteren Ende ist die Nadelstange in einem Nadelstangenträger 98 so gelagert, daß die Bewegung in waagerechter Richtung und axial zur Nadelstange möglich ist.
Zum Annähen eines Knopfes B mit einem Paar Löcher (Fig. 2) wird der Nadelstangenträger 98 zwischen aufeinanderfolgendem Niedergehen der Nadel' 80 seitlich ausgeschwungen, so daß die Nadel abwechselnd durch die Löcher h und hx des Knopfes näht. Der Greiferträger wird gleichzeitig durch die Welle 79 verschwenkt, so daß die Fadengreifer mit der Nadel zur Bildung von Stichen s, welche durch die Löcher h und hx geführt werden, zusammenarbeiten, um den Knopf an das Gewebe W anzunähen. Um einen Knopf B1 mit zwei Paaren von Löchern oder vier Löchern (Fig. 3) anzunähen, werden zuerst dieselben Arbeitsgänge ausgeführt, um iao ine Reihe von Nähstichen J1 durch die Löcher h1 und h2 zu nähen, worauf der Greiferträger 98 in Längsrichtung der Maschine verschoben wird, um die Nadel in die senkrechte Ebene der Löcher h3 und A4 des anderen Lochpaares des Knopfes zu bringen. Die Welle 79, welche den Greiferträger 84 mit
den Fadengreifern 82 und 83 trägt, wird in ähnlicher Weise verschoben, damit ein entsprechendes Zusammenarbeiten der Nadel mit den Fadengreifern auch nach der Verschiebung stattfinden kann. Hierauf werden wieder Nähstiche s2 durch das Lochpaar h3 und h'% des Knopfes gebildet.
Der Nadelstangenträger 98 ist in einer Nut eines mit einem Zapfen 107 versehenen Lagers 106 (Fig. 1, 4 und 11) axial beweglich und seitlich ausschwingbar unterstützt. Der Träger ist weiter, wie aus Fig. 1 hervorgeht, in einem entsprechenden Lager 109 gelagert.
LTm die Nadel abwechselnd durch die Löcher h, hx (Fig. 2), h1, hs (Fig. 3) oder hs, h4· zu bringen, wird der Greiferträger 98 seitlich um die Achse des Zapfens 107 verschwenkt. Dies geschieht durch eine in Fig. 11 gezeigte Vorrichtung. Sie besteht aus einem Hebel 113 mit einem Zapfen 114 (Fig. 9), der in einer Längsnut 115 des Greiferträgers 98 aufgenommen wird. Das entgegengesetzte Ende des Hebels 113 hat einen Stift 120, der sich in eine Bo'gennut 121 in dem einen Arm eines Hebels 122 (Fig. 4 und 7) erstreckt. Der Hebel· 122 ist an einer senkrechten Welle 123 gelagert. Am entgegengesetzten Ende trägt der Hebel 122 einen Stift 125, der in einer Nut 127 an der oberen Seite der Hauptkurvenscheibe 129 gleitet. Die Drehung der Hauptkurvenscheibe 129 verursacht deshalb ein Ausschwingen des Hebels 122 um die Wrelle 123, welche Bewegung von dem Hebel auf den Greiferträger 98 durch den Hebel 113 übertragen wird.
Das Ausmaß der seitlichen Schwingbewegung des Greiferträgers hängt von der Stellung des Stiftes 120 in der Nut 121 ab. Die Einstellung desselben erfolgt durch eine verschiebbare Gabel 131, welche einen Zapfen 130 am Hebel 113 führt.
Die Vorrichtung zur Bewegung des Greiferträgers 98 in Längsrichtung der Maschine ist in Fig. 11 gezeigt. Sie enthält ein Gelenkstück 146, das einerseits mit einer Ouernut 148 des Greiferträgers 98 und andererseits mit einer Nut 152 eines Armes 153 durch einen in dieser Nut gleitbaren Zapfen 151 verbunden ist. Der Arm 153' ist über eine Welle 154 mit einem Schieber 156 verbunden, der von einem Stift 158 geführt wird. Am Schieber 156 sind Blöcke 161 befestigt, welche mit dem Umfang einer Nocken- oder Unrundscheibe 162- zusammenarbeiten. Die Unrundscheibe 162 ist auf dem Stift 158 drehbar befestigt, dessen Nabe ein Zahnrad 163 trägt, welches mit einem weiteren Zahnrad 164, das auf dem unteren Ende der Hauptkurvenscheibenwelfe 78 sitzt, im Eingriff steht. Die Zahnräder 163 und 164 bilden eine Übersetzung 1:2.
Das Ausmaß der axialen Hinundherbewegung des Greiferträgers 98 und der Nadelstange 81 wird durch die Lage des Stiftes 151 in der Nut 152 des Armes 153 bestimmt. Es sind Mittel vorgesehen, um das Ausmaß dieser Bewegung in Übereinstimmung mit dem Abstand der Lochgruppen h1, h- und /;3, h* des Knopfes zu bestimmen. Diese Mittel bilden jedoch nicht Gegenstand vorliegender Erfindung und sind deshalb nicht beschrieben.
Die Welle 79 zum Steuern der Greifer hat eine Kupplung, die aus einer Hülse 179 und einem Bund ι So besteht und so angeordnet ist, daß die Hülse und die Welle gleichzeitig verdreht werden, während eine axiale Bewegung der Welle mit Bezug auf die Hülse gleichzeitig stattfinden kann. Das hintere Ende der Hülse ist über verschiedene Maschinenteile mit einem Hebel 190 verbunden, der einen Ouerzapfen hat, der in eine bogenförmige Nut 192 eines Hebels 193 eingreift. Zwischen seinen Enden trägt der Hebel 193 einen Stift 195, der sich in eine Nut 197 erstreckt, die amLTmfang der Hauptkurvenscheibe 129 angeordnet ist. Diese Nut entspricht der Nut 127 in solcher Weise, daß die Anzahl und die Abstimmung der Schwingungen der Welle 79 der Anzahl und der Abstimmung der seitlichen Schwingungen der Nadel entsprechen. Um die Lage des Stiftes 191 in Übereinstimmung mit der Lage des Stiftes 120 zu bringen, ist der Schlitten 132 mit einem sich nach abwärts erstreckenden geschlitzten Flansch 202 (Fig. i) versehen, um den Stift 191 aufzunehmen. Dadurch werden sowohl die seitlichen Schwingungen der Nadel als auch der Ausschlag der Schwingungen der Fadengreifer gleichzeitig eingestellt.
Wenn der Nadelstangenträger 98 axial verschoben wird, so wird die Welle 79 in gleicher Weise durch eine in den Fig. 1, 5 und 7 gezeigte Vorrichtung axial verschoben. Am unteren Ende einer senkrechten Welle 150, die mit dem Gelenk 146 verbunden ist, ist ein Arm 204 befestigt, der über einen Lenker mit einer Gabel 206 verbunden ist, deren Arme einen Bund 207 der Welle 79' umschließen. Es wird deshalb, wenn der Greiferträger 98 durch den Hebel 153 in Längsrichtung verschoben wird, die Welle 79 ioLängsrichtung verschoben.
Die Schnurscheibe yy (Fig. 1) sitzt lose auf der Treibwelle 76 und kann mit dieser durch eine kornbinierte Kupplungs- und Anhaltevorrichtung gekuppelt werden. Diese Vorrichtung wird durch einen Anschlag 301 (Fig. 11 bis 14) auf der Hauptkurvenscheibe durch· einstellbare Verbindungen gesteuert, um das Anhalten der Maschine nach einer voll1-ständigen Umdrehung der Kurvenscheibe zu bewirken,, wenn eine Gruppe von Nähstichen durch die Löcher eines Knopfes mit zwei Löchern genäht wird, oder nach mehr als einer Umdrehung zum Nähen von Stichgruppen durch Lochpaare eines Knopfes mit vier Löchern oder beim Nähen einer Mehrheit von Stichgruppen durch dasselbe Paar von Löchern eines Knopfes mit zwei Löchern.
Die Fadengreifer 82 und 83 haben, wie in den Fig. 16 bis 23 gezeigt ist, Schultern s zum Aufnehmen des Fadens und sind auf dem Greiferträger 84 befestigt, der auch ein Paar Spreizer oder Schleifenmacher 223 und 224 trägt, die den Fadengreifern· 82 und 83 entsprechen. Die Schleifenspreizer 223 und 224 sind durch Bolzen 225 drehbar auf dem Greiferträger 84 befestigt. Die Bolzen 225 sind drehbar auf dem Greiferträger angebracht, und ihre Enden sind nähe den Enden der Fadengreifer in normaler Lage gehalten. Die Enden der Schleifenspreizer befinden sich im wesentlichen in derselben senkrechten Ebene wie die Greifer
(Fig. 22). Dies geschieht durch Federn 2126, die zwischen dem Greiferträger und den Schwanzteilen 2130 der Schleifenspreizer angeordnet sind. Die Lage der Schleifenspreizer ,unter dem Einfluß der Feder wird durch im Winkel einstellbare Anschläge 22J bestimmt. Die Schleifenspreizer werden aus der normalen Lage, d. h. wenn sie über den Fadengreifern Hegen, ausgeschwungen, um die Schleifen zu spreizen oder auszubreiten!. Dieses Ausschwingen geschieht durch eine Exzenterscheibe 228, welche während der Bildung der Nähstiche festgehalten wird. Der Exzenter 228 bat abgeschrägte Enden 229, welche, wenn· der Fadengreifer schwingt, die Schwanzteile 230 eines oder des anderen der Schleifenspreizer berühren und denselben in eine solche Lage bringen, daß er die Schleifen ausspreizt, wie mit Bezug auf die Schleifenspreizer 21231 in Fig. 23 gezeigt ist.
. Die Wirkungsweise der eben beschriebenen' Vorrichtung während der Bildung von Naihstichen s ist in dem Fall eines Knopfes B mit einem Lochpaar in den Fig. 16 bis 23 dargestellt. Wie oben erläutert, wird die Nadel 80 seitwärts zwischen dem aufeinanderfolgenden Niedergehen derselben ausgeschwenkt, wodurch die Nadel abwechselnd durch die Löcher h und hx des Knopfes näht. Diese Bewegung wird durch die Nut 127 der Hauptkurven^ scheibe 129 hervorgerufen. Die Greiferwelle 79 und der Greiferträger 84 werden synchron mit den Bewegungen der Nadel durch die" Nut 197 verschwenkt. Bei Beginn des Nähens wird die Nadel nach abwärts bewegt, und zwar durch eines der Löcher, z. B. durch das Loch h und durch das Werkstück W (Fig. 16). Zu dieser Zeit bewegt sich der Greiferträger von seiner linken Endlage nach rechts. Die Nadel bewegt sich dann nach aufwärts und läßt die Schleife 1 (Fig. 17) hinter sich. Der Greiferträger bewegt sich weiter nach rechts, wodurch das Ende des Greifers 82 ebenso wie das Ende des entsprechenden Schleifenspreizers 223, welcher sich während dieser Zeit unmittelbar über dem Fadengreifer befindet (Fig. 22), sich in die Fadenschleife bewegt. Die Nadel bewegt sich weiter nach aufwärts, und der Greiferträger bewegt sich weiter nach rechts, wodurch die Schleife I durch die Schulter s des Greifers 82 erfaßt und in eine Lage unterhalb des Loches hx gebracht wird. Während dieser Bewegung kommt das Schwanzstück 230 des Schleifenspreizers 223 auf den· linken Randteil 229 des Exzenters 228 zu liegen·, wodurch der Schleifenspreizer gedreht wird und sich von dem Greifer 82 wegbewegt und dadurch die Schleife auf breitet (Fig. 23). Die Nadel 80 wird dann seitwärts nach rechts und wieder nach abwärts bewegt. Jetzt kommt sie durch das Loch hx, und während des Herabgehens geht sie durch die ausgebreitete Schleife /. Gleichzeitig bewegt sich der Greiferträger nach links, gibt die Schleife frei, welche sich somit, wie in Fig. 19 gezeigt ist, um die Nadel legt und durch den Fadenhebel nach aufwärts gegen das Arbeitsstück zu gezogen· wird. Die Nadel bewegt sich dann nach aufwärts und läßt eine zweite Schleife I1 hinter sich, während sich der Greiferträger 84 nach· links bewegt. Diese Schleife wird dann von dem Greifer 83 und Schleifenspreizer 2>2'4 sofort in einer ähnlichen Weise wie vorher die Schleife I durch den Greifer 82 und Spreizer 223 erfaßt.
Die weitere Bewegung des Greiferträgers nach links verursacht das Ausbreiten der Schleife P- durch den Schleifenspreizer 224, wobei die Schleife durch die Schulter 2 des Greifers 83 erfaßt und in eine solche Lage gebracht und in dieser festgehalten wird, daß die Nadel· 80 während ihres nächsten Abwärtsgehens durch das Loch h hindurchgeht, womit der erste Stich vollendet ist. Diese Stichbildung wird fortgesetzt, um eine Gruppe von Nähstichen ί zu bilden, deren Anzahl durch die Gestalt der Nuten 127 und 197 bestimmt ist.
Am Ende einer Gruppe von· Nähstkhen geht die Nadel infolge des konzentrischen Teiles der Nut 127 zweimal· durch dasselbe Loch des Knopfes. Während dies geschieht, bildet die Fadengreifervorrichtung mit anderen zugeordneten· Teilen einen Knoten, um das Aufgehen der Nähstiche zu verhindern.
Wie in Fig. 14 und 15 gezeigt ist, ist der Exzenter 228 an einer Nabe 2321 befestigt, welche drehbar auf einem abgesetzten Teil 233 der Welle 79 sitzt. Der Greiferträger 84 hat eine Nabe 234, die durch Stifte 2135 an diesem abgesetzten Wellenstück 233 befestigt ist. Der Exzenter 228, welcher auf der Welle frei beweglich ist, wird jedoch gegen axiale Bewegung in einer Richtung durch den Greifer 84 verhindert und in der anderen Richtung durch das Ende der Nabe 232 mit einer Schulter 236, welche durch Absetzen der Welle 79 gebildet ist. Ein Träger237 für den Schleifenhalter ist auf der Nabe234 des Greiferträgers drehbar gelagert. Er wird auf der Welle 79 durch eine Mutter 238 festgehalten und vom Greiferträger durch eine Hülse 239 im Abstand gehalten. Der Exzenter 228 und der Träger 237 sind zur Drehung um die Welle 79 durch einen Stift 2140 gekuppelt. Dieser Stift ist abgesetzt, wobei der abgesetzte Teil 241 in einem Schlitz 242 (Fig. 13) des Trägers 237 gleitbar ist. Die Winkellagen· zwischen dem Träger und dem Exzenter 228 sind deshalb einstellbar. In eingestellter Lage werden sie durch eine Mutter 243 gehalten, welche am Stiftende aufgeschraubt ist. no
Der Stift 240 ist mittels eines Lenkers 244 und einem Gelenkstift 245 mit den Enden eines Hebelpaares 246 (Fig. I2>) verbunden. Die Hebel 246 enden in einer Nabe 247, welche durch einen Festhaltestift 248 auf einer Welle 249 festgemacht ist. Die Welle 249 ist in dem Gehäuse geeignet gelagert und liegt parallel zur Greiferwelle 79. Der Abstand der Arme 246 ist "so gewählt, daß sich'die Greiferwelle bzw. der Lenker 244 innerhalb der Arme unbehindert längs verschieben läßt. Auf dem entfegengesetzten Ende der Welle 249 sitzt ein Schraubenrad 250, das mit einem Schraubenrad 251 imEin-■riff steht. Das Schraubenrad 251 sitzt am unteren Ende einer senkrecht angeordneten Welle 252, die in dem Gehäuse gelagert ist und an ihrem oberen Ende einen durch einen Stift 253 befestigten Kopf 254
aufweist. Der Kopf 254 trägt einen Stift 255, der in einer Nut 257 geführt ist, welche an der Un1-terseite der Hauptkurvenscheibe 129 angebracht ist.
An dem Träger 237 sitzt der Schleifenhalter 268.
Der Schleifenhalter 268 wird im Bogen unmittelbar über den Greifern und Schleifenspreizern bewegt.
Das freie Ende des Schleifenhalters hat einen Schlitz 269 (Fig. 30, 31) zur Aufnahme der Nadel, und zu beiden Seiten des Schlitzes sind' schräge Endflächen 270.
Die Nut 257 (Fig. 10) ist mit Ausnahme eines Teiles 272 konzentrisch ausgeführt. Der Teil 2J2 ist in der Nut so angeordnet, daß der Stift 255 dann in diesem Teil gleitet, wenn der Stift 125 sich im konzentrischen Teil der Nut 127 befindet. Durch die Form des Nutenteiles 272 werden der Exzenter 228 und der Schleiferihalterträger 237 verschwenkt. Die Nut 197 hat einen abgesetzten Teil 273, welcher in gleicher Weise wie der Teil, welcher die Schwingbewegungen der Greifer während der Nä'hstiche hervorruft, ausgeführt ist. Der abgesetzte Teil ist jedoch kleiner, so daß die Bewegung, welche damit hervorgerufen wird, vonkleinerem Ausschlag ist. Der Nutenteil 273 hat zwei Absätze 274 und 275. Der erste Absatz ist größer ausgeführt als der zweite. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Stift 195 in dem Nutenteil 273 gleitet, wenn der Stift 125 in dem konzentrischen Teil 231 der Nut 127 und der Stift 255 in dem Teil 272 der Nut 257 gleiten.
Die Arbeitsgänge der Teile zur Bildung des Knotenstiches sind in den· Fig. 24 bis 35 gezeigt. Nach der Bildung der letzten Schleife der Nähstiche, z. B. der Schleife /* beim Niedergehen der Nadel durch das Loch hx, wird die Nadel nach der Aufwärtsbewegung wieder herabgeführt, und zwar durch das andere Loch, z. B. durch das Loch h, welches in Fig. 24 links liegt. Darauf geht die Nadel nach aufwärts und läßt die Schleife la hinter sich (Fig. 25). Gleichzeitig bewegt sich der Greiferträger nach rechts, wodurch der Greifer 82 und Schleifenspreizer 223 in die Schleife bewegt werden (Fig. 25, 26, 30 und 32). Diese bis jetzt beschriebenen Arbeitsgänge sind im wesentlichen die gleichen wie während der Bildung der Nä'hstiche, mit der Ausnahme, daß die Bewegung der Greiferträger und Schleifenspreizer, verursacht durch den Teil 274 der Nut, von kleinerem Ausschlag und nur so groß ist, um die Schleife etwas über die Mittellinie zwischen den Löchern h und hx zu bringen. Diese Bewegung ist nicht genügend, um den Schwanzteil 230 des Schleifenspreizers 223 mit der linken Seite 229 des Exzenters 228 in solcher Weise in Eingriff zu bringen, daß der Schleifenspreizer die Schleife ausbreitet, wenn dieser Exzenter nicht bewegt würde. Zu dieser Zeit jedoch wird durch die Arbeitsteile '272 der Nut 257 der Exzenter 228 zusammen mit dem Träger 237 und dem Schleifenhalter oder -zieher 268 in, einer Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeiger, d. h. nach links mit Bezug auf die Fig. 26 und 27 gedreht. Durch diese Bewegung des Exzenters wird der Schleifenspreizer 223 ausgeschwenkt und öffnet die Schleife la, welche von den abgeschrägten Enden 270 des Schleifenhalters 268 aufgenommen und nach links gebracht wird. Der Greifer 82 und Schleifenspreizer 223 bewegen sich während dieser Arbeitsstufe weiter nach links, bis die Teile die in den Fig. 27, 31 und 33 gezeigte Stellung haben. Hierauf kommt die Nadel durch das Loch h, durch die Schleife la, welche auf diese Weise offen gehalten wird, und durch den Schlitz in den Schleifenhalter 268. Die Bewegung des Fadengreifers 82 und des Schleifenspreizers 223 nach links wird fortgesetzt, wodurch die Schleife a losgelassen und um die Nadel· geschlungen wird, worauf sie durch den Faderihebel gegen das Werkstück gezogen wird (Fig. 28 und 34). Die Nadel wird hierauf wieder nach aufwärts geführt, läßt die Schleife lb, wie in den letztgenannten Figuren gezeigt ist, hinter sich, worauf die Nadel weiter nach aufwärts geführt wird und der Schleifenhalter 268 unter dem Einfluß des Arbeitsteiles 272 der Nut nach rechts bewegt wird. Fortgesetzte Bewegung des Schleifenhalters 268 nach rechts verursacht zusammen mit dem Fadenhebel, daß die Schleife und damit auch der Knoten gebildet wird, da die Schleife I" festgezogen wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Annähen von Knöpfen mit go einer oder mehreren Lochreihen, die eine Nähvorrichtung mit einer in Längsrichtung bewegten und seitlich ausschwingbaren Nadelstange mit Nadel· und entsprechend bewegten Fadengreifern hat, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, durch die die Nähvorrichtung selbsttätig eine oder mehrere Gruppen von aufeinanderfolgenden Nähstichen und durch selbsttätige verschiedene Steuerung von Schleifenspreizern und der Nadel einen Knoten am Ende jeder Gruppe von Nähstichen macht.
2. Maschine nachAnspruch 1 mit einer Hauptkurvenscheibe, von der die verschiedenen Nadelbewegungen abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten der Hauptkurvenscheibe (129) so gestaltet sind, daß die Nadel abwechselnd durch eine Lochreihe in der Bildung von Nähstichen geht, worauf die Nadel zweimal durch dasselbe Loch in den Knopf geht, was durch einen konzentrischen Teil der Nut (127) der Hauptkurvenscheibe (129) bewirkt wird.
3. Maschine nach Anspruch 1 mit Fadengreifern und Schleifenspreizern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifenspreizer (223, 224) an dem Greiferträger (84) befestigt sind, weleher durch eine Nut (197) der Hauptkurvenscheibe (129) ausgeschwenkt wird, wobei die Mittel zum Ausschwenken dieser Teile in der Bildung von Nähstichen weiter ausschwingen als während der Bildung des Knotens.
4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Exzenterscheibe (228) mit abgeschrägtem Umfang zur Bewegung der Schleifenspreizer (223, 224) mit Bezug auf die Fadengreifer (82, 83) zum Spreizen der Schleife und Mittel zum Festhalten der Exzenterscheibe
während der Bildung von Nähstichen und zur Bewegung der Scheibe mit Bezug auf den Greiferträger während der Bildung des Knotens.
5. Maschine nach. Anspruch 2 und 4, gekennzeichnet durch eine von einer Nut (s'57) der Hauptkurvenscheibe (129) angetriebene Vorrichtung für einen Schleifenhalter (268), um die früher geformten Schleifen in dem Weg der Nadelbewegung zu halten, durch die die Nadel eine weitere Schleife legt, wenn sie ein zweites Mal· durch dasselbe Loch während der Bildung des Knotens geht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
5035
6.S3
DE1937R0004266 1936-02-19 1937-02-16 Maschine zum Annaehen von Knoepfen Expired DE879196C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US64693A US2131387A (en) 1936-02-19 1936-02-19 Button sewing machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE879196C true DE879196C (de) 1953-06-11

Family

ID=26239969

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937R0004266 Expired DE879196C (de) 1936-02-19 1937-02-16 Maschine zum Annaehen von Knoepfen
DER4260A Expired DE864794C (de) 1936-02-19 1937-02-16 Fadenschneidvorrichtung fuer Knopfannaehmaschinen

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DE19641638C2 (de) * 1995-10-09 2002-03-28 Juki Kk Verfahren zur Ausbildung eines Knotens beim Kettenstichnähen und Kettenstich-Nähmaschine zur Ausbildung eines solchen Knotens

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GB476080A (en) 1937-11-24
GB476039A (en) 1937-11-24
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GB476079A (en) 1937-11-24
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GB476081A (en) 1937-11-24
GB476082A (en) 1937-11-24
DE864794C (de) 1953-01-29

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