DE2065873A1 - Verschnuervorrichtung - Google Patents
VerschnuervorrichtungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
- B65B13/24—Securing ends of binding material
- B65B13/30—Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
- B65B13/305—Hand tools
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Gattung
zum Verschnüren von Paketen und dergleichen mittels mindestens eines umspannenden Bandes.
Aufgabe der Erfindung ist die Vermittlung einer derartigen Vorrichtung, welche einfach und kompakt im
Aufbau sowie leicht zu bedienen und zuverlässig im Betrieb ist, insbesondere die Preßmatrize und -patrize
leicht zugänglich sein und lösen, somit auch auswechseln läßt.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des HauptanSpruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den restlichen Ansprüchen gekennzeichnet.
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Wenn die öffnung auf der der Druckkopfführung
abgewandten Seite mit einer erweiterten Aussparung versehen I, ':, in welche die feststehende Preßpatrize eingesetzt
ist;, welche von einem in eine Ringnut der Aussparung eingreifenden Sprengring gehalten ist, dann kann
die feststehende Preßpatrize nach Entfernen des Sprengringes herausgenommen werden, so daß die bewegliche
Preßmatrize zugänglich wird. Ist die Preßmatrize durch Schrauben aai Druckkopf befestigt, dann genügt es, diese
Schrauben zu lösen, worauf die Preßmatrize durch die öffnung aus der Vorrichtung herausgenommen werden kann.
Sind Fußteil und Vorrichtungsgehäuse als ein Bauteil ausgebildet, insbesondere als ein Bauteil gegossen,
dann ist ein Verbiegen des Fußteils bzw. der Grundplatte der Vorrichtung während des Betriebes vermieden, ferner
ist die Verwendung von Schrauben und Dübeln überflüssig, um eine gesonderte Grundplatte bzw. ein gesondertes Pußteil
zu befestigen, welche Schrauben bzw. Dübel während des Betriebes der Vorrichtung sich längen und lösen können.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der beigefügten Zeichnungen
beispielsweise beschrieben. Darin zeigen:
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Pig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 die Ansicht der Vorrichtung in Eichtung des Pfeiles 2 in Fig. 1;
Fig. 3 die Seitenansicht der Vorrichtung in Richtung
des Pfeiles 3 in Fig. 2;
Fig. 4 die Ansicht der Vorrichtung in Richtung des A
Pfeiles 4 in Fig. 3;
Fig. 5 die der Fig. 1 entsprechende Ansicht derselben
Vorrichtung, teilweise geschnitten, wobei die Vorrichtung betätigt ist;
Fig. 6 die der Fig. 5 entsprechende Ansicht derselben
Vorrichtung, jedoch unbetätigt;
Fig. 7 die Ansicht des Schnittes entlang der Linie
7-7 in Fig. 1;
Fig. 8 die Ansicht des Schnittes entlang der Linie W
8-8 in Fig. 1;
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung der aneinander befestigten Enden eines Verschnürbandes.
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Die Vorrichtung weist eine Grundplatte 10 an einem Gehäuse 11 auf, in welchem ein Werkzeug 12 zur gegenseitigen
Befestigung einander überlappender Enden einea Verschnürbandes untergebracht ist. Zur B«t5ti£"n£ 3er: Vcrl:zcucr 12
dient eine pneumatische Kolben/Zylinder-Einheit 13· Ein Luftmotor
14· bewirkt das Spannen des nicht dargestellten Ver-Bchnürbandes,
welches um ein ebenfalls nicht wiedergegebenes
Paket oder dergleichen herum befestigt werden soll· Zur Steuerung der Vorrichtung dient eine Steuereinrichtung 15»
Der Luftmotor 14 besteht aus dem eigentlichen Luftmotorteil 16 und einem Getriebe 17» an welchem das LuftaotorteO.
16 befestigt ist, und welches ein Schneckenrad 18 enthält, das mit einer vom Motorteil 16 angetriebenen Schnecke 19
kämmt. Das Schneckenrad 18 ist auf eine Welle 64 aufgekeilt, welche ein gerändeltes KLemmrad 20 antreibt· Das KLesuarad 20
ist oberhalb einer Druckplatte 21 angeordnet, welche über einem PuBteil 22 der Grundplatte 10 liegt und daran befestigt
ist. Di« Druckplatte 21 ist durch Federringt 23 gegen das Fußteil 22 gedrückt.
Der Luftmotor 14 ist alt dem Gehäuse 11 um eine Achse 24 verschwenkbar verbunden, so daß das Klemmrad 20 auf die
Druckplatte 21 zu und davon weg beweglich ist · Ein Auslegerarm 59 ist gleichfall· um die Achse 24 verschwenkbar und weist
•in Lager 63 auf, in welchem die Welle 64 vom Klemmrad 20 und Schneckenrad 18 drehbar gelagert ist. Der Auslegerarm 59 erstreckt sich so weit über den Umfang des Klemmrads 20 hinaus,
daß er mit seinem freien Ende 55 «in· Führung für das Verschnürband bildet.
Im Gehäuse 11 ist ein Druckkopf 25 gleitend gelagert, welcher eine Preßmatrize 26 prägt, die mit dem Druckkopf 25
durch Schrauben 60 verbunden ist und das bewegliche Teil vom
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Werkzeug 12 darstellt. Das feste Teil des Werkzeuges 12 ist ▼on einer Preßpatrize 27 gebildet, welche in einer Aussparung
im Fußteil 22 befestigt ist, und zwar mittels eines Sprengrings 61, der in eine Ringnut in der Seitenwand der
Aussparung eingesetzt ist· Fach Entfernung des Sprengring
61 kann die Preßpatrize 27 aus der Aussparung herausgezogen werden, so daß die Schrauben 60 zugänglich sind· Nach deren
Losen kann die Preßmatrize 26 durch die Aussparung im Fußteil 22 herausgenommen werden·
Wie besonders deutlich aus Fig, 8 ersichtlich, erstrecken sich Führungsstifte 62 Jeweils durch eine Bohrung
der Preßmatrize 26 und ragen in eine Aussparung 65 la Druckkopf
25 hinein, wo jeder Stift 62 mittels eines Sprencrinces
66 befestigt ist, der in eine RinGnut des Stiftes 62 eingesetzt
ist. Der der Preßmatrize 26 abgewandte Endabschnitt Jedes
Stiftes 62 weist einen vergrößerten Durchmesser auf und greift in eine Bohrung der Preßpatrize 27 mit Laufpassung ein,
so daß Preßmatrize 26 und Preßpatrize 27 aufeinander auscerichtet sind. Jeder Führungsstift 62 ist so angeordnet, daß
der Umfang des Abschnitts geringeren Durchmessers von der Langsmittellinie des Werkzeugs 12 einen Abstand hat, welcher
gleich der halben Breite des zu befestigenden Verschnürbandee ist. Die Führungsstifte 62 dienen daher auch zur Verschnürbandführung. Die Ringschultern 68 zwischen den Abschnitten
verminderten und vergrößerten Durchmessers der Stifte 62 heben nach der gegenseitigen Befestigung zweier Verschnürbandenden
die Vereinigungsstelle von der Preßpatrize 27 ab, so daß die Entfernung aus der Vorrichtung erleichtert ist. Deswegen
sind die Abschnitte größeren Durchmessers der Stifte Jeweils so lang, daß die Ringschultern 68 sich dann etwa auf
der Höhe der oberen Fläche der Preßpatrize 27 befinden, wenn die Pxeßaatrise 26 etwa den größten Abstand von der Preßpatri-
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se 27 hat·
Mit dem Druckkopf 25 ist ein antreibendes Zahnsegment 28 drehbar verbunden, welches zugleich ein Glied eines
Kniehebelgestänges darstellt. Letzteres weist außerdem ei— nen Arm 29 auf« welcher einerseits mit dem Gehäuse 11» andererseits
exzentrisch mit dem Zahnsegment 28 drehbar verbunden ist·
Die pneumatische Kolben/Zylinder-Einheit 13 ist auf
der der Grundplatte 10 abgesandten Seite am Gehäuse 11 angebracht und weist einen Zylinder 30 auf, in welchen ein Kolben
31 axial verschieblich geführt ist. Die mit dem Kolben
verbundene Kolbenstange 32 ist in einem Pührungsrohr 33 Gleitend gelagert. Die Kolbenstange 32 ist an ihren Ende als Zahnstange
ausgebildet und mit einer Verzahnung y\ versehen, welche
mit dem Zahnsegment 28 kömmt. Am Ende des Pitt "ungsrohra
33 ist eine einstellbare Anschlagschraube 35 vorgesehen, un
die Bewegung des Kolbens 31 und der Verzahnung 34· in derjenigen
Richtung zu begrenzen, in welcher die PreBmatrize 26 sich
der Preßpatrize 2? nähert. Über die Anschlagschraube 35 läßt
eich das Spiel »wischen Preßmatrize 26 und Preßpatrize 27 einstellen.
Ein Kniehebel 36 ist im Knick am Gehäuse 11 verechwenkbar
gelagert. Ein Arm des Kniehebels 36 durchsetzt eine öffnung in der Wand vom Gehäuse 11 und ist ßo angeordnet,
daß an seinem freien Ende ein Zapfen 25a am Druckkopf 25 angreifen
kann, wenn der Druckkopf 25 etwa die vom Fußteil 22 entfernteste Stellung einnimmt. In der Nähe des Endes vom anderen
Arm des Hebels 36 ist darin eine öffnung 37 ausgebildet.
Darin kann ein Zapfen 38 eingreifen, welcher im Gehäuse
vom Getriebe 17 gleitend gelagert ißt· Der Zapfen 38 ist von
einer Schraubenfeder 39 auf den Kniehebel 36 zu vorbelastet
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und kann aus der Eingriffsstellung damit durch einen Hebel 40
mittels Hocken 41 herausbewegt werden. Greift am einen Ana.
vom Hebel 36 der Zapfen 25a an, während der Zapfen 38 in der
öffnung 37 sitzt, dann ist der Luftmotor 14 in einer solchen
Stellung gehalten, daß das Klenmrad 20 entfernt von der Druckplatte
21 liegt. In dieser Stellung ist die Druckplatte 21 vom Fußteil 22 weg gehalten, und zwar mittels eines Kniehebels
42, der im Winkel mit dem Fußteil 22 verschwenkbar verbunden ist. Ein Arm vom Hebel 42 greift an der dem Fußteil 22
zugewandten Fläche der Druckplatte 21 an» während der andere
Arm vom Hebel 42 so gebogen ist, daß sein Ende an einen Teil des Gehäuses vom Getriebe 17 anliegt. Der letztgenannte Arm
vom Hebel 42 weist einen Abschnitt zur Verschnilrbandführung
auf. Die Druckplatte 21 ist so weit vom Fußteil 22 entfernt gehalten, daß das freie Ende von dem zu befestigenden Ver-Bchnürband
zwischen Druckplatt· 21 und Fußteil 22 eingebracht werden kann·
Wird der Luftmotor 14 durch Betätigung des Hebels 40 und somit Herausziehen des Zapfens 38 «us der öffnung 37 freigegeben,
dann fällt er in eine solche Stellung, daß die Druckplatte 21 nicht mehr vom Kniehebel 42 gehalten ist, und das
Yerschnürband zwischen Druckplatte 21 und Fußteil 22 gekleamt
wird. Das Fußteil 22 weist einen Einsatz 22a auf, dessen der Druckplatte 21 zugewandte Fläche s&gezahnartig ausgebildet ist,
um die feste Halterung des Verschnürbandes zu verbessern. In derjenigen Stellung, in welche der Motor 14 nach Freigabe mittels
Hebel 40 fällt, befindet sich das Klemmrad 20 noch in ausreichender Entfernung von der Druckplatte 21, so daß ein
anderer Teil des Yershhnürbandes noch zwischen Klemmrad 20 und Druckplatte 21 eingelegt werden kann. Der Luftmotor 14
ist in dieser Stellung mittels einer federbelasteten Druckst auge
43 federnd gehalten, welch· am Gehäuae rom Getriebe 17 angreift,
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Der Zylinder 30 der Kolben/Zylinder-Einheit 13 ist
in einem Gehäuse 44 ausgebildet, welches die mit öffnungen versehenen Kammern 45 zweier Steuerventile 46 und 47 aufweist.
Wie besonders deutlich aus Pig. 7 ersichtlich, sind die Spindeln 48 der Ventile 46 und 47 in den Kammern 45 mittels
Hebeln 49» 50 verschieblich.
Das durch den Hebel 49 betätigbare Steuerventil 46 eteuert das Luftmotorteil 16 und einen Hilfskolben 51, dessen
Kolbenstange 52 an dem Gehäuse vom Getriebe 17 angreift.
Wird der Hilfskolben 51 mit Druck beaufschlagt, dann ver-Bchwenkt
der Luftmotor 14 um die Achse 24 gegenüber dem Gehäuse 11 zum Fußteil 22 hin, so daß daa Klemmrad 20 gegen die
Druckplatte 21 gedrückt wird.
Das vom Hebel 50 betätigbare Steuerventil 47 steuert
die Kolben/Zylinder-Einheit 13. Die Luftzufuhrleitung zur Vorrichtung
ist mit dem Anschluß 53 verbunden.
Mit der Vorrichtung ist ein Trag- und Aufhängebügel 54 verbunden, der so gestaltet ist, daß die Vorrichtung mit
senkrecht oder horizontal verlaufender Grundplatte 10 aufgehängt werden kann.
Die Vorrichtung ist auf der dem Pührungsende 55 am Auslegerarm 59 abgewandten Seite mit einer weiteren Verschnürban&führungsplatte
55 versehen, welche an einem Vorsprung befestigt ist, der aus dem Gehäuse 11 vorsteht.
In Betrieb wird eine Luft zuführleitung mit dem Anschluß
53 verbunden. Das unbetätigte Steuerventil 47 läßt Luft an die Unterseite vom Kolben 31 strömen, so daß die Preßiiatrise
26 von der Preßpatrize 27 entfernt gehalten ist, und der
Zapfen 25a am zugehörigen Arm vom Kniehebel 36 angreift, um
den Luftmotor 14 mit dem Klemmrad 20 von der Druckplatte 21
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♦ntfernt «u halten.
Links von der in Hg, 1 wiedergegebenen Vorrichtung ist ein nicht dargestellter Bandgeber angeordnet. TJm das zu
verschnürende Paket oder dergleichen wird eine Bandechleife heruiigelegt. Das Bandende wird seitlich in die Vorrichtung
•ingolegt» Dabei wird das Band an den Bandführungen 55 vorbei und zwischen die Preßpatrize 27 sowie die Preßnatrise 26
geführt, ferner zwischen das Fußteil 22 und di· Druckplatte
21, welch· vom Fußteil 22 durch den Kniehebel 4-2 weg gehalten let. Da· Band liegt über dem Einsät as 22a.
let das freie Bandende in der Vorrichtung untergebracht, dann wird der Hebel 40 betätigt, um den Zapfen 28 aus
der Öffnung 37 Im Kniehebel 36 zu ziehen, so daß der Kotor
14- in diejenige Stellung fallen kann, in welcher er von der
Druckstange 43 gehalten ist. Die Druckplatte 21 ist dann nicht mehr vom Hebel 42 gehalten, sondern wird von den Federringen
23 so belastet, daß das Verschnürband festgeklemmt ist und mit Beinen freien Ende nicht aus der Vorrichtung herausgezogen werden kann, wenn die Bandechleife fest ua das Paket oder
dergleichen gezogen wird.
Das andere Ende der Bandschleife wird seitlich in die Vorrichtung eingebracht und an den Bandführungen 55 vorbei Eowie zwischen die Preßpatrize 27 und die Preßiaatrize 26
geführt, wo es über dem freien Ende des Bandes liegt. Es wird
auch zwischen der Druckplatte 21 und dem Klemmrad 20 hindurchgeführt, welch letzteres von der Druckplatte 21 weg gehalten
ist, und zwar durch di· auf den Motor 14 einwirkende Druckstang;· 43. Desgleichen wie di· Führungen 55 wirken auch di·
Stift· 62 und der Hebel 42 ausrichtend auf das Band ein.
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Die Verwendung eines Hilfskolben« 51 anstelle einer
üblichen Feder, um das Klemmrad 20 gegen das Band zu drücken,
macht dies alles möglich. Damit ist das unbequeme Abheben des
ELemmrades von der Druckplatte von Hand gegen die Wirkung einer
Teder zum Einsetzen des zweiten Sudes der Bandschleife
vermieden·
Ist die Bondschleife richtig in der Vorrichtung angeordnet, dann wird der Hebel 49 gedrückt, so daß die Spindel
48 vom Ventil 46 sich in dessen Kanraer 45 verschiebt und Luft
zum Hilfskolben 51 strömt. Die Kolbenstange 52 vom Kolben 51
legt sich dann ans Gehäuse vom Getriebe 17 an und drückt das ELenmrad 20 in Richtung auf das Fußteil 22, so daß das zweite
Ende der Bandschleife zwischen Kleinmrad 20 und Druckplatte 21 und das erste Ende der Bandschleife zwischen Druckplatte
21 und Fußteil 22 eingeklemmt ist. Gleichzeitig strömt Luft zum Luftmotorteil 16, so daß das Klemmrad 20 gedreht und die
Bandschleife gespannt wird. Die der Bandschleife mitgeteilte
Spannung hängt vom Haltemoment des Luftmotorteile 16 ab, das
mittels einer DrossslscLraubo 55 is. Xnpc^cui^ an die Tcn.xrdung
der Vorrichtung «instellbar ist.
Venn das Luftmotorteil 16 hält, d.h. stehen bleibt, dann wird der Hebel 50 gedrückt, um die gegenseitige Befestigung
der Bandschleifenenden vonstatten gehen zu lassen. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weist der Hebel 50 einen am Hebel 49
angreifenden Vorsprung 60 auf, so daß das Band durch das Motoi'teil
16 so lange vollgespannt gehalten bleibt, bis die beiden Bandenden aneinander befestigt sind und die gebildete
Schleife von dem restlichen Band des Bandgebers abgetrennt ist.
Dies stellt eine Verbesserung gegenüber der üblichen Verwendung einer Eat ache und einer Klinke zur Aufrechterhaltung der
Bandepan&ung dar, wobei ein gewisser Spannungeverluet un-
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vexmeidlich ist, und zwar wegen des Zurückrollens des Rat-Bchenrades
vor Übernahme der Belastung durch die Klinke.
Beim Niederdrücken des Hebele 50 wird die Spindel
48 des Ventils 47 in dessen Kammer 4-5 verschoben, εο daß die
zur unteren Seite vom Kolben 31 führende öffnung verschlossen wird und Luft zur oberen Seite vom Kolben 31 strömt. Dies
hat eine Betätigung zum Werkzeug 12 zur Folge, und zwar über die Verzahnung 34 und das Zahnsegment 28, welches in eine
Stellung verdreht wird, in welcher die Drehachse des Zahneegmente
28 am Druckkopf 25 und die Drehachse zwischen Arm
29 und Zahnsegment 28 auf einer Geraden mit der Drehachse vom
jLrm 29 am Gehäuse 11 liegen. Bei Annäherung an diese Stellung
n&hert sich das Übersetzungsverhältnis dem Wert Unendlich.
Bei Betätigung des aus Preßiaatrize 26 und Preßpatrize
27 bestehenden Werkzeuges 12 wird eine bekannte verschlußlose Verbindung gebildet, welche die einander überlappenden
Abschnitte der Bandschleife zusammenhalt. Wie aus Pig. 9 ersichtlich, werden in federn der beiden einander überlappenden
Bandabschnitte drei Paare zickzaokfönaiger Einschnitte c—ildet,
so daß sich zwischen diesen Einschnitten eine endlose Zunge ergibt· Der mittlere Querschnitt zwischen den Einschnitten
wird verschoben, und zwar senkrecht zur Ebene des Bandes und gegenüber den seitlich angrenzenden Querschnitten außen
von den Einschnitten, so daß sich jeweils eine mit Schultern versehene Auswölbung und unterhalb jeder Zunge eine entsprechend mit Schultern versehene öffnung ergeben· Die Auswölbung
an der Zunge eines überlappenden Abschnitts vom Band ragt durch die öffnung des anderen überlappenden Bandabschnitts,
und die Schultern der Zunge kommen in Eingriff mit den entgegengesetzt gerichteten Schultern der öffnung, wenn eine gegenseitige Relativbewegung nach der Trennung der Matrize 26
von der Patrize 27 eintritt· Di« Paar· sickzackfSraiger Ein-
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schnitte sind näher aneinander angeordnet, als üblich, und
zwar sind die Enden benachbarter Einschnitte etwa genauso weit voneinander entfernt, wie sie lang sind· Das Werkzeug
12 ist daher kürzer und die Gesamtlänge der Grundplatte 10
ist vermindert. Die Verbindung selbst ist steifer, und demzufolge
ist auch das Ausmaß der Relativbewegung zwischen ihren Teilen in Längsrichtung vermindert, welche beim Trennen der
Preßmatrize 26 und der Preßpatrize 27 voneinander eintritt.
Dies ist von beträchtlichem Vorteil bei der Verschnürung inkompressibler
Pakete oder dergleichen·
Wie aus Pig· 5 und 6 hervorgeht, weist die Preßnatri-Ee
26 ein meißelfSrmiges Messer 57 zum Abschneiden desjenigen.
Bandabschnitts auf, welcher nach Herstellung der erwähnten Bandverbindung unter Spannung steht« Die Preßpatrize 27
ist mit einem Draht 58 kreisförmigen Querschnitte versehen,
welcher zwischen dem Werkzeug 12 bzw. dessen die Verbindung bildenden Teilen und dem Messer 57 angeordnet ist und das
Band so unterstützt, daß das Messer 57 die einander überlappenden
Abschnitte des Bandes vor dem Abtrennen so biegt, daß eich eine flache Rille ergibt. Wenn das Messer 57 einen überlappenden Abschnitt abtrennt, dann bleibt dessen nunmehr gebildetes
freies Ende in der Stellung, in welche es zuvor gebogen worden ist, d.h. in der flachen Welle· Auf diese WgIgö
wird eine flache Verbindung zustande gebracht. Während der Betätigung des Werkzeugs 12 ist der Zapfen 25* vom Kniehebel
36 weg bewegt, welcher sich verdreht, so daß der Zapfen 28
wieder in die Öffnung 37 laufen kann.
Nach Fertigstellung der Bandverbindung und nach dem Abtrennen des vom Geber kommenden Bandes von der gebildeten
Schleife wird der Hebel 50 freigegeben, so daß er von einer
Jeder in die Ausgangsstellung zurückgedrückt wird und die Spindel 48 vom Ventil 47 gleichfalls wieder die Ausgangs st el-
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lung einnimmt. Desgleichen kehren der Hebel 49 und die Spindel
48 vom Ventil 46 in die Aus Gaues st ellung zurück. Eic3
bewirkt Luft, welche durch das Ventil 47 unter die Spindel 48 strömen gelassen wird, wenn das Ventil 47 betätigt war.
Bei Kickkehr des Ventils 46 in die Ausgangsstellung konat
das Luftmotorteil 16 außer Betrieb, ferner hört die Luftströmung
zum Hilfskolben y\ auf· Der Kolben 31 kehrt in die
Ausgangsstellung zurück, wobei die Preßmatrize 26 von der Preßpatrize 27 weg bewegt wird· Der Zapfen 25a legt sich wieder
an den zugehörigen Arm des Kniehebels 36 an und verdreht
diesen um seine Schwenkachse, damit auch den Luftmotor 14 in die Auegangsstellung, so daß schließlich dl« Druckplatte 21
το» rußteil 22 abhebt.
Während die Matrize 26 und die Patrize 27 gegeneinander
gedrückt sind, liegen die Ringschultern 68 der Stifte 62 unterhalb desjenigen Bereiches, bis zu welchem das Ver-
VA 'mürband verforat wird. Wird die Preßmatrize 26 von der
Preßpatrize 27 weg bewegt, dann nimmt sie die Stifte 62 mit,
so daß die Eingschultern 68 nach oben laufen. Die Schultern 68 legen sich an die Unterseite der miteinander verbundenen
Enden der Bandschleife an und heben sie von der Preßpatrize 27 Ab, so daß die Entfernung aus der Vorrichtung erleichtert
ist.
Ist die Vorrichtung von der auf di· beschriebene Art
und Weise gebildeten Bandschleife entfernt, dann kann sie sofort wieder verwendet werden.
Das aus dem Schneckenrad 18 und der Schnecke 19 bestehende Getriebe 17 ist umkehrbar. Ist es daher erforderlich, das Band neu in die Vorrichtung einzulegen, beispiels«
weiae wegen einer fehlerhaften Ausrichtung von Vorrichtung
und Verschnürband, dann kann das Luftmotorteil 16 durch An-
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heben des Hebels 49 außer Betrieb gesetzt werden, wobei das
Ventil 46 in die Ausgangsstellung zurückläuft und das KLeamrad
20 sich in entgegengesetzter Richtung dreht, um das Verschnürband zu entspannen· Dabei dreht das Schneckenrad 18
di· Schnecke 19 zurück.
Ein Vorteil der Verwendung der Führungsstifte 62 auch zur Bandführung besteht gegenüber Vorrichtungen mit einer
Bandführungsfläche am Vorrichtungsgehäuse darin, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung leicht verschiedenen Bandbreiten
angepaßt werden kann, ohne daß das Gehäuse verändert werden müßte· Es müssen lediglich die Preßpatrize 27» die Preßmatrize
26, di· Stifte 62, der Auslegerarm 59» der Hebel 42
und di· Führungsplatte 55 am Vorsprung 67 ausgetauscht werden«
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BAD ORIGINAL
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verschnüren von Paketen und dergleichen
mittels mindestens eines umspannenden Bandes, wobei ein Werkzeug mit einer beweglichen Preßmatrize und einer
feststehenden Preßpatrize zur gegenseitigen Befestigung der einander überlappenden Enden des gespannten Bandes
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Preßmatrize (26) an einem in einer Führung im Vorrichtungsgehäuse
(11) beweglichen Druckkopf (25) und die feststehende Preßpatrize (27) in einer im lußteil (22)
des Vorrichtungsgehäuses (11) vorgesehenen, mit der Druckkopfführung fluchtenden öffnung löslich befestigt ist, wobei
die öffnung im SOßteil (22) des Vorrichtungsgehäuses
(11) weiter als die bewegliche Preßmatrize (26) ist, welche nach Entfernen der feststehenden Preßpatrize (27)
durch die öffnung hindurch vom Druckkopf (25) lösbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die öffnung auf der der Druckkopfführung abgewandten
Seite mit einer erweiterten Aussparung versehen ist, in welche die feststehende Preßpatrize (27) eingesetzt ist,
welche von einem in eine Ringnut der Aussparung eingreifenden Sprengring (61) gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pußteil (22) und das Vorrichtungsgehäuse
(11) als ein Bauteil ausgebildet sind.
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4-. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die bewegliche Preßmatrize (26) mindestens einen Führungsstift (62) aufweist, welcher
in eine Bohrung der feststehenden Preßpatrize (2?) eingreift.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der bzw. jeder Führungsstift (62) am Umfang einen
Abstand von der Längsmittelebene von Preßmatrize und
-patrize (26 bzw. 27) hat, welcher gleich der halben Breite des zu einer Schleife zu vereinigenden Bandes
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 55 dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Führungsstift (62) eine Ringschulter (68) aufweist, welche so angeordnet ist, daß die Ringschulter
(68) bei etwa am weitesten von der feststehenden Preßpatrize (27) entfernter beweglicher Preßmatrize
(26) in oder in der Nähe der oberen Seite der feststehenden Preßpatrize (27) liegt.
609830/0002
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