DE2064899C - Steuereinrichtung fur einen mit einem gasförmigen Stromungsmittel be tnebenen Schubkolbenmotor Ausscheidung aus 2015472 - Google Patents
Steuereinrichtung fur einen mit einem gasförmigen Stromungsmittel be tnebenen Schubkolbenmotor Ausscheidung aus 2015472Info
- Publication number
- DE2064899C DE2064899C DE19702064899 DE2064899A DE2064899C DE 2064899 C DE2064899 C DE 2064899C DE 19702064899 DE19702064899 DE 19702064899 DE 2064899 A DE2064899 A DE 2064899A DE 2064899 C DE2064899 C DE 2064899C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control
- piston
- pressure
- valve
- engine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 claims description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims 6
- 239000003595 mist Substances 0.000 claims 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 9
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 235000009419 Fagopyrum esculentum Nutrition 0.000 description 1
- 240000008620 Fagopyrum esculentum Species 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 239000010871 livestock manure Substances 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 1
Description
gan bildenden, im Bereich der Einschnürung ver- schmutzung derselben sein.
schiebbar gelagerten Muffe (26) sitzt, die so lang Es ist bekannt, Schubkolbenmotoren durch Steu-
ist, daß sie in einer Endstellung die öffnung der 35 ervenile zu betätigen, die seitlich am Arbeitszylinder
ersten Winkelbohrung (24) schließt und die öff- angebracht und deren Zuleitungen in entsprechender
nung der zweiten Winkelbohrung (25) freigibt, Weise mit den Zylinderkammern unterhalb und
während r-ie in der anderen Endstellung die öff- oberhalb des Arbeitskolbens verbunden sind. Eine
nung der zweiten Winkelbohrung (25) schließt derartige Anordnung beschreibt z. B. die deutsche
und die öffnung der ersten Winkelbohrung (24) 40 Patentschrift 557 584. Das Ventil ist in Form eines
freigibt. Vierwegeschieberventils ausgeführt, bei' dem der
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch Schieber in der einen Endlage die linke Kolbenseite
gekennzeichnet, daß Steuerschieber (27) und mit der Druckquelle und die rechte Kolbenseite mit
Muffe (2*6) gleiche axiale Länge haben. dem Auslaß in einen Niederdruckbereich, beispiels-
3. Steuereinrichtung nach einem der An- 45 weise in die Atmosphäre, verbindet und in der andesprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ren Endlage die rechte Kolbenseite mit der Druckder
Steuerschieber (27) mit einer Ausnehmung quelle und die linke Kolbenseite mit dem Auslaß ver-(28)
versehen ist, in die ein Umfangsflansch (29) bindet, so daß der Arbeitskolben entsprechend in die
der Muffe (26) eingreift. eine und in die andere Endlage läuft. Der als Kolben
4. Steuereinrichtung nach einem der An- 50 ausgebildete Schieber des Ventils wird aber dadurch
spräche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der betätigt, daß eine Kolbenfläche mittels eines Hand-Steuerkolben
(14) des Hauptsteuerventils (6) aus Steuerventils mit Druck beaufschlagt und die andere
einem zylindrischen Kern (21) und zwei ringför- mit der Niederdruckatmosphäre verbunden wird,
migen Köpfen (17 und 18) besteht, die auf den Die Umsteuerung dieser bekannten Einrichtung Kern (21) aufgeschoben und durch in entspre- 55 erfolgt aber so langsam, daß der Arbeitskolben chende Löcher eingreifende Querstifte (19, 20) jeweils längere Zeit in den beiden Endlagen vergesichert sind, wobei die Winkelbohrungen (24, harrt.
migen Köpfen (17 und 18) besteht, die auf den Die Umsteuerung dieser bekannten Einrichtung Kern (21) aufgeschoben und durch in entspre- 55 erfolgt aber so langsam, daß der Arbeitskolben chende Löcher eingreifende Querstifte (19, 20) jeweils längere Zeit in den beiden Endlagen vergesichert sind, wobei die Winkelbohrungen (24, harrt.
25) in dem Kern (21) ausgebildet und ihre Aus- Nach den deutschen Auslegeschriften 1 230 263,
laßöffnungen im Kantenbereich der einander zu- 1 249 594 und 1 262 680 ist es daher weiterhin begewandten
Stirnflächen der Köpfe (17 und 18) 60 kannt, die Umsteuerung des Arbeitskolbens aus seiausgebildet
sind. ner einen in die andere Endlage von ihm selbst aus-
5. Steuereinrichtung nach einem der An- führen zu lassen. Dazu sind jeweils am Ende der beisprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zylinderkammern Stößelventile vorgesehen, die
mindestens eine Umfangsnut der Köpfe (17 und überkreuzt mit den beiden Zylinderkammern verbun-18)
ein Dichtungsring (16, 15) eingelegt ist. 65 den sind, die oberhalb und unterhalb des Steuerventilschiebers
gebildet sind. In den beiden Endlagen des Arbeitskolbens steuert dieser dadurch den Ventilstößel
jeweils so um, daß dieser ihn auf den Weg in
seine andere Endlage schickt. Um dabei zu erreichen, daß die Umschaltung des Hauptsteuerventils und damit
die Umkehr des Arbeitskolbens in seiner jeweiligen Endlage schlagartig geschieht, ist das Hauptsteuerventil
mit einem Hilfssteuerorgan versehen, das entweder aus einem zweiseitigen Kugelventil oder
aus einem Klappenventil besteht. Dieses Hilfssteuerorgan spricht bei Umsteuerung sehr schnell an und
bewirkt eine zusätzliche Beaufschlagung der betreffenden Kolbenfläche des Hauptsteuerventilstößels, so
daß dessen Bewegung in die andere Stellung bei Umsteuerung erheblich beschleunigt wird.
Dieses Arbeitsprinzip und die zu seiner technischen Anwendung erforderlichen Mittel haben aber
Nachteile. Sie müssen, wie ausgeführt, sehr leicht sein, um extrem kurze Schaltzeiten zu ermöglichen.
Das bedeutet aber auch, daß sie äußerst empfindlich shid gegen eine Veränderung der Viskosität von
Schmiermittelrücksfänden, vor allem aber gegen eine
im Betrieb unvermeidliche Verschmutzung derselben. Das liegt vor allem daran, daß diese Hilfssteuerorgane,
also sowohl die Kugel wie auch das Ventilkläppchen, die Ventilöffnung in ihrer Bewegungsrichtung
öffnen und schließen müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer derartigen Steuervorrichtung eicis Schubkolbenmotors
das Hilfssteuerorgan so zu gestalten, daß es gegen Verschmutzung und Schmiermittelverdikkung
unempfindlich ist und das Arbeitsprinzip gegenüber diesen bekannten Ausführungen verbessert
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Bohrungen als Winkelbohrungen
ausgebildet sind, die im Bereich der Einschnürung des Steuerkolbens in einer ersten bzw. zweiten radialen
Öffnung enden, deren axialer Abstand im wesentlichen gleich der Länge der Einschnürung ist, und der
Steuerschieber auf einer das Hilfssteuerorgan bildenden, im Bereich der Einschnürung verschiebbar gelagerten
Muffe sitzt, die so lang ist, daß sie in einer Endstellung die Öffnung der ersten Winkelbohrung
schließt und die Öffnung der zweiten Winkelbohrung freigibt, während sie in der anderen Endstellung die
Öffnung der zweiten Winkelbohrung schließt und die Vielmehr hängt sie mir y^
muffe auf der sie fuhrenden
erschiebers des «»"Ρ^ί^ΐ
muffe auf der sie fuhrenden
erschiebers des «»"Ρ^ί^ΐ
Weiterhm f ^s vorteilhaj daß d
gan nicht erst dann anspncj,»J™
ber betätigt werden »^^^ reitend schon nach
spiels die Ρ™?^^
steuerung in oner solchen
steuerung in oner solchen
i. steuerung.ohne K^ra.°Se™n8
leitet wird soba d ^J
seiner Endlage das g
das erfindungsgemaße
zu fertigen und
x5 zugänglich, wenn es
x5 zugänglich, wenn es
muß. o„örn~RP
Durch die «fmdungsgernaße
Schiebers ,st die Gewahr dafür
Hauptsteucrvenü sich meinen
ao lungen selbständig halt, da der
Unterdruck in der Spicgelplatte in
Hauptsteucrvenü sich meinen
ao lungen selbständig halt, da der
Unterdruck in der Spicgelplatte in
Hilfssteuerors H£ ^
" b
ArbeitsUm_
Umei Erreichen
^^ ist ich
auch leicht
ä werden we
des
Aroe «uraStel-
™ bTh
ber so lange^festhält ,bis dieser durchi
Druck auf die betreffende
,5 zum überspringen m seine
,5 zum überspringen m seine
wird. Der Zweck ^r fhneüen f
Hauptkolbens aus seinen Endlagen wira
besonders vorteilhafte!" weise ert"'": . j d
Ein Ausführungsbespiel der Erfindung ist m aen
Zeichnungen da|« mtanordnung des Schubkol.
benmotors. ,r„,i.,no«»emäßen Schieber des
F1 g. 2 zeigt den «^"»W^SueroS^ im
Hauptsteuerventils mit dem HUtssteuero g
Schnitt crhieher nach Fiκ 2 in Drauf-
F1 g. 3 zeigt den Schieber naen ng·^
sieht. , . Λ Arbeitskolben 2
Jn dem Arbeitszylinder1[ ist der£ A^ei™
mit der_ Kolbenstange 3.f^-J^^^mmcvi
den Zylinderraum in eine «"*«: ^yhnder|amme
und eine obere ^«SiSue D^esSbesteht
befindet sich das «»"P^^J^^
aus dem Ventilzylinder 7 und
die Spiegelplatte 8 ^to
die Spiegelplatte 8 ^to
Erfin-
Äg
n£ wirdÜd2S. erreicht, daß der Steuerschieber
mit einer Ausnehmung versehen ist, in die ein Umfangsflansch der Muffe eingreift.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht der Steuerkolben des Hauptsteuerventils aus einem
zylindrischen Kern und zwei ringförmigen Köpfen, die auf den Kern aufgeschoben und durch in entsprechende
Löcher eingreifende Querstifte gesichert sind.
der
liegend ÄS
Kanafll steht über Leitung 13 hn^rkanimer 5 in Verbindung.
Kanafll steht über Leitung 13 hn^rkanimer 5 in Verbindung.
Im Ventilzylinder 7 gleitet der .Steue™n
ist mit Dichtungsringen 15 und JJ I^ 0
linderwand ^«^"J^'
einen oberen Kopf 17 und
Fig. I- ist er ^^
sind die beiden Kopfe
Fig. I- ist er ^^
sind die beiden Kopfe
Zy-8 In
a*.
heraus, daß sie unterhalb des oberen Kopfes 17 en- Wirkungsweise
dct. Die zweite Winkelbohrung 25 verläuft von der
dct. Die zweite Winkelbohrung 25 verläuft von der
oberen Schieberkopffläche in Längsrichtung des Befindet sich der Schubkolbenmotor in der in
Schiebers nach unten und dann im rechten Winkel F i g. 1 gezeichneten Stellung und wird die Druckradial so aus dem Schieber heraus, daß sie oberhalb 5 quelle 23 eingeschaltet, so ist der untere Zylinderdcs
unteren Kopfes 18 endet. raum 4 über Leitung 10, Kanal 9 der Spiegelplatte 8
Über der Einschnürung des Steuerschiebers gleitet und Steuerschieber 27 mit dem Auslaß Il verbun-
das Hilfssteuerorgan in Gestalt der Steuermuffe 26. den. Leitung 13 verbindet dagegen den oberen Zylin-
Sie ist in Fig. 1 in ihrer oberen Endlage, in Fig.2 in derraum5 über den Druckraum 22 des Hauptsteuer-
eincr Mittellage gezeichnet. Diese Steuermuffe 26 ist io ventils mit der Druckquelle 23. Die Steuermuffe 26,
so lang, daß sie in ihrer oberen Lage die radiale öff- die sich in ihrer oberen Stellung befindet, schließt
nung der Winkclbohrung 25 freigibt und die radiale den unteren Steuerdruckraum unterhalb des Schie-
öffnung der unteren Winkelbohrung 24 abdichtet. In berkopfes 18 ab. Durch das Ventil 36 ist die Leitung
ihrer unteren Lage gibt sie entsprechend die radiale 35 auch an ihrem anderen Ende verschlossen, so daß
öffnung der Winkelbohrung 24 frei und dichtet die 15 in ihr der vorhandene Restdruck gefangen ist.
radiale Öffnung der Winkelbohrung 25 ab. Der obere Steuerdruckraum und die Leitung 30
Der die Kanäle 9 und 12 in der Spiegelplatte 8 ab- dagegen werden über die von der Steuermuffe 26
wechselnd mit dem Auslaß 11 verbindende Steuer- freigegebenen Winkelbohrung 25 aus der Druckkamschieber
27 trägt eine Ausnehmung 28, in die ein mer 22 unter Druck gesetzt. Dieser Druck wirkt sich
Bund 29 der Steuermuffe 26 eingreift. Der Steuer- ao aber nicht aus. Einerseits nämlich würde der in der
schieber 27 folgt dadurch den Bewegungen der Stcu- Leitung 35 vorhandene Druck einer Bewegung des
ermuffe26. Schiebers nach unten einen steigenden Widerstand
Der obere Umsteuerdruckraum, der im oberen entgegensetzen, andererseits ist der oben an der unte-Tcil
des Ventilzylinders 7 des Hauptsteuerventils 6 ren Ringfläche des oberen Schieberkopfes 17 anliedurch
den oberen Schieberkopf 17 gebildet wird, ist as gende Steuerschieber 27 an seiner Unterseite mit
mit einer Leitung 30 mit einem oberen Umsteuerven- dem Druck der Druckkammer 22 beaufschlagt, wähtil
32 verbunden. Dieses ist in die obere Abschluß- rend seine Innenseite über Auslaß U mit Niederplatte
des Arbeitszylinders 1 eingeschraubt. Es endet druck verbunden ist. Die Querschnitte sind so bein
einem Betätigungsstift 33, der in den oberen Zy- messen, daß der Steuerschieber sich ohne größeren
lindcrraum 5 hineinragt. 30 Kraftaufwand nicht aus seiner Endstellung bewegt.
Das Umsteuerventil 32 ist oben mit einer Kappe Hat der Kolben 2 seine tiefste Lage erreicht, so
38 abgeschlossen. In seinem Inneren trägt es eine betätigt er über Stift 37 das Ventil 36 und verbindet
Dichtungshaube 39. Der Betätigungsstift 33 vermag dadurch den unteren Steuerdruckraum unterhalb des
diese Dichtungshaube 39 anzuheben, aber erst, wenn unteren Schieberkopfes 18 mit dem unter Niederer
den Druck einer Feder 40 überwunden hat. Eine 35 druck stehenden Zylinderraum 4. Der in der Leitung
zweite Feder 41 drückt die Dichtungshaube 39 auf 30 und dem oberen Steuerdruckraum über dem obcihrcn
Sitz. Durch Kanäle 42 ist der Raum innerhalb ren Schieberkopf 17 aus der Winkelbohrung 25 vorder
Dichtungshaube 39 mit dem Zylinderraum 5 ver- bereitend anstehende Druck bewirkt, daß der Schiebundcn.
her schlagartig nach unten geworfen wird. Der untere
Steht der Innenraum des Umsteuerventils 32 über 40 Steuerdruckraum bleibt dabei drucklos, da bei der
die Leitung 30 unter Druck und bewegt der Arbeits- Abwärtsbeschlcunigung die Steuermuffe 26 weiterhin
kolben 2 sich nach oben, so daß also der obere Zj- ··'"··· lach oben gedrückt bleibt und dadurch die Verbin-
linderraum 5 und damit das über die Kanäle 42 mit dung des unteren Steuerdruckraumes zur Druckkain-
diesem verbundene Innere der Dichtungshaube 39 mer über die Winkelbohrung 24 verschlossen hält,
drucklos sind, so wird die Dichtungshaube 39 fest 45 Der Steuerschieber 27 verbindet nunmehr den un-
drucklos sind, so wird die Dichtungshaube 39 fest 45 Der Steuerschieber 27 verbindet nunmehr den un-
auf ihren Sitz gepreßt. Berührt der Arbeitskolben 2 teren Zylinderraum 4 über die Druckkammer 22 mit
in seiner oberen Endlage den Stift 33, so drückt die- der Druckquelle 23 und den oberen Zylinderraum 5
scr zunächst die Feder 40 zusammen. Sodann hebt er mit dem Auslaß 11. Der Arbeitskolben 2 kehrt
die Dichtangshaube 39. Sobald dabei die erste Un- schlagartig seine Bewegungsrichtung um and geht
dichtigkeit an der Sitzfläche der Dichtungshaube 39 50 nach oben.
entsteht, gleicht sich der Druck innerhalb and außer- Als erstes wird durch das noch geöffnete Umsteuhalb der Dichtangshaube 39 aas, and die gespannte erventil 36 der Drack in der Leitang 35 and der anFeder 40 wirft sie schlagartig nach oben. Damit wird teren Steuerdruckkammer wieder aufgebaut. Sodann
schlagartig über Leitang 30 der über dem Steaerkol- schließt das Ventil 36 wieder.
ben befindliche Raum drucklos, und der Steoerkol- 55 Die heftige Abwärtsbewegung des Steuerkolbens
ben, der von der anderen Sehe her unter Druck steht, des Hauptsteuerventils 6 wird durch das Aufraffen
schnellt in seine obere Lage. avf die untere Abschlußwand des Zylinders 7 abge-
des Steuerventilzyimders7 des Hauptsteaervent3s6 schließt und die WinkeFoohrung 24 öffnet Nach em-
durch den nteren Schieberkopf 18 gebildet wird, ist geleiteter Aufwärtsbewegung des Arbeitskolbens
mit einer Leitung 35 mit einem unteren Steuerventil wird die durch das Ventil 36 abgeschlossene Leitang
36 verbunden, das mit dem Betätigungsstift 37 hn In- 35 vorbereitend wieder unter Druck gesetzt
neren des unteren Zylinders 4 endet and genauso ar- 65 Nunmehr steht aber auch der obere Steuerdruck-
beitet wie das Ventil 32. Wird der Betätigungsstift 37 raum über dem oberen Schieberkopf 17 noch unter
vom Kolben 2 betätigt, so verbindet das Ventil den dem vorherigen Drack, der durch das geschlossene
unteren Zylinderraum 4 mit der Leitang 35. Ventil 32 in der Leitang 30 gefangen bleibt. Der
Stcuerkolben steht also von oben, von unten und in der Einschnürung unter vollem Druck.
Obwohl also der Steuerkolben 14 allseitig unter
Druck steht, bleibt er in seiner Stellung stehen, da nunmehr der Steuersehieber 27 am unteren Schieberkopf
anliegt und der Druck der Druckkammer 22 von oben wirksam wird, während sein Inneres über
den Auslaß 11 unter Niederdruck steht.
Auch wenn der Schubkolbenmotor längere Zeit
außer Betrieb war und völlig drucklos geworden ist und der Schieber des Steuerventils in irgendeinei
Lage stehengeblieben ist, wird er spätestens nacl· einem Spiel des Arbeitskolbens wieder in seine End·
lagen zurückkehren.
Wenn der Kolben 2 seine obere Endlage erreich hat, entlastet er über Ventil 32 den oberen Steuer
druckraum oberhalb des Schieberkopfes 17, und da1
Spiel beginnt von neuem.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Steuereinrichtung Für einen mit einem gasför- triebenen Schubkolbenmotor, bestehend aus zwei
migen Strömungsmittel betriebenen Schubkolben- normalerweise geschlossenen Steuerventilen, von demotor,
bestehend aus zwei normalerweise ge- 5 nen jeweils eines vom Motorkolben etwa bei Erreischlossenen
Steuerventilen, von denen jeweils chen einer seiner beiden Endlagen geöffnet wird, und
eines vom Motorkolben etwa bei Erreichen einer aus einem von den Steuerventilen gesteuerten Hauptseiner
beiden Endlagen geöffnet wird, und aus steuerventil, das einen unter dem Einfluß des wecheinem
von den Steuerventilen gesteuerten Haupt- seiweise in zwei stirnseitigen über je eine Leitung mit
steuerventil, das einen unter dem Einfluß des io je einem der Steuerventile verbundenen Druckkamwechselweise
in zwei stirnseitigen über, je eine mern herrschenden Strömungsmitteldruckes ver-Leitung
mit je einem der Steuerventile verbünde- schiebbaren Steuerkolben und einen mit dem Steuernen
Druckkammern herrschenden Strömungsmit- kolben gekuppelten Steuerschieber für die Steuerung
teldruckes verschiebbaren Steuerkolben und des Strömungsmittels zur Beaufschlagung und Entlaeinen
mit dem Steuerkolben gekuppelten Steuer- is stung des Motorkolbens enthält, wobei jeweils die
schieber für die Steuerung des Strömungsmittels eine Druckkammer über je eine in dem Steuerkolben
zur Beaufschlagung und Entlastung des Motor- vorgesehene Bohrung, ein mit dem Steuerkolben zukolbens
enthält, wobei jeweils die eine Druck- sammenwirkendes Hilfssteuerorgan und eine Einkammer
über je eine in dem Steuerkolben vorge- schnürung des Steuerkolbens mit der Strömungsmitsehene
Bohrung, ein mit dem Steuerkolben zu- ao teldruckquelle und die andere über je eines der Steusammenwirkendes
HilfssteueroTgan und eine Ein- erventile mit einem Bereich niedrigen Druckes verschnürung
des Steucrkolbens mit der Strömungs- bunden ist.
mitteldruckquelle und die andere über je eines Bei derartigen Schubkolbenmotoren ist es erfor-
der Steuerventile mit einem Bereich niedrigen derlich, daß die Kolbenschubbewegung in den beiden
Druckes verbunden ist, dadurch gekenn- »5 Umkehrlagen sehr schnell, also am besten schlagartig
zeichnet, daß die beiden Bohrungen als Win- umgesteuert wird, damit die Kolbenbewegung insge-
kelbohrungen (24 und 25) ausgebildet sind, die samt einen in Abhängigkeit von der Zsit gleichmäßi-
im Bereich der Einschnürung des Steuerkolbens gen Verlauf hat. Die hierau erforderlichen Steuervor-
in einer ersten bzw. zweiten radialen öffnung en- richtungen müssen robust und betriebssicher und vor
den, deren axialer Abstand im wesentlichen 30 allem unempfindlich gegen Viskositätsänderungen
gleich der Länge der Einschnürung ist und der von etwa im gasförmigen Strömungsmittel nebelför-
Steuerschieber (27) auf einer das Hilfssteueror- mig enthaltenen Schmiermitteln und gegen Ver-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702064899 DE2064899C (de) | 1970-04-01 | Steuereinrichtung fur einen mit einem gasförmigen Stromungsmittel be tnebenen Schubkolbenmotor Ausscheidung aus 2015472 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702064899 DE2064899C (de) | 1970-04-01 | Steuereinrichtung fur einen mit einem gasförmigen Stromungsmittel be tnebenen Schubkolbenmotor Ausscheidung aus 2015472 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2064899A1 DE2064899A1 (de) | 1972-09-07 |
| DE2064899B2 DE2064899B2 (de) | 1973-01-11 |
| DE2064899C true DE2064899C (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3543572A1 (de) | Fluidsteuerventil mit zeitverzögert selbstrückstellender schaltfunktion | |
| CH672175A5 (de) | ||
| DE2159926A1 (de) | Schalteinrichtung für Druckmittelmotoren | |
| DE3342388C3 (de) | Luftmotor für Farbspritzgeräte, Fettpressen und dergleichen | |
| DE2111645A1 (de) | Druckluftbetriebene Kolbenpumpe,insbesondere Druckfluessigkeitspumpe fuer hydraulische Winden | |
| DE2032107A1 (de) | In die zu einem Kraftheber fuhrende Druckflussigkeitsleitung eingebautes Steu erventil | |
| DE1813145C2 (de) | Luftverteiler für eine druckluftbetriebene hydropneumatische Pumpe zur Förderung von Druckflüssigkeit | |
| DE2064899C (de) | Steuereinrichtung fur einen mit einem gasförmigen Stromungsmittel be tnebenen Schubkolbenmotor Ausscheidung aus 2015472 | |
| DE3207995C2 (de) | Ventil für das Umsteuern der Kolbenbewegung einer hydraulischen Zylinder-Kolbeneinheit | |
| DE19860466C1 (de) | Pneumatisch angetriebene Hydraulikpumpe | |
| DE1478805A1 (de) | Steuerorgan fuer ein mit Druckluft betriebenes Geraet zum Eintreiben von Halte- und Befestigungsmitteln | |
| DE2929232C2 (de) | ||
| DE819181C (de) | Brennstoffeinspritzpumpe fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE1813712B2 (de) | Optisches Abtastsystem | |
| DE2164160C3 (de) | Hydraulischer Hauptzyliner | |
| DE2852006A1 (de) | Selbstschlussarmatur | |
| DE3410839A1 (de) | Elektroventil, insbesondere fuer reinigungsmaschinen | |
| DE4036696C2 (de) | Membranpumpe | |
| DE2901082C2 (de) | ||
| DE3842755A1 (de) | Hydraulikpumpe mit einem zaehfluessig gedaempften ventil | |
| DE19654254C2 (de) | Mehrfach-Sitzventil | |
| DE324624C (de) | Als Pumpe, Motor oder Fluessigkeitsmesser zu benutzende Vorrichtung mit zwei Kolben | |
| DE571780C (de) | Selbstschliessendes Spuelventil mit einer aus einem metallischen Faltenbalg gebildeten Gegendruckkammer | |
| AT212660B (de) | Ventilanordnung zur raschen Betätigung eines Arbeitskolbens mittels eines Druckmittels | |
| DE3301861A1 (de) | Vorgesteuertes rueckschlagventil |