DE2064990A1 - Anbaumöbel Ausscheidung aus 2003941 - Google Patents
Anbaumöbel Ausscheidung aus 2003941Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B87/00—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
- A47B87/02—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
- A47B87/0276—Stackable modular units, each consisting of a closed periphery
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Anbaumöbel aus einzelnen miteinander verbundenen kastenartig ausgebildeten
Schrankelementen, deren ihren Mantel bildende zum Verbinden mit benachbarten Schrankelementen vorgesehene Anschlußwände
auf zwei benachbarten Seiten mindestens eine Nut und an den beiden anderen Seiten mindestens jeweils einen einteilig
mit dem Schrankelement abgeformten Vorsprung aufweisen, der in eine Nut des jeweils benachbarten Schrankelementes
eingreift.
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Aus der DT AS 1 149 509 ist ein Fachkasten zum waagerechten und senkrechten Zusammenbau nach dem Anbauprinzip bekanntgeworden,
der an den waagerechten Kastenwänden und an den Kastenseitenwänden komplementäre Führungsteile mit hinterschnittenem
Profil in der Art von Schwalbenschwanzführungen
aufweist. Dabei verlaufen die Führungsteile an den Seitenwänden senkrecht zu den Führungsteilen an den waagerechten
Wänden. Verlaufen die Führungsteile senkrecht zur
Schrankfront, so besteht bei ihrer Verwendung als Möbelteil die Gefahr des unbeabsichtigten Herausziehens aus der
Schrankwand. Bei dem Fachkasten nach der genannten Auslegeschrift.ist
eine weitere Ausführungsform dadurch;Xgegeben,
daß sämtliche Führungsteile in Querrichtung des Kastens verlaufen. Ein Zusammenfügen verschiedener Schrankelemente
ist dabei in allen Fällen nur in Richtung der schwalbenschwanzförmig verlaufenden Verbindungsstege möglich, sofern
also alle Führungsteile in Querrichtung des Kastens verlaufen, bedeutet dies, daß ein Zusammenfügen zweier Fachkästen
von der Seite her erfolgen muß. Diese Anbauart bedingt damit einen seitlich, neben und oberhalb vorhandenen
Anbauraum, der mindestens den entsprechenden Abmessungen des einzufügenden Fachkastens entsprechen muß, da sonst ein
Zusammenfügen nicht erfolgen kann. Will man aber ein Anbaumöbel beispielsweise in einer Nische aufbauen, so steht
dieser für die entgegengehaltene Anordnung erforderliche Anbauraum einfach nicht zur Verfügung, da ein Einschieben
der einzelnen Schrankelemente von der Seite oder auch von oben her mangels Platz nicht erfolgen kann, wenn der Raum
der Nische voll ausgenutzt werden soll.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anbaumöbel eingangs genannter Art zu schaffen, bei dem das
Zusammenfügen der einzelnen Schrankelemente unter voller Ausnutzung der gegebenen Einbauverhältnisse von der Seite
oder von oben her möglich ist. Außerdem soll eine Verschiebung
der Schrankelemente senkrecht zur Schrankebene vermieden werden.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei einem Anbaumöbel einleitend genannter Gattung die in
an sich bekannter Weise parallel zur Schrankfront laufenden Vorsprünge ein nichthintersehnittenes Profil aufweisen.
Derartig ausgebildete- Schrankelemente lassen sich insbesondere auch durch Schäumen in einer Form leicht herstellen,
wobei die Breite der Vorsprünge so bemessen sein kann, daß die einzelnen Schrankelemente entweder bündig aufeinanderliegen
oder auch als Distanzleisten wirken.
In Weiterbildung der Erfindung gehen die Vorsprünge an den
Außenkanten ineinander über. Dadurch entsteht zur Schrankvorderseite entlang den Verbindungskanten der einzelnen
Schrankelemente eine geschlossene Fläche, die Kastenseitenwände treten damit nicht in Erscheinung, Insbesondere auch
dann, wenn die einzelnen Elemente nicht bündig aufeinanderliegen, so daß Sichtrahmen entstehen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Abschlußwangen
mit Ausnehmungen versehen, in die die angeformten Vorsprünge eingreifen, dadurch werden die billigen Außenseiten
der einzelnen Schrankelemente verdeckt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Schrankelementes;
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Anbaumöbels.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 Ist ein Schrankelement 16 dargestellt, bei dem auf zwei aneinanderstoßenden
Außenflächen Vorsprünge 17, 18 einteilig angeformt sind. Die Vorsprünge 17>
18 können auch an der Außenkante
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ineinanderübergehen. Auf der Unter- und linken Außenseite
trägt jedes Schrankelement entsprechende zum Einsetzen des benachbarten Schrankelementes 16 korrespondierende Nuten
(nicht dargestellt).
Fig. 2 zeigt eine Teilansicht eines Schrankmöbels, das aus entsprechend Fig. 1 ausgebildeten Schrankelementen 16 zusammengesetzt
ist. Werden die Nuten für die Vorsprünge 17, 18 tief genug ausgeführt, so liegen die einzelnen Schrankelemente
16 bündig aufeinander, gezeichnet ist jedoch eine Ausführung, bei der an jedem der Schrankelemente 16 nach
vorne hin und zur Seite Sichtrahmen 19 freiliegend angeordnet sind, die, sofern das Schrankelement 16 auf der Außenseite
aus billigerem Material ausgebildet ist, mit einer hochwertigeren Oberfläche versehen sind. Die Sichtrahmen
können dabei auch gegenüber der äußeren Oberfläche des Schrankelementes 16 entlang einer gestrichelt eingezeichneten
Kante 23 nach innen abgestuft sein, um eine Beschädigung
auszuschließen. Zur Fixierung der gegenseitigen Lage der Schrankelemente 16 genügt auch nur jeweils ein Vorsprung 17,
18, falls eine bündige Ausführung gewählt wird.
Aus Fig. 1 und 2 ist weiterhin ersichtlich, daß die Türen
20 jedes Schrankelementes 16 zur Innenseite hin versetzt sind, wodurch sich nach außen hin eine Sichtblende 21 ergibt.
Es lassen sich jedoch auch die Türen bündig mit der Vorderseite jedes Schrankelementes 16 anordnen. Zum Abschluß
des Schrankelementes 16 zur Außenseite hin dienen Abschlußwangen 22, von denen eine dargestellt ist, die entsprechende
Nuten (nicht dargestellt) zur Aufnahme der Vorsprünge 17 aufweist. Nach oben hin werden die oberste Reihe
der Schrankelemente 16 durch eine geeignete Abdeckung für
die Vorsprünge 18 versehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Schrankelemente so anzuordnen, daß die Nuten
oben liegen, in die ggf. ein entsprechender Füllstreifen eingefügt wird. Sofern die einzelnen Schrankelemente 16
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nicht bündig aufeinanderliegen, sind auch die nach, vorne
gerichteten Seitenflächen der Vorsprünge 17, 18 mit einer hochwertigen Oberfläche versehen.
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Claims (3)
- Aktenzeichen: P 20 03 941.2-16 Tr.A. Mein Zeichen: P 7163PATEN T- ANSPRÜCHE.!Anbaumöbel aus einzelnen miteinander verbundenen kastenartig ausgebildeten Schrankelementen, deren ihren Mantel bildende zum Verbinden mit benachbarten Schrankelementen ™ vorgesehene Anschlußwände auf zwei benachbarten Seiten mindestens eine Nut und an den beiden anderen Seiten mindestens jeweils einen einteilig mit dem Schrankelement angeformten Vorsprung aufweisen, der in eine Nut des jeweils benachbarten Schrankelementes eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise parallel zur Schrankfront laufenden Vorsprünge (17, 18) ein nichthinterschnittenes Profil aufweisen.
- 2. Anbaumöbel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,m daß die Vorsprünge (17, 18) in ein und derselben Ebene zur Schrankfront liegen und an den Außenkanten des Schrankelementes (16) ineinanderübergehen. - 3. Anbaumöbel nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußwangen (22) mit Ausnehmungen versehen sind, in die die Vorsprünge (17) eingreifen.20 9 8 1 A /0791
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702064990 DE2064990A1 (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Anbaumöbel Ausscheidung aus 2003941 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702064990 DE2064990A1 (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Anbaumöbel Ausscheidung aus 2003941 |
| DE19702003941 DE2003941A1 (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Anbaumoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2064990A1 true DE2064990A1 (de) | 1972-03-30 |
Family
ID=25758558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702064990 Pending DE2064990A1 (de) | 1970-01-29 | 1970-01-29 | Anbaumöbel Ausscheidung aus 2003941 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2064990A1 (de) |
-
1970
- 1970-01-29 DE DE19702064990 patent/DE2064990A1/de active Pending
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