DE206852C - - Google Patents
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- DE206852C DE206852C DENDAT206852D DE206852DA DE206852C DE 206852 C DE206852 C DE 206852C DE NDAT206852 D DENDAT206852 D DE NDAT206852D DE 206852D A DE206852D A DE 206852DA DE 206852 C DE206852 C DE 206852C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C9/00—Potato planters
- A01C9/04—Potato planters with bucket wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
KAISERLICHES
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Kartoffellegmaschine.
Bei den Schöpfradmaschinen kam es bisweilen
vor, daß das Saatgut zwischen den Kanten der Schöpfzellen und der Kante des Trichters zerquetscht wurde und die Verteilungsarbeit
der Trommel nur mit erheblichem Saatverlust und großem Kraftverbrauch geleistet
werden 'konnte, und daß die Kartoffeln infolge ihrer Pressung auch teilweise fest in die
Zellen eingedrückt wurden, so daß sie von selbst nicht' herausfielen. Ferner bildeten sich
bei tiefer liegenden Trommeln oberhalb der Trichteröffnung Brücken aus den Kartoffeln,
welche ein Abfallen des Saatgutes aus dem Trichter in das Schöpfrad verhinderten.
Die Maschine gemäß vorliegender Erfindung unterscheidet sich nun von den bekannten
Maschinen dadurch, daß die Trichteröffnung so ausgestaltet ist, daß ein seitliches Verschieben
der Saatkartoffeln stattfinden muß. Ferner werden die äußeren Kanten der Schöpfradzellen
von Walzen gebildet, während der tangential zur Trommel federnde Abstreicher ebenfalls eine Walze trägt. Einesteils wird
durch die eigenartige Gestaltung der Trichtermündung ein Festsetzen des Saatgutes vermieden,
andernteils ein leichtes Ausweichen der überzähligen Kartoffeln aus der Schöpftrommel
durch die Rolleneinrichtung bewirkt, wodurch die Maschine sicher und unter geringem
Kraftverbrauch arbeitet.
Die Maschine ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die teils schematisch gezeichnete Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht und
Fig. 3 die Schöpftrommel, bei der gerade eine große Kartoffel einfällt.
Die Trommel a, deren Anzahl an einer Maschine beliebig sein kann, sitzt auf einer
Welle b, die ihren Antrieb durch einrückbare Zahnräder c, d seitens eines Rades e erhält,
trägt an ihren Schöpfzellen f je eine Rolle oder
Walze g. Die Trommel α dreht sich unter der Auslaßöffnung des Vorratskasteris h, der
mit einer seitlichen Verbreiterung i versehen ist, wodurch der Vorratskasten auf einem
größeren Umfang die Trommel umschließt.
Die Auslaßöffnung des Kastens wird durch zwei bogenförmig nach innen vorspringende
Platten k begrenzt. Auf diese Weise wird verhütet, daß die Kartoffeln sich festklemmen,
d. h. eine Brücke bilden, welche ein Nachfallen der Kartoffeln verhindert.
Der Abstreicher I, dessen vordere Kante eine Walze m trägt, federt nun tangential zur
Trommel, die Walze m rollt dabei, nachgebend, über die unter ihr weggeführte Kartoffel hinweg
und legt sich unter oder gegen jede nachfallende zweite Kartoffel derart, daß diese
nicht in diese Zelle gelangen kann (Fig. 3). Um die Reibung zu vermindern oder um ein
Festsetzen der zweiten Kartoffel an irgendeiner festen Kante zu verhindern, werden die
äußeren Kanten der Schöpfzelleri von den Walzen g gebildet, die ein leichtes Drehen der
Trommel unter dem auf ihr lagernden Saatgut ermöglichen. Desgleichen hindern diese
Walzen g ein Festsetzen der Saatkartoffel in den Schöpfzellen der Trommel; die Kartoffeln
lösen sich auf diese Weise leicht aus den Zellen und fallen durch das Saatleitungsrohr η
ab.
Sie fallen in die durch das Furchenschar ο gezogene Furche und werden durch eine Zustreichvorrichtung
f in bekannter Weise mit Erde zugedeckt.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Kartoffellegmaschine mit Schöpfrad, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kanten der Zellen des Schöpfrades von Walzen gebildet werden und der tangential zur Trommel federnde Abstreicher ebenfalls eine Walze trägt, zum Zwecke, eine Beschädigung der Kartoffeln zu verhüten.
- 2. Kartoffellegmaschine mit Schöpfrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet; daß der Auslaufschlitz des Vorratskastens durch zwei bogenförmig nach innen vorspringende Platten gebildet wird, die ein seitliches Verschieben der Kartoffeln bei der Entnahme bewirken, um dadurch ein Festsetzen der Kartoffeln zu verhüten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206852C true DE206852C (de) |
Family
ID=468992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206852D Active DE206852C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206852C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198105B (de) * | 1961-09-27 | 1965-08-05 | Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju | Kartoffellegemaschine |
-
0
- DE DENDAT206852D patent/DE206852C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1198105B (de) * | 1961-09-27 | 1965-08-05 | Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju | Kartoffellegemaschine |
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