DE207290C - - Google Patents
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
- C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
- C25D5/54—Electroplating of non-metallic surfaces
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)
Description
ES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 48«. GRUPPE
ALEXANDER GERBING in BODENBACH a. E.
auf elektrolytischem Wege.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um auf
' Gegenständen aus nichtleitendem Stoffe einen Metallüberzug galvanisch niederzuschlagen. In
erster Linie soll es Anwendung finden, um keramische oder Glasgegenstände mit einem
Schutzmantel aus Metall zu versehen, so daß deren Haltbarkeit dadurch erhöht wird, oder
um Verzierungen darauf anzubringen. Es ist bereits bekannt, derartige"■ Gegenstände, bei-
spielsweise Kochgefäße, mit einem Nickel- oder anderem Metallüberzuge zu versehen. Es ist
dazu nötig, die Oberfläche des nichtleitenden Gegenstandes mit einer Schicht elektrisch
leitenden Stoffes zu überziehen, auf der sich dann im galvanischen Bade das betreffende
Metall ausscheidet. Zur Herstellung der leitenden Schicht hat man gutleitende Stoffe wie
Graphit · oder Metallpulver verwendet. Zur Befestigung der leitenden Schicht auf der
Oberfläche der Gegenstände hat ,man sich verschiedener Mittel bedient. Man hat beispielsweise
den leitenden Stoff mit einer Öligen oder harzigen Masse vermengt und dann auf die
betreffenden Gegenstände aufgetragen. Bei' Gegenständen, die · der Hitze ausgesetzt werden,
wie z. B. Kochgefäßen, ist aber ein derartiges Verfahren nicht praktisch ausführbar,
da sich die öle oder Harze in der Hitze zersetzen" und dadurch den Metallmantel von
seiner Unterlage absprengen, außerdem werden durch die öligen und harzigen Stoffe die
galvanischen Bäder leicht verdorben..
Andere Verfahren bestehen darin, daß auf die Gegenstände eine metallhaltige Masse aufgetragen
und diese dann eingebrannt wird. Hierdurch wird allerdings eine sehr- feste Verbindung
zwischen Mantel und Unterlagen erzielt, diese Verbindung ist aber zu fest, so daß infolge der ungleichmäßigen Ausdehnung
des den Mantel bildenden Metalles und des Porzellan- o. dgl. Gefäßes eine Zerstörung
eines der beiden eintreten muß. Auch ist das Einbrennend des Leitmittels umständlich und
führt wie jedes mehrmalige Brennen keramischer Gegenstände viele Verluste herbei.
Schließlich besteht ein bekanntes Verfahren darin, die _ keramischen Gegenstände mit
Wasserglas zu sättigen, dies dann durch Calciumchlorid in kieselsauren Kalk umzuwandeln
-und auf die derartig vorbereiteten Gegenstände durch Harze oder Lacke die
leitende Schicht aufzukleben. Auch hier ist das sich \ bei Hitze zersetzende organische
Bindemittel vorblanden, während außerdem das durch die Umsetzung des Wasserglases in
kieselsauren Kalk entstehende Chlornätrium bzw. · Chlorkalium die sauren galvanischen
Bäder verdirbt. Dieses bekannte Verfahren ist außerdem wegen der vielen aufeinander
folgenden Arbeitsvorgänge sehr umständlich.
Die vorliegende Erfindung beruht auch auf der Anwendung von Wasserglas bzw. gelösten
kieselsauren Alkalien. Mit diesen flüssigen Stoffen werden die fein zerteilten, leitenden
Stoffe, wie Graphit, Retortenkohle oder Metall usw., gemischt, und diese Mischung wird ohne
weitere -Vorbehandlung und ohne daß noch ein Bindemittel· nötig wäre auf die zu galvani-
■mi
sierenden Gegenstände aufgebracht. Dies kann durch Tauchen, Aufspritzen oder Aufstreichen
geschehen. Hierauf werden die Gegenstände getrocknet oder auch schwach gebrannt und
dann im galvanischen Bade in bekannter Weise mit einem Metallüberzuge versehen. Es
genügt ein außerordentlich dünner Überzug der mit den leitenden Stoffen gemischten
kieselsauren Alkalien, um die Oberfläche der zu galvanisierenden Gegenstände leitend zu
machen. Je dünner diese Schicht ist, um so besser haftet der Metallüberzug an. Das Verfahren
ist sehr einfach und leicht auszuführen, und die kieselsauren. Alkalien zersetzen sich
weder in der Hitze
galvanischen Bäder.
galvanischen Bäder.
noch verderben sie die
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ;Verfahren zum Überziehen von Gegenständen aus nichtleitendem Stoffe mit Metall auf elektrolytischem Wege unter Benutzung einer auf die Gegenstände aufgebrachten leitenden Schicht aus fein verteiltem Graphit, Kohle oder Metall, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Stoffe mit gelösten kieselsauren Alkalien gemischt und dieses Gemisch auf die zu galvanisierenden Gegenstände aufgebracht wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207290C true DE207290C (de) |
Family
ID=469397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207290D Active DE207290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207290C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163501B (de) * | 1958-05-24 | 1964-02-20 | Philips Patentverwaltung | Graphitsuspension zur Verwendung als leitende Innenueberzuege in Elektronenstrahlroehren |
| DE1564508B1 (de) * | 1966-09-29 | 1970-09-24 | Philips Patentverwaltung | Graphitsuspension in Wasser zur Bildung leitender Innenueberzuege in Elektronenstrahlroehren |
-
0
- DE DENDAT207290D patent/DE207290C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163501B (de) * | 1958-05-24 | 1964-02-20 | Philips Patentverwaltung | Graphitsuspension zur Verwendung als leitende Innenueberzuege in Elektronenstrahlroehren |
| DE1564508B1 (de) * | 1966-09-29 | 1970-09-24 | Philips Patentverwaltung | Graphitsuspension in Wasser zur Bildung leitender Innenueberzuege in Elektronenstrahlroehren |
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